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Jhana pflegen

  • Onyx9
  • 23. März 2013 um 10:08
  • Zum letzten Beitrag
  • Onyx9
    Gast
    • 17. April 2013 um 23:17
    • #226
    accinca:
    Onyx9:

    Weltliches piti gibt es nicht.
    Gibt es nicht.


    Und warum nicht?

    Weil das Sukha ist.

  • accinca
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    • 17. April 2013 um 23:19
    • #227
    Onyx9:
    accinca:


    Und warum nicht?


    Weil das Sukha ist.


    Ja und?

  • Onyx9
    Gast
    • 18. April 2013 um 06:37
    • #228

    Das ist garnicht MN 77 sondern A.VIII.65 Die acht Überwindungsgebiete - 5. Abhibhāyatana Sutta.
    Die gehört nicht zu MN . Sondern zu AN.

    Sukha ist das Gegenstück zu Dukkha.
    Kann also nicht Piti sein.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 18. April 2013 um 08:35
    • #229
    Onyx9:

    Das ist garnicht MN 77 sondern A.VIII.65 Die acht Überwindungsgebiete - 5. Abhibhāyatana Sutta. Die gehört nicht zu MN . Sondern zu AN.
    Sukha ist das Gegenstück zu Dukkha. Kann also nicht Piti sein.


    Ja, ich glaube auch, Piti platscht nur im Jhana-Teich.
    Bin mir aber gerade nicht ganz sicher.

    :) Gruß

  • accinca
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    • 18. April 2013 um 08:53
    • #230
    Onyx9:

    Sukha ist das Gegenstück zu Dukkha.
    Kann also nicht Piti sein.


    Ja, das ist auch etwas richtig, aber oben hattest du was ganz anderes
    geschrieben nämlich: " Weltliches piti gibt es nicht."
    Darauf hatte ich geschrieben "warum nicht".

  • Elliot
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    • 18. April 2013 um 12:17
    • #231
    Onyx9:
    accinca:


    Und warum nicht?


    Weil das Sukha ist.


    Musik, Düfte, zärtliche Berührungen ... da gibt es doch einiges, was weltliche Verzückung bereiten könnte, denke ich mal. Es gibt piti und sukha, jeweils sowohl "weltlich", als auch "überweltlich":

    Zitat

    Was ist, ihr Mönche, weltliche Verzückung ( sāmisā pīti ) ? Diese fünf Begehrungen gibt es, ihr Mönche. Welche fünf? Die durch das Auge ins Bewußtsein tretenden Formen, die durch das Ohr ins Bewußtsein tretenden Töne, die durch die Nase ins Bewußtsein tretenden Düfte, die durch die Zunge ins Bewußtsein tretenden Säfte, die durch den Körper ins Bewußtsein tretenden Gegenstände, die durch den Geist ins Bewußtsein tretenden Dinge, die ersehnten, geliebten, entzückenden, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Was nun, ihr Mönche, durch diese 5 Begehrungen bedingt, an Verzückung aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, weltliche Verzückung ( sāmisā pīti ).

    Was ist, ihr Mönche, überweltliche Verzückung ( nirāmisā pīti )? Da weilt der Mönch, ihr Mönche, gar fern von Begierden, fern von unheilsamen Dingen, mit Erwägen und Sinnen im abgeschieden geborenen Verzückungswohl, in der Weihe der ersten Schauung ( 1. Jhana ). Nach zur Ruhekommen von Erwägen und Sinnen weilt er in innerer Meeresstille, in der Einheit des Gemütes, ohne Erwägen und Sinnen im einigungsgeborenen Verzückungswohl in der Weihe der zweiten Schauung ( 2. Jhana ). Das nennt man, ihr Mönche, überweltliche Verzückung ( nirāmisā pīti ).

    ...

    Und was ist, ihr Mönche, weltliches Wohl ( sāmisaṁ sukhaṁ )? Diese fünf Begehrungen gibt es, ihr Mönche, welche fünf: Durch die 5 Sinne ins Bewußtsein tretende Objekte, die ersehnten, geliebten, entzückenden, angenehmen, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Was nun, ihr Mönche, durch diese 5 Begehrungen bedingt, an Wohl und Frohsinn aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, weltliches Wohl ( sāmisaṁ sukhaṁ ).

    Was ist, ihr Mönche, überweltliches Wohl ( nirāmisaṁ sukhaṁ )? Da weilt der Mönch, ihr Mönche, im Verzückungswohl der ersten und zweiten Schauung ( 1. und 2. Jhana ). Nach Entreizung der Verzückung weilt er gleichmütig, achtsam, klar bewußt, ein Wohl empfindet er im Körper, von dem die Edlen sagen: 'Der gleichmütig Achtsame weilt im Wohl: so weilt er in der Weihe der dritten Schauung' ( 3. Jhana ). Das nennt man, ihr Mönche, überweltliches Wohl ( nirāmisaṁ sukhaṁ ).

    (http://www.palikanon.com/samyutta/sam36.html#s36_29)

    Alles anzeigen


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Onyx9
    Gast
    • 18. April 2013 um 13:33
    • #232

    Ja, gut.
    Dann sollte das weltliche Piti aber Entzücken und nicht Verzückung heißen.
    Und was hat das jetzt mit dem Formabschnitt zu tun ?
    Da steht , daß dieser Abschnitt doch von den Jhana spricht.
    Da wär höchstens was mit Stütze durch Kasina.
    und eben ohne Stütze Ja, gut und das widerspricht halt den üblichen Sachen in der MN
    oder so - mit den 4 Achtsamkeitsobjekten. Und mit dem Moksha- na ich weiß nicht.
    Da ist doch wieder dieses Verwehen versus Erwachen. Das ist doch Kindergarten. :)
    Also da sollte schon mal genauer argumentiert werden. :grinsen:

    Ich drück euch und grüße euch ! :)

  • accinca
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    • 18. April 2013 um 13:57
    • #233
    Elliot:

    . Es gibt piti und sukha, jeweils sowohl "weltlich", als auch "überweltlich":


    Genau!

  • Onyx9
    Gast
    • 18. April 2013 um 16:07
    • #234

    Er wendet sich da an diesen Udayin. Und spricht in der ihm bekannten Sprache.
    http://www.dhamma-dana.de/buecher/D16%283%29_Dicken_2011.pdf
    Aber sie kannten wohl nur die ersten drei über dieses Kasina-Dingens.

  • Elliot
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    • 18. April 2013 um 21:56
    • #235
    Onyx9:

    Und was hat das jetzt mit dem Formabschnitt zu tun ?


    Mit dem hier:

    Zitat

    Von Form (erfüllt) sieht man Formen: dies ist die erste Erlösung. Während man innerlich Form nicht wahrnimmt, sieht man äußerlich Form: dies ist die zweite Erlösung. Man ist nur zum Schönen entschlossen: dies ist die dritte Erlösung. ... (MN 77)

    Onyx9:

    Da steht , daß dieser Abschnitt doch von den Jhana spricht.


    Wo steht das?

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Onyx9
    Gast
    • 18. April 2013 um 22:30
    • #236

    S. 11-16
    von dem link:http://www.dhamma-dana.de/buecher/D16%283%29_Dicken_2011.pdf

    Zitat

    KZ: MA erklärt "Erlösung" (vimokkha) als vollständige, aber zeitweilige Freiheit von den
    gegenteiligen Zuständen durch Entzücken am Meditationsobjekt. Die erste Erlösung sind die
    vier Jhànas unter Verwendung eines Kasina, das auf einem farbigen Objekt im eigenen
    Körper basiert; die zweite Erlösung ähnelt der ersten, aber das Kasina basiert auf einem
    externen Objekt; die dritte Erlösung basiert entweder auf einem besonders reinen oder
    schönen Kasina oder auf den vier Brahmavihàras. Die restlichen Erlösungen sind die
    unkörperlichen Vertiefungen und das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl.

    Alles anzeigen

    und hier:
    http://www.palikanon.com/wtb/vimokkha.html

    Es geht ja auch noch weiter ( S.12, erster Link ):

    Zitat

    Während man innerlich Form wahrnimmt, sieht man äußerlich Formen,
    begrenzt, schön und häßlich; indem man sie überwindet, nimmt man so wahr:
    'Ich weiß, ich sehe.' Dies ist das erste Überwindungsgebiet.
    usw.

    Zitat

    Solches erkennend, ihr Mönche, wendet sich der wissende, edle
    Jünger davon ab. Sich davon abwendend, wird er beim Höchsten entsüchtet, um
    wieviel mehr noch beim Niedrigen."

    Kommentar:
    Die Wahrnehmung "Ich weiß,
    ich sehe" ist ein Rekapitulieren nach dem Verlassen der Vertiefung.


    Aber ich weiß nicht, ob das gilt, weil das ja diese Sekundärliteratur ( ? ) ist .

  • Elliot
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    • 18. April 2013 um 22:49
    • #237
    Onyx9:

    S. 11-16
    von dem link:http://www.dhamma-dana.de/buecher/D16%283%29_Dicken_2011.pdf

    Zitat

    KZ: MA erklärt "Erlösung" (vimokkha) als vollständige, aber zeitweilige Freiheit von den
    gegenteiligen Zuständen durch Entzücken am Meditationsobjekt. Die erste Erlösung sind die
    vier Jhànas unter Verwendung eines Kasina, das auf einem farbigen Objekt im eigenen
    Körper basiert; ...


    Das scheint mir ausgedacht zu sein. Es kann schon deshalb nicht stimmen, weil in der dritten und der vierten Vertiefung Entzücken immer mehr schwindet:

    Zitat

    "... Udāyin, da tritt ein Bhikkhu mit dem Verblassen der Verzückung, in Gleichmut verweilend, achtsam und wissensklar, voll körperlich erlebter Glückseligkeit, in die dritte Vertiefung ein, von der die Edlen sagen: 'Glückselig verweilt derjenige, der voll Gleichmut und Achtsamkeit ist', und verweilt darin. Dies nun, sage ich, gehört auch zum Aufgewühlten. Und was darin gehört zum Aufgewühlten? Der Gleichmut und die Glückseligkeit, die darin noch nicht aufgehört haben, das ist es, was zum Aufgewühlten gehört."

    "Udāyin, da tritt ein Bhikkhu mit dem Überwinden von Glück und Schmerz und dem schon früheren Verschwinden von Freude und Trauer, in die vierte Vertiefung ein, die aufgrund von Gleichmut Weder-Schmerzhaftes-noch-Angenehmes und Reinheit der Achtsamkeit in sich hat, und verweilt darin. Dies nun, sage ich, gehört zum Nicht-Aufgewühlten [4]." (MN 66)

    [/quote]
    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Onyx9
    Gast
    • 18. April 2013 um 23:39
    • #238

    Gut.
    Das einzige was wir doch tun können ist das citta reinzuhalten
    um die pfadabweichenden Abgründe des Yoga zu umschiffen ( weder Zuneigung noch Abneigung )
    "Muss halt karmisch passen", sagt Sukha da zu.

    Gute Nacht !

  • SpringMode5708
    Gast
    • 19. April 2013 um 23:51
    • #239
    Elliot:

    Musik, Düfte, zärtliche Berührungen ... da gibt es doch einiges, was weltliche Verzückung bereiten könnte, denke ich mal. Es gibt piti und sukha, jeweils sowohl "weltlich", als auch "überweltlich":

    Zitat

    Was ist, ihr Mönche, weltliche Verzückung ( sāmisā pīti ) ? Diese fünf Begehrungen gibt es, ihr Mönche. Welche fünf? Die durch das Auge ins Bewußtsein tretenden Formen, die durch das Ohr ins Bewußtsein tretenden Töne, die durch die Nase ins Bewußtsein tretenden Düfte, die durch die Zunge ins Bewußtsein tretenden Säfte, die durch den Körper ins Bewußtsein tretenden Gegenstände, die durch den Geist ins Bewußtsein tretenden Dinge, die ersehnten, geliebten, entzückenden, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Was nun, ihr Mönche, durch diese 5 Begehrungen bedingt, an Verzückung aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, weltliche Verzückung ( sāmisā pīti ).

    Was ist, ihr Mönche, überweltliche Verzückung ( nirāmisā pīti )? Da weilt der Mönch, ihr Mönche, gar fern von Begierden, fern von unheilsamen Dingen, mit Erwägen und Sinnen im abgeschieden geborenen Verzückungswohl, in der Weihe der ersten Schauung ( 1. Jhana ). Nach zur Ruhekommen von Erwägen und Sinnen weilt er in innerer Meeresstille, in der Einheit des Gemütes, ohne Erwägen und Sinnen im einigungsgeborenen Verzückungswohl in der Weihe der zweiten Schauung ( 2. Jhana ). Das nennt man, ihr Mönche, überweltliche Verzückung ( nirāmisā pīti ).

    ...

    Und was ist, ihr Mönche, weltliches Wohl ( sāmisaṁ sukhaṁ )? Diese fünf Begehrungen gibt es, ihr Mönche, welche fünf: Durch die 5 Sinne ins Bewußtsein tretende Objekte, die ersehnten, geliebten, entzückenden, angenehmen, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Was nun, ihr Mönche, durch diese 5 Begehrungen bedingt, an Wohl und Frohsinn aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, weltliches Wohl ( sāmisaṁ sukhaṁ ).

    Was ist, ihr Mönche, überweltliches Wohl ( nirāmisaṁ sukhaṁ )? Da weilt der Mönch, ihr Mönche, im Verzückungswohl der ersten und zweiten Schauung ( 1. und 2. Jhana ). Nach Entreizung der Verzückung weilt er gleichmütig, achtsam, klar bewußt, ein Wohl empfindet er im Körper, von dem die Edlen sagen: 'Der gleichmütig Achtsame weilt im Wohl: so weilt er in der Weihe der dritten Schauung' ( 3. Jhana ). Das nennt man, ihr Mönche, überweltliches Wohl ( nirāmisaṁ sukhaṁ ).

    (http://www.palikanon.com/samyutta/sam36.html#s36_29)

    Alles anzeigen


    Viele Grüße
    Elliot

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    Sadhu!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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