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Jhana pflegen

  • Onyx9
  • 23. März 2013 um 10:08
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    • 14. April 2013 um 08:53
    • #201
    Onyx9:

    Mir ist heute nacht klar geworden, was der feine Unterschied zwischen einem leeren Bewusstsein ist,
    das Sinneseindrücke nicht tangiert und einem reinen Bewusstein, das Sinneseindrücke nicht tangiert.

    Was ist denn der feine Unterschied zwischen einem leeren und einem reinen Bewusstsein?

    Mit Metta, mukti.


  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 12:05
    • #202
    mukti:
    Onyx9:

    Mir ist heute nacht klar geworden, was der feine Unterschied zwischen einem leeren Bewusstsein ist,
    das Sinneseindrücke nicht tangiert und einem reinen Bewusstein, das Sinneseindrücke nicht tangiert.

    Was ist denn der feine Unterschied zwischen einem leeren und einem reinen Bewusstsein?

    Leer bedeutet, dass das Bewusstsein im Entstehen ist.
    Rein heisst, dass es achtsam ist.
    Das leere Bewusstsein nimmt nicht wirklich wahr,
    wobei das reine (wie Seide) Bewusstsein die Fähigkeit der Achtsamkeit hat.
    Und es kann wahrnehmen.

    Meine kleine Idee dazu :!:

    2 Mal editiert, zuletzt von Peeter (14. April 2013 um 12:19)

  • accinca
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    • 14. April 2013 um 12:13
    • #203
    peeter:

    Leer bedeutet, dass das Bewusstsein im Entstehen ist.
    Rein heisst, dass es achtsam ist. Das leere Bewusstsein nimmt nicht wirklich wahr,
    wobei das reine (wie Seide) Bewusstsein die Fähigkeit der Achtsamkeit hat.
    Und es kann wahrnehmen. Meine kleine Idee dazu :!:

    Entstehen ist nicht richtig. Jedes Bewußtsein ist dauernd am Entstehen
    und Vergehen. Ob es rein ist oder nicht rein ist. Leer ist Bewußtsein
    allerdings zu jeder Zeit. Rein von Befleckungen allerdings nicht unbedingt.

  • mukti
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    • 14. April 2013 um 12:14
    • #204
    peeter:


    Leer bedeutet, dass das Bewusstsein im Entstehen ist.
    Rein heisst, dass es achtsam ist.
    Das leere Bewusstsein nimmt nicht wirklich wahr,
    wobei das reine (wie Seide) Bewusstsein die Fähigkeit der Achtsamkeit hat.
    Und es kann wahrnehmen.

    Meine kleine Idee dazu :!:

    Aha, mag ja sein. Im Theravada bedeutet Bewusstsein: das, was erfährt. Dort sind Bewusstsein, Wahrnehmung und Gefühl immer zusammen, nie voneinander getrennt.

    Mit Metta, mukti.


  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 12:23
    • #205
    mukti:
    peeter:


    Leer bedeutet, dass das Bewusstsein im Entstehen ist.
    Rein heisst, dass es achtsam ist.
    Das leere Bewusstsein nimmt nicht wirklich wahr,
    wobei das reine (wie Seide) Bewusstsein die Fähigkeit der Achtsamkeit hat.
    Und es kann wahrnehmen.

    Meine kleine Idee dazu :!:

    Aha, mag ja sein. Im Theravada bedeutet Bewusstsein: das, was erfährt. Dort sind Bewusstsein, Wahrnehmung und Gefühl immer zusammen, nie voneinander getrennt.


    Meenste ?

    grüsse

  • mukti
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    • 14. April 2013 um 12:36
    • #206
    peeter:


    Meenste ?

    grüsse

    Ja.

    Grüße

    Mit Metta, mukti.


  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 14:03
    • #207
    accinca:
    peeter:

    Leer bedeutet, dass das Bewusstsein im Entstehen ist.
    Rein heisst, dass es achtsam ist. Das leere Bewusstsein nimmt nicht wirklich wahr,
    wobei das reine (wie Seide) Bewusstsein die Fähigkeit der Achtsamkeit hat.
    Und es kann wahrnehmen. Meine kleine Idee dazu :!:

    Entstehen ist nicht richtig. Jedes Bewußtsein ist dauernd am Entstehen
    und Vergehen. Ob es rein ist oder nicht rein ist. Leer ist Bewußtsein
    allerdings zu jeder Zeit. Rein von Befleckungen allerdings nicht unbedingt.

    hallo
    Entstehen bedeutet für mich halt, dass es entsteht und auch vergeht, denn für mich ist im Wort "Entstehen" ebenso das "Vergehen" enthalten.
    Leer ist es eben nicht zu jeder Zeit. Schon Befleckungen sind Füllraum.
    Ein reines Bewusstsein sollte mit Achtsamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit fussend darauf erfüllt sein.
    Oder
    Da das leere Bewusstsein ständig am entstehen und vergehen ist, hat es keinen festen "Punkt", wobei das reine Bewusstsein
    eher eine "beständigere" und von daher "aufnahmefähigere" Natur hat (weil das vorher leere Bewusstsein dann mit Reinheit/Klarheit/Achtsamkeit erfüllt ist).

    Eine Blume wächst gen Himmel
    Staunen
    Freude
    Doch ich weiss am Ende
    ist sie wieder nur Natur
    Ein Samenkorn aus Ewigkeit

    Staunen ist die Leere .. die Passivität des Bewusstseins
    Freude ist das Reine, das Tuch aus Seide, das auffängt, das "aktive" Bewusstsein

    seid fröhlichst gegrüsst :idea:

    Einmal editiert, zuletzt von Peeter (14. April 2013 um 14:24)

  • accinca
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    • 14. April 2013 um 14:23
    • #208
    peeter:


    Leer ist es eben nicht zu jeder Zeit.
    Schon Befleckungen sind Füllraum.


    Kommt natürlich jetzt darauf an was du las "leer" verstehst.
    Leer heißt ja eigentlich leer von einem stabilen Kern bzw. einem Ich.
    Insofern sind auch Befleckungen leer und haltlos.

  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 16:18
    • #209
    accinca:


    Leer heißt ja eigentlich leer von einem stabilen Kern bzw. einem Ich.
    Insofern sind auch Befleckungen leer und haltlos.

    accinca

    Du grenzt es schon mit dem Wörtchen "eigentlich" schon wieder ein.
    Endeffektlich bzw. anfänglich sind die Befleckungen erstmal leer und damit haltlos gewesen.
    Warum sie dann plötzlich diese "scheinbare" Substanz von Gefühltwerden haben, sei dahingestellt. Denn wir "fühlen/spüren" doch diese Befleckungen.
    Leere .. erstmal eine physikalische Grösse/Winzigkeit (davon kann ich noch nicht lassen ;) )
    Zweitens hab ich mal gelesen, dass die Leere der Hintergrund! ist von Allem, was fleucht und kreucht.
    Der Hintergrund vor und auf und aus dem Alles geschieht. (der Urgrund ? NO(?) . )
    Das passt gut mit dem zusammen, was ich mal irgendwo schrieb.
    Und zwar das Firmament in der Nacht. Tiefste Schwärze. Tiefer als tief. Unauslotbar.
    Und aus diesem kommt dann das sogenannte bedingte Entstehen hervor.
    Dieses Firmament hat keine Substanz. "Es" ist.
    Ich! meine, dass die Leere garnicht so das Wichtigste im "Buddhismus" ist, sondern eher das bedingte Entstehen aller aller! Dinge/Phänomene/Aggregate etc.

    Leere ist Form und Form ist wieder Leere. Leere bedingt Form und Form ist bedingt durch die Leere.

    Wie Motten flattern sie heran und finden
    Das Wahre nicht; erneute Fesseln binden
    Sie an das Licht, sie stürzen sich hinein,
    Getäuscht, genarrt von ihrer Sinne Schein.

    http://www.palikanon.com/khuddaka/ud_schmidt/udana.htm Vers 6.9

    Oder
    Kennst du das Netz der Indra ?

    Oder
    "Wenn das besteht, so entsteht jenes. Durch das Entstehen von jenem wird dies hervorgebracht. Wenn jenes nicht ist, so entsteht auch dies nicht. Durch das Aufhören von jenem wird dieses beendet."
    http://www.buddhanetz.org/texte/b_society.htm

    "Den Buddha-Weg erkennen, heißt sich selbst erkennen.
    Sich selbst erkennen, heißt sich selbst vergessen.
    Sich selbst vergessen, heißt sich in allem finden"

    Sich selbst vergessen, heisst das bedingte Entstehen zu erkennen, das abhängige Entstehen von ALLEM (fast ;) ).
    Und um dann die Wechselwirkungen zu erkennen. Sich in allem finden.

    Und all Das auch auf feinstofflichster Ebene zu verstehen. Was für eine herrliche Aufgabe :arrow:

  • Onyx9
    Gast
    • 14. April 2013 um 18:22
    • #210

    Sich selbst vergessen, heißt die Triebe erlöschen.
    Natürlich auch der Trieb zum EinsSein. Die Nacht von der du sprichst, ist der Tod des Bewusstseins.
    Viel Spaß ! :)

  • accinca
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    • 14. April 2013 um 18:40
    • #211
    peeter:

    Denn wir "fühlen/spüren" doch diese Befleckungen.


    Natürlich werden Befleckungen gespürt zumindest ihrer Auswirkungen treten
    ja als Leiden zu Tage.


    peeter:


    Und zwar das Firmament in der Nacht. Tiefste Schwärze. Tiefer als tief. Unauslotbar.
    Und aus diesem kommt dann das sogenannte bedingte Entstehen hervor.
    Dieses Firmament hat keine Substanz. "Es" ist.


    Naja Vorstellungen gibt es jedenfalls alle möglichen ohne Ende aber alle Vergänglich.

  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 18:50
    • #212
    accinca:
    peeter:


    Und zwar das Firmament in der Nacht. Tiefste Schwärze. Tiefer als tief. Unauslotbar.
    Und aus diesem kommt dann das sogenannte bedingte Entstehen hervor.
    Dieses Firmament hat keine Substanz. "Es" ist.


    Naja Vorstellungen gibt es jedenfalls alle möglichen ohne Ende aber alle Vergänglich.

    Ja..es war eine Idee von Mir mit dem Firmament und wohl bissel voreilig hingeschrieben und ging nicht wirklich
    in Richtung Buddhismus. Da mag meine "poetische" Ader mit mir durchgegangen sein.
    Es war von vor meiner Zeit mit der Beschäftigung des Buddhismus, von dem ich eh noch nicht wirklich alles weiss .
    Und die Nacht ist einfach nur Nacht als Sinnbild für Schwärze und ich will mitnichten den "Tod" des Bewusstseins und das "Firmament" als die Leere.
    Sehr daneben das Alles ?

    grüsse

  • mukti
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    • 14. April 2013 um 20:07
    • #213
    peeter:

    Ja..es war eine Idee von Mir mit dem Firmament und wohl bissel voreilig hingeschrieben und ging nicht wirklich
    in Richtung Buddhismus. Da mag meine "poetische" Ader mit mir durchgegangen sein.
    Es war von vor meiner Zeit mit der Beschäftigung des Buddhismus, von dem ich eh noch nicht wirklich alles weiss .
    Und die Nacht ist einfach nur Nacht als Sinnbild für Schwärze und ich will mitnichten den "Tod" des Bewusstseins und das "Firmament" als die Leere.
    Sehr daneben das Alles ?

    grüsse

    Gegen Poesie hab ich gar nichts, aber mein erster nüchterner Gedanke dazu war, dass die bedingte Entstehung nach der Lehre eigentlich nicht aus einem substanzlosen "Es" hervorkommt, sondern ständig abläuft, ohne dass ein Anfang erkennbar wäre. Zweiter Gedanke: Am Ende eines Weltzeitalters zieht sich das All zusammen, um dann wieder neu zu entstehen. So passt das also wieder. Dritter Gedanke: Oje, jetzt sind wir schon recht Off-Topic.

    Mit Metta, mukti.


  • SpringMode5708
    Gast
    • 14. April 2013 um 22:20
    • #214
    peeter:

    Leer bedeutet, dass das Bewusstsein im Entstehen ist. Rein heißt, dass es achtsam ist. Das leere Bewusstsein nimmt nicht wirklich wahr, wobei das reine (wie Seide) Bewusstsein die Fähigkeit der Achtsamkeit hat. Und es kann wahrnehmen. Meine kleine Idee dazu :!:


    Wenn der Buddha von Leerheit sprach, dann beschrieb er damit die Abwesenheit von etwas.
    Bei Deiner Beschreibung von 'rein' kann ich Dir zustimmen.
    Ein von allem leeres Bewusstsein gibt es nicht, auch wenn sich manche Depression so anfühlen kann.
    Dann also: das reine (saubere, klare) Bewusstsein kann die Abwesenheit von etwas feststellen.

    :) Gruß

  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 22:47
    • #215

    ..................... ..........

    Einmal editiert, zuletzt von Peeter (14. April 2013 um 23:03)

  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 23:02
    • #216
    Onyx9:

    Sich selbst vergessen, heißt die Triebe erlöschen.
    Natürlich auch der Trieb zum EinsSein. Die Nacht von der du sprichst, ist der Tod des Bewusstseins.
    Viel Spaß ! :)

    Also .. ist sich selbst vergessen nicht so gut, wenn denn auch der Trieb zum EinsSein erlöscht.
    Aber der Tod des Bewusstseins ? Ich muss doch sehr bitten ;)
    Zumindest sollte beim Selbstvergessen recht ordentlich und vorsichtig vorgegangen werden, sonst ist ratz-fatz vllt alles weg.

    Ausserdem ists Frühling und da spriessen die Triebe eh gewaltig. Habt ihr schon mal daran gedacht, wie das menschliche Fühlen saisonalbedingt ist. Denkt mal drüber nach :!: .

  • Onyx9
    Gast
    • 14. April 2013 um 23:19
    • #217
    Zitat

    Zumindest sollte beim Selbstvergessen recht ordentlich und vorsichtig vorgegangen werden, sonst ist ratz-fatz vllt alles weg.

    Ich mag dich null animieren, den ganzen Tread zuzuspammen,
    aber möchte dir sagen: es ist sogar noch schlimmer mit dem Buddhismus !
    Da wird sogar "Geist und Körper abgeworfen " . Schlimm .


    Zurück zu Samadhi:

    Mir ist oft so warm. Ist das jetzt Yoga-Scheiß oder ok so ?

  • SpringMode5708
    Gast
    • 15. April 2013 um 19:47
    • #218
    Onyx9:

    Zurück zu Samadhi: Mir ist oft so warm. Ist das jetzt Yoga-Sch**ß oder o.k. so ?


    Früüühling :D

    :) Gruß

    P.S.: Ich finde derbe Sprache, wie auch immer sie 'gemeint' ist, nicht gut.
    Von bu***istischen Empfehlungen mal ganz abgesehen.

  • Onyx9
    Gast
    • 15. April 2013 um 21:37
    • #219

    Könnte jetzt sagen, ich finde Deinen Joke nicht gut.
    Aber ich werde Rücksicht auf Deine zivilisiertere Natur nehmen. :D

  • Elliot
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    • 16. April 2013 um 13:24
    • #220
    Onyx9:

    Elliot:

    Zitat

    Das ist nicht sammasamadhi.

    "Wiederum, Udāyin, habe ich meinen Schülern den Weg zur Entfaltung der acht Erlösungen [4] verkündet.MN77


    Ja, aber das ist nicht sammasamadhi:

    Zitat

    Von Form (erfüllt) sieht man Formen: dies ist die erste Erlösung. Während man innerlich Form nicht wahrnimmt, sieht man äußerlich Form: dies ist die zweite Erlösung. Man ist nur zum Schönen entschlossen: dies ist die dritte Erlösung. ... (MN 77)


    Warum ist das nicht sammasamadhi? sammasamadhi führt über die erste Vertiefung (Jhana):

    Zitat

    "Und was, Freunde, ist Richtige Konzentration ( sammasamadhi )? Da tritt ein Bhikkhu ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. ... (MN 141)


    Das bedeutet konkret:

    Zitat

    "Freund, die erste Vertiefung hat fünf Faktoren. Wenn da ein Bhikkhu in die erste Vertiefung eingetreten ist, treten anfängliche Hinwendung des Geistes, anhaltende Hinwendung des Geistes, Verzückung ( piti ), Glückseligkeit und Einspitzigkeit des Geistes auf. Auf diese Weise hat die erste Vertiefung fünf Faktoren." (MN 43)


    Welcher Art ist diese Verzückung?

    Zitat

    Was ist, ihr Mönche, weltliche Verzückung? Diese fünf Begehrungen gibt es, ihr Mönche. Welche fünf? Die durch das Auge ins Bewußtsein tretenden Formen, die durch das Ohr ins Bewußtsein tretenden Töne, die durch die Nase ins Bewußtsein tretenden Düfte, die durch die Zunge ins Bewußtsein tretenden Säfte, die durch den Körper ins Bewußtsein tretenden Gegenstände, die durch den Geist ins Bewußtsein tretenden Dinge, die ersehnten, geliebten, entzückenden, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Was nun, ihr Mönche, durch diese 5 Begehrungen bedingt, an Verzückung aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, weltliche Verzückung.

    Was ist, ihr Mönche, überweltliche Verzückung? Da weilt der Mönch, ihr Mönche, gar fern von Begierden, fern von unheilsamen Dingen, mit Erwägen und Sinnen im abgeschieden geborenen Verzückungswohl, in der Weihe der ersten Schauung (Jhana). Nach zur Ruhekommen von Erwägen und Sinnen weilt er in innerer Meeresstille, in der Einheit des Gemütes, ohne Erwägen und Sinnen im einigungsgeborenen Verzückungswohl in der Weihe der zweiten Schauung. Das nennt man, ihr Mönche, überweltliche Verzückung. (http://www.palikanon.com/samyutta/sam36.html#s36_29)


    Wenn hier also überhaupt Verzückung entsteht:

    Zitat

    Von Form (erfüllt) sieht man Formen: dies ist die erste Erlösung. Während man innerlich Form nicht wahrnimmt, sieht man äußerlich Form: dies ist die zweite Erlösung. Man ist nur zum Schönen entschlossen: dies ist die dritte Erlösung. ... (MN 77)


    ... dann ist das wohl weltliche Verzückung, aufgrund der Wahrnehmung von Formen, aber es ist nicht die "überweltliche" Verzückung der ersten Vertiefung. Dies unterscheiden zu lernen ist Teil der Entfaltung der vier Grundlagen der Achtsamkeit (sammasati):

    Zitat

    "Und wie, ihr Bhikkhus, verweilt ein Bhikkhu, indem er Gefühle als Gefühle betrachtet [13]? Wenn ein Bhikkhu ein angenehmes Gefühl fühlt, versteht er: 'Ich fühle ein angenehmes Gefühl;' wenn er ein schmerzhaftes Gefühl fühlt, versteht er: 'Ich fühle ein schmerzhaftes Gefühl;' wenn er ein weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl fühlt, versteht er: 'Ich fühle ein weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl.' Wenn er ein weltliches angenehmes Gefühl fühlt, versteht er: 'Ich fühle ein weltliches angenehmes Gefühl;' wenn er ein spirituelles angenehmes Gefühl fühlt, versteht er: 'Ich fühle ein spirituelles angenehmes Gefühl [14];' wenn er ein weltliches schmerzhaftes Gefühl fühlt, versteht er: 'Ich fühle ein weltliches schmerzhaftes Gefühl;' wenn er ein spirituelles schmerzhaftes Gefühl fühlt, versteht er: 'Ich fühle ein spirituelles schmerzhaftes Gefühl;' wenn er ein weltliches weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl fühlt, versteht er: 'Ich fühle ein weltliches weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl;' wenn er ein spirituelles weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl fühlt, versteht er: 'Ich fühle ein spirituelles weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl. (MN 10)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Onyx9
    Gast
    • 16. April 2013 um 14:05
    • #221

    Warum steht da ERLÖSUNG ?


    :cry::|:roll::):!::?:

  • Elliot
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    • 17. April 2013 um 12:51
    • #222
    Onyx9:

    Warum steht da ERLÖSUNG ?


    Als Übersetzung von vimokkha, womöglich verwandt mit dem hinduistischen Moksha.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Onyx9
    Gast
    • 17. April 2013 um 21:03
    • #223

    Weltliches piti gibt es nicht.
    Gibt es nicht.

  • accinca
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    • 17. April 2013 um 22:57
    • #224
    Onyx9:

    Weltliches piti gibt es nicht.
    Gibt es nicht.


    Und warum nicht?

  • Onyx9
    Gast
    • 17. April 2013 um 23:14
    • #225

    Du meinst Kasina ist auch irgendwie Form ? Oder was ?
    Was ist denn das für ein Käse mit Kasina ? Onyx braucht kein Käsina.

    Ps: Komm einfach nicht dazu mich bei Dingsbumms abzumelden. :roll: Gute Nacht.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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