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Aus dem Erwachen gefallen?

  • Merkur-Uranus
  • 9. Dezember 2013 um 17:08
  • Zum letzten Beitrag
  • Merkur-Uranus
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    • 9. Dezember 2013 um 17:08
    • #1

    Hallo,

    weiß irgend jemand, ob es überlieferte Fälle (im Pali-Kanon, aber auch gerne andere Quellen) gibt, in denen berichtet wird, wie eine Person das Erwachen wieder "verloren" hat?

    Danke für Hinweise!

    Gruß

    MU

  • Doris
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    • 9. Dezember 2013 um 17:10
    • #2

    Dann müsste man nach "Einschlafen" suchen, oder? :grinsen:

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Aiko
    Gast
    • 9. Dezember 2013 um 17:35
    • #3

    Mehr Licht! letzte Worte Goethes (aber umstritten)

    Aber - ohne Scherz - hier hat es die passende Aussage
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=12&t=12595#p242676

  • mukti
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    • 9. Dezember 2013 um 17:54
    • #4

    Ab Stromeintritt soll es ja nicht mehr möglich sein zurückzufallen: http://www.palikanon.com/wtb/sotapanna.html

    Mit Metta, mukti.


  • MonikaMarie1
    Gast
    • 9. Dezember 2013 um 19:32
    • #5

    Ich gehöre zwar nicht zu den Erwachten, um die es Dir wohl geht, Merkur-Uranus, aber mit jedem wacher werden, ist es mir eigentlich unmöglich, wieder einzuschlafen, ohne das schmerzhaft zu bemerken. Denn sobald ich nicht mehr so wach bin und nicht mehr klar sehe, beginnt mein Leben schwierig zu werden. Vielleicht ging es mir dann zuvor zu gut und ich ließ nach. Aber ich glaube nicht, dass ich auf den Stand - ob erwacht oder nicht - zurückfallen kann, den ich noch vor 30 Jahren hatte. Es sei denn, es beginnt die Demenz. Solange ich noch einigermaßen klar denken kann, weiß ich auch, wie ich wieder wacher werde. Dafür habe ich ja "Werkzeuge". Dafür gibt es ja auch genügend Textstellen, in denen der Buddha die Mönche und Nonnen ermahnt. Warum ermahnte er sie? Ich nehme an, dass das hin und wieder Einschlafen bzw. Zurückfallen durchaus normal ist, selbst für Mönche und Nonnen.

    Ich war schon mal wacher als jetzt, dennoch bin ich jetzt wacher als je zuvor. Warum? Weil ich heute schneller als früher erkenne, dass ich am Einschlafen bin. Und ich sehe auch heute, wie wichtig es ist, sich an den Pfad zu halten, selbst wenn mein Ego mir Knüppel zwischen die Beine schmeißt. Es ist wie beim Bergsteigen. Manchmal geht's zügig mit Gesang, ich glaubte, so ginge es immer weiter. Dann machte ich eine längere Pause, doch wat nu? Huch, nun ist es schwerer als vor der Pause und ich musste erst mal wieder in Trapp kommen. Ein gleichmäßiger Schritt mit nur kurzen Pausen, vielleicht um den Blick schweifen zu lassen und die Aussicht (Freiheit) zu genießen (was allerdings trügerisch und gefährlich sein kann 8) ), bringt mich dann weiter - oder auch nicht. ;) Wer will das wissen?

    _()_ Monika

    PS: Ich bin wohl am Thema vorbei. Darf ist das trotzdem mitteilen?

  • Noreply
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    • 9. Dezember 2013 um 19:58
    • #6
    MonikaMarie1:

    Ich gehöre zwar nicht zu den Erwachten, um die es Dir wohl geht, Merkur-Uranus, aber mit jedem wacher werden, ist es mir eigentlich unmöglich, wieder einzuschlafen, ohne das schmerzhaft zu bemerken. Denn sobald ich nicht mehr so wach bin und nicht mehr klar sehe, beginnt mein Leben schwierig zu werden. Vielleicht ging es mir dann zuvor zu gut und ich ließ nach. Aber ich glaube nicht, dass ich auf den Stand - ob erwacht oder nicht - zurückfallen kann, den ich noch vor 30 Jahren hatte. Es sei denn, es beginnt die Demenz. Solange ich noch einigermaßen klar denken kann, weiß ich auch, wie ich wieder wacher werde. Dafür habe ich ja "Werkzeuge". Dafür gibt es ja auch genügend Textstellen, in denen der Buddha die Mönche und Nonnen ermahnt. Warum ermahnte er sie? Ich nehme an, dass das hin und wieder Einschlafen bzw. Zurückfallen durchaus normal ist, selbst für Mönche und Nonnen.

    Ich war schon mal wacher als jetzt, dennoch bin ich jetzt wacher als je zuvor. Warum? Weil ich heute schneller als früher erkenne, dass ich am Einschlafen bin. Und ich sehe auch heute, wie wichtig es ist, sich an den Pfad zu halten, selbst wenn mein Ego mir Knüppel zwischen die Beine schmeißt. Es ist wie beim Bergsteigen. Manchmal geht's zügig mit Gesang, ich glaubte, so ginge es immer weiter. Dann machte ich eine längere Pause, doch wat nu? Huch, nun ist es schwerer als vor der Pause und ich musste erst mal wieder in Trapp kommen. Ein gleichmäßiger Schritt mit nur kurzen Pausen, vielleicht um den Blick schweifen zu lassen und die Aussicht (Freiheit) zu genießen (was allerdings trügerisch und gefährlich sein kann 8) ), bringt mich dann weiter - oder auch nicht. ;) Wer will das wissen?

    _()_ Monika

    PS: Ich bin wohl am Thema vorbei. Darf ist das trotzdem mitteilen?


    Hallo Monika
    Ich sehe nicht das Du am Thema vorbei bist, hätte es auch fast so mitteilen können. :)
    Was mich immer "ärgert" ist wenn ich wiedermal fast penne geht es mir körperlich schlecht, bis ich den Wecker wieder höre: Das OM war nie verschwunden, ich habe es nur nicht mehr gehört.(Hesse)
    liebe Grüße
    Helmut

  • Merkur-Uranus
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    • 9. Dezember 2013 um 21:07
    • #7

    Schöne Antworten. Danke Euch allen.

  • itssead
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    • 10. Januar 2014 um 17:00
    • #8

    Haha :)

    Lese doch mal wenn moeglich "Nach der Erleuchtung Waesche waschen und Karoffeln schaelen" von Jack!
    ...Ich denke da werden dir sehr viele Fragen beantwortet !

    So mit eigenen worten gesagt:

    - "viele grosse meister hatten vor der erleuchtung gedacht sie waren danach andere markellose(re) menschen und haetten keine probleme mehr" - die probleme und eigenarten bleiben nur man nimmt sie anders war.
    - "nur weil du einen erleuchteten zustand hast - befreit dies dich nicht von den taeglichen problemen - auch "erleuchtete" sind nicht frei von Fehlern oder besser Risiken (ist etwas anders geschrieben als gemeint) - z.B. gleichberechtigung im buddhismus (diskussion verschiedener hoher meister mit dem dalai lama - im og Buch)

    Gruss Jan

    ps. auch schoen im Buch zu lesen - verschiedene "erleuchtungsstufen" bzw verwirklichungsstufen - und vorallem das Kommentar vom tibetischen Meister dazu :)

  • Axel Benz
    Gast
    • 10. Januar 2014 um 17:57
    • #9

    Ich denke, es gibt keine 'Erleuchtung', sondern nur 'erleuchtetes' Verhalten. Und es ist deshalb wahrscheinlich nicht selten, dass auf einem bestimmten Gebiet sehr fortgeschrittene Menschen auf anderen Gebieten Baustellen haben. Die gerade diskutierte Simano-Geschichte kann so ein Fall sein.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 12. Januar 2014 um 17:19
    • #10

    aber na klar geht das. undzwar so:

    der erleuchtete bekommt ne schlimme hirnhautentzündung, inclusive amnesie. außerdem bekam er, aufgrund der schlimmen erkrankung, ein einzelbettzimmer. angehörige hat er auch keine. nun ist er auf dem weg zur genesung und kann sich wieder mit leichten tätigkeiten beschäftigen, aber das einzige, was die grundausstattung des krankenzimmers an unterhaltung zu bieten hat, ist der fernseher. irgendwie ist der empfang nicht besonders gut und man bekommt nur bei RTL ein richtig klares bild... oder nein, noch besser... 7. april 2005, wir befinden uns im medway maritime hospital in gillingham (england). ich bin dort krankenschwester und habe grade meine schicht begonnen. während ich auf dem weg zum schwesternzimmer bin, laufe ich an einer menschentraube vorbei, die sich um einen mann mit einem nassen anzug versammelt hat. später wird man ihn den "pianomann" nennen... nein warte, jetzt hab ichs. also: der erleuchtete ist weder krank, noch der pianomann, sondern wir haben es ca. 430 vor christi und befinden uns in delphi. der erleuchtete wächst in griechenland (athen oder so) auf und ist grade auf dem weg zum orakel von delphi, um sich dessen weissagung über seinen lebensweg einzuholen (keine ahnung warum, das macht man da so). als es ihm sagt, dass er der klügste mann der stadt sei. da der erleuchtete das schwer glauben kann (was nicht bedeutetet, dass er an dem orakel zweifelt. er ist nur sehr bescheiden und glaubt, dass es auch viele andere kluge menschen gibt.), beschließt er durch die gegend zu ziehen und alle gebildeten (ärzte, politiker, dichter, usw.) aufzusuchen, um die aussage des orakels zu überprüfen und stellt den besuchten fragen. womit er dessen wahrsagung wahr macht. die fragen sind einfach zb wieso sie ihren job ausführen oder warum sie sich für gebildet halten (siehe lebenslauf von sokrates). er stellt fest, dass das orakel recht behalten soll. nun hat er n problem. erstens soll er getötet werden, weil er den falschen leuten fragen stellte (politikern). zweitens hat das orakel recht (wie dualistisch) und... nein warte, noch besser...

  • nibbuti
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    • 12. Januar 2014 um 21:54
    • #11
    Merkur-Uranus:


    weiß irgend jemand, ob es überlieferte Fälle (im Pali-Kanon, aber auch gerne andere Quellen) gibt, in denen berichtet wird, wie eine Person das Erwachen wieder "verloren" hat?


    Hi MU

    Das Erwachen eines Buddha kann nicht verlieren, so wie man eine Verblendung oder verblendete Ansicht oder einen Schlüssel verliert.

    Aber die Erleuchtung oder erleuchtetes Verhalten eines 'gewöhnlichen' Menschen (putthujjana), der nur durch intellektuelles Verständnis oder gefühlte Intuition wahrnimmt, kann abfallen.

    Beispiel für 1. Fall ist Ajahn Chah, der in seinen letzten Tagen trotz versagendem Körper & Geist dennoch 'klar' gewesen sein soll & nicht darunter litt.

    Beispiel für 2. Fall ist Buddhas Cousin Devadatta im Pali-Kanon, der zwar in der Meditation fortgeschritten war, aber den Buddha umbringen lassen wollte, weil dieser ihm die Führung der Sangha nicht übergab & sagte, dass er unverbesserlich & verdorbener Abschaum sei (siehe hier, hier).

    Zitat

    Danke für Hinweise!


    Bitte.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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