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"Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

  • Amdap
  • 16. Juli 2013 um 14:37
  • Zum letzten Beitrag
  • Amdap
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    • 16. Juli 2013 um 14:37
    • #1

    Liebe Leute,

    mein Lehrer bemerkte letzte Woche mahnend:

    "Ohne Mantra kein Vajrayana".

    Vielleicht könnt Ihr dazu einige Bemerkungen und Erfahrungen bereichernd hinzufügen.
    Bin schon gespannt!

    Liebe Grüße, Amdap

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Thubten Gawa
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    • 16. Juli 2013 um 15:21
    • #2
    Amdap:

    mein Lehrer bemerkte letzte Woche mahnend


    In welchem Zusammenhang und WARUM sagte er denn das zu Dir? Was hattest Du "getan" oder "gesagt"?

    Ansonsten mal meine ganz pauschale Meinung zur Eröffnung: Mantras gehören nunmal zum Vajrayana - sie sind einfach ein Teil dessen. Ohne Mantras wäre die Übung so, als ob man ein Auto ohne Räder hätte.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Amdap
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    • 17. Juli 2013 um 07:45
    • #3

    Ein Auto ohne Räder?

    Das macht doch nichts, dann nehme ich einfach Bus und Bahn!
    Außerdem ist das umweltfreundlicher.

    Das kann man auch auf das Vajrayana übertragen.

    Aber mal im Ernst:
    ich habe da schon so meine Tricks, wie das Mantra ohne vordergründiges Rezitieren trotzdem präsent ist. Jetzt ist aber der Zeitpunkt noch lange nicht gekommen, um darüber zu sprechen, wenn überhaupt...

    Zur Information lies bitte auch mein Thema von vor ein paar Wochen: "Rezitieren, rezitieren, rezitieren..."

    Ganz liebe Grüße von Amdap

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
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  • Tashili
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    • 17. Juli 2013 um 07:51
    • #4

    Ich würde mal aus meiner eigenen Erfahrung sagen: auf manchem Thema kaut man halt länger rum :lol:

    Bon apetit _()_

  • Matthias65
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    • 17. Juli 2013 um 08:02
    • #5

    Mantren rezitiert der Tantriker, um seine Rede von allen "Unreinheiten" zu reinigen; daneben gibt es ja noch Instrumente, die den Körper (Mudras/ Niederwerfungen) und den Geist (z.B. Visualisierungen) reinigen. Sie stellen eine Verbindung zum jeweiligen Bodhisattva her.

  • Mushotoku
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    • 17. Juli 2013 um 09:17
    • #6
    Matthias65:

    Mantren rezitiert der Tantriker, um seine Rede von allen "Unreinheiten" zu reinigen; daneben gibt es ja noch Instrumente, die den Körper (Mudras/ Niederwerfungen) und den Geist (z.B. Visualisierungen) reinigen. Sie stellen eine Verbindung zum jeweiligen Bodhisattva her.


    Mantren rezitieren so manche...Tantriker, Buddhisten aus allen Richtungen, Hinduisten, christliche Mytiker, jüdische Mystiker, Sufis......und sie tun alle noch viel mehr....

    kannst du mir sagen: was?


    .

    übrigens: unter anderem hilft es, den Geist zu fokussieren

    .

  • Matthias65
    Gast
    • 17. Juli 2013 um 09:29
    • #7
    Mushotoku:

    Mantren rezitieren so manche...Tantriker, Buddhisten aus allen Richtungen, Hinduisten, christliche Mytiker, jüdische Mystiker, Sufis......und sie tun alle noch viel mehr....

    kannst du mir sagen: was?

    Die Frage bezog sich aber konkret auf das Vajrayana. Verstehe deine Erwiederung auf meinen Beitrag nicht.

  • Thubten Gawa
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    • 17. Juli 2013 um 09:40
    • #8
    Amdap:

    ich habe da schon so meine Tricks, wie das Mantra ohne vordergründiges Rezitieren trotzdem präsent ist.


    Das macht ich aber schon neugierig :shock:

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Matthias65
    Gast
    • 17. Juli 2013 um 10:14
    • #9
    Thubten Gawa:
    Amdap:

    ich habe da schon so meine Tricks, wie das Mantra ohne vordergründiges Rezitieren trotzdem präsent ist.


    Das macht ich aber schon neugierig :shock:


    Mir geht es so, dass ich mir gut Melodien merken kann, so singe ich manchmal die Melodien der Mantras im Geiste mit - wenn ich alleine bin
    dann manchmal auch laut :)

  • Thubten Gawa
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    • 17. Juli 2013 um 11:02
    • #10
    Matthias65:

    ...so singe ich manchmal die Melodien der Mantras im Geiste mit - wenn ich alleine bin dann manchmal auch laut :)


    Ja, das mache ich auch 8) Und wenn ich es lange genug mache, dann habe ich die Mantras immer so im Hinterkopf mitschwingen.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Matthias65
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    • 17. Juli 2013 um 12:29
    • #11
    Thubten Gawa:
    Matthias65:

    ...so singe ich manchmal die Melodien der Mantras im Geiste mit - wenn ich alleine bin dann manchmal auch laut :)


    Ja, das mache ich auch 8) Und wenn ich es lange genug mache, dann habe ich die Mantras immer so im Hinterkopf mitschwingen.

    Wenn viele das so machen würden, entsteht ein wunderschöner Chorgesang aus verschiedenen Mantras :)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 17. Juli 2013 um 12:43
    • #12

    Wenn man sich mal anschaut, mal ehrlich, wie pausenlos Gedanken durch den Kopf rattern, welche letztendlich vollkommen sinnlos sind im Nachhinein... Da versteh ich nicht, was es am Mantrenrezitieren auszusetzen gibt. Es ist eine Reinigung der Gedankenbahnen mittels uralter, erprobter Klänge. Ein kostbares Geschenk.
    Wem das nicht zusagt, der kann es doch lassen. Man kann auch mit Shamata & Vipassana zum Ziel kommen. Es muss ja nicht Vajrayana sein.
    Wenn Dir das, was Dein Lehrer Dich lehrt, so gar nicht zusagt, dann such Dir doch einen anderen. Also, ich meine, entweder Du lässt Dich wirklich drauf ein, oder Du lässt es eben wirklch. In diesem Hadern mit dem angeblich auferlegten Weg (dabei sucht man sich das ja selbst) sehe ich überhaupt keinen Sinn.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • raterZ
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    • 17. Juli 2013 um 20:32
    • #13

    mh ich wüßte nicht, wie man varjayana ohne mantren praktizieren will. es fehlt dann einfach der aspekt der rede... körper/geist/rede. diese 3 sachen findet man ständig überall im vajrayana repräsentiert.

  • Sigitta
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    • 17. Juli 2013 um 23:54
    • #14

    Also zumindest die Gelugpa hier die den Lamrim studiert haben werden Vajrayana hauptsächlich als Fahrzeug des geheimen Mantras kennen. Im Lamrim kommt immer wieder der Begriff "ins Mantra eintreten" vor. Den Begriff Vajrayana wirst du da kaum finden. Im übrigen sollten Mantras soweit ich weiß immer ausgesprochen werden. Zwar vor sich hingemurmelt, aber die Lippenbewegungen und Laute gehören dazu. Das nur geistige rezitieren ist nach dem was ich gehört habe den höheren Tantra-Klassen vorbehalten. Das sind die mantras die, die Winde und Chakren beeinflussen sollen.

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • Matthias65
    Gast
    • 18. Juli 2013 um 08:23
    • #15

    Blöde und völlig unwichtige Frage: Heißt es Mantras oder Mantren ?

  • Thubten Gawa
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    • 18. Juli 2013 um 08:56
    • #16

    Wikipedia sagt:

    Zitat

    Der Plural lautet entweder Mantren oder Mantras.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Amdap
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    • 18. Juli 2013 um 08:58
    • #17

    An Matthias:
    Du kannst beides sagen, beim ersteren haben wir eher einen englischen Plural, beim zweiten die deutsche Version.

    -----------------------------

    In der früheren Gemeinschaft, wo ich Mitglied war, wurde geraten, möglichst schnell zum lautlosen Rezitieren überzugehen, dieses auch noch sehr sparsam. Man will sich ja schließlich nicht damit zuknallen.
    Jetzt, in der Karma-Kagyü-Gemeinschaft, rät mein Lehrer ebenfalls, nur ganz subtil zu rezitieren. Aber es muss nun mal sein, das Rezitieren.
    Ich will nicht behaupten, dass mein Lehrer findet, ich bewege mich "in den höheren Tantraklassen" - das war sicher nicht in diesem Zusammenhang gemeint.

    -----------------------------

    Meinen Trick will ich noch nicht verraten, aber an dieser Stelle möchte ich von einem ganz anderen Trick, in anderem Zusammenhang, berichten.
    Als ich vor über 13 Jahren innerhalb einer Reisegruppe Privataudienz beim Dalai Lama hatte, brachten wir alle möglichen Gegenstände mit, damit Seine Heiligkeit sie segnet. Eine Reiseteilnehmerin hatte sich so eine Hand-Gebetsmühle gekauft. Als sie ihm die Gebetsmühle reichte, hatte der Dalai Lama so eine Eingebung, und er nahm das Gerät auseinander (von Heinrich Harrer wissen wir, dass er gerne Sachen auseinander nimmt, besonders gerne Taschenuhren). Da entdeckte er, dass die Reisegenossin - zusätzlich zu dem Papierstreifen mit den Gebeten darauf - einen weiteren Zettel hineingerollt hatte, auf dem ihre persönlichen Wünsche standen. Der Dalai Lama wollte sich kaputtlachen und fand das ausgesprochen raffiniert.
    Mein persönlicher Trick hat nichts mit einer Hand-Gebetsmühle zu tun, aber ich bin schon froh, dass ich darauf gekommen bin. :P:grinsen:

    Lieben Gruß an Euch!

    Amdap

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    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

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    • 18. Juli 2013 um 09:05
    • #18
    Amdap:

    rät mein Lehrer ebenfalls, nur ganz subtil zu rezitieren.


    Kannst Du bitte ertwas genauer erläutern, was Du respektive Dein Lehrer mit "ganz subtil rezitieren" meint? Weniger? leiser?

    Ich für mich habe festgestellt, dass das länger andauernde rezitieren gewisser Mantras nicht nur Euphorie auslöst, sondern auch zu einer gewissen Trance führt, was ich sehr bemerkenswert finde.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

    Einmal editiert, zuletzt von Thubten Gawa (18. Juli 2013 um 09:17)

  • Mushotoku
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    • 18. Juli 2013 um 09:14
    • #19

    bei jeder



    bewegung unserer finger....


    beim schreiben...



    rezietieren wir....


    .


    was denn ?


    ....... . .
    .
    .


    ?


    .

  • Thubten Gawa
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    • 18. Juli 2013 um 09:26
    • #20
    Mushotoku:

    ....... . .
    .
    .


    ?
    .


    Das verwirrt mich :oops:

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Mushotoku
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    • 18. Juli 2013 um 10:07
    • #21
    Thubten Gawa:
    Mushotoku:

    ....... . .
    .
    .


    ?
    .


    Das verwirrt mich :oops:


    das war meine absicht..


    .

  • Thubten Gawa
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    • 18. Juli 2013 um 10:13
    • #22
    Mushotoku:

    das war meine absicht...


    Ziel erfüllt :D

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Syia
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    • 18. Juli 2013 um 10:21
    • #23
    Mushotoku:
    Thubten Gawa:


    Das verwirrt mich :oops:


    das war meine absicht..


    .


    Und zu welchem Zweck stiftest du absichtlich Verwirrung ?

  • Doris
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    • 18. Juli 2013 um 10:42
    • #24

    Ich war nicht verwirrt. :D

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Mushotoku
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    • 18. Juli 2013 um 10:46
    • #25
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich war nicht verwirrt. :D

    Liebe Grüße
    Doris


    oh, das freut mich Doris......big kiss4U


    .

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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