malsehen:Auf die Gefahr hin, abzuschweifen, sicherlich kann "ein Christentum" keine Kreuzzüge führen, aber die Motivation für eben jene ist durchaus stark in den damaligen christlichen Sichtweisen zu suchen.
Ganz richtig, das ist Abschweifung und hat mit der Realität wenig zu tun.
Der durchschnittlize Kreuzritter war ein verschuldeter Söldner, der sein Glück im Ausland suchte, ein 'Glücksritter', und hatte mit 'christlichen Sichtweisen' wenig zu tun.
zB in den zehn Geboten heißt es 'Du sollst nicht morden'; oder bei der Eroberung Lateinamerikas haben einige Kapuzinermönche Gnadenbriefe an Päpste & Könige geschrieben, weil die brutale Ausbeutung der lokalen Bevölkerung nicht mit christlichen Werten vereinbar war (sie waren die einzigen).
ZitatWarum aber das sog. "christiliche" Abendland post-gurkenhobelistische Erfindungen und Entdeckungen vorzuweisen hat, der (ich fass es mal neutraler) asiatische Raum nicht, bleibt trotzdem eine interessante Frage. Das buddhistische Postulat des "es ist genug, wie es ist" drängt sich als potentielles Hindernis schon auf…
Das sind 'Strohmänner'. Die meisten spektakulären Erfindungen der letzten Zeit wurden von nicht allzu jüdischen Juden oder von agnostischen Wissenschaftlern in der 'Neuen Welt' gemacht, nicht von christlichen Abendländern. Genauso gut könnte man das nördliche Klima dafür verantwortlich machen.
Besser nicht in so viel Vermutungen (papanca) anstellen.
Das Dhamma des Buddha kann einem Menschen helfen sein volles Potential zu entfalten.
Grüße