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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Ist jeder Buddha?

  • Zenbo
  • 9. März 2014 um 15:05
  • Zum letzten Beitrag
  • gbg
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    • 13. März 2014 um 16:56
    • #76
    gbg:

    Wie auf einem weiten aktiven Ozean (Samsara) in seiner unter einem weiten passiven Himmel (Nirvana) wo zugleich der weite Himmel (Nirvana) in seiner Passivität der weite Ozean in seiner Aktivität (Samsara) ist, wo es kein eingegrenztes Land gibt auf dem man Fuß fassend d.h. gründen könnte.

    _()_

    Ein Beispiel ist eine tragende Säule (Nirvana = Samsara) die zugleich aktiv ist (= Samsara ist), was sich zeigt, wenn sie bricht und zugleich passiv ist (= Nirvana ist), was sich zeigt, wenn sie nicht bricht.

    Dieser nicht einsehbare Zwischenzustand der kausalen Indifferenz ist der von Form = Leere und Leere = Form.

  • gbg
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    • 13. März 2014 um 17:10
    • #77

    Eine Säule der Welt wirkt niemals auf sich selbst und ist niemals Ursache ihrer selbst, deshalb kann sie als passiv angesehen werden.
    Gleichzeitig wirkt alles, was nicht sie selbst ist stets auf sie und ist alleinige Ursache von ihr, deshalb kann sie als aktiv angesehen werden.
    Das gleiche gilt auch umgekehrt für alle anderen Säulen der Welt.
    Somit ist eine Säule der Welt und alles was bedingt mit ihr zusammenhängt zusammengenommen kausal indifferent.
    Für das ganze der Welt gilt also exakt "Leere ist Form und Form ist Leere" wie für die Säule selbst, die für die Buddhanatur immer nur möglich in Bezug auf die Existenz mindestens einer zweiten Buddhanatur steht.

  • Geronimo
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    • 13. März 2014 um 17:50
    • #78
    gbg:
    gbg:

    Wie auf einem weiten aktiven Ozean (Samsara) in seiner unter einem weiten passiven Himmel (Nirvana) wo zugleich der weite Himmel (Nirvana) in seiner Passivität der weite Ozean in seiner Aktivität (Samsara) ist, wo es kein eingegrenztes Land gibt auf dem man Fuß fassend d.h. gründen könnte.

    _()_

    Ein Beispiel ist eine tragende Säule (Nirvana = Samsara) die zugleich aktiv ist (= Samsara ist), was sich zeigt, wenn sie bricht und zugleich passiv ist (= Nirvana ist), was sich zeigt, wenn sie nicht bricht.

    Dieser nicht einsehbare Zwischenzustand der kausalen Indifferenz ist der von Form = Leere und Leere = Form.

    Da musste ich mich schon nach der ersten Zeile zwingen weiterzulesen. Sieht es so für dich aus, wenn du unverfälschte Wahrnehmung in Worte zu fassen versuchst?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Simo
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    • 13. März 2014 um 19:46
    • #79
    accinca:
    Simo:

    Reicht es nicht, dass der Buddha sagte, dass es so etwas wie Nibbana (das Ungemachte, Ungewordene etc.) gibt, und dass es einem möglich ist, es zu verwirklichen?


    Das kommt darauf an ob man diese Aussage des Buddha vordergründig wörtlich nimmt,
    oder ob man sie metaphorisch im übertragenen Sinn versteht.


    Wie würdest du das in Bezug auf die Aussage aus der Udana sehen (welche Jikjisa zitiert hat "Es gibt ihr Mönche, ein Ungeborenes etc...") ?


    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • mukti
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    • 13. März 2014 um 20:35
    • #80
    gbg:

    Eine Säule der Welt wirkt niemals auf sich selbst und ist niemals Ursache ihrer selbst, deshalb kann sie als passiv angesehen werden.
    Gleichzeitig wirkt alles, was nicht sie selbst ist stets auf sie und ist alleinige Ursache von ihr, deshalb kann sie als aktiv angesehen werden.
    Das gleiche gilt auch umgekehrt für alle anderen Säulen der Welt.
    Somit ist eine Säule der Welt und alles was bedingt mit ihr zusammenhängt zusammengenommen kausal indifferent.
    Für das ganze der Welt gilt also exakt "Leere ist Form und Form ist Leere" wie für die Säule selbst, die für die Buddhanatur immer nur möglich in Bezug auf die Existenz mindestens einer zweiten Buddhanatur steht.

    Ist das nicht nur ein Gedankengebäude?

    Mit Metta, mukti.


  • Jikjisa
    Gast
    • 13. März 2014 um 21:33
    • #81

    mukti:

    Zitat

    Ist das nicht nur ein Gedankengebäude?

    Auf jeden Fall. Bussho, Nibbana wird intuitiv `verstanden`, gesehen, realisiert. Die Empfindung des Körpers und des Geistes und des Gemütes ist die einer völligen Erleichterung und Gewissheit. Frei von Furcht . Ohne jeden Zweifel. Selbst wenn der Ausschnitt nur marginal ist, man zweifelt nicht mehr an der Lehre und gewinnt die rechte Ansicht. Die Tibeter beten so eindringlich um das Aufscheinen des ungeborenen Lichtes, rund hundertmal stärker, als hier sich einer ein neues Auto, ein Haus und Gesundheit wünscht. Im Zen nehmen die Leute alles auf sich nur deswegen, 15 Stunden Sitzen am Tag, Niederwerfungen, stundenlange Rezitationen, kein Schlaf, unerbittliche Meister, unlösbare Fragen. Um das ungeborene Selbst zu realisieren, um alle Klesha abzuwerfen. Was sagt dieses Forum darüber aus ? Nix.

  • accinca
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    • 13. März 2014 um 22:46
    • #82
    Simo:

    Wie würdest du das in Bezug auf die Aussage aus der Udana sehen (welche Jikjisa zitiert hat "Es gibt ihr Mönche, ein Ungeborenes etc...") ?


    So wie in M1 beschrieben sollte man alle Vorstellungen aufgeben und
    nicht glauben, das es im Geist etwas ewiges gibt das ungeworden da sei.
    Oder gibt es ein erloschenes Feuer?
    Oder so wie das jenseitige Ufer das man im Gleichnis vom Floß erreicht
    um dann dort mit oder ohne Floß auf und ab geht.
    Auch ein jenseitiges Ufer ist nicht wörtlich zu nehmen.
    Wörtlich genommen gibt es ein jenseitiges Ufer nicht und auch
    niemand der es erreichen würde.
    Die Weisheit ist zu entfalten, der Geist aber zu durchschauen.

  • mukti
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    • 13. März 2014 um 22:58
    • #83
    Jikjisa:

    Die Tibeter beten so eindringlich um das Aufscheinen des ungeborenen Lichtes, rund hundertmal stärker, als hier sich einer ein neues Auto, ein Haus und Gesundheit wünscht. Im Zen nehmen die Leute alles auf sich nur deswegen, 15 Stunden Sitzen am Tag, Niederwerfungen, stundenlange Rezitationen, kein Schlaf, unerbittliche Meister, unlösbare Fragen. Um das ungeborene Selbst zu realisieren, um alle Klesha abzuwerfen. Was sagt dieses Forum darüber aus ? Nix.

    Ja, wir reden nur drüber, das hat nicht viel Bedeutung, erst die Praxis führt zu einer klaren Sicht. Sogar andersfährtige Asketen sind zu respektieren sagt der Buddha, was zu sprechen bei theoretischen Differenzen innerhalb des Buddhismus. Man kann z.B. einen Mönch der in einer Klosterzelle ununterbrochen zu einem persönlichen Gott betet töricht finden während man zuhause im Lehnstuhl sitzt und ein buddhistisches Buch liest. Aber das ist ja nun noch törichter.

    Also, ob jeder nun im Grunde Buddha ist oder nicht, die Meister des Mahayana haben wohl die Gedanken auch alle gehabt, die wir darüber haben. Aber sie haben durch intensive Praxis eine Sicht gehabt, die wir vielleicht nicht haben. Daher sage ich lieber, gut ich verstehe das nicht, den Palikanon verstehe ich besser, das ist meine Richtung. Aber ich möchte nicht vergessen, dass ich diese Dinge nicht objektiv beurteilen kann.

    _()_

    Mit Metta, mukti.


  • Simo
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    • 13. März 2014 um 23:27
    • #84
    accinca:


    Oder gibt es ein erloschenes Feuer?

    Es gibt die Möglichkeit, dass Feuer erlischt, weil es bedingt ist. Das ist alles.


    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • accinca
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    • 13. März 2014 um 23:46
    • #85
    Simo:
    accinca:


    Oder gibt es ein erloschenes Feuer?

    Es gibt die Möglichkeit, dass Feuer erlischt, weil es bedingt ist. Das ist alles.


    Und genau so ist es mit der Erlöschung bzw. mit nibbaba bzw. dem ungewordenen.

  • Tso Wang
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    • 14. März 2014 um 22:59
    • #86
    Jikjisa:

    tso wang: möglicherweise verstehen wir unter "gebunden" was anners.

    .

    Ja, vielleicht unterscheiden sich unsere Vorstellungen von Vorstellungen. :)

    ()
    ---
    "Eines Nachts, als Zen-Meister Rabe sich mit Meister Braunbär unter dem Himmelszelt ausruhte, fragte er: 'Was ist das Ungeborene?'
    Meister Braunbär antwortete: 'Erstaunlich.'
    'Ist es das Gleiche wie Leere?', fragte Rabe weiter.
    Woher kommt all das?', bemerkte Meister Braunbär."

    坐忘

  • Jikjisa
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    • 14. März 2014 um 23:38
    • #87

    hahaha ! das ist wirklich gut ! :D
    geht die geschichte nicht weiter ?
    woher kommt all das ?
    aus dem zweifel. der bewegung. der persönlichkeitsansicht .
    aber das sind auch nur wörter.

    auf jeden falls sind die beiden auf augenhöhe.
    sie testen sich :lol:
    dhammabrüder .

    Freude damit Tso Wang :
    http://satyamnitya.files.wordpress.com/2012/08/dialog…-anschauung.pdf


    Zitat

    - Frage:
    “Wenn Menschen bereits so, wie sie sind, Buddha sind, warum ist es dann schwierig?“
    - Antwort:
    “,Den Geist zu erheben ist einfach, den Geist zunichte zu machen ist schwierig. Das Selbst zu
    bejahen ist einfach, das Selbst zu verneinen ist schwierig. Tun ist einfach, Nicht-Tun ist schwierig.
    Grundlegende Erfahrungen sind schwer zu erfassen und es ist schwierig, mit dem unergründlichen
    Prinzip übereinzustimmen. Das Unbewegte ist die Wahrheit, dem kaum die drei
    Heiligen gleichkommen.“

    Alles anzeigen

    PS: die drei Heiligen bezeichnen die drei daoistischen Oberheiligen, die als Verkörperung des letzten Prinzips gelten ( das Eine )- im Daoismus, nicht aber im Zen-Buddhismus ( Nicht-Zwei )

    Was meinst Du ? Worauf deutet: "den Geist zunichte machen" hin ?

    _()_

  • Tso Wang
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    • 15. März 2014 um 00:29
    • #88

    .

    Darauf, daß ein Problem zum nächsten führt.

    ()

    坐忘

  • Jikjisa
    Gast
    • 15. März 2014 um 00:45
    • #89
    Tso Wang:

    .

    Darauf, daß ein Problem zum nächsten führt.

    ()


    Haha ! Nein .
    Nächster Versuch ? :)

  • xxx
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    • 15. März 2014 um 08:08
    • #90
    Simo:

    Wie würdest du das in Bezug auf die Aussage aus der Udana sehen (welche Jikjisa zitiert hat "Es gibt ihr Mönche, ein Ungeborenes etc...") ?

    Diese Ausage beweist gar nichts. Es ist eine reine Glaubenssache, da sie von unbewiesen behaupteten Voraussetzungen ausgeht ( es gäbe ein entrinnen von...). Auf diese Weise kann man jede phantastische Idee pseudologisch begründen

    In folgendem Satz wird behauptet/vorausgesetzt, dass meine Garage nur scheinbar leer sei und damit die Existenz eines Fabelwesens pseudologisch begründet:

    Es gibt ihr Mönche ein unsichtbares rosafarbenes Einhorn in meiner Garage. Gäbe es kein unsichtbares rosafarbenes Einhorn in meiner Garage wäre die Garage öde und leer.

    Bakram

  • Jikjisa
    Gast
    • 15. März 2014 um 08:58
    • #91
    accinca:

    Es gibt die Möglichkeit, dass Feuer erlischt, weil es bedingt ist. Das ist alles.

    Liebe Grüße.

    "Feuer" und "Gier, Hass und Verblendung lösen sich in Rauch auf " -so ähnlich hast du es formuliert -
    sind allerdings ebenso Metaphern .
    Mir fällt öfters auf, daß Leute mit Furcht vor Verdinglichung gegen Verdinglichung argumentieren indem sie verdinglichen :D

  • mukti
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    • 15. März 2014 um 11:22
    • #92
    Bakram:
    Simo:

    Wie würdest du das in Bezug auf die Aussage aus der Udana sehen (welche Jikjisa zitiert hat "Es gibt ihr Mönche, ein Ungeborenes etc...") ?

    Diese Ausage beweist gar nichts. Es ist eine reine Glaubenssache, da sie von unbewiesen behaupteten Voraussetzungen ausgeht ( es gäbe ein entrinnen von...).

    Eine Annahme kann durch einen Versuch bewiesen oder widerlegt werden.

    Gruß,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 15. März 2014 um 11:30
    • #93
    Jikjisa:

    Mir fällt öfters auf, daß Leute mit Furcht vor Verdinglichung gegen Verdinglichung argumentieren indem sie verdinglichen :D


    Das halte ich für einen bloßen Spruch.
    Aber mir fällt immer wieder auf, das Leute vor Furcht ihre Vorstellungen von
    sich selber aufzugeben, gegen das Aufgeben solcher Vorstellungen argumentieren
    um an ihren lieb gewonnenen Vorstellungen festzuhalten. Das gibt es tatsächlich.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 15. März 2014 um 11:52
    • #94
    accinca:

    Aber mir fällt immer wieder auf, das Leute vor Furcht ihre Vorstellungen von
    sich selber aufzugeben, gegen das Aufgeben solcher Vorstellungen argumentieren
    um an ihren lieb gewonnenen Vorstellungen festzuhalten. Das gibt es tatsächlich.


    da stimme ich dir teilweise zu, der größte mut muß dennoch die pforte der liebgewordenen gewohnheiten durchschreiten... ich weiss genau wovon ich spreche.

    _()_
    .

  • accinca
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    • 15. März 2014 um 11:53
    • #95
    mukti:
    Bakram:

    Diese Ausage beweist gar nichts. Es ist eine reine Glaubenssache, da sie von unbewiesen behaupteten Voraussetzungen ausgeht ( es gäbe ein entrinnen von...).


    Eine Annahme kann durch einen Versuch bewiesen oder widerlegt werden.


    Ich glaube das ist eine der wesentlichen Unterschiede zu anderen, die einem Buddha ausmachen.
    Nämlich das Vertrauen darin, das es eine Entrinnung gibt ohne aufzugeben auch wenn es
    nicht einmal jemand in seiner Umgebung gibt der es je geschafft hätte. Aber was soll's,
    für jemand der eh nicht daran glaubt für endlos viele Leben in der Welt verhaftet zu bleiben,
    spielt das Entrinnen ja eh keine Rolle.
    Aber nicht, das sich jetzt jemand unter "Entrinnung" falsche Vorstellungen macht.
    Die sog. Entrinnung liegt im Aufgeben aller Anhaftungen, insbesondere auch der
    Anhaftungen an Vorstellungen. Davon gibt es allerdings jede Menge. Eines der
    beliebtesten Vorstellungen sind z.B.
    'Der Vollendete besteht nach dem Tode' oder
    'Der Vollendete besteht nicht nach dem Tode' oder
    'Der Vollendete besteht und besteht nicht nach dem Tode' oder
    'Weder besteht noch besteht nicht der Vollendete nach dem Tode.'

  • mukti
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    • 15. März 2014 um 13:49
    • #96
    accinca:


    Ich glaube das ist eine der wesentlichen Unterschiede zu anderen, die einem Buddha ausmachen.
    Nämlich das Vertrauen darin, das es eine Entrinnung gibt ohne aufzugeben auch wenn es
    nicht einmal jemand in seiner Umgebung gibt der es je geschafft hätte.

    Glaube ich auch, in dem Sinn dass das Vertrauen eines Buddha nicht halbherzig ist. Am Vertrauen festzuhalten auch wenn man niemand kennt der entronnen ist scheint mir nicht allzu schwierig, die Konsequenzen daraus zu ziehen allerdings schon. Der Welt den Rücken kehren ohne sich jemals wieder danach umzudrehen.

    _()_

    Mit Metta, mukti.


  • Geronimo
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    • 15. März 2014 um 13:54
    • #97
    mukti:
    accinca:

    Der Welt den Rücken kehren ohne sich jemals wieder danach umzudrehen.
    _()_

    Kann man auch erst wenn man bereit dazu ist. Wenn nicht versucht man den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun, und dann stolpert man in aller Regel.

    Es muss ein natürlicher Vorgang (der Überwindung) sein, kein bloß erzwungener.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • mukti
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    • 15. März 2014 um 14:07
    • #98
    Geronimo:
    mukti:

    Kann man auch erst wenn man bereit dazu ist. Wenn nicht versucht man den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun, und dann stolpert man in aller Regel.

    Es muss ein natürlicher Vorgang (der Überwindung) sein, kein bloß erzwungener.

    Ja, der Buddha war wohl schon bereit dazu. Nicht jeder ist also ein Buddha - aber die menschliche Lebensform ist prinzipiell dazu geeignet.

    Mit Metta, mukti.


  • Geronimo
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    • 15. März 2014 um 14:15
    • #99
    mukti:


    Ja, der Buddha war wohl schon bereit dazu. Nicht jeder ist also ein Buddha - aber die menschliche Lebensform ist prinzipiell dazu geeignet.

    Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn der richtige Zeitpunkt für eine bestimmte Handlung noch nicht gekommen ist, dann funktioniert es meist auch nicht sehr gut. Was nützt es, in's Kloster zu gehen, wenn du es im Prinzip eigentlich noch nicht wirklich möchtest? Die Entscheidung muss reifen, das sie wirklich Sinn macht und nachhaltig ist.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • accinca
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    • 15. März 2014 um 16:08
    • #100
    mukti:

    Nicht jeder ist also ein Buddha - aber die menschliche Lebensform ist prinzipiell dazu geeignet.


    Und das bedeutet:
    normalerweise nicht geeignet,
    auch wenn es prinzipiell nicht unmöglich ist.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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