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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Buddhadhamma versus Buddhismus

  • xxx
  • 20. Februar 2014 um 17:40
  • Zum letzten Beitrag
  • xxx
    Themenautor
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    • 20. Februar 2014 um 17:40
    • #1

    Hallo Leute

    Als "Buddhismus" bezeichne ich das, was buddhistisch real auf der Welt abläuft. Was "Buddhisten" denken und tun. Sozusagen "realexistierender Buddhismus" in Anspielung an den Begriff "realexistierender Sozialismus/Kommunismus."

    Als "Buddhadhamma" bezeichne ich die Lehre als rein theoretisches Gebilde, als Ideal. So wie jeder für sich es aus dem Palikanon selber herausliest.

    wenn ich mich so umsehe und umhöre befürchte ich mittlerweile, dass es sich so verhält wie mit Sozialismus und Kommunismus: Schöne Ideale, die in der Realität nicht zu verwirklichen sind. Gier Hass und Verblendung können gar nicht überwunden werden. Man muss lernen -bei sich und anderen - damit zu leben

    Bakram

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 20. Februar 2014 um 18:29
    • #2
    Bakram:


    wenn ich mich so umsehe und umhöre befürchte ich mittlerweile, dass es sich so verhält wie mit Sozialismus und Kommunismus: Schöne Ideale, die in der Realität nicht zu verwirklichen sind. Gier Hass und Verblendung können gar nicht überwunden werden. Man muss lernen -bei sich und anderen - damit zu leben

    Ja, als Gesellschaft bzw. als Ismus ist nix zu leben. Es kann nur jeder für sich selbst so leben, wenn er/sie denn will. Wir erschaffen keine bessere Welt, aber jeder einzelne, der sich in Gewaltlosigkeit und Frieden übt, ist wichtig für das Gleich-Gewicht. Selbst vor Bhutan macht die Gier nicht halt. Sobald irgendwelche Begehrlichkeiten geweckt werden, beginnt der Kreislauf.
    _()_ Monika

  • Matthias65
    Gast
    • 20. Februar 2014 um 19:04
    • #3

    "Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für die Welt" – Gandhi

  • Bakeneko
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    • 20. Februar 2014 um 23:19
    • #4

    Der Ismus entstammt der "westlichen" Rezeption des 19. Jh. christlicher Zeitrechnung. Wenig verwunderlich gab es, vor dem "Zurückschwappen" dieses Begriffs nach Asien im Zuge der Verbreitung der englischen Sprache, keinen Buddhismus in den verschiedenen "buddhistischen" Ländern Asiens.

  • Joram
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    • 21. Februar 2014 um 06:55
    • #5
    Bakram:

    wenn ich mich so umsehe und umhöre befürchte ich mittlerweile, dass es sich so verhält wie mit Sozialismus und Kommunismus: Schöne Ideale, die in der Realität nicht zu verwirklichen sind. Gier Hass und Verblendung können gar nicht überwunden werden.


    Gier Hass und Verblendung können nicht überwunden werden? – Na, das sehe ich anders. Aus eigener Erfahrung.
    Hast Du vielleicht ein Beispiel für das was, deiner Meinung nach, nicht überwunden werden kann?

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • accinca
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    • 21. Februar 2014 um 15:02
    • #6
    Bakram:

    wenn ich mich so umsehe und umhöre befürchte ich mittlerweile, dass es sich so verhält wie mit Sozialismus und Kommunismus: Schöne Ideale, die in der Realität nicht zu verwirklichen sind. Gier Hass und Verblendung können gar nicht überwunden werden. Man muss lernen -bei sich und anderen - damit zu leben Bakram


    Natürlich kann in keinem Land der Welt Begehren, Haß und Verblendung jemals
    ganz überwinden. Aber auch bei einzelnen Personen ist es in aller Regel so,
    das dieses Ziel nicht erreicht wird.
    Nur ganz wenigen wird das jemals möglich sein. Jeder einzelne wird daher eine
    außergewöhnliche Ausnahme sein, die eigentlich unmöglich erscheinen wird.

    Für die allermeisten wird es daher schon das höchste sein, wenn sie Begehren,
    Haß und Verblendung auf ein Maß beschränken können, das nicht oder fast nicht
    zu unverhältnismäßigen Nachteilen anderer führt. Aber auch das wäre schon als
    erstrebenswert anzusehen was man schaffen kann.

  • Noreply
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    • 21. Februar 2014 um 15:11
    • #7
    accinca:
    Bakram:

    wenn ich mich so umsehe und umhöre befürchte ich mittlerweile, dass es sich so verhält wie mit Sozialismus und Kommunismus: Schöne Ideale, die in der Realität nicht zu verwirklichen sind. Gier Hass und Verblendung können gar nicht überwunden werden. Man muss lernen -bei sich und anderen - damit zu leben Bakram


    Natürlich kann in keinem Land der Welt Begehren, Haß und Verblendung jemals
    ganz überwinden. Aber auch bei einzelnen Personen ist es in aller Regel so,
    das dieses Ziel nicht erreicht wird.
    Nur ganz wenigen wird das jemals möglich sein. Jeder einzelne wird daher eine
    außergewöhnliche Ausnahme sein, die eigentlich unmöglich erscheinen wird.

    Für die allermeisten wird es daher schon das höchste sein, wenn sie Begehren,
    Haß und Verblendung auf ein Maß beschränken können, das nicht oder fast nicht
    zu unverhältnismäßigen Nachteilen anderer führt. Aber auch das wäre schon als
    erstrebenswert anzusehen was man schaffen kann.

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    Warum tauscht Du Gier gegen Begehren?

  • accinca
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    • 21. Februar 2014 um 18:41
    • #8
    Ellviral:

    Warum tauscht Du Gier gegen Begehren?


    Da hast du recht. Bei Begehren mußte ich acht Buchstaben tippen
    und bei Gier wären es nur vier gewesen. Oder wie manche tanha
    auch mit Durst wiedergeben.

  • Noreply
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    • 21. Februar 2014 um 19:16
    • #9
    accinca:
    Ellviral:

    Warum tauscht Du Gier gegen Begehren?


    Da hast du recht. Bei Begehren mußte ich acht Buchstaben tippen
    und bei Gier wären es nur vier gewesen. Oder wie manche tanha
    auch mit Durst wiedergeben.


    Na da bin mal raus.
    Veräppeln kann ich mich selber.

  • accinca
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    • 21. Februar 2014 um 19:22
    • #10
    Ellviral:

    Na da bin mal raus.
    Veräppeln kann ich mich selber.


    Nun nimm das Leben mal nicht so schwer. :)

  • xxx
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    • 21. Februar 2014 um 22:31
    • #11
    Joram:

    Hast Du vielleicht ein Beispiel für das was, deiner Meinung nach, nicht überwunden werden kann?

    Mit Gier ist nicht einfach nur die Gier des Managers nach Macht und Reichtum gemeint !

    accinca:

    Da hast du recht. Bei Begehren mußte ich acht Buchstaben tippenund bei Gier wären es nur vier gewesen. Oder wie manche tanha auch mit Durst wiedergeben.

    Eben !

    Ellviral:

    Na da bin mal raus.Veräppeln kann ich mich selber.

    Das ist kein Veräppeln. Zitat Wiki:

    Zitat

    Tanhā (Pali: Taṇhā, Sanskrit: Tṛṣṇā, Chin: 愛), kann mit Begehren, Verlangen, Gier, Durst oder Wollen übersetzt werden, der "Ich-will"- oder "Ich-will-nicht"-Geist. Tanhā, die „Gier“, gilt im Buddhismus als Ursache allen Leidens (Dukkha) die den Menschen an den Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) fesselt. Mit Tanha sind alle Formen des Verlangens gemeint, ob sie sich auf Nahrung, Leben, Sex, oder irgendein anderes Objekt richten. Als Nährboden für Tanha gilt die Illusion eines festen Wesenskerns, erst wer diese Illusion überwunden hat (Anatta), kann auch Tanha überwinden.

    Wer gibt schon sein Wollen, seine Motivation zu Leben auf ? Verlangen nach Nahrung, nach Liebe, nach Leben ?

    Deshalb bin ich ja auch frustriert.

  • Simo
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    • 21. Februar 2014 um 23:19
    • #12
    Bakram:

    Wer gibt schon sein Wollen, seine Motivation zu Leben auf ? Verlangen nach Nahrung, nach Liebe, nach Leben ?

    Vermutlich jemand, der die erste der Edlen Wahrheiten in vollem Umfang gesehen hat. (Leben=dukkha)

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Joram
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    • 21. Februar 2014 um 23:19
    • #13
    Bakram:
    Joram:

    Hast Du vielleicht ein Beispiel für das was, deiner Meinung nach, nicht überwunden werden kann?


    Mit Gier ist nicht einfach nur die Gier des Managers nach Macht und Reichtum gemeint !


    Wie willst Du klaren Antworten bekommen, wenn die Frage unklar ist?
    Gib doch ein Beispiel.

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • Jikjisa
    Gast
    • 21. Februar 2014 um 23:25
    • #14
    Simo:
    Bakram:

    Wer gibt schon sein Wollen, seine Motivation zu Leben auf ? Verlangen nach Nahrung, nach Liebe, nach Leben ?

    Vermutlich jemand, der die erste der Edlen Wahrheiten in vollem Umfang gesehen hat. (Leben=dukkha)

    Liebe Grüße.

    Genau. Unwissenheit bezieht sich auf die Nichtkenntnis der Daseinsmerkmale, besonders vom Leidenskreislauf , die Natur der Phänomene .
    Aus Unwissenheit folgt Begehren, ist praktisch dasselbe und nur meditativ aufzuheben .
    Aber das willst du ja grade nicht. Dich frustriert mit Ungeliebtem, hier der Lehre konfrontiert zu sein ;)
    Das ist gar nicht so schlimm, schließlich geht der Weg auf Glück und Frieden, also Stillung hinaus . Sieh das ein bischen positiver :)

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (21. Februar 2014 um 23:31)

  • Simo
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    • 21. Februar 2014 um 23:30
    • #15
    Jikjisa:
    Simo:

    Vermutlich jemand, der die erste der Edlen Wahrheiten in vollem Umfang gesehen hat. (Leben=dukkha)

    Liebe Grüße.

    Genau. Unwissenheit bezieht sich auf die Nichtkenntnis der Daseinsmerkmale .
    Aus Unwissenheit folgt Begehren, ist praktisch dasselbe und nur meditativ aufzuheben .

    Unwissenheit bezieht sich darüber hinaus auch noch auf die Unkenntnis der Vier Edlen Wahrheiten. Es ist eben genau aus diesem Grund, dass der puthujjana ("Weltling") ein solcher bleibt, weil er dukkha nicht sieht. (und weil er die drei Merkmale von anicca, dukkha und anatta nicht sieht)

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Jikjisa
    Gast
    • 21. Februar 2014 um 23:33
    • #16

    ... Und vorallem die Buddhanatur - Mahamudra - nicht verwirklicht ! :D

  • accinca
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    • 22. Februar 2014 um 00:00
    • #17
    Bakram:

    Wer gibt schon sein Wollen, seine Motivation zu Leben auf ?
    Verlangen nach Nahrung, nach Liebe, nach Leben ?
    Deshalb bin ich ja auch frustriert.


    Und das kann ich auch gut verstehen.
    Man fühlt sich quasi wie in einer Falle gegangen
    aus der kein Rauskommen abzusehen ist.
    Das Problem dabei ist insbesondere auch, das
    es ab einem bestimmten Punkt einerseits klar ist wie
    schwer es ist GHV zu überwinden und andererseits
    zu erkennen, das es zu dieser Überwindung keine
    vernünftige Alternative gibt.
    Auch dem Buddha war klar, das es diesen Punkt gibt
    und das er länger andauern kann und in vielen Fällen
    auch tut und es daher großer Geduld bedarf.

    Zitat

    Was aber ist die Weisheit des Schulungstüchtigen?
    Da weiß ein Mönch der Wirkichkeit gemäß, was Leiden ist,
    weiß der Wirklichkeit gemäß, was die Entstehung des Leidens ist,
    weiß der Wirklichkeit gemäß, was die Erlöschung des Leidens ist,
    weiß der Wirklichlseit gemäß, was der Pfad ist, der zur Erlöschung
    des Leidens führt. Das nennt man die Weisheit des Schulungstüchtigen.aus A.3. 74

    Gierlosigkeit ist eine Wurzel des Heilsamen;
    Haßlosigkeit ist eine Wurzel des Heilsamen;
    Unverblenlung ist eine Wurzel des Heilsamen.

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  • Alephant
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    • 22. Februar 2014 um 01:46
    • #18
    Bakram:

    Man muss lernen -bei sich und anderen - damit zu leben

    Hallo Bakram :)

    Indem du das tust, bist du auf dem Weg, die angesprochenen Ideale zu verwirklichen ;)

  • Tso Wang
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    • 22. Februar 2014 um 08:07
    • #19

    .


    " Ein Mann hatte beschlossen, einen Blumengarten anzulegen. Er grub den Boden um und pflanzte die Samen vieler schöner Blumen. Doch als sie aufgingen, füllte sich der Garten nicht nur mit Blumen, sondern auch mit einer Vielzahl an Löwenzahn. Was immer der Mann auch tat und welchen Rat er auch befolgte, es gelang ihm nicht, den Löwenzahn auszurotten. Schließlich wandte er sich an einen Zen-Meister, der auch ein Meister der Gartengestaltung war. Der schlug ihm eine ganze Reihe von Maßnahmen vor, doch alle hatte der Mann schon erfolglos ausprobiert. Eine Zeitlang schwiegen die beiden Männer, dann sagte der Zen-Meister: 'Nun, dann schlage ich vor, du lernst den Löwenzahn zu lieben'. "


    ()

    坐忘

  • mukti
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    • 22. Februar 2014 um 09:32
    • #20
    Tso Wang:

    . 'Nun, dann schlage ich vor, du lernst den Löwenzahn zu lieben'.

    Ist da nicht die Gefahr dabei dass man die Motivation verliert das Unkraut zu beseitigen?

    _()_

    Mit Metta, mukti.


  • Noreply
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    • 22. Februar 2014 um 12:02
    • #21
    mukti:
    Tso Wang:

    . 'Nun, dann schlage ich vor, du lernst den Löwenzahn zu lieben'.

    Ist da nicht die Gefahr dabei dass man die Motivation verliert das Unkraut zu beseitigen?

    _()_


    Buddhadhamma: Es gibt Lebewesen.
    versus
    Buddhismus: Es gibt Unkraut.

  • Tso Wang
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    • 22. Februar 2014 um 23:30
    • #22
    mukti:
    Tso Wang:

    . 'Nun, dann schlage ich vor, du lernst den Löwenzahn zu lieben'.

    Ist da nicht die Gefahr dabei dass man die Motivation verliert das Unkraut zu beseitigen?

    _()_


    .


    Nein. Nicht die Motivation. Eher die Illusion.


    ()

    坐忘

  • Simo
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    • 22. Februar 2014 um 23:38
    • #23
    Tso Wang:
    mukti:

    Ist da nicht die Gefahr dabei dass man die Motivation verliert das Unkraut zu beseitigen?

    _()_


    .


    Nein. Nicht die Motivation. Eher die Illusion.


    ()

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    Das ist sicherlich ganz nett, aber die Auslöschbarkeit von Gier, Hass und Verblendung ist keine Illusion und sie lieben zu lernen führt leider auch nicht zu ihrem Ende.
    Sie sind ganz unmittelbar Ursachen für Leid.
    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Tso Wang
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    • 22. Februar 2014 um 23:57
    • #24

    .


    Bist Du schon auf der "anderen Seite" ?


    ()

    坐忘

  • Jikjisa
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    • 23. Februar 2014 um 00:24
    • #25

    @ Simo:

    In den Sutren steht immer - läutern - . Was bedeutet das ?

    Zuersteinmal bedeutet es, daß die Phänomene, so wie sie von "außen" kommen und so wie sie "von innen " aufsteigen
    unveränderlich eben aufkommen und ankommen. Es geschieht zwangsläufig so .

    Wenn von Gut und Böse die Rede ist, dann in dem Sinne, daß die Auswirkungen gut und schlecht für uns sind
    oder heilsam und unheilsam . Das Phänomen AN SICH ist weder gut noch böse, noch schlecht oder recht. Es ist was es ist .

    Ein Mensch der auf uns einschlägt ist ein Mensch der auf uns einschlägt .
    Wut ist ein Gefühl . Lust ist ein Gefühl .
    Beides hat Auswirkungen auf den Geist , auf das ganze Wesen . Da ist eine Handlung, da ist eine Energie .
    Zerstörerisch, trübend, verdunkelnd .
    Heilsam, klärend, aufhellend .

    Eine Rose blüht gelb . Der Ton einer Tuba ist tief . Schnee ist kalt. Ein Schrei ist unangenehm . Feuer ist heiß .

    Wenn wir Wut , Angst, Trauer, Lust mit gleichmütigem, nicht- bewertenden, nicht-begrifflichen Gewahrsein ( Sati ) begegnen, was geschieht ?

    Geist und Gemüt ( Herzgeist ) läutern sich, hellen sich auf, werden nicht beeinträchtigt .

    Welche lauteren, hellen Empfindungen und Gefühle sind da wenn die Wolken sich verziehen, wenn Wut, Angst, Lust transzendieren durch Gewahrsein ? - Gleichmut, Mitgefühl, Güte. Welche lauteren Gedanken ? Weise und friedfertig sind sie je heller, lauterer der Herzgeist ist.

    Abneigung gegen was auch immer geht Urteil voran . Aber Abneigung gehört zu Hass . Zuneigung zu was auch immer geht Urteil voran . Aber Zuneigung gehört zur Gier . Gleichgültigkeit und Ignoranz gegen was auch immer geht eine subtilste, wortlose ur-teilende Ansicht voran und gehört zur Unwissenheit .

    Wie ist dieses Dilemma zu lösen ? - Simo ---

    MFG

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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