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Mangelt es Buddhisten nicht an Ehrgeiz + Innovationstreben

  • Sarah29
  • 18. November 2012 um 16:15
  • Zum letzten Beitrag
  • Sarah29
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    18. November 2012
    • 18. November 2012 um 16:15
    • #1

    Hallo,

    mich beschäftigt eine Sache sehr: Mangelt es Buddhisten nicht an Ehrgeiz und Streben nach Innovation und Fortschritt außerhalb spiritueller Fragen? Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man eine Lehre Buddhas folgendermaßen zusammenfassen: "Sei mit dem zufrieden, was du hast und nicht unzufrieden mit dem, was du nicht hast". Doch wenn ich Sport mache, dann will ich meine Leistungen verbessern, stets bessere Leistungen begehren. Das ist der Motor des sportlichen Ehrgeiz, ohne den Wettkämpfe kaum denkbar wären. Oder im Beruf: Wenn ich stets mit dem geringen Umsatz zufrieden bin und keine besseren Gewinne im nächsten Quartal anstrebe, so werde ich gegen die Konkurrenz kaum bestehen können.

    Wie lässt sich sportlicher und beruflicher Ehrgeiz mit Buddhismus vereinbaren?

    Danke!!!

  • nibbuti
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    • 18. November 2012 um 17:20
    • #2

    Hi & willkommen Sarah

    Es gibt verschiedene Arten von Ehrgeiz.

    Ehrgeiz, der darauf aus ist, einem Menschen zu helfen sein volles Potential im Einklang zu entfalten ist ganz im Sinne der Buddhalehre, eben ehrlich.

    Ehrgeiz, der hingegen darauf aus ist, einen anderen Menschen zu übervorteilen und die tatsächlichen Bedürfnisse & Potentiale dafür außer Acht lässt, eben geizig ist, blind & unzuträglich für einen selbst (auf lange Sicht), für andere & für beide.

    Nachlässigkeit kann auch ein Hindernis sein, der Buddha lehrte weise Motivation & Anstrengung.

    Was Sport & Beruf angeht.

    Hier wird für einen Hausmensch gesundheitliche Ausdauer, großer Umsatz und Arbeitseifer durchaus als etwas Erstrebenswertes angesehen, als 'gutes Karma' (sofern es nicht auf Kosten anderer geschieht).

    Grüße

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

    3 Mal editiert, zuletzt von nibbuti (18. November 2012 um 17:49)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 18. November 2012 um 17:21
    • #3
    Sarah29:

    ...Wie lässt sich sportlicher und beruflicher Ehrgeiz mit Buddhismus vereinbaren?

    Danke!!!

    Sei weiter ehrgeizig und praktiziere den Weg. Der Rest ergibt sich.

  • Sarah29
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    • 18. November 2012 um 17:33
    • #4

    Danke ihr beiden.

    nibbuti:

    Ehrgeiz, der darauf aus ist, einem Menschen zu helfen sein volles Potential im Einklang zu entfalten ist ganz im Sinne der Buddhalehre, eben ehrlich.

    Nun im Beruf helfe ich den Kollegen, die wie ich vom Unternehmenserfolg abhängig sind, doch Mitarbeitern anderer Mitarbeiter schade ich möglicherweise indirekt sogar mit unserem Erfolg. Doch wenn ich nicht ehrgeizig bin, habe ich keinen sicheren Lebenserhalt.
    Im Sport helfe ich bei Einzelsportarten niemandem. Im Gegenteil: Beim Wettkampf mit anderen Sportarten versuche ich besser als die Konkurrenten zu sein.

    Beides erscheint mir also genau der Ehrgeiz zu sein, der im Buddhismus nicht förderlich ist und gerade da bin ich anderer Ansicht. Sportlicher Ehrgeiz stärkt den Körper im Endeffekt. Und ohne Lebenserwerb keine sichere Existenz.

  • Sarah29
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    18. November 2012
    • 18. November 2012 um 17:37
    • #5

    Leider kann ich meine Antwort nicht sehen, weshalb ich diese nicht bearbeiten kann, sondern einen neuen Post schreiben muss: Letztendlich widerspricht "guter, also zuträglicher" Ehrgeiz doch dem Grundsatz "Sei mit dem zufrieden, was du hast und nicht unzufrieden mit dem, was du nicht hast", oder? Dieser Grundsatz spricht ja für Stillstand oder verstehe ich das flasch?

  • Onda
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    • 18. November 2012 um 17:42
    • #6
    Sarah29:

    Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man eine Lehre Buddhas folgendermaßen zusammenfassen: "Sei mit dem zufrieden, was du hast und nicht unzufrieden mit dem, was du nicht hast".

    Buddhisten haben durchaus Ehrgeiz: sie haben sich für einen Praxisweg entschieden und müssen diesen mit Konsequenz und Eifer beschreiten, wenn es Fortschritte geben soll. Ein Glied des Achtfachen Pfades ist die "Rechte Anstrengung". Buddha-Dhamma praktizieren bedeutet nicht, alles so zu lassen wie es ist und alles brav zu schlucken.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • sonnenschein
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    • 18. November 2012 um 19:32
    • #7

    Also den Ehrgeiz in jedem Augenblick so anzunehmen wie er ist, halte ich für den höchsten den man haben kann. Es schließt nichts aus. Viele glauben ja Erfolg sei etwas was man in der Zukunft erreichen könnte. In wirklichkeit ist Erfolg voll im hier und jetzt sein zu können.

  • Onyx9
    Gast
    • 18. November 2012 um 21:05
    • #8

    Ehrgeiz und Innovationsstreben hinsichtlich Gewinn darf zumindest nicht gegen Sittlichkeit verstoßen.

  • sonnenschein
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    • 18. November 2012 um 23:10
    • #9
    Onyx9:

    Ehrgeiz und Innovationsstreben hinsichtlich Gewinn darf zumindest nicht gegen Sittlichkeit verstoßen.

    Sittlichkeit ist ein Konzept, eine Hilfe uns nicht zu sehr im Samsara zu verirren. Befreiung bedeutet auch die Befreiung von allen Konzepten, auch von dem der Sittlichkeit. Da gibt es kein dürfen oder sollen mehr. Kein Gut oder Böse.

  • Onyx9
    Gast
    • 18. November 2012 um 23:46
    • #10

    Ich kann das Wort " Konzept " nicht mehr hören,
    wir sind ja hier nicht im Eventmanagment-Büro von Samasara.

  • sonnenschein
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    • 18. November 2012 um 23:53
    • #11
    Onyx9:

    Ich kann das Wort " Konzept " nicht mehr hören,
    wir sind ja hier nicht im Eventmanagment-Büro von Samasara.

    Dann nimm doch upa - da - na :D

  • nibbuti
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    • 19. November 2012 um 04:14
    • #12
    Sarah29:

    Letztendlich widerspricht "guter, also zuträglicher" Ehrgeiz doch dem Grundsatz "Sei mit dem zufrieden, was du hast und nicht unzufrieden mit dem, was du nicht hast", oder?


    Hi Sarah

    Der Wunsch nach Genügsamkeit & nach Erfolg im Berufsleben kann zu (scheinbaren) Widersprüchen führen.

    Hier muss jeder einen individuellen Ausgleich finden, statt bloß 'äußeren' Grundsätzen zu folgen.

    Dabei sollten wir nicht zu streng mit uns sein.

    Sarah29:

    Dieser Grundsatz spricht ja für Stillstand oder verstehe ich das flasch?


    Das ist richtig, aber der Grundsatz ist zunächst bloß ein Gedanke von vielen.

    Wenn wir uns blind danach richten, führt das tatsächlich zu lähmendem Stillstand.

    Daher müssen wir individuelle Umstände & Möglichkeiten berücksichtigen.

    Sarah29:

    Nun im Beruf helfe ich den Kollegen, die wie ich vom Unternehmenserfolg abhängig sind, doch Mitarbeitern anderer Mitarbeiter schade ich möglicherweise indirekt sogar mit unserem Erfolg.


    Das ist ein Bestandteil des Lebens, dass wir manchmal nicht umhin kommen durch unsere Bedürfnisse indirekt zu schaden.

    Aber schon die Absicht der Unschädlichkeit (ahimsa) kann viel bewirken, zB indem man hier&jetzt direkten Schaden vermeidet.

    Sarah29:

    Doch wenn ich nicht ehrgeizig bin, habe ich keinen sicheren Lebenserhalt.
    Im Sport helfe ich bei Einzelsportarten niemandem. Im Gegenteil: Beim Wettkampf mit anderen Sportarten versuche ich besser als die Konkurrenten zu sein. Beides erscheint mir also genau der Ehrgeiz zu sein, der im Buddhismus nicht förderlich ist und gerade da bin ich anderer Ansicht.


    Das würde ich so nicht sagen, jeder Mensch hat unterschiedliche Ausgangsbedingungen, Wünsche & Ziele.

    zB wird ein Mönch andere Ausgangsbedingungen, Wünsche & Ziele haben als eine Unternehmerin, ein familienbewusster Asiate andere als ein einsamer Westler.

    Sarah29:

    Sportlicher Ehrgeiz stärkt den Körper im Endeffekt. Und ohne Lebenserwerb keine sichere Existenz


    So ist es. Ich war mehrere Jahre lang selbständig und gehe jeden zweiten Tag laufen.

    Wettkampf ist ein Bestandteil des Alltags und kann hier durchaus förderlich sein, sofern es in gesetzlichem Rahmen abläuft.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • nibbuti
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    • 19. November 2012 um 04:36
    • #13
    Sarah29:

    Doch wenn ich nicht ehrgeizig bin, habe ich keinen sicheren Lebenserhalt.

    Zitat

    "Wie hast denn du, ehrwürdiger Herr, die Flut überschritten?" -

    "Ohne Halt und ohne Kampf hab' ich die Flut überschritten."

    "Wie aber hast du denn ohne Halt und ohne Kampf die Flut überschritten?" -

    "Wenn ich inne hielt, Verehrte, sank ich unter; wenn ich mich abkämpfte, wurde ich abgetrieben.

    So habe ich, Verehrte, ohne Halt und ohne Kampf die Flut überschritten." - S 1.1


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  • Onyx9
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    • 19. November 2012 um 08:58
    • #14
    sonnenschein:
    Onyx9:

    Ich kann das Wort " Konzept " nicht mehr hören,
    wir sind ja hier nicht im Eventmanagment-Büro von Samasara.

    Dann nimm doch upa - da - na :D

    Ne, danke, passt hier nicht.
    Eine grundsätzlich ethische Denke, wozu es allerdings Wachsamkeit und Empathie bedarf,
    auf die man seinen Business-Kodex baut, schon eher; und es gibt ja hier Firmen die das versuchen.
    Also Wirtschaftsethik. Hatte die DBU da nicht einen Kongress zu ?

  • sonnenschein
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    • 19. November 2012 um 12:21
    • #15
    Onyx9:
    sonnenschein:

    Dann nimm doch upa - da - na :D

    Ne, danke, passt hier nicht.
    Eine grundsätzlich ethische Denke, wozu es allerdings Wachsamkeit und Empathie bedarf,
    auf die man seinen Business-Kodex baut, schon eher; und es gibt ja hier Firmen die das versuchen.
    Also Wirtschaftsethik. Hatte die DBU da nicht einen Kongress zu ?

    Jedes ethisches Denken ist ein Konzept, dass wenn man es versucht dogmatisch anzuwenden einen irgendwann in Widersprüche verstrickt.
    Wenn wir versuchen nicht mehr zu Leiden, dann leiden wir darunter wenn es nicht funktioniert.

  • Axel Benz
    Gast
    • 19. November 2012 um 12:51
    • #16

    Bleibt natürlich die Frage, wieso die 'klassischen' buddhistischen Länder über Jahrhunderte nicht (mehr) in der Lage waren, etwas komplizierteres als den Gurkenhobel zu entwickeln und nur Pseudowissenschaft hervorgebracht haben. Aber vermutlich übersteigt es die Fähigkeiten zur (Selbst-)Kritik, da den Buddhismus als eine (!) Ursache zu sehen...

  • Aste
    Gast
    • 19. November 2012 um 13:37
    • #17
    Axel Benz:

    Bleibt natürlich die Frage, wieso die 'klassischen' buddhistischen Länder über Jahrhunderte nicht (mehr) in der Lage waren, etwas komplizierteres als den Gurkenhobel zu entwickeln und nur Pseudowissenschaft hervorgebracht haben. ...


    Dafür haben welche den Feudalismus konserviert und fantastische Erzählungen übers Mitgefühl hervorgebracht... auch ne Leistung 8)

  • Onyx9
    Gast
    • 19. November 2012 um 14:27
    • #18

    sonnenschein:"Jedes ethisches Denken ist ein Konzept, dass wenn man es versucht dogmatisch anzuwenden einen irgendwann in Widersprüche verstrickt.
    Wenn wir versuchen nicht mehr zu Leiden, dann leiden wir darunter wenn es nicht funktioniert."

    Ethisches Verhalten kann nicht dogmatisieren, aber für Ethik muß man erstmal eine Empfindungsfähigkeit haben.
    Dann merkt man auch, daß zuviel Ehrgeiz auf Gewinn zur Korrumpierung führt, so daß aus Gewinnstreben, das dem
    Einkommens,- und Firmenerhalt dient, Profitstreben wird, das der Selbstdarstellung, dem Machtgefühl und der Bereicherung Einzelner,
    schlicht dem Füttern von Mara dient.

  • Onyx9
    Gast
    • 19. November 2012 um 14:35
    • #19
    Axel Benz:

    Bleibt natürlich die Frage, wieso die 'klassischen' buddhistischen Länder über Jahrhunderte nicht (mehr) in der Lage waren, etwas komplizierteres als den Gurkenhobel zu entwickeln und nur Pseudowissenschaft hervorgebracht haben. Aber vermutlich übersteigt es die Fähigkeiten zur (Selbst-)Kritik, da den Buddhismus als eine (!) Ursache zu sehen...

    Der Buddhismus ist die Ursache
    und in Afrika Vodoo und Rastafarai
    und in Ami-Land ist die Ursache für die Atombombe das Mormonentum
    und warum hast du eigentlich noch nichts erfunden,
    nicht mal einen virtuellen Boxsack ?

    Sorry :lol::lol::lol:

  • sonnenschein
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    • 19. November 2012 um 14:36
    • #20
    Axel Benz:

    Bleibt natürlich die Frage, wieso die 'klassischen' buddhistischen Länder über Jahrhunderte nicht (mehr) in der Lage waren, etwas komplizierteres als den Gurkenhobel zu entwickeln und nur Pseudowissenschaft hervorgebracht haben. Aber vermutlich übersteigt es die Fähigkeiten zur (Selbst-)Kritik, da den Buddhismus als eine (!) Ursache zu sehen...

    Wenn man an dem Konzept "Buddhismus" festhält, dann ist man noch nicht Befreit und dreht sich über Jahrhunderte im Kreis und macht eben auf anderer Ebene keine Fortschritte mehr.

  • sonnenschein
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    • 19. November 2012 um 14:38
    • #21
    Onyx9:

    sonnenschein:"Jedes ethisches Denken ist ein Konzept, dass wenn man es versucht dogmatisch anzuwenden einen irgendwann in Widersprüche verstrickt.
    Wenn wir versuchen nicht mehr zu Leiden, dann leiden wir darunter wenn es nicht funktioniert."

    Ethisches Verhalten kann nicht dogmatisieren, aber für Ethik muß man erstmal eine Empfindungsfähigkeit haben.
    Dann merkt man auch, daß zuviel Ehrgeiz auf Gewinn zur Korrumpierung führt, so daß aus Gewinnstreben, das dem
    Einkommens,- und Firmenerhalt dient, Profitstreben wird, das der Selbstdarstellung, dem Machtgefühl und der Bereicherung Einzelner,
    schlicht dem Füttern von Mara dient.

    Auch ohne Firmen kannst Du Mara füttern. Selbst wenn wir alle Selbstversorger wären, dann würden wir Mara weiter füttern.
    Als Erinerung: Die dritte Fessel vor dem Stromeintritt: Weltverbesserungsucht. Solange Du glaubst, die Welt bräuchte eine "richtige" Ethik bevor Du befreit werden kannst, wird dies Deine Fessel bleiben.

  • Onyx9
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    • 19. November 2012 um 14:40
    • #22

    Falls es dir entgangen ist_ Sahra29 hat ne Frage gestellt
    Zu wenig Präsenz ? Auch nur n Konzept, wa ? :lol:

  • sonnenschein
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    • 19. November 2012 um 14:40
    • #23
    Onyx9:


    Der Buddhismus ist die Ursache
    und in Afrika Vodoo und Rastafarai
    und in Ami-Land ist die Ursache für die Atombombe das Mormonentum
    und warum hast du eigentlich noch nichts erfunden,
    nicht mal einen virtuellen Boxsack ?

    Sorry :lol::lol::lol:

    Das einzige was es zu finden gibt ist die Befrieung aus dem Leidenskreislauf. Und die ist schon die ganze Zeit da, also kann man sie auch nicht mehr erfinden sondern nur entdecken.

  • nibbuti
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    • 19. November 2012 um 14:48
    • #24
    Axel Benz:

    Bleibt natürlich die Frage, wieso die 'klassischen' buddhistischen Länder über Jahrhunderte nicht (mehr) in der Lage waren, etwas komplizierteres als den Gurkenhobel zu entwickeln und nur Pseudowissenschaft hervorgebracht haben. Aber vermutlich übersteigt es die Fähigkeiten zur (Selbst-)Kritik, da den Buddhismus als eine (!) Ursache zu sehen...


    Der Buddhismus ist mit Sicherheit keine Ursache, AB.

    Die meisten in den klassischen buddhistischen Ländern wissen sehr wenig über Buddhadhamma, wie in den westlichen Ländern die meisten sehr wenig über 'die Wissenschaft' zB die Entwicklung der Atombombe oder Funktionsweise von Halbleitern & Flüssigkristallen wissen.

    Ebenso war es nicht Christentum, das die Kreuzzüge in und außerhalb Europa führte, sondern diverse politische Neigungen die hineingeboren wurden.

    Die kausalen Verwicklungen & deren Resultate erschließen sich einem erst wenn man über die eigenen Verwicklungen hinausgeht.

    Es ist ratsam einen weiten Geist zu haben.

    Grüße

    :)

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  • malsehen
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    • 19. November 2012 um 15:03
    • #25
    nibbuti:

    Ebenso war es nicht Christentum, das die Kreuzzüge in und außerhalb Europa führte, sondern diverse politische Neigungen die hineingeboren wurden.

    Auf die Gefahr hin, abzuschweifen, sicherlich kann "ein Christentum" keine Kreuzzüge führen, aber die Motivation für eben jene ist durchaus stark in den damaligen christlichen Sichtweisen zu suchen.
    Eine politische Sicherung der Region (als was? zu was?) hätte auch damals wahrscheinlich anders ausgesehen.

    Ebenso kann "der Buddhismus" den Erfindergeist eines Inders nicht auf den Gurkenhobel begrenzen. Warum aber das sog. "christiliche" Abendland post-gurkenhobelistische Erfindungen und Entdeckungen vorzuweisen hat, der (ich fass es mal neutraler) asiatische Raum nicht, bleibt trotzdem eine interessante Frage. Das buddhistische Postulat des "es ist genug, wie es ist" drängt sich als potentielles Hindernis schon auf…


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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