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  1. Buddhaland Forum
  2. Qualia

Beiträge von Qualia

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Qualia
    • 13. Juli 2026 um 12:16

    Stress erkennen und vermindern lehrten schon Buddha und viele antike Philosophen. Könnte man wissen, wenn nicht die, die mit Stressbeseitigung als Symptomatik behandeln, reich werden würden. Fachleute verblenden uralte Einsichten und Techniken und verteufeln einfache Hausmittel.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Qualia
    • 13. Juli 2026 um 12:10
    mukti:

    Eigentlich kommt bei der Meditation nichts dazu, es kommt was weg, nämlich die kilesa, die Geistestrübungen die aus Gier, Hass und Verblendung entstehen. Darin ist das Bewusstsein absorbiert bzw. verwickelt und bhavana ist die Ent-wicklung.


    Bhavana ist demnach Loslösung von Anhaftungen. Durch die Ausrichtung des Geistes auf ein Meditationsobjekt entsteht Sammlung (samatha), der Geist wird ruhig, klar und konzentriert. So wie man auf den Grund eines Teiches sehen kann, wenn keine Wellen sind, kann man dann mit rechter Erkenntnis (panna) die Verblendung sehen und loslassen.

    Je mehr man sich um ethisches Verhalten (sila) bemüht, desto besser gelingt es, das ist die Dreiteilung des achtfachen Pfades - sila, samadhi, panna.

    Einzig die Loslösung der Persönlichkeit von Identifikationen. Dem Glauben an: „Das ist mein, das bin ich, das ist mein Status.“


    Das Loslassen des „Ich bin“, womit auch immer es sich gleichmacht, ist notwendig. Das befreit von allen Anhaftungen an was auch immer. Dann ist Ergreifen, Festhalten, mein Besitzt einfach nur das, was es ist, Objekt/Bedingung ohne Ich-bin-Bezug.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Qualia
    • 13. Juli 2026 um 12:06

    Einzig die Loslösung der Persönlichkeit von Identifikationen. Dem Glauben an: „Das ist mein, das bin ich, das ist mein Status.“

    Das Loslassen des „Ich bin“, womit auch immer es sich gleichmacht, ist notwendig. Das befreit von allen Anhaftungen an was auch immer. Dann ist Ergreifen, Festhalten, mein Besitzt einfach nur das, was es ist: Objekte/Bedingungen ohne Ich-bin-Bezug.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Qualia
    • 13. Juli 2026 um 11:39
    AndreasM:

    Qualia


    Interessant. Ich kann damit leben, ein weiteres Synonym für Unbewusstes, körperliche Automatismen, Erbe etc zu benutzen, auch wenns mir schwerfällt: Buddhanatur. Ich finde, der Begriff stinkt dermaßen nach Heiligkeit, dass ich immer die bodenständigen Begriffe benutze. Aber gut, lass uns den benutzen.


    Leider benutzt du ihn nicht als Synonym sondern du kreierst eine weitere Entität, die scheinbar frei und unbefleckbar im Raum schwebt.


    Und das solltest du mal erklären. Aber bitte nicht mit Zirkelschlüssen und Schmalspur-rismen.

    Alles anzeigen

    Buddhanatur, von allem Mystischen befreit, ist der „Beobachter“. Das „Ich“, das mich beobachtet, ohne ein Ich zu sein.

    Den Beobachter kann ich nicht beobachten und er entzieht sich jeder meiner Vereinahmungen.


    Man kann sie auch als „RestIch“ bezeichnen, das bei rechtem Samadhi übrigbleibt und mein Ego wieder aus dem Samadhi weckt. Oder jenes, das im Augenblick des Sterbens zum Zerfallen vergeht.


    Buddhanatur ist das, was mich an die Schwelle bringt zwischen Wachsein und Augenöffnen.
    Jedes fühlende oder nicht fühlende oder denkende Lebewesen muss Buddhanatur haben.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Qualia
    • 13. Juli 2026 um 09:39

    Buddhanatur erkennt den Ochsen und lässt ihn machen, was er will, zeigt ihm aber seine Fehler. Ob der die sieht und versucht, sie zu meiden, ist nicht das Problem der Buddhanatur.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Qualia
    • 13. Juli 2026 um 09:36
    Samadhi1876:

    Und wenn man sich das durchliest, Depressiv, Schizoid, Zwanghaft, Hysterisch, und was damit eigentlich gemeint ist, die Angst vor der Selbstwerdung, versteht man auch wie komplex der menschliche Geist sein kann.

    Aufgabe des Neurologen ist: Sind das Auswirkungen einer neurologischen Störung/Krankheit oder der Psyche/des Geistes? Sind es Störungen des Geistes, kann er als Psychiater erkennen, dann kann er den Patienten an einen Psychologen überweisen oder aufgrund seiner Erfahrungen als Psychiater behandeln. Dann muss der Neurologe die Finger davon lassen.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Qualia
    • 13. Juli 2026 um 09:10

    Neurologen sollten nur Psychiater sein, um die psychischen Nebenwirkungen einer neurologischen, also organischen Erkrankung des Nervensystems zu lindern. Die psychischen Nebenwirkungen, die auftreten, wenn Neuropharmaka mit der Hilfeleistung anfangen, den organischen Schaden zu reparieren.


    Es gibt tatsächlich Krankheiten des Nervensystems, die man nicht mit Psychiatrie oder Psychologie heilen kann. Nur diese Kranken müssen wirklich in für sie und andere gesicherte Bereiche, entweder weil sie unheilbar sind oder um sie bei Heilung zu schützen.


    Zu Buddhas Zeiten kann ich erkennen das Buddha diese Kranken auch nicht heilen und sie auch nicht in die Sangha aufnehmen konnte.

  • Analytische Meditation und punkförmige Meditation

    • Qualia
    • 12. Juli 2026 um 12:49

    Die Vorbereitungen trennen mich von dem Problem. Es wird zu etwas, das ich betrachten kann, dann kann ich über Lösungen nachdenken.

    Habe ich eine Schlussfolgerung gefunden, betrachte ich diese.

    Die Betrachtung ist eigentlich Aufmerksamkeit.

    Wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, kommt die Achtsamkeit zum Einsatz. Diese führt wieder zum Nachdenken und zur Aufmerksamkeit zurück.

    Zu einer anderen Schlussfolgerung, die betrachtet werden kann usw.


    Wie lange soll dieser Kreislauf gehen? Bis nur noch Betrachtung da ist, ohne Aufmerksamkeit oder Achtsamkeit. Gedankenstilleraum.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Qualia
    • 12. Juli 2026 um 10:02
    Hue32:

    Wer den Geist nur als biochemischen Vorgang betrachtet, übersieht möglicherweise einen wichtigen Teil des menschlichen Erlebens.

    Er übersieht bewusst das menschliche Erleben, denn damit kann er nichts anfangen, weil es nicht in den Neuronen zu finden ist.

    Der Psychologe hat mit den Neuronen kein Problem, er sieht nur das menschliche Erleben und seine Wirkungen auf die Psyche. Er übersieht bewusst das er nicht weiß, was Psyche ist und wo sie ihren Sitz hat.


    Buddha zeigt, dass sich das Psychiatrische nur zeigt, wenn das Denken durch sein sich identifizieren so handelt, dass das Nervensystem und damit der Körper krank werden. Nervensystem und Körper sind für Buddha das Elementare, nicht zu bezweifelnde.

    Wenn er dukkha zeigt, ist es immer mit der Frage verbunden: Ist das wirklich dein Ding/Problem? Bist das wirklich du? Bist du wirklich dieser Status, diese Persönlichkeit? Alles ist vergänglich. Wie kannst du glauben das sich das ändert, wenn du etwas festhältst?


    Wenn deine Antwort nein ist, warum hältst du daran fest? Übe das Loslassen und kümmere dich darum was wirklich dein ist: dein Nervensystem und dein Körper. Dein Ich ist nur im Augenblick dein Ich, das ist niemals auch nicht einen Augenblick stabil.


    Psychologen versuchen, ein Ich zu heilen, das nicht stabil sein kann.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Qualia
    • 11. Juli 2026 um 22:41

    Jemanden beschämen kann man auch als Erziehung sehen: Dem anderen zeigen, wo er sich wie benommen hat, sollte bei ihm Scham auslösen, Bekenntnis und Reue.

    Sein bewusstes Abstandnehmen vom Brechen der Sila fördern, damit es auch nicht zu innerer persönlicher Scham kommt.
    Ausrede: „Hat doch keiner gesehen.“ Und schon meldet sich der grinsende Mara: Du hast es gesehen, also nicht keiner.

    Das ist die harmlose Version von Der Herrgott sieht alles. Der Herrgott ist ein rachsüchtiger Gott.

  • Wieviel Dogma mutet ihr euch zu?

    • Qualia
    • 11. Juli 2026 um 16:26

    Mein Verstehen von Dogmen war schon lange das sie mich im freien Denken behindern. Mein Denksport ist, Dogmen zu zerlegen, heißt: die Widersprüche, die nicht mit der körperlichen Realität übereinstimmen, erkennen und für mich verwerfen. Das hält gesund und munter.


    Das hilft, die Dogmen des anderen zu sehen und sogar sie mit meinem Verhalten zu reflektieren. Selbstverständlich ist mir klar das ich somit ein Betrüger bin, für das Gegenüber ein Verbündeter. Wird das Gegenüber zu jemand der mich auf seine Seite ziehen will, und ich ihm folgen soll, trenne ich mich so von ihm das er nicht mal merkt, dass ich weg bin. Die, die es mit ihrer Macht tun wollten, haben mich aggressiv erlebt.


    Mein soweit wie möglich frei sein von Drogen ist mir tatsächlich wichtiger als ein gutes Leben in einem sozialen Verband. Wo ich das schreibe, wird mir deutlich, was ich zugunsten meiner Freiheit alles nicht erreicht habe.


    Widergeburt, Paradies, Hölle, Karma sind alles nur Halluzinationen des Dogmenverbundenseins. Das ist nicht mein das icht nicht mein Ding. Wenn andere eine Bestätigung ihrer Fata Morgana haben möchten, bekommen sie diese. Ganz besonders, wenn ich sie aus einer Verzweiflung wieder ans Licht holen möchte.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Qualia
    • 10. Juli 2026 um 16:40
    Anna Panna-Sati:

    Die Buddhalehre ist ein Heilmittel dieser ganzen mentalen Leiden, die auf der Identifikation mit einem "Ego" gründen, das etwas Bestimmtes darstellen oder sein will, Ansprüche stellt und -unheilsame - Schamgefühle hervorbringt.

    Genau das ist in der Kette des bedingten Entstehens Dukkha, ausschließlich das letzte Glied. Da beginnt erst der leidende Mensch. Ausschließlich durch sein als: Das, was ich habe, bin ich. Ich bin dies und das. Das ist mein Personenstatus.


    Das von mir Ergriffene, Festgehaltene und auch das Verlorene wird zu „Das bin ich“ oder „Das war ich“. Von diesem sich befreien ist das Freiwerden von dukkha.

    Das mit Freude ergreifen, Festhalten von allem Möglichen wird Lebensfreude, weil man es loslassen kann, wenn es seinen Zweck erfüllt hat, ohne sich damit zu identifizieren oder ihm hinterherzujammern.

    Das ist nicht mein. Das ist nicht mein Ich. Ich bin nicht diese Person.


    Die Frage „Wer bin ich?“ ist die Falle, wenn ich nicht verstehe das ich dieser Körper, dieser Geist, dieses Ich bin gleichzeitig und genau jetzt und nur jetzt bin. Dann wird die Frage vollkommen bescheuert sein.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Qualia
    • 10. Juli 2026 um 10:13

    Systeme/Schulen führen immer zu dukkha wenn man sich mit ihnen identifiziert: „Das bin ich.“


    Die reine Lehre ist nur ein Satz: Das ist nicht mein, da bin ich nicht, das ist nicht mein Status.

    Da ist nichts hinzuzufügen, zu erklären oder zu rechtfertigen, vollkommen systemfrei und System beseitigend.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Qualia
    • 10. Juli 2026 um 09:20
    AndreasM:
    Qualia:

    Die Lehre blieb immer rein.

    Das halte ich für eine gefährliche Ansicht. Sie verhindert jegliche Kritik. Sie ist nicht rein, sondern durchsetzt mit Inkonsistenzen, zB erste Fessel „Selbst“ verlieren und gleichzeitig ein Bewusstsein in den Embryo herabsteigen lassen, Anzahl der Leben bis zum Erlöschen (7, 1, 0), Erinnerung an frühere Leben…

    Wenn ich die Lehre des Buddha in seinen Worten als rein erkenne, kann ich diese benutzen, um meine Unreinheiten zu erkennen und zu beseitigen. Dabei beseitige ich sogar die reine Lehre des Buddha, genauso wie er es gewollt hat.

  • Buddhistische und westliche Philosophie im Vergleich

    • Qualia
    • 10. Juli 2026 um 08:05
    GermanViking:

    Wandersmann das setzt natürlich voraus das nur Offenbarungsreligionen als richtige Religionen zählen.

    Das sind die einzigen wahren Religionen.


    Der Glaube, dass sich Offenbarungen als verwirklichbar offenbaren, macht sie erst zu Religionen. Ein Gott, der sich durch Menschen offenbart, weiß die Zukunft, und das ist Religion: Die Zukunft ist determiniert. Es ist vollkommen gleichgültig, ob meine direkte Erfahrung beweist das es nicht so ist: Ich glaube an die Offenbarungen, an Prophezeiungen, Utopien, Fiktionen der Zukunft.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Qualia
    • 10. Juli 2026 um 07:59
    Samadhi1876:

    Im Laufe der Geschichte werden die Menschen immer schlechter.

    So ist es ja auch mit der ursprünglichen Lehre geworden:


    Sie wurde nach und nach unreiner…

    Die Lehre blieb immer rein. Die Menschen blieben bei ihren Meinungen und das hat sich in den letzten 150 Generationen nicht geändert, also wurden sie auch nicht schlechter.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Qualia
    • 9. Juli 2026 um 17:30
    Igor07:

    Na gut, was sagst du dazu?


    Bist du so gut informiert? Ich nicht, obwohl ich alles Mögliche studiert habe, manchmal sogar rund um die Uhr.

    Die Frage ist berechtigt, scheint mir.

    Ich meine dazu das das eine Unverschämtheit ist, nicht einmal wert, das zu melden. Das kann jeder erkennen.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Qualia
    • 9. Juli 2026 um 10:16

    Ohne Schamlosigkeit zu wirken, kann Scham nicht erkannt werden.

    Ein Kind muss stehlen, damit es Schamlosigkeit erkennt, und dann erscheint Scham, genau dann, wenn es wieder stehlen will.

    Ohne schamloses Verhalten und das Bestehen auf Reue durch den Bestohlenen keine Scham als Puffer, um das Abstandnehmen, die Sila zu interpretieren oder zu verbiegen oder zu brechen, zu ermöglichen.

  • Achtsam geht die Welt zugrunde.

    • Qualia
    • 8. Juli 2026 um 10:44

    Alles können wir betrachten. Nur die vier Brahmavihara und die Liebe nicht, die müssen wir leben.

    Sie zu betrachten, ist dukkha, weil das uns von ihnen trennt, oder dass wir sie als das betrachten: „Das ist mein, das bin ich, so ist mein Status.“ Uns also mit ihnen identifizieren und Forderungen an andere stellen.

  • Achtsam geht die Welt zugrunde.

    • Qualia
    • 8. Juli 2026 um 09:16

    Im Satipatthana-Sutra wird nirgendwo gefordert, das zu Betrachtende zu unterdrücken, zu ignorieren oder wegzumachen.

    Es soll betrachtet werden, damit man es als das erkennt, was es ist, und nicht wie man das Betrachtete abändert.


    Achtsamkeit ist nicht Betrachtung.

    In der Meditation Achtsamkeit zu betrachten, macht uns fähig, sie jederzeit aufzusuchen, um gerade jetzt achtsam zu sein. Achtsamkeit mehr als diese Augenblicke im Alltag zu verwenden, erzeugt dukkha, weil es Anhaften an Achtsamkeit ist.

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Qualia
    • 8. Juli 2026 um 09:04
    GermanViking:
    Igor07:

    Was war früher als das Erste Konzil?

    Nur der historische Buddha, scheint mir.

    Womit deine eigene Quelle sagt das weder der Pali-Kanon noch der Theravada der Buddhismus des Buddha sind.

    Theravada oder Mahayana können nicht der Buddhismus des Buddha sein, auf dem sie beruhen, aus dem sie entstanden sind.


    Ein Baum kann nicht sein Same sein, aus dem er entstanden ist.

    Ein erwachsenes Kind kann nicht von seiner Mutter geboren sein, es beruht auf der Geburt.

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Qualia
    • 6. Juli 2026 um 18:41
    GermanViking:

    Igor07 Oder du sagst mir, was du sagen willst. ;);)


    Qualia Ich hatte immer den Eindruck, Mahayana ist eher so ein amorpher Überbegriff für alles, was nicht Theravada ist.

    Beide Namen sind Bezeichnungen für vollkommen eigenständige Dinge. Sonst könnte man ja einfach Buddhismus sagen, aber dann bleibt das Mahayana oder Theravada sein auf der Strecke? Nur wer die Wahl getroffen hat, hat auch die Karft sich gegen den anderen zu echauffieren. Für die reine Lehre Buddha bleibt da kein Platz, die Tasse ist voll von Theravada oder Mahayana.

    Darum sagte Buddha: Letztlich muss man alle Lehren wie ein Floß am Ufer zurücklassen.


    Der kann gut reden. Wer will schon schwimmen, wenn er ein Floß hat?

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Qualia
    • 6. Juli 2026 um 16:41
    Anna Panna-Sati:

    Geistesklarheit wird durch wiederholten Rausch, bzw. rauschhafte Zustände, zunehmend behindert, u.a. durch Schwächung von Achtsamkeit, Gewissen, ehrlicher Selbsterkenntnis und weiser Unterscheidungsfähigkeit:

    Rausch bewirkt nur Rausch, warum auch nicht. Rausch begleitet den Menschen, seitdem er Mensch ist. Gier nach Rausch erzeugt dukkha, das Festhalten und für sich erreichen wollen von Rausch ist das Übel.


    „Zwei Extreme nicht gepflegt werden. Welche beiden?

    Das Schwelgen in Sinnenfreuden – es ist nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos.

    Das Schwelgen in Selbstquälerei – es ist schmerzvoll, unedel und nutzlos.


    Indem er diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene den mittleren Übungsweg. Dieser bringt Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Qualia
    • 6. Juli 2026 um 16:23
    Zitat

    RE: Ist "Theravada" das bessere Hinayana? Theravada ist doch aber auch nicht der Buddhismus von Buddha, sondern die älteste Schule, die überlebt hat.

    GermanViking Das stimmt nicht ganz und der Theravada oder der Mahayana wird es nicht gern sehen: Beide sind die ältesten überlebenden Schulen. Ergebnis der Spaltung.

    Zum Glück haben beide für den Erhalt des Palikanon gesorgt.

  • Achtsam geht die Welt zugrunde.

    • Qualia
    • 6. Juli 2026 um 12:53

    Dann ist doch alles gut, sie fühlen sich wohl. Man muss ihnen Leid nicht erklärenn sie wissen das sie nicht leiden.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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