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Loswerden von EGO

  • Peeter
  • 17. Oktober 2013 um 15:26
  • Zum letzten Beitrag
  • Peeter
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    • 3. November 2013 um 11:20
    • #251
    Doris Rasevic-Benz:
    Mirco:

    :OT:
    ihr habt alle keine Ahnung
    :OT ende:

    Das kommt der Wahrheit wohl sehr nahe – schwant mir :D

    woher wissen, doris ?

    ein schwanender gedanke . soso

    ich finds hanebüchen, einfach zu schreiben, dass alle keine ahnung haben und
    es ohne weitere ausführung einfach so im "raum" stehen zu lassen

  • Jikjisa
    Gast
    • 3. November 2013 um 11:26
    • #252
    Zitat

    woher wissen, doris ?

    magst nen punkt ? :doubt:

    Frühschoppen.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (3. November 2013 um 11:38)

  • Peeter
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    • 3. November 2013 um 11:37
    • #253

    schade, dass es regnet ;)

  • Doris
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    • 3. November 2013 um 11:41
    • #254
    Peeter:
    Doris Rasevic-Benz:

    Das kommt der Wahrheit wohl sehr nahe – schwant mir :D

    woher wissen, doris ?

    ein schwanender gedanke . soso

    ich finds hanebüchen, einfach zu schreiben, dass alle keine ahnung haben und
    es ohne weitere ausführung einfach so im "raum" stehen zu lassen

    Lieber Peter,

    hahnebüchend kommt es Dir vor, weil Du gerne Ahnung haben möchtest. Das sollen die Anderen auch gefälligst sehen und anerkennen. :D
    Du kannst es auch mit Humor lesen und Dir was ganz anderes dabei denken. Der Tag ist heiter …

    Ich habe keine Ahnung. Das weiß ich. Daher gebe ich Mirco – was meine Person anbelangt – einfach nur Recht. :D

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • hedin
    Gast
    • 3. November 2013 um 11:42
    • #255
    Peeter:

    wahrnehmung ist auf relativer ebene immer objektbezogen .. ob das objekt nun ein vorgestellter ball, ein eimer, ein windhauch, ein gedanke, ein gefühl ist, es ist immer ein ""objekt"", ein ding, dhamma

    Die Frage war doch: gibt es Wahrnehmung ohne Sinneskontakt mit einem "Objekt" ?

    Die Wahrnehmung an einer der 5 Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken und körperliches fühlen) ist von dem Kontakt „äußerer“ Dinge mit einer entsprechenden Sinnenpforte abhängig.
    Es gibt aber noch einen sechsten Sinn, nämlich den der Geistpforte (nicht zu verwechseln mit dem Geist Element), der in der Lage ist, innerhalb des eigenen Geistes, also ohne Kontakt mit „äußeren“ Dingen, Erinnerungen aus dem karmischen Fundus der Vergangenheit wachzurufen. Dieser innere Geistprozess führt zu Wahrnehmungen, die ebenso von Gefühlen, Anhaftungen gefolgt werden und gegebenenfalls zu weiteren Anhäufungen von karmischen Ursachen führen, wie die Wahrnehmung an den 5 anderen Sinnen.

    hedin

  • Jikjisa
    Gast
    • 3. November 2013 um 11:42
    • #256

    Regnet es im Norden, wenn sich im Süden Wolken auftürmen - oder nicht ?

  • Peeter
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    • 3. November 2013 um 11:43
    • #257
    Doris Rasevic-Benz:

    hahnebüchend kommt es Dir vor, weil Du gerne Ahnung haben möchtest. Das sollen die Anderen auch gefälligst sehen und anerkennen. :D

    Doris :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D

  • Jikjisa
    Gast
    • 3. November 2013 um 11:45
    • #258

    doris:

    Zitat

    Daher gebe ich Mirco – was meine Person anbelangt – einfach nur Recht.

    da wird er sich aber drüber freuen.

    CU ---

  • Peeter
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    • 3. November 2013 um 11:46
    • #259
    Jikjisa:

    Regnet es im Norden, wenn sich im Süden Wolken auftürmen - oder nicht ?

    wennde achtsam nach regen im süden ausschau hälst, wird es im norden nicht regnen ..
    (wegen regenbudenzauber, der die aus dem süden in den norden treibenden wolken "zunichte" machen wird)

  • Online
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    • 3. November 2013 um 13:15
    • #260
    Ji'un Ken:
    Sumedhâ:


    vielen dank für die impulse.

    Na also, es geht doch. :D

    Möchte dir auch noch danken Ji'un Ken, ich kontempliere immer noch ein wenig über deinen Beitrag gestern - "sei was du bist" usw. :)
    Als eines der Resultate habe ich einen mukti-Anfänger gesehen, der Theravada von Zen abgrenzt, um Verwirrung zu vermeiden.

    Schöne Grüsse

    Mit Metta, mukti.


  • Ji'un Ken
    Gast
    • 3. November 2013 um 13:29
    • #261
    mukti:

    ...
    Als eines der Resultate habe ich einen mukti-Anfänger gesehen, der Theravada von Zen abgrenzt, um Verwirrung zu vermeiden.

    Schöne Grüsse

    Mal sehen, was noch so alles geschieht. Verwirrung kann so schön kreativ sein. :)

  • accinca
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    • 3. November 2013 um 13:30
    • #262
    Sumedhâ:

    woher kommt das was in unserer wahrnehmung erscheint?
    da findet doch davor ein sinneskontakt mit einem objekt statt....der dann verarbeitet wird und in meinem bewusstsein erscheint. gibt es wahrnehmung ohne sinneskontakt mit einem "objekt" ?_()_.


    Natürlich kommt Wahrnehmung durch die 6 Sinne (dem sog. sechsfachen außen und innen Bereich) zustande und natürlich gibt es keine Wahrnehmung ohne diesen sechsfachen Bereich, wie auch
    andere Dinge z.B ohne Gefühl oder ohne Bewußtsein, nicht zur Wahrnehmung kommen könnte.
    Es gibt also eine Menge Dinge ohne die es zu keiner Wahrnehmung kommen würde.

  • Sumedhâ
    Gast
    • 3. November 2013 um 13:49
    • #263
    accinca:
    Sumedhâ:

    woher kommt das was in unserer wahrnehmung erscheint?
    da findet doch davor ein sinneskontakt mit einem objekt statt....der dann verarbeitet wird und in meinem bewusstsein erscheint. gibt es wahrnehmung ohne sinneskontakt mit einem "objekt" ?_()_.


    Natürlich kommt Wahrnehmung durch die 6 Sinne (dem sog. sechsfachen außen und innen Bereich) zustande und natürlich gibt es keine Wahrnehmung ohne diesen sechsfachen Bereich, wie auch
    andere Dinge z.B ohne Gefühl oder ohne Bewußtsein, nicht zur Wahrnehmung kommen könnte.
    Es gibt also eine Menge Dinge ohne die es zu keiner Wahrnehmung kommen würde.


    in dem zeitraum zwischen zeugung und tod gibt es für alles was in meinem bewusstsein erscheint ein sinneskontakt der eine wahrnehmung erzeugt, alledings muss nicht jeder sinneskontakt zur wahrnemung und somit im bewusstsein erscheinen.
    ohne irgendein imput gibt es kein "erscheinen"
    _()_
    .

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    • 3. November 2013 um 13:58
    • #264
    Sumedhâ:


    ich kann dem was du schreibst teilweise gut folgen und ich denke das wir zwei unterschiedliche ansätze "verfolgen"
    .......

    zwischen dem objekt meiner wahrnehmung und dem was in meinem bewusstsein erscheint steht "die welt in meinem kopf" und dass wird Wissen genannt.... ist nicht genau dass was im buddhismus illusion genannt wird?

    Ich denke jeder hat seinen individuellen Ansatz, wir sind verschieden zusammengesetzt sozusagen.

    Ich sehe es so: Das was im Bewusstsein erscheint sind erstens die physischen Objekte mittels Sinneswahrnehmungen, und zweitens die geistigen Objekte mittels geistiger Wahrnehmung. Wissen gehört zu den geistigen Objekten, das Erkennen des Verstandes.

    Die sehr tiefgehende Illusion ist, etwas davon als "mein" anzunehmen - mein Geist, mein wahrnehmender Körper. Oder als "Ich" - ich bin der Körper und der Geist.

    Um diese Illusion aufzulösen, reicht Verstandeswissen nicht aus. Es muss ein Erkennen jenseits des Verstandes geben, weil der Verstand wird ja auch wahrgenommen, erscheint auch im Bewusstsein.

    Die Entwicklung dieser höheren Wahrnehmung wird manchmal Intuition genannt, oder überweltliches Wissen. Der Buddha hat es so weit entwickelt, dass er angeblich sogar unzählige Abfolgen von Geburten sehen konnte. Aber alles was er gesehen hat, ausgehend von den vier edlen Wahrheiten, ist mehr als Verstandeswissen.
    Das Nachdenken über die Lehre ist nur ein kleiner Teil des Weges, ohne Sammlung und Sila geht da nicht viel weiter.

    Naja mein Ansatz halt. Worte können auch mehr verwirren als klären...

    Mit Metta, mukti.


  • Peeter
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    • 3. November 2013 um 15:31
    • #265
    Ji'un Ken:


    Mal sehen, was noch so alles geschieht. Verwirrung kann so schön kreativ sein. :)

    mein Reden:
    Aus verwirrung entsteht weisheit/ordnung ..

    hat der Dalai auch irgendwo mal ähnlich gesagt :
    From confusion to wisdom
    von verwirrung zur weisheit

    oder das Buch von Ringu Tulku
    Confusion arises to wisdom ..
    aus verwirrung entsteht wissen

    sich erstmal die (geistigen) Haare raufen, um den Kopf (den Verstand/Geist ...) zu klären .
    Von der Verblendung zu klarem, achtsamen Geist .

    endeffektlich zählt nur das eigene erleben .. wobei austausch und studium ebenso ein wichtiges element sind.
    und wenn nur mm an Verblendung abgetragen, dann mag das Karma fürs nächste Leben schon ein "besseres" sein

  • gbg
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    • 3. November 2013 um 16:44
    • #266

    Ich denke wir können der Relation zwischen Subjekt und Objekt nicht ausweichen. Die wahrnehmbare Welt ist nicht nur Wahrgenommenwerden sondern untrennbar Wahrgenommenwerden/Wahrnehmen.

    Nicht nur die Gegenstände, sondern auch das Subjekt liegt als Ding an Sich im Dunkeln. Nach I. Kant nicht einmal in Raum und Zeit, da dieses Beriffe des Verstandes, die nicht außerhalb seiner selbst, zum Beispiel im Subjekt, dass sich erfahren wollend schon wieder ein anderes geworden ist, sondern nur beobachtbar an den Objekten (zum Beispiel am Kreisbogen der von einem Zeiger einer Uhr umstrichen wird) auf die sie a posteriori "angewendet" werden, liegend sein können.

    Einmal editiert, zuletzt von gbg (3. November 2013 um 16:53)

  • Pommes
    Gast
    • 3. November 2013 um 16:53
    • #267
    gbg:

    Ich denke wir können der Relation zwischen Subjekt und Objekt nicht ausweichen. Die wahrnehmbare Welt ist nicht nur Wahrgenommenwerden sondern untrennbar Wahrgenommenwerden/Wahrnehmen.

    Ein Stein existiert auch und nimmt absolut gar nicht wahr. Niemand möchte die Wahrnehmung selbst aus der Schöpfung heben, aber sie ist sicherlich nicht untrennbar mit der Realität im allgemeinen verbunden.

    gbg:

    Nicht nur die Gegenstände, sondern auch das Subjekt liegt als Ding an Sich im Dunkeln.

    Definiere dieses "Dunkel".

    gbg:

    Nach I. Kant nicht einmal in Raum und Zeit, da dieses Beriffe des Verstandes, die nicht außerhalb seiner selbst zum Beispiel im Subjekt, dass sich erfahren wollend schon wieder ein anderes geworden ist, sondern nur beobachtbar an den Objekten (zum Beispiel am Kreisbogen der von einem Zeiger einer Uhr umstrichen wird) auf die sie a posteriori "angewendet" werden liegen können.

    Du verkomplizierst die Sache unnötig. Es ist was ist. Definitionen bestimmen nicht Realität. Die Realität bestimmt die Realität. Punkt.

    lg
    Pommes

  • gbg
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    • 3. November 2013 um 16:59
    • #268

    Hallo Pommes.

    Ich sagte nur, die wahrnehmbare Welt sei eine Welt des Wahgenommenwerdens/Wahrnehmens, einer Relation, der wir nicht ausweichen können.
    Wohl gemerkt, der "wahrnehmbaren" Welt.
    Natürlich gibt es eine Tatsachenwelt, keine wahre sprachliche, als vielmehr eine aristotelische Welt, auch eine auf die wir uns gemeinschaftlich beziehen können.
    Gäbe es nur eine Welt der Vorstellungen, da gebe ich Dir recht, so hätten wir keine gemeinschaftlichen Bezugspunkte über die wir uns austauschen könnten.
    Es geht mir hier also nicht um die Unerkennbarkeit von Objekten, als vielmehr um die von Gegenständen und Subjekten als Dinge an Sich auf die Verstandesberiffe auch Raum und Zeit nicht anwendbar sind.

  • accinca
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    • 3. November 2013 um 17:08
    • #269
    Sumedhâ:

    in dem zeitraum zwischen zeugung und tod gibt es für alles was in meinem bewusstsein erscheint ein sinneskontakt der eine wahrnehmung erzeugt, alledings muss nicht jeder sinneskontakt zur wahrnemung und somit im bewusstsein erscheinen. ohne irgendein imput gibt es kein "erscheinen"_()_.


    Man sollte annehmen, das im Bewußtsein nichts erscheint was
    nicht auch klar bewußt wird. Leider ist das nicht der Fall. Hier
    kommt es eben vielfach zur "Resonanzüberlagerungen".

  • Simo
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    • 3. November 2013 um 17:13
    • #270
    gbg:

    Natürlich gibt es eine Tatsachenwelt, keine wahre sprachliche, als vielmehr eine aristotelische Welt, auch eine auf die wir uns gemeinschaftlich beziehen können.
    Gäbe es nur eine Welt der Vorstellungen, da gebe ich Dir recht, so hätten wir keine gemeinschaftlichen Bezugspunkte über die wir uns austauschen könnten.

    Ist das wirklich so? Was wäre, wenn wir alle ähnliche Vorstellungen hätten? Gemeinschaftliche Bezugspunkte sind lediglich solche, weil sie konventionalisiert als solche erscheinen. Z.B. Geld: Geld hat wert, weil wir alle denken, dass es Wert hat! Es ist eine Konvention, die für gewöhnlich nicht hinterfragt wird, was allerdings nicht heißt, dass sie nicht hinterfragbar ist.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Pommes
    Gast
    • 3. November 2013 um 17:15
    • #271
    Simo:

    Ist das wirklich so? Was wäre, wenn wir alle ähnliche Vorstellungen hätten? Gemeinschaftliche Bezugspunkte sind lediglich solche, weil sie konventionalisiert als solche erscheinen. Z.B. Geld: Geld hat wert, weil wir alle denken, dass es Wert hat! Es ist eine Konvention, die für gewöhnlich nicht hinterfragt wird, was allerdings nicht heißt, dass sie nicht hinterfragbar ist.

    Du vergleichst hier Dinge die nicht zu vergleichen sind. Diese ganzen Definitionswissenschaften haben mit der Frage nach Realität nichts zu tun. Du kannst zb. Sauerstoff hinterfragen, analysieren und umdefinieren wie du willst. Atmen musst du das Zeug trotzdem.

    lg
    Pommes

  • gbg
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    • 3. November 2013 um 17:25
    • #272
    Simo:
    gbg:

    Natürlich gibt es eine Tatsachenwelt, keine wahre sprachliche, als vielmehr eine aristotelische Welt, auch eine auf die wir uns gemeinschaftlich beziehen können.
    Gäbe es nur eine Welt der Vorstellungen, da gebe ich Dir recht, so hätten wir keine gemeinschaftlichen Bezugspunkte über die wir uns austauschen könnten.

    Ist das wirklich so? Was wäre, wenn wir alle ähnliche Vorstellungen hätten? Gemeinschaftliche Bezugspunkte sind lediglich solche, weil sie konventionalisiert als solche erscheinen. Z.B. Geld: Geld hat wert, weil wir alle denken, dass es Wert hat! Es ist eine Konvention, die für gewöhnlich nicht hinterfragt wird, was allerdings nicht heißt, dass sie nicht hinterfragbar ist.

    Daran hab ich auch schon oft gedacht, Simo.

    Aber mein Hauptaugenmerk liegt hier nicht auf dem gemeinschafflichen Beziehen, sondern auf der aristotelischen Welt, einer Welt, wo ein Windhauch, so ähnlich wurde es hier bereits formuliert, auch über einen Grashalm gestrichen hat, wenn gerade keiner hinschaute, oder als es noch keinen gab, der hinschauen konnte.

    Diese Welt bezweifle ich nicht, im Gegenteil, nur ist es eine zweite Welt der unwahrnehmbaren, weder in Raum noch in Zeit kategorisierbaren Gegenstände und Subjekte.

    Interessant wäre vielleicht die Frage wie Subjekte und Gegenstände in dieser Welt der Dinge an Sich zusammenhängen.

    Das ist aber eigentlich eine unzulässige Frage, weil bereits die Frage nach der Relation, eine der Welt des Wahrnehmens/Wahrgenommenwedrdens ist, eine, die diese Welt erklärt, aber auch nicht in der Lage ist die andere Welt, die jenseits dieser Relation liegt zu erklären.

    7 Mal editiert, zuletzt von gbg (3. November 2013 um 17:29)

  • Jikjisa
    Gast
    • 3. November 2013 um 17:25
    • #273
    accinca:


    Man sollte annehmen, das im Bewußtsein nichts erscheint was
    nicht auch klar bewußt wird. Leider ist das nicht der Fall. Hier
    kommt es eben vielfach zur "Resonanzüberlagerungen".

    das meiste geschieht völlig unbewusst; man sollte sich keine gedanken darüber machen ----

  • Simo
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    • 3. November 2013 um 17:30
    • #274
    Pommes:
    Simo:

    Ist das wirklich so? Was wäre, wenn wir alle ähnliche Vorstellungen hätten? Gemeinschaftliche Bezugspunkte sind lediglich solche, weil sie konventionalisiert als solche erscheinen. Z.B. Geld: Geld hat wert, weil wir alle denken, dass es Wert hat! Es ist eine Konvention, die für gewöhnlich nicht hinterfragt wird, was allerdings nicht heißt, dass sie nicht hinterfragbar ist.

    Du vergleichst hier Dinge die nicht zu vergleichen sind. Diese ganzen Definitionswissenschaften haben mit der Frage nach Realität nichts zu tun. Du kannst zb. Sauerstoff hinterfragen, analysieren und umdefinieren wie du willst. Atmen musst du das Zeug trotzdem.

    lg
    Pommes

    Geld ist nur Geld, weil wir es als solches definieren. Das wird besonders dann deutlich, wenn dieser Definition und der daraus resultierenden Konvention nicht mehr vertraut wird. Das mein Körper in Abhängigkeit von Sauerstoff und Nahrung etc. lebt steht außer Frage. Wir bewegen uns hier allerdings aus einem viel subtileren Level. Die Frage ist nicht, gibt es Realität, sondern, auf welche Weise besteht Realität und auf welche weise nehmen wir sie falsch wahr.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Jikjisa
    Gast
    • 3. November 2013 um 17:32
    • #275

    Peeter:

    Zitat

    oder das Buch von Ringu Tulku
    Confusion arises to wisdom ..
    aus verwirrung entsteht wissen

    das heißt: "confusion arises as wisdom"

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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