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  1. Buddhaland Forum
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Die Geschichte vom kleinen Prinzen (Siddhartha)

  • Couchkissenbikkhu
  • 18. Oktober 2013 um 23:39
  • Zum letzten Beitrag
  • Couchkissenbikkhu
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    7. Oktober 2013
    • 18. Oktober 2013 um 23:39
    • #1

    So habe ich gehört:
    Es war einmal vor langer Zeit (ca 2500 Jahren) in einem weit entfernten Land, genauer in Nordindien an der Grenze zu Nepal,
    da war Königin Mahamaya, aus dem Volk der Shakya, Gemahlin des Königs Shuddhodana schwanger mit jemandem, der mal als
    Siddhartha Gautama bekannt sein wird, was "der sein Ziel erreicht hat" heißt.
    Bei seiner Geburt, so sagt man, ging allerlei Wundersames von sich; für erwähnenswert halte ich die Überlieferung,
    das er sofort Laufen gekonnt haben soll - und unter jedem seiner Schritte ein Lotus erblühte.

    Seine Eltern liebten ihn sehr, und wollten ihn vor allem Leid der Welt beschützen, nie sollte er es kennenlernen.
    So wuchs er im Palast seiner Eltern auf. Ihm wurde so gut wie nie gestattet, den Palast zu verlassen, und wenn doch einmal, dann lies
    sein Vater die Straßen von allen Kranken, Alten und den Sterbenden säubern.
    Sei es weil die Fassade Risse bekam oder der Gott Brahman ihn an sein im letzten Leben gegebenes Versprechen erinnerte,
    alles Leiden zu beenden, Siddhartha begegnete dem Leid der Welt.
    Er traf einen Fieberkranken, einen sterbenden Alten, einen verwesenden Leichnam und einem Mönch.
    Und sein bisheriges Leben konnte er so nicht mehr weiterleben.
    Im Alter von 29 Jahren, nach der Geburt seines Sohnes Rahula,
    verließ er diesen und seine Frau Yasodhara, den Palast und sein gesamtes, bisheriges Leben.

    Zu Beginn seines neuen Lebens schloß er sich einer Gruppe von Asketen an, lernte von ihnen Ensagung, Meditation und heilige Praktiken.
    So meditierte und fastete er lange Zeit, ernährte sich höchstens von Vogeldreck und etwas Regenwasser, bis zur Selbstaufgabe.
    So meditierend, saß er eines Tages am Fluss Ganges, auf dem viele Menschen reisten. So auch ein Lautenmeister und
    sein Schüler:"Wenn du die Saite zu schwach spannst, wird sie nicht spielen - spannst du sie aber zu stark, wird sie reißen. Richtig musst du sie spannen,
    nicht zu stark und nicht zu schwach." Und Siddhartha verstand.
    Er erkannte, das er den mittleren Weg nehmen musste, wollte er Erleuchtung erlangen.
    Ein Bauernmädchen sah diesen halbverhungerten Mann in seinen Lumpen, erschrack darüber, lief nach Hause
    und brachte Siddhartha Essen, Trinken und Kleidung.
    Als die Asketen Siddhartha sahen, gewaschen, in Kleidung und essend, waren sie bestürzt.
    Sie nannten ihn einen Verräter und verließen ihn. Siddhartha versuchte noch, ihnen seine Erkenntnis zu erklären,
    und wie gut dieser einfache Reisbrei sei, doch sie hörten ihn schon nicht mehr.

    In seinem 35 Lebensjahr dann geschah Folgendes:
    Zwei Wochen saß er schon in der Nähe von Bodhgaya unter diesem wohlbekannten Exemplar der Gattung Fikus religiosa, dem Bohdibaum,
    und meditierte.als eine riesige Kobra kam und sich aufbäumte.
    Siddhartha besiegte die Angst, blieb ruhig wie ein See, und die Kobra schützte ihn vor dem folgendem Regen.
    Und der Regen ging wieder, Sonne kam.
    Auf einem durch die Wolken brechendem Sonnenstrahl erschien ihm die böse Göttin Mara.
    Sie wollte nicht zulassen das er Nivana erlangt und das Leiden beendet, und sie sandte ihre drei Töchter um ihn zu verführen,
    von seinem Weg abzubringen.
    Doch Siddhartha konnte sie betrachten; Gier, Hass und Unwissenheit, ohne sich von ihnen hinreißen zu lassen.
    Und alles fiel von ihm ab und er war erleuchtet. Aus Siddhartha wurde Buddha, der Erwachte.
    In diesem Moment erkannte er die 4 edlen Wahrheiten und den achtfachen Pfad zum Erwachen.

    Danach kehrte er wieder zurück in die Welt, nahm seinen Sohn Rahula sowie Moggalana, Sariputta, Mahakashyapa und Ananda als seine Schüler.
    Sie sowie jeden Menschen den sie trafen, ungeachtet von Herkunft, Kaste, Geschlecht oder was die Menschen damals auch immer trennte,
    lehrte Buddha den Buddhismus bis in ein Alter von 84 Jahren, in welchem er friedlich an einer Lebensmittelvergiftung starb.

    Vor seinem Tod, so eine Geschichte, hielt Buddha eine Blume hoch. Keiner Verstand was der Buddha sagen wollte, alle waren verwirrt -
    außer Mahakashyapa. Dieser verstand und lächelte. Buddha erkannte Mahakashyapas gutes Wesen und übertrug ihm alle seine Weisheit.
    Somit drehte sich das Rad weiter, Mahakashyapa wurde der erste Patriarch.

    Hier endet die Legende,
    hier beginnt die Geschichte
    _()_

    wenn du es nicht verstanden hast
    habe ich es nicht richtig erklärt
    Verzeihung _()_

  • nibbuti
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    • 18. Oktober 2013 um 23:58
    • #2

    Legend of the Buddha (englisch)

    https://www.youtube.com/watch?v=Z_-LLAe_UEo

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Thubten Gawa
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    • 11. November 2013 um 16:51
    • #3
    Couchkissenbikkhu:

    Vor seinem Tod, so eine Geschichte, hielt Buddha eine Blume hoch. Keiner Verstand was der Buddha sagen wollte, alle waren verwirrt -
    außer Mahakashyapa. Dieser verstand und lächelte. Buddha erkannte Mahakashyapas gutes Wesen und übertrug ihm alle seine Weisheit.
    Somit drehte sich das Rad weiter, Mahakashyapa wurde der erste Patriarch.


    Und nun die entscheidende Frage: Was hatte Buddha mit der Blume gemeint? ;)

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Sumedhâ
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    • 11. November 2013 um 17:43
    • #4
    Thubten Gawa:

    Und nun die entscheidende Frage: Was hatte Buddha mit der Blume gemeint? ;)


    weisst du es? ;)
    _()_
    .

  • Mario Felten
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    • 11. November 2013 um 21:37
    • #5

    Und nun die entscheidende Frage: Was hatte Buddha mit der Blume gemeint?

    Ich glaube nicht, dass es irgendeinen Wert hätte sich intellektuell mit dieser Frage auseinander zusetzen, da dieses Märchen den Tatsachen nicht entspricht. Zusammengenommen aber ist die ganze Geschichte (aufgrund einiger fundamentaler Wahrheiten seiner Lehre natürlich) durchaus für Kinder zur Heranführung an den Buddhismus zu gebrauchen.

  • bel
    Gast
    • 12. November 2013 um 01:12
    • #6
    Mario Felten:

    ... dieses Märchen den Tatsachen nicht entspricht. Zusammengenommen aber ist die ganze Geschichte (aufgrund einiger fundamentaler Wahrheiten seiner Lehre natürlich) durchaus für Kinder zur Heranführung an den Buddhismus zu gebrauchen.


    Welche der anderen Geschichte (z.B. aus den Jātaka) entspricht denn den Tatsachen?

  • Thubten Gawa
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    • 12. November 2013 um 10:45
    • #7
    Sumedhâ:

    weisst du es?.


    Nein. Habe schon öfters nachgedacht, aber bin noch zu keimen Schluss gekommen. :oops: Was denkst Du?

    Mario Felten:

    ...da dieses Märchen den Tatsachen nicht entspricht.


    Naja, keiner von uns war damals dabei, also behaupte ich mal, dass keiner von uns weiss, ob es den Tatsachen entspricht oder nicht ;)

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Couchkissenbikkhu
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    • 3. Januar 2014 um 17:04
    • #8

    nimm ein Blümchen und lächle, dann wirst du es verstehen

    wenn du es nicht verstanden hast
    habe ich es nicht richtig erklärt
    Verzeihung _()_

  • SilkeJulia
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    • 3. Januar 2014 um 19:35
    • #9
    Couchkissenbikkhu:

    nimm ein Blümchen und lächle, dann wirst du es verstehen

    also, wenn ich ein Blümchen nehme und lächle, dann durchströmt mich ein Glücksgefühl oder Wärme

    Kal Ho Naa Ho

  • Couchkissenbikkhu
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    • 3. Januar 2014 um 19:36
    • #10

    so simpel kann es sein - aber wozu Worte...

    wenn du es nicht verstanden hast
    habe ich es nicht richtig erklärt
    Verzeihung _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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