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Alkohol

  • Kaffee48
  • 31. Oktober 2013 um 15:58
  • Zum letzten Beitrag
  • Kaffee48
    Gast
    • 31. Oktober 2013 um 15:58
    • #1

    Wie verträgt sich alkohol und Buddhismus.Gibt es da Wechselwirkungen oder wird man dadurch schizophren?Es heißt ja immer
    die 5 silas wären übungsregeln ,also darf man doch ruhig mal einen heben.Gebote wären ja was anderes.
    Grüße kaffee48

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 31. Oktober 2013 um 16:00
    • #2

    Ich werde narrisch davon. Alkohol und Praxis geht bei mir einfach überhaupt gar nicht zusammen.
    Bei anderen Leuten scheint das anders zu sein.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Kaffee48
    Gast
    • 31. Oktober 2013 um 16:04
    • #3

    waren einige tibetische Lamas auch dem alkohol nicht abgeneigt?Vielleicht kommt dann die Erleuchtung schneller.

  • Syia
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    • 31. Oktober 2013 um 16:05
    • #4
    Kaffee48:

    waren einige tibetische Lamas auch dem alkohol nicht abgeneigt?Vielleicht kommt dann die Erleuchtung schneller.

    Du setzt gerade voraus, dass diese Lamas erleuchtet waren.

  • Kaffee48
    Gast
    • 31. Oktober 2013 um 16:06
    • #5

    Ich setz das nicht voraus,war nur ein Gedankenspiel

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 31. Oktober 2013 um 16:19
    • #6

    Versuchs doch einfach. 8):lol:

  • Kaffee48
    Gast
    • 31. Oktober 2013 um 16:32
    • #7
    Ji'un Ken:

    Versuchs doch einfach. 8):lol:


    Du antwortest wie immer sehr weise,du scheinst von der Erleuchtung nicht weit entfernt zu sein.
    herzliche Grüße
    kaffee48

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 31. Oktober 2013 um 16:47
    • #8

    "Es versuchen" müsste aber auch implizieren, es mal eine ganze Weile ohne zu versuchen. :P
    Dann kann man später den Unterschied abgleichen oder sehen, ob da überhaupt einer ist.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Matthias65
    Gast
    • 31. Oktober 2013 um 17:05
    • #9

    Ich denke, dass man unterscheiden sollte: Alkohol vor/während der formalen Praxis (Meditation): Nein. Alkohol im Retreat: Nein !
    Alkohol im Straßenverkehr: Nein ! Aber: Wer ab und an zu Hause im Alltag ein wenig Alkohol konsumiert, ohne dabei sein Bewusstsein wesentlich zu beeinträchtigen, in solchen Fällen sehe ich keinen Grund, auf den Genuss von alkoholischen Getränken verzichten zu müssen.

  • Kirschbluete
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    • 31. Oktober 2013 um 17:31
    • #10

    Mal ich auf die Schnelle (habe im Moment nicht die Muse, mich komplett in die Diskussion einzubringen).
    Aber ich habe gerade beim Pali-Vokabeln-lernen genau diesen Text zu der Übungsregel gefunden:

    http://www.palikanon.com/wtb/surameraya.html

    'Ich will abstehen von den zum Leichtsinn führenden berauschenden Getränken wie Wein und Branntwein'.

    Vielleicht für den einen oder anderen hilfreich.
    Persönlich fühle ich mich da nicht betroffen: ich habe Alk noch nie gemocht, von daher hat das für mich nichts mit Verzicht zu tun. Wäre im Vergleich vielleicht dasselbe, wie wenn ein anderer gelobt, keine Taranteln zu essen. :P

    Herzliche Grüße von der

    Kirschblüte


    Der vielleicht größte Vorteil des Ruhms besteht darin, daß man ungestraft die größten Dummheiten sagen darf.

    André Gide

  • nyalaana
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    • 31. Oktober 2013 um 18:15
    • #11

    Ich hab am Wochenende mit Leuten gesprochen die das mit dem Alkohol in den Silas genau wussten, da sie den Palikanon in einer Stuidengruppe studieren. Sie sagten im Palikanon gebe es sehr sehr wennig stellen in denen sich Buddha zu Alkohol äußert. In der Sutra selbst(original Pali) wären genau 3 Sorten von alkoholischen Getränken aufgeführt, die es dort damlas zu der Zeit gab. Es stünde da nichts von berauschenden Drogen etc. Für uns macht das nun wenig Sinn, weil diese 3 Sorten Alkohol nehmen wir hier wohl nicht zu uns. Also kann man wohl oder übel in dieses Sila interpretieren.
    a) man nimmt es wörtlich und sagt Altbier, Champagner und Whiskey stehen nicht drinn, also kann ich mich vollsaufen wie ich will.
    b) man weitet auf Alkohol generell aus und sagt , ich über mich keinen Alk zu trinken.
    c) man weitet auf berauschende Substanzen auf, also kein Alk, keine harten und weichen Drogen keine Zigaretten
    d) man weitet auf Substanzen aus, die die Sinne beeinflussen, es sei denn sie seien medizinisch angezeigt, also wie c aber dazu kein schwarzer Tee, kein Kaffee, keine Tabletten...
    e) man weitet aus auf alles was einen "berauscht" vom wesentlichen ablenkt, also wie c und d und dazu noch TV, Unterhaltungsmedien, Internet, Filme, eventuell noch Theatzer, Musik etc...

    Ich persönlich rauche nicht, und trinke keinen Kaffe, aber ich trinke ab und zu Alkohol. Wenn ich weiss ich mach nachher noch Praxis, dann trinke ich auch nichts, wenn ich auf Parties bin oder auch Abends mal Lust drauf hab, dann trinke ich aber eben doch Alkohol. Kommt auber auch oft vor, dass ich 4 - 7 Wochen garnichts trinke. Wenn ich suchtgefährdet bin würde ich nichts trinken. Ich bin aber da wohl nicht der Charachter dazu.

  • Mirco
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    • 31. Oktober 2013 um 21:44
    • #12

    Hallo Kaffee,

    Kaffee48:

    Es heißt ja immer die 5 Silas wären Übungsregeln,
    also darf man doch ruhig mal einen heben. Gebote wären ja was anderes.


    klar kannste einen heben.

    Dann darfste aber keinen spirtuellen Fortschritt erwarten ;)

    Liebe Grüße,
    Mirco

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 31. Oktober 2013 um 22:08
    • #13

    Ich bin auch immer wieder überrascht, welche kreativen Wege sich manche ausdenken, um weiterhin dem Alkohol etc. treu bleiben zu können. Ajahn Chah und Ajahn Brahm sind ja bekannt für ihre Betonung des buddhistischen Weges als 'letting go' (loslassen). Wenn ich nicht einmal vom Alkohol loslassen will, wie will ich dann die Welt loslassen?

    Schönen Feiertag,
    Florian

  • Johs
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    • 31. Oktober 2013 um 22:44
    • #14

    Liebe Dharmafreunde,

    ich wundere mich etwas darüber, dass es zum Thema Rauschmittel Alkohol überhaupt eine Diskussion gibt.
    Egal wie man "Praxis" definiert: Sie umfasst alles. Nicht nur die Meditation.
    Beim Praktizieren keinen Alkohol zu konsumieren bedeutet demnach, NIE Alkohol zu sich zu nehmen.
    Überdies geht das auch aus den Silas hervor: Keine Rauschmittel.

    Ich selbst habe vor Jahren nicht ins Bier gespuckt, heißt: Ich habe damals dem Alkohol zugesprochen.
    Einen leidvollen Verzicht darauf kann ich heute dennoch nicht attestieren. Meine Achtsamkeit ist auf besserem Niveau und mein Geist ist nicht vernebelt, etc....

    Keine Frage für mich: Ohne Alkohol, auch Nikotin oder Kaffee bzw. irgendwelche Beruhigungspillen u.s.w. gehts besser in der Praxis.


    Liebe Grüße

    Johannes ()

    Freigeist kann auch Zen-Geist sein !

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 31. Oktober 2013 um 23:23
    • #15

    Na, "ohne Kaffee", das ist eine SEHR HARTE Aussage! :lol: Für Leute mit niedrigem Blutdruck.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • nibbuti
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    • 31. Oktober 2013 um 23:32
    • #16
    Buddhaghosa:

    Wenn ich nicht einmal vom Alkohol loslassen will, wie will ich dann die Welt loslassen?


    Guter Punkt.

    Ich denke Alkoholkonsum macht den Menschen unmissverständlich deutlich, wie sehr Verlangen mit Leiden verbunden ist.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Mirco
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    • 31. Oktober 2013 um 23:57
    • #17

    Hey Lamo,

    Losang Lamo:

    Na, "ohne Kaffee", das ist eine SEHR HARTE Aussage! :lol: Für Leute mit niedrigem Blutdruck.


    Auf hart reimt sich zart.

    'N Sonnengruß ersetzt jede kaffe Tassee. ;)

  • Jikjisa
    Gast
    • 1. November 2013 um 07:44
    • #18
    Zitat

    Und solange ich, ihr Mönche, nicht derart wirklichkeitsgemäß hinsichtlich der Welt den Genuß als Genuß, das Elend als Elend und das Entrinnen als Entrinnen erkannte, solange war ich noch nicht gewiß, ob ich in der Welt mit ihren guten und bösen Geistern und ihren Brahma-Göttern, mit ihrer Schar von Asketen und Priestern, Göttern und Menschen die unübertroffene höchste Erleuchtung vollkommen verwirklicht hatte.

    A.III.104 Vor der vollen Erwachung - 1. Pubbevasambodha Sutta

    Zitat


    Den Genuß dreier Dinge, ihr Mönche, kann man nicht leicht satt bekommen. Welcher drei Dinge?

    Den Genuß des Schlafens kann man nicht leicht satt bekommen
    den Genuß berauschender Getränke kann man nicht leicht satt bekommen
    den Genuß des Geschlechtsaktes kann man nicht leicht satt bekommen

    Den Genuß dieser drei Dinge, ihr Mönche, kann man nicht leicht satt bekommen.


    A.III.109 Unersättlichkeit - 6. Atitti Sutta

  • Matthias65
    Gast
    • 1. November 2013 um 08:27
    • #19
    Johs:

    Keine Frage für mich: Ohne Alkohol, auch Nikotin oder Kaffee bzw. irgendwelche Beruhigungspillen u.s.w. gehts besser in der Praxis.

    Was verstehst Du denn unter "Praxis" ?

  • Matthias65
    Gast
    • 1. November 2013 um 08:31
    • #20
    Mirco:

    Hallo Kaffee,

    Kaffee48:

    Es heißt ja immer die 5 Silas wären Übungsregeln,
    also darf man doch ruhig mal einen heben. Gebote wären ja was anderes.


    klar kannste einen heben.

    Dann darfste aber keinen spirtuellen Fortschritt erwarten ;)

    Liebe Grüße,
    Mirco

    Warum kann "man" keinen "spirituellen Fortschritt" erwarten wenn man ab und zu mal ein Glas Alkohol genießt ?
    Ist Alkohol etwas anderes wie Fleisch- oder Fischkonsum ? Alles ist eine Frage des Maßes. Wer es nicht übertreibt, der darf m.E.
    auch Alkohol genießen.

  • Doris
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    • 1. November 2013 um 08:36
    • #21

    Wenn ich hier so lese, dann habe ich das Gefühl, hier sind lauter trockene Alkis. :grinsen:
    Anscheinend kann sich keiner vorstellen, dass der "Genuss von Alkohol" auch bedeuten kann, ein Bier zum Abendessen zu trinken, oder ein Glas Wein zum Menü oder ein Likörchen nach dem Essen.
    Es gibt auch noch was anderes, als sich die Kante geben.

    Ein paar Tassen Kaffee am Tag haben große gesundheitliche Vorteile. Da gibt es mittlerweilen genügend Studien dazu.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Matthias65
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    • 1. November 2013 um 08:38
    • #22
    Doris Rasevic-Benz:

    Wenn ich hier so lese, dann habe ich das Gefühl, hier sind lauter trockene Alkis. :grinsen:
    Anscheinend kann sich keiner vorstellen, dass der "Genuss von Alkohol" auch bedeuten kann, ein Bier zum Abendessen zu trinken, oder ein Glas Wein zum Menü oder ein Likörchen nach dem Essen.
    Es gibt auch noch was anderes, als sich die Kante geben.

    Ein paar Tassen Kaffee am Tag haben große gesundheitliche Vorteile. Da gibt es mittlerweilen genügend Studien dazu.

    Liebe Grüße
    Doris

    Echt - ist das so (das mit dem Kaffee) ?
    Sind die Studien von der Kaffee-Industrie in Auftrag gegeben worden ? :grinsen:

  • Doris
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    • 1. November 2013 um 08:43
    • #23

    Mindestens so sehr wie die Meditationsstudien von der Medi-Industrie :grinsen:

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Doris
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    • 1. November 2013 um 08:48
    • #24

    Im Ernst …
    Z.B. Asthmatiker haben großen Nutzen vom Kaffee. Ich bin Asthmatikerin, und trinke eigentlich zu wenig Kaffee. :(

    Ach ja, und Kaffee hilft bei Migräne.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 1. November 2013 um 09:29
    • #25

    Als ich noch rauchte, schmeckten mir Alkohol, Eis und Schokolade besonders gut, auch allein zuhause. Seit 5 Jahren rauche ich nicht mehr, das hat auch die "Freude" auf die "Beilage" zum Verlöschen gebracht :lol: mit dem Resultat, 10 Pfund weniger zu wiegen.

    Ein paar Mal im Jahr kommt es vor, dass ich Sekt und/oder Wein trinke, und zwar in Gesellschaft bestimmter befreundeter Ehepaare. Aber desto seltener das stattfindet, desto klarer wird auch, wie es mir schadet. Ich muss zugeben, dass mir in bestimmten Situationen, z.B. zu einem besonderen Essen oder in Spanien, der Wein auch besonders gut schmeckt. Aber so - im normalen Leben - bin ich monatelang "abstinent".
    Ich trinke ihn deshalb kaum, weil es meiner Gesundheit nicht zuträglich ist. Ich behaupte, dass in Maßen getrunkener Alkohol meine spirituelle Praxis nicht beeinträchtigt hat.
    Einen Becher Kaffee am Morgen trinke ich, weil er mir gut tut und Studien zeigen, dass Kaffee in Maßen gesundheitsfördernd ist.

    Ich interpretiere die Empfehlung Buddhas so, dass es um jegliches Suchtmittel geht. Das gilt für mich auch für Schokolade etc. Alles, was meine Aufmerksamkeit zu sehr von meinem Ziel abzieht, ist zum Schaden. Und wenn ich schokoladen-/sex-/nikotin-/fress-/akohol-/drogensüchtig bin, dann kreist mein Hirn oft darum, wann, wo und wie ... Dann bin ich weiterhin eine Gefangene in meinem offenen Käfig.

    _()_ Monika

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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