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  1. Buddhaland Forum
  2. Jan87

Beiträge von Jan87

  • Sehr guter Meditations- Lehrer

    • Jan87
    • 25. März 2024 um 09:19
    Leonie:

    Die Zen-Perspektive kennt diese Achtsamkeitspraxis auch als Zen-Krankheit und entsprechend des Diamant-Sutra ist es nicht möglich den gegenwärtigen Geist zu erfassen, sei man noch so achtsam. Er ist einfach nicht (mehr) da.

    Gut, Zen ist auch extrem weit von Theravada und Tibet-Buddhismus weg.

    Kenne auch Theravada-Mönche, die die reine Djana-Praxis im Zen sehr kritisch sehen.

    Leonie:

    Is mindfulness Buddhist?

    Ja, ist es.

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  • Sehr guter Meditations- Lehrer

    • Jan87
    • 24. März 2024 um 17:15
    Sudhana:

    Geführte Meditation hat nun wiederum mit buddhistischem Geistestraining nicht allzuviel zu tun

    Leonie:

    "Geführte" Meditation ist keine Satipatthana-Praxis oder Vipassana-Praxis, auch wenn da Meditation drauf steht.

    Erzählt doch nicht so einen Blödsinn hier. Ich mache seit Anfang an schon geführte Meditationen, gerade die Metta ist sehr schön.

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    Wer sich dann von einem Kloster in Sri Lanke in Meditation unterrichten lassen will, kann dann hier reingucken. Link zur Anmeldung findet sich im ersten Video in der Beschreibung, wenn jemand live am Zoom-Meeting teilnehmen möchte.

    Der Bhante führt einen hier auch durch viele Techniken durch. Wenn man sie kann, kann man sie dann natürlich auch ungeführt machen. Metta finde ich aber geführt auch nach zig Monaten noch einfacher, weil ich mich da mehr auf das Gefühl und die Mantras konzentrieren kann, wenn ich mich nicht selber an alles erinnern muss dabei.

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    Geführte Tibetische Meditation

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    Mojji hat auch sehr schöne

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    Hingabe Kannst mir vielleicht mal sagen, ob du mit dem Englisch da klar kommst. Auf Deutsch habe ich noch nichts gefunden, was an die ran kommt ;)

    Mojji redet eigentlich sehr verständlich, die Mönche aus Sri Lanke sind auch gut zu verstehen.
    (Tibetischer Akzent ist finde ich etwas schwerer zu verstehen^^)

  • Formen von Hochsensibilität und ist sie ein Geschenk für den Befreiungsweg ?

    • Jan87
    • 21. März 2024 um 08:58

    nuk Da hast du etwas missverstanden (außer, du beziehst dich gerade nur auf igor).

    Ich war selber seit Geburt mit ADHS belastet, was ich erst in den letzten Jahren (87er Baujahr, wie der Nik sagt) rausgefunden habe.

    Mal chronologisch die Sachen, die bei mir in der Playlist dazu lagen

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    How to ADHD
    Have ADHD? Know someone with ADHD? Want to learn more? You're in the right place! Most weeks I post a new video with tips, tricks & insights into the ADHD…
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    Barkley und der zweite Chan sind für mich inzwischen nicht mehr von Belang.

    Bei Huberman wird es dann etwas interessanter (Professor an der Stenfort University).

    Hier wird recht deutlich, dass ADHS nicht zwingend chronisch ist, sondern durch Behandlung eine Änderung im Gehirn (Neuroplastizität) möglich ist.
    Dazu gehört auch unter Umständen eine zeitweilige Behandlung mit Medikamenten, aber vor allem Verhaltentraining, Training des Gehirns, auch Meditation (wird afair im zweiten Video ausführlich erklärt)

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    Dann Dr. K: Studierter Psychologe an der Harvard University, hat aber auch sieben Jahre lang gelernt, um Mönch in einem Ashram zu werden.

    Verbindet sehr gut westliche mit östlicher Psychologie und auch sehr viel hilfreiches zum Thema ADHS, Life-Management und Meditation

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    Dann Dr. Mate (Dr. K hat sein letztes Buch "The Myth of Normal" auch gelesen, wie er in einem seiner letzten Streams sagte)

    Bücher von Mate hatte ich hier ja schon empfohlen, "Scattered Mind" und "In the Realm of Hungry Ghosts" und das oben genannte habe ich selber gelesen und sind auch für das Thema sehr interessant (Hungry Ghosts zum Thema, wie ADHS/Trauma zu Sucht-Problemen führen kann)
    Wäre ein aktueller Talk von Mate (muss ich selber noch gucken, aber wird wohl wie die anderen, die ich von ihm kenne, auch gut sein)

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    Und dann noch Eckhart Tolle, der von Mate auch am Ende von The Myth of Normal erwähnt wird. Buddhismus und Advaita (Yoga -> Dr. K) modern ausgedrückt. Da schließt sich der Kreis dann wieder ;)

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    Hingabe Gucke mir deins später noch an. Musste erstmal das für nuk richtig stellen :)

    Lieben Gruß

    PS: Tolle hat auch einen deutschen Kanal

    Eckhart Tolle Deutsch
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  • Formen von Hochsensibilität und ist sie ein Geschenk für den Befreiungsweg ?

    • Jan87
    • 20. März 2024 um 12:04
    Rigpa:

    Hattest du die letzten Texte auch von der Ki zusammenfassen lassen ?

    War aufjeden Fall gut erklärt.

    Naja, also eines macht mich fragend, einerseits soll es an der Genetik liegen, wenn man ADHS bekommt aber auf der anderen Seite das sich durch Umweltfaktoren entwickeln können.

    Hm. Also man könnte sagen manche haben das von Natur aus und andere bekommen es erst durch Umweltfaktoren. Oder bei manchen ist es beides, die genetische Veranlagung und die Umweltfaktoren. Dennoch ein ADHS Gen an sich gibt es nicht. Das ist schon alles ein Zusammenwirken verschiedener Gene, steht in einem der Texte.


    Ich glaube, dass heutzutage das viele Kinder bekommen durch das lange dranhängen an Spielkonsolen oder dem Handy. Wenn sie zu früh an so etwas ran dürfen.

    Aber früher gab es das auch schon durch zu viel Fernsehen kucken lassen bei Kindern.

    Das kann es auslösen.


    Ich frage mich, ob man dafür nicht die bestimmten Gene braucht, sondern, ob das nicht jedes Kind bekommt, was zu früh an Spielekonsolen ( sehr viel Zeit daran verbringt ) ran kommt oder an ein Handy.


    Meiner Ansicht nach bekommen das dann zwangläufig alle Kinder, wenn sie zu früh zu viel Zeit damit verbringen.

    Alles anzeigen

    Jup, von der KI zusammengefasst.

    Wie da unter Punkt 4 "Kombination von Genen und Umwelt" sind bei der Entstehung ADHS sowohl Gene als auch Umweltfaktoren ausschlaggebend.

    Wenn du nicht die Gene/das Dosha dafür hast, werden die Umwelteinflüsse, die bei anderen zu ADHS führen, bei dir nicht dazu führen.

    Beim Fernsehen oder anderen Medien kommt es auf die Art an. Heutzutage z.B. diese kurzen TikToc-Clips, extrem schnell geschnittene You-Tube-Videos und andere Sachen, die nur eine kurze Aufmerksamkeit auf eine Sache benötigen bzw. einen ständigen Wechsel. Das führt natürlich dazu, dass man seine Fähigkeit, sich länger auf etwas zu konzentrieren, nicht trainiert.
    Eine Stunde lang einen Dhamma-Talk auf YouTube sehen wäre dagegen schon Meditation und förderlich für die Konzentration.
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir auch sagen, dass es nicht bei allen Kindern ein Problem ist:
    Mein Bruder und ich haben beide in Kindheit und Jugend verdammt viel PC und Konsole gezockt, er aber ohne Probleme nach der Trennung unserer Eltern noch sein Abi und Studium gemacht und hat heute einen super Job - aber immer noch ständig am zocken.
    Bei mir merkte ich die letzten Jahre, dass es mir nicht so gut bekommt, wenn ich so viel Zeit wie er am PC sitze. Er ist halt mehr Pita/Kapha. Da kann sonst was passieren, der würde keine ADHS-Problematik bekommen - viel zu sehr geerdet von Natur aus.

    Rigpa:

    Und auch bei den Doshas, es kann doch auch ein muskellöser Typ hochsenitiv sein, oder ? Von Natur aus ?

    Ein Vata-Typ, der auch hohes Pita hat, wird auch mit "gutem Muskeltonus" beschrieben.
    Kannst das also bei jedem Körpertyp haben (auch wegen Gleichberechtigung und so - muskulöse Männer dürfen schließlich auch sensibel sein (: )


    Rigpa:

    Ach so. Also von Natur aus ( Genetik ) haben manche mehr von einem der dreien oder zweien.

    Und dennoch sind wir alle mit einem eigenen Dosha- Mix ausgestattet, las ich glaube ich einige Beiträge vorher. Also wie sich das zeigt, ist bei jedem etwas anders.

    Aber verstehe ich doch wieder nicht, müssten nicht alle mit bestimmten mehr Dosha- Anteil, ähnlich sein ? Im Charakter.

    Ja, ähnliches Dosha = ähnlicher Charakter. Dazu kommen dann aber natürlich noch viele andere Eigenschaften, die den ganzen Charakter ausmachen. Heißt nicht, dass man sich mit jemanden automatisch gut versteht, nur weil man ein ähnliches Dosha hat.
    Die Gunas muss man im Charakter auch bedanken. Ist im Ayurveda sehr wichtig. Essen ist z.B. nicht nur für Vata, Pita und Kapha eigteilt, sondern auch unter einem Guna.


    [lz]

    1. Sattva: Sattva steht für Reinheit, Harmonie und Klarheit. Wenn Sattva vorherrscht, fühlt sich eine Person friedlich, glücklich, und ausgewogen. Sattva wird mit positiven Eigenschaften wie Wissen, Mitgefühl, Geduld und Spiritualität in Verbindung gebracht. Menschen mit einem überwiegend sattvischen Charakter sind oft liebevoll, mitfühlend und haben eine hohe geistige Ausrichtung. Sie neigen dazu, gesunde Entscheidungen zu treffen und ein ausgewogenes Leben zu führen.
    2. Rajas: Rajas repräsentiert Aktivität, Bewegung und Verlangen. Wenn Rajas vorherrscht, kann eine Person leidenschaftlich, ehrgeizig und dynamisch sein. Allerdings kann ein übermäßiges Überwiegen von Rajas zu Unruhe, Gier und Stress führen. Menschen mit einem stark rajasigen Charakter sind oft enthusiastisch, streben nach Erfolg und können impulsiv handeln.
    3. Tamas: Tamas steht für Trägheit, Dunkelheit und Trägheit. Wenn Tamas vorherrscht, fühlt sich eine Person träge, lethargisch und blockiert. Es wird mit Eigenschaften wie Ignoranz, Faulheit und Stagnation in Verbindung gebracht. Menschen mit einem vorherrschend tamasischen Charakter neigen dazu, lethargisch zu sein, wenig Energie zu haben und Schwierigkeiten bei der Motivation und dem Fokus zu haben.

    [/lz]

    Aus dem Video, was ich in #43 verlinkt habe:

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    Hingabe Hier kannst du die Geschichte mit deinem Chef dann vllt einordnen: Führungspersönlichkeiten müssen einen hohen Pita-Anteil haben, und wenn der Typ zu viel Rajas hat, werden sie z.T. etwas zu temperamentvoll.

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    Rigpa:

    Anderseits kann zB ein Kapha- Typ auch im Laufe der Jahre zu viel Vata bekommen, was sich in Unruhe und Unkonzentriertheit zeigen würde. ( Laut einem Text den du zitiert hattest vor mehreren Tagen, wenn ich es richtig gelesen habe ).

    ( Oder kann man nur von dem zu viel haben, was man von Natur aus mehr hat als andere ? )


    Ein Vata- Typ zB kann auch zu viel Vata haben, was sich dann auch auf die Art zeigen würde.

    ( Unruhe haben, getrieben sein, unaufmerksam sein ).

    Dr. K hatte das schön erklärt, dazu mal die Grafik von ihm

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    Zwischen 25% und 75% ist quasi alles in Ordnung. Wenn ein Dosha aber über oder unter den Wert geht, treten entsprechende Probleme auf.
    Wenn ein Kapha-Typ sehr wenig Vata hat, ist es für ihn schon sehr schwer, da in ein Ungleichgewicht zu kommen. Wenn Vata sehr niedrig ist bei einem Kapha-Typ, dann muss er nicht wie z.B. ich darauf achten, dass er sein Vata möglichst nicht noch durch äußere Einflüsse erhöht, sondern könnte unter Umständen davon sogar profitieren.
    Von Natur aus geerdete Menschen kommen in der heutigen hektischen Welt ja denke ich schon etwas besser zurecht.

    Rigpa:

    Ach so, du schreibst die Eigenschaften eher gefühlsbetont zu sein, mehr mitkriegen, sensibler zu reagieren auf äußere Reize, phantasievoll zu sein und kontaktfreudig, nur dem Vata- Typ zu ? Jemand der davon mehr hat, der Dosha ist vorherrschend bei ihm.

    Die Ayurveda-Lehre, Patanjalis Schule, ordnet diese Eigenschaften so zu, nicht ich ;)

    Rigpa:

    Dass es immer bis zu 20 % Hochsensible oder Hochsensitive gab und gibt, habe ich auch schon mal gelesen.


    Wir wissen nur nicht, ob diese Übersenitivität nicht eher nur aus Umweltfaktoren, hervorging, und Störungen während der Schwangerschaft.


    Ein Gen für Hochsenitivität gibt es nicht, soweit ich das richtig verstanden habe aus den Texten.

    HPS ist keine Krankheit, ganz wichtig dabei. Es ist nur eine Beschreibung der westlichen Medizin für einen bestimmten Persönlichkeitstyp, wie es auch die Ayurveda-Lehre macht.

    Ob das jetzt an Genen oder sonst was liegt, kann mir ja auch egal sein. Ich muss ja wissen, wie ich bin, und nicht, warum ich so bin, wenn ich mich richtig verstehen will.
    Warum mein Praktiti jetzt so ist, ist für meinen Alltag ziemlich egal. Ich muss nur wissen, wie ich meine Doshas im Gleichgewicht halte und rausfinden, was das Optimum ist.

    Rigpa:

    Das könnte für den Vata- Typ sprechen, ich sehe mich in dem Zitat übrigens gut beschrieben.

    Also ich möchte den Dosha- Test bald nochmal machen ( etwas gewissenhafter :grinsen: :grinsen: ).

    Geb mal nicht so viel auf den Test, der kann in der Form nicht viel aussagen. 13 Fragen nur, dabei hast du immer je eine 100% V, P oder K-Antwort. Viel zu geringe Anzahl und dazu kannst du auch Mischformen so nicht berücksichtigen. Dazu sind die Fragen da auch noch sehr speziell (ich habe z.b. keine Ahnung, ob meine Fingernägel eher schnell oder langsam wachsen :grinsen: )

    Je mehr man über die Doshas und die Eigenschaften weiß, desto besser kann man sich da auch, nach Selbstbeobachtung, einteilen.


    Igor07 Kurz mal zu dem Buch gesucht und das hier gefunden:

    Zitat


    "ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom): eine der größten Kontroversen in der Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie", sagte mit Recht der renommierte Hamburger Universitätsprofessor für Kinder- und Jugendpsychiatrie Peter Riedesser. ADHS geht einher mit einer einseitig biologistischen Sicht auf Kinder, verbunden mit dem Ignorieren und Verkennen ihrer wirklichen seelischen Probleme. Psychische Hintergründe und systemische Zusammenhänge ihrer Schwierigkeiten werden mit "ADHS" übersehen: ein weithin ausgeblendeter Skandal. Man hat den Eindruck, als habe man lieber kranke, als unglückliche Kinder.

    https://www.praxishrschmidt.de/1141970.htm#:~…en%20alles%20zu.

    Das würde ich so auch unterschreiben und ist auch das, was wir hier die ganze Zeit besprechen.

    ADHS ist keine chronische Krankheit, die einfach mit einer Pille behandelt wird, sondern ein Ungleichgewicht in den Doshas, was man durch eine Änderung in der Lebenssituation der Kinder behandeln muss, und nicht sie einfach unter Tabletten setzen, ohne die Gründe, die zu dieser Störung führen, zu beheben.

    Ist auch das gleiche, was Dr. K und Dr. Mate sagen.

    ADHS muss wie eine Erkältung als eine Krankheit gesehen werden, die einfach behandelt und beseitigt werden kann, und nicht als eine dauerhafte Störung, die eine Person ihr Leben lang hat.

    Liebe Grüße :)

  • Formen von Hochsensibilität und ist sie ein Geschenk für den Befreiungsweg ?

    • Jan87
    • 14. März 2024 um 14:09

    Oh man Hingabe - verdammt viel Text :grinsen:

    Ich geh das mal von unten durch, wenn ich das richtig gesehen habe, hast du dir ja selber schon ein paar Fragen beantwortet.

    Rigpa:

    Die Unterscheidung zwischen sensitiv und hochsensitiv und sensibel und hochsensibel ist wichtig.

    Das erste wäre nicht belastend

    Dafür muss man sie aber schon sehr genau definieren/sich in einer Lehre bewegen, die sie unterschiedlich definiert.

    Da auch wieder zu beachten, was Anna Panna-Sati schon sagte: HSP kommt bei 15-20% der Bevölkerung vor, ist also ungefähr genauso typisch, wie über 1,80m groß als Mann zu sein und einfach ein Spektrum der menschlichen Vielfalt.

    Zitat

    In der Medizin und Psychologie gibt es eine gewisse Differenzierung zwischen den Begriffen "hochsensibel" und "hochsensitiv", obwohl die Verwendung dieser Begriffe manchmal variieren kann. Hier sind einige allgemeine Unterschiede:

    ### Hochsensibel:

    1. **Hochsensible Persönlichkeit (HSP)**: Der Begriff "hochsensibel" wurde vom Psychologen Elaine Aron geprägt, um Menschen zu beschreiben, die empfindlicher auf äußere Reize reagieren. Dies schließt oft Dinge wie laute Geräusche, starke Gerüche, grelles Licht, aber auch subtile Nuancen in ihrer Umgebung ein.

    2. **Emotionale Tiefe**: Hochsensible Menschen erleben ihre Umgebung auf einer tieferen Ebene. Sie können intensiver auf Stimmungen anderer reagieren, kreative oder künstlerische Talente haben und ein starkes Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug haben, um sich vor Überstimulation zu schützen.

    3. **Empfindsamkeit**: Der Fokus bei Hochsensibilität liegt oft auf der emotionalen Empfindsamkeit und der Reaktivität auf sensorische Reize. Es handelt sich um eine angeborene Persönlichkeitseigenschaft, die bei etwa 15-20% der Bevölkerung vorkommt.

    ### Hochsensitiv:

    1. **Hochsensitive Reaktionen**: Der Begriff "hochsensitiv" wird manchmal verwendet, um auf eine erhöhte Sensitivität auf verschiedene Ebenen hinzuweisen, nicht nur auf sensorische Reize, sondern auch auf emotionale, soziale oder intellektuelle Reize.

    2. **Erweiterter Begriff**: Im Vergleich zur Hochsensibilität kann "hochsensitiv" eine breitere Palette von Sensitivitäten umfassen. Dies kann die Fähigkeit beinhalten, subtile Unterschiede in zwischenmenschlichen Beziehungen wahrzunehmen, feine Details in der Umgebung zu bemerken oder eine intensive innere Reflexion und Introspektion zu haben.

    3. **Kultureller und wissenschaftlicher Gebrauch**: Der Begriff "hochsensitiv" wird in verschiedenen Kontexten und kulturellen Diskussionen unterschiedlich verwendet. In der wissenschaftlichen Literatur wird jedoch oft der Begriff "Hochsensibilität" präferiert, um die spezifische Persönlichkeitseigenschaft zu beschreiben.

    ### Zusammenfassung:

    - **Hochsensibel**: Betont die Empfindsamkeit auf sensorische Reize und eine tiefe emotionale Verarbeitung von Eindrücken. Dies ist ein spezifischer Begriff, der auf die Forschung von Elaine Aron zurückgeht.

    - **Hochsensitiv**: Kann einen breiteren Bereich von Sensitivitäten abdecken, einschließlich der Empfindsamkeit auf soziale, emotionale, intellektuelle und spirituelle Ebenen. Der Begriff wird manchmal als Synonym für Hochsensibilität verwendet, aber auch für eine allgemein erhöhte Sensibilität.

    In der klinischen Praxis können diese Begriffe verwendet werden, um bestimmte Aspekte der Sensitivität oder Empfindsamkeit einer Person zu beschreiben, jedoch gibt es keine strikte, universelle Definition oder Klassifikation, die von allen Fachleuten einheitlich verwendet wird. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Begriffe oft subjektiv sind und auf individueller Erfahrung beruhen.

    Alles anzeigen
    Rigpa:

    Die Doshas verändern sich im Laufe der Jahre.

    Mir ist nur nicht klar, warum jemand mit einem bestimmten höheren Anteil eines Doshas geboren wird, oder verstehe es doch, das liegt an den Genen. Ideal wäre alle drei im Gleichgewicht zu haben, das kommt aber nicht vor bei der Geburt ? Oder doch schon, aber dies ändert sich im Laufe des Lebens.

    Genetik oder Kamma, wenn man es im buddhistischen Sinne ausdrücken will. Man sieht es bei den Doshas ja schon an den unterschiedlichen Körpertypen und wie gesagt passt HSP da auch sehr schön rein.

    Bei ADHS ist es durch Zwillingsstudien auch nachgewiesen, dass eine bestimmte Genkonstellation die Entstehung von ADHS erst möglich macht, was sich auch wieder mit der Yoga-Psychologie deckt.

    Bei der Geburt sollten deine Doshas in ihrem natürlichen Gleichgewicht sein, wenn deine Eltern in der Schwangerschaft alles richtig gemacht haben.
    Das Ziel ist es dann, dass du deine Doshas in deinem Gleichgewicht hältst. Nicht, dass man sie alle auf ein gleiches Level bringt.
    Für einen Vata-dominaten Typ wird ein anderer Tagesablauf, eine andere Ernährung, andere Asanas, Pranayamas und Meditationen empfohlen als für einen Kapha-dominanten Typ.

    Kapha muss mehr Wind und Feuer steigern und sich weniger um erdende Praktiken kümmern, da er von Natur aus mehr geerdet ist.

    Ich muss aber stark aufpassen, dass ich mein Vata nicht erhöhe, da sonst die Sachen, die für ADHS typisch sind, zu stark werden und mir Probleme machen.
    Zu viel Feuer darf ich aber auch nicht machen - dafür jetzt nach Yoga z.B. immer ein paar Minuten Savasana.
    In dem Video wurde darauf auch noch etwas mehr eingegangen.

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    Das noch zu den Zwillingsstudien und nochmal was zu Mate und Ayurveda (aus GPT)

    Zitat

    Studien an Zwillingen haben dazu beigetragen, den Zusammenhang zwischen Genen und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) besser zu verstehen. Hier sind einige Schlüsselkonzepte, die aus diesen Studien hervorgegangen sind:

    1. **Genetische Veranlagung**: Zwillinge teilen entweder 100% ihrer Gene (eineiige Zwillinge) oder im Durchschnitt 50% ihrer Gene (zweieiige Zwillinge). Wenn eineiige Zwillinge eher dazu neigen, ADHS zu entwickeln als zweieiige Zwillinge, deutet dies darauf hin, dass genetische Faktoren eine Rolle spielen.

    2. **Heritabilität**: Heritabilität bezieht sich auf den Grad, in dem genetische Unterschiede die Variation in einer bestimmten Eigenschaft erklären. Studien haben gezeigt, dass ADHS eine hohe Heritabilität aufweist, was bedeutet, dass genetische Faktoren eine starke Rolle bei der Entstehung der Störung spielen.

    3. **Zwillingsstudien**: Durch den Vergleich von ADHS-Raten zwischen eineiigen und zweieiigen Zwillingen können Forscher untersuchen, wie viel von der Variation in ADHS auf genetische Faktoren zurückzuführen ist. Wenn eineiige Zwillinge mit ADHS häufiger vorkommen als zweieiige Zwillinge mit ADHS, deutet dies auf eine genetische Komponente hin.

    4. **Kombination von Genen und Umwelt**: Es ist wichtig zu beachten, dass Genetik nicht der alleinige Faktor bei der Entstehung von ADHS ist. Die Störung wird durch eine komplexe Wechselwirkung von genetischen und Umweltfaktoren beeinflusst. Studien haben gezeigt, dass Umweltfaktoren wie Schwangerschaftskomplikationen, frühe Kindheitstraumata, Tabakrauchexposition, Alkoholkonsum während der Schwangerschaft und andere Faktoren das Risiko für die Entwicklung von ADHS erhöhen können.

    5. **Polygenetische Vererbung**: ADHS wird als polygenetisch betrachtet, was bedeutet, dass es nicht durch ein einzelnes Gen verursacht wird, sondern durch eine Vielzahl von Genen, die jeweils einen kleinen Beitrag zur Entwicklung der Störung leisten.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Zwillingstudien wichtige Erkenntnisse darüber liefern, dass ADHS stark von genetischen Faktoren beeinflusst wird. Eineiige Zwillinge haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, beide ADHS zu haben, im Vergleich zu zweieiigen Zwillingen, was auf die genetische Veranlagung hinweist. Allerdings ist die Situation komplex, da auch Umweltfaktoren eine bedeutende Rolle spielen.

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    Zitat

    Dr. Gabor Maté ist ein bekannter Arzt und Autor, der sich intensiv mit psychischen Gesundheitsproblemen wie ADHS und Hochsensibilität befasst hat. Seine Ansichten zur Hochsensibilität und deren möglicher erblicher Veranlagung sowie zur Beziehung zwischen ADHS und der ayurvedischen Lehre lassen sich wie folgt zusammenfassen:

    ### Hochsensibilität und genetische Veranlagung nach Dr. Gabor Maté:

    1. **Genetische Komponente**: Dr. Gabor Maté betrachtet Hochsensibilität als eine Persönlichkeitseigenschaft, die stark von genetischen Faktoren beeinflusst wird. Er argumentiert, dass einige Menschen von Natur aus empfindlicher auf Reize aus ihrer Umgebung reagieren, was zu einer erhöhten Empfindlichkeit führt.

    2. **Epigenetik**: Maté spricht auch über Epigenetik, was bedeutet, dass Umweltfaktoren die Expression von Genen beeinflussen können. Er argumentiert, dass traumatische Erfahrungen, insbesondere in der Kindheit, dazu führen können, dass bestimmte Gene aktiviert werden, die mit Hochsensibilität in Verbindung stehen.

    3. **Familienmuster**: Maté weist darauf hin, dass Hochsensibilität in einigen Familien gehäuft auftritt, was auf eine erbliche Komponente hinweist. Er betont, dass diese Sensibilität oft von Eltern an ihre Kinder weitergegeben wird.

    Insgesamt argumentiert Dr. Gabor Maté also, dass Hochsensibilität stark genetisch bedingt ist und in Familienclustern auftreten kann.

    ### ADHS und die ayurvedische Lehre:

    1. **ADHS als unausgeglichener Vata-Typ**: In der ayurvedischen Lehre wird ADHS oft als eine Störung des Vata-Doshas betrachtet. Das Vata-Dosha in Ayurveda steht für Bewegung, Kreativität und Vitalität. Wenn es unausgeglichen ist, kann es zu Symptomen wie Unruhe, Impulsivität, Konzentrationsproblemen und einem unsteten Geist führen - alles Charakteristika, die auch bei ADHS auftreten können.

    2. **Ursachen von Vata-Ungleichgewicht**: Ayurveda betrachtet Umweltfaktoren wie Stress, unregelmäßige Routine, ungesunde Ernährung und emotionale Instabilität als Ursachen für ein unausgeglichenes Vata. Diese Faktoren können dazu beitragen, dass sich die ADHS-Symptome verschlimmern oder manifestieren.

    3. **Behandlung im Ayurveda**: Die Behandlung von ADHS im Ayurveda konzentriert sich darauf, das Vata-Dosha wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dies kann durch eine angepasste Ernährung, regelmäßige Routine, Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation sowie die Verwendung von Kräutern und Ölen erreicht werden.

    ### Überschneidungen und Verbindung:

    1. **Genetische Komponente**: Sowohl Dr. Gabor Maté als auch die ayurvedische Lehre betonen die Bedeutung genetischer Faktoren bei der Entstehung von Hochsensibilität bzw. ADHS.

    2. **Umweltfaktoren**: Beide Ansätze erkennen auch die Rolle von Umweltfaktoren bei der Entwicklung dieser Zustände an.

    3. **Ganzheitlicher Ansatz**: Sowohl Maté als auch Ayurveda verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung, der die körperliche, emotionale und spirituelle Gesundheit berücksichtigt.

    Insgesamt kann man sagen, dass Dr. Gabor Matés Ansichten zur Hochsensibilität, ihrer genetischen Veranlagung und die ayurvedische Sichtweise auf ADHS als unausgeglichenes Vata-Typen in gewisser Weise zusammenpassen. Beide Konzepte erkennen die Komplexität dieser Zustände an und betonen die Bedeutung einer ganzheitlichen Herangehensweise an ihre Behandlung.

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    So, schonmal den ersten Post abgearbeitet. Mache mich dann mal an den nächsten :grinsen:

  • Formen von Hochsensibilität und ist sie ein Geschenk für den Befreiungsweg ?

    • Jan87
    • 12. März 2024 um 12:15
    Rigpa:

    Der Autor sagte in dem Gespräch ( ich habe aber bis jetzt nur 5 Minuten angehört, da ich eigentlich nach etwas andrem gesucht habe, etwas zum richtigen Umgehen mit Jugendlichen ), das ADHS kein Aufmerksamkeits- Defizit ist, sondern ein Problem beim Umlenken der Aufmerksamkeit. Da sehe ich mich etwas wieder. Dass sie in einer Tätigkeit die ihnen Spaß macht voll aufgehen können, aber bei anderen Tätigkeiten, die eher lästig sind, da fällt es ihnen schwer auch da so viel Aufmerksamkeit reinzustecken. Da kann ich ein Lied von singen.

    Eine Überweisung tätigen, ging neulich gründlich schief mit Folge, dass

    ich nun Schulden habe bei einer Inkasso. :D :grinsen:

    Ja, "Problem beim Umlenken der Aufmerksamkeit" ist sehr treffend.

    Wenn etwas interessant ist, hat man auch schnell das Problem von zu viel Aufmerksamkeit und verliert sich in einer Sache (Hyperfokus).
    Ist ein Problem, wenn man sich davon kontrollieren lässt, aber da hilft, wenn ich nach der wissenschaftlichen Datenlage und auch nach meinen eigenenen Erfahrungen gehe, Meditation extrem gut gegen.

    Aufmerksamkeit kann man auch einfach Achtsamkeit nennen, dann wird eigentlich direkt deutlich, wo der Vorteil liegt ;)

    Solche Sachen wie mit Rechnungen vergessen ist auch ein bekanntes Problem (die ADHS-Steuer).

    Würde das aber, auch für dich, auf die Vata-Eigenschaft "Lernt schnell und vergisst schnell" zurückführen. Kleine uninteressante Sachen bleiben auch nach viel Meditieren für den Verstand eher unwichtig, ist mein Eindruck.
    Kleiner Notizzettel hilft da aber Wunder.

    Zu dem anderen Teil weiß ich gerade nicht viel zu sagen. Bin nur ganz froh, dass ich vor ein paar Jahren auf ein kleines Dorf gezogen bin.

    Hier grüßt eigentlich jeder freundlich zurück, wenn man Moin sagt.
    Aber falls nicht, kann man das Moin (Guten xxx) demjenigen ja noch mehr wünschen, da er vielleicht gerade einen schlechten Tag hat. Wie du sagst: Immer mit Metta - immer das gute in den anderen sehen und fördern :)

    Wegen der KI: Sehr gerne - die hat mir schon seit ihrem release bei so vielen Sachen geholfen. Je nach Thema ersetzt die schon eine Person, die sich professionell damit beschäftigt. Als Englisch-Lehrer z.B. sehr gut zu gebrauchen (Sprache ist ja quasi das Fachgebiet von einem Large Language Model ;) )

    Liebe Grüße :)

  • Formen von Hochsensibilität und ist sie ein Geschenk für den Befreiungsweg ?

    • Jan87
    • 8. März 2024 um 14:21
    ewald:

    Die Hochsensibilität isoliert betrachtet führt zu keinem guten Ergebnis, egal was die Ärzte sagen, die so gerne Krankheiten behandeln und weniger vorbeugend für Gesundheit sorgen.

    Aryuveda geht da halt genau in die andere Richtung. Da wird jede Person individuell betrachtet und dann nach ihren Bedürfnissen Maßnahmen getroffen, um Krankheiten vorzubeugen oder zu behandeln.

    Geht in dem Video auch um das Thema.

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    Selber gucke ich mir gerade nochmal Videos an, die ich vor einem Jahr schonmal hesehen habe. Gerade von Dr. Kanojia die zum dem Thema gehörenden.

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    Wichtiger Take-Away aus dem Video ist auf jeden Fall, dass man bei den Doshas verschiedene Verteilungen hat. Hatte damals schon festgestellt, dass ich mich als vata-pitta einteilen kann, kapha ist sehr schwach bei mir, muss da dementsprechend auch immer auf genug erdende Praktiken achten (soweit ich das bisher rausgefunden habe..)

    Mit GPT habe ich die Infos aus dem Video nochmal etwas zusammenfassen lassen (also die AI nach dem Thema befragt, sagt mir die gleichen sachen, wie auch Dr. K in dem Video)

    Hingabe Ich pack mal die Fragen mit dazu, dann kannst du bisschen sehen, wie man damit arbeiten kann. Geht übern Browser ganz einfach über chat.openai.com

    Zitat

    Q: bitte erkläre ausführlich, wie sich bei jedem mensch die arjuveda doshas unterschiedlich verteilen (fachbegriff für die basislinie) und man ein typ mit einem starken, zwei starken oder ausgeglichenen doshas sein kann. Erkläre dann, wie man die basislinie verändern sollte, wenn ein oder zwei doshas zu stark sind.

    Erkläre, wie bestimmte grundtypen ihren altag unterschiedlich gestalten sollten

    Zitat

    Ayurveda ist ein altes indisches Gesundheitssystem, das auf der Idee basiert, dass jede Person eine einzigartige Mischung aus drei Doshas oder Konstitutionstypen hat. Diese Doshas sind Vata, Pitta und Kapha, und sie repräsentieren verschiedene Energien oder Prinzipien im Körper. Die Verteilung dieser Doshas bestimmt im Wesentlichen den Konstitutionstypen oder die Basislinie einer Person.

    ### Grundlegende Dosha-Beschreibungen:

    1. **Vata**: Vata ist verantwortlich für Bewegung und Kommunikation im Körper. Es ist das Dosha, das für Bewegung, Kreativität und Flexibilität steht. Wenn Vata übermäßig ist, kann dies zu Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Ungleichgewicht führen.

    2. **Pitta**: Pitta steht für Transformation und Stoffwechsel im Körper. Es ist verantwortlich für Verdauung, Stoffwechsel und Temperament. Ein überschüssiges Pitta kann zu Entzündungen, Wutausbrüchen und Magenproblemen führen.

    3. **Kapha**: Kapha ist verantwortlich für Struktur und Stabilität im Körper. Es ist das Dosha, das für Ausdauer, Ausgeglichenheit und Stärke steht. Wenn Kapha übermäßig ist, kann dies zu Gewichtszunahme, Trägheit und emotionaler Stagnation führen.

    ### Unterschiedliche Verteilung der Doshas:

    1. **Einzelne Dosha-Dominanz**:

    - Manche Menschen haben eine überwiegende Dominanz eines bestimmten Doshas, was bedeutet, dass dieses Dosha bei ihnen besonders stark ausgeprägt ist.

    - Zum Beispiel könnte jemand eine Vata-Dominanz haben, was bedeutet, dass Vata-Eigenschaften wie Kreativität, Beweglichkeit und Sensibilität bei ihnen ausgeprägter sind als bei den anderen Doshas.

    2. **Zwei Dosha-Dominanz**:

    - Es ist auch möglich, dass eine Person eine Kombination aus zwei dominanten Doshas hat. Zum Beispiel könnte jemand Pitta-Kapha-Dominanz haben, was bedeutet, dass sie sowohl die Eigenschaften von Pitta (z.B. Intensität, Organisation) als auch von Kapha (z.B. Stabilität, Ruhe) stark ausprägen.

    3. **Ausgeglichene Doshas**:

    - Eine ausgeglichene Dosha-Verteilung bedeutet, dass alle drei Doshas in einem harmonischen Gleichgewicht sind. Dies führt zu guter Gesundheit, emotionaler Ausgeglichenheit und einem starken Immunsystem.

    ### Veränderung der Basislinie:

    Wenn ein oder zwei Doshas zu stark sind, kann Ayurveda verschiedene Ansätze empfehlen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen:

    1. **Ernährung**: Eine Dosha-ausgleichende Ernährung kann helfen, das übermäßige Dosha zu reduzieren. Zum Beispiel kann eine Vata-Person warme, nahrhafte Mahlzeiten bevorzugen, während eine Pitta-Person kühlende, beruhigende Lebensmittel wählen sollte.

    2. **Lebensstil**: Anpassungen im Lebensstil können ebenfalls dazu beitragen, das Dosha-Gleichgewicht zu fördern. Zum Beispiel kann eine Vata-Person von regelmäßiger Meditation und ruhigen Aktivitäten profitieren, während eine Pitta-Person von kühlenden Übungen wie Schwimmen oder Yoga profitieren könnte.

    3. **Kräuter und Heilmittel**: Ayurvedische Kräuter und Heilmittel können verwendet werden, um das übermäßige Dosha zu beruhigen und das Gleichgewicht wiederherzustellen. Zum Beispiel kann Ashwagandha bei einer erhöhten Vata helfen, während Aloe Vera bei einer übermäßigen Pitta nützlich sein kann.

    ### Tägliche Routinen für verschiedene Typen:

    1. **Vata-Typ**:

    - Eine Vata-Person sollte sich auf Routine und Stabilität konzentrieren, um das übermäßige Vata auszugleichen.

    - Empfohlene Aktivitäten sind sanfte Yoga-Übungen, Meditation und regelmäßige Ruhepausen.

    - Eine warme, nahrhafte Ernährung mit beruhigenden Gewürzen wie Ingwer und Zimt ist ideal.

    2. **Pitta-Typ**:

    - Eine Pitta-Person profitiert von kühlenden Aktivitäten wie Schwimmen oder Spazierengehen in der Natur.

    - Entspannungspraktiken wie Meditation und Atemübungen sind hilfreich, um das Pitta zu beruhigen.

    - Eine Ernährung mit viel frischem Gemüse, süßen Früchten und kühlenden Kräutern wie Koriander ist förderlich.

    3. **Kapha-Typ**:

    - Für eine Kapha-Person sind regelmäßige Bewegung und Aktivität wichtig, um Trägheit zu überwinden.

    - Aktivitäten wie Tanzen, Joggen oder Yoga können Kapha ausgleichen.

    - Eine leichte, trockene Ernährung mit viel Gemüse, Gewürzen und weniger Öl ist für Kapha-Typen empfohlen.

    Es ist wichtig zu beachten, dass die Dosha-Typen nicht statisch sind und sich im Laufe des Lebens ändern können. Durch die Anpassung von Ernährung, Lebensstil und täglichen Routinen gemäß den Empfehlungen der Ayurveda kann man das Dosha-Gleichgewicht fördern und so zu einem gesünderen und ausgeglicheneren Leben beitragen. Ayurveda betrachtet jede Person als einzigartig, und daher können individuelle Unterschiede bei der Dosha-Balance unterschiedliche Ansätze erfordern.

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    Zitat

    was sind die samskrit begriffe dafür (prakriti oder so glaube ich?)

    Zitat

    Die Sanskrit-Begriffe, die in der Ayurveda verwendet werden, um die individuelle Konstitution oder die Basislinie zu beschreiben, sind "Prakriti" und "Vikriti". Hier ist eine Erläuterung der Bedeutung dieser Begriffe:

    1. **Prakriti**: Dieser Begriff bezieht sich auf die angeborene, natürliche Konstitution oder Basislinie eines Individuums. Es ist die ursprüngliche, einzigartige Mischung der Doshas, mit der eine Person geboren wird. Prakriti ist das, was von Natur aus in einer Person vorhanden ist und neigt dazu, relativ stabil zu sein. Es bestimmt, wie die Doshas normalerweise im Gleichgewicht sind, wenn eine Person gesund ist.

    2. **Vikriti**: Im Gegensatz dazu bezieht sich Vikriti auf den aktuellen Zustand der Doshas oder die aktuelle Konstitution einer Person. Es beschreibt das Ungleichgewicht der Doshas, das aufgrund von Umweltfaktoren, Ernährung, Lebensstil und anderen Einflüssen auftreten kann. Vikriti ist also der Zustand, den eine Person in einem bestimmten Moment oder zu einem bestimmten Zeitpunkt hat.

    In Bezug auf die Fragestellung:

    - **Prakriti** beschreibt die individuelle Konstitution, die bei der Geburt festgelegt ist und im Laufe des Lebens im Allgemeinen relativ konstant bleibt.

    - **Vikriti** beschreibt das vorübergehende Ungleichgewicht der Doshas, das durch Lebensstil, Ernährung oder andere Faktoren entstehen kann.

    Wenn ein Ayurveda-Praktiker eine Person beurteilt, betrachtet er sowohl die Prakriti als auch die Vikriti, um festzustellen, wie das aktuelle Ungleichgewicht im Vergleich zur natürlichen, ursprünglichen Konstitution aussieht. Die Behandlung zielt darauf ab, das Vikriti zu korrigieren und das Dosha-Gleichgewicht zurück zur Prakriti zu bringen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern.

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    Zitat

    danke. wie wird der vata-pita-typ beschrieben und wie sollte er seinen alltag gestalten?

    Zitat

    Der Vata-Pitta-Typ ist eine Kombination der Doshas Vata und Pitta. Diese Person hat also sowohl Eigenschaften von Vata (Luft und Raum) als auch von Pitta (Feuer und Wasser). Es ist wichtig zu beachten, dass die Dominanz von Vata oder Pitta in diesem Typen variieren kann, und einige Personen können eine ausgewogenere Mischung haben, während andere eine stärkere Neigung zu einem der Doshas haben.

    ### Merkmale des Vata-Pitta-Typs:

    1. **Körperliche Merkmale**:

    - Diese Personen neigen dazu, eine zierliche und schlanke Statur zu haben, aber mit einem guten Muskeltonus.

    - Die Haut kann dünn, trocken und empfindlich sein.

    - Die Haare sind oft dünn, fein und neigen dazu, früh zu ergrauen oder auszufallen.

    - Sie haben eine normale Verdauung, die aber bei Stress oder Ungleichgewicht beeinträchtigt sein kann.

    2. **Geistige und Emotionale Merkmale**:

    - Der Vata-Pitta-Typ ist oft sehr kreativ, lebhaft und innovativ wie Vata.

    - Sie sind auch entscheidungsfreudig, zielorientiert und haben eine starke Persönlichkeit wie Pitta.

    - Es kann zu einem inneren Konflikt zwischen der Lebhaftigkeit von Vata und der Intensität von Pitta kommen.

    - In stressigen Situationen können sie nervös, ängstlich oder reizbar werden.

    3. **Verhalten und Reaktionen**:

    - Sie neigen dazu, sich schnell zu bewegen und sich leicht von einer Aktivität zur anderen zu bewegen.

    - Ihr Geist ist aktiv, mit vielen Ideen und Projekten, die sie verfolgen möchten.

    - Sie können leicht ungeduldig, kritisch und perfektionistisch sein, vor allem, wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten.

    ### Alltagsgestaltung für den Vata-Pitta-Typ:

    Um das Gleichgewicht zu fördern und das Wohlbefinden zu verbessern, kann der Vata-Pitta-Typ verschiedene Ansätze in seinem Alltag anwenden:

    1. **Ernährung**:

    - Eine Dosha-ausgleichende Ernährung ist entscheidend. Sie sollte warm, leicht verdaulich und beruhigend sein.

    - Vermeiden Sie übermäßig scharfe, trockene oder fettige Speisen.

    - Genießen Sie nahrhafte Suppen, gedünstetes Gemüse, Vollkorngetreide und beruhigende Kräutertees.

    2. **Routine**:

    - Eine regelmäßige tägliche Routine ist für Vata-Pitta-Typen besonders wichtig, um Stabilität zu schaffen.

    - Beginnen Sie den Tag mit einer sanften Morgenroutine, die Zeit für Meditation, Yoga oder Atemübungen enthält.

    - Planen Sie feste Essens- und Schlafenszeiten, um den Körper im Gleichgewicht zu halten.

    3. **Entspannung**:

    - Da diese Typen dazu neigen, sich schnell zu bewegen und zu denken, ist es wichtig, regelmäßig zu entspannen.

    - Praktiken wie Meditation, Yoga Nidra oder Progressive Muskelentspannung können hilfreich sein.

    - Nehmen Sie sich Zeit für ruhige Aktivitäten wie Lesen, Spazierengehen in der Natur oder Malen.

    4. **Bewegung**:

    - Wählen Sie moderate, beruhigende Übungen, die sowohl den Geist als auch den Körper stärken.

    - Yogaarten wie Hatha Yoga oder Yin Yoga sind besonders gut geeignet.

    - Spaziergänge in der Natur oder Schwimmen können auch sehr wohltuend sein.

    5. **Stressmanagement**:

    - Da Vata-Pitta-Typen dazu neigen, Stress zu erleben, ist es wichtig, Stressmanagement-Techniken zu erlernen.

    - Praktiken wie Achtsamkeit, tiefes Atmen oder das Führen eines Tagebuchs können helfen, den Geist zu beruhigen.

    - Regelmäßige Pausen während des Tages einplanen, um sich zu entspannen und zu regenerieren.

    6. **Kräuter und Öle**:

    - Ayurvedische Kräuter und Öle können dazu beitragen, das Dosha-Gleichgewicht zu fördern.

    - Beruhigende Kräuter wie Brahmi oder Ashwagandha können helfen, den Geist zu beruhigen.

    - Für die äußerliche Anwendung können kühlende Öle wie Kokosnuss oder Sandelholz verwendet werden.

    Indem der Vata-Pitta-Typ seine täglichen Gewohnheiten entsprechend anpasst und sich auf Ausgeglichenheit und Stabilität konzentriert, kann er dazu beitragen, sein Dosha-Gleichgewicht zu fördern und ein gesundes, erfülltes Leben zu führen. Es ist auch ratsam, regelmäßige Konsultationen mit einem erfahrenen Ayurveda-Praktizierenden in Betracht zu ziehen, um eine individuell angepasste Herangehensweise zu erhalten.

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  • negative Gedanken umwandeln, bzw. ersetzen

    • Jan87
    • 8. März 2024 um 07:54

    Kleine Ergänzung noch bezüglich des Thread-Titels.

    Das "Gedanken ersetzen" ist bei einfachen unheilsamen Gedanken eine Technik, um z.B. Neid/Gier gegen Wohlwollen zu ersetzen.

    Für solch starke Gedanken, wie sie ein PTBS hervorrufen kann, ist sie grundsätzlich eher nicht gedacht.

    Einmal kurz erklärt:

    Zitat

    Im Theravada-Buddhismus ist die Praxis des "Gedanken-Ersetzens" oder "Gedanken-Umleitens" eine wichtige Methode, um unheilsame Gedanken durch heilsame Gedanken zu ersetzen. Dieser Prozess wird oft als ein Schlüsselaspekt des "rechten Denkens" (samma sankappa) im Edlen Achtfachen Pfad beschrieben.

    ### 1. Grundlagen des Gedanken-Ersatzes:

    - **Unheilsame Gedanken (Akusala)**: Im Theravada-Buddhismus werden Gedanken, die zu Leiden und Verwirrung führen, als unheilsam oder "Akusala" bezeichnet. Dazu gehören Gedanken der Gier, des Hasses, der Verblendung, des Neides usw.

    - **Heilsame Gedanken (Kusala)**: Auf der anderen Seite werden Gedanken, die zu Wohlbefinden, Klarheit und Weisheit führen, als heilsam oder "Kusala" betrachtet. Dazu gehören Gedanken der Großzügigkeit, der Liebe, der Mitgefühls und der Weisheit.

    ### 2. Praxis des Gedanken-Ersatzes:

    #### A. Achtsamkeit (Sati):

    Der Prozess des Gedanken-Ersatzes beginnt oft mit Achtsamkeit. Dies bedeutet, sich bewusst zu werden, welche Gedanken im Geist auftauchen, ohne sie automatisch zu akzeptieren oder zu verdrängen.

    #### B. Erkennen unheilsamer Gedanken:

    Sobald man sich unheilsamer Gedanken bewusst ist, ist der nächste Schritt, sie klar zu erkennen. Dies beinhaltet die Einsicht, dass diese Gedanken letztendlich Leiden verursachen, für einen selbst und oft auch für andere.

    #### C. Unterbrechung der unheilsamen Gedanken:

    An diesem Punkt versucht man, die unheilsamen Gedanken zu unterbrechen. Dies kann durch verschiedene Methoden geschehen, wie zum Beispiel durch bewusstes Atmen, durch Lenken der Aufmerksamkeit auf den Körper oder durch bewusste Ablenkung.

    #### D. Einsetzen heilsamer Gedanken:

    Nachdem die unheilsamen Gedanken unterbrochen wurden, ist der nächste Schritt, heilsame Gedanken einzusetzen. Dies kann durch bewusstes Kultivieren von Gedanken wie Mitgefühl, Dankbarkeit, Geduld und Weisheit geschehen.

    #### E. Wiederholung und Vertiefung:

    Wie bei jeder Praxis im Buddhismus erfordert auch der Gedanken-Ersatz Übung und Wiederholung. Je öfter man diese Praxis ausführt, desto mehr wird der Geist dazu neigen, automatisch zu heilsamen Gedanken zu neigen, anstatt den unheilsamen nachzugeben.

    ### 3. Beispielhafte Anwendung:

    Angenommen, jemand erlebt ein Gefühl von Ärger gegenüber einer Person, die ihm Unrecht getan hat. Anstatt diesem Ärger nachzugeben, würde die Praxis des Gedanken-Ersatzes wie folgt angewendet:

    1. **Achtsamkeit**: Die Person wird sich bewusst, dass Ärger in ihrem Geist aufkommt.

    2. **Erkennen unheilsamer Gedanken**: Die Person erkennt, dass dieser Ärger Leiden verursacht und ihr Wohlbefinden beeinträchtigt.

    3. **Unterbrechung der unheilsamen Gedanken**: Die Person unterbricht den Ärger, vielleicht durch bewusstes Atmen oder durch eine kurze Pause.

    4. **Einsetzen heilsamer Gedanken**: Anschließend lenkt die Person ihre Gedanken auf Mitgefühl für die andere Person, auf Vergebung oder darauf, dass jeder Fehler macht und dass es besser ist, inneren Frieden zu bewahren.

    5. **Wiederholung und Vertiefung**: Mit der Zeit wird der Geist dieser Person eher zu Mitgefühl und Vergebung tendieren, wenn Ärger aufkommt, anstatt ihm nachzugeben.

    Diese Praxis des Gedanken-Ersatzes im Theravada-Buddhismus ist eine effektive Methode, um das Bewusstsein zu schulen, unheilsame Gedanken zu erkennen und sie durch heilsame Gedanken zu ersetzen. Auf diese Weise kann der Praktizierende Frieden, Weisheit und Wohlbefinden im Geist kultivieren.

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  • Gemeinsamkeiten und Abgrenzung Kshanti (Geduld) zu Upekkha (Gleichmut)

    • Jan87
    • 7. März 2024 um 20:34
    Zitat

    Die sechs Paramitas sind eine Liste von Tugenden oder "vollkommenen Handlungen" im Mahayana-Buddhismus. Diese werden gelehrt, um auf dem Weg zur Erleuchtung zu helfen. "Paramita" ist ein Sanskrit-Wort, das "vollkommen" oder "vollendet" bedeutet. Die sechs Paramitas sind:

    1. **Dana (Großzügigkeit)**: Dies bezieht sich auf die Tugend der Großzügigkeit und des Gebens. Es geht darum, materielle Güter, Zeit, Energie und sogar spirituelle Unterstützung uneigennützig und freigiebig zu teilen.

    2. **Sila (Ethik)**: Dies bezieht sich auf die Tugend der Ethik, der moralischen Integrität und des rechten Verhaltens. Es bedeutet, ein Leben zu führen, das frei von schädlichem Verhalten ist, wie Lügen, Stehlen, tödlichen Gewalt usw.

    3. **Ksanti (Geduld)**: Dies bezieht sich auf die Tugend der Geduld und Ausdauer. Es beinhaltet die Fähigkeit, gelassen zu bleiben und nicht gereizt oder verärgert zu werden, besonders wenn man mit Schwierigkeiten, Hindernissen oder unangenehmen Menschen konfrontiert ist.

    4. **Virya (Eifer oder Anstrengung)**: Dies bezieht sich auf die Tugend des Eifers, der Energie und der Entschlossenheit auf dem spirituellen Weg. Es bedeutet, Ausdauer und Energie in die Praxis von Meditation, Studium und anderen spirituellen Bemühungen zu investieren.

    5. **Dhyana (Meditation)**: Dies bezieht sich auf die Tugend der Meditation und Konzentration. Es bedeutet, den Geist zu beruhigen, zu fokussieren und zu klären, um tiefe Einsichten zu gewinnen und den Geist zu reinigen.

    6. **Prajna (Weisheit)**: Dies bezieht sich auf die Tugend der Weisheit oder des Verständnisses. Es bedeutet, die wahre Natur der Dinge zu erkennen, insbesondere die Leerheit (Shunyata) und die Interdependenz aller Phänomene. Diese Weisheit führt zur Befreiung von der Illusion der getrennten Existenz und zur Erleuchtung.

    Diese sechs Paramitas werden gelehrt, um die Praxis des Mitgefühls (Karuna) und der Weisheit zu kultivieren und so den Weg des Bodhisattva, einer erleuchteten Wesenheit, die sich dem Wohl aller Lebewesen widmet, zu unterstützen.


    Im Theravada-Buddhismus gibt es jedoch ähnliche Konzepte und Tugenden, die sich auf den Weg zur Erleuchtung beziehen. Einige dieser Tugenden werden in den "Zehn Paramis" (Paramitas) des Theravada-Buddhismus gefunden. Die Zehn Paramis sind:

    1. **Dana (Großzügigkeit)**: Wie im Mahayana-Buddhismus ist auch im Theravada-Buddhismus Großzügigkeit eine wichtige Tugend. Es beinhaltet das Geben von materiellen Gütern, Zeit, Energie und spiritueller Unterstützung.

    2. **Sila (Ethik)**: Ethik oder moralische Integrität ist auch im Theravada-Buddhismus von entscheidender Bedeutung. Es bezieht sich auf die Einhaltung der moralischen Regeln und den Verzicht auf schädliches Verhalten.

    3. **Nekkhamma (Verzicht)**: Dies bezieht sich auf den Verzicht auf weltliche Genüsse und Anhaftungen. Es beinhaltet die Entwicklung von Loslassen und innerer Freiheit von weltlichen Bindungen.

    4. **Panna (Weisheit)**: Weisheit ist eine der grundlegenden Tugenden im Theravada-Buddhismus. Es beinhaltet das Verständnis der Dinge wie sie wirklich sind, insbesondere die Überwindung der Illusion des Selbst (Anatta) und das Verständnis der Ursachen von Leiden (Dukkha).

    5. **Virya (Energie)**: Energie bezieht sich auf die Entschlossenheit und Anstrengung auf dem spirituellen Weg. Es bedeutet, Ausdauer und Entschlossenheit in der Meditation und anderen spirituellen Praktiken zu entwickeln.

    6. **Khanti (Geduld)**: Geduld ist eine Tugend, die im Theravada-Buddhismus hoch geschätzt wird. Es beinhaltet die Fähigkeit, ruhig und gelassen zu bleiben, besonders in schwierigen oder herausfordernden Situationen.

    7. **Sacca (Wahrhaftigkeit)**: Wahrhaftigkeit bezieht sich auf die Wichtigkeit von Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit im Denken, Sprechen und Handeln.

    8. **Adhitthana (Entschlossenheit)**: Entschlossenheit bezieht sich auf die Festigkeit des Willens und die Bestimmtheit, den spirituellen Weg fortzusetzen, ungeachtet der Hindernisse.

    9. **Metta (Liebevolle Güte)**: Liebevolle Güte ist eine Tugend der bedingungslosen Liebe und des Mitgefühls gegenüber allen Lebewesen.

    10. **Upekkha (Gleichmut)**: Gleichmut bezieht sich auf die Fähigkeit, in allen Lebenssituationen ausgewogen und ausgeglichen zu bleiben.

    Obwohl die Konzepte nicht genau die gleichen sind, spiegeln diese zehn Paramis im Theravada-Buddhismus ähnliche Ideen wider wie die sechs Paramitas im Mahayana-Buddhismus. Sie sind grundlegende Richtlinien für einen buddhistischen Praktizierenden auf dem Weg zur Erleuchtung und zum Überwinden des Leidens.

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    Geduld kann man auch ganz klassisch auf einen zeitlichen Rahmen beziehen.

    Zitat

    Geduld wird in der Regel als die Fähigkeit definiert, ruhig und beharrlich in schwierigen oder langwierigen Situationen zu bleiben, ohne dabei gereizt oder ungeduldig zu werden. Es beinhaltet die Fähigkeit, auf etwas zu warten, ohne sich zu ärgern, und die Bereitschaft, Herausforderungen oder Verzögerungen gelassen anzunehmen.

    Hier sind einige Definitionen von Geduld:

    1. **Ruhe in schwierigen Situationen**: Geduld bezieht sich auf die Fähigkeit, ruhig zu bleiben, auch wenn man mit Schwierigkeiten, Hindernissen oder Verzögerungen konfrontiert ist.

    2. **Beharrlichkeit**: Geduld umfasst auch die Fähigkeit, an einer Aktivität oder einem Ziel festzuhalten, auch wenn es lange dauert oder Rückschläge auftreten.

    3. **Akzeptanz von Verzögerungen**: Geduld beinhaltet die Bereitschaft, Verzögerungen oder Langsamkeit in Prozessen oder Ergebnissen zu akzeptieren, ohne dabei die Ruhe zu verlieren.

    4. **Empathie und Toleranz**: Es kann auch bedeuten, anderen gegenüber geduldig zu sein, indem man ihre Fehler oder Schwächen versteht und toleriert, anstatt ungeduldig oder kritisch zu reagieren.

    5. **Zuversicht und Gelassenheit**: Geduld schließt oft auch die Zuversicht ein, dass sich Dinge zum Besseren wenden werden, und die Fähigkeit, inmitten von Unsicherheit oder Unklarheit gelassen zu bleiben.

    In vielen Kulturen wird Geduld als eine wichtige Tugend betrachtet, die zu einem ausgeglichenen und zufriedenen Leben beiträgt. Sie ermöglicht es, Herausforderungen mit einem klaren Kopf und einem ruhigen Geist anzugehen, anstatt von Ungeduld oder Frustration überwältigt zu werden.

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  • negative Gedanken umwandeln, bzw. ersetzen

    • Jan87
    • 7. März 2024 um 18:17

    Hey Bakwan,

    bei den klassischen Achtsamkeitstechniken (Vipassana/Mindfullness) sollte man bei deiner Diagnose zum Teil etwas vorsichtig sein. Klassische Sitzmeditation z.B., bei denen du deinen Gedanken beobachtest.

    Fokusmeditationen wie Metta sind kein Problem und dürften besser geeignet sein, auch Atemübungen/Yoga.

    Zu PTSD und Atemtechniken fiel mir das Video hier ein, 4-7-8-Technik wird da gelehrt.

    Ich pack dir von GPT noch ein paar Sachen dazu. Das fasst recht gut zusammen, was ich in letzter Zeit zu dem Thema mitbekommen habe.

    Alles nur als Laien-Rat nehmen, bei der Thematik solltest du ja alles mit einem Profi abklären. GPT kann man als erste Anlaufstelle ganz gut nutzen, da aber immer bedenken, dass es nicht fehlerfrei ist - kann aber als zusätzlicher Gesprächspartner manchmal recht gute Dienste leisten.

    Zitat

    Es wurden in letzter Zeit einige Studien zum Thema Atmen durchgeführt. Das Stanford Research Institute führte vor etwa zwei Jahren eine großartige Studie durch, in der sie Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung, Kriegsveteranen, die in Afghanistan und im Irak waren, Yoga und Atemtechniken lehrten. Die Leiterin, Emma Seppälä, eine Forscherin an der Stanford Universität, sagte, dass es hauptsächlich das Atmen war, das sie beeinflusste.

    Wir ließen sie dieses Programm drei Monate lang durchführen, und ihre Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung waren verschwunden und kehrten selbst ein Jahr später nicht zurück.

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    Von GPT:

    Zitat

    1. **Mögliche Probleme mit Achtsamkeitspraktiken bei PTBS:** Einige Menschen mit PTBS können Schwierigkeiten haben, sich achtsam auf gegenwärtige Gedanken und Gefühle zu konzentrieren, da dies unangenehme Erinnerungen oder Flashbacks auslösen kann. Es ist wichtig, dass du vorsichtig bist und auf deine eigenen Reaktionen achtest, während du Achtsamkeitsübungen durchführst.

    2. **Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes:** PTBS erfordert oft einen ganzheitlichen Ansatz, der verschiedene Therapiemethoden kombiniert. Dies kann auch kognitive Verhaltenstherapie (KVT) umfassen, die du bereits erwähnt hast. KVT kann dir helfen, negative Gedankenmuster zu identifizieren und sie durch positivere zu ersetzen.

    3. **Weitere Unterstützung suchen:** Es könnte hilfreich sein, eine professionelle Therapie zu suchen, die auf PTBS spezialisiert ist. Ein Therapeut kann dir dabei helfen, spezifische Techniken zu erlernen, um deine negativen Gedanken zu bewältigen und deine PTBS-Symptome zu lindern.

    4. **Kombination von Ansätzen:** Du könntest auch versuchen, verschiedene Ansätze zu kombinieren, um herauszufinden, was am besten für dich funktioniert. Das bedeutet vielleicht, weiterhin Achtsamkeitspraktiken zu üben, aber auch andere Techniken wie Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder kreative Ausdrucksformen wie Malen oder Schreiben zu integrieren.

    5. **Selbstfürsorge nicht vergessen:** Schließlich ist es wichtig, auf dich selbst aufzupassen und Geduld mit dir selbst zu haben. PTBS ist eine Herausforderung, die Zeit und Unterstützung erfordert. Finde Wege, dich zu entspannen und Momente der Freude zu erleben, sei es durch Naturspaziergänge, Musik, Kunst oder andere Aktivitäten, die dir guttun.

    Zitat

    Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine ernste psychische Erkrankung, die durch traumatische Ereignisse ausgelöst wird. Sowohl Yoga als auch Buddhismus bieten Techniken, die zur Bewältigung von PTBS-Symptomen hilfreich sein können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Wirkung von Techniken je nach Person variieren kann, und nicht alle Ansätze für jede Person geeignet sind. Es wird empfohlen, sich mit einem qualifizierten Therapeuten oder Arzt zu beraten, bevor man neue Techniken ausprobiert.

    ### Empfohlene Techniken:

    1. **Achtsamkeitsmeditation**:

    - Diese Technik, die oft im Buddhismus verwendet wird, hat sich als hilfreich für Menschen mit PTBS erwiesen. Durch das Training der Achtsamkeit lernen Betroffene, gegenwärtige Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen ohne Urteil oder Bewertung wahrzunehmen.

    2. **Atemübungen**:

    - Atemtechniken aus dem Yoga, wie zum Beispiel Pranayama, können dabei helfen, Stress abzubauen und das Nervensystem zu beruhigen. Tiefes und bewusstes Atmen kann helfen, das autonome Nervensystem zu regulieren und damit PTBS-Symptome zu reduzieren.

    3. **Yogaübungen**:

    - Bestimmte Yoga-Posen (Asanas) können helfen, Spannungen im Körper abzubauen und den Geist zu beruhigen. Sanfte, langsame Yoga-Stile wie Hatha Yoga oder Restorative Yoga sind oft gut geeignet.

    4. **Progressive Muskelentspannung**:

    - Diese Technik, die auch im Yoga genutzt wird, beinhaltet das bewusste An- und Entspannen verschiedener Muskelgruppen im Körper. Dies kann helfen, die körperliche Entspannung zu fördern und Stress abzubauen.

    5. **Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (MBCT)**:

    - Eine Kombination aus Achtsamkeitspraktiken und kognitiver Verhaltenstherapie. Sie kann helfen, negative Gedankenmuster zu unterbrechen und zu verändern.

    ### Vorsicht bei folgenden Techniken:

    1. **Intensive Atemübungen**:

    - Einige fortgeschrittene Atemtechniken können zu einer intensiven körperlichen und emotionalen Reaktion führen. Menschen mit PTBS können empfindlicher auf solche Reaktionen reagieren, daher ist Vorsicht geboten.

    2. **Zu intensives Yoga oder Meditation**:

    - Intensive Praktiken, die den Körper oder Geist überfordern können, sollten vermieden werden. Dies kann zu Überstimulation führen und PTBS-Symptome verschlimmern.

    3. **Selbstkonfrontation**:

    - Einige buddhistische Praktiken können die Konfrontation mit traumatischen Erfahrungen beinhalten. Für manche Menschen mit PTBS kann dies zu einer Überwältigung führen, daher sollte dies unter professioneller Anleitung geschehen.

    4. **Isolation**:

    - Manche Menschen neigen dazu, sich zu isolieren, wenn sie intensiv meditieren oder Yoga praktizieren. Bei PTBS kann dies dazu führen, dass die Person sich stärker von der Außenwelt zurückzieht, was kontraproduktiv sein kann.

    Jeder Mensch ist unterschiedlich, daher ist es wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Grenzen zu berücksichtigen. Wenn jemand mit PTBS daran denkt, Yoga- oder Meditationspraktiken zu nutzen, ist es ratsam, dies mit einem Therapeuten oder Arzt zu besprechen, um sicherzustellen, dass es zur jeweiligen Situation passt und keine unerwünschten Effekte hat.

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  • Formen von Hochsensibilität und ist sie ein Geschenk für den Befreiungsweg ?

    • Jan87
    • 6. März 2024 um 09:55

    Mit dem Begriff "Hochsensibel" hat die westliche Psychologie wohl nur den Vata-Typ, der schon lange in der indischen Medizin bekannt ist, entdeckt.

    Dieser Typ ist genetisch bedingt, es sind nunmal nicht alle Menschen gleich.


    GPT Vergleichen lassen, und die Unterschiede fallen kaum auf, kommen nur in der beschreibung des Körpertyps vor.

    Wie gesagt, genetische Ursachen von höherer Sensibilität werden von Dr. Mate erklärt.

    Zitat

    Eine Gegenüberstellung des Ayurveda-Vata-Typs und der Hochsensibilität in der westlichen Psychologie zeigt interessante Parallelen sowie Unterschiede auf:

    ### Ayurveda-Vata-Typ:

    - **Eigenschaften:**

    - Der Vata-Typ im Ayurveda wird oft als jemand beschrieben, der kreativ, energetisch, sensibel, und einfallsreich ist.

    - Sie neigen dazu, schnell zu denken, sich leicht zu bewegen, und haben oft eine schlanke oder zierliche Körperstruktur.

    - Sie sind auch anfällig für Nervosität, Unsicherheit, und fühlen sich oft kalt.

    - **Im Gleichklang mit Vata:**

    - Ein ausgeglichener Vata-Typ ist enthusiastisch, kreativ und flexibel.

    - Sie haben eine schnelle Auffassungsgabe und sind oft visionär und inspiriert.

    - **Ungleichgewicht:**

    - Wenn das Vata-Ungleichgewicht vorliegt, kann dies zu Ängsten, Schlaflosigkeit, Unruhe und körperlichen Beschwerden wie Trockenheit oder Verdauungsstörungen führen.

    - **Ernährung und Lebensstil:**

    - Um das Vata-Gleichgewicht zu erhalten, wird eine warme, nahrhafte Ernährung empfohlen, sowie eine regelmäßige, aber nicht zu intensive körperliche Betätigung.

    - Ruhe und eine regelmäßige Routine sind wichtig, um die Nerven zu beruhigen und das Nervensystem auszugleichen.

    ### Hochsensibilität in der Westlichen Psychologie:

    - **Eigenschaften:**

    - Hochsensible Menschen haben oft eine tiefe emotionale Reaktivität und nehmen subtile Reize und Stimulationen intensiver wahr als andere.

    - Sie sind oft einfühlsam, haben eine hohe Empathie und sind künstlerisch oder kreativ veranlagt.

    - Neue Umgebungen oder starke Sinneseindrücke können sie leicht überfordern.

    - **Im Gleichklang mit Hochsensibilität:**

    - Ein ausgeglichener hochsensibler Mensch ist empathisch, kreativ und intuitiv.

    - Sie können subtile Signale und Emotionen anderer gut verstehen und darauf reagieren.

    - **Ungleichgewicht:**

    - Wenn Hochsensible überstimuliert sind, können sie leicht gestresst, überfordert und emotional erschöpft werden.

    - Sie können dazu neigen, sich zurückzuziehen oder zu isolieren, um sich vor Reizüberflutung zu schützen.

    - **Ernährung und Lebensstil:**

    - Hochsensible Menschen können von einer ausgewogenen, gesunden Ernährung profitieren, die ihren Körper und Geist beruhigt.

    - Regelmäßige Pausen und Rückzugsorte, um sich zu entspannen und zu regenerieren, sind wichtig, um die Überstimulation zu verringern.

    ### Parallelen und Unterschiede:

    - **Kreativität und Empathie:**

    - Sowohl der Vata-Typ als auch hochsensible Menschen werden oft als kreativ, einfühlsam und empathisch beschrieben.

    - Beide haben eine Neigung zur Tiefe in ihren Gedanken und Gefühlen.

    - **Empfindlichkeit gegenüber Reizen:**

    - Sowohl Vata als auch Hochsensibilität sind empfindlich gegenüber äußeren Reizen und Umwelteinflüssen.

    - Beide Typen benötigen Ruhe, um sich auszugleichen und sich vor Überstimulation zu schützen.

    - **Ungleichgewicht und Gesundheit:**

    - Ein Ungleichgewicht bei Vata kann zu physischen Beschwerden führen, während eine Überstimulation bei Hochsensibilität oft zu emotionalen oder psychischen Belastungen führt.

    - Die Ernährung und der Lebensstil werden in beiden Systemen als Schlüssel zur Erhaltung des Gleichgewichts betrachtet.

    - **Körperliche Merkmale:**

    - Der Vata-Typ im Ayurveda wird oft mit bestimmten physischen Merkmalen in Verbindung gebracht, während Hochsensibilität weniger an physische Eigenschaften gebunden ist.

    Insgesamt zeigen diese Vergleiche, dass der Vata-Typ im Ayurveda und Hochsensibilität in der westlichen Psychologie einige ähnliche Charakteristika teilen, insbesondere in Bezug auf Kreativität, Empathie und Reizempfindlichkeit. Die Betonung auf Ernährung, Lebensstil und Selbstpflege zur Erhaltung des Gleichgewichts ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der in beiden Systemen anerkannt wird.

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    Hingabe Gucke mir deinen Post nochmal genau durch, wenn ich dazu komme. Mal Danke für den Hinweis am Ende :)

  • Wer kennt Monroe Coulombe alias Shi Heng Zong vom Shaolin Tempel Europe

    • Jan87
    • 5. März 2024 um 10:03

    Freut mich für ihn.

    Dazu wird in dem Video von Tim Gabel, was ich oben verlinkt habe, ja genug gesagt

    Zitat

    Du lebst im Kloster oder Leute dachten, du lebst 100% der Zeit im Kloster. Leute dachten vielleicht, du bist ein Mensch und ähm, du lebst im Zölibat. Du hast all diese Ordensgelübde abgegeben und hast kein Leben, sag ich mal, außerhalb des Klosters. Und jetzt sieht dich vielleicht jemand, hast du mir erzählt, bist beim Skifahren, und Leute gucken dich dann an und sagen: "Hä, du bist doch der, du bist doch der Mensch, du sollst doch nicht Skifahren gehen, das ist doch alles ein Fake." Siehst du die Robbe jetzt vielleicht nur fürs Video an? Und dann habe ich in diesem Moment denke ich mir, "Scheiße, die haben es nicht begriffen. Wieso, wieso kann der Mensch nicht, also wieso kann er nicht Skifahren gehen und gleichzeitig das tun, was er tut? Und wieso kann die Message, die du verbreitest, nicht gleichzeitig genau dasselbe Gewicht haben?" Ich finde, dass die Message dadurch sogar noch mehr Gewicht hat, weil ich sehe, dass du nicht in einem Vakuum, in einem Kloster abgeschlossen und abgetrennt von der Welt, abgetrennt von der Welt in der wir leben, so lebst, sondern verbunden mit der gesamten Welt, trotzdem diese Entscheidung triffst, jeden Tag für dich so zu leben. Und das finde ich noch beeindruckender und noch inspirierender.

  • Cannabis Legalisierung?

    • Jan87
    • 4. März 2024 um 07:28

    Bisschen was zur Geschichte/Anwendung in Indien

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  • Formen von Hochsensibilität und ist sie ein Geschenk für den Befreiungsweg ?

    • Jan87
    • 2. März 2024 um 13:28

    Hingabe Also in deiner Geschichte erkenne ich meine Vergangenheit doch ganz gut wieder. Hatte glaube ich schon einen Grund, dass dein Post hier bei mir so ein Interesse geweckt hat.

    Dr. Mate hatte ich oben ja schon erwähnt. In Scattered Minds erklärt er das. GPT kennt das auch, die KI erklärt das in kürze so:

    Zitat

    Laut Maté kann ADHS durch eine Kombination von genetischen, neurobiologischen und Umweltfaktoren verursacht werden. Er argumentiert, dass frühe Erfahrungen und das soziale Umfeld eines Kindes eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von ADHS spielen können.

    Maté erklärt, dass Kinder mit ADHS oft von klein auf ein Gefühl von Andersartigkeit oder "Anderssein" erleben. Dies kann durch ihre neurobiologischen Unterschiede verursacht werden, die dazu führen, dass sie sich schwerer anpassen können, insbesondere in Umgebungen wie Schulen, die strukturiert sind und hohe Anforderungen an Aufmerksamkeit und Verhalten stellen.

    Darüber hinaus können Kinder mit ADHS auch in ihrem Verhalten anders wirken, was dazu führen kann, dass sie von ihren Altersgenossen abgelehnt oder gemieden werden. Zum Beispiel können Impulsivität, Unruhe oder Schwierigkeiten, Regeln zu befolgen, dazu führen, dass diese Kinder in sozialen Situationen Schwierigkeiten haben.

    Diese Erfahrungen des Andersseins können sich im Laufe der Zeit verstärken, da Kinder mit ADHS häufig auch negative Reaktionen und Zurückweisung von anderen Kindern erleben. Dadurch könnten sie sich isoliert fühlen und in eine Außenseiterrolle gedrängt werden.

    Maté betont auch, dass es wichtig ist, die Bedeutung des sozialen Umfelds zu verstehen, in dem ein Kind aufwächst. Wenn ein Kind in einem Umfeld aufwächst, das Verständnis, Unterstützung und Akzeptanz bietet, kann dies dazu beitragen, die negativen Auswirkungen von ADHS zu mildern und dem Kind zu helfen, sich besser anzupassen.

    Insgesamt argumentiert Gabor Maté also, dass Kinder mit ADHS oft in früher Kindheit zu Außenseitern werden können, weil sie sich aufgrund ihrer neurobiologischen Unterschiede schwerer anpassen können und auch in ihrem Verhalten von ihren Altersgenossen abweichen. Es ist wichtig, dass diese Kinder Verständnis, Unterstützung und eine positive Umgebung erhalten, um ihre Entwicklung und ihr Wohlbefinden zu fördern.

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    Das sich dann mit den Erfahrungen ein Denken entwickelt, was eher skeptisch gegenüber anderen Menschen eingestellt ist, ist dann ja recht logisch.
    In buddhistischen Worten wurde das Bewusstsein über Jahre hinweg daraufhin konditioniert, dass man anders behandelt wird und so kommen durch diese Ansichten dann auch die dazu passenden Gedanken.

    Ich selber war früher halt sehr gut darin, mich selber irgendwo dann besser als andere zu sehen und dadurch Menschen auch unbewusst abzuwerten.

    Radikal half da auf jeden Fall die Metta-Meditation, die ich über Monate sehr regelmäßig Abends gemacht habe.

    Wie dort gesagt wird "wir kultivieren Gedanken der liebevollen Güte".

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    Wenn man dann noch durch die Lehre versteht, dass jeder Mensch nur durch seine Umstände seine Persönlichkeit gebildet hat (sein Kamma), steigt auch das Verständnis für andere.

    Für deine Überlegungen ist eventuell die Erklärung und der Vergleich der Persönlichkeit im Yoga und im Buddhismus noch hilfreich.

    Die 5 Khandhas sind Sanskara im Buddhismus, die Yoga-Psychologie erklärt es, wie ich finde, nur etwas schöner und praktischer.

    Zitat

    Samskaras und Vrittis sind Begriffe aus der Yoga-Psychologie, die wichtige Konzepte zur Erklärung des Geistes und des Verhaltens darstellen.

    1. **Samskaras in der Yoga-Psychologie**:

    - Samskaras sind im Yoga die "Eindrücke" oder "Spuren" im Geist, die durch vergangene Handlungen und Erfahrungen entstehen. Sie sind psychische Muster oder Neigungen, die sich im Laufe der Zeit durch unsere Gedanken, Handlungen und Erfahrungen bilden.

    - Diese Samskaras beeinflussen unsere Gedanken, Emotionen und Handlungen im gegenwärtigen Leben. Sie können positiv oder negativ sein und dazu führen, dass wir auf bestimmte Weise reagieren, oft ohne uns dessen bewusst zu sein.

    - Im Yoga wird gelehrt, dass das Bewusstsein und die Befreiung von Samskaras ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erleuchtung sind. Durch Praktiken wie Meditation, Achtsamkeit und spirituelle Disziplin können wir beginnen, uns von den negativen Samskaras zu befreien und eine tiefere Selbsterkenntnis zu erlangen.

    2. **Vrittis in der Yoga-Psychologie**:

    - Vrittis sind die "Wellen" oder "Bewegungen" im Geist, die durch Gedanken, Emotionen und Wahrnehmungen entstehen. Sie sind die Fluktuationen des Geistes, die dazu neigen, den Geist zu trüben und von einem klaren, ruhigen Zustand abzulenken.

    - Diese Vrittis sind oft als "Störungen" des Geistes bekannt und können dazu führen, dass wir uns von unserem wahren Selbst entfremden. Zu den Vrittis gehören Dinge wie Wünsche, Ängste, Sorgen, Zweifel und alle Arten von Gedanken, die den Geist beschäftigen.

    - Das Ziel im Yoga ist es, die Vrittis zu beruhigen und den Geist zu klären, um ein tieferes Verständnis und eine größere Kontrolle über den Geist zu erlangen. Dies wird oft durch Praktiken wie Meditation, Konzentration und Selbstreflexion erreicht.

    **Vergleich mit Sanskara im Buddhismus**:

    - Im Buddhismus bezieht sich Sanskara auf die "Formung" oder "Zusammensetzung" des Geistes durch vergangene Handlungen und Erfahrungen, ähnlich wie in der Yoga-Psychologie.

    - Sanskara im Buddhismus bezieht sich auf die mentalen Formationen oder Tendenzen, die durch Karma entstehen. Sie sind die Bausteine des Bewusstseins und beeinflussen die Art und Weise, wie wir denken, handeln und fühlen.

    - Sowohl im Buddhismus als auch im Yoga ist das Ziel, sich von den negativen Sanskaras oder Sanskara-bedingten Tendenzen zu befreien, um ein höheres Maß an spirituellem Wachstum und Erkenntnis zu erreichen.

    Insgesamt zeigen Samskaras und Vrittis in der Yoga-Psychologie die Bedeutung der Selbstreflexion, Achtsamkeit und Praktiken wie Meditation, um den Geist zu klären und von negativen Mustern zu befreien. Im Buddhismus bezieht sich Sanskara auf ähnliche Konzepte der mentalen Formationen und ihrer Auswirkungen auf das Bewusstsein und das Verhalten. Der Weg zur Befreiung von diesen Tendenzen und Mustern wird in beiden Traditionen durch spirituelle Praktiken und Erkenntnisse angestrebt.

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  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 29. Februar 2024 um 09:24

    Igor07 Also das Buch ist sehr gut in der Erklärung der ultimativen Bedeutung, bezieht sich aber im Gegensatz zu Kapitel 28 und 29 von Narada nicht auf die konventionelle Auslegung.
    Macht so auch Sinn, citta, vinnana und bhavanga alle als Bewusstsein zu übersetzen, wenn der Leser die jeweilige Bedeutung kennt und es dann, wie am Ende des Buches vor dem Glossar beschrieben, zur Praxis/Meditation nutzt. Vipassana wird dann ja im Glossar beschrieben.

    Wie schon gesagt wurde, zwischen den zwei Arten der Wahrheiten, konventionell und ultimativ, muss unterschieden werden.

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  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 29. Februar 2024 um 08:06

    [lz]

    Bewusstsein (citta) [...] passive Art von Bewusstsein (bhavaṅga) [...]

    Entsprechend den sechs Sinnen als Grundlagen lassen sich sechs Arten von
    Bewusstsein unterscheiden:
    1. Seh-Bewusstsein oder Augen-Bewusstsein (cakkhu-viññāṇa)
    2. Hör-Bewusstsein oder Ohren-Bewusstsein (sota-viññāṇa)
    3. Riech-Bewusstsein oder Nasen-Bewusstsein
    (ghāna-viññāṇa)
    4. Schmeck-Bewusstsein oder Zungen-Bewusstsein
    (jivhā-viññāṇa)
    5. Tast-Bewusstsein oder Körper-Bewusstsein (kāya-viññāṇa)
    6. Geist-Bewusstsein (mano-viññāṇa)[/lz]

    Also das ist noch verwirrender, wenn man drei unterschiedliche Pali-Begriffe mit dem selben deutschen Wort übersetzt.

    Wenn man hier aber guckt, sieht man, dass sich alles auf Nama bezieht.

    Zitat
    Bewusstsein entsteht nicht allein, sondern immer mit mindestens sieben Geistesfaktoren (cetasika) zusammen, die zusammen den Geist (nāma) bilden.

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  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 28. Februar 2024 um 20:47

    Alles gut, Igor. Ich arbeite das für mich selber auch noch etwas auf, ist nicht direkt als Antwort/Diskussion mit dir gemeint :)

    Hab mir Kapitel 29 auch nochmal angeguckt. Buddhaghosa würde mit der Interpretation vielleicht nicht unbedingt übereinstimmen, aber das Kapitel schließt auch mit "in konventionellen Begriffen ausgedrückt" im letzten Absatz ab, nach der langen Erklärung an König Milinda.

    Grundsätzlich kann man das ja immer im Hinterkopf behalten:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Quelle

    Auch der konventionelle Glaube an die Wiedergeburt sollte für mich nur da sein, um dukkha zu mindern. Ist so für mich persönlich zum Beispiel eine schöne Vorstellung, das meine Katzen, wenn sie die nächsten Jahre sterben werden, durch ihr gutes Kamma eine gute Wiedergeburt haben werden.
    Für mich selber finde ich dann auch die Erklärung von Tolle, die er am Ende von "Jetzt - die Kraft der Gegenwart" oder die der Gita/Advaita ganz schön, die sich, wenn ich es so wie oben im Theravada sehe, auch gut decken. Mein Atta/Bewusstsein ist im Buddhismus halt das Nicht-Selbst.

    Was ich von Gurudev gestern hörte, war auch schön: "Der Yogi kann sich bei seinem Tot aussuchen, ob er zurück kommt oder nicht"

    Wie gesagt, alles nur in dem Sinne, das es Leiden im Leben lindern soll. Eine schöne Aussicht auf den Tot ist ja auch nicht verkehrt, was auch immer danach kommen mag ;)

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 28. Februar 2024 um 18:41
    Igor07:

    Aber alle khandha sind weg. (nach dem Tod). So drin liegt das Problem, worum es hier geht

    . Dann, das Bewusstsein geht weiter, eigentlich.

    Bewusstsein/Erkennen (vinnana) ist nicht-selbst, also nicht du.

    Hatte hier ja schon ausführlich das Problem mit der Übersetzung "Bewusstsein" von vinnana erklärt.

    Solange man noch an den Khandhas anhaftet, wird man sie auch nach dem Tot nicht los. So kann man auch im Theravada gut die Wiedergeburt im konventionellen Sinne erklären.

    Erst mit Nibbana löst sich die Anhaftung an die Khandhas und der Bewusstseinsstrom wird nicht mehr wiedergeboren.

  • Formen von Hochsensibilität und ist sie ein Geschenk für den Befreiungsweg ?

    • Jan87
    • 28. Februar 2024 um 16:09
    ewald:

    Nee, nicht wirklich, wer unterscheidet bei Menschen Sensibilität, Hochsensibilität oder Hochsensitivität?

    Westliche Psychologie, die ja auch nur ein Modell ist. In dem Kontext machen die Einordnungen dann auch vielleicht Sinn.

    Allerdings sehe ich selber die alte indische Psychologie der westlichen weit überlegen. Seit Descartes "Ich denke, also bin ich" folgt sie einer falschen Annahme, welcher die östlichen Lehren widersprechen.

    Zitat

    Der Buddhismus, der eine Psychologie ohne Psyche lehrt, zerlegt das lebende Wesen in Geist und Materie (nāma-rūpa), die sich in einem ständigen Fluss befinden.

    https://bps.lk/olib/bp/bp102s…s_Teachings.pdf

    Ein sehr gutes Gehör wird zum Beispiel in Patanjalis Yoga-Sutras als Citti (übernatürliche Fähigkeit) und mögliche Folge von meditativer Praxis beschrieben, ebenso Empathiefähigkeit (Gedanken lesen).

  • Achtsames Gehen/ Gehmeditation

    • Jan87
    • 28. Februar 2024 um 14:21

    @Tim99 Für die klassische Gehmeditation bin ich gerade bei der Durcharbeitung der Pali-Begriffe aus The Buddha and His Teachings auf diesen Abschnitt gestoßen

    Zitat

    Die letzte Wache der Nacht

    Die frühen Morgenstunden, die von 2 bis 6 Uhr reichen und die letzte Wache der Nacht bilden, sind in vier Teile unterteilt.

    Der erste Teil wird mit Aufgehen und Abgehen verbracht (cankamana). Dies dient als sanfte körperliche Übung für Ihn.

    Für mich unklare Begriffe gehe ich gerade mit GPT durch (die Antworten sind inzwischen sehr genau in der Unterhaltung durch die vorherigen Anfragen und prompts am Start des Chats).

    Zitat

    "Cankamana" ist ein Begriff aus dem Pali, der alten Sprache des Buddhismus. Er bezieht sich auf eine meditative Praxis, die oft als "Schreiten" oder "Gehen in Meditation" übersetzt wird. Diese Praxis ist ein wichtiger Bestandteil der buddhistischen Meditationsübungen und wird oft in Kombination mit der Sitzmeditation (Sitting Meditation) gelehrt.

    ### Bedeutung von Cankamana

    "Cankamana" bezieht sich auf das meditative Gehen in einem begrenzten Raum. Es ist eine Methode der Meditation, bei der der Praktizierende in einem bestimmten Bereich hin und her geht, wobei er jede Bewegung des Fußes und jeden Schritt bewusst und achtsam wahrnimmt. Diese Praxis kann dazu dienen, Achtsamkeit (Sati) zu entwickeln, den Geist zu beruhigen und das Verständnis für die Natur des Geistes und des Körpers zu vertiefen.

    ### Ablauf von Cankamana

    Das Cankamana wird typischerweise in einem abgegrenzten Bereich praktiziert, der oft als "Gehweg" oder "Gang" bezeichnet wird. Dieser Bereich kann eine speziell dafür vorgesehene Fläche in einem Meditationszentrum sein, die mit Matten oder Holzbrettern ausgelegt ist. Der Praktizierende beginnt am Ende des Gehwegs und geht langsam und absichtlich zum anderen Ende.

    Während des Gehens praktiziert der Meditierende Achtsamkeit auf verschiedene Aspekte seiner Bewegung:

    1. **Achtsame Bewegung**: Der Meditierende ist sich bewusst über den Prozess des Gehens. Jeder Schritt wird bewusst gemacht, von der Hebung des Fußes über das Vorwärtsbewegen bis hin zur Platzierung des Fußes auf dem Boden.

    2. **Achtsame Atmung**: Oft wird die Atmung mit den Schritten synchronisiert. Zum Beispiel kann ein Schritt mit dem Einatmen und der nächste Schritt mit dem Ausatmen verbunden werden.

    3. **Achtsame Körperempfindungen**: Während des Gehens achtet der Praktizierende auch auf Körperempfindungen, wie das Anheben und Senken der Füße, das Gleichgewicht halten und mögliche Spannungen oder Unbehagen im Körper.

    4. **Achtsame Gedanken**: Jede auftauchende Gedanken oder Gefühle werden ebenfalls achtsam wahrgenommen, ohne daran festzuhalten oder sich von ihnen mitreißen zu lassen.

    ### Zweck von Cankamana

    Die Praxis von Cankamana dient verschiedenen Zwecken in der buddhistischen Meditation:

    1. **Entwicklung von Achtsamkeit**: Durch das bewusste Gehen wird die Achtsamkeit (Sati) geschult und gestärkt. Der Meditierende lernt, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein und die Erfahrungen des Gehens klar zu beobachten.

    2. **Beruhigung des Geistes**: Cankamana kann dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und zu zentrieren, indem man sich auf die einfache Handlung des Gehens konzentriert.

    3. **Vertiefung der Einsicht**: Die achtsame Wahrnehmung des Körpers und des Geistes während des Gehens kann zu einer tieferen Einsicht in die Natur des Selbst und der Realität führen.

    4. **Ergänzung zur Sitzmeditation**: Cankamana wird oft als Ergänzung zur Sitzmeditation praktiziert. Während die Sitzmeditation die Konzentration und Stabilität des Geistes fördert, kann das Gehen in Meditation helfen, die körperliche Energie auszugleichen und die Beweglichkeit des Körpers zu erhalten.

    Insgesamt ist Cankamana eine wichtige Praxis in der buddhistischen Meditation, die dazu dient, Achtsamkeit zu entwickeln, den Geist zu beruhigen und die Einsicht in die Natur des Geistes zu vertiefen. Es ist eine Möglichkeit, die meditative Praxis über die Sitzmeditation hinaus zu erweitern und eine ganzheitliche Entwicklung von Körper und Geist zu fördern.

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  • Dukkha erkennen....

    • Jan87
    • 28. Februar 2024 um 11:50
    Anna Panna-Sati:

    Ihr gemeinsames Projekt "Schule des Herzens" unterstütze ich auch, allerdings im Bewusstsein, dass es nicht unbedingt "Theravada-Buddhismus" widerspiegelt. Muss es ja auch nicht.... :)

    Theravada ist im Herzen ja "nur" der Weg zur Befreiung.

    Die Mönche/Nonnen in der Schule werden nicht auf Lebenszeit ordiniert, sondern können jederzeit wieder den Orden verlassen.
    Theravada kann man auch lehren, wenn man nicht mehr im Kloster lebt.

    Und ein zölibatäres Leben ist auch nur für Ordinierte vorgeschrieben (allerdings etwas, was jedem auf dem spirituellen Pfad hilft, dafür sollen die Bhikkhus/Bhikkhunis ja als Vorbild dienen).
    Buddha lehrt ja nur, dass man sich nicht aufgrund sinnlicher Begierden auf eine Partnerschaft einlassen sollte.

    Wenn man einen Menschen findet, mit dem es auf der spirituellen Ebene eine starke Resonanz gibt und daraus Gefühle entstehen, sehe ich in der Lehre keinen Widerspruch zu einer Partnerschaft - nur eine Aufwertung, wenn beide Menschen einem spirituellen Weg folgen.

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 28. Februar 2024 um 10:23

    Igor07 Die Theravada-Abhidhamma-Erklärung ist bei Narada ausführlich zu finden.

    Hier einmal die deutsche Übersetzung.

    Zitat

    Kapitel 28


    Wie die Wiedergeburt stattfindet


    „Der Knochenhaufen (von all den Körpern) eines Mannes,


    Der allein ein Äon gelebt hat,


    Würde eine Bergeshöhe erreichen -


    So sagte der mächtige Seher.“ – Itivut’taka


    Dem sterbenden Menschen in diesem kritischen Stadium wird nach der Abhidhamma-Philosophie ein Kamma, Kamma Nimitta oder Gati Nimitta präsentiert.


    Mit Kamma ist hier irgendeine gute oder schlechte Tat gemeint, die während seines Lebens oder unmittelbar vor seinem Sterbemoment begangen wurde. Es ist ein guter oder schlechter Gedanke. Wenn die sterbende Person eine der fünf schwerwiegenden Verbrechen (garuka kamma) begangen hätte, wie etwa Totschlag usw. oder die Jhānas (Ekstasen) entwickelt hätte, würde sie ein solches Kamma vor ihrem Tod erleben. Diese sind so mächtig, dass sie alle anderen Handlungen völlig überlagern und sehr lebhaft vor dem geistigen Auge erscheinen. Wenn er keine solch gewichtige Handlung begangen hätte, könnte er als Objekt des sterbenden Gedankenprozesses ein unmittelbar vor dem Tod begangenes Kamma (āsanna kamma) nehmen; das könnte als „Tod-Nahes Kamma“ bezeichnet werden.


    Im Fehlen eines „Tod-Nahen Kammas“ wird eine gewohnheitsmäßige gute oder schlechte Handlung (ācinna kamma) präsentiert, wie die Heilung von Kranken im Fall eines guten Arztes oder die Lehre des Dhamma im Fall eines frommen Bhikkhus oder das Stehlen im Fall eines Diebes. Wenn all dies fehlschlägt, wird irgendeine zufällige belanglose gute oder schlechte Handlung (katattā kamma) zum Objekt des sterbenden Gedankenprozesses.


    Kamma Nimitta oder „Symbol“ bedeutet eine geistige Wiedergabe irgendeines Anblicks, Klangs, Geruchs, Geschmacks, Berührungsgefühls oder einer Idee, die zur Zeit einer wichtigen Aktivität, sei es gut oder schlecht, vorherrschend war, wie zum Beispiel eine Vision von Messern oder sterbenden Tieren im Fall eines Metzgers, von Patienten im Fall eines Arztes und vom Objekt der Verehrung im Fall eines Gläubigen usw.


    Mit Gati Nimitta oder „Symbol des Schicksals“ ist irgendein Symbol des Ortes der zukünftigen Geburt gemeint. Dies zeigt sich häufig sterbenden Personen und prägt ihre Züge mit Freude oder Dunkelheit. Wenn diese Anzeichen für die zukünftige Geburt auftreten und sie schlecht sind, können sie manchmal behoben werden. Dies wird durch Beeinflussung der Gedanken des Sterbenden erreicht. Solche vorahnenden Visionen[1] des Schicksals können Feuer, Wälder, bergige Gebiete, der Mutterleib, himmlische Wohnungen und Ähnliches sein.


    Indem man ein Kamma, ein Kamma-Symbol oder ein Schicksalssymbol als Objekt nimmt, läuft ein Gedankenprozess ab, auch wenn der Tod sofort eintritt.


    Um der Bequemlichkeit willen wollen wir uns vorstellen, dass die sterbende Person im menschlichen Königreich wiedergeboren wird und dass das Objekt irgendein gutes Kamma ist.


    Sein Bhavanga-Bewusstsein wird unterbrochen, vibriert für einen Gedankenmoment und vergeht; danach entsteht und vergeht das Geist-Pforten-Bewusstsein (manodvāravajjana). Dann kommt die psychologisch wichtige Stufe – der Javana-Prozess – der hier aus Schwäche nur für fünf Gedankenmomente statt der normalen sieben läuft. Ihm fehlt jegliche reproduktive Kraft, seine Hauptfunktion besteht nur darin, die neue Existenz zu regulieren (abhinavakarana).


    Da das Objekt hier wünschenswert ist, ist das erlebte Bewusstsein ein moralisches. Das Tadālambana-Bewusstsein, das für zwei Momente die Funktion hat, das wahrgenommene Objekt zu registrieren oder zu identifizieren, kann folgen oder auch nicht. Danach tritt das Todesbewusstsein (cuticitta) auf, der letzte Gedankenmoment, der in diesem gegenwärtigen Leben erlebt wird.


    Es gibt eine Fehlannahme bei einigen, dass die nachfolgende Geburt durch dieses letzte Todesbewusstsein (cuticitta) bedingt ist, das an sich keine spezielle Funktion auszuführen hat. Was tatsächlich die Wiedergeburt bedingt, ist das, was während des Javana-Prozesses erlebt wird.


    Mit dem Erlöschen des Todesbewusstseins erfolgt tatsächlich der Tod. Dann entstehen keine materiellen Qualitäten, die aus Geist und Nahrung (cittaja und āhāraja) geboren sind. Nur eine Serie von aus hitzegeborenen (utuja) materiellen Qualitäten setzt sich fort, bis die Leiche zu Staub zerfällt.[2]


    Gleichzeitig mit dem Aufkommen des Wiedergeburtsbewusstseins entstehen die 'Körperdekade', die 'Geschlechtsdekade' und die 'Basisdekade' (kāya-bhāva-vatthu-dasaka).[3]


    Nach buddhistischer Lehre wird das Geschlecht daher im Moment der Empfängnis bestimmt und durch Kamma bedingt, nicht durch irgendeine zufällige Kombination von Spermien- und Eizellen.[4]


    Das Dahinscheiden des Bewusstseins der vergangenen Geburt ist der Anlass für das Aufkommen des neuen Bewusstseins in der anschließenden Geburt. Es wird jedoch nichts Unveränderliches oder Dauerhaftes von der Vergangenheit in die Gegenwart übertragen.


    Genau wie das Rad nur an einem Punkt auf dem Boden ruht, leben wir streng genommen nur für einen Gedankenmoment. Wir befinden uns immer in der Gegenwart, und diese Gegenwart entgleitet ständig in die unwiderrufliche Vergangenheit. Jedes momentane Bewusstsein dieses sich ständig ändernden Lebensprozesses überträgt, wenn es vergeht, seine ganze Energie, alle unveränderlich aufgezeichneten Eindrücke darauf, auf seinen Nachfolger. Jedes frische Bewusstsein besteht daher aus den Potenzialitäten seiner Vorgänger zusammen mit etwas mehr. Bei einem Tod vergeht das Bewusstsein, so wie es in Wahrheit in jedem Moment vergeht, nur um in einer Wiedergeburt ein neues zu gebären. Dieses erneuerte Bewusstsein erbt alle vergangenen Erfahrungen. Da alle Eindrücke unveränderlich im sich ständig verändernden, palimpsestartigen Geist aufgezeichnet sind und alle Potenzialitäten von Leben zu Leben übertragen werden, unabhängig von vorübergehender Zerstreuung, kann es Erinnerungen an vergangene Geburten oder vergangene Ereignisse geben. Wohingegen bei einer Erinnerung, die ausschließlich von Gehirnzellen abhängig wäre, eine solche Erinnerung unmöglich wäre.


    „Dieses neue Wesen, das die gegenwärtige Manifestation des Stroms der Kamma-Energie ist, ist nicht dasselbe wie das vorherige in seiner Linie – die Aggregate, die seine Zusammensetzung ausmachen, sind anders, haben keine Identität mit denen, die das Wesen seines Vorgängers ausmachen. Und doch ist es nicht ein völlig anderes Wesen, da es den gleichen Strom der Kamma-Energie hat, wenn auch vielleicht modifiziert, nur indem es sich in dieser Manifestation gezeigt hat, die sich jetzt in der sinnlich wahrnehmbaren Welt als das neue Wesen zu erkennen gibt.“[5]


    Der Tod ist laut Buddhismus das Ende des psycho-physischen Lebens einer einzelnen Existenz. Es ist das Vergehen der Vitalität (āyu), d.h. des psychischen und physischen Lebens (jīvitindriya), der Hitze (usma) und des Bewusstseins (viññāna).


    Der Tod ist nicht die vollständige Vernichtung eines Wesens, denn obwohl eine bestimmte Lebensspanne endet, wird die Kraft, die es bisher antrieb, nicht zerstört.


    Genau wie eine elektrische Lampe die äußere sichtbare Manifestation unsichtbarer elektrischer Energie ist, so sind wir die äußeren Manifestationen unsichtbarer kammischer Energie. Die Glühbirne mag zerbrechen und das Licht mag erlöschen, aber der Strom bleibt erhalten, und das Licht kann in einer anderen Glühbirne reproduziert werden. Auf die gleiche Weise bleibt die kammische Kraft von der Zersetzung des physischen Körpers ungestört, und das Vergehen des gegenwärtigen Bewusstseins führt zum Entstehen eines frischen in einer anderen Geburt. Aber nichts Unveränderliches oder Dauerhaftes „geht“ von der Gegenwart in die Zukunft über.


    In dem vorliegenden Fall nimmt das vor dem Tod erlebte Gedankenobjekt moralische Eigenschaften an, und das resultierende Wiedergeburtsbewusstsein nimmt als Material eine geeignete Spermien- und Eizelle menschlicher Eltern an. Das Wiedergeburtsbewusstsein (patisandhi viññāna) geht dann in den Bhavanga-Zustand über.[6]


    Die Kontinuität des Flusses ist beim Tod zeitlich ununterbrochen, und es gibt keine Unterbrechung im Strom des Bewusstseins.


    Die Wiedergeburt erfolgt sofort, unabhängig vom Geburtsort, genauso wie eine elektromagnetische Welle, die in den Raum projiziert wird, sofort in einem empfangenden Radiogerät reproduziert wird. Die Wiedergeburt des mentalen Flusses ist ebenfalls augenblicklich und lässt überhaupt keinen Raum für einen Zwischenzustand[7] (antarabhava). Der reine Buddhismus unterstützt nicht den Glauben, dass ein Geist der verstorbenen Person in einem temporären Zustand Zuflucht sucht, bis er einen geeigneten Ort für seine „Wiederverkörperung“ findet.


    [1] Für Einzelheiten zu diesen „vorahnenden Visionen des Ortes der Wiedergeburt“ siehe Dr. W. T. Evans-Wents, The Tibetan Book of the Dead, S. 183.


    [2]  Gemäß dem Buddhismus entstehen materielle Qualitäten auf vier Arten.


    i. Kamma, d.h. vergangene moralische und unmoralische Handlungen;


    ii. Utu, d.h. physische Veränderung oder das Tejo (Hitze)-Element, das sowohl Hitze als auch Kälte umfasst;


    iii. Citta, d.h. Geist und geistige Eigenschaften,


    iv. Āhara, d.h. Nahrung, die in der Nahrung vorhanden ist.


    [3] Siehe S. 424.


    [4] Vergleiche „Das Geschlecht des Individuums wird bei der Empfängnis durch die Chromosomenzusammensetzung der Gameten bestimmt. Dadurch ist der Embryo mit der Potenz ausgestattet, sich zu einem Geschlecht zu entwickeln“ Frank Alexander, Psychosomatic Medicine, S. 219.


    [5] Bhikkhu Silācāra.


    [6] Siehe A Manual of Abhidhamma von Nārada Thera, S. 273


    [7] Nach tibetischen Werken gibt es einen Zwischenzustand, in dem Wesen ein, zwei, drei, fünf, sechs oder sieben Wochen verweilen, bis zum neunundvierzigsten Tag. Diese Ansicht steht im Widerspruch zu den Lehren des Buddhismus. The Tibetan Book of the Dead, S. XLII -XLIII, 58, 160–165.

    The Buddha and His Teachings (buddhanet.net)

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    Interessant ist es dann, wenn man sich die einzelnen Pali-Begriffe genau anguckt.

    1. **Kamma**:

    - Kamma bezieht sich auf die Handlungen, Absichten oder Taten eines Individuums. Im ultimativen Sinne bezieht sich Kamma auf die Gesamtheit der Absichten, die das individuelle Schicksal bestimmen. Es ist das Gesetz von Ursache und Wirkung, das besagt, dass jede Handlung eine entsprechende Wirkung hat, entweder in diesem Leben oder in zukünftigen Existenzen.

    2. **Kamma Nimitta oder Gati Nimitta**:

    - Kamma Nimitta bezieht sich auf die Zeichen oder Vorahnungen, die aufgrund vergangener Handlungen auftreten können und die Tendenzen oder Neigungen einer Person anzeigen. Im ultimativen Sinne sind sie Manifestationen vergangener Kamma-Handlungen, die den Geist in eine bestimmte Richtung lenken.

    3. **Garuka Kamma**:

    - Garuka Kamma bezieht sich auf schwere oder schwerwiegende Handlungen, die bedeutende Auswirkungen auf das Leben und die Erfahrungen einer Person haben. Im ultimativen Sinne sind dies die Handlungen, die stark genug sind, um tiefgreifende Veränderungen im Laufe der Existenz zu bewirken.

    4. **Āsanna Kamma**:

    - Āsanna Kamma sind gegenwärtige Handlungen oder Taten, die unmittelbare Auswirkungen haben. Im ultimativen Sinne sind dies die Handlungen, die den gegenwärtigen Geisteszustand und die Erfahrungen formen.

    5. **Ācinna Kamma**:

    - Ācinna Kamma bezieht sich auf vergangene Handlungen oder Taten, die bereits begonnen haben, ihre Wirkungen zu entfalten. Im ultimativen Sinne sind dies die Handlungen, die bereits in Bewegung sind und deren Ergebnisse sich entwickeln.

    6. **Katattā Kamma**:

    - Katattā Kamma bezieht sich auf die Natur oder Art der Handlungen, die ein Individuum ausführt. Im ultimativen Sinne sind dies die grundlegenden Eigenschaften der Handlungen, die bestimmen, wie sie sich auswirken werden.

    7. **Bhavanga**:

    - Bhavanga ist das Unterbewusstsein oder der ruhende Geisteszustand zwischen bewussten Wahrnehmungen. Im ultimativen Sinne ist es das Fundament des Geistes, auf dem alle Erfahrungen aufbauen.

    8. **Manodvāravajjana**:

    - Manodvāravajjana ist das Türwächter-Bewusstsein, das den Eintritt von Sinneswahrnehmungen in den Geist kontrolliert. Im ultimativen Sinne ist es das Bewusstsein, das bestimmt, welche Eindrücke und Wahrnehmungen in den Geist eindringen und ihn formen.

    9. **Javana**:

    - Javana bezieht sich auf die Prozesse des geistigen Flusses oder der mentalen Strömung, die bei der Wahrnehmung und Reaktion auf Sinnesobjekte auftreten. Im ultimativen Sinne sind es die tiefen Schichten des Geistes, in denen Kamma gebildet wird.

    10. **Abhinavakarana**:

    - Abhinavakarana ist die Erneuerung oder Wiederholung von Gedanken oder Handlungen. Im ultimativen Sinne bezieht es sich auf den fortlaufenden Prozess der Konditionierung des Geistes durch wiederholte Muster.

    11. **Tadālambana-Bewusstsein**:

    - Tadālambana-Bewusstsein bezieht sich auf das Bewusstsein, das sich auf das Objekt oder den Gegenstand der Meditation richtet. Im ultimativen Sinne ist es das Bewusstsein, das auf dem Weg zur Erleuchtung verankert ist.

    12. **Cuticitta**:

    - Cuticitta bezieht sich auf das Bewusstsein, das während der tiefen Meditation oder Kontemplation auftritt. Im ultimativen Sinne ist es das reine Bewusstsein, das frei von allen Anhaftungen und Begierden ist.

    13. **Cittaja und Āhāraja**:

    - Cittaja bezieht sich auf das Bewusstsein, das aus dem Geist selbst entsteht, während Āhāraja sich auf das Bewusstsein bezieht, das aus externen Objekten oder Sinneserfahrungen entsteht. Im ultimativen Sinne sind es die verschiedenen Aspekte des Bewusstseins, die durch innere und äußere Einflüsse geprägt werden.

    14. **Utuja**:

    - Utuja bezieht sich auf das Bewusstsein, das durch physische oder körperliche Empfindungen entsteht. Im ultimativen Sinne ist es das Bewusstsein, das durch den Körper und seine Empfindungen beeinflusst wird.

    15. **Kāya-bhāva-vatthu-dasaka**:

    - Kāya-bhāva-vatthu-dasaka bezieht sich auf die zehn Arten von Grundlagen des körperlichen Seins. Im ultimativen Sinne sind es die verschiedenen Aspekte des körperlichen Daseins, die die Erfahrungen und Empfindungen beeinflussen.

    16. **Āyu**:

    - Āyu bezieht sich auf die Lebensspanne oder die Dauer des Lebens. Im ultimativen Sinne ist es die Zeit, die ein Individuum hat, um spirituelles Wachstum und Befreiung zu erreichen.

    17. **Jīvitindriya**:

    - Jīvitindriya bezieht sich auf die Lebenskraft oder die Fähigkeit zu leben. Im ultimativen Sinne ist es die Kraft, die das Leben erhält und ermöglicht.

    18. **Usma**:

    - Usma bezieht sich auf die Hitze oder Energie des Geistes. Im ultimativen Sinne ist es die Kraft des Geistes, die ihn antreibt und aktiviert.

    19. **Viññāna**:

    - Viññāna bezieht sich auf das Bewusstsein oder die Wahrnehmung. Im ultimativen Sinne ist es das Bewusstsein, das die Realität erlebt und durchdringt.

    20. **Eltern**:

    -

    Eltern bezieht sich auf die Eltern oder Ursprungswesen, von denen ein Individuum entstanden ist. Im ultimativen Sinne sind es die vorherigen Lebensformen oder Existenzgrundlagen, aus denen das aktuelle Leben hervorgegangen ist.

    21. **Patisandhi Viññāna**:

    - Patisandhi Viññāna bezieht sich auf das Bewusstsein, das den Beginn einer neuen Existenz oder Geburt markiert. Im ultimativen Sinne ist es das Bewusstsein, das den Übergang von einer Lebensspanne zur nächsten markiert.

    22. **Antarabhava**:

    - Antarabhava bezieht sich auf den Zwischenzustand zwischen zwei Lebensspannen oder Existenzformen. Im ultimativen Sinne ist es der Übergangszustand, in dem das Bewusstsein zwischen zwei Leben ruht oder wandert.

    Diese Begriffe sind zentral für das Verständnis des buddhistischen Konzepts von Karma, Wiedergeburt und dem Streben nach Erleuchtung. Im ultimativen Sinne zeigen sie die tieferen Schichten des Bewusstseins und wie sie durch Handlungen, Wahrnehmungen und den Zustand des Geistes geformt werden.

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 27. Februar 2024 um 21:17
    Bosluk:

    Wenn nama-rupa auf das Geist-körperliche reduziert wird, wie sieht dann ein "nāmarūpanirodho" aus, dass mit dem Verschwinden von avijjā einsetzt?

    Mit Nama ist ein geistiges benennen gemeint, welchem Unwissenheit vorausgeht.

    "Nama ist vedana, sanna, cetana, phasso und manasikara" wird in Die Lehre des Buddha und ihre wesentliche Bedeutung beschrieben.

    Kurz von GPT erklärt:

    Zitat

    Im Abhängigen Entstehen (Paticca Samuppada) sind "Nama" und "Rupa" die zwei Hauptkategorien, die das menschliche Erleben ausmachen. Nama bezieht sich auf den geistigen oder mentalen Aspekt, während Rupa den materiellen oder physischen Aspekt darstellt. Innerhalb von Nama gibt es fünf Komponenten oder Aggregaten, die im Pali-Kanon als "Pancakkhandha" bekannt sind. Diese fünf Komponenten sind Vedana, Sanna, Cetana, Phassa und Manasikara. Hier ist eine Erklärung jedes einzelnen:

    1. **Vedana** (Gefühl):

    - Vedana bezieht sich auf die subjektive Erfahrung von Empfindungen, die als angenehm, unangenehm oder neutral wahrgenommen werden. Es ist die unmittelbare, emotionale Reaktion auf einen Reiz. Zum Beispiel kann das Sehen eines geliebten Menschen ein Gefühl von Freude (angenehm), das Verbrennen der Hand an einem heißen Objekt ein Gefühl von Schmerz (unangenehm) und das Sitzen in einem ruhigen Raum ein Gefühl von Gleichmut (neutral) hervorrufen.

    2. **Sanna** (Wahrnehmung):

    - Sanna bezieht sich auf die Fähigkeit des Geistes, Dinge zu erkennen und zu unterscheiden. Es ist die kognitive Funktion, die es uns ermöglicht, Objekte zu identifizieren und ihnen Namen zuzuweisen. Zum Beispiel erlaubt uns Sanna zu erkennen, dass ein Objekt ein Baum ist, und es von anderen Objekten zu unterscheiden.

    3. **Cetana** (Absicht, Willenskraft):

    - Cetana bezieht sich auf den mentalen Prozess des Wollens, Planens und Entscheidens. Es ist die bewusste Absicht hinter unseren Handlungen. Cetana ist der mentale Faktor, der bestimmt, ob eine Handlung als gut, schlecht oder neutral betrachtet wird. Zum Beispiel kann Cetana die Absicht sein, einem Freund zu helfen, oder die Absicht, jemandem absichtlich Schaden zuzufügen.

    4. **Phassa** (Kontakt):

    - Phassa bezieht sich auf den Kontakt zwischen den Sinnesorganen (Salayatana) und den äußeren Objekten. Es ist der Moment des Zusammentreffens von Auge und Form, Ohr und Klang, Nase und Geruch, Zunge und Geschmack, Körper und Berührung, sowie Geist und mentalen Objekten. Phassa ist der Auslöser für Vedana, da er den Boden für die subjektive Erfahrung von Gefühlen schafft.

    5. **Manasikara** (Aufmerksamkeit, Geistesgegenwart):

    - Manasikara bezieht sich auf die Fähigkeit des Geistes, seine Aufmerksamkeit auf bestimmte Objekte zu richten oder von ihnen abzulenken. Es ist die geistige Aktivität, die entscheidet, auf welche Objekte der Geist sich konzentrieren soll. Zum Beispiel kann Manasikara die gezielte Aufmerksamkeit sein, die wir einem Buch widmen, während wir lesen, oder die Abwesenheit des Geistes, wenn wir abgelenkt oder unaufmerksam sind.

    Diese fünf Komponenten von Nama arbeiten zusammen, um die Erfahrung und das Verhalten eines Individuums zu formen. Sie sind miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig in der Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen, auf sie reagieren und mit ihr interagieren.

    Alles anzeigen
    Zitat

    "Nāmarūpanirodho" wird oft als "die Beendigung von Name und Form" übersetzt. Es ist Teil der zweiten Edlen Wahrheit, die besagt, dass das Leiden (Dukkha) eine Ursache hat, nämlich den Durst, gierig an den Dingen dieser Welt festzuhalten (Tanha). Dieser Durst wird als die Ursache für das Anhaften an Existenz, das Festhalten an "Name und Form" betrachtet.

    Der Begriff bezieht sich auf die Idee, dass das Festhalten an Identitäten und Konzepten (Name) sowie an körperlicher und geistiger Form (Rupa) zur Entstehung von Leiden führt. Die "Beendigung von Name und Form" wird als ein Zustand der Befreiung betrachtet, in dem das Festhalten an diesen Konzepten und Identitäten aufgelöst ist, was zur Befreiung von Leiden führt.

  • Cannabis Legalisierung?

    • Jan87
    • 27. Februar 2024 um 11:12

    Naja, aus der Diskussion werde ich mich mal zurück ziehen, die führte man schon viel zu lange und am 01.04 wird die Gesetzeslage ja endlich etwas an die Fakten angeglichen.

  • Cannabis Legalisierung?

    • Jan87
    • 27. Februar 2024 um 09:36
    Henna01:

    Während ein gemäßigter Konsum von Alkohol, die WHO schätzt 20 Gramm Alkohol oder 0,5 Liter Bier als in Ordnung oder sogar noch als Gesund ein, noch keine solchen Schäden hervorgebracht hat.

    Veraltete Info. Inzwischen wird jeglicher Alkoholkonsum als schädlich angesehen von der WHO, was wissenschaftlich auch korrekt ist (Siehe den verlinkten Huberman-Podcast)
    Dein Einzelfall ist recht uninteressant, wenn man sich die seit Jahrzehnten bekannten massiven Todesfälle durch Alkoholkonsum anguckt, ganz zu schweigen von den ganzen anderen gravierenden Folgen, die eine der stärksten Drogen, gleichauf mit Heroin (nur das man von einem Heroinentzug im gegensatz zu einem unkontrollierten Alkoholentzug nicht sterben kann) verursacht.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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