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  1. Buddhaland Forum
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Umgang mit Widersprüchen

  • Bambus
  • 6. November 2012 um 11:18
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
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    • 7. November 2012 um 09:03
    • #26
    Losang Lamo:
    Bambus:

    ... Mich interessiert viel mehr wie man mit solchen Widersprüchen umgehen sollte. Buddhadasa kann man nicht mehr fragen. Also bleibt nur die Interpretation seiner Schriften. Und wenn man dann Widersprüche entdeckt schmälert das die Glaubwürdigkeit des gesamten Werkes. Wenn ein Fehler gefunden ist hegt das den Verdacht es könnten noch mehr Fehler vorhanden sein. Das Vertrauen sinkt.

    (...), Fakt aber scheint zu sein dass es viele Berichte von Wiedergeburt gibt und ebenfalls viele Passagen die Wiedergeburt ablehnen. Ein Widerspruch. Zieht auch dies ein Vertrauensverlust für den ganzen PK nach sich? Eigentlich müsste es so sein. Und da hier kein kleiner Nebensatz, sondern eine wichtige Frage in Diskussion gerät müsste auch der Vertrauensverlust entsprechend groß sein.


    Hi Bambus,

    ich frag mich, ob man wirklich derartig analytisch-mathematische Funktionsmaßstäbe an diese Welt anlegen kann?
    Meiner Meinung nach kann man es nicht. Ist im Leben ein aufgedeckter Widerspruch ein Beweis für die Nichtgültigkeit? Das Leben ist nicht mathematisch. Samsara ist um ein Vielfaches seltsamer, als man es sich mit Beweis, Widerspruch und Gegenbeweis zusammenrechnen könnte.
    Die ganze Welt sogar ist ein einziges Paradoxon, so will es mir manchmal scheinen.

    Daher muss man den Buddhadharma nicht unbedingt nach seiner Folgerichtigkeit beurteilen, find ich, die im Detail ja verloren gehen kann - wie alles -, sondern danach ob er "funktioniert". Da seh ich gute Resultate. :)

    Also kurz zu Deiner Frage: ich sehe Widersprüche als Bestandteil dieser Welt an und zucke darüber die Schultern.
    LG, LL

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    Das ist schön gesagt. Alle scheinbaren Widersprüche lösen sich mit der Zeit auf. Manchmal ohne das die früheren Fragen direkt beantwortet werden, manchmal mit Antworten auf Fragen die man garnicht gestellt hat. Irgendwie passt irgendwann alles zusammen, das vorher nicht zusammenpassen wollte. Und dann versteht man es auch.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Navee
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    • 7. November 2012 um 09:34
    • #27

    Es ist recht interessant zu sehen wie man ohne dabei gewesen zu sein Widersprüche er-findet. Das gilt gleichermaßen für Buddhadasa wie den Buddha. Ohne den konkreten historischen Kontext (Zeit, Ort, Menschen) werden sich immer scheinbare Widersprüche ergeben, die man teilweise nie auflösen können wird.
    Im konkreten Fall, war es einfach so, daß Buddhadasa sich zum Thema Wiedergeburt nicht festnageln ließ, er aber vorzugsweise auf der höchsten Verständnisebene sprach auf der anatta und Wiedergeburt einfach nicht zusammenpassen. Bei mir hat es auch eine ganze Zeit gedauert bis ich aufgehört habe, Wiedergeburt unqualifiziert abzulehnen. Das hatte zur Folge, daß ich viele
    Aspekte die damit zusammenhängen ausgeblendet habe und westliche Überheblichkeit war wohl die Hauptursache dafür. Ob das schlechter ist als Wiedergeburt unqualifiziert zu übernehmen, weiß ich nicht zu sagen. Ajahn Buddhadasas Meinung nach war die Gefahr im zweiten Fall größer, da sich die damit verbundene Ich-Ansicht zu leicht in allen möglichen abenteuerlichen
    und abergläubischen Praktiken äußert wie wir sie in Asien zuhauf finden. Trotzdem lehte er das Konzept der Wiedergeburt nicht kategorisch ab, da es auf der moralischen und Ich-behafteten Verständnisebene durchaus einen sehr wichtigen Nutzen hat.

    Navee

  • nibbuti
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    • 7. November 2012 um 10:03
    • #28
    Navee:

    Das hatte zur Folge, daß ich viele Aspekte die damit zusammenhängen ausgeblendet habe und westliche Überheblichkeit war wohl die Hauptursache dafür. Ob das schlechter ist als Wiedergeburt unqualifiziert zu übernehmen, weiß ich nicht zu sagen. Ajahn Buddhadasas Meinung nach war die Gefahr im zweiten Fall größer, da sich die damit verbundene Ich-Ansicht zu leicht in allen möglichen abenteuerlichen und abergläubischen Praktiken äußert wie wir sie in Asien zuhauf finden.


    Danke Navee

    Ich neige hier Buddhadasa zuzustimmen und denke genau das ist der Hauptpunkt, die daraus resultierende Spekulation & Aberglauben

    (nicht die Existenz/Nichtexistenz, Vor/Nachteile von etwas das man nicht direkt erfahren & durchblickt hat)

    das muss imho nicht zwangsläufig westliche Überheblichkeit sein

    am besten man behält einen offenen Geist

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • sonnenschein
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    • 7. November 2012 um 11:49
    • #29
    nibbuti:
    sonnenschein:

    Das ist falsch.


    Nicht wirklich.

    sonnenschein:

    Buddha gab oft widersprüchliche Belehrungen an verschiedene Schüler und diese habennatürlich auch gefragt warum er es macht. Die begabten haben ihn verstanden....


    Mag sein, aber ich sprach nicht von (scheinbar) widersprüchlichen Belehrungen, sondern davon, dass ein Buddha einem anderen Buddha nicht widerspricht.

    Es wird empfohlen vor, während & nach dem Schreiben über das Geschriebene zu reflektieren.

    Grüße

    :)

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    Nun ich sehe keine Widersprüche und wenn Du noch welche siehst, dann bist u wohl noch kein Buddha

  • nibbuti
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    • 7. November 2012 um 12:09
    • #30
    sonnenschein:

    Nun ich sehe keine Widersprüche und wenn Du noch welche siehst, dann bist u wohl noch kein Buddha


    Wer etwas oder jemand sein möchte, wird auch ohne zu sehen auf Widersprüche stoßen.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • brigittefoe
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    • 7. November 2012 um 12:24
    • #31
    Losang Lamo:
    Bambus:

    ... Mich interessiert viel mehr wie man mit solchen Widersprüchen umgehen sollte. Buddhadasa kann man nicht mehr fragen. Also bleibt nur die Interpretation seiner Schriften. Und wenn man dann Widersprüche entdeckt schmälert das die Glaubwürdigkeit des gesamten Werkes. Wenn ein Fehler gefunden ist hegt das den Verdacht es könnten noch mehr Fehler vorhanden sein. Das Vertrauen sinkt.

    (...), Fakt aber scheint zu sein dass es viele Berichte von Wiedergeburt gibt und ebenfalls viele Passagen die Wiedergeburt ablehnen. Ein Widerspruch. Zieht auch dies ein Vertrauensverlust für den ganzen PK nach sich? Eigentlich müsste es so sein. Und da hier kein kleiner Nebensatz, sondern eine wichtige Frage in Diskussion gerät müsste auch der Vertrauensverlust entsprechend groß sein.


    Hi Bambus,

    ich frag mich, ob man wirklich derartig analytisch-mathematische Funktionsmaßstäbe an diese Welt anlegen kann?
    Meiner Meinung nach kann man es nicht. Ist im Leben ein aufgedeckter Widerspruch ein Beweis für die Nichtgültigkeit? Das Leben ist nicht mathematisch. Samsara ist um ein Vielfaches seltsamer, als man es sich mit Beweis, Widerspruch und Gegenbeweis zusammenrechnen könnte.
    Die ganze Welt sogar ist ein einziges Paradoxon, so will es mir manchmal scheinen.

    Daher muss man den Buddhadharma nicht unbedingt nach seiner Folgerichtigkeit beurteilen, find ich, die im Detail ja verloren gehen kann - wie alles -, sondern danach ob er "funktioniert". Da seh ich gute Resultate. :)

    Also kurz zu Deiner Frage: ich sehe Widersprüche als Bestandteil dieser Welt an und zucke darüber die Schultern.
    LG, LL

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    Mir erscheint in dieser Welt auch alles als EIN einziger Widerspruch
    aber NUR, wenn ich mich zu sehr einwickeln lasse von einem Vernunfts- und geteiltem Denken !
    Während unserer Praxis wird doch aber klar, daß sich diese Widersprüchlichkeiten auf-lösen
    durch Schauen.
    Im Dao te King den Weisheiten des Laotse (ergreift, begreift man diese innere Wahrheit),
    lasse ich mich nicht von den weltlichen, materiellen Gegebenheiten verwirren.
    Ich entdecke (Schritt für Schritt), eine einzige Ordnung und Harmonie dahinter,
    wenn ich voller Vertrauen mich hingeben KANN.

    Hört sich prima an; ich weiß, daß ich selber mit der Welt und den Widersprüchen
    sehr zu kämpfen habe.
    Hört dieser "Kampf" auf und lasse ich mich fallen, zerdröselt sich dieser
    gordische Knoten !
    Ansatzweise und kurzzeitig blitzt es in mir auf wie die berühmte Erleuchtungsbirne -
    leider verwickle ich mich immer wieder in diese vordergründige, scheinbare Zwickmühle,
    obwohl es mir im Bauch sitzt, daß ALLES GANZ anders IST.

    Liebe Grüße

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Chantao
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    • 7. November 2012 um 12:29
    • #32

    Erfassen der Wirklichkeit mit unseren Sinnen ohne rational zu bewerten, wenn wir dies schaffen sollten, dann lösen sich alle Widerstände auf.
    Leider sind wir oft zusehr konditioniert, also ich persönlich, kann ja nur von mir reden, dass ich das selten so hinbekomme. Jedoch ist es auch schon hilfreich, einfach nur zu erkennen, dass das so ist. Zu erkennen, dass ich oft in der Welten-Illusion, meinem Bewerungssystem dieser Wirklichkeit, gefangen bin, um herauszuragen aus dem Standart-Welterkennungs-Bewusstsein, was viele Menschen ihr Eigen nennen .

    Nach dem Großen Geist mit dem denkenden Geist zu suchen ist gewiss
    ein schweres Missverständnis.

    Seng Tsan

  • sonnenschein
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    • 7. November 2012 um 12:44
    • #33
    Geronimo:

    Ach, so bin ich nicht gestrickt.

    Nein, so bist Du auch nicht gestrickt, sondern Dein konditionierter Verstand, der gerne alles erklärt haben möchte und noch mehr Fragen stellt, um auf noch mehr Widersprüchen herumzukauen, damit er etwas zu tun hat. Das ist nichts persönliches, es ist etwas menschliches. Wir durchlaufen alle die eben des Ego Verstandes und der nächste Schritt ist darüber hinaus zugehen. Und wie gehst Du darüber hinaus? In dem Du hier und jetzt die gedankenfreie Stille hinter der Stimme im Kopf erkennst.

  • Geronimo
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    • 7. November 2012 um 13:23
    • #34
    sonnenschein:
    Geronimo:

    Ach, so bin ich nicht gestrickt.

    Nein, so bist Du auch nicht gestrickt, sondern Dein konditionierter Verstand, der gerne alles erklärt haben möchte und noch mehr Fragen stellt, um auf noch mehr Widersprüchen herumzukauen, damit er etwas zu tun hat. Das ist nichts persönliches, es ist etwas menschliches. Wir durchlaufen alle die eben des Ego Verstandes und der nächste Schritt ist darüber hinaus zugehen. Und wie gehst Du darüber hinaus? In dem Du hier und jetzt die gedankenfreie Stille hinter der Stimme im Kopf erkennst.

    Möchtest du jetzt allen auf die Art Ratschläge geben?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • sonnenschein
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    • 7. November 2012 um 14:07
    • #35
    Geronimo:

    Möchtest du jetzt allen auf die Art Ratschläge geben?

    Nur denen die welche brauchen.

  • Geronimo
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    • 7. November 2012 um 14:15
    • #36
    sonnenschein:
    Geronimo:

    Möchtest du jetzt allen auf die Art Ratschläge geben?

    Nur denen die welche brauchen.

    Und du denkst das das Online gut funktioniert, ja? Viele versuchen sich an dieser Rolle Online, und es ist immer ein bisschen merkwürdig.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Noreply
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    • 7. November 2012 um 14:21
    • #37
    Geronimo:
    sonnenschein:

    Nur denen die welche brauchen.

    Und du denkst das das Online gut funktioniert, ja? Viele versuchen sich an dieser Rolle Online, und es ist immer ein bisschen merkwürdig.

    Beim gegenüber von Gedanken kann kein Rat fruchten.
    Erst wenn ich Jemanden erzeuge der diese Gedanken hat und diese Erfahrungen mit meinen prüfe kann ein Online-Rat Früchte tragen.

  • sonnenschein
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    • 7. November 2012 um 14:28
    • #38
    Geronimo:
    sonnenschein:

    Nur denen die welche brauchen.

    Und du denkst das das Online gut funktioniert, ja? Viele versuchen sich an dieser Rolle Online, und es ist immer ein bisschen merkwürdig.

    Es funktioniert dann, wenn keiner mehr da ist der Fragen stellt. Dann kann das Forum geschlossen werden und alle sind erleuchtet.

  • sonnenschein
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    • 7. November 2012 um 14:30
    • #39
    Ellviral:

    Beim gegenüber von Gedanken kann kein Rat fruchten.
    Erst wenn ich Jemanden erzeuge der diese Gedanken hat und diese Erfahrungen mit meinen prüfe kann ein Online-Rat Früchte tragen.

    Bei den meisten ist die Schicht festgefahrener Gedanken so Dick, dass man etwas tiefer bohren muss bis man über die Gedanken hinaus kommt.

  • Maybe Buddha
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    • 7. November 2012 um 16:04
    • #40
    sonnenschein:
    Geronimo:

    Möchtest du jetzt allen auf die Art Ratschläge geben?

    Nur denen die welche brauchen.


    Und das entscheidest du, ja... :lol:

    Nur mal als Tip, der Buddha gab nie ungefragt Ratschläge.
    Und warum nicht?
    Weil es nicht funktioniert und nicht fruchtbar ist.
    Aber das lernst du auch noch...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Elliot
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    • 7. November 2012 um 16:09
    • #41
    Geronimo:

    ... Das ist schon wieder so beliebig. Du sagst der Buddha gab widersprüchliche Belehrungen. Kannst du mir eine konkrete zeigen? Ich sehe keine Widersprüche.


    Dem schliesse ich mich an: Bitte gebt Beispiele, wenn Ihr von Widersprüchen sprecht.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Maybe Buddha
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    • 7. November 2012 um 16:21
    • #42
    Elliot:
    Geronimo:

    ... Das ist schon wieder so beliebig. Du sagst der Buddha gab widersprüchliche Belehrungen. Kannst du mir eine konkrete zeigen? Ich sehe keine Widersprüche.


    Dem schliesse ich mich an: Bitte gebt Beispiele, wenn Ihr von Widersprüchen sprecht.

    Viele Grüße
    Elliot


    Anatta und Wiedergeurt....

    :lol: War nur Spaß, hier brauchen wir nicht noch eine Wiedergeburtsdiskusion...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Elliot
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    • 7. November 2012 um 16:46
    • #43
    Maybe Buddha:

    Anatta und Wiedergeurt.... :lol: War nur Spaß, hier brauchen wir nicht noch eine Wiedergeburtsdiskusion...


    Doch, anscheinend liegen hier viele Missverständnisse begraben. Deshalb meine ich: Wer nicht versteht, was mit atta gemeint ist bzw. war, der kann auch nicht verstehen, was mit anatta gemeint ist.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Maybe Buddha
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    • 7. November 2012 um 17:05
    • #44
    Elliot:
    Maybe Buddha:

    Anatta und Wiedergeurt.... :lol: War nur Spaß, hier brauchen wir nicht noch eine Wiedergeburtsdiskusion...


    Doch, anscheinend liegen hier viele Missverständnisse begraben. Deshalb meine ich: Wer nicht versteht, was mit atta gemeint ist bzw. war, der kann auch nicht verstehen, was mit anatta gemeint ist.

    Viele Grüße
    Elliot


    Atta = Selbst oder Seele, unveränderlicher Kern der durch die Geburten wandert. Hat er sein gesamtes Kamma abgebaut, kommt er zu Brahma (oder wird Brahma)

    Anatta = Nicht-Selbst, veränderliche Ballung die durch unwissenheit als Ich erscheint und durch die Geburten wandert. Hat man das Kamma abgebaut durch vollkommene Erleuchtung, ist befreiung erlangt und Nibbana verwirklicht. Das veränderliche Ich hat sich komplett aufgelöst und wandert logischerweise auch nirgends mehr hin, da es weg ist.

    So würde ich einschätzen ist deine Auffassung davon. Wenn du das anders siehst bitte korrigiere mich.

    Atta sehe ich so wie oben beschrieben.
    Anatta sehe ich nicht so wie oben beschrieben, bzw. nur auf dieses leben beschränkt, also so:
    Anatta = Nicht-Selbst, veränderliche Ballung die durch unwissenheit als Ich erscheint und sich so durch das eine Leben zieht und zu leiden führt in diesem einen Leben. Hat man das Kamma abgebaut durch vollkommene Erleuchtung, ist befreiung erlangt und Nibbana verwirklicht. Das veränderliche Ich hat sich komplett aufgelöst und es gibt kein Leiden mehr in diesem Leben.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Onyx9
    Gast
    • 7. November 2012 um 17:29
    • #45

    Voll konkret Umgang mit Widersprüchen hier. :lol:

  • Elliot
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    • 7. November 2012 um 23:35
    • #46
    Maybe Buddha:

    ... Atta sehe ich so wie oben beschrieben. Anatta sehe ich nicht so wie oben beschrieben, bzw. nur auf dieses leben beschränkt, also so: ...


    Aber woher stammen nun Deine Ansichten über die Bedeutung von Atta und Anatta? Hast Du darüber gelesen, hat Dir jemand davon erzählt, hast Du Dir das so zusammengereimt ...?

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Maybe Buddha
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    • 8. November 2012 um 03:37
    • #47
    Elliot:
    Maybe Buddha:

    ... Atta sehe ich so wie oben beschrieben. Anatta sehe ich nicht so wie oben beschrieben, bzw. nur auf dieses leben beschränkt, also so: ...


    Aber woher stammen nun Deine Ansichten über die Bedeutung von Atta und Anatta? Hast Du darüber gelesen, hat Dir jemand davon erzählt, hast Du Dir das so zusammengereimt ...?

    Viele Grüße
    Elliot


    Ja, ja und ja

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 8. November 2012 um 06:58
    • #48
    brigittefoe:



    Mir erscheint in dieser Welt auch alles als EIN einziger Widerspruch
    aber NUR, wenn ich mich zu sehr einwickeln lasse von einem Vernunfts- und geteiltem Denken !
    Während unserer Praxis wird doch aber klar, daß sich diese Widersprüchlichkeiten auf-lösen
    durch Schauen.
    Im Dao te King den Weisheiten des Laotse (ergreift, begreift man diese innere Wahrheit),
    lasse ich mich nicht von den weltlichen, materiellen Gegebenheiten verwirren.
    Ich entdecke (Schritt für Schritt), eine einzige Ordnung und Harmonie dahinter,
    wenn ich voller Vertrauen mich hingeben KANN.

    Hört sich prima an; ich weiß, daß ich selber mit der Welt und den Widersprüchen
    sehr zu kämpfen habe.
    Hört dieser "Kampf" auf und lasse ich mich fallen, zerdröselt sich dieser
    gordische Knoten !
    Ansatzweise und kurzzeitig blitzt es in mir auf wie die berühmte Erleuchtungsbirne -
    leider verwickle ich mich immer wieder in diese vordergründige, scheinbare Zwickmühle,
    obwohl es mir im Bauch sitzt, daß ALLES GANZ anders IST.

    Liebe Grüße

    Alles anzeigen


    :):):)


    Im Verwickeln geschieht aber auch das Lernen und Vertiefen. Nichts geht auf Fingerschnipp. Genauso, wie ein Brotteig anständig durchgeknetet werden muss.
    Na, ich befürchte, wir sind zu unintellektuell für diesen Thread. :lol:

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 8. November 2012 um 08:27
    • #49
    Maybe Buddha:

    Anatta = Nicht-Selbst, veränderliche Ballung die durch unwissenheit als Ich erscheint und sich so durch das eine Leben zieht und zu leiden führt in diesem einen Leben. Hat man das Kamma abgebaut durch vollkommene Erleuchtung, ist befreiung erlangt und Nibbana verwirklicht. Das veränderliche Ich hat sich komplett aufgelöst und es gibt kein Leiden mehr in diesem Leben.


    Hm, sorry, das klingt mir schräg. Denn ein "veränderliches Ich" ist einfach komplett inexistent. Somit kann es sich auch nicht auflösen. Die Täuschung des Vorhandenseins ist da und die kann sich auflösen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Onyx9
    Gast
    • 8. November 2012 um 09:19
    • #50

    Das sag mal einem "fühlenden Wesen"; offensichtlich gibt es jegliche Diskussion nur,
    weil auch gegensätzliche Empfindungen vorherrschen. Es bringt nichts Selbstempfindung zu leugnen
    und zu einem trockenen anatta zu stilisieren. :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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