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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

  • mukti
  • 30. Dezember 2013 um 09:30
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
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    • 28. März 2014 um 12:16
    • #51
    Simo:

    Das stimmt. Darin sind sie gleich. Mir ging es um etwas anderes.


    Ich weiß dann wohl noch nicht genau was.

    Zitat

    "Dieses Gefühl, o Bruder, diese Wahrnehmung und dieses Bewusstsein:
    diese drei sind verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, sie von einander
    abzugrenzen und ihren Unterschied anzugeben. M43

  • Simo
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    • 28. März 2014 um 12:37
    • #52
    accinca:
    Simo:

    Das stimmt. Darin sind sie gleich. Mir ging es um etwas anderes.


    Ich weiß dann wohl noch nicht genau was.

    Zitat

    "Dieses Gefühl, o Bruder, diese Wahrnehmung und dieses Bewusstsein:
    diese drei sind verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, sie von einander
    abzugrenzen und ihren Unterschied anzugeben. M43

    Das heist aber nicht, dass Bewusstsein Wahrnehmung ist, das Gefühl Bewusstsein ist, das Gefühl Wahrnehmung ist. Es heißt: wo immer das eine ist auch das andere, nicht getrennt nebeneinander sondern als in sich abhängige Struktur. Und genau das ist auch der Grund, warum es nicht Bewusstsein von (nur) Bewusstsein geben kann.

    Zitat

    Denn, was man fühlt, das nimmt man wahr, und was man wahrnimmt, das erfährt man. Deshalb sind diese Geisteszustände miteinander verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, einen dieser Zustände von den anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können

    Mach es klarer, was ich meine?

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Jikjisa
    Gast
    • 28. März 2014 um 12:56
    • #53

    @ simo:

    Zitat

    Jedenfalls werden in den Suttas die Khandhas und auch nama-rupa mit klarer Unterscheidung bezüglich der Begriffe und der Definition behandelt und das hat seinen Grund.

    auf jeden.

    Zitat

    Da steigen dem Mönche die Gefühle bewußt auf, bewußt bestehen sie und bewußt lösen sie sich auf (*1).
    Bewußt steigen ihm die Wahrnehmungen auf, bewußt bestehen sie und bewußt lösen sie sich auf.
    Bewußt steigen ihm die Gedanken auf, bewußt bestehen sie und bewußt lösen sie sich auf (auch in M. 123).

    Zum glück gibt es das anhaftungslose bewusstsein, den anhaftungslosen geist , verweilen und erlöschen in leerheit - und name ist nur schall und rauch . " der mensch ohne rang und namen "( rinzai )

    Zitat

    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewußtsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.«

    eben auch ist in diesen pösen skandha das anhaftungslose, leere bewusstsein ( sappabhāsam cittam ), nicht nur das bedingte namarupa-bewusstsein "zu finden", indem man sich vom bedingten abkehrt.

    Zitat

    "da ist der wahre mensch ohne rang in der masse des nackten fleisches, der durch die tore eures gesichtes ( d.h. der sinnesorgane ) aus und ein geht. wer diese tatsache noch nicht bezeugt hat ( verwirklicht ), seht, seht !" ( rinzai )

    für simo u.a. : seite 28 shin und butsu / nama rupa vs. leere : google books : "das "selbst" im mahayana-buddhismus in japanischer sicht ..."

    MFG

    viel erfolg noch den thera -welt-abschneider- materialisten was auseinanderzudröseln;

    Zitat

    "wer nicht will, der hat schon" ( oma )

    :D

    ***

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (28. März 2014 um 13:03)

  • gbg
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    • 28. März 2014 um 13:38
    • #54
    Simo:
    Zitat

    Denn, was man fühlt, das nimmt man wahr, und was man wahrnimmt, das erfährt man. Deshalb sind diese Geisteszustände miteinander verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, einen dieser Zustände von den anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können

    Mach es klarer, was ich meine?

    Liebe Grüße.

    Das stimmt so nicht ganz.

    Zittern führt zum Beispiel im vorbewussten Selbst zu einem Fühlen, aber noch nicht zu einem vom kognitiven Ich benannten Gefühl Angst! Die Angst zeigt sich durch Blässe als Emotion.
    Während das Gefühl das auf das Selbst gerichtet Spiegelbild ist, mit Hilfe dessen das Ich etwas über das Selbst erfahren kann, ist das Gefühl als Emotion nach außen gerichtet.
    Also was man fühlt nimmt man (vorbewusst) wahr, aber was man erfasst ist nicht was man wahrnimmt, sondern das vom Ich kognitiv erfasste, da bezeichnete Gefühl, zum Beispiel Angst.

  • Simo
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    • 28. März 2014 um 14:12
    • #55
    gbg:
    Simo:

    Mach es klarer, was ich meine?

    Liebe Grüße.

    Das stimmt so nicht ganz.

    Zittern führt zum Beispiel im vorbewussten Selbst zu einem Fühlen, aber noch nicht zu einem vom kognitiven Ich benannten Gefühl Angst! Die Angst zeigt sich durch Blässe als Emotion.
    Während das Gefühl das auf das Selbst gerichtet Spiegelbild ist, mit Hilfe dessen das Ich etwas über das Selbst erfahren kann, ist das Gefühl als Emotion nach außen gerichtet.
    Also was man fühlt nimmt man (vorbewusst) wahr, aber was man erfasst ist nicht was man wahrnimmt, sondern das vom Ich kognitiv erfasste, da bezeichnete Gefühl, zum Beispiel Angst.

    Die Suttas definieren Gefühl (vedana) als jene Qualität im Erleben, die angenehm, unangenehm oder neutral ist (das kann sowohl körperlich als auch geistig sein); was wir gemeinhin als Emotionen bezeichnen fallen nicht darunter, obwohl bei diesen natürlich auch angenehm, unangenehm, bzw. weder noch gefühlt wird.
    Offenbar setzt du Bewusstsein mit "das vom Ich kognitiv erfassten" gleich, aber damit etwas überhaupt "kognitiv erfasst werden" kann (das Ich lassen wir da jetztmal raus) muss es ersteinmal anwesend sein. Und diese Anwesenheit ist Bewusstsein.
    Zittern ist außerdem ein Symptom von z.B. Angst (die unangenehm ist) und nicht umgekehrt.

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • accinca
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    • 28. März 2014 um 15:06
    • #56
    Simo:

    Das heist aber nicht, dass Bewusstsein Wahrnehmung ist, das Gefühl Bewusstsein ist, das Gefühl Wahrnehmung ist. Es heißt: wo immer das eine ist auch das andere, nicht getrennt nebeneinander sondern als in sich abhängige Struktur.

    Und genau das ist auch der Grund, warum es nicht Bewusstsein von (nur) Bewusstsein geben kann.

    Richtig ist, ohne Gefühl und Wahrnehmung gibt es kein Bewußtsein.
    Ein Unterschied ist nicht wirklich zu erkennen deswegen sind diese
    drei auch verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, sie von
    einander abzugrenzen und ihren Unterschied anzugeben. Wenn ich
    also sage das es das Bewußtsein von Bewußtsein gibt, dann erlebt
    man sozusagen Bewußtsein, Gefühl und Wahrnehmung was ja nur
    eine geistige Unterscheidung darstellt aber eben Bewußtsein ebenso
    ist wie Gefühl und Wahrnehmung. Das läßt sich eben nicht trennen.
    Ich kann da gar keinen Unterschied angeben. Das würde ja auch der
    Lehrrede widersprechen.

    Zitat

    "Und die Dinge der unbegrenzten Bewußtseinsphäre, Wahrnehmung der unbegrenzten Bewusstseinssphäre und Einigung des Herzens, Berührung, Gefühl, Wahrnehmung, Absicht, Bewusstsein, Wille, Entschlossenheit, Kraft, Einsicht, Gleichmut, Achtsamkeit, diese Dinge hat er der Reihe nach eingeordnet, diese Dinge lässt er wissentlich aufsteigen, wissentlich standhalten, wissentlich untergehen.

    Und er erkennt:
    'So treten mir diese Zustände in Erscheinung, nachdem sie vorher nicht vorhanden waren; nach ihrem Vorhandensein zerfallen sie wieder.'

    Und er ist diesen Dingen nicht zugeneigt und nicht abgeneigt, nicht angeschlossen, nicht angeheftet, ist ihnen entgangen, ihnen entronnen, ohne das Gemüt umschränken zu lassen.

    Denn 'Es gibt noch eine höhere Freiheit' weiß er.
    Und indem er sie entwickelt merkt er eben 'Das gibt es'.

    "Denn ferner noch, ihr Mönche, hat Sāriputto nach völliger Überwindung der unbegrenzten Bewußtseinsphäre in dem Gedanken 'Nichts ist da' das Reich des Nichtdaseins gewonnen. usw.

    Aber auch das ist noch mit Bewußtsein verbunden.
    Es ist das Bewußtsein von "Nicht-dasein".

  • gbg
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    • 28. März 2014 um 15:20
    • #57
    Simo:


    Offenbar setzt du Bewusstsein mit "das vom Ich kognitiv erfassten" gleich, aber damit etwas überhaupt "kognitiv erfasst werden" kann (das Ich lassen wir da jetztmal raus) muss es ersteinmal anwesend sein. Und diese Anwesenheit ist Bewusstsein.
    Zittern ist außerdem ein Symptom von z.B. Angst (die unangenehm ist) und nicht umgekehrt.

    Liebe Grüße.

    Hallo Simo, :)

    Ich meinte mit Ich das handelnde Bewusstsein, das das kognitiv (d.h. über einen Denkakt) als Gefühl deklarierte Fühlen, des (autonomen und seienden) vor(bzw. un)bewusste Selbst in seinem Zustand als Ich beleuchtet.
    Das Fühlen ist das Wahrnehmen des Selbst. Das Ich erkennt und erfasst als Bewusstsein durch Begriffsbildung nur das Gefühl, nicht das was das Selbst vorbegrifflich vor(bzw. un)bewusst fühlt.

    Mir geht es vor allem darum, dass Fühlen Sache des seienden Selbst ist, was wahrscheinlich schon eine Amöbe besitzt (es sorgt sich um die Existenz), während hingegen das Ich als Bewusstsein nur Handlanger des Selbst ist, das durch Bezeichnung des Fühlens, handhabbare Gefühle erzeugt mit denen es dann verstandesmäsig und damit handlungserzeugend umgehen kann.

    Ein bekannter Philosoph sagte tatsächlich: Zittern geht der Angst voraus, nicht umgekehrt. Er meinte wir zittern nicht, weil wir Angst haben, sondern wir haben Angst, weil wir zittern.
    OK. Darüber ließe sich diskutieren...

    Emotionen sind nicht Gefühle, sondern nur das äußere Abbild von Gefühlen. Aber das wirklich nur am Rande...

    Aber da es hier ja nicht um Gefühle geht, glaube ich Dir jetzt mal. ;)

    Liebe Grüße zurück!

  • accinca
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    • 28. März 2014 um 19:06
    • #58
    JazzOderNie:

    accinca: ich weiß nicht, ob das ein sprachliches oder gedachtes missverständnis ist, aber es scheint als setzt du bewusstsein(smomente und -arten) mit bewusstsein(sprozess/vinanna) gleich. auch augenbewusstsein und denkbewusstsein sind verschieden im prozess, der geschwindigkeit und qualität. ...

    Ja, falls es Missverständnisse gibt sollte man sie ausräumen.
    Zuerst sollte klar sein, das ich mit "Bewußtsein" viññāna meinte.
    Auch in alle Stellen aus den Lehrreden die ich hier zitiert habe
    ist von viññāna die Rede. In Bezug auf die Herkunft oder Art
    gibt es 6 verschiedene Arten:

    Zitat

    "Weiter sodann, ihr Brüder:
    wenn der heilige Jünger das Bewußtsein erkennt und das Entstehen des Bewußtseins,
    die Auflösung des Bewußtseins erkennt und den zur Auflösung des Bewußtseins
    führenden Pfad, hat er insofern, ihr Brüder, die rechte Erkenntnis, ist seine Erkenntnis
    eine ehrliche, seine Liebe zur Lehre erprobt, gehört er dieser edlen Lehre an.

    Was ist nun, Brüder, das Bewußtsein, was ist die Entwicklung des Bewußtseins,
    was ist die Auflösung des Bewußtseins, was ist der zur Auflösung des Bewußtseins führende Pfad? Sechs Arten des Bewußtseins (viññāṇakāyā), ihr Brüder, gibt es:
    Sehbewußtsein, cakkhuviññāṇaṃ,
    Hörbewußtsein, sotaviññāṇaṃ,
    Riechbewußtsein, ghānaviññāṇaṃ,
    Schmeckbewußtsein, jivhāviññāṇaṃ,
    Tastbewußtsein, kāyaviññāṇaṃ,
    Geistbewußtsein, manoviññāṇaṃ.

    Alles anzeigen

    Insgesamt handelt es sich um das durch die Sinne zustande kommende
    "normale" Bewußtseinsstrom.

    Was nun die unbegrenzte Bewußtseinssphäre anbelangt, so handelt es
    sich ausschließlich um manoviññāṇaṃ. Nur davon war eigentlich die Rede.
    Soweit zur Verständigung bzw. sprachlichen Klarstellung.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (28. März 2014 um 19:52)

  • JazzOderNie
    Gast
    • 28. März 2014 um 19:35
    • #59
    accinca:


    Ja, falls es Missverständnisse gibt sollte man sie ausräumen.
    Zuerst sollte klar sein, das ist mir "Bewußtsein" viññāna meine.
    Auch in alle Stellen aus den Lehrreden die ich hier zitiert habe
    ist von viññāna die Rede...

    Insgesamt handelt es sich um das durch die Sinne zustande kommende
    "normale" Bewußtseinsstrom.

    Was nun die unbegrenzte Bewußtseinssphäre anbelangt, so handelt es
    sich ausschließlich um manoviññāṇaṃ. Nur davon war eigentlich die Rede.
    Soweit zur Verständigung bzw. sprachlichen Klarstellung.

    Alles anzeigen


    das klingt weniger verwirrend. also meinst du mit dem ersten vinnana, dass du erwähnst eine art lebenshauch bzw reizweiterleitung?
    das heißt die funktion, dass "es" lebt und quasi, dass manovinnanam aus vinnana (ohne spezifische zuordnung) zusammengesetzt ist?
    und "normaler" bewusstseinstrom, soll vermutlich der zustand sein, den man alltäglich "normal" wahrnimmt.

  • accinca
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    • 28. März 2014 um 20:02
    • #60
    JazzOderNie:


    das klingt weniger verwirrend. also meinst du mit dem ersten vinnana, dass du erwähnst eine art lebenshauch bzw reizweiterleitung?


    Der Sinnenreiz ist eine Bedingung für sinnliches wahrnehmen.

    Zitat

    dass manovinnanam aus vinnana (ohne spezifische zuordnung) zusammengesetzt ist?


    Die Zuordnung ist hier ja mano.
    Es gibt in der Lehre keine Funktionen die nicht zusammengesetzt sind.

  • Elliot
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    • 28. März 2014 um 20:57
    • #61
    JazzOderNie:

    ich weiß, das klingt jetzt alles holperig, aber daraus schließe ich, dass erleuchtung ohne genug piti schwer wird. keine ahnung, ob das noch wen außer mir interessiert, aber das is doch interessant.


    Nicht umsonst gibt es ja ein pīti-sambojjhanga:

    Zitat

    "Schwestern, es gibt diese sieben Erleuchtungsglieder, durch deren Entfaltung und Übung ein Bhikkhu, durch eigene Verwirklichung mit höherer Geisteskraft, hier und jetzt in die Herzensbefreiung, die Befreiung durch Weisheit, die mit der Vernichtung der Triebe triebfrei ist, eintritt und darin verweilt. Was sind die sieben?

    • Schwestern, da entfaltet ein Bhikkhu das Erleuchtungsglied der Achtsamkeit, das von Abgeschiedenheit, Lossagung und Aufhören gefördert wird und zum Loslassen führt.
    • Er entfaltet das Erleuchtungsglied der Wirklichkeitsergründung, das von Abgeschiedenheit, Lossagung und Aufhören gefördert wird und zum Loslassen führt.
    • Er entfaltet das Erleuchtungsglied der Energie, das von Abgeschiedenheit, Lossagung und Aufhören gefördert wird und zum Loslassen führt.
    • Er entfaltet das Erleuchtungsglied der Verzückung ( pīti-sambojjhanga ), das von Abgeschiedenheit, Lossagung und Aufhören gefördert wird und zum Loslassen führt.
    • Er entfaltet das Erleuchtungsglied der Stille, das von Abgeschiedenheit, Lossagung und Aufhören gefördert wird und zum Loslassen führt.
    • Er entfaltet das Erleuchtungsglied der Konzentration, das von Abgeschiedenheit, Lossagung und Aufhören gefördert wird und zum Loslassen führt.
    • Er entfaltet das Erleuchtungsglied des Gleichmuts, das von Abgeschiedenheit, Lossagung und Aufhören gefördert wird und zum Loslassen führt.

    Dies sind die sieben Erleuchtungsglieder, durch deren Entfaltung und Übung ein Bhikkhu, durch eigene Verwirklichung mit höherer Geisteskraft, hier und jetzt in die Herzensbefreiung, die Befreiung durch Weisheit, die mit der Vernichtung der Triebe triebfrei ist, eintritt und darin verweilt."

    (MN 146)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Simo
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    • 28. März 2014 um 21:42
    • #62
    accinca:

    Richtig ist, ohne Gefühl und Wahrnehmung gibt es kein Bewußtsein.
    Ein Unterschied ist nicht wirklich zu erkennen deswegen sind diese
    drei auch verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, sie von
    einander abzugrenzen und ihren Unterschied anzugeben. Wenn ich
    also sage das es das Bewußtsein von Bewußtsein gibt, dann erlebt
    man sozusagen Bewußtsein, Gefühl und Wahrnehmung was ja nur
    eine geistige Unterscheidung darstellt aber eben Bewußtsein ebenso
    ist wie Gefühl und Wahrnehmung. Das läßt sich eben nicht trennen.
    Ich kann da gar keinen Unterschied angeben. Das würde ja auch der
    Lehrrede widersprechen.

    Alles anzeigen

    Richtig ist ebenso, dass es ohne Bewusstsein kein Gefühl und Wahrnehmung gibt.
    Für mich sieht es so aus, als ob du Bewusstsein, Gefühl und Wahrnehmung für einfach das selbe hälst (was M43 nicht sagt). Wenn dem so ist, dann entgeht Dir, oder du ignorierst, dass die Suttas diese drei (und auch noch andere) mit einer deutlichen, feinen und relevanten Unterscheidung behandeln (die nicht einfach diskursiv ist, wie du es aussehen lässt. Siehe dazu der Anfang von M43).

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • accinca
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    • 28. März 2014 um 23:26
    • #63
    Simo:
    accinca:


    Richtig ist, ohne Gefühl und Wahrnehmung gibt es kein Bewußtsein.
    Ein Unterschied ist nicht wirklich zu erkennen deswegen sind diese
    drei auch verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, sie von
    einander abzugrenzen und ihren Unterschied anzugeben. Wenn ich
    also sage das es das Bewußtsein von Bewußtsein gibt, dann erlebt
    man sozusagen Bewußtsein, Gefühl und Wahrnehmung was ja nur
    eine geistige Unterscheidung darstellt aber eben Bewußtsein ebenso
    ist wie Gefühl und Wahrnehmung. Das läßt sich eben nicht trennen.
    Ich kann da gar keinen Unterschied angeben. Das würde ja auch der
    Lehrrede widersprechen.

    Alles anzeigen

    Richtig ist ebenso, dass es ohne Bewusstsein kein Gefühl und Wahrnehmung gibt.

    Alles anzeigen


    Ja, genau ist ja auch nicht möglich ihren Unterschied anzugeben wie es in der Lehrrede heißt.

    Simo:

    Für mich sieht es so aus, als ob du Bewusstsein, Gefühl und Wahrnehmung für einfach das selbe hälst (was M43 nicht sagt). Wenn dem so ist, dann entgeht Dir, oder du ignorierst, dass die Suttas diese drei (und auch noch andere) mit einer deutlichen, feinen und relevanten Unterscheidung behandeln (die nicht einfach diskursiv ist, wie du es aussehen lässt. Siehe dazu der Anfang von M43). .

    Ich kann ja auch kein essenziellen Unterschied erkennen.
    Es gibt eben viele Blickwinkel in der Welt unter der man sie Dinge
    betrachten kann. Man muß sie aber nicht oder nur zu bestimmten
    Zwecken einnehmen. Essentiell gibt es aber keine Unterscheide
    außer in der Betrachtung. Detaillierte Unterscheidungen treten nur
    in der Vielfalt weltlicher Komplexität auf. Es ist wie in einem Traum
    oder wie ein Gemälde: Je mehr man sich in Einzelheiten verliert um
    so mehr Dinge und Vielfalt tauchen auf. Sieht man da aber nicht hin,
    erkennt man das alle Dinge in Wahrheit nur aus Ölfarbe bestehen, oder
    aus Bewußtsein bestehen. Je mehr die Welt losgelassen wird, je mehr
    wird sie zu einem einzigen Brei für deren Details sich niemand mehr interessiert.
    Dann wird auch alles Bewußtsein losgelassen.
    Ebenso ist es mit der Lehre. Am Anfang erscheint die Lehre als eine große Vielfalt.
    Aber je mehr man sie kennen lernt, je mehr sieht man in allen Dingen das Selbe.
    Da kommen dann solche Sätze raus wie:
    "Alles Dasein besteht durch Nahrung".
    Wobei mit Nahrung jetzt nicht nur irgendwelche Lebensmittel
    zum Essen gemeint sind. M 9
    Und das nach so vielen detaillierten Beschreibungen von Bedingungen und Zusammenhängen.
    Wenn alles durch Nahrung besteht wie auch in A. 10. 27 beschrieben, dann
    ist auch alles Nahrung - wie alles besteht durch Bewußtsein. Das Wissen um
    Nahrung ist dann das Wissen um Bewußtsein oder das alles das selbe ist.
    Aber je nachdem auf welcher Vorstellungsebene man sich befindet kann man
    darüber natürlich zu unterschiedlichen Auffassungen kommen.

  • Simo
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    • 28. März 2014 um 23:47
    • #64

    Ich glaube ich weiß was du sagen willst, auch wenn ich nicht mit jedem einzelnen Punkt übereinstimme. :)


    Ich mach jetzt erst einmal Pause vom Buddhaland.


    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • mukti
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    • 29. März 2014 um 09:01
    • #65
    Simo:


    Ich mach jetzt erst einmal Pause vom Buddhaland.

    :(

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 29. März 2014 um 09:07
    • #66
    accinca:


    Ebenso ist es mit der Lehre. Am Anfang erscheint die Lehre als eine große Vielfalt.
    Aber je mehr man sie kennen lernt, je mehr sieht man in allen Dingen das Selbe.

    Alles geht vom Komplizierten ins Einfache, vom Wirren ins Klare. Das praktische Leben soll einfach werden, das Verstehen der Lehre einfach, aber tief bis auf den Grund. Ist meine Ansicht.

    _()_

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 29. März 2014 um 10:30
    • #67
    mukti:
    accinca:


    Ebenso ist es mit der Lehre. Am Anfang erscheint die Lehre als eine große Vielfalt.
    Aber je mehr man sie kennen lernt, je mehr sieht man in allen Dingen das Selbe.

    Alles geht vom Komplizierten ins Einfache, vom Wirren ins Klare. Das praktische Leben soll einfach werden, das Verstehen der Lehre einfach, aber tief bis auf den Grund. Ist meine Ansicht.
    _()_

    Richtig - ich meinte oben auch nicht unbedingt gleich "in allen Dingen das Selbe"
    sondern besonders auch in allen Lehrreden das Selbe. Immer wieder geht es
    um die gleichen Dinge von verschiedensten Seiten.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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