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Die fünf Sīla

  • mukti
  • 29. Oktober 2013 um 14:30
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  • accinca
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    • 5. November 2013 um 23:47
    • #126

    Die 7 'Erwachungsglieder' (bojjhanga) sind:

    1. Achtsamkeit (sati-sambojjhanga; siehe sati),
    2. Lehrergründung (dhammavicaya-sambojjhanga),
    3. Willenskraft (viriya-sambojjhanga; siehe padhána),
    4. Verzückung (píti-sambojjhanga; siehe píti),
    5. Gestilltheit (passaddhi-sambojjhanga),
    6. Sammlung (samádhi-sambojjhanga; siehe samádhi),
    7. Gleichmut ( upekkhá-sambojjhanga).

    "Weil sie zur Erwachung führen, darum nennt man sie Erwachungsglieder" (S.46.5).

  • mukti
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    • 6. November 2013 um 08:38
    • #127

    2.Lehrergründung (dhammavicaya-sambojjhanga) scheint nicht die beste Übersetzung zu sein.

    Zitat

    dhammavicaya-sambojjbanga

    Das Erleuchtungsglied ‚Wirklichkeitsergründung' (dhammavicaya-sambojjbanga).
    Man findet in den Übersetzungen auch: Gesetzesergründung und Wahrheitsergründung.

    Den Kommentaren zufolge bezeichnet dhamma hier nicht, wie meist übersetzt, die Lehre des Buddha, sondern die körperlichen und geistigen Vorgänge (rupa- und nāma-dhammā), die sich dem Erleuchtungsglied ‚Achtsamkeit' als Komponenten der Wirklichkeit darbieten und nun als vergänglich, leidvoll und unpersönlich „ergründet" werden.

    http://www.palikanon.com/wtb/dhammavicayasambojjbanga.htm

    Leuchtet ein, weil die Erleuchtungsglieder ja durch satipatthana entwickelt werden.

    Nun sind die 5 silas aber auch für Laien gedacht, die haben zu Buddhas Zeiten oft kein satipatthana geübt, hauptsächlich dana, oder?

    Mit Metta, mukti.


  • Jikjisa
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    • 6. November 2013 um 08:53
    • #128

    Genau, Mukti.

    Auch - wenn auch hier nur halbfalsch - ist die Übersetzung:

    Die 37 zur Erleuchtung führenden Dinge ( für: Bodhipakkhiyadhamma )

    nicht viel besser ist : die 37 erforderlichen Dinge zur Erleuchtung .


    Am besten um Missverständnisse zu vermeiden ist: Die 37 'Zur Erleuchtung gehörenden Dinge' ( wie unter palikanon.com )

  • Jikjisa
    Gast
    • 6. November 2013 um 08:59
    • #129
    Zitat

    Nun sind die 5 silas aber auch für Laien gedacht, die haben zu Buddhas Zeiten oft kein satipatthana geübt, hauptsächlich dana, oder?

    Also erstmal sieht es so aus als haben Laien schon seit jeher Satipatthana geübt. Und aufgrund ihrer Erfahrungen gingen( gehen ) sie dann in die Hauslosigkeit.

    Und dann werden wohl die Laiengelübde letztlich auch als vorbereitend dafür angesehen. Sie werden ja im MY auch als Bodhisattvagelübde bezeichnet. Eine günstige menschliche Wiedergeburt ist die wage Hoffnung ( Verdienstfelder ).

  • mukti
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    • 6. November 2013 um 09:07
    • #130
    Jikjisa:


    Also erstmal sieht es so aus als haben Laien schon seit jeher Satipatthana geübt. Und aufgrund ihrer Erfahrungen gingen( gehen ) sie dann in die Hauslosigkeit.

    Und dann werden wohl die Laiengelübde letztlich auch als vorbereitend dafür angesehen. Sie werden ja im MY auch als Bodhisattvagelübde bezeichnet. Eine günstige menschliche Wiedergeburt ist die wage Hoffnung ( Verdienstfelder ).

    Sind nicht die wenigsten unter den Laien in die Hauslosigkeit gezogen? Die Meisten waren ein Leben lang Laienanhänger glaube ich. Vorbereitend sind die 5 sila schon, aber auch um zunächst auf gute Fährte zu gelangen. Laien haben es ja meistens nicht mal bis zum Stromeintritt geschafft, sie haben die 5 sila eingehalten, den Orden unterstützt und sich nur bis zu einem gewissen Grad mit der Lehrergründung befasst. Korrigiert mich wenn's falsch ist.

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
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    • 6. November 2013 um 09:11
    • #131
    Zitat

    Und dann werden wohl die Laiengelübde letztlich auch als vorbereitend dafür angesehen. Sie werden ja im MY auch als Bodhisattvagelübde bezeichnet. Eine günstige menschliche Wiedergeburt ist die wage Hoffnung ( Verdienstfelder ).

    Im Mahayana?
    Kenne ich anders.

    Bodhsattvagelübde haben nichts mit Ordination und Nicht-Ordination zu tun.
    Die Hoffnung auf die günstige Wiedergeburt ist auch nicht darauf beschränkt, sondern bezieht sich auf die Möglichkeit günstige Bedingungen für die Erlangung von Weisheit und Mitgefühl zu erlangen, um den anderen Wesen optimal dienen zu können.
    Wer die Bodhisattvagelübde nimmt, verzichtet bewusst auf das endgültige Erlöschen, um stets für alle Wesen da zu sein. Er zieht sich nicht von der Welt zurück, kann aber durchaus ordiniert sein. So wie Franziskaner auch ordiniert sind, aber ihre Aufgabe in der Welt, im Dienst am Menschen sehen. Und wenn man es genau betrachtet, ist der Bodhisattva derjenige, der auf den allerletzten Rest an Ich-Bezogenheit verzichtet, weil er sogar das "letzte Glück" zum Wohl der anderen aufgibt.

    Hast Du denn die Boddhisattva-Gelübde genommen? Und wenn ja, wo?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Doris
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    • 6. November 2013 um 09:11
    • #132
    Zitat

    Laien haben es ja meistens nicht mal bis zum Stromeintritt geschafft, sie haben die 5 sila eingehalten, den Orden unterstützt und sich nur bis zu einem gewissen Grad mit der Lehrergründung befasst. Korrigiert mich wenn's falsch ist.

    Lieber Mukti,

    das würde eine statistische Erfassung erfordern. So eine Behauptung ist bloße Spekulation.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • mukti
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    • 6. November 2013 um 09:26
    • #133
    Doris Rasevic-Benz:


    Lieber Mukti,

    das würde eine statistische Erfassung erfordern. So eine Behauptung ist bloße Spekulation.

    Liebe Grüße
    Doris

    Na gut, es gab aber viele Laien die nicht in die Hauslosigkeit gezogen sind, das ist ja nun keine Spekulation. Ich glaube auch nicht, dass das von den Laien erwartet wurde, das geht aus einigen Sutten hervor.

    Schöne Grüsse

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
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    • 6. November 2013 um 09:31
    • #134

    Die Spekulation besteht darin, eine Aussage darüber zu treffen, ob sie den Stromeintritt erreicht haben. Wie könnte das einer von uns wissen? Wir können es nicht einmal von Zeitgenossen, nicht einmal von Menschen wissen, die wir persönlich kennen.
    Im übrigen frag ich mich, ob das in irgendeiner Weise wichtig ist, das zu wissen? Ist es für meine Praxis wichtig?

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Jikjisa
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    • 6. November 2013 um 09:45
    • #135

    Doris:

    Zitat

    Bodhsattvagelübde haben nichts mit Ordination und Nicht-Ordination zu tun.

    Natürlich haben sie das - Du wirst herausbekommen inwiefern Bodhisattvagelübde ab Nr. 6 mit Ordination zu tun haben,
    wenn es irgendwann wichtiger für Dich wird.

  • Doris
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    • 6. November 2013 um 09:48
    • #136

    Haben sie nicht. Wie kommst Du auf diese Information?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • mukti
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    • 6. November 2013 um 09:52
    • #137
    Doris Rasevic-Benz:

    Die Spekulation besteht darin, eine Aussage darüber zu treffen, ob sie den Stromeintritt erreicht haben.

    Meinetwegen, darum geht es mir nicht, sondern darum, wie Laien ohne der ganzen Mönchspraxis es geschafft haben die 5 silas einzuhalten.

    Mit Metta, mukti.


  • Peeter
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    • 6. November 2013 um 09:56
    • #138
    Jikjisa:

    Bodhisattvagelübde ab Nr. 6

    wieso ein gelübde unbedingt in ein gewand kleiden .. ?
    versteh ich nicht ..
    :roll:

  • Doris
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    • 6. November 2013 um 10:00
    • #139
    mukti:
    Doris Rasevic-Benz:

    Die Spekulation besteht darin, eine Aussage darüber zu treffen, ob sie den Stromeintritt erreicht haben.

    Meinetwegen, darum geht es mir nicht, sondern darum, wie Laien ohne der ganzen Mönchspraxis es geschafft haben die 5 silas einzuhalten.


    Glaubst Du denn, dass Ordinierte das immer schaffen? Traust Du Dir das im Alltag nicht zu?
    Ich höre immer wieder, dass es in den Klostergemeinschaften, regelmäßige "Bußestunden" gibt. :D
    Das ist wohl traditionsübergreifend.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Jikjisa
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    • 6. November 2013 um 10:05
    • #140

    Mukti:

    Zitat

    Na gut, es gab aber viele Laien die nicht in die Hauslosigkeit gezogen sind, das ist ja nun keine Spekulation. Ich glaube auch nicht, dass das von den Laien erwartet wurde, das geht aus einigen Sutten hervor.

    Man versucht nicht den Pfad wegen Erwartungen von Irgendwem. Man ordiniert ja auch nicht, weil es irgendwer von einem erwartet.
    Das kannst Du nur selber von Dir erwarten oder nicht. Zu Buddhas Zeiten ( und auch heute ) gelten ja aber die weißgekleideten Laien
    als Nachfolger ( mindestens 8 Sila ); das üben dann die Laien zu Uposatha ( man kann für den Tag auch die 10 annehmen wie die Novizen ).

  • Doris
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    • 6. November 2013 um 10:09
    • #141

    Noch was …
    Ich finde die Silas einfach, außer Punkt 4 (nicht weil ich so verlogen bin, sondern weil ich es schwer finde, immer zu entscheiden, wann eine Lüge die bessere Alternative ist). Auf alles Fälle, wenn ich sie auf Wortlaut beschränke. Ich habe auch nix mit Frauen :grinsen:
    Schwerer wird es, wenn ich sie als Kurzfassung betrachte und erweitere.
    Viel viel viel schwerer sind die Bodhisattvagelübde einzuhalten. Die breche ich täglich immer wieder, so dass ich sie dauernd innerlich erneuern muss. Aber das gehört jetzt in einen Extra-Thread.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Peeter
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    • 6. November 2013 um 10:10
    • #142

    nicht spekulieren, was woanders passiert :)

    Sila, "Sittlichkeit", ist die in Worten oder Werken sich äussernde edle Geistes (cetasika) und Willensverfassung (ceatana) .Sie bildet die Grundlage der ganzen buddhistischen Praxis und die erste von den 3 Schulungen (sikkha) oder den achtfachen Pfad bildenden 3 Gebieten (magga), nämlich Sittlichkeit, Sammlung, Wissen.

    Sila ist nicht, wie es nach der negativen Ausdrucksweise der Suttentexte ("Abstehen" von verkehrten Worten und Werken usw.) erscheinen mag, etwas Negatives und besteht nicht in dem blossen Nichtstattfinden von üblen Werken und Worten, sondern es ist jedesmal klarbewusste und gewollte Sichzurückhalten davon aufgrund der gleichzeitig aufsteigenden Willens- und Geistesverfassung.

    Die Sittlichkeit des achtfachen Pfades gilt als die eigentliche oder "natürliche" (pakati) Sittlichkeit, im Gegensatz zu der in äusseren Ordensvorschriften bestehenden sogenannten "vorgeschriebenen" (pannatti) Sittlichkeit.

    Nyanatiloka
    Buddhistisches Wörterbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Peeter (6. November 2013 um 10:19)

  • mukti
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    • 6. November 2013 um 10:17
    • #143
    Jikjisa:

    Zu Buddhas Zeiten ( und auch heute ) gelten ja aber die weißgekleideten Laien
    als Nachfolger ( mindestens 8 Sila )

    Jetzt sind es 8 sila? Der Buddha sagt aber man ist bereits Anhänger mit 5 sila:

    Zitat

    Zu einer Zeit weilte der Erhabene im Lande der Sakyer bei Kapilavatthu im Feigenbaumkloster. Da nun begab sich der Sakyerfürst Mahānāmo zum Erhabenen, begrüßte ihn und setzte sich seitwärts nieder. Zur Seite sitzend, wandte sich der Sakyerfürst Mahānāmo an den Erhabenen: "Wann, o Herr, ist man ein Anhänger?"

    "Wenn man zum Erwachten, zur Lehre, zur Jüngerschaft Zuflucht genommen hat, ist man ein Anhänger".

    "Wann aber, o Herr, ist ein Anhänger in Tugend bewährt?"

    "Wenn dem Anhänger, Mahānāmo, das Töten fern liegt, das Nehmen von Nichtgegebenem fern liegt, die Ausschweifung fern liegt, das Lügen fern liegt, das Trinken von berauschenden Getränken wie Wein und Schnaps fern liegt, dann ist, Mahānāmo, ein Anhänger in Tugend bewährt".

    http://www.palikanon.com/samyutta/sam55.html#s55_34t35

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 6. November 2013 um 10:35
    • #144
    Doris Rasevic-Benz:

    Noch was …
    Ich finde die Silas einfach, außer Punkt 4 (nicht weil ich so verlogen bin, sondern weil ich es schwer finde, immer zu entscheiden, wann eine Lüge die bessere Alternative ist). Auf alles Fälle, wenn ich sie auf Wortlaut beschränke. Ich habe auch nix mit Frauen :grinsen:
    Schwerer wird es, wenn ich sie als Kurzfassung betrachte und erweitere.


    Liebe Grüße
    Doris

    Ich denke das kommt darauf an welchen Rahmen man für die 5 sila absteckt. Nicht töten, das umfasst sehr viel wenn man's sehr genau nimmt. Veganismus, Verzicht auf Autofahren, nicht über eine Wiese gehen wenn es einen Asphaltweg gibt usw. usw. Oder etwa nicht berauschen als weglassen jedes unnötigen Konsums überhaupt.

    Schöne Grüsse

    Mit Metta, mukti.


    Einmal editiert, zuletzt von mukti (6. November 2013 um 10:46)

  • Mirco
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    • 6. November 2013 um 10:38
    • #145

    Hallo Mukti,

    mukti:

    Meinetwegen, darum geht es mir nicht, sondern darum, wie Laien ohne der ganzen Mönchspraxis es geschafft haben die 5 silas einzuhalten.


    Ja, wie schafften sie das damals, wie schaffen sie es heute?
    Es (immer wieder) tun, würde ich sagen. Alleine und in Gemeinschaft von anderen Laien und von Lehrern.
    Wie sonst.

    LG, Mirco

  • mukti
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    • 6. November 2013 um 10:44
    • #146
    Mirco:

    Hallo Mukti,

    mukti:

    Meinetwegen, darum geht es mir nicht, sondern darum, wie Laien ohne der ganzen Mönchspraxis es geschafft haben die 5 silas einzuhalten.


    Ja, wie schafften sie das damals, wie schaffen sie es heute?
    Immer wieder tun, würde ich sagen. Alleine und in Gemeinschaft.
    Oder?

    LG, Mirco

    Hallo Mirco!

    Das ist wesentlich, sehe ich auch so. Durch Wiederholung entsteht Gewohnheit, wird es zur Natur. Bei der Entwicklung hat wohl jeder seinen Schwerpunkt, Willensanstrengung, Lehrergründung, Sammlung usw. je nachdem wie man veranlagt ist denke ich, nicht?

    Schöne Grüsse

    Mit Metta, mukti.


  • Matthias65
    Gast
    • 6. November 2013 um 11:41
    • #147
    mukti:
    Doris Rasevic-Benz:

    Noch was …
    Ich finde die Silas einfach, außer Punkt 4 (nicht weil ich so verlogen bin, sondern weil ich es schwer finde, immer zu entscheiden, wann eine Lüge die bessere Alternative ist). Auf alles Fälle, wenn ich sie auf Wortlaut beschränke. Ich habe auch nix mit Frauen :grinsen:
    Schwerer wird es, wenn ich sie als Kurzfassung betrachte und erweitere.


    Liebe Grüße
    Doris

    Ich denke das kommt darauf an welchen Rahmen man für die 5 sila absteckt. Nicht töten, das umfasst sehr viel wenn man's sehr genau nimmt. Veganismus, Verzicht auf Autofahren, nicht über eine Wiese gehen wenn es einen Asphaltweg gibt usw. usw. Oder etwa nicht berauschen als weglassen jedes unnötigen Konsums überhaupt.

    Schöne Grüsse

    Hi Doris, als "einfach" würde ich die 5 Silas auch nicht betrachten. Sind die 5 Silas nicht Voraussetzung, um die Bodhisattva Gelübde zu nehmen ?

    @ mukti, wieso meinst Du das Veganismus zum "nicht töten" dazugehören würde ?

  • Peeter
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    • 6. November 2013 um 11:46
    • #148

  • Doris
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    • 6. November 2013 um 12:03
    • #149

    :D:D:D

    Lieber Matthias,

    wenn ich sie nur wörtlich nehme, dann ist es einfach.
    Ich töte nicht, stehle nicht, haben keinen unrechten Umgang mit Frauen, nehme keine bewusstseinstrübende Mittelchen zu mir … das mit dem Lügen ist so eine Sache.
    Da ja oft dafür plädiert wird, die Silas wortwörtlich zu nehmen, bin ich also jemand, der sie fast korrekt einhält :D
    Da ich sie nicht wörtlich nehme, finde ich das schon schwerer.

    Menno, ihr versteht meinen Humor nicht …

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Jikjisa
    Gast
    • 6. November 2013 um 13:58
    • #150

    Ist schon ein Kreuz mit der rechten Ansicht &
    mit der ersten edlen Wahrheit : Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.

    Matthias:

    Zitat

    Sind die 5 Silas nicht Voraussetzung, um die Bodhisattva Gelübde zu nehmen ?


    Ja.

    Aber anscheinend ist auch noch was anderes hilfreich:

    Zitat

    Für alle Bodhisattva-Regeln gilt: Man ist relativ ohne Fehler, wenn der eigene Geist verzweifelt ist, man durch Gefühle des Leids schwer unter Druck ist oder die Bodhisattva-Ethik nicht genommen hat. Nichts im Bodhisattva-Weg ist von vorneherein ein Fehler.( Asanga

    Die Zuflucht ist ja auch kein Pillepalle.
    Da es keine andere weltliche Zuflucht gibt, bleibt ja "nur" die.

    4 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (6. November 2013 um 14:14)

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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