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Yoga, Buddha und das Chaos im Kopf

  • Wuschel
  • 31. Juli 2012 um 14:19
  • Zum letzten Beitrag
  • Wuschel
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    31. Juli 2012
    • 31. Juli 2012 um 14:19
    • #1

    Einen wunderschönen guten Tag zusammen!

    Ich habe so viele Fragen, und doch weiß ich gar nicht, wie ich anfangen soll.
    Seit Jahren schon interessiert mich der Buddhismus - einmal habe ich all meinen Mut zusammen genommen und an einer buddhistischen Meditation teilgenommen (München), eine schöne Erfahrung, aber leider auch meine einzige.
    Ich bin dort hingegangen mit einem Rucksack voller Fragen, gestellt habe ich keine einzige, weil ich es unpassend fand und nicht wusste, an wen ich sie wenden sollte. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich sie auch nicht formulieren können.

    Anfang des Jahres habe ich eine Art "Selbstexperiment" unternommen. Zunächst habe ich diszipliniert abgenommen. Seit anderthalb Monaten verzichte ich weitestgehend auf Kaffee (nur noch eine Tasse am Tag statt 8), außerdem habe ich mit dem Rauchen aufgehört.
    Ich blende somit alles nach und nach aus, was mich schädigt. Dazu gehören auch Gedanken und Gefühle, zumindest versuche ich es.
    Es geht mir wirklich sehr gut damit. Bedingt durch diese ganzen Faktoren habe ich einen großen Bewegungsdrang und habe Yoga für mich entdeckt. Ich übe nahezu jeden Tag, habe mir ein Yogastudio gesucht, das keiner Tradition verpflichtet ist, sondern relativ neutral ist. Ist aber weit weg.

    Leider wird es in meinem Kopf immer komplizierter. Studios gibt es on mass - aber ich komme mit dieser Guru-Mentalität überhaupt nicht klar. Speziell dem Jivamukti-Stil, obwohl sich dort alles super anhört und das Studio ideal für mich wäre (Weg dorthin, Stundenplan).
    Es lässt sich in meinem Kopf nicht so ganz mit dem vereinbaren, woran ich glaube. Ich habe viel über Yoga gelesen, die Wurzeln des Ganzen. Zum Teil lässt es sich ja mit dem Buddhismus vereinen, auf der anderen Seite aber irgendwie auch nicht.

    Ganz ehrlich - ich weiß zu wenig darüber, bin viel zu rationell.
    Ich sehne mich total nach Spiritualität, finde aber keinen Zugang. Keine Ahnung, wen ich fragen soll, ich nerve alle schon mit dem ganzen Zeug - Tatsache ist aber, dass sich bei mir gerade alles verändert.
    Das Yoga ist für mich mehr als bloße Gymnastik, aber ich kann mich trotzdem nicht drauf einlassen. Mich schrecken die Altare ab. Das macht mich traurig.
    Es gibt für mich nur einen Lehrer, aber zu dem finde ich irgendwie auch keinen Zugang.

    Jetzt bin ich hier.
    Natürlich kann ich in ein buddhistisches Zentrum gehen, glücklicherweise gibt es die ja hier. Aber dann habe ich das Gefühl fremd und klein und dumm zu sein.

    Hat irgendwer einen Rat für mich? Ich habe schon so viel gelesen und so viel gedacht, mein Kopf ist total voll und ich drehe mich im Kreis. Wie man an diesem Beitrag unschwer erkennen kann - bitte verzeiht diesen konfusen Text. Besser kann ich mich im Moment nicht ausdrücken.

    Ganz liebe Grüße
    das Wuschel

    PS: ich frage mich gerade, wie das hier jemand verstehen soll. Zusammengefasst und kurz und bündig stelle ich zwei Fragen:
    Welcher Yogastil lässt sich definitiv NICHT mit dem Buddhismus vereinbaren (hat jemand Erfahrungen?)
    Wie bekomme ich Zugang zum Buddhismus (ich finde es sehr kompliziert)?

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 31. Juli 2012 um 17:36
    • #2
    Wuschel:

    Ich bin dort hingegangen mit einem Rucksack voller Fragen, gestellt habe ich keine einzige, weil ich es unpassend fand und nicht wusste, an wen ich sie wenden sollte. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich sie auch nicht formulieren können.

    Wuschel:

    Aber dann habe ich das Gefühl fremd und klein und dumm zu sein.


    Nimm dich nicht so wichtig. Was spricht dagegen fremd, klein und dumm zu sein?
    Wenn du alles wüsstest, bräuchtest du nicht zu fragen. Komm von dem "ich armes Schwein Tripp" runter.


    Wuschel:

    mein Kopf ist total voll und ich drehe mich im Kreis.


    Das schöne daran ist, dass du es merkst. :D

    Also ich würde mir die buddhistischen Zentren ansehen. Und zwar mehrere und aus verschiedenen Richtungen. Vielleicht findest du ja was, wo du dich spontan zu Hause fühlst. Und natürlich bist du unsicher und natürlich kommst du dir komisch vor. Das ist nun mal so. Vom drüber jammern fühlst du dich auch nicht wohler.


    Wuschel:

    Wie bekomme ich Zugang zum Buddhismus (ich finde es sehr kompliziert)?


    In dem du deine Einstellung änderst.

    LG
    Ji'un Ken

  • Grund
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    • 31. Juli 2012 um 20:50
    • #3
    Wuschel:

    Anfang des Jahres habe ich eine Art "Selbstexperiment" unternommen. Zunächst habe ich diszipliniert abgenommen. Seit anderthalb Monaten verzichte ich weitestgehend auf Kaffee (nur noch eine Tasse am Tag statt 8), außerdem habe ich mit dem Rauchen aufgehört.


    Hey super. endlich mal einer der von seinen Erfolgen erzählt. Bleib dabei ! 8)


    Wuschel:


    ... - aber ich komme mit dieser Guru-Mentalität überhaupt nicht klar. ...

    Ich sehne mich total nach Spiritualität,


    Da gibts aber auch Guru-Mentalität, die aber nicht zwangsläufig schlecht sein muss. 8)


    Wuschel:


    Natürlich kann ich in ein buddhistisches Zentrum gehen, glücklicherweise gibt es die ja hier. Aber dann habe ich das Gefühl fremd und klein und dumm zu sein.


    Liest sich als ob das genau das Richtige für dich wäre 8)

  • Onyx9
    Gast
    • 31. Juli 2012 um 21:05
    • #4

    a) Hatha-Yoga
    b) der Zugang zum Buddhismus bist Du selbst
    c) es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten

  • BangoSkank
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    • 31. Juli 2012 um 22:13
    • #5

    Ich würd dir in erster Linie raten das Ganze nicht zu ernst zu nehmen. Deine ganzen durcheinanderwirbelnden Gedanken solltest du auch nicht so ernst nehmen. Es kann dir so gut wie jeder aus eigener Erfahrung bestägigen, dass man sich zu Beginn total ahnungslos und aufgeschmissen fühlt. Zu viele Informationen, zu wenig Zeit. Sich jedoch davon stressen zu lassen ist nicht Sinn der Sache.

    Deswegen gewinn ein wenig Abstand, kühl dich ab und geh damit auf eine entspannte Weise um. Das vorauf es ankommt ist weder kompliziert, noch liegt es ausserhalb von dir selbst.

    Achja, dass du versuchst schlechte Gewohnheiten einzuschränken ist ja im prinzip ne gute Sache. Jedoch könnte das Unterdrücken solcher Impulse ins Gegenteil umschwenken. Du scheinst ein Ventil zu suchen um den aufgestauten Druck wieder abzulassen. Da musst du dich nicht umbedingt dem Gedankengut des Yoga herumschlagen. Meld dich in einem Fittnescenter an und lauf ein bisschen, da kriegste wenigstens erstmal keine Kopfschmerzen und tust etwas gutes für deine Gesundheit. ;)

    "Zufriedenheit bedeutet, aufzuhören nach ihr zu jagen" "Alles was sich Beobachten lässt, bist nicht du"

  • nibbuti
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    • 1. August 2012 um 02:41
    • #6

    Hi & willkommen Wuschel

    Wuschel:

    Welcher Yogastil lässt sich definitiv NICHT mit dem Buddhismus vereinbaren (hat jemand Erfahrungen?)


    jeder Yogastil, bei dem es um die

    • Kontrolle des Atems
    • erreichen vom 'wahren Selbst' oder
    • extreme Dehnübungen (asanas)

    geht, lässt sich definitiv nicht mit dem Buddhaweg vereinbaren

    zB der Feueratem oder unnatürlich langer Atem im Kundalini-Yoga kann unerwünschte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen haben

    oder zB extreme Dehnübungen können die Neigung im Geist zu Wut und Ärger begünstigen (man sieht das an den herausstechenden Augen einiger Yoga-Lehrer)

    hingegen lassen sich (relativ milde) Formen des Yoga mit dem Buddhaweg gut vereinbaren:

    • den Atem beobachten
    • erreichen von einem friedvollen & selbstlosen Herz-Geist
    • milde Asanas wie zB Suriya-Namaskar bei Rückenleiden und Lotus für Meditation
    Wuschel:

    Wie bekomme ich Zugang zum Buddhismus (ich finde es sehr kompliziert)?


    ja, die Buddhalehre ist schwer zu verstehen, geht gegen den Mainstream, ist nicht gewöhnlichem Denken zugänglich

    es ist deswegen ratsam eine Gemeinschaft von erfahrenen Mitübenden aufzusuchen

    ansonsten: lesen, meditieren, lesen, noch mehr meditieren & Vertrauen haben dass der Rest folgt

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Mascha
    Gast
    • 1. August 2012 um 07:48
    • #7
    nibbuti:
    Wuschel:

    Welcher Yogastil lässt sich definitiv NICHT mit dem Buddhismus vereinbaren (hat jemand Erfahrungen?)


    jeder Yogastil, bei dem es um die

    • Kontrolle des Atems
    • erreichen vom 'wahren Selbst' oder
    • extreme Dehnübungen (asanas)

    geht, lässt sich definitiv nicht mit dem Buddhaweg vereinbaren

    Hallo nibutti,

    magst du das (für mich) begründen / erklären? Ok, das mit dem 'wahren Selbst' nicht, aber den ersten und letzten Punkt, bitte.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 1. August 2012 um 08:56
    • #8

    Dehnübungen widersprechen der "buddhistischen Lehre"?

    Wie willst Du denn dann in den Lotussitz kommen, Nibutti?

    Das wollen die Anthroposophen auch schon immer verkaufen, dass Asanas nicht für uns in der heutigen Zeit gemacht seien. Bei der hervorragenden Wirkung, die diese "Dehnübungen" auf den Körper und sein Nervenkostüm haben, ist mir dieser Ansatz vollkommen unverständlich. :lol: Herumsitzen mit eingeschlafenen Beinen und eingerosteter Wirbelsäule ist also "buddhistischer", oder wie?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • nibbuti
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    • 1. August 2012 um 08:58
    • #9
    Mascha:

    magst du das (für mich) begründen / erklären? Ok, das mit dem 'wahren Selbst' nicht, aber den ersten und letzten Punkt, bitte.


    Hi Mascha

    zum ersten Punkt (Kontrolle des Atems)

    das ist ein Eingreifen in das Geschehen

    ein Eingreifen in das Geschehen kann zB bei eigenen schädlichen Denkweisen, Worten und Handlungen angemessen sein (grobes mit grobem beheben quasi)

    aber beim Atem ist es zu grob und führt nicht zum Sehen wie die Dinge sind

    das geschieht eher durch achtsames Beobachten des natürlichen Atems

    zum zweiten Punkt (extreme Asanas)

    das ist ebenso ein Eingreifen in das Geschehen

    wie bei einer extremen Sportart sind da biologische Faktoren im Spiel, so dass der Geist nicht die nötige Ruhe für klares Sehen entwickeln kann

    nibbuti:

    zB der Feueratem oder unnatürlich langer Atem im Kundalini-Yoga kann unerwünschte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen haben

    oder zB extreme Dehnübungen können die Neigung im Geist zu Wut und Ärger begünstigen (man sieht das an den herausstechenden Augen einiger Yoga-Lehrer)

    das ist nur aus der Perspektive des 8-fachen Buddhawegs

    (dieselben biologischen Faktoren führen bei einem Nichtmeditierenden zu einem gewissen Maß an Ruhe)

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • nibbuti
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    • 1. August 2012 um 09:00
    • #10
    Losang Lamo:

    Dehnübungen widersprechen der "buddhistischen Lehre"?

    Wie willst Du denn dann in den Lotussitz kommen, Nibutti?

    Das wollen die Anthroposophen auch schon immer verkaufen, dass Asanas nicht für uns in der heutigen Zeit gemacht seien. Bei der hervorragenden Wirkung, die diese "Dehnübungen" auf den Körper und sein Nervenkostüm haben, ist mir dieser Ansatz vollkommen unverständlich. :lol: Herumsitzen mit eingeschlafenen Beinen und eingerosteter Wirbelsäule ist also "buddhistischer", oder wie?

    da war die Rede von extremen Dehnübungen, liebe LL ;)

    nibbuti:

    hingegen lassen sich (relativ milde) Formen des Yoga mit dem Buddhaweg gut vereinbaren:

    • den Atem beobachten
    • erreichen von einem friedvollen & selbstlosen Herz-Geist
    • milde Asanas wie zB Suriya-Namaskar bei Rückenleiden und Lotus für Meditation

    :)

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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 1. August 2012 um 09:04
    • #11
    nibbuti:
    Losang Lamo:

    Dehnübungen widersprechen der "buddhistischen Lehre"?

    Wie willst Du denn dann in den Lotussitz kommen, Nibutti?

    Das wollen die Anthroposophen auch schon immer verkaufen, dass Asanas nicht für uns in der heutigen Zeit gemacht seien. Bei der hervorragenden Wirkung, die diese "Dehnübungen" auf den Körper und sein Nervenkostüm haben, ist mir dieser Ansatz vollkommen unverständlich. :lol: Herumsitzen mit eingeschlafenen Beinen und eingerosteter Wirbelsäule ist also "buddhistischer", oder wie?

    da war die Rede von extremen Dehnübungen, liebe LL ;)

    nibbuti:

    hingegen lassen sich (relativ milde) Formen des Yoga mit dem Buddhaweg gut vereinbaren:

    • den Atem beobachten
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    :)

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    Sorry, da hab ich die Quelle nicht mitbekommen? Wer sagt das? Der Palikanon?
    Und was ist die Definition für "extrem"?
    Zwei Stunden auf der Couch zu sitzen, wie heute üblich, ist vielleicht aus damaliger Sicht für frühere Verhältnisse ( vor 2500 Jahren) eher extrem.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • malsehen
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    • 1. August 2012 um 09:15
    • #12
    nibbuti:

    oder zB extreme Dehnübungen können die Neigung im Geist zu Wut und Ärger begünstigen (man sieht das an den herausstechenden Augen einiger Yoga-Lehrer)


    Solche Behautpungen halte ich aus fast jeglichem mir zugänglichen Blickwinkel für ausgesprochen unangebracht.


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

    Einmal editiert, zuletzt von malsehen (1. August 2012 um 09:25)

  • nibbuti
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    • 1. August 2012 um 09:16
    • #13
    Losang Lamo:

    Sorry, da hab ich die Quelle nicht mitbekommen? Wer sagt das? Der Palikanon?
    Und was ist die Definition für "extrem"?
    Zwei Stunden auf der Couch zu sitzen, wie heute üblich, ist vielleicht aus damaliger Sicht für frühere Verhältnisse ( vor 2500 Jahren) eher extrem.


    Losang Lamo

    ich habe meinen Standpunkt oben begründet und an Beispielen aufgezeigt

    sowie selbst einiges davon ausprobiert und gehe auch heute noch joggen (wenn auch sehr langsam)

    du musst dich also deswegen nicht schlecht fühlen

    :)

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    • 1. August 2012 um 09:38
    • #14
    malsehen:
    nibbuti:

    oder zB extreme Dehnübungen können die Neigung im Geist zu Wut und Ärger begünstigen (man sieht das an den herausstechenden Augen einiger Yoga-Lehrer)


    Solche Behautpungen halte ich aus fast jeglichem mir zugänglichen Bloickwinkel für ausgesprochen unangebracht.


    danke für deine Ansicht, malsehen

    aber Verweise auf 'political correctness' (die jegliche Blickwinkel berücksichtigen aber keinen spezifischen Bezug haben) sind in Hinsicht auf buddhistische Praxis unangebracht

    das ist ein bequemes 'sich im Kreis drehen'

    die obige Behauptung basiert auf direkter Erfahrung und ist mit Mitgefühl verfasst

    :)

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  • malsehen
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    • 1. August 2012 um 09:48
    • #15

    PC ist da gar nicht mein Thema.
    Deine Beobachtung in Ehren, aber diese Kausalität aufzumachen, scheint mir – vorsichtig gesagt – gewagt.


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Elliot
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    • 1. August 2012 um 09:54
    • #16

    Hallo Wuschel,

    Wuschel:

    Leider wird es in meinem Kopf immer komplizierter. Studios gibt es on mass - aber ich komme mit dieser Guru-Mentalität überhaupt nicht klar. Speziell dem Jivamukti-Stil, obwohl sich dort alles super anhört und das Studio ideal für mich wäre (Weg dorthin, Stundenplan).


    Was hat es denn speziell auf sich mit dem "Jivamukti-Stil"? Was findet da statt?

    Wuschel:

    Es lässt sich in meinem Kopf nicht so ganz mit dem vereinbaren, woran ich glaube. Ich habe viel über Yoga gelesen, die Wurzeln des Ganzen. Zum Teil lässt es sich ja mit dem Buddhismus vereinen, auf der anderen Seite aber irgendwie auch nicht.


    Ein wenig "Beugen und Strecken der Glieder" gehört ja durchaus zu buddhistischer Praxis dazu:

    Zitat

    "Wiederum, ihr Bhikkhus, ist ein Bhikkhu einer, der wissensklar handelt beim Hingehen und Zurückgehen; der wissensklar handelt beim Hinschauen und Wegschauen; der wissensklar handelt beim Beugen und Strecken der Glieder; der wissensklar handelt beim Tragen der Robe und beim Umhertragen der äußeren Robe und der Schale; der wissensklar handelt beim Essen, Trinken, Kauen und Schmecken; der wissensklar handelt beim Entleeren von Kot und Urin; der wissensklar handelt beim Gehen, Stehen, Sitzen, Einschlafen, Aufwachen, beim Reden und Schweigen [9]." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m010z.html)


    Ebenso wie Atem- und Körperwahrnehmung:

    Zitat

    „Da setzt sich ein Bhikkhu nieder, nachdem er in den Wald oder zum Fuße eines Baumes oder in eine leere Hütte gegangen ist; nachdem er die Beine gekreuzt, den Oberkörper aufgerichtet und die Achtsamkeit vor sich gegenwärtig gehalten hat, atmet er völlig achtsam ein, achtsam atmet er aus. Wenn er lang einatmet, versteht er: ,Ich atme lang ein‘; oder wenn er lang ausatmet, versteht er: ,Ich atme lang aus.‘ Wenn er kurz einatmet, versteht er: ,Ich atme kurz ein‘; oder wenn er kurz ausatmet, versteht er: ,Ich atme kurz aus.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei den ganzen Atemkörper erleben‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei den ganzen Atemkörper erleben.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei die Gestaltung des Körpers beruhigen‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei die Gestaltung des Körpers beruhigen.‘ Während er so umsichtig, eifrig und entschlossen weilt, sind seine Erinnerungen und Absichten, die auf dem Haushälterleben beruhen, überwunden; mit deren Überwindung wird sein Geist innerlich gefestigt, zur Ruhe gebracht, zur Einheit gebracht und konzentriert [1]. Auf solche Weise entfaltet ein Bhikkhu die Achtsamkeit auf den Körper.“ (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m119z.html)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Wuschel
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    • 1. August 2012 um 14:29
    • #17

    Halllooooo!

    Wahnsinn - erst einmal vielen Dank für Eure Antworten (und die tausend Denkanstöße).
    Einen Teil der Antworten habe ich gestern vor der Nachtschicht gelesen und die haben mich dann doch sehr beschäftigt.

    @Ji‘un Ken:
    Erst hat es mir (typisch anfängermäßig) den Atem verschlagen. „Komm von dem „ich armes Schwein Tripp“ runter. Ok, danke, ich dachte, so begrüßt man die Neuen, ist das die Masche um die Spreu von den Weizen zu trennen und die „nicht ernsthaften“ Neumitglieder gleich zu verjagen? Oder der Versuch, meine Reaktion zu testen? Oder aber einfach nur einen Denkanstoß zu geben?
    Mir war nicht bewusst, dass es sich für andere so selbstmitleidig anhört, was da in mir vorgeht. Denn eigentlich fühlt es sich ganz anders an.

    Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt.
    Mit „klein und dumm und fremd“ meinte ich eher „unwillkommen und nicht zugehörig“, denn seid mir nicht böse - das ist schon eine eigene kleine Welt (was sich ebenfalls hier bestätigt.)
    Ein ganz und gar subjektives (und menschliches Gefühl, denn ich bin nicht so weit wie ihr ;-)) und schon wieder dieser „Armes Schwein-Tripp“.
Alle anderen waren so versunken in ihrer Meditation bei meinem ersten Erlebnis, ich hatte das Gefühl zu stören, denn ich habe mich so sehr bemüht still zu sitzen, wäre aber fast umgekippt nachdem ich mehr als einen Krampf im Lotussitz ausgefochten habe und mehr als einmal mein Magen dermaßen laut knurrte.
So schön die Meditation war, so ratlos war ich hinterher, weil ich mich fragte: Das ist es?
    Jeder ging seiner Wege und ich habe meine Fragezeichen eingepackt und bin heimgegangen.
    Ich habe es damals Freunden erzählt, aber außer ein „ja, ist doch schön, wenn es was für Dich ist“ habe ich kein Feedback bekommen. Woher auch, alle sind Juden, Christen und Atheisten (und selbst die zeigten kein wirkliches Interesse).

    Ich wollte einfach nur klipp und klar wissen - was muss ich denn nun eigentlich tun?
Beim Meditieren. Im Lotussitz oder auch nicht. Was mache ich mit meinen Gedanken? Wie lasse ich sie „vorbeifließen“? WOZU mache ich das?
    Und was mache ich morgen? Meditiere ich morgen über das gleiche?
    Gebt mir doch bitte klare Anweisungen! ;-)))
    À la: „Heute denkst Du darüber nach, woran Du alles anhaftest.“
    Dann: Darüber reden.
    Dann: „Ok, morgen meditierst Du darüber, welches Leid Du deshalb erfährst.“

    Ich hätte mir gewünscht, jemanden zu finden, mit dem ich ganz persönlich darüber hätte reden können. Der mich anleitet.

    Mein Fehler, dass ich es nicht woanders versucht habe.

    Und ja: HEUTE sehe ich das alles anders :-)
Deshalb bin ich ja hier. Nicht um Euch die Ohren vollzuheulen. Mich interessieren Eure Erfahrungen. Und ich muss irgendwie das Chaos in meinem Kopf bündeln.

    Denn - und an dieser Stelle Danke für Deine Motivation Grund :) - ich kann Euch viel über die Erfolge erzählen, aber ein Erfolg wäre für mich, wenn der Weg zu Ende gegangen wäre, und das ist er nicht, vielleicht wird er es auch nie sein.

    Man sollte nicht meinen, welche Wege der Geist geht, um diverse schädliche Einflüsse zu umgehen. Denn er zieht einen einfach in eine andere Richtung. Seit ich nicht mehr rauche, bilde ich mir ein, ich müsste mehr essen. Tue ich aber nicht. Dann bildet sich mein Geist ein, er müsse Ersatzbefriedigungen bekommen. Ich hafte an diversen anderen Dingen an, verfalle in Kaufrausche. Auch das weiß ich. Dann bündle ich meine Gedanken wieder in eine andere Richtung und lenke sie in Körpererfahrungen, mein Yoga.
    Das ist das einzige, das hilft, mein Kopf lässt sich noch nicht anders beruhigen.

    Zum Yoga bin ich eigentlich gekommen, weil ich nach 18 Kilo Abnahme dachte, ich müsse jetzt endlich mal was tun. Und ich hatte das Bedürfnis, meine Muskeln benutzen zu müssen, meinen Körper zu dehnen und überlegt, was ich denn machen könnte. Ich wollte an meine (wirklichen und nicht nur gedachten, selbstmitleidigen) Grenzen kommen.
    Stattdessen erfahre ich Dinge über mich, die eher Grenzen öffnen.

    Beispielsweise verspüre ich (der ich meinen Körper wirklich vernachlässigt und gehasst habe) plötzlich Dankbarkeit für ihn. Dass ich in ihm wohnen darf und er so tapfer ist. Was er plötzlich alles kann, und dass er doch schon immer da war.
Ich kann ihn nicht mehr ausblenden. Möchte ich auch nicht.
Denn komischerweise findet mein Geist dadurch die Ruhe, die ich dringend brauche im Kopf. Es könnten meiner Meinung nach auch Gymnastikübungen sein (jeder Yogi und jede Yogini wird jetzt verächtlich den Kopf schütteln), ich denke, das Ergebnis ist einfach das gleiche. Die einen packen diese wunderschönen Erfahrungen in einen spirituellen Rahmen, die anderen sehen es eben als natürliche körperliche Reaktion (so wie ich).

    Der Gedankenanstoß kam, warum Yoga und nicht Fitness-Studio?
Ganz einfach. Weil ich aus unerklärlichen Gründen diese Dehnungen brauche, mein Körper macht das schon von selbst zwischendurch. Meine Laufschuhe stehen ebenfalls bereit. Es ist eine eher praktische Entscheidung gewesen.

    Puh - Hier sind so viele Links, ich denke ich muss einfach noch mehr lesen, es gibt ja schon tausend Beiträge hier. Leider habe ich eh schon das Gefühl, mein Kopf platzt bald vor lauter neuen tollen Dingen, Inspirationen und Herausforderungen.

    Es ist wirklich seltsam. Alle schädlichen Dinge, die ich ausblende, lenken meinen Geist auf andere Dinge, die schädlich sind. Dann blende ich diese aus (versuche, sie zu beseitigen), dann kommt das nächste, usw.
Warum ist das so? Habt Ihr das auch?
    Das zeigt doch eigentlich, dass man seinen Geist so gar nicht unter Kontrolle hat, wenn er einen so im Griff hat ;)

    Ich kann wirklich alles tun, was ich will. Was ich nicht schaffe, will ich nicht wirklich. 
Ich kann abnehmen, rauchen aufhören, trinken aufhören, ich kann fasten, meine Gedanken zügeln und in positive Bahnen lenken, wenn ich tue, was ich tue.

    Aber eins kann ich nicht so sehr ich es auch will und ich will es wirklich!
    Eine Stunde still sitzen und mich konzentrieren.

    Das ist die allergrößte Herausforderung, man möge mir das glauben oder auch nicht.

    Hat jemand eine Inspiration, wie mir das gelingen könnte? Ich schaffe es einfach nicht.
Ich würde gerne von Euch „alten Hasen“ lernen.
    Und über das was Ihr über Yoga geschrieben habt, muss ich erstmal nachdenken.

    Egal was ich mache, ich versuche achtsam zu sein, bei dem was ich mache. Neulich habe ich ein Buch über Shaolin-Techniken gelesen, da war ein Vergleich: Wenn ein Vogel singt, dann singt er nur. Er kann nicht essen in der Zeit, er singt.
Etwas in der der Art.
    Und das sind genau DIE Dinge, die mir das Verständnis leichter machen. Solche einfachen Beispiele, keine Fremdwörter, keine Fußnoten ;)

    Das waren mal wieder ganz unsortiert und ungebündelt mein Gedankengut heute Nachmittag. Wenn ich es jemals schaffe, meinen Geist zu beruhigen, würdet Ihr es wohl an meinen Beiträgen merken ;)
    Habe diesen Beitrag vorgeschrieben und versucht, ihn zu sortieren - ist mir leider nicht gelungen.

    Vielen Dank für Eure Geduld!

    Liebe Grüße
    Wuschel

    PS: Werde mich mal nach einem anderen buddhistischen Center umschauen. Gibt‘s eigentlich auch „schwarze Schafe“ in dem Bereich (speziell in München?)

  • Wuschel
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    • 1. August 2012 um 14:32
    • #18

    Ich seh grad einen Link hier...
    Was ist das denn hier?

    Herr der Yogis: Das Leben von Jetsün Milarepa
    Von Tsang Nyön Heruka

    könnte interessant sein.

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 1. August 2012 um 14:46
    • #19
    nibbuti:
    Losang Lamo:

    Sorry, da hab ich die Quelle nicht mitbekommen? Wer sagt das? Der Palikanon?
    Und was ist die Definition für "extrem"?
    Zwei Stunden auf der Couch zu sitzen, wie heute üblich, ist vielleicht aus damaliger Sicht für frühere Verhältnisse ( vor 2500 Jahren) eher extrem.


    Losang Lamo

    ich habe meinen Standpunkt oben begründet und an Beispielen aufgezeigt...


    Aha, na, dann wäre aber ein kleines eingeschobenes "meiner Meinung nach" nicht verkehrt gewesen. Dein "Standpunkt" klang recht absolut. Zumal Du zunächst sprachlich nicht zwischen leichten und "extremen" Asanas unterschiedest, sondern schriebst "extreme Übungen (Asanas)". Schon klangen Yogaübungen nach gefährlichem unbuddhistischem Zeugs. :lol:


    nibbuti:

    ...

    du musst dich also deswegen nicht schlecht fühlen ...


    Ha, ha. Wo hast Du gelesen, ich würde mich schlecht fühlen?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • malsehen
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    • 1. August 2012 um 14:53
    • #20
    Wuschel:

    Puh - Hier sind so viele Links, ich denke ich muss einfach noch mehr lesen, es gibt ja schon tausend Beiträge hier. Leider habe ich eh schon das Gefühl, mein Kopf platzt bald vor lauter neuen tollen Dingen, Inspirationen und Herausforderungen.

    Kann ich gut nachvollziehen. Hmm, hab ich gerade vor drei Minuten an anderer Stelle geschrieben, passt auch hier, deswegen nur als Link.

    Lass Dir Zeit!


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

    Einmal editiert, zuletzt von malsehen (1. August 2012 um 15:29)

  • donyman
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    • 1. August 2012 um 14:56
    • #21

    hallo Wuschel,

    was du schreibst, erinnert mich ungemein an meine eigene situation vor 2-3 jahren. ich lebe auch in München und habe bis heute noch nicht den geeigneten sangha (gemeinschaft praktizierender) für mich gefunden. problematisch war für mich immer das "absolut-setzen" der eigenen schule und das herabsetzen aller anderen (und das meist noch mehr bei den mit-schülern als bei den lehrern). das hat glaube ich auch was, mit der typisch deutschen gründlichkeit und dem perfektionismus zu tun. unter dem motto: wenn man nur ganz fleißig ist, muss man doch die richtige schule finden. dabei haben alle ihre berechtigung und gehen nur auf etwas unterschiedlichen wegen zum ziel.

    damit du nicht ob der teilweise verwirrenden, sogar widersprüchlichen aussagen total verzweifelst, solltest du dich vielleicht zunächst mit einer richtung etwas länger befassen, auch wenn es dir zunächst etwas schwer fällt. wenn du nebenher ein paar gute einführungen liest (insbesondere solche, in denen die schulen in entwicklung und aussage verglichen werden), wird es dir bald leicht fallen, diejenige zu finden, die dir am meisten zusagt. beachte die faustregel: kein guter lehrer hat es nötig despektierlich über andere richtungen zu sprechen.

    auch auf das yoga oder gar einen bestimmten stil würde ich mich nicht zu schnell festlegen. hast du es mal mit Tai Chi oder Qi Gong versucht? beides eignet sich auch hervorragend für "meditation in bewegung". hier ist am wichtigsten, dass du dich wohlfühlst. raum, lehrer, gruppe, bewegungen - all das sollte dich ansprechen, deine motivation unterstützen und somit für dich heilsam sein.

    den ersten schritt hast du in jedem fall getan: das bewusstwerden des unwohlseins in deinem bisherigen leben. den zweiten schritt kannst du getrost auch tun: vertrauen fassen in den dharma (die lehre des Buddha). er wird dir helfen.

    _()_
    donyman

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 1. August 2012 um 15:16
    • #22
    malsehen:
    Losang Lamo:

    Puh - Hier sind so viele Links, ich denke ich muss einfach noch mehr lesen, es gibt ja schon tausend Beiträge hier. Leider habe ich eh schon das Gefühl, mein Kopf platzt bald vor lauter neuen tollen Dingen, Inspirationen und Herausforderungen.

    Kann ich gut nachvollziehen. Hmm, hab ich gerade vor drei Minuten an anderer Stelle geschrieben, passt auch hier, deswegen nur als Link.

    Lass Dir Zeit!


    Da stimmt was nicht mit Deinem Zitat, malsehen, ich hab das nicht geschrieben, sondern Wuschel war's. :)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Mascha
    Gast
    • 1. August 2012 um 15:23
    • #23

    Hallo Wuschel,

    ist doch super, dass Yoga dir so gut tut.

    In vielen Sanghas bekommt man als Neuling durchaus eine Meditations-Einweisung.

    Du kannst dir auch welche durchlesen, als Einstieg.

    ... und dann möglichst regelmässig praktizieren.

  • Mascha
    Gast
    • 1. August 2012 um 15:27
    • #24
    nibbuti:


    Hi Mascha

    zum ersten Punkt (Kontrolle des Atems)

    das ist ein Eingreifen in das Geschehen

    ein Eingreifen in das Geschehen kann zB bei eigenen schädlichen Denkweisen, Worten und Handlungen angemessen sein (grobes mit grobem beheben quasi)

    aber beim Atem ist es zu grob und führt nicht zum Sehen wie die Dinge sind

    Hmm, spricht doch eigentlich nichts dagegen, in der Yogastunde das eine - und auf dem Kissen das andere zu tun *find


    das geschieht eher durch achtsames Beobachten des natürlichen Atems

    Zitat


    zum zweiten Punkt (extreme Asanas)

    das ist ebenso ein Eingreifen in das Geschehen

    wie bei einer extremen Sportart sind da biologische Faktoren im Spiel, so dass der Geist nicht die nötige Ruhe für klares Sehen entwickeln kann

    Leider verstehe ich nicht, wie du das meinst. Mir persönlich tut Yoga sehr gut, um Körper und Geist gründlich zusammen zu bringen.

    Eine für mich wunderbare Vorbereitung für die Meditation.

    Aber da ich noch Anfängerin bin, kann es natürlich sein, dass ich in ein paar Jahren deine Meinung teile :)

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (1. August 2012 um 15:42)

  • nibbuti
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    • 1. August 2012 um 15:37
    • #25
    Mascha:

    Mir persönlich tut Yoga sehr gut, um Körper und Geist gründlich zusammen zu bringen.


    das ist erfreulich und trifft auf einfaches Yoga durchaus zu

    ich gehe ja wie gesagt auch noch hin und wieder laufen und schwitzen

    körperliche Betätigung könnte von mir aus der 9. Pfadfaktor sein

    solange man sich der Grenzen bewusst ist..

    muss jeder selber gucken

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

    Einmal editiert, zuletzt von nibbuti (1. August 2012 um 15:42)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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