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Mangelt es Buddhisten nicht an Ehrgeiz + Innovationstreben

  • Sarah29
  • 18. November 2012 um 16:15
  • Zum letzten Beitrag
  • nibbuti
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    • 19. November 2012 um 15:43
    • #26
    malsehen:

    Auf die Gefahr hin, abzuschweifen, sicherlich kann "ein Christentum" keine Kreuzzüge führen, aber die Motivation für eben jene ist durchaus stark in den damaligen christlichen Sichtweisen zu suchen.


    Ganz richtig, das ist Abschweifung und hat mit der Realität wenig zu tun.

    Der durchschnittlize Kreuzritter war ein verschuldeter Söldner, der sein Glück im Ausland suchte, ein 'Glücksritter', und hatte mit 'christlichen Sichtweisen' wenig zu tun.

    zB in den zehn Geboten heißt es 'Du sollst nicht morden'; oder bei der Eroberung Lateinamerikas haben einige Kapuzinermönche Gnadenbriefe an Päpste & Könige geschrieben, weil die brutale Ausbeutung der lokalen Bevölkerung nicht mit christlichen Werten vereinbar war (sie waren die einzigen).

    Zitat

    Warum aber das sog. "christiliche" Abendland post-gurkenhobelistische Erfindungen und Entdeckungen vorzuweisen hat, der (ich fass es mal neutraler) asiatische Raum nicht, bleibt trotzdem eine interessante Frage. Das buddhistische Postulat des "es ist genug, wie es ist" drängt sich als potentielles Hindernis schon auf…


    Das sind 'Strohmänner'. Die meisten spektakulären Erfindungen der letzten Zeit wurden von nicht allzu jüdischen Juden oder von agnostischen Wissenschaftlern in der 'Neuen Welt' gemacht, nicht von christlichen Abendländern. Genauso gut könnte man das nördliche Klima dafür verantwortlich machen.

    Besser nicht in so viel Vermutungen (papanca) anstellen.

    Das Dhamma des Buddha kann einem Menschen helfen sein volles Potential zu entfalten.

    Grüße

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Axel Benz
    Gast
    • 19. November 2012 um 16:26
    • #27
    nibbuti:

    Der Buddhismus ist mit Sicherheit keine Ursache, AB.


    Muss schön sein, wenn man sich so sicher ist. Ich bin es nicht, so oder so.

    nibbuti:

    Die meisten in den klassischen buddhistischen Ländern wissen sehr wenig über Buddhadhamma, wie in den westlichen Ländern die meisten sehr wenig über 'die Wissenschaft' zB die Entwicklung der Atombombe oder Funktionsweise von Halbleitern & Flüssigkristallen wissen.


    Das ist auch in beiden Fällen nicht notwendig. Es reicht völlig, wenn bestimmte Zentren der Gelehrsamkeit von einer Philosophie beeinflusst sind.

    nibbuti:

    Ebenso war es nicht Christentum, das die Kreuzzüge in und außerhalb Europa führte, sondern diverse politische Neigungen die hineingeboren wurden.


    Das habe ich auch nicht behauptet, wobei deine Verkürzung der Kreuzzüge auf 'politische Neigungen' (die ja nicht im luftleeren Raum entstehen) imho nicht haltbar ist.

    nibbuti:

    Die kausalen Verwicklungen & deren Resultate erschließen sich einem erst wenn man über die eigenen Verwicklungen hinausgeht.


    Andere behaupten anderes.

  • Axel Benz
    Gast
    • 19. November 2012 um 16:33
    • #28
    nibbuti:


    Ganz richtig, das ist Abschweifung und hat mit der Realität wenig zu tun.

    Der durchschnittlize Kreuzritter war ein verschuldeter Söldner, der sein Glück im Ausland suchte, ein 'Glücksritter', und hatte mit 'christlichen Sichtweisen' wenig zu tun.

    zB in den zehn Geboten heißt es 'Du sollst nicht morden'; oder bei der Eroberung Lateinamerikas haben einige Kapuzinermönche Gnadenbriefe an Päpste & Könige geschrieben, weil die brutale Ausbeutung der lokalen Bevölkerung nicht mit christlichen Werten vereinbar war (sie waren die einzigen).

    Das sind 'Strohmänner'. Die meisten spektakulären Erfindungen der letzten Zeit wurden von nicht allzu jüdischen Juden oder von agnostischen Wissenschaftlern in der 'Neuen Welt' gemacht, nicht von christlichen Abendländern. Genauso gut könnte man das nördliche Klima dafür verantwortlich machen.

    Besser nicht in so viel Vermutungen (papanca) anstellen.

    Immerhin: Die These mit dem Klima ist gar nicht ganz falsch.

  • nibbuti
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    • 19. November 2012 um 17:14
    • #29

    Axel Benz

    Genug Geplänkel, du bist nicht der erste der suggeriert 'Buddhismus' würde 'wirtschaftlichen Fortschritt' hemmen und wirst auch nicht der letzte sein.

    So eine Behauptung verrät mehr über die eigene Lebensweise als über einen Erfolg & Misserfolg ganzer Kontinente.

    :)

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  • Onda
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    • 19. November 2012 um 17:22
    • #30

    Zur Thematik. In diesem lesenswerten Buch gibt es zu Beginn zwei kontrastierende Aufsätze zu Glückstrategien:

    - der westliche Weg (Optimierung im Außen)
    - der östliche Weg (Optimierung im Geiste)

    Wer Genügsamkeit predigt und die Arbeit am eigenen Geist in den Vordergrund stellt, der wird sich nicht in dem Maße mit der Erfindung toller Maschinen die Nächte um die Ohren schlagen wie jemand, dem es vorrangig um die Optimierung der äußeren Bedingungen geht.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • malsehen
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    • 19. November 2012 um 17:28
    • #31
    nibbuti:
    malsehen:

    Auf die Gefahr hin, abzuschweifen, sicherlich kann "ein Christentum" keine Kreuzzüge führen, aber die Motivation für eben jene ist durchaus stark in den damaligen christlichen Sichtweisen zu suchen.


    Ganz richtig, das ist Abschweifung und hat mit der Realität wenig zu tun.

    Der durchschnittlize Kreuzritter war ein verschuldeter Söldner, der sein Glück im Ausland suchte, ein 'Glücksritter', und hatte mit 'christlichen Sichtweisen' wenig zu tun.

    zB in den zehn Geboten heißt es 'Du sollst nicht morden'; oder bei der Eroberung Lateinamerikas haben einige Kapuzinermönche Gnadenbriefe an Päpste & Könige geschrieben, weil die brutale Ausbeutung der lokalen Bevölkerung nicht mit christlichen Werten vereinbar war (sie waren die einzigen).

    Wie ich sagte, damalig. Das Christentum in seiner jeweilig aktuellen historischen Ausprägung immer wieder gegen die 10 Gebote und/oder die Bergpredigt zu spiegeln und dann zu sagen, dass aus einem christlich geprägten Kontext heraus geschehene Abweichungen von diesen idealistischen Idealen nicht christlich seien, ist in meinen Augen schon sehr naiv. Wenn ich die Hexenverfolgung als aus einer christlich gefügten Machtstruktur entspringend befrage, befrage ich nicht genuin die 10 Gebote und ihre Autoren, sondern stelle die Frage, warum und wie eine Religion in ihren Ausprägungen zu solchen Auswüchsen kommen kann. Dabei ist das Christentum für mich nur pars pro toto zu sehen. Die Antwort auf solche Fragen lassen die betrachtete Handlung und die verteidigende Argumentation häufig als bigott erscheinen.

    nibbuti:
    malsehen:

    Warum aber das sog. "christiliche" Abendland post-gurkenhobelistische Erfindungen und Entdeckungen vorzuweisen hat, der (ich fass es mal neutraler) asiatische Raum nicht, bleibt trotzdem eine interessante Frage. Das buddhistische Postulat des "es ist genug, wie es ist" drängt sich als potentielles Hindernis schon auf…


    Das sind 'Strohmänner'. Die meisten spektakulären Erfindungen der letzten Zeit wurden von nicht allzu jüdischen Juden oder von agnostischen Wissenschaftlern in der 'Neuen Welt' gemacht, nicht von christlichen Abendländern. Genauso gut könnte man das nördliche Klima dafür verantwortlich machen.


    Ich gebe gerne zu – ich interpoliere hier einfach gnadenlos von mir selbst als in einem durchschnittlich (im Sinne von popelig) christlichen Kontext großgewordenen Menschen mit einer vermeintlich agnostischen Haltung, der sich in schöner Regelmäßgigkeit darüber tief erschreckt, wie kraftvoll die sogenannte christlich-abendländische Prägung in ihm wütet. Und wir schreiben 2012. Dass in der Geschichte der Wissenschaft die entdeckende Einzelperson selbst oft in arge Bredouille zwischen ihrem Glauben und dem Entdeckten gekommen ist, möchten wir nicht so gerne sehen. Es ist aber – im intimen Dialog mit sich selbst, ohne Galileische Prozesse – in meiner Erinnerung an die ein oder andere Wissenschaftler-Biografie genau zu diesem inneren Konflikt gekommen.
    Und ja, ich entsinne mich auch, dass klimatische Einflüsse den Europäer begünstigt haben soll. :D


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Axel Benz
    Gast
    • 19. November 2012 um 17:28
    • #32
    nibbuti:

    Genug Geplänkel, du bist nicht der erste der suggeriert 'Buddhismus' würde wirtschaftlichen Fortschritt hemmen und wirst auch nicht der letzte sein.


    Ich wüsste nicht, wo ich das behauptet hätte. 'Wirtschaftlicher Fortschritt' (was immer man darunter verstehen mag) war nicht mein Thema

    nibbuti:

    So eine Behauptung verrät mehr über die eigene Lebensweise als über den Erfolg & Misserfolg ganzer Kontinente.


    Und wieder: Besser nicht so viele Vermutungen anstellen. Glaubst du wirklich, du könnest etwas über meine Lebensweise wissen, oder sind solche Argumente ad hominem einfach nur eine Unhöflichkeit?

  • Onda
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    • 19. November 2012 um 17:39
    • #33
    Axel Benz:


    Und wieder: Besser nicht so viele Vermutungen anstellen. Glaubst du wirklich, du könnest etwas über meine Lebensweise wissen, oder sind solche Argumente ad hominem einfach nur eine Unhöflichkeit?

    "Besser nicht so viele Vermutungen anstellen". Axel, das kannst du doch von einem Forums-Buddhisten nicht verlangen! Die spekulieren bis die Klangschale platzt. Und "ad hominem" ist ihre absolute Lieblingsstrategie. Nimm ihnen die Spekulationen, die Belehrungen und das Ad-Hominem und es bleibt nur noch: nobles Schweigen.

    Onda

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  • nibbuti
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    • 19. November 2012 um 17:43
    • #34
    Onda:

    Zur Thematik. In diesem lesenswerten Buch gibt es zu Beginn zwei kontrastierende Aufsätze zu Glückstrategien:

    - der westliche Weg (Optimierung im Außen)
    - der östliche Weg (Optimierung im Geiste)

    Wer Genügsamkeit predigt und die Arbeit am eigenen Geist in den Vordergrund stellt, der wird sich nicht in dem Maße mit der Erfindung toller Maschinen die Nächte um die Ohren schlagen wie jemand, dem es vorrangig um die Optimierung der äußeren Bedingungen geht.

    Onda


    Hi Onda

    Das sind verbreitete Klischees.

    Es ist wenig bekannt, dass Inder bereits in der Antike ausgefeilte Explosionsraketen einsetzten und gegen Pocken impften.

    Oder dass Chinesen unzählige Erfindungen hatten von Medizin über Zeitvermessung bis Weltumseglung, als unsere Vorfahren noch in Lehmhütten hausten & Hufeisen modern fanden.

    Das hat mit 'Buddhismus' & Ehrgeiz wenig zu tun. Dahinter stehen komplexe politische Zusammenhänge, die zu der heutigen Situation führten & sich weiterhin verändern.

    Aber das ist alles irrelevant. Der Erhabene sagte zu Ananda:

    "Ich habe kein Innen & kein Außen gemacht" (D 16) (Sprich: Keine Esoterik & Exoterik)

    Das sind bloß die eigenen Projektionen & Fantasien.

    Grüße

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • Sukha
    Gast
    • 19. November 2012 um 17:50
    • #35
    Onda:

    das kannst du doch von einem Forums-Buddhisten nicht verlangen!

    @ Onda,
    Merkst Du eigentlich, dass Du, der immer die "rechte Rede" fordert, schon den ganzen Tag am stänkern bist :)

    ()

  • Onda
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    • 19. November 2012 um 17:57
    • #36
    Sukha:


    Merkst Du eigentlich, dass Du, der immer die "rechte Rede" fordert, schon den ganzen Tag am stänkern bist :)

    Bitte, keine falschen Behauptungen aufstellen, ich "stänkere" erst seit 17:02.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
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  • Axel Benz
    Gast
    • 19. November 2012 um 18:02
    • #37
    nibbuti:


    Es ist wenig bekannt, dass Inder bereits in der Antike ausgefeilte Explosionsraketen einsetzten und gegen Pocken impften.

    Oder dass Chinesen unzählige Erfindungen hatten von Medizin über Zeitvermessung bis Weltumseglung, als unsere Vorfahren noch in Lehmhütten hausten & Hufeisen modern fanden.


    Sag mal: liest du überhaupt, was Andere schreiben, oder ist dir das eigentlich egal?

    Axel Benz:

    ...wieso die 'klassischen' buddhistischen Länder über Jahrhunderte nicht (mehr) ...

  • nibbuti
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    • 19. November 2012 um 18:14
    • #38

    Das relevante wurde gelesen & beantwortet, Polemik bleibt am besten unbeachtet.

    Zitat

    Der Erhabene sagte zu Ananda:

    "Ich habe kein Innen & kein Außen gemacht" (D 16)

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Axel Benz
    Gast
    • 19. November 2012 um 19:54
    • #39
    nibbuti:

    Das relevante wurde gelesen & beantwortet, Polemik bleibt am besten unbeachtet.


    Übersetzung: Relevant ist für mich nur, was zu meinem Kopfkino passt. Auf das solchermaßen selektiv Gelesene habe ich mit Antworten auf Fragen reagiert, die niemand gestellt hat.

    Zitat

    Der Erhabene sagte zu Ananda:
    "Ich habe kein Innen & kein Außen gemacht" (D 16)


    Hat zwar mit dem Besprochenen rein überhaupt nichts zu tun (weder beim ersten noch beim zweiten Zitieren), aber ein Buddha-Wort macht immer was her. Sollte niemand verstehen, was das Zitat hier bedeutet, hält man mich für tiefsinnig.

  • Onyx9
    Gast
    • 20. November 2012 um 01:49
    • #40

    um längen korrekt, nibbuti

  • Sarah29
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    18. November 2012
    • 20. November 2012 um 07:54
    • #41

    oh je, was habe ich nur für eine Diskussion ausgelöst? Leider hat mir der Thread nicht so sehr geholfen bei meiner frage. Zu schnell wurden für eine Anfängerfrage Fremdwörter benutzt und dann glitt die Diskussion imho etwas ab. Darum versuche ich es mal selber zu lösen und hoffe, ihr gebt mir ein Feedback:

    Ehrgeiz an sich ist nicht schädlich, sondern die Gier! Wenn Ehrgeiz Menschen hilft, ist er förderlich. Und dies bedeutet auch dem eigenen Geist/Körper, solange man nicht damit auch anderen schadet. Individualsport nutzt einem selbst und wenn dieser nicht in Gier und Anhaftung, wie z.B. bei Komplexen (Magersucht, Doping etc.) endet und keinem ernsthaft schadet (einem den Platz im Wettkampf streitig machen gehört zum Spiel dazu, solange es fair ist), ist dies nicht egoistisch oder schädlich. Schädlich ist es nur, wenn man sich dabei über andere Lebewesen stellt und aufgrund der Erfolge überheblich wird (Bescheidenheit ist das Zauberwort). Auch Ehrgeiz im Beruf ist gut, denn man strebt nicht nur sein eigenes Wohl, sondern auch das Wohl der Kollegen an, um gemeinsam Lebenserwerb zu haben. Dass im Kapitalismus meistens leider auch andere unter diesem Ehrgeiz aufgrund von Konkurrenz leiden, ist sicherlich nicht gut, aber dem System geschuldet, das wir nicht einfach so ändern können. Wir können nur versuchen in dem System direkt niemandem zu schaden, also fair zu wirtschaften. Mir etwas zufrieden zu sein, dass man hat und nicht andauernd nach Dingen zu gucken, die man nicht hat bedeutet nicht, dass man nicht nach Verbesserungen strebt und mit Ehrgeiz die eigene Situation versucht zu verbesssern. Es ist vielmehr eine Grundeinstellung, das hier und jetzt zu "genießen" und zufrieden zu sein.

    Richtig???

    Danke!

  • Aste
    Gast
    • 20. November 2012 um 08:48
    • #42

    Woher kommt nur der Ehrgeiz sich eine Welt zurecht zu denken? 8)

  • nibbuti
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    • 20. November 2012 um 09:39
    • #43
    Sarah29:

    Leider hat mir der Thread nicht so sehr geholfen bei meiner frage.


    hast den Kern doch schon ganz gut getroffen:

    Sarah29:

    Ehrgeiz an sich ist nicht schädlich, sondern die Gier! ...

    Richtig???


    so ist es

    Zitat

    Danke!


    bitte

    :)

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  • Noreply
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    • 20. November 2012 um 11:22
    • #44
    Sarah29:

    oh je, was habe ich nur für eine Diskussion ausgelöst? Leider hat mir der Thread nicht so sehr geholfen bei meiner frage. Zu schnell wurden für eine Anfängerfrage Fremdwörter benutzt und dann glitt die Diskussion imho etwas ab. Darum versuche ich es mal selber zu lösen und hoffe, ihr gebt mir ein Feedback:

    Ehrgeiz an sich ist nicht schädlich, sondern die Gier! Wenn Ehrgeiz Menschen hilft, ist er förderlich. Und dies bedeutet auch dem eigenen Geist/Körper, solange man nicht damit auch anderen schadet. Individualsport nutzt einem selbst und wenn dieser nicht in Gier und Anhaftung, wie z.B. bei Komplexen (Magersucht, Doping etc.) endet und keinem ernsthaft schadet (einem den Platz im Wettkampf streitig machen gehört zum Spiel dazu, solange es fair ist), ist dies nicht egoistisch oder schädlich. Schädlich ist es nur, wenn man sich dabei über andere Lebewesen stellt und aufgrund der Erfolge überheblich wird (Bescheidenheit ist das Zauberwort). Auch Ehrgeiz im Beruf ist gut, denn man strebt nicht nur sein eigenes Wohl, sondern auch das Wohl der Kollegen an, um gemeinsam Lebenserwerb zu haben. Dass im Kapitalismus meistens leider auch andere unter diesem Ehrgeiz aufgrund von Konkurrenz leiden, ist sicherlich nicht gut, aber dem System geschuldet, das wir nicht einfach so ändern können. Wir können nur versuchen in dem System direkt niemandem zu schaden, also fair zu wirtschaften. Mir etwas zufrieden zu sein, dass man hat und nicht andauernd nach Dingen zu gucken, die man nicht hat bedeutet nicht, dass man nicht nach Verbesserungen strebt und mit Ehrgeiz die eigene Situation versucht zu verbesssern. Es ist vielmehr eine Grundeinstellung, das hier und jetzt zu "genießen" und zufrieden zu sein.

    Richtig???

    Danke!

    Der Hass ist nicht zu verachten. Das Ablehnen aus egoistischen Gründen. Die Aggression gegen Menschen die ich nicht "ausstehen " kann, weil sie nicht so sind wie ich sie haben, erkennen WILL.
    Die Verblendung/Fanatismus. Der eigene Glaube/Vorstellung ist die einzig wahre. Es gibt keine andere Weltsicht die richtig ist nur die Meine und die Meiner Freunde.
    Gier führt zur Verletzung dessen der das hat was ich haben Will. Hass führt zur Verletzung dessen der so ist wie ich nicht sein Will. Verblendung führt zur Verletzung dessen der Glaubt was ich nicht Glauben Will.

    Deine Frage enthält eine Verblendung und darum löst sie eine, für dich, nicht befriedigende Antwort aus.
    "Buddhisten" ist diese Verblendung!
    Das ist eine Polarisierung/Selektierung/Absonderung. Du verletzt damit Menschen die wohl unter den Dach Buddhismus firmen doch sind die Abteilungen dieser Firma, wie sich das gehört, jede für sich DIE eigentliche Firma. Du hättest auch fragen können: Mangelt es Afrikanern nicht an Ehrgeiz + Innovationsstreben?
    Du hast eine Vorstellung entwickelt die wahrscheinlich nicht durch eigenes Erleben bestätigt wurde. Diese Vorstellung kannst Du beenden/abschneiden.

    Wenn Du fragst: Mangelt es Menschen nicht an Ehrgeiz + Innovationsstreben? wird die Frage vollkommen absurd. Die kannst Du dann aber auch ganz sicher mit NEIN beantworten.

    Du siehst, wenn Du es möchtest/anstrebst das Du einen Stein geworfen hast und nun feststellst das auch dein Glashaus in Scherben liegt.
    Wenn Du das erkennst kannst Du glücklich sein, denn eine große Verblendung hat einen gewaltigen Riss bekommen.
    Es gibt Menschen und jeder Mensch sieht sich in einer Unterordnung (Mann/Frau, Mutter Vater, Ehemann Ehefrau, Christ/Evangelisch Katholisch usw.
    Ich glaube das Du das selber weiter führen kannst wenn Du Spaß daran hast dich zu verwickeln/festhalten/""Erwachsen""werden. Wer hat diesen nicht? :D:D
    Was keinem Menschen jemals verloren gehen kann, was immer unzerbrechlich sicher ist, ist die Aussage: Ich bin Mensch und alle meiner Art sind auch Mensch egal was sie und ich glauben sonst noch darzustellen.

    Meine Antwort auf Deine Frage: Buddhisten unterscheiden sich nicht von anderen Menschen und somit sind sie voller Ehrgeiz und Innovationsstreben denn wie jeder Mensch wollen auch die, die sich als Buddhisten bezeichnen, glücklich leben.

    liebe Grüsse
    Hemut

  • Sarah29
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    • 21. November 2012 um 18:42
    • #45
    Ellviral:

    Meine Antwort auf Deine Frage: Buddhisten unterscheiden sich nicht von anderen Menschen und somit sind sie voller Ehrgeiz und Innovationsstreben denn wie jeder Mensch wollen auch die, die sich als Buddhisten bezeichnen, glücklich leben.

    liebe Grüsse
    Hemut

    selbstverständlich tun sie das! Sie beten nicht zu einem einzelnen Gott, Christen hingegen schon. Selbstverständlich folgen sie etwas anderen Regeln als andere "Gruppen", gleichwohl es keine homogene Gruppe der Buddhisten gibt.

  • Noreply
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    • 21. November 2012 um 21:12
    • #46
    Sarah29:
    Ellviral:

    Meine Antwort auf Deine Frage: Buddhisten unterscheiden sich nicht von anderen Menschen und somit sind sie voller Ehrgeiz und Innovationsstreben denn wie jeder Mensch wollen auch die, die sich als Buddhisten bezeichnen, glücklich leben.

    liebe Grüsse
    Hemut

    selbstverständlich tun sie das! Sie beten nicht zu einem einzelnen Gott, Christen hingegen schon. Selbstverständlich folgen sie etwas anderen Regeln als andere "Gruppen", gleichwohl es keine homogene Gruppe der Buddhisten gibt.

    Du bist also der Auffassung das der Mensch der sich Buddhist nennt sich unterscheidet von dem Menschen der sich Christ nennt.
    Diese Menschen unterscheiden sich in der Rolle die sie leben. Dann hast Du recht!!!
    Doch was Buddha gemacht hat ist darauf zu zeigen, den Finger in die Wunde gelegt, das die Identifikation mit der Rolle, etwas sein Wollen, alles Leid ermöglicht

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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