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  1. Buddhaland Forum
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Verdienste

  • Jikjisa
  • 4. Februar 2014 um 12:50
  • Zum letzten Beitrag
  • Jikjisa
    Gast
    • 4. Februar 2014 um 12:50
    • #1

    Hallöchen :)

    Auf was bezieht sich eigentlich die Überzeugung ( Idee ? Konzept ? ) sich religiöse Verdienste zu erwerben ?
    Worin besteht religiöser Verdienst ?
    Da haben wir die rechte weltliche Ansicht, allerdings ist Opfer, Gabe , Spende wohin und wofür ursprünglich wohl Auslegungssache ?
    Wohl nicht unerheblich ist dabei das Totengedenken, Gabe für die Toten. Oder auch Bitt`gebete` für Kranke.
    Und worauf bezieht es sich noch, auf welche Texte, Sutren, Ansicht.... ?
    Mahayana und Theravada.

    Danke.

  • Geronimo
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    • 4. Februar 2014 um 13:10
    • #2

    Ich verstehe die Frage nicht ganz.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Thubten Gawa
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    • 4. Februar 2014 um 13:16
    • #3

    Meinst Du die Frage so, dass Du nach Quellenangaben suchst, die den Sinn und das Erwerben von Verdiensten bechreiben?

    Ich denke, Verdienste sind ja immer positives Handeln und positives Tun. Wenn wir also so denken und handeln, verzichten wir gleichzeitig auf negatives Handeln und negatives Tun (gerne auch der Begriff unheilsam verwendbar). Dies konditioniert in der Konsequenz nicht nur unseren Geist auf heilsames denken und Handeln, sondern reinigt auch unser Karma.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • fotost
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    • 4. Februar 2014 um 13:25
    • #4

    A.IX.20 Die Betrachtung der Vergänglichkeit - das höchste Verdienst

    Zitat

    Einstmals, o Hausvater, lebte ein Brahmane namens Velāma. Dieser spendete folgende Gabe, eine gewaltige Gabe: er verschenkte

    vierundachtzigtausend mit Silber gefüllte goldene Gefäße,
    vierundachtzigtausend mit Gold gefüllte silberne Gefäße,
    vierundachtzigtausend mit Kleinodien gefüllte Bronzeschüsseln,
    vierundachtzigtausend goldgeschmückte, goldbeflaggte und mit goldgewirkten Netzen bedeckte Elefanten,
    vierundachtzigtausend mit Löwen-, Tiger- und Pantherfellen und gelben Wolldecken überzogene, goldgeschmückte, goldbeflaggte und mit goldgewirkten Netzen bedeckte Wagen,
    vierundachtzigtausend mit Seide bedeckte und mit bronzenen Melkgefäßen behängte Kühe,
    vierundachtzigtausend mit edelsteinbesetzten Ohrringen geschmückte Jungfrauen,
    vierundachtzigtausend mit befransten, weißwollenen, blumengewirkten Decken und mit schönen Antilopenfellen gedeckte, mit Überdecken und mit purpurnen Kissen an beiden Bettenden versehene vornehme Ruhelager,
    vierundachtzigtausend Koti [23] Gewänder aus feinster Leinwand, Seide, Wolle und Baumwolle.

    Was soll man da erst von Speise und Trank sagen, von den Kauwaren, Eßwaren, Leckereien und Getränken, die dort gleichsam in Strömen flossen?

    Du möchtest nun wohl denken, Hausvater, daß der Brahmane Velāma, der damals solch große Gabe spendete, irgendein fremder Mensch gewesen war. Doch das sollst du nicht denken; denn der Brahmane Velāma, der damals jene große Gabe spendete, der war ich. Beim Spenden jener Gabe aber, o Hausvater, war kein Gabenwürdiger zugegen, keiner heiligte jene Gabe.

    Bei weitem verdienstvoller als die große Gabe des Brahmanen Velāma ist es nun, o Hausvater, wenn man einen 'Erkenntnisbesitzenden' [24] speist.
    Bei weitem verdienstvoller aber ist die Speisung von hundert Erkenntnisbesitzenden;
    bei weitem verdienstvoller die Speisung eines Einmalwiederkehrers;
    bei weitem verdienstvoller aber die Speisung von hundert Einmalwiederkehrern;
    bei weitem verdienstvoller die Speisung eines Niewiederkehrers;
    bei weitem verdienstvoller die Speisung von hundert Niewiederkehrern;
    bei weitem verdienstvoller die Speisung eines Heiligen;
    bei weitem verdienstvoller die Speisung von hundert Heiligen;
    bei weitem verdienstvoller die Speisung eines Einzelerleuchteten;
    bei weitem verdienstvoller die Speisung von hundert Einzelerleuchteten;
    bei weitem verdienstvoller die Speisung des Vollendeten, Heiligen, vollkommen Erleuchteten;
    bei weitem verdienstvoller die Speisung der Mönchsgemeinde mit dem Erleuchteten an der Spitze;
    bei weitem verdienstvoller aber ist es, wenn man für die Mönchsgemeinde aller vier Himmelsrichtungen ein Kloster erbaut;
    bei weitem verdienstvoller, wenn man zuversichtlichen Herzens beim Erleuchteten, der Lehre und der Mönchsgemeinde Zuflucht nimmt;
    bei weitem verdienstvoller, wenn man zuversichtlichen Herzens die Sittenregeln auf sich nimmt: die Vermeidung von Töten, Stehlen, geschlechtlicher Ausschreitung, Lügen und Rauschmitteln;
    bei weitem verdienstvoller aber ist es, wenn man selbst nur soviel wie einen flüchtigen Duft liebevoller Gesinnung (mettā-citta) erweckt;
    doch bei weitem verdienstvoller als all dies ist es, wenn man die Betrachtung der Vergänglichkeit übt, und wäre es nur für einen Augenblick
    .«

    Alles anzeigen

    http://www.palikanon.com/angutt/a09_011-020.html

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 4. Februar 2014 um 13:52
    • #5

    Ich kann mir die Befreiung nicht verdienen. Die Folgerung des Verdiensterwerbes aus obigem Zitat ist m.E. so ähnlich wie die Ablasszahlung. Das genau aber ist auch der Irrtum, dem so mancher in die Falle geht, der glaubt - egal welchen Glaubens -, mit den "guten Tagen" wäre genug getan.

    _()_ Monika

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    • 4. Februar 2014 um 14:33
    • #6
    MonikaMarie1:

    Ich kann mir die Befreiung nicht verdienen. Die Folgerung des Verdiensterwerbes aus obigem Zitat ist m.E. so ähnlich wie die Ablasszahlung. Das genau aber ist auch der Irrtum, dem so mancher in die Falle geht, der glaubt - egal welchen Glaubens -, mit den "guten Tagen" wäre genug getan.

    _()_ Monika


    Auch sehr gut bei Christen zu beobachten: Sie Spenden, Sie glänzen durch Ehrenämter, Sie sind so fromm, sie gehen in die Kirche holen sich ein Plätzchen ab und fangen sofort wieder an Mist zu bauen, gibt ja bald wieder ein Plätzchen. Gott vergibt mir schon wenn ich ihm meine ganzen Plätzchen zeige.
    Nennt man das Heuchelei'? Ich nenne es Selbstbetrug. In Limburg hat ja der Bischof auch nur das genutzt was die böse Welt ihm zur Verfügung gestellt hat um zum Ruhme Gottes ein Häuschen zu bauen, das er es auch gern ein wenig netter haben wollte kann die Suppenküche doch wohl verstehen, oder? (Broken Buddha) Der Bischof erinnert mich gerade an einen Theravada Mönch.

  • Thubten Gawa
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    • 4. Februar 2014 um 15:32
    • #7

    Hallo Monika,

    MonikaMarie1:

    Ich kann mir die Befreiung nicht verdienen.


    Ich glaube Verdienst und Befreiung sind nicht zwingend miteinander verbunden. Verdienst häufe ich an, indem ich heilsame Gedanken pflege oder heilsame Dinge tue. Das hält mich von negativen Dingen ab und beruhigt meinen Geist und hilft mir so bei der Sammlung und Konzentartion. Befreiung aus dem Lebenskreislauf - falls Du das meinst - erreiche ich allein durch Verdienst anhäufen natürlich noch nicht.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • mukti
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    • 4. Februar 2014 um 15:54
    • #8

    Die Frage ist wohl, ob man Verdienst machen will um sich ein gutes Dasein zu schaffen oder um gute Voraussetzungen für die Befreiung vom Samsara zu erlangen.

    _()_

    Mit Metta, mukti.


  • Thubten Gawa
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    • 4. Februar 2014 um 16:04
    • #9

    Beides kann doch auch in Kombination geschehen. Betrachte ich Verdienste im buddhistischen Sinne, helfen Sie mir zuerst einmal auch zu einem besseren Leben, weil ich damit meinen Geist auf heilsames konditionieren kann. In der Konsequenz kann ich dadurch ruhiger, achtsamer und konzentrierter werden - ich lasse mich also nicht mehr so häufig ablenken und erhalte dadurch gewissermaßen "ein besseres Leben". Dieses "bessere Leben" kann ich dann nutzen, um mich auf den Weg zu konzentrieren, der mich (später oder vielleicht auch in diesem Leben noch) aus dem Kreislauf des Samsara herausführt oder zumindest mir dabei helfen kann, vielleicht als Mensch mit gutem Karma wiedergeboren zu werden und damit gute Voraussetzungen für den weiteren Weg zu schaffen.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • mukti
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    • 4. Februar 2014 um 16:16
    • #10
    Thubten Gawa:

    Beides kann doch auch in Kombination geschehen.

    Ja, dann schafft man durch Verdienst gute Voraussetzungen zur Befreiung, das ist der buddhistische Sinn von Verdienst.

    Mit Metta, mukti.


  • Thubten Gawa
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    • 4. Februar 2014 um 16:18
    • #11
    mukti:
    Thubten Gawa:

    Beides kann doch auch in Kombination geschehen.

    Ja, dann schafft man durch Verdienst gute Voraussetzungen zur Befreiung, das ist der buddhistische Sinn von Verdienst.


    Na eben 8):D

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 4. Februar 2014 um 16:24
    • #12

    Okay, Ihr Beiden :D

    es müssen dreißig zeichen sein, trallalllallla

  • mukti
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    • 4. Februar 2014 um 16:28
    • #13
    Thubten Gawa:


    Na eben 8):D

    Nicht buddhistisch wäre es, Verdienst zu schaffen um ein gutes Dasein um seiner selbst willen zu erlangen. Das ist eine weit verbreitete Praxis in den Ländern wo man an Wiedergeburt glaubt. Oder auch wenn man denkt dafür auf ewig in einem Himmel leben zu können, wird aus diesem Grund Verdienst geschaffen.

    Mit Metta, mukti.


  • Thubten Gawa
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    • 4. Februar 2014 um 16:37
    • #14

    Ja ich stimme Dir da vollumfänglich zu. Allerdings ist es in der täglichen Praxis schwer, die wirkliche Motivation hinter der eigenen Handlung sofort zu erfassen und zu erkennen. Ich will dass also auch gar nicht von außen werten, sondern ich will damit nur sagen, dass die Grenzen zwischen dem Einen und dem Anderen manchmal verschwimmen, wenn man noch nicht weit auf dem Weg gekommen ist. Alles im Leben ist eine Frage der Übung ;)

    Und dann ist mir zwischenzeitlich noch etwas dazu eingefallen: Wenn wir mal von einer wirklichen heilsamen Handlung ausgehen, dann beeinflusst das NICHT NUR mein eigenes Karma, sondern im Prinzip der gegenseitigen Abhängigkeiten und Wirkungen natürlich auch jeweils meine Umwelt (im engeren oder größeren Rahmen . je nachdem).

    Betrachtet man Verdienste also als positives Denken und Handeln dann beeinflusst das in gewisen Maße auch die Welt. Aber wie schon gesagt - alles ein langer Weg :)

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • mukti
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    • 4. Februar 2014 um 17:02
    • #15

    Also Summa Summarum - es kommt immer was Gutes dabei raus wenn man sich um Verdienst bemüht. Alleine diese Einsicht würde viel Last von der Welt nehmen. Und ein guter Mensch kann darüber hinaus die Wahrheit des Buddha besser verstehen als ein selbstsüchtiger Mensch.

    Mit Metta, mukti.


  • Simo
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    • 4. Februar 2014 um 17:11
    • #16
    mukti:

    Also Summa Summarum - es kommt immer was Gutes dabei raus wenn man sich um Verdienst bemüht. Alleine diese Einsicht würde viel Last von der Welt nehmen. Und ein guter Mensch kann darüber hinaus die Wahrheit des Buddha besser verstehen als ein selbstsüchtiger Mensch.

    Wie schön, dass du "gut sein" mit "nicht selbstsüchtig sein" als übereinstimmend ansiehst, lieber mukti :).

    _()_

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • mukti
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    • 4. Februar 2014 um 17:34
    • #17
    Simo:


    Wie schön, dass du "gut sein" mit "nicht selbstsüchtig sein" als übereinstimmend ansiehst, lieber mukti :).

    Ist schon interessant wie das alles zusammenhängt, nicht? Je weniger Selbstbezogenheit man hat, desto weniger Unheilsames tut man, und je weniger Unheilsames man tut, desto näher ist man dem Dhamma, weil Sittlichkeit dazu eine Grundlage ist.

    _()_

    Mit Metta, mukti.


  • Simo
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    • 4. Februar 2014 um 17:49
    • #18
    mukti:
    Simo:


    Wie schön, dass du "gut sein" mit "nicht selbstsüchtig sein" als übereinstimmend ansiehst, lieber mukti :).

    Ist schon interessant wie das alles zusammenhängt, nicht? Je weniger Selbstbezogenheit man hat, desto weniger Unheilsames tut man, und je weniger Unheilsames man tut, desto näher ist man dem Dhamma, weil Sittlichkeit dazu eine Grundlage ist.

    _()_

    Ja das ist wohl der Buddha-Lehre immanent ;)
    Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht auch, sich die Dinge anzuschauen, zu denen ein Arhat nicht fähig ist. Unter anderem zum Töten, Stehlen und der gleichen. Es mag wohl daran liegen, dass diese Dinge die grundlegende Anwesenheit eines Selbst (asmimana) als notwendige Grundlage haben und der Arhat dieses per definitionem restlos aufgegeben hat.

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Jikjisa
    Gast
    • 4. Februar 2014 um 22:01
    • #19
    Thubten Gawa:


    Ich glaube Verdienst und Befreiung sind nicht zwingend miteinander verbunden. Verdienst häufe ich an, indem ich heilsame Gedanken pflege oder heilsame Dinge tue. Das hält mich von negativen Dingen ab und beruhigt meinen Geist und hilft mir so bei der Sammlung und Konzentartion. Befreiung aus dem Lebenskreislauf - falls Du das meinst - erreiche ich allein durch Verdienst anhäufen natürlich noch nicht.

    Das verstehe ich z.B.überhaupt nicht: Verdienste anhäufen. Ist das bildlich gesprochen ? Oder wie ist das zu verstehen ?
    Karma läutern oder Geist läutern verstehe ich, nicht aber gutes Karma anhäufen oder schlechtes Karma abtragen.

  • raterZ
    Gast
    • 4. Februar 2014 um 23:44
    • #20
    Ellviral:


    Auch sehr gut bei Christen zu beobachten: Sie Spenden, Sie glänzen durch Ehrenämter, Sie sind so fromm, sie gehen in die Kirche holen sich ein Plätzchen ab und fangen sofort wieder an Mist zu bauen, gibt ja bald wieder ein Plätzchen. Gott vergibt mir schon wenn ich ihm meine ganzen Plätzchen zeige.
    Nennt man das Heuchelei'?

    sind halt menschen - und du musst verstehen, dass sie nicht an die selbstbefreiung glauben sondern sich als sünder sehen. deshalb spielt das eben nicht so eine große rolle ;)

  • Noreply
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    • 5. Februar 2014 um 00:04
    • #21
    raterZ:
    Ellviral:


    Auch sehr gut bei Christen zu beobachten: Sie Spenden, Sie glänzen durch Ehrenämter, Sie sind so fromm, sie gehen in die Kirche holen sich ein Plätzchen ab und fangen sofort wieder an Mist zu bauen, gibt ja bald wieder ein Plätzchen. Gott vergibt mir schon wenn ich ihm meine ganzen Plätzchen zeige.
    Nennt man das Heuchelei'?

    sind halt menschen - und du musst verstehen, dass sie nicht an die selbstbefreiung glauben sondern sich als sünder sehen. deshalb spielt das eben nicht so eine große rolle ;)


    guter Einwand!
    Hab ich noch nicht dran gedacht, aber da liegt die Lösung. Es gibt nur Befreiung durch Gottes Gnade und wie die zu erreichen ist ist noch nicht ausdiskutiert.

  • Jikjisa
    Gast
    • 5. Februar 2014 um 00:19
    • #22

    gott, ich bin auch plöd.ich kann das ja gar nicht verstehen mit den verdiensten. abgesehen von den reziationsdiensten und opferdiensten von den priestern zum totengedenken oder für kranke usw.

    Zitat

    Als er nach China kam, traf Bodhidharma den Kaiser. Dieser sprach zu ihm:“ Ich habe eine grosse Anzahl von Tempeln bauen lassen, ich habe viele Mönche bestätigt, ich habe viele Sutras übersetzen lassen. So habe ich doch sicher viele Verdienste erworben?“
    Bodhidharma antwortete: „Kein einziges Verdienst.“
    Der Kaiser gab zurück: “Was also ist die Essenz des Buddhismus?“
    „Nichts.“
    „Und wer wagt es, sich mir gegenüber so zu verhalten?“ „Ich weiss es nicht“, war die Antwort.
    Der Kaiser blieb mit offenem Mund zurück.
    Die Weisen haben nie viel geredet.
    Aus der Stille erhebt sich der unsterbliche Geist.
    Aus: Taisen Deshimaru-Roshi: Za-Zen – Die Praxis des Zen

    Alles anzeigen

    es gibt sogar zwei begriffe für : Mukudoku - kein Verdienst - kein Handeln um eines Gewinn und Vorteils wegen
    und Intoku : "verborgene Tugend durch verborgene Tat " ( ein Bespiel ist die anonyme Spende )

  • accinca
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    • 5. Februar 2014 um 00:32
    • #23
    Jikjisa:

    gott, ich bin auch plöd.


    Also diese Christen immer mit ihrem "Gott". 8)

  • accinca
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    • 5. Februar 2014 um 00:36
    • #24
    Jikjisa:
    Zitat

    Aus der Stille erhebt sich der unsterbliche Geist.
    Aus: Taisen Deshimaru-Roshi: Za-Zen – Die Praxis des Zen

    Einen unsterblichen Geist haben die also.....

  • Jikjisa
    Gast
    • 5. Februar 2014 um 00:38
    • #25

    oder so:

    Zitat

    Rechte Gesinnung, sage ich, ist von zweierlei Art: es gibt eine rechte Gesinnung, die noch den Trieben unterworfen ist, verdienstvoll ist und weltlichen Lohn bringt; und es gibt eine rechte Gesinnung, die edel ist, triebfrei, überweltlich und zum edlen Pfade gehört.

    wobei hier nicht steht worin der "lohn" bestehen könnte - vermutlich ne einigermaßen anständige wiedergeburt

    außerdem könnte mir mal jemand, es wäre wohl eventuelle ein verdienst ? -eben jenen begriff pali/sanskritmäßig ausklamüsern... ;)

    bittä. :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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