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Befreiung

  • Lirum Larum
  • 9. Oktober 2012 um 07:04
  • Zum letzten Beitrag
  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 9. Oktober 2012 um 07:04
    • #1
    Simo:


    Das ist vor allem auch für Laien sehr erstrebenswert. In der Welt sein, aber nicht von der Welt sein ;)

    Onyx9:

    Aber nich neben sich stehen; bringt nix. :D

    Da stell ich mir grad die Frage:

    Als Ordinierter mag einen das vielleicht nicht so aus den Schuhen hauen, wenn man Befreiung findet/erlangt/realisiert - der/die sitzt ja eh am Tag viel zum Praktizieren, hat Schüler und überhaupt ein ganz anderes Leben, wo mehr Rückzugsmöglichkeiten gegeben sind. Wie aber mag das für einen Laien mit vielfältigen Alltagsaufgaben aussehen?
    Im Lamrim ("Lampe auf dem Pfad") heißt es sogar, wer letztendlich befreit sein will, muss ordiniert sein - im Sinne von muss wirklich im Rückzug leben können.

    Wenn man also gerade dabei ist, die Leerheit zu realisieren, alles löst sich auf, vor allem das Ich... und im Nebenzimmer prügeln sich die Kinder - das bringt einen doch irgendwie wieder raus. :lol:

    Meine Vermutung: die Verbindung zwischen Leerheitsrealisation und "Welt" müsste die Liebe sein (Metta, Karuna). Sie bewirkt, dass man sich nicht vollkommen angeekelt von allem abwendet, sondern bereit ist, da zu sein, zu helfen - und zu erkennen, dass auch die konventionelle Wahrheit gegeben ist...

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • guido66de
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    • 9. Oktober 2012 um 08:54
    • #2

    Sehe ich auch so ----Liebe und Mitgefühl gekoppelt mit Weisheit/Klarheit und so kann man alles als freudvoll im Raum entstehend erleben :)

    Halte dich an die Belehrungen, nicht an die Lehrer. Halte dich an die Bedeutung, nicht an die Worte.
    Halte dich an die Tiefe, nicht an die Oberfläche. Halte dich an die Weisheit, nicht an die Konzepte. (Sharmapa)

  • Syia
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    • 9. Oktober 2012 um 09:44
    • #3
    Losang Lamo:

    Wenn man also gerade dabei ist, die Leerheit zu realisieren, alles löst sich auf, vor allem das Ich... und im Nebenzimmer prügeln sich die Kinder - das bringt einen doch irgendwie wieder raus. :lol:

    Dazu fand ich folgendes Buch ganz interessant:

    http://www.amazon.de/Erleuchtung-W%…49768192&sr=1-1

    Kornfield beschränkt sich in dem Buch nicht nur auf Buddhismus, sondern beschreibt auch Erfahrungen von Christen, Juden, Hindus und Sufis.

  • Onyx9
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 10:01
    • #4

    Also, ich weiß nicht was das ist: Leerheitsrealisation;
    wenn ich an das seltsame Gebaren so mancher "Jünger" denke, die teilweise
    jahrelang immer wieder in Psychosen abgleiten, gruselt es mich;
    es gruselt mich auch deswegen, weil ich selber schon zweimal auf Messers Schneide getanzt bin
    und deswegen genau weiß, wo der Weg nicht ist.

    suññatā ist etwas, das in der Tiefe der Sammlung und Beobachtung verstanden wird;
    wenn das Realisieren, also Erkennen plus Verwirklichen bedeutet-Bitte schön.
    Das ist ein langsamer Prozess oder ein blitzartiger. Das ist kein reines Kopfding,
    sondern das Wesen der Dinge wird erfasst und erkannt.

    Deshimaru sagt, das Weisheit ohne Freude zum Wahnsinn führt- oder auch
    zu einer neben sich stehenden, kühlen, distanzierten Wahrnehmung, zu einer Spaltung.

    Buddha hat das aber nicht gelehrt, denn es führt ja nicht zu Leidlosigkeit.
    Verzückung, Freude, Gestilltheit, Gleichmut- das alles kommt noch "vor" der rechten Einsicht und Ansicht.
    Bzw. braucht es eine feste Verankerung in der Körperlichkeit und eine seelische Gesundheit
    um suññatā überhaupt realisieren zu können.

    Samatha ist die Basis der Mediation. Wenn sie nicht richtig ausgeführt wird, haben wir
    keine Freude, Stillung,Frieden, Wachsamkeit- mithin elastische Stabilität des Geistes.
    Ohne diese Stabilität ist eine "Realisation der Leerheit" unsinnig, fruchtlos und gefährlich,
    denn sie führt zu einer Abspaltung von der Realität, zu einem Bruch.

  • Onyx9
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 10:13
    • #5

    Noch eine Frage: siehst du, daß Lama s oder Rinpoches sich angeekelt von der Welt abwenden ?
    Aber sie wenden sich ihr auch nicht vollständig zu.
    Das kommt aber mit Samatha und Samadhi.
    Und dann kommt der Wunsch zu entsagen und zu verlassen. Ganz natürlich.

  • Sukha
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 10:23
    • #6

    Was gibt es noch zu tun, wenn alles getan ist?

    ()

  • Joram
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    • 9. Oktober 2012 um 10:44
    • #7
    Losang Lamo:

    Wenn man also gerade dabei ist, die Leerheit zu realisieren, alles löst sich auf, vor allem das Ich... und im Nebenzimmer prügeln sich die Kinder - das bringt einen doch irgendwie wieder raus. :lol:

    Meine Vermutung: die Verbindung zwischen Leerheitsrealisation und "Welt" müsste die Liebe sein (Metta, Karuna). Sie bewirkt, dass man sich nicht vollkommen angeekelt von allem abwendet, sondern bereit ist, da zu sein, zu helfen - und zu erkennen, dass auch die konventionelle Wahrheit gegeben ist...

    Kein „Raus“, kein „Rein“, kein „Woanders“.
    Immer „hier“.

    Auch wenn man „vergisst“, hat sich eigentlich nichts verändert. Es ist nicht „schlimm“ zu vergessen. Die Erinnerung/Achtsamkeit kommt zurück, da man erkannt hat und die „Ich-Illusion“ löst sich wieder auf.

    Wieso? Weil das „Ich“ schon immer nur eine Illusion war, auch bevor man es erkannt hat.

    „Metta“, „Karuna“, „Nicht-Metta“, „Nicht-Karuna“ – Die Achtsamkeit die ÜBER Karuna Oder Nicht-Karuna „steht“, kommt zurück.

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • Elliot
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    • 9. Oktober 2012 um 12:28
    • #8
    Losang Lamo:

    Wenn man also gerade dabei ist, die Leerheit zu realisieren, alles löst sich auf, vor allem das Ich... und im Nebenzimmer prügeln sich die Kinder - das bringt einen doch irgendwie wieder raus. :lol:


    Es kann ja sogar noch schlimmer kommen:

    Zitat

    Bei jener Gelegenheit war der einzige, geschätzte und geliebte Sohn eines gewissen Haushälters gestorben. Nach dem Tode seines Sohnes hatte er kein Verlangen zu arbeiten oder zu essen mehr. Immer wieder ging er zum Leichenfeld und rief: "Mein einziges Kind, wo bist du? Mein einziges Kind, wo bist du?"

    Dann ging jener Haushälter zum Erhabenen, und nachdem er ihm gehuldigt hatte, setzte er sich seitlich nieder. Der Erhabene sagte zu ihm: "Haushälter, deine Sinne sind nicht die von einem, der seinen Geist unter Kontrolle hat. Deine Sinne sind durcheinander geraten."

    "Wie sollten meine Sinne auch nicht durcheinander geraten sein, ehrwürdiger Herr. Denn mein geschätzter und geliebter, einziger Sohn ist gestorben. Seit er starb habe ich kein Verlangen zu arbeiten oder zu essen mehr. Immer wieder gehe ich zum Leichenfeld und rufe: 'Mein einziges Kind, wo bist du? Mein einziges Kind, wo bist du?'"

    "So ist es, Haushälter, so ist es. Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind von jenen geboren, die uns lieb sind, rühren von jenen her, die uns lieb sind."

    "Ehrwürdiger Herr, wer würde denn jemals denken, daß Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung von jenen geboren sind, die uns lieb sind, von jenen herrühren, die uns lieb sind? Ehrwürdiger Herr, Glück und Freude sind von jenen geboren, die uns lieb sind, rühren von jenen her, die uns lieb sind." Ungehalten über die Worte des Erhabenen, sie mißbilligend, erhob sich dann der Haushälter von seinem Sitz und ging fort. (Majjhima Nikāya 87: Geboren von jenen, die uns lieb sind - Piyajātika Sutta)

    Losang Lamo:

    Meine Vermutung: die Verbindung zwischen Leerheitsrealisation und "Welt" müsste die Liebe sein (Metta, Karuna). Sie bewirkt, dass man sich nicht vollkommen angeekelt von allem abwendet, sondern bereit ist, da zu sein, zu helfen - und zu erkennen, dass auch die konventionelle Wahrheit gegeben ist...


    Das allein führt aber nicht zur Befreiung:

    Zitat

    ... Ich führte jene gute Praxis ein, und spätere Generationen führten jene gute Praxis, die von mir eingeführt worden war, weiter. Aber jene Art guter Praxis führt nicht zur Ernüchterung, zur Lossagung, zum Aufhören, zum Frieden, zur höheren Geisteskraft, zur Erleuchtung, zum Nibbāna, sondern nur zum Wiedererscheinen in der Brahma-Welt. (Majjhima Nikāya 83: König Makhādeva - Makhādeva Sutta)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Syia
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    • 9. Oktober 2012 um 12:42
    • #9
    Sukha:

    Was gibt es noch zu tun, wenn alles getan ist?

    ()

    Arbeit, Haushalt, Kinder usw.

    Auf relativer Ebene musst du weiter funktionieren.

  • Sukha
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 12:57
    • #10

    Ein Erwachter wird im "weltlichen" nicht mehr normgerecht "funktionieren". :)
    Ihm bleibt nur der Orden oder er wird einfach sterben.
    Nichts gibt es mehr zu tun.

    Alles andere an weltlicher "Pflichterfüllung" ist nicht mehr von nöten.

    Darum kann kaum einer der im Hausleben steht, auch letztendliche Befreiung erlangen.
    Meist sind es dann diejenigen, die die Kinder gut versorgt und groß haben und sich keine weltlichen Sorgen mehr machen müssen und somit in der Lage sind die nötige Geistesruhe, die es Bedarf zu entwickeln.

    Nun wird natürlich der soziale Aufschrei kommen. Aber dies ist nur die Anhaftung an weltlichen Dingen die da rebelliert. :)

    ()

  • Syia
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    • 9. Oktober 2012 um 13:05
    • #11
    Sukha:

    Nun wird natürlich der soziale Aufschrei kommen. Aber dies ist nur die Anhaftung an weltlichen Dingen die da rebelliert. :)

    ()

    Da du die Antwort hier schon klar vorgibst, erübrigt sich jede weitere Auseinandersetzung zu dem Thema.

  • Doris
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    • 9. Oktober 2012 um 13:11
    • #12

    Ach, deshalb wollen so viele in den Orden!!!
    Sie haben Angst vorm Sterben.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Joram
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    • 9. Oktober 2012 um 13:12
    • #13
    Sukha:

    Ein Erwachter wird im "weltlichen" nicht mehr normgerecht "funktionieren". :)
    Ihm bleibt nur der Orden oder er wird einfach sterben.
    Nichts gibt es mehr zu tun.

    Alles andere an weltlicher "Pflichterfüllung" ist nicht mehr von nöten.

    Na ja, Buddha, der bekanntlich „Erleuchtet“ war, hat nicht nur „funktioniert“, der hat ein Orden gegründet der bis heute bestand hat.

    Ein Erleuchteter sieht eher „besser“ als ein „normalen Menschen“, wieso soll er, wenn auch nicht „normgerecht“, nicht „funktionieren“, wenn es um einer Familieaufrechterhaltung geht?
    – komische Vorstellung…

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 13:24
    • #14
    Syia:
    Sukha:

    Was gibt es noch zu tun, wenn alles getan ist?

    ()

    Arbeit, Haushalt, Kinder usw.

    Auf relativer Ebene musst du weiter funktionieren.


    was wenn diese relative ebene, wie du sie nennst im alltag verschwindet, beim arbeiten, haushlt, kindern?
    alledings geht das nicht mit "funktionieren", ich muss nur tun, das was in dem moment zu tun ist, dann gibt es keine ebenen und sonstigen geistigen firlefanz, mehr.

    so sehe ich es :)
    .

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 13:37
    • #15
    Sukha:

    Ein Erwachter wird im "weltlichen" nicht mehr normgerecht "funktionieren". :)


    das kannst du nur dann wissen wenn du eine(r) von denen bist :)

    Zitat

    Ihm bleibt nur der Orden oder er wird einfach sterben.


    das klingt mir nach ammenmärchen....

    Zitat

    Alles andere an weltlicher "Pflichterfüllung" ist nicht mehr von nöten.


    das ist es auch bei einem nicht im orden lebenden, denn das weltliche "pflichtgefühl" ist nicht von nöten. das pflichtgefühl das aus mir selbst erwacht reicht vollkommen

    Zitat

    Darum kann kaum einer der im Hausleben steht, auch letztendliche Befreiung erlangen.


    so was von indoctriniert.....

    Zitat

    Meist sind es dann diejenigen, die die Kinder gut versorgt und groß haben und sich keine weltlichen Sorgen mehr machen müssen und somit in der Lage sind die nötige Geistesruhe, die es Bedarf zu entwickeln.


    das klingt ja fast wie das versprechen vom "paradies" der christlichen kirchen :D
    wer sich in eine orden zurückzieht um dem alltag zu entfliehn hat denek ich mit sich selbst ein problem.....verläst er/sie sich dann vor den klostrmauern? was trit dann ins den orden ein?

    Zitat

    Nun wird natürlich der soziale Aufschrei kommen. Aber dies ist nur die Anhaftung an weltlichen Dingen die da rebelliert. :)


    wieder so ein wahrheistpächter satz :D
    .

  • Onyx9
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 13:47
    • #16

    Noch ein Aufschrei könnte folgen:

    Es sind immer Männer, die ein halberwachtes, halbklösterliches Leben durchziehen und Gemeinschaften im Westen leiten,
    weil sie sich aus den sozial-versorgenden und sozial-organisatorischen und dem Stress der Haushaltstätigkeiten rausziehen ( können ).

    Selbst eine stabile "relative Ebene" "relativer Geistesruhe" kann es nur bei jemandem geben, der keine überbordenen familiären, finanziellen oder sonstwie weltlichen
    Verpflichtungen hat. Wir brauchen nämlich Begehren und Wollen und Unterscheiden um zu Wirken.

  • Doris
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    • 9. Oktober 2012 um 13:59
    • #17
    Zitat

    Wir brauchen nämlich Begehren und Wollen und Unterscheiden um zu Wirken.

    Das bräuchten wir schon beim Abwischen des Hinterns.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 14:21
    • #18
    Onyx9:


    Selbst eine stabile "relative Ebene" "relativer Geistesruhe" kann es nur bei jemandem geben, der keine überbordenen familiären, finanziellen oder sonstwie weltlichen
    Verpflichtungen hat.


    wenn man sich was einbrockt sollte man auch einen löffel haben um die suppe auszulöffeln... das wäre in diesem fall die Geistesruhe... denn wozu soll die gesistes ruhe denn dienen, wenn nicht zu "bewältigung" die dann aber keine mehr ist....es ist wie es ist... :)
    .

  • Onyx9
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 14:22
    • #19

    ich glaube, das ist ein instinktiver akt;
    selbst ein hund versucht seine exkremente zu verscharren und sich zu säubern.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 14:25
    • #20
    Onyx9:


    selbst ein hund versucht seine exkremente zu verscharren und sich zu säubern.


    kennst du die redewendung, "jemand lässt alles liegen wie der hund den dreck" ?
    nun ich habe über 40 jahre hunde, keiner hat sein haufen verscherrt, anders ist es allerdings bei katzen.... :grinsen:
    .

  • Onyx9
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 14:26
    • #21
    Zorița Câmpeanu:
    Onyx9:


    Selbst eine stabile "relative Ebene" "relativer Geistesruhe" kann es nur bei jemandem geben, der keine überbordenen familiären, finanziellen oder sonstwie weltlichen
    Verpflichtungen hat.


    wenn man sich was einbrockt sollte man auch einen löffel haben um die suppe auszulöffeln... das wäre in diesem fall die Geistesruhe... denn wozu soll die gesistes ruhe denn dienen, wenn nicht zu "bewältigung" die dann aber keine mehr ist....es ist wie es ist... :)
    .

    samatha dient vipassana. vipassana dient erlösung.

    es ist wie es ist-stimmt; es nützt ja auch nix, wenn es anders wäre ;)

  • Onyx9
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 14:27
    • #22
    Zorița Câmpeanu:
    Onyx9:


    selbst ein hund versucht seine exkremente zu verscharren und sich zu säubern.


    kennst du die redewendung, "jemand lässt alles liegen wie der hund den dreck" ?
    nun ich habe über 40 jahre hunde, keiner hat sein haufen verscherrt, anders ist es allerdings bei katzen.... :grinsen:
    .

    naja, zumindest versuchen es die tölpel, scharren mit den hinterpfoten um ein türmchen aufs türmchen zu werfen :D
    is wohl der wolf raus.

  • Syia
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    • 9. Oktober 2012 um 14:28
    • #23
    Onyx9:


    Es sind immer Männer, die ein halberwachtes, halbklösterliches Leben durchziehen und Gemeinschaften im Westen leiten,
    weil sie sich aus den sozial-versorgenden und sozial-organisatorischen und dem Stress der Haushaltstätigkeiten rausziehen ( können ).

    Sorry, aber da liegst du daneben.

    http://www.lama-walli.org/

    Das ist die Homepage eines weiblichen Lamas, die nebenbei auch noch ein Retreat-Zentrum leitet. Verheiratet ist sie auch noch ! :roll:

  • Doris
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    • 9. Oktober 2012 um 14:31
    • #24

    Sex ist auch eine Instinkthandlung.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Syia
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    • 9. Oktober 2012 um 14:31
    • #25
    Zorița Câmpeanu:


    was wenn diese relative ebene, wie du sie nennst im alltag verschwindet, beim arbeiten, haushlt, kindern?
    alledings geht das nicht mit "funktionieren", ich muss nur tun, das was in dem moment zu tun ist, dann gibt es keine ebenen und sonstigen geistigen firlefanz, mehr.

    so sehe ich es :)
    .

    Ich kann dir dazu noch keine Angaben machen. Könnten wir das in ein paar Kalpas mal diskutieren ? ;)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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