Einen wunderschönen guten Tag zusammen!
Ich habe so viele Fragen, und doch weiß ich gar nicht, wie ich anfangen soll.
Seit Jahren schon interessiert mich der Buddhismus - einmal habe ich all meinen Mut zusammen genommen und an einer buddhistischen Meditation teilgenommen (München), eine schöne Erfahrung, aber leider auch meine einzige.
Ich bin dort hingegangen mit einem Rucksack voller Fragen, gestellt habe ich keine einzige, weil ich es unpassend fand und nicht wusste, an wen ich sie wenden sollte. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich sie auch nicht formulieren können.
Anfang des Jahres habe ich eine Art "Selbstexperiment" unternommen. Zunächst habe ich diszipliniert abgenommen. Seit anderthalb Monaten verzichte ich weitestgehend auf Kaffee (nur noch eine Tasse am Tag statt 8), außerdem habe ich mit dem Rauchen aufgehört.
Ich blende somit alles nach und nach aus, was mich schädigt. Dazu gehören auch Gedanken und Gefühle, zumindest versuche ich es.
Es geht mir wirklich sehr gut damit. Bedingt durch diese ganzen Faktoren habe ich einen großen Bewegungsdrang und habe Yoga für mich entdeckt. Ich übe nahezu jeden Tag, habe mir ein Yogastudio gesucht, das keiner Tradition verpflichtet ist, sondern relativ neutral ist. Ist aber weit weg.
Leider wird es in meinem Kopf immer komplizierter. Studios gibt es on mass - aber ich komme mit dieser Guru-Mentalität überhaupt nicht klar. Speziell dem Jivamukti-Stil, obwohl sich dort alles super anhört und das Studio ideal für mich wäre (Weg dorthin, Stundenplan).
Es lässt sich in meinem Kopf nicht so ganz mit dem vereinbaren, woran ich glaube. Ich habe viel über Yoga gelesen, die Wurzeln des Ganzen. Zum Teil lässt es sich ja mit dem Buddhismus vereinen, auf der anderen Seite aber irgendwie auch nicht.
Ganz ehrlich - ich weiß zu wenig darüber, bin viel zu rationell.
Ich sehne mich total nach Spiritualität, finde aber keinen Zugang. Keine Ahnung, wen ich fragen soll, ich nerve alle schon mit dem ganzen Zeug - Tatsache ist aber, dass sich bei mir gerade alles verändert.
Das Yoga ist für mich mehr als bloße Gymnastik, aber ich kann mich trotzdem nicht drauf einlassen. Mich schrecken die Altare ab. Das macht mich traurig.
Es gibt für mich nur einen Lehrer, aber zu dem finde ich irgendwie auch keinen Zugang.
Jetzt bin ich hier.
Natürlich kann ich in ein buddhistisches Zentrum gehen, glücklicherweise gibt es die ja hier. Aber dann habe ich das Gefühl fremd und klein und dumm zu sein.
Hat irgendwer einen Rat für mich? Ich habe schon so viel gelesen und so viel gedacht, mein Kopf ist total voll und ich drehe mich im Kreis. Wie man an diesem Beitrag unschwer erkennen kann - bitte verzeiht diesen konfusen Text. Besser kann ich mich im Moment nicht ausdrücken.
Ganz liebe Grüße
das Wuschel
PS: ich frage mich gerade, wie das hier jemand verstehen soll. Zusammengefasst und kurz und bündig stelle ich zwei Fragen:
Welcher Yogastil lässt sich definitiv NICHT mit dem Buddhismus vereinbaren (hat jemand Erfahrungen?)
Wie bekomme ich Zugang zum Buddhismus (ich finde es sehr kompliziert)?