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Sanfte Heilung einer spirituellen Krankheit

  • nibbuti
  • 23. Oktober 2013 um 16:19
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • nibbuti
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    • 23. Oktober 2013 um 16:19
    • #1

    Hi

    Generell wird empfohlen im Fall einer Krankheit zum Arzt zu gehen, wie es auch der Buddha tat.

    Was die Lehre angeht. Buddha hat gesagt der Körper wird nicht von Krankheit verschont werden, und dazu gehört auch das Gehirn.

    Wenn der Körper (inkl. Gehirn) beeinträchtigt ist, dann "soll mein Geist davon unbeeinträchtigt bleiben". So kann man sich üben.

    Was aber den Geist angeht, ist die zugrundeliegende Krankheit Dukkha. Die Ursache ist Verlangen und damit verbundene sinnliche Zerstreuung. Enden die Ursachen, endet auch das Dukkha.

    Siehe auch:

    Die sanfte Heilung der spirituellen Krankheit

    Buddhism and mental illness (englisch)

    "Gute Besserung"

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Jikjisa
    Gast
    • 23. Oktober 2013 um 21:46
    • #2

    warum eigentlich: heilung der spirituellen krankheit ?

    danke.

  • nibbuti
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    • 24. Oktober 2013 um 00:41
    • #3
    Jikjisa:

    warum eigentlich: heilung der spirituellen krankheit ?


    Weil Dukkha eine 'Krankheit' des Geistes (spirit) ist, der wie ein Schneeball im Februar zäh wird & Ballast sammelt oder wie ein Hemd zerknittert, und nicht eine Krankheit des Körpers (inkl. Gehirn), die mit gewöhnlichen Mitteln heilbar oder zumindest mit Gleichmut erträglich wäre.

    Von Dukkha geheilter Geist ist hingegen wie der erste Schnee oder ein 'bügelfreies' Hemd.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • void
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    Zen
    • 24. Oktober 2013 um 11:01
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Der Begriff der "psychische Krankheiten" ist in mehrerlei Hinsicht gefährlich.

    Während seelische Problem einst druchaus als "spirituelle Probleme" gesehen wurden, werden sie dadruch, dass sie in der Bereich des Medizinischen verschoben werden, leicht als einfache Defekte gesehen. So wie man sich den Arm brechen kann, kann man sich auch psychisch Verletzungen holen. Und der Herr Doktor kuriert sie dann in dem er Schiene, Operation oder Pille anwendet. So eine Sicht ist natürlich verfüherisch, weil sie die Sache so schön einfach macht und Beziehungen zu anderen Menschen sowie die Gesellschaft ausblendet.

    Dabei sind psychische Probleme sehr eng mit seelischen und gesellschaftlchen Problemen verzahnt. Ein interessantes Buch dazu ist: Alain Ehrenberg:Das erschöpfte Selbst - Depression und Gesellschaft in der Gegenwart

      Die Ausbreitung von Depressionen, der steigende Konsum von Antidepressiva und die Zunahme der Alkoholabhängigkeit in den westlichen Gesellschaften sind für Alain Ehrenberg Reaktionen auf die allgegenwärtige Erwartung eigenverantwortlicher Selbstverwirklichung. Damit hat das Projekt der Moderne, die Befreiung des Subjekts aus überkommenen Bindungen und Traditionen, eine paradoxe Verkehrung erfahren. War die Neurose die pathologische Signatur eines repressiven Kapitalismus, so ist die Depression die Kehrseite einer kapitalistischen Gesellschaft, die das authentische Selbst zur Produktivkraft macht und es bis zur Erschöpfung fordert. Ehrenberg untersucht in einer erhellenden Kombination von Psychiatriegeschichte und Zivilisationsdiagnose, welchen psychischen Preis die Individuen für diese Verkehrung heute zu zahlen haben.

    Hier ein Artikel von Ehrenberg, in dem die Aussagen des Buchs zusammengefasst werden. Es ist von der Internetseite Eilkrankheit in dem Depression (einsieitg) als Nebenwirkung gesellschaftlicher Probleme gesehen wird.


      Die möglicherweise bedeutsamste pathologische Erscheinungsform einer spätmodernen Zeit- und Selbsterfahrung ist die nach vielen Befunden dramatische Zunahme von Depressionserkrankungen, welche nach den Statistiken der WHO bereits zu der nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit zweithäufigsten Krankheit geworden sind. Untersuchungen sollen ergeben haben, dass sieben von zehn psychisch erkrankten Patienten Anzeichen pathologischer Zeiterfahrung aufweisen. Daraus läßt sich schließen, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung hoch entwickelter Länder am Ende des 20. Jahrhunderts Überforderungen spüren [muss], die nicht schlicht von tempobedingter Hetze herrühren. Die Depression kann ohne Zweifel als die verbreitetste und charakteristischste Pathologie der Zeit begriffen werden, und zwar in einem dreifachen Sinne:

      1. Es gilt heute als ausgemacht, dass sie eine nicht seltene Folge vermehrter Stresserfahrungen, d.h. eine Folge unerwünschten Zeitdrucks, aber auch hektischer Veränderungsraten und hoher Unsicherheit sein kann.

      2. Die Depression stellt eine psychische Reaktion dar, die durch die Erfahrung der zähen, stillstehenden Zeit und der Zukunftslosigkeit charakterisiert ist. Darüber gibt die Zusammenfassung der Selbstzeugnisse Depressiver folgendermaßen Auskunft: Was so schwer zu vermitteln ist, scheint die Beschädigung des Zeiterlebens zu sein, die die Depression anrichtet, eines Zeiterlebens, das sich auch dann, wenn es nicht ins Stocken geraten ist, der sprachlichen Fixierung sperrt. Depressive spüren eine Art Verknotung der Zeit, die etwas wie temporale Erstickungsanfälle hervorruft: Zwischen Vergangenheit und Zukunft zieht es nicht mehr durch. Dadurch aber verstärkt sich erst recht die Empfindung, aus einem Weltlauf herauszufallen, dem die unaufhörliche Verwandlung von Zukunft in Gegenwart und von Gegenwart in Vergangenheit selbstverständlich ist. Unser Leben ist wesentlich auf die Zukunft ausgerichtet. Dort, wo eine pathologische Verlangsamung auftritt, ist diese Ausrichtung dadurch tiefgehend geändert; dem Grad der Verlangsamung entsprechend wird es bald die Gegenwart, bald die Vergangenheit sein, die einen abnormen Einfluss ausüben wird. "Die Zukunft sieht kalt und düster aus und ich scheine in der Zeit eingefroren zu sein", so die Worte eines Depressiven.


    Das passt sehr gut mit Buddhdhasas Betonung von Geistesgegenwart zusammen.


      3. Die Depression wird zur Pathologie des Globalisierungszeitalters , nicht nur weil sie in ihm deutlich zunimmt und, was historisch neuartig scheint, vermehrt junge Menschen befällt, sondern stärker noch weil sie die hier aus der Zeitperspektive der situativen Identität abgeleitete Zeiterfahrung des rasenden Stillstandes in pathologischer Reinform zu verkörpern und zu bestätigen scheint. Die Depression ist das Geländer des führungslosen Menschen, nicht nur sein Elend. Diese Energie hat unüberwindliche Schwierigkeiten, sich produktiv zu entfalten, wenn aufgrund der hohen Mobilitäts-, Flexibilitäts- und Veränderungsraten von vornherein angenommen wird, dass jede mögliche Beziehung, in die hinein sie investiert werden könnte, vorübergehend, vergänglich und daher nicht wirklich identitätsstiftend oder -stabilisierend sein wird. Interessanterweise wird die Geschichte der Dynamisierung in der Neuzeit begleitet von diesem Problem, das sich in wechselnden kulturellen Diagnosen und Diskursen zunächst als Acedia (Seelenlähmung), säkularisiert dann als Melancholie, als Ennui (grenzenlose Langeweile), später als Neurasthenie (Nervenüberreizung) und heute als Depression Ausdruck verschafft.

      Stets geht es um einen psychischen Zustand, der angesichts der Unfähigkeit der Seele, ihre Energie auf ein festes, beständiges, für lohnenswert erachtetes Ziel zu richten und tatkräftig zu entfalten, durch eine gleichsam künstliche Trägheit, Öde und Leere (bei gleichzeitiger innerer Rastlosigkeit), durch Seelenlähmung gekennzeichnet ist. Sind solche Erfahrungen zunächst noch als individuelle (wenngleich zeittypische) Pathologien oder besondere Veranlagungen der "Empfindsamen", der Dichter, Künstler oder Philosophen zu deuten und aufzufangen, weil sie in der "klassisch- modernen" und bildungsbürgerlichen Idealvorstellung eines (autonom bestimmten und authentisch entfalteten) Lebensplanes und eines Lebensprojektes ein starkes kulturelles Gegengewicht finden, so könnten sie sich in der Spätmoderne zu einer strukturell unausweichlichen Allgemeinerfahrung verdichten. Wenn die Melancholie dem außergewöhnlichen Menschen zugehörte, dann bezeugt die Depression die Demokratisierung der Ausnahme.

      Wir leben mit der Wahrheit und im Glauben, dass jeder die Möglichkeit haben müsse, sich sein Leben zu gestalten, anstatt es als Schicksal auf sich zu nehmen. Durch individuelle Initiative und die Eröffnung von Möglichkeiten hat sich der Mensch bis in seine intimsten Bereiche hinein in Bewegung gesetzt. Diese Dynamik steigert sein Nicht-festgelegt Sein, beschleunigt die Auflösung von Beständigkeit, vervielfacht das Angebot an Anhaltspunkten und verwirrt es zugleich. Die Menschen gleichen den Halmen im Getreide; sie wurden von Gott, Hagel, Feuersbrunst, Pestilenz und Krieg wahrscheinlich heftiger hin und herbewegt als jetzt, aber im Ganzen, stadtweise, landstrichweise. Die neuen Erschütterungen sind individuell, sie kommen von innen. Depression ist die Melancholie in einer Gesellschaft, in der alle gleich und frei sind, es ist die Krankheit von Demokratie und Marktwirtschaft par excellence.

      In dieser Hinsicht ist die Depression die unvermeidliche Kehrseite der Souveränität des Menschen, nicht dessen, der falsch handelt, sondern dessen, der gar nicht handeln kann. Bei der Depression wird nicht in Begriffen von Rechtmäßigkeit, sondern von Handlungsunfähigkeit gedacht. Handlungsunfähigkeit meint hier aber letztlich die Folge einer Beziehungs- oder Bindungsunfähigkeit, die ihre Ursache darin hat, dass kein Bestandteil des Selbst mehr als schlechthin gegeben erscheint, so dass er entdeckt und in einem Prozess des Einwirkens auf die Umwelt, in dem (ganz im Sinne des Bildungs- und Entwicklungsromans) Selbst und Welt sich wechselseitig um- und fortbilden, authentisch entfaltet werden könnte oder müsste.

    Wie gesagt finde ich diese Darstellung etwas einseitig und es gibt bestimmt viele Formen von Depression, die andere Gründe haben. Aber von der Grundaussage, also dass ein bestimmtes Leistungsideal der Selbstverwirklichung Depression fördert, halt ich es schon für zutreffend.

  • mukti
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    • 24. Oktober 2013 um 11:44
    • #5
    nibbuti:


    Siehe auch:

    Die sanfte Heilung der spirituellen Krankheit

    Danke, hab's schon mal gelesen und bin froh jetzt daran erinnert zu werden. Anapanasati wird oft nur unvollständig ausgeübt wie mir scheint, hier ist eine praktische Anwendung beschrieben, die genau dem Satipatthana Sutta folgt! :)

    Schöne Grüße

    Mit Metta, mukti.


  • nibbuti
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    • 24. Oktober 2013 um 12:10
    • #6

    Danke mukti

    Was meinst du mit "hier ist eine praktische Anwendung beschrieben, die genau dem Satipatthana Sutta folgt"? Inwiefern folgt sie genau dem Satipatthana Sutta?

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • mukti
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    • 24. Oktober 2013 um 12:33
    • #7
    nibbuti:

    Was meinst du mit "hier ist eine praktische Anwendung beschrieben, die genau dem Satipatthana Sutta folgt"? Inwiefern folgt sie genau dem Satipatthana Sutta?

    Leider funktioniert die Kopierfunktion mit PDF bei mir grade nicht, kann nichts vom PDF Dokument hier reinkopieren.

    Auf Seite 29 steht dass Anapanasati bedeutet, sich mit Hilfe von Sati während des Ein - und Ausatmens etwas in den Geist zu rufen.
    Die vier Dinge die man so kontemplieren sollte, werden dann als die Geheimnisse des Körpers, des Gefühls, des Geistes und des Dhamma angeführt.

    So steht es im Satipatthana Sutta - zuerst Achtsamkeit auf den Atem, dann die Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist und Geistobjekte.

    http://palikanon.com/digha/d22.htm

    Mit Metta, mukti.


    2 Mal editiert, zuletzt von mukti (24. Oktober 2013 um 12:43)

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    • 24. Oktober 2013 um 12:34
    • #8
    void:

    Der Begriff der "psychische Krankheiten" ist in mehrerlei Hinsicht gefährlich.

    Während seelische Problem einst druchaus als "spirituelle Probleme" gesehen wurden, werden sie dadruch, dass sie in der Bereich des Medizinischen verschoben werden, leicht als einfache Defekte gesehen. So wie man sich den Arm brechen kann, kann man sich auch psychisch Verletzungen holen. Und der Herr Doktor kuriert sie dann in dem er Schiene, Operation oder Pille anwendet. So eine Sicht ist natürlich verfüherisch, weil sie die Sache so schön einfach macht und Beziehungen zu anderen Menschen sowie die Gesellschaft ausblendet. [..]


    Hi void

    Danke für den gut recherchierten Beitrag.

    Ein persönlicher Bekannter aus der (klinischen) Psychologie sagte mir es wäre genau umgekehrt, dass oft schon im Kindheitsalter das Umfeld kategorisch verantwortlich gemacht wird & daher zu spät Unausgeglichenheiten in der Kopf-Chemie oder Veranlagung erkannt & behandeln würden, so dass die Kinder dann als Jugendliche & Erwachsene ein Leben lang mit dem Handicap leben müssten.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • nibbuti
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    • 24. Oktober 2013 um 12:51
    • #9
    mukti:


    So steht es im Satipatthana Sutta - zuerst Achtsamkeit auf den Atem, dann die Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist und Geistobjekte.


    So steht es aber nicht nur im Satipatthana Sutta, sondern auch im Anapanasati Sutta.

    Zuerst Achtsamkeit mit der Ein-&-Ausatmung, dann Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist & Geistobjekte mit der Ein-&-Ausatmung (Buddhadasa nennt es die 4 "Tetraden"), dann Betrachten der 7 Erleuchtungsfaktoren Achtsamkeit, Untersuchen der Zustände, Energie, Freude, Ruhe, Sammlung & Gleichmut, dann wahres Wissen & Befreiung.*

    Ich denke Satipatthana & Anapanasati Suttas beschreiben denselben Vorgang. Das Satipatthana Sutta ist wird geschätzt, jedoch finde ich das Anapanasati Sutta etwas prägnanter, 'runder' & nicht so ausschweifend.

    Ich denke auch Buddhadasa geht eher auf das Anapanasati Sutta ein.


    *Eine gute Eselsbrücke:

    "1 erfüllt 4, 4 erfüllen 7, 7 erfüllen 2."

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • mukti
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    • 24. Oktober 2013 um 13:08
    • #10
    nibbuti:
    mukti:


    So steht es im Satipatthana Sutta - zuerst Achtsamkeit auf den Atem, dann die Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist und Geistobjekte.


    So steht es aber nicht nur im Satipatthana Sutta, sondern auch im Anapanasati Sutta.

    Zuerst Achtsamkeit mit der Ein-&-Ausatmung, dann Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist & Geistobjekte mit der Ein-&-Ausatmung (Buddhadasa nennt es die 4 "Tetraden"), dann Betrachten der 7 Erleuchtungsfaktoren Achtsamkeit, Untersuchen der Zustände, Energie, Freude, Ruhe, Sammlung & Gleichmut, dann wahres Wissen & Befreiung.*

    Ich denke Satipatthana & Anapanasati Suttas beschreiben denselben Vorgang. Das Satipatthana Sutta ist wird geschätzt, jedoch finde ich das Anapanasati Sutta etwas prägnanter, 'runder' & nicht so ausschweifend.

    Ich denke auch Buddhadasa geht eher auf das Anapanasati Sutta ein.

    Na wenn du meinst. Ich sehe das Satipatthana Sutta als ganz zentral und ohne jegliche Ausschweifung, das Anapanasati Sutta eher als eine Ergänzung und weitere Erläuterung dazu.

    Mit Metta, mukti.


    2 Mal editiert, zuletzt von mukti (24. Oktober 2013 um 13:16)

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    • 24. Oktober 2013 um 13:14
    • #11
    mukti:


    Anapanasati Sutta eher als eine Ergänzung und weitere Erläuterung dazu.


    Buddhadasa behandelt in seinem Buch anapanasati und die 4 satipatthanas nennt er die "Tetraden".

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    • 24. Oktober 2013 um 13:36
    • #12
    nibbuti:
    mukti:


    Anapanasati Sutta eher als eine Ergänzung und weitere Erläuterung dazu.


    Buddhadasa behandelt in seinem Buch anapanasati und die 4 satipatthanas nennt er die "Tetraden".

    Ok, der Text behandelt Anapanasati und das Anapanasati Sutta. Darum ging es mir nicht, nur um die Kontemplation der "Tetraden" mittels Anapanasati. Die 4 Upatthana stehen im Satipatthana Sutta halt im Vordergrund, daher habe ich es erwähnt.

    Mit Metta, mukti.


  • Buddhaghosa
    Gast
    • 24. Oktober 2013 um 21:26
    • #13

    Hallo mukti,

    mukti:


    So steht es im Satipatthana Sutta - zuerst Achtsamkeit auf den Atem, dann die Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist und Geistobjekte. http://palikanon.com/digha/d22.htm


    interessant, dass du die Meditationsobjekte/-techniken im Satipatthana Sutta als Reihenfolge verstehst. Ist diese Reihenfolge für dich zwingend einzuhalten?

    Gruß
    Florian

  • mukti
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    • 25. Oktober 2013 um 09:57
    • #14
    Buddhaghosa:

    Hallo mukti,

    mukti:


    So steht es im Satipatthana Sutta - zuerst Achtsamkeit auf den Atem, dann die Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist und Geistobjekte. http://palikanon.com/digha/d22.htm


    interessant, dass du die Meditationsobjekte/-techniken im Satipatthana Sutta als Reihenfolge verstehst. Ist diese Reihenfolge für dich zwingend einzuhalten?

    Gruß
    Florian

    Hallo Florian,

    nicht zwingend, aber gründlich ohne eines zu vernachlässigen, schon mit einer gewissen Betonung der Reihenfolge. Z.B. sollte man wohl nicht hauptsächlich auf Geistesobjekte meditieren und den Körper einfach beiseitelassen. Es beginnt mit der Achtsamkeit auf den Atem die durchgehend beibehalten und nicht nach erreichter Beruhigung und Sammlung eingestellt wird.

    Schöne Grüße

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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