1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. void

Beiträge von void

  • Relative und absolute bzw. letztendliche Wahrheit

    • void
    • 14. Februar 2022 um 20:42
    Igor07:

    void

    Das stimmt alles, aber nichts...

    für die "absolute Wahrheit", und genau darum es geht hier, oder?

    Wenn man schaut, wo der Begriff "Wahrheit" herkommt, dann bezeichnet er etwas, dem man vertrauen kann. Also einen wie ein Wegweiser in die richtige Richtung führt. Eine "Wahrheit" ist also so etwas ähnliches wie ein Mittel.

    In einem anderen Thread wurde angeführt, dass es auch im Thervada ( in der Waldtradition) das Mantra "Buddho" gibt. In einem Mantra wird Sprache sehr anders verwendet als bei einem "sprechen über". Das Mantra ist ein Mittel um in ihm Vertrauen zu Buddha auszudrücken und als solches kann es ein Mittel hin zu Buddha sein - und als solches ist es ein Ausdruck des Buddhadharma.

    Wenn man Mantra, Ritual oder den Körper als Sprache mieinbezieht um den Dharma zu transportieren, dann ist das sicher eine "tiefe" Ebene - aber ist es deswegen eine "letzendlicher Ebene"?

    Eine andere Herangehnsweise ist, dass die zwei Wahrheiten einerseits die Welt aus verblendeten Sicht und andererseits aus der Sicht eines Erwachten beschreiben. Und weil die Lehhreden ja an verblendete Wesen gerichtet sind, verwenden sie eine normale Sprache. Während es aber dann wieder Situationen gibt, in denen sich die befreite Sicht mit ihrer ganz anderen Herangehnsweise ausdrückt. Eine letzendlicher Ebene wäre also alles in dem sich in unserer Welt die Sicht und das Wesen eines Buddha ausdrückt. Aber was zählt man da dazu?

    Ich denke, dass die Unterscheidung zwischen relativer und letzendlicher Wahrheit strukturell nahe an der Unterscheidung zwischen Profanen und Heiligen ist.

    Und da wird man wohl auch in vielen Thervada-Ländern buddhistisches "Heiliges" finden. Heilige Reliquien. Heilige Lehrer, heilige Orte. Als Buddha Shakyamuni starb wurden seine Reliquien zur Verehrung verteilt:

    Palikanon:

    Nach dem Tode des Buddha wurden die Asche und Knochenreste an die Abgesandten verschiedener Stämme verteilt, und diese errichteten dafür auf ihrem Gebiet insgesamt zehn "Schreine" (Stupa: Kuppelmal). Auch König Ajatasattu von Magadha errichtete ein solches Kuppelmal, und zwar auf der Felsenburg bei seiner Hauptstadt Rājagaham. Diesem Kuppelmal erwies er sieben Jahre, sieben Monate und sieben Tage Verehrung, d.h. solange er noch lebte. Er wurde, so wie er seinen Vater ermordet hatte, von seinem Sohn ermordet.

    Die meisten seiner Untertanen eiferten ihm nach und erwiesen dem Kuppelmal des Buddha ebenfalls ihre Verehrung, doch gab es auch einige tausend Ungläubiger, die vom Buddha nichts wissen wollten und über den Reliquienkult lachten. Unter ihnen war auch ein steinreicher Hausvater in Rājagaham. Eines Tages sah er, wie seine Frau, seine Tochter und Schwiegertochter, die alle Anhänger des Buddha waren, gläubigen Herzens mit Blumen, Duftstoffen und anderen Gaben zum Schrein ziehen wollten. Er aber äußerte verächtlich: "Was soll's, diese Knochen zu verehren?", und er wollte sie davon abhalten. Sie aber ließen sich nicht hindern und gingen zum Kuppelmal, diesmal und weiterhin. Diese drei Frauen erkrankten bald und wurden dann in der Götterwelt wiedergeboren, der Hausvater aber später als ein höllennahes Gespenst

    Der Fehler des Reliquienverächter bestand wohl darin, dass er eben nicht anerkannte, dass die Knochen auch so ihre Sprache hatten. Eine "nicht rational" Sprache des Heiligen. Über den Reliquien türmten sich die Stupas und aus den Stupas wurden heilige Orte zu denen die Pilger zogen.

    Vielleicht ist "Verträumt" ein guter Ausdruck. Die Frau die Tochter und die Schwiegertochter haben so eine fromme "träumetische" Haltung zu den Knochen während der Hausvater eine nüchterne, kritische Haltung hat.

  • Relative und absolute bzw. letztendliche Wahrheit

    • void
    • 14. Februar 2022 um 13:51
    Igor07:
    Reboot:

    Wozu willst du einen Seinszustand erklären, noch dazu wenn er eben nicht vermittelbar ist?

    Man kann "Es" nichts verbal ver-mittel-n.

    Man muß ihn ja nicht sprachlich erreichen sondern nur sprachlich ausdrücken.

    Ich kann ja eine bestimmte Sache X dadurch ausdrücken indem ich anführe welche Bedingungen erfüllt sein müssen, das man von X spricht. So kann ich Nibbana als die Abwesenheit von Gier und Hass ausdrucken. Man kann erklären, was unter Sammlung verstanden wird und was Achtsamkeit genau ist. In den Lehrreden wird dauernd irgendwem irgendwas erklärt.

    Wenn man verlangt dass Worte nicht nur erklären sondern direkt zum beschriebenen Zustand hinführen dann verlangt man doch zu viel. Das ist doch kein Grund dann zu sagen, dass man über Befreiung und den Weg dorthin nicht reden kann sondern nur raunen und staunen kann.

  • Relative und absolute bzw. letztendliche Wahrheit

    • void
    • 14. Februar 2022 um 07:57

    Es geht um die verschiedenen Arten wie sich der Dharma ausdrückt.

    Und da war es bei Buddha natürlich so, dass sich der Dharma einerseits in seinen Lehhreden ausdrückte andererseits drückte sich Dharma oft situativ - oft ohne große Worte - aus. Man denke an die Art und Weise wie er Aṅgulimāla einfach dadurch dass er nicht aus dem Weg ging zum Umdenken brachte.

    Nagarjuna lebte in einer Zeit in der viele buddhistische Begriffe heftigen diskutiert werden und

    sich die unterschiedlichen philosophischen Schulen bekriegen. Von daher ist es ja naheliegend, dass er der ganzen Ebene von Konzepten den Kampf ansagte und das betont, was in vielen Konzepten auf der Strecke bleibt: Der präsente Buddha jenseits der Worte

    Ich finde diese Richtung sehr nachvollziehbar.

    Aber gerade im Rückblick bringt zwei Gefahren mit sich. Die erste ist, dass dieses "Konzept um alle Konzepte" zu beenden statt die philosophische Zerspargelung einzugrenzen zu noch mehr philosophischer Zerspargelung führt. Und zweitens kann die Idee dass das worüber der Buddhismus redet jenseits von Konzepten ist dieses in einen numiosen Bereich verschieben wo alles ganz waberig und nebulös ist -das Räucherstäbchen als Nebelkerze.

    Während ja Buddha auch wenn er Mal nicht viele Worte benutzt in seinem Handeln klar und fokusiert blieb. Wenn er sich Aṅgulimāla in den Weg stellte und kurz darauf Worte an ihn richtete, dann bleibt das aus einem Guss.

  • Welche Meditationen lehrte der Buddha?

    • void
    • 10. Februar 2022 um 18:58

    Im Palikanon gibt es das satipatthana sutta.

    satipatthana sutta.:

    Sodann, ihr Mönche, weiß er beim Gehen: ‚Ich gehe’, beim Stehen weiß er: ‚Ich stehe’, beim Sitzen weiß er: ‚Ich sitze’, beim Niederlegen weiß er: ‚Ich lege mich nieder’, oder er weiß der Haltung entsprechend, in der sich der Körper gerade befindet.

    Und alle anderen Punkte die Buddha wichtig sind. Während er eben auf Kleinigkeiten der Haltung nicht eingeht. Sie sind also wohl eher egal oder zumindest zweitrangig.

  • Relative und absolute bzw. letztendliche Wahrheit

    • void
    • 9. Februar 2022 um 20:34
    Schmu:
    Punk:

    Es gibt so etwas wie eine Festplatte, die kann nur ich abrufen und sie wird mit dem Tod unwiederbringlich gelöscht.

    Eine Überlegung:

    Diese Festplatte legst du in deinem Leben an. Du legst sie nicht alleine an, denn die Art wie du sie anlegst, welche Daten du darauf speicherst, hängt außerdem von anderen Menschen in deinem Leben ab. Viele Daten sind durch Wechselwirkung / Interaktion mit anderen entstanden.

    Manche sehr feinen Informationen stehen sogar in einem Zusammenhang mit Phänomenen / Ereignissen, als du noch gar nicht da warst.

    Du sagst, sie wird unwiederbringlich gelöscht. Gilt das für alle Daten? Was ist mit den Daten auf deiner Festplatte, die wiederum die Daten anderer (zum Beispiel deiner Kinder) beeinflusst und mitgeformt haben? Ist es korrekt zu sagen: Die habe ich "geschaffen" und wenn ich tot bin, sind die "gelöscht"?

    Meine ganzen Vorlieben und Abneigungen und alles woran ich als ein Ich hänge vergeht mit dem Tod, aber was bleibt sind die direkten und indirekten Wirkungen meiner Taten. Alles was nicht wirkt ist verwirkt.

  • Relative und absolute bzw. letztendliche Wahrheit

    • void
    • 8. Februar 2022 um 23:36

    ich denke nicht, dass es da um das geht, was man normalerweise als Geist bezeichnen würde.

    Eine Frage die irgendwann in der buddhistischen Geschichte aufkam aufkam war die, wo Karma "gespeichert" ist. Man fing an von karmuschen Samen zu reden, die im Boden ruhen und dann irgendwann aufgehen. Aber was ist das für ein Boden? Wenn jemand was Schlechtes tut, wo wird das abgelegt, so dass ihm dann was Schlimmes wiederfährt? Hat die Welt am Ende ein "Gedächtnis"? In dem das eine zum anderen führt so wie in unserem Geist ein Gedanke zum anderen führt.

    Es geht also nicht um den individuellen Geist mit seinen Geistesinhalten sondern eher um allgemeine Erzeugungsmechanismen. Die man dann aber als eine subtile Art des Bewusstseins zu sehen begann.

    Vielleicht ausgehend von der Denkweise: Mein individuelles Wachbewusstsein "trägt" von bewußten Augenblick zu bewußten Augenblick. Aber auch wenn ich nicht wach bin, gibt es ein subtileres und tieferes Schlafbewßtsein dass mich von Abend zum Morgen "trägt". Was aber wenn ich sterbe? Dann trägt mich die Wirkung meines Karmas zu einer neuen Geburt. Es ist also ein noch tieferer "Träger" - eine noch subtileres Form des Bewusstseins.

    Ist mit diesem Vergleich von "Trägern" eine profunde Gemeinsamkeit ausgedruckt? Macht es Sinn Bedingtheit als tiefe Form des Bewußtsein zu sehen? Oder überdehnt man da die Metaphern und sorgt für Begriffsverwirrung?

  • Die Lehrrede an die Kālāmer in chinesischer Tradition

    • void
    • 6. Februar 2022 um 15:41

    Ich nehme Mal an der Text um den es geht ist dieser hier:

    Wikipedia:

    The Madhyama Āgama (traditional Chinese: 中阿含經 "Middle-length Discourses")[9] corresponds to the Majjhima Nikāya of the Theravada school. A complete translation of the Madhyama Āgama of the Sarvāstivāda school was done by Saṃghadeva (Chinese: 僧伽提婆) in the Eastern Jin dynasty in 397-398 CE. The Madhyama Āgama of the Sarvāstivāda school contains 222 sūtras, in contrast to the 152 suttas of the Pāli Majjhima Nikāya.[11] Portions of the Sarvāstivāda Madhyama Āgama also survive in Tibetan translation.

    Was ich mich frage, ob der Unterschied zum Palitext schon im Sanskrit vorhanden war. Oder wurde es bei der Übersetzung gekürzt? Der Buddhismus stand ja damals sehr unter dem Verdacht gesellschaftsschädlich zu sein:

    Wikipedia:

    Initially, Buddhism in China faced a number of difficulties in becoming established. The concept of monasticism and the aversion to social affairs seemed to contradict the long-established norms and standards established in Chinese society. Some even declared that Buddhism was harmful to the authority of the state, that Buddhist monasteries contributed nothing to the economic prosperity of China, that Buddhism was barbaric and undeserving of Chinese cultural traditions.

    Und ist da nicht gerade das Kalamer-Sutra etwas, dem man vorwerfen kann dass es irgendwelche Bauern dazu anhält sich nicht den Autoritäten zu beugen?

    Wikipedia ( italienisch):

    391 ging er [ Saṃghadeva ]

    nach Lushan , wo er den Abhidharmahṛdaya übersetzte . 398 zog er nach Jiankang ( Nanjing ), wo der Premierminister von Kaiser Xiàowǔ dei Jìn (晋孝武 帝, 362–396) Wang Xun (王 珣) einen Tempel für ihn errichtet hatte.

    Hier übersetzte er einige wichtige Werke, insbesondere der im Āhánbù aufbewahrten Āgama-Nikāya :

    • Mādhyamāgama (中阿含經pinyin : Zhōng āhán jīng , japanisch Chū agonkyō ), Sutra 222, aus der Sarvāstivāda -Schule , übersetzt 397 , entspricht dem Majjhima-nikāya des Pāli-Kanons auf TD 26;

    Kaiser Xiaowu von Jin hat ja in der chinesischen Geschichte keinen so guten Ruf - er galt als ein "schlechter Kaiser" der die konfuzianistischen Sohnes Pflichten vernachlässigt und sich für Sex und Alkohol beschäftigte statt das Reich zu führen. Und zwischendurch sponserte er eine Halle zum Studium des Buddhismus.

    Wenn ich mich in die Rolle eines Saṃghadeva versetzte würde ich da einerseits die Aufgabe auf mir lasten spüren den Dharma authentisch zu übersetzten. Andererseits aber auch an der Aufgabe mitzuwirken, den Dharma in China zum Blühen zu bringen und ihn von dem Ruf zu befreien fremdländisch, subversiv und staatsfeindlich zu sein.

  • Über den Buddhismus und die Toleranz

    • void
    • 4. Februar 2022 um 11:23
    Igor07:

    Ich würde dankbar für eure Reaktionen und freue mich auf die Diskussion , aber ohne Zaun-Draht dazwischen.


    [mod]

    Der Anfängerbereich ist dazu gedacht, dass Anfänger eine präzise Frage Stelle und Antworten darauf bekommen. Und das man nicht viele Frage gleichzeitig aufwirft oder untereinander diskutiert. Da du aber eine ( wohl auch freiere) Diskussion wunscht, verschiebe ich das.[/mod]

  • Über den Buddhismus und die Toleranz

    • void
    • 3. Februar 2022 um 22:37

    Toleranz bedeutet, dass man auch andere Meinungen, Anschauungen oder Haltungen neben seiner eigenen gelten lässt.

    Von daher ist es gut, wenn es zwischen Anhänger verschiedener Weltanschauungen einen respektvollen Dialog gibt. Zur Toleranz gehört aber ebenso, dass eben nicht alle Bereiche Bereiche des Dialogs und des Austausches gibt sondern es auch Bereiche gibt, wo man unter sich bleibt

    Auch wenn ein Pfarrer vielleicht dem Dialog mit Atheisten gegenüber aufgeschlossen ist, wäre es doch respektlos als Atheist in einer heiligen Messe den Tod Gottes zu verkündet. Ebenso sollte man es als Mann respektieren wenn man bei einer Frauengruppe außen vor ist. Es gibt Bereiche des Dialogs und des Austausches aber es muß auch Orte geben, wo man unter sich redet.

    Dies muss man respektieren und tolerieren.

    Mit einer nivellieren den Aussage - also wenn man z.B sagt, dass Buddha das gleiche wie Jesus sagt, kann man ja sogar meinen tolerant zu sein, es ist aber auch etwas was Differenz nicht gelten lässt - es kann also auch als intolerant und respektlos wahrgenommen werden.

    Es ist also gar nicht so einfach.

  • Die 4 Siegel des Lamaismus aus Sicht des Theravāda

    • void
    • 3. Februar 2022 um 21:32
    Leuchtende Birke:

    Jein. Bhava hat eine aktive Seite - das Schaffen von Dasein - und eine passive Seite - das Leben,

    Der Theravada kennt drei "Ausprägungen" des einen Nibbana:

    1. kilesa-nibbana als Verlöschen der Leidenschaften, im Fall des Buddha unter dem Bodhibaum,
    2. khandha-nibbana als Verlöschen der fünf Aggregate, im Fall des Buddha in Kusinara als er starb,
    3. dhatu-nibbana als Verlöschen der Reliquien, im Fall des Buddha - und es gilt meines Wissens nach nur für Buddhas - ist dieses Verlöschen noch ausstehend.

    Aber was ist dann zwischen 1. und 2. Die fünf Aggregate sind vorhanden und Produzieren damit verbundene Objekte ( Dhamma). Ist es angemessen diese als "unbefleckt" zu sehen?

    Irgendwie ja. Es handelt sich schliesslich um einen Arhat. Aber auf der anderen Seite auch wieder nicht. Da sie ja den Rest dastellen, der sich zwischen 1. Und 2. stellt. Im Fall der Bodhisattva Vorstellung im Mahayana wird das Parinibbana aufgeschoben d.h statt eines Rest weltlichen Staubs wird die Buddhawahrnehmung zu einem der Zeit enthobenen Buddhakörper. Der Dharamakaya wird zu Warnehmung fähig und kann sich wie Avalokiteshavara den Menschen zuwenden und von ihnen verehrt werden. Während im Thervada Buddha im Parinibbana ( auch mangels Körper Sinnesorgane) nicht mehr handlungsfähig ist, oder?

  • Die 4 Siegel des Lamaismus aus Sicht des Theravāda

    • void
    • 3. Februar 2022 um 19:40
    Leuchtende Birke:
    void:

    Dann wäre Dukkha ein Daseinsmerkmal und nicht nur eines von Samsara.

    Es gibt kein Dasein außerhalb von samsara.

    Was heißt Dasein? Auch ein Arhat ist doch da, er sitzt, ist, geht ohne gegen Bäume zu rennen. Da er Warnehmung hat, wird er auch Wahrnehmungsobjekte haben.

    Andererseits ist "Dasein" glaube ich häufig eine Übersetzung für bhava - was ja häufig als "Daseinsprozess" oder "Werden" übersetzt wird. Und ein Arhat hat bhava überwunden.

    Wie ist die Beziehung zwischen beiden. Ich denke, im Thervada ist die Sicht die, dass die Wahrnehmung die ein Arhat hat, nur mehr ein "Rest" ist den er beim Eintritt ins Parinibbana abschütelt, während sie im Mahayana dann zunehmend im Sinn einer geläuterten Wahrnehmung gesehen wird, oder?

  • Die 4 Siegel des Lamaismus aus Sicht des Theravāda

    • void
    • 2. Februar 2022 um 21:09
    Leuchtende Birke:

    Leider überhaupt nicht. Ist die Körperlichkeit an sich leidvoll oder erst wenn man daran hängt? Und was ist hiermit: "was vergänglich ist, das ist leidvoll"?

    Ich denke das zwei der drei Daseinsmerkmale universell sind. Es sind wirklich alle Phänomene vergänglich und auch ohne ich. Dies gilt für jemand Verblendeten genauso wie für einen Arhat.

    Aber was ist mit Dukkha? Ist es da nicht so, dass nur der Verblendeten Dukkha erfährt, der Befreite aber nicht?

    Ist Dukkha also (Option A) vielleicht nur ein Kennzeichen des verblendeten Daseins ( Samsara) während für einen Befreiten Phänomene erscheinen die frei von Dukkha sind?

    Oder erfasst das den Begriff Dukkha nicht? Dukkha wird ja auch mit "unbefriedigend" übersetzt. Von daher könnten auch für einen Befreiten Phänomene dukkha/unbefriedigend sein. ( Option B) Er sucht nur nicht mehr nach Frieden sondern hat ihn gefunden. Dann wäre Dukkha ein Daseinsmerkmal und nicht nur eines von Samsara.

    Und man müsste nicht mehr von befleckten/Unbefleckten Phänomenen unterscheiden. Das man es muß könnte also ein Symptom für eine zunehmende ontologische Trennung zwischen Samsara und Nibbana sein - die sich dann leicht mit anderen Trennungen Heilig/Unheilig Geistig/Materiell zusammen denken läßt.

    Kann mir jemand erklären, welche Sicht nimmt da der Theravada einnimmt?

  • Die 4 Siegel des Lamaismus aus Sicht des Theravāda

    • void
    • 31. Januar 2022 um 20:06

    In dem Artikel von Berzin steht ja, dass die Unterscheidung anashrava und ashrava auf Vasubandhu zurückgeht, der ja auch andere Mahayana Schulen beinflußt hat und sogar als Zen-Patrarch geführt wird. So findet sich die Unterscheidung in anashrava und ashrava hier im Buch des kürzlich verstorbenen Thich Nhat Han der ja bestimmt vieles war, aber gewiss kein Lama.

    Von daher muss man fragen, warum diese Unterscheidung im yogacara auftaucht. Ich denke es ist deswegen weil hier Formen des Bewusstseins angenommen werden die also so subtil gesehen werden, dass sie nicht mehr verblendet sind. Wenn man so ein "unbefleckte Bewußtsein" annimmt, dann ist nachzuvollziehen, dass das dann die Idee "unbefleckte Bewußtseinsobjekte" nach sich zieht.

    Jetzt kann man wieder von der Seite des Theravada fragen, inwieweit dieses Konzept abzulehnen ist. Wird dort das Wort Dhamma nur für das verwendet was im Geist eines verblendeten Wesen auftaucht ( dann gibt es per definitionem keine "Unbefleckten" Phänomene) oder könnte man sagen, dass ein Arhat in seinem Geist "unbefleckte" dhammas hat - die als solche nicht Teil von Samsara sind? Das was auftaucht wenn Buddha auf Ananda blickt? Oder wird eine solche Spekulation als nicht zielführend verworfen?

  • Die 4 Siegel des Lamaismus aus Sicht des Theravāda

    • void
    • 30. Januar 2022 um 17:52
    Leuchtende Birke:

    Das vergängliche Dinge an sich leidhaft sind, ist ein Naturgesetz. Siehe auch den Begriff 'saṅkhāra-dukkhatā', also das Leiden inhärent in bedingten Dingen.

    Vergängliche Dinge sind deshalb leidhaft,weil das Anhaften an ihnen im Allgemeinen zu Leid führt. Aber natürlich gehört auch ein Sutta, der Vinaya oder der Sangha zu den vergänglichen Artefakte bzw. Institutionen.

    "Buddha, Dharma und Sangha" - die drei Juwelen - sind in sich zwar vergänglich aber die Zuflucht zu ihnen wird als etwas gesehen, was vom Leid wegführt. Es handelt sich also um eine Zwischenkategorie von "heilsamen Sachen" von "Mitteln" die zwar selbst durchaus vergänglich sind aber statt zu mehr Leid zu führen von ihm wegführt.

    Von daher würde ich da in der Entwicklung des Buddhismus eine Tendenz sehen diese Kategorie von heilsamen Dingen - von heilsamen Mitteln - auszubauen und sie zunehmen als etwas "heiliges" - nicht beflecktes zu sehen. Ich denke schon im Theravada würden viel auf die Frage, ob sie die drei Juwelen als befleckt sehen diese verneinen und bei der Frage ob diese vergänglich sind bejahen. Oder vermute ich da falsch?

    Was dann im Mahayana,passiert ist, dass sich diese im frühen Buddhismus überschaubaren Kategorie der der geschickten Mittel ( upāya) sehr ausweitet.

    Von daher sollte man da den Angelpunkt sehen. Sehen wie man im Mahayana häufig eine Expansion der Kategorie der geschickten Mittel ( upāya) anstrebt und wie das begründet wird (Ein Reichtum an Mitteln hilft vielen Wesen).

    Aber dann auch vom Theravada aus, warum man da die Kategorien des "Heiligen" und der Hilfsmittel beschränkt.

    Ich denke es gibt da im Palikanon einige Stelle in der Formen brahmamischer Religiosität mit ihrem Reichtum an "Mitteln" ( Tieropfer, Rezitationen) kritisiert werden. Da könnte man nach außen warum Buddha gegenüber diesem Reichtum skeptisch ist.

  • Unterschied Kontemplation / Vipassana

    • void
    • 30. Januar 2022 um 12:42
    Rigpa:
    void:

    Diese Konteplationen sind mittlerweile alle bei YouTube zu finden und es gibt sogar ein Video wo sie erklärt was Kontemplationist. Kontemplation ist immer ein 'Nachdenken über"

    Danke, das hättest Du auch gleich sagen können, dass es "Nachdenken über " bedeutet.:D:D

    Ich glaube ich brauche mir das Video nicht anhören, du hast es ja erklärt was das Wort heißt.

    "Nachdenken über" erfasst es noch nicht ganz. Im Palikanon ist von "Betrachtungen" die Rede.

    So ein "Nachdenken über" kann ja auf eine theoretischen, distanzierten Ebene bleiben. Sagen wir beim Thema "Vergänglichkeit" wissen wir ja ganz abstrakt und theoretisch, dass alles mögliche und auch wir selber vergänglich ist.

    Aber es ist nicht eingesickert - es ist uns nicht präsent. Von daher ist eine Komptemplation etwas, was uns das vergegenwärtigt so dass wir ein tieferes Verständnis haben.

  • Unterschied Kontemplation / Vipassana

    • void
    • 30. Januar 2022 um 11:54
    Rigpa:

    Weil ich das Wort Kontemplation in Vorträgen von Ayya Khema gehört habe und nicht wusste was sie damit meint. Ob es Vipassana meint. Ich weiß es immer noch nicht. Aber ich möchte auch nicht mehr alles wissen/ begreifen. Es spielt wohl auch keine Rolle um meditieren zu können, dass ich weiß, was Ayya damit meinte. Liebe Grüße

    Bei Kontemplation geht es darum sich mit einem Thema zu beschäftigen. Bei der Liste der Konteplationen sieht man ja, dass diese Themen zentrale buddhistische Themen sind:

    Buddha Haus:

    ▪ 5 tägliche Betrachtungen
    ▪ 32 Körperteile (Reißverschluss)
    ▪ Kontemplation über das Erdelement
    ▪ Erklärung zur Liebenden Güte Kontemplation
    ▪ Kontemplation über Liebende Güte I + II + II
    ▪ Kontemplation über Dukkha I
    ▪ Kontemplation über Vergänglichkeit
    ▪ Kurze Kontemplation über Karma und Tod
    ▪ Kontemplation über rechtes Benehmen
    ▪ Kontemplation über Dukkha II
    ▪ Kontemplation über Freiheit und Befreiung
    ▪ Kontemplation über die vier großen Element

    Alles anzeigen

    Diese Konteplationen sind mittlerweile alle bei YouTube zu finden und es gibt sogar ein Video wo sie erklärt was Kontemplationist. Kontemplation ist immer ein 'Nachdenken über"

    Während "vipassana' um Einsicht geht. Man schaut sich etwas an.

    Aber so hundert Prozent trennen kann man es nicht, weil man ja manchmal über etwas kontempliert haben muss, um es zu "sehen".

    Wenn ein Taucher gelernt hat, wie welcher Fisch aussieht, kann er sie bei seinem Tauchgang erkennen und ihre Handlungen einordnen. Wenn ein Buddhist sich über die "5 Hemmungen" Gedanken gemacht hat oder über Vergänglichkeit kontempliert hat dann schärft es auch seinen inneren Blick. Es handelt sich also nicht um zwei Paar Schuhe sondern um verschiedene Teile eines Ganzen.

    So wie auch die Sammlung kein weiteres Element ist sondern ebenfalls etwas, was da immer mit hinein spielt. Der Taucher muss nicht nur die Fische kennen um die untersuchen zu können, er muss sich auch ruhig halten können, so dass nicht alles davon schwimmt.

  • Unterschied Kontemplation / Vipassana

    • void
    • 29. Januar 2022 um 14:40
    Rigpa:

    Habe es nicht ganz verstanden. Aber ich merke auch, dass ich mich in den Gedanken verfange und mir das zu viel wurde mit den ganzen Begriffen.

    Warum fragst du nicht einfach was genau Vipassana ist sondern bringst stattdessen ganz viel andere Begriffe ( Konteplation ) rein die dann wieder anhand von Unterscheidungen wie analytische/nicht analytische Meditation erklärt zu deren Erklärung man dann wieder andere Wörter braucht. Das verwirrt doch dann eher?

  • Zeitungsartikel nennt erschreckende Passage aus dem Mahaparinirvana-Sutra (T12;562b)

    • void
    • 29. Januar 2022 um 12:47

    Von dem Nirvana Sutra gibt es anscheinend mehrere Versionen und eine der ( mehr oder weniger) buddhistischen Gruppen "Shinnyo-En" sieht in ihm eben die Lehre verkündet das alle Wesen Buddhanatur haben.

    Shinnyo-en:
    • Buddhahood is always present: The presence, guidance, and compassion of buddhas is timeless; the essence of the Buddha is present in our time as well as a cosmic reality that knows no beginning and no end.
    • All beings possess a buddha nature: there is an inner self that awakened is at one with buddha-hood.
    • Everyone is endowed with the ability to reach enlightenment: even the most spiritually destitute or those who try to harm the Buddha, Dharma, or Sangha can eventually attain Nirvana.
    • Nirvana is of the present moment and characterized by permanence-bliss-self-purity; in other words, the state of nirvana is timeless, joyous, personal, and pure (clear and free). This stresses the dynamic, blissful aspect of enlightenment in contrast to earlier teachings such as the emptiness of all phenomena.
  • Zeitungsartikel nennt erschreckende Passage aus dem Mahaparinirvana-Sutra (T12;562b)

    • void
    • 28. Januar 2022 um 23:52

    Wenn man eine bestimmte Motivation hat -z.B seine Feinde zu töten - dann wird man die jeweilg geltenden heiligen Schriften so aufmerksam lesen, bis er etwas findet mit dem man das begründen kann. Auch wenn man tausend Schriftrollen durchgehen muss um den einen Nebensatz zu finden. Und daran anknüpfen entstehen dann Traditionen der Interpretation. Wo dann zu dem Verbot nicht zu zu töten Fussnote an Fussnote an Ausnahmen kommt.

    Für den durchgeknallten Sektenführer Charles Manson enthielt das "White Album" der Beatles geheimen Aufrufe zum Mord und zum Krieg. Wenn man es hören will, dann hört man es raus und biegt sich alles so zurecht. Von daher ist es ja nicht verwunderlich wenn bestimmte buddhistische Ideen kontinuierlich zur Rechtfertigung diverser zweifelhafter Unternehmungen herangezogen werden..

  • Zeitungsartikel nennt erschreckende Passage aus dem Mahaparinirvana-Sutra (T12;562b)

    • void
    • 27. Januar 2022 um 23:14

    Es ist doch schön, dass der Buddhismus so wenig mit Gewalt assoziiert wird, dass es viele. Leuten grotesk und seltsam erscheint, wenn er als gefährlich dargestellt wird.

  • Unterschied Kontemplation / Vipassana

    • void
    • 27. Januar 2022 um 08:05

    Das Wort "Meditation" kam.ja erstmal aus dem christlichen Bereich. Dort unterschied man die "Geistlichen Übungen" in solche der gegenstandslosen Anschauung, was man dann "meditatio" nannte und solche wo man

    über was nachdenkt (z.B über Gott, die Sterblichkeit) - diese nannte man "contemplatio".

    Im Buddhismus steht natürlich die Meditation im Vordergrund aber in buddhistischen Texten kommen durchaus Passagen vor, wo man bestimmte Themen weise erwägen soll. Dies kommt dann der christlichen "contemplatio" nahe.

  • Relative und absolute bzw. letztendliche Wahrheit

    • void
    • 26. Januar 2022 um 19:54
    Verschoben

    Ich habe einige vom Thema wegfuhrende Beiträge nach

    "OT:Relative und absolute bzw. letztendliche WWahrheit verschoben.

    Dies war nicht immer trennscharf moglich. void

  • Zeitungsartikel nennt erschreckende Passage aus dem Mahaparinirvana-Sutra (T12;562b)

    • void
    • 25. Januar 2022 um 22:15

    [lz]

    Jemand der eine Ameise tötet, macht sich des Mordes Schuldig, nicht jedoch einer, der einen Ungläubigen tötet."[/lz]

    "Ungläubiger" ist hier - wie mkha' sagt, eine Übersetzung für icchantika.

    Irgendwann im Buddhismus gab es wohl so eine theoretische Überlegung, ob jeder irgendwann Befreiung erlangt oder, ob es Wesen gibt, die das nicht tun - diese nannte man icchantika. So jemand - so dann die Überlegung müsse unglaublich böse sein - Buddhas schurkischer Vetter Devadatta - dem ja die Tradition einige Mordopfer auf Buddha zuschreibt - wird

    in dem Zusammenhang genannt.

    Und daraus ergeben sich dann leicht möglichen Spekulationen: "Erzeugt es überhaupt schlechtes Karma jemand zu töten, der durch und durch übel ist das alle aufatmen, wenn er weg ist?"

    Ein wenig so wie bei dem Gedankenspiel wo man gefragt wird ob es ok ist einen Jungen zu töten, wenn aus ihm später ein Hitler wird.

    Aber die Idee, dass es IIcchantika gibt, wurde immer kontrovers gesehen und die meisten Teile des Mahayana lehnen sie ab.

    encyclopedia.com:
    The icchantika doctrine has long been controversial in Mahāyāna because it seems to contradict an axiom of many strands of Buddhism: the innate presence of the buddha-nature, or tathĀgatagarbha, in all sentient beings. The Chinese commentator Daosheng (ca. 360–434), for example, debunked the theory and even had the audacity to question the accuracy of passages in sūtra translations that mentioned the lamentable destiny of icchantikas. With the prominent exception of the Faxiang school, the Chinese branch of Yogācāra, East Asian Buddhists resoundingly rejected the icchantika doctrine in favor of the notion that all beings, even the denizens of hell, retained the capacity to attain enlightenment.

    Der Mainstream sagt also wohl, dass selbst die verworfensten Wesen in den tiefsten Höllen Befreiung erlangen können. Keiner kann ein so übler Übeldübel sein, dass man ihn außerhalb stellt. Mein Devadatta und kein Adolf.

    Aber die Erfahrung lehrt ja, dass wenn so ein Konzept erstmal in der Welt ist, es von allen möglichen Menschen missbraucht werden kann. Aber wie ist das hier?


    [lz]

    Jemand der eine Ameise tötet, macht sich des Mordes Schuldig, nicht jedoch einer, der einen Ungläubigen tötet."[/lz]

    Glücklicherweise besitzt das Sutra eine Website ( Leider nur auf Englisch) wo man nachschauen kann, in welchem Kontext das steht.

  • Relative und absolute bzw. letztendliche Wahrheit

    • void
    • 25. Januar 2022 um 21:13
    tam:

    völliger Quatsch was du sagst Monika
    Das ist nicht der Dharma des Buddhas .

    [mod]

    Das Dharma des Buddha ist "Rohe Rede hat er verworfen, von roher Rede steht er ab. Worte, die untadelig sind, dem Ohre angenehm, liebreich, zum Herzen gehend, höflich, vielen lieb und angenehm, solche Worte spricht er."

    Es ist eine Aufforderung freundlich und höflich miteinander zu sprechen. Ich fordere dich auf, deine Sprache zu mäßigen.[/mod]

  • Mitleid vs Mitgefühl

    • void
    • 23. Januar 2022 um 22:16

    Der Begriff, der meistens mit Mitgefühl übersetzt werden soll ist "Karuna".

    Das Bild das sich mir eingeprägt hat ist, die Mutter deren Kind weint. Sich einfach in das Kind einzufühlen kann ja bedeuten, dass man dann genauso traurig und verzweifelt ist wie das Kind. Im Extremfall heulen dann beide aber das ist nicht das was das Kind braucht.( Fall 1) Das Kind braucht, dass sich jemand tätig um es kümmert, es in den Arm nimmt und tröstet. ( Fall 2)

    Um den Unterschied klar zu machen verwenden machen für Fall 1 das Wort "Mitleid" und für Fall 2 das Wort "Mitgefühl".

    Dies ist aber eher ein Vorschlag für einen bestimmten Wortgebrauch der nicht unbedingt die reale Verwendung der Worte wiederspiegelt die viel schwammiger ist.

    Es so wird das Wort "Mitleid" im Christentum häufig als Übersetzung für misericordia - als tätige Barmherzigkeit verwendet. "Mitleid" ist also ein schlammiger Begriff der sowohl Fall 1 als auch Fall 2 bezeichnen kann.

    Und umgekehrt hat das Wort "Karuna" außerhalb des buddhistischen Kontextes auch die Bedeutungen "kläglich, traurig" , was man ja eher mit Mitleid ( dein Leid macht mich selber traurig) assoziiert.

    Weil der Wortgebrauch also schwammig ist, macht es keinen Sinn den Worten nachzugehen Wichtiger ist es Fall 1 von Fall 2 zu unterscheiden.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download