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  1. Buddhaland Forum
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Darf die Welt schön sein?

  • Milou
  • 23. März 2014 um 10:52
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Milou
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    • 23. März 2014 um 10:52
    • #1

    Hallo zusammen,

    angeregt durch einen anderen Thread, sowie diverse Beiträge in der Vergangenheit, stellt sich mir die Frage:

    Zitat

    Darf ein Buddhist die Welt schön finden?

    Ja, die Frage ist etwas übertrieben und ich brauche keine Antworten à la: "Du siehst das zu eng. Mache Dich frei von Anhaftungen. ..."

    Ich finde die Welt schön, auch Dinge, die nicht schön im Sinne des Mainstreams sind. Ich versuche der Schönheit nicht anzuhaften. Es ist aber m. E. kein mittlerer Weg, die Welt passiv anzunehmen, ohne Bewertung, ohne Dinge schön oder weniger schön zu finden. Wenn das das Ziel ist, wäre man tot aber nicht im Nirvana.

    Ist aber nur meine Meinung. ;)

    Lg

    Milou

    "... Wer jedoch nur Ochsenscheiße hat im Geist, der sieht nur Ochsenscheiße überall."

  • Mab
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    • 23. März 2014 um 10:59
    • #2

    Hallo Milou,

    ich empfinde es so, dass man die Welt so sieht, wie man sein Inneres sieht bzw. empfindet. Bin ich froh, ist die Welt schön, bin ich mieß drauf, ist die Welt mieß.
    Ich habe es nie so gesehen, dass man als Buddhist die Welt so oder so sehen muss.

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • boehnchen
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    • 23. März 2014 um 11:00
    • #3

    die Frage, ob die Welt schön oder hässlich ist, stellt sich im Buddhismus nicht

  • bel
    Gast
    • 23. März 2014 um 11:07
    • #4

    "Schön" ist ja nur der Ausdruck dafür, daß wir eine angenehmes Gefühl (verdana) empfinden. Aber den ganzen Tag Erdbeereis ist auch langweilig, oder?

  • boehnchen
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    • 23. März 2014 um 11:26
    • #5
    bel:

    Aber den ganzen Tag Erdbeereis ist auch langweilig, oder?

    es ist vor allem nicht möglich

  • Elliot
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    • 23. März 2014 um 11:43
    • #6
    Milou:

    angeregt durch einen anderen Thread, sowie diverse Beiträge in der Vergangenheit, stellt sich mir die Frage:

    Zitat

    Darf ein Buddhist die Welt schön finden?


    Ja, darf er:

    Zitat

    "Und wie, Ānanda, ist einer ein Edler mit entfalteten Sinnen?

    Ānanda, wenn da ein Bhikkhu mit dem Auge eine Form sieht, entsteht in ihm Erfreuliches, es entsteht Unerfreuliches, es entsteht Erfreuliches-und-Unerfreuliches.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Nicht-Abstoßende im Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Nicht-Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Abstoßende im Nicht-Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Nicht-Abstoßende im Abstoßenden und Nicht-Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Nicht-Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Abstoßende im Nicht-Abstoßenden und Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich in Gleichmut verweilen, achtsam und wissensklar, indem ich sowohl das Abstoßende als auch das Nicht-Abstoßende vermeide', so verweilt er in Gleichmut gegenüber jenem, achtsam und wissensklar [4]."

    (MN 152)

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    Viele Grüße
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  • Simo
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    • 23. März 2014 um 12:04
    • #7
    Elliot:
    Milou:

    angeregt durch einen anderen Thread, sowie diverse Beiträge in der Vergangenheit, stellt sich mir die Frage:


    Ja, darf er:

    Zitat

    "Und wie, Ānanda, ist einer ein Edler mit entfalteten Sinnen?

    Ānanda, wenn da ein Bhikkhu mit dem Auge eine Form sieht, entsteht in ihm Erfreuliches, es entsteht Unerfreuliches, es entsteht Erfreuliches-und-Unerfreuliches.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Nicht-Abstoßende im Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Nicht-Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Abstoßende im Nicht-Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Nicht-Abstoßende im Abstoßenden und Nicht-Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Nicht-Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Abstoßende im Nicht-Abstoßenden und Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich in Gleichmut verweilen, achtsam und wissensklar, indem ich sowohl das Abstoßende als auch das Nicht-Abstoßende vermeide', so verweilt er in Gleichmut gegenüber jenem, achtsam und wissensklar [4]."

    (MN 152)

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    Von vornherein die Frage, was mit "schön finden" gemeint ist. Ein sich ergehen am Angenehmen in Bezug auf ein Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck-, Tasterlebnis? Dazu ermuntern die Suttas nicht gerade, wobei das weniger eine Frage des "dürfens" als vielmehr eine des "sollens" bzw. des "sollte" ist. Ermuntert das Sutta, das Elliot zitiert zum "schön finden"? Wohl eher zum Sehen der Dinge, wie sie wirklich sind was in Gleichmut resultiert.

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

    Einmal editiert, zuletzt von Simo (23. März 2014 um 12:09)

  • bel
    Gast
    • 23. März 2014 um 12:09
    • #8

    https://www.youtube.com/watch?v=nkW2OyIQMIc

  • JazzOderNie
    Gast
    • 23. März 2014 um 12:20
    • #9
    Simo:


    Von vornherein die Frage, was mit "schön finden" gemeint ist. Ein sich ergehen am Angenehmen in Bezug auf ein Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck-, Tasterlebnis? Dazu ermuntern die Suttas nicht gerade, wobei das weniger eine Frage des "dürfens" als vielmehr eine des "sollens" bzw. des "sollte" ist. Ermuntert das Sutta, das Elliot zitiert zum "schön finden"? Wohl eher zum Sehen der Dinge, wie sie wirklich sind was in Gleichmut resultiert.


    ja, aber... je nachdem, wo ich mich befinde. also ich und meine hemmnisse (zb).

  • Simo
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    • 23. März 2014 um 12:24
    • #10
    JazzOderNie:
    Simo:


    Von vornherein die Frage, was mit "schön finden" gemeint ist. Ein sich ergehen am Angenehmen in Bezug auf ein Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck-, Tasterlebnis? Dazu ermuntern die Suttas nicht gerade, wobei das weniger eine Frage des "dürfens" als vielmehr eine des "sollens" bzw. des "sollte" ist. Ermuntert das Sutta, das Elliot zitiert zum "schön finden"? Wohl eher zum Sehen der Dinge, wie sie wirklich sind was in Gleichmut resultiert.


    ja, aber... je nachdem, wo ich mich befinde. also ich und meine hemmnisse (zb).

    Das Sutta erklärt das ja jeweils in Bezug auf den Weltling, den Übenden (der den Pfad betreten hat) und den arahat. :)


    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Elliot
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    • 23. März 2014 um 12:27
    • #11
    Simo:

    Ein sich ergehen am Angenehmen in Bezug auf ein Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck-, Tasterlebnis? Dazu ermuntern die Suttas nicht gerade, wobei das weniger eine Frage des "dürfens" als vielmehr eine des "sollens" bzw. des "sollte" ist.


    Das stimmt natürlich:

    Zitat

    "Ihr Bhikkhus, abhängig vom Auge und Formen entsteht Sehbewußtsein; das Zusammentreffen der drei ist Kontakt; durch den Kontakt bedingt ensteht das als angenehm, schmerzhaft oder weder-schmerzhaft-noch-angenehm Gefühlte.

    Wenn man von einem angenehmen Gefühl berührt wird, falls man sich dann daran ergötzt, es willkommen heißt und daran hängenbleibt, dann liegt die Neigung zur Begierde zugrunde. Wenn man von einem schmerzhaften Gefühl berührt wird, falls man dann bekümmert ist, trauert und klagt, weint, sich die Brust schlägt und zerrüttet wird, dann liegt die Neigung zur Abneigung zugrunde. Wenn man von einem weder-schmerzhaften-noch-angenehmen Gefühl berührt wird, falls man dann den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen in Bezug auf jenes Gefühl nicht der Wirklichkeit entsprechend versteht, dann liegt die Neigung zur Unwissenheit zugrunde.

    Ihr Bhikkhus, daß man hier und jetzt Dukkha ein Ende bereiten wird, ohne die Neigung zur Begierde nach angenehmem Gefühl zu überwinden, ohne die Neigung zur Abneigung gegenüber schmerzhaftem Gefühl zu vernichten, ohne die Neigung zur Unwissenheit in Bezug auf weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl auszurotten, ohne Unwissenheit zu überwinden und wahres Wissen zu erwecken - dies ist unmöglich."

    (MN 148)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • JazzOderNie
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    • 23. März 2014 um 12:40
    • #12

    hallo milou,

    ich glaube wir sind uns uneinig... bist du ein weltling? wenn ja, dann darfst du das, also dich wohlfühlen oder dinge "schön" finden.

    ps: das is albern, ehrlich jetze. hält das einer von euch so ein und seid ihr deswegen schlechtere buddhisten?

    Einmal editiert, zuletzt von SPK (5. März 2020 um 18:42)

  • Simo
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    • 23. März 2014 um 12:44
    • #13
    JazzOderNie:


    ps: das is albern, ehrlich jetze. hält das einer von euch so ein und seid ihr deswegen schlechtere buddhisten?

    was genau meinst du?

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 23. März 2014 um 12:45
    • #14

    findest du im grünen sitzen und blumen nicht schön oder dich mit anderen mitfreuen?

  • kongjiazhong
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    • 23. März 2014 um 12:47
    • #15
    Milou:

    Hallo zusammen, angeregt durch einen anderen Thread, sowie diverse Beiträge in der Vergangenheit, stellt sich mir die Frage:

    Zitat

    Darf ein Buddhist die Welt schön finden?

    Der andere Thread: http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=55&t=11565

    Wenn einer behauptet, die Welt sei schön, dann sage ich, sie ist nicht schön.
    Wenn einer behauptet, die Welt sei nicht schön, dann sage ich, sie ist schön.
    Beides ist Quatsch. Beides ist richtig. Mal so, mal so.

    Schönheit und Unschönheit entstehen nicht aus sich selbst heraus, sie entstehen nicht ohne Ursachen und Umstände, sie sind, wie die damit verbunden Empfindungen und die Verbindungen zwischen den Objekten und dem, allgemein gesprochen, Geist einem ständigen Wandel unterworfen, sie sind vergänglich.

    Das Diamantsutra sagt dazu: "Alle bedingt entstandenen Dharmas (Phänomene, wozu auch Empfindungen zählen) sind wie Träume, wie Illusionen, wie Seifenblasen, wie Schatten, wie Tau, wie Blitze. Auf diese Weise sollen sie betrachtet werden."

    In Abhängigkeit empfinden Menschen ihre Welt als schön und unschön. In diesem Sinne gibt es beides. Die Geschmäcker sind verschieden. Natürlich kann jedermann was auch immer für schön, oder unschön halten (empfinden), das gilt auch für Buddhisten. Bestimmte Ästhetiken sind den meisten Menschen hilfreicher, als andere, es ist kein Wunder, dass die Meisten, in einer angenehmen Umgebung wohnen wollen.

    Auch dass die Buddhas und Bodhisattvas (wohl in der Regel) "schön" dargestellt werden (von manchen Darstellungen im tantrischen Buddhismus mal abgesehen, und auch diese Darstellungen haben immerhin ihren Sinn), dass Altäre schön geschmückt werden (wobei man über den Geschmack streiten kann) ist sicherlich kein bloßer Zufall.

    Es gilt auch: Das schöne Innere, bei Wellness-Buddhisten der sich selbst als schön wahrnehmende und als schön selbst interpretierende innere Kitsch, sieht und sucht Ähnliches im Äußeren.

    Kongjiazhong

  • Simo
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    • 23. März 2014 um 12:49
    • #16
    JazzOderNie:

    findest du im grünen sitzen und blumen nicht schön oder dich mit anderen mitfreuen?

    Und da sind wir wieder bei der Frage, was mit "schön finden" gemeint ist :D
    Ist es angenehm? Ja. Sollte man sich darin ergehen? ...


    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • mukti
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    • 23. März 2014 um 12:52
    • #17

    Je weniger Begehren desto schöner ist die Welt.

    Mit Metta, mukti.


  • JazzOderNie
    Gast
    • 23. März 2014 um 12:55
    • #18
    Simo:


    Und da sind wir wieder bei der Frage, was mit "schön finden" gemeint ist :D
    Ist es angenehm? Ja. Sollte man sich darin ergehen? ...


    schön is, was das herz sagt, dass es das ist. das schließt anhaftung weder ein, noch aus.

  • gbg
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    • 23. März 2014 um 13:08
    • #19
    mukti:

    Je weniger Begehren desto schöner ist die Welt.

    Von Schönheit, wie von einem Morgenrot überrascht werden, darüber staunen ohne den Eindruck durch Neugier zu hinterfragen und kaputt zu analysieren?
    Ich denke das Staunen über Geburt, erste Liebe und Tod. Das Staunen über Schönheit beim Eintritt in neue Dimensionen müsste doch buddhismuskonform sein?

  • accinca
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    • 23. März 2014 um 13:12
    • #20
    JazzOderNie:
    Simo:


    Und da sind wir wieder bei der Frage, was mit "schön finden" gemeint ist :D
    Ist es angenehm? Ja. Sollte man sich darin ergehen? ...


    schön is, was das herz sagt, dass es das ist. das schließt anhaftung weder ein, noch aus.

    Zitat


    "Und welche Neigung, Ehrwürdige, hängt dem freudigen Gefühl an? Welche Neigung hängt dem leidigen Gefühl an und welche Neigung hängt dem weder-freudigen-noch-leidigen Gefühl an?"

    "Dem freudigen Gefühl, Freund Visākho, haftet die Neigung der Gier an, dem leidigen Gefühl haftet die Neigung des Hassens an, dem weder-freudigen-noch-leidigen Gefühl haftet die Neigung des Nichtwissens an." M 44

    Aber freudige Gefühle die mit den Vertiefungen entstehen sind eine Ausnahme.

  • mukti
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    • 23. März 2014 um 13:13
    • #21
    gbg:


    Das Staunen über Schönheit beim Eintritt in neue Dimensionen müsste doch buddhismuskonform sein?

    Es ist von Augenblick zu Augenblick neu, wenn man nichts festhalten will und im Hier und Jetzt ist, mit dem dahinfließenden Geschehen.

    Mit Metta, mukti.


  • gbg
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    • 23. März 2014 um 13:26
    • #22
    mukti:
    gbg:


    Das Staunen über Schönheit beim Eintritt in neue Dimensionen müsste doch buddhismuskonform sein?

    Es ist von Augenblick zu Augenblick neu, wenn man nichts festhalten will und im Hier und Jetzt ist, mit dem dahinfließenden Geschehen.

    Leidenschaftliche Gier, leidenschaftliche Liebe, wenn die Leidenschaft erloschen ist glimmt das Feuer im Herzen nur noch als kleines Aschehäuflein. Verbrennt in uns ständig ein Teil von uns, wenn wir leidenschaftlich sind?

    Müssen wir vergessen um wieder zu gesunden und frisch und klar zu werden, wie wir es vor der Leidenschaft waren? Oder wird man niemals mehr so anmutig sein wie vor der ersten Leidenschaft?

    Ist Anmut nicht schön?

    Einmal editiert, zuletzt von gbg (23. März 2014 um 13:28)

  • Milou
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    • 23. März 2014 um 13:26
    • #23

    Ja, Schönheit entsteht nicht aus sich heraus. Ja, Schönheit ist subjektiv.Etwas ist für mich schön, wenn ich es spüre, wenn ich denke: "Das ist schön."

    Dinge können schön sein, Prozesse (Veränderung) können schön sein, Zustände (z.B. Versenkung) können schön sein.

    Nich anhaften, nicht herbeisehnen. Einfach Schönheit erkennen, genießen, vorbeiziehen lassen.

    Das ist (für mich) gut (nicht unheilsam).

    Lg

    Milou

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  • boehnchen
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    • 23. März 2014 um 13:30
    • #24
    Milou:

    Ja, Schönheit entsteht nicht aus sich heraus. Ja, Schönheit ist subjektiv.Etwas ist für mich schön, wenn ich es spüre, wenn ich denke: "Das ist schön."

    Dinge können schön sein, Prozesse (Veränderung) können schön sein, Zustände (z.B. Versenkung) können schön sein.

    Nich anhaften, nicht herbeisehnen. Einfach Schönheit erkennen, genießen, vorbeiziehen lassen.

    Das ist (für mich) gut (nicht unheilsam).

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    das ist Romantik
    hat aber mit dem Buddhismus (also dem Weg zur Befreiung) wenig zu tun, Milou (<-:

  • gbg
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    • 23. März 2014 um 13:32
    • #25
    Milou:

    Ja, Schönheit entsteht nicht aus sich heraus. Ja, Schönheit ist subjektiv.Etwas ist für mich schön, wenn ich es spüre, wenn ich denke: "Das ist schön."

    Dinge können schön sein, Prozesse (Veränderung) können schön sein, Zustände (z.B. Versenkung) können schön sein.

    Nich anhaften, nicht herbeisehnen. Einfach Schönheit erkennen, genießen, vorbeiziehen lassen.

    Das ist (für mich) gut (nicht unheilsam).

    Lg

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    Du schreibst von schönen Prozessen und Zuständen.

    Ist nicht am schönsten was in sich ruht und unbeobachtet sich dünkend Anmut ausstrahlt. Was ist Anmut?
    Oder ist gerade ein Tänzer bzw. eine Tänzerin anmutig schön?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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