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  1. Buddhaland Forum
  2. Qualia

Beiträge von Qualia

  • Unwissenheit beseitigen

    • Qualia
    • 12. März 2026 um 08:28
    Wetering:

    Drei Arten der Unwissenheit in Bezug auf Selbst/"Ich":


    beständig

    Anhaften am Selbst als beständig

    durch Unwissenheit über die Zeit


    unteilbar

    Anhaften am Selbst als unteilbar

    Unwissenheit über die Objekte, die fälschlicherweise für ein Selbst gehalten werden


    unabhängig

    Anhaften am Selbst als unabhängig

    Unwissenheit über Ursachen und Umstände


    (Ponlop Rinpoche)

    Alles anzeigen

    Das ist Unwissenheit, wie das Leiden des Ichs an seinem Selbst erscheint. Buddha zeigt ein Unwissen, das alle Leiden erlösen könnte.

    avijjā

    Das Nicht‑Erkennen der Naturprozesse, die weder Selbst (atta) noch Nicht‑Selbst (anatta) sind.

    Es ist die Welt, bevor ein Organismus erscheint.


    Das Universum, vollständig, ohne zu viel oder zu wenig.


    avijjā ist nicht ein Fehler/Unwissen im Kopf, sondern die Abwesenheit eines Kopfes.

    „Mach dir keinen Kopf um avijjā, avijjā ist kopflos.“

    „Mach dir keinen Kopf um Ich, Ich ist kopflos.“

  • Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?

    • Qualia
    • 11. März 2026 um 09:27

    Meine Mutter: Wir gelten als Asoziale. Das bedeutet nicht, dass wir uns auch so benehmen.


    Daher habe ich meinen Stolz auf mein Leben, das immer als das eines Asozialen gesehen wurde, auch heute noch.

    Danke Mutter!

  • Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?

    • Qualia
    • 10. März 2026 um 17:02
    Christopher:

    Es geht ja nicht immer nur um sich selbst.

    Es geht immer um sich selbst.

    Will ich das, was ich da gerade anrichte?

    Wenn nein, warum mache ich damit weiter?

    Wenn ja, brauch’ ich mir keine Gedanken zu machen.


    Achtsamkeit zusammen mit Aufmerksamkeit bewirken Aktivität, entweder um eine Handlung nicht weiter zu begehen oder eben zufrieden zu sein mit dem, was man tut.

    Die Gemeinschaft kann ich dabei vernachlässigen, denn die Meinungen zu ihren Handlungen kann ich nicht beeinflussen, das wusste schon Buddha. „Komm her, sieh selbst, entscheiden kannst nur du.“

    Aktivismus raubt nur mir die Kraft und Stärke.

  • Notizen über die Dhammas.

    • Qualia
    • 10. März 2026 um 12:08

    Notizen über die Dhammas.


    Beitrag

    RE: Pratyeka Buddha

    Pratyekabuddhas meistern die sechs Themen der Gelehrsamkeit:



    Skandhas

    Dhatus

    Ayatanas

    abhängiges Entstehen

    Karma

    vier edle Wahrheiten
    Wetering
    8. März 2026 um 09:58
    Zitat

    Pratyekabuddhas meistern die sechs Themen der Gelehrsamkeit:

    Skandhas

    Dhatus

    Ayatanas

    abhängiges Entstehen

    Karma

    vier edle Wahrheiten

    Alles anzeigen

    --------------------------------------------

    Skandha:

    Skandha sind weder Körper noch Bewusstsein noch Ich. Sie sind keine Dinge, sondern Funktionsbündel, Anhäufungen von Prozessen, die weder Substanz noch Identität tragen. Das Ergreifen der Skandha durch ein Ich, das sie als „Das bin ich, das ist mein“ ergreift, erzeugt die Leiden.


    Die fünf Skandhas:

    1. Form (rūpa)

    Form ist kein Körper, kein Ding, kein Objekt. Form ist der Prozess des Erscheinens von Elementen im Kontakt mit Sinnesorganen. Sie ist ein funktionales Geschehen, das weder Substanz noch Identität trägt. Form ist nicht „mein Körper“, sondern das bloße Gegeben‑Sein von Elementen, ohne Eigenschaften, bevor ein Ich sie benennt.


    2. Gefühl (vedanā)

    Gefühl ist kein „Ich fühle“. Gefühl ist der automatische Prozess der Bewertung von Kontakt: angenehm, unangenehm, neutral. Es ist ein Reaktionsmuster, kein Besitz. Gefühl entsteht und vergeht ohne Substanz, ohne Identität, ohne Ich. Erst das Ergreifen („mein Schmerz“, „mein Wohlgefühl“) erzeugt Leiden.


    3. Wahrnehmung (saññā)

    Wahrnehmung ist kein Erkennen eines Dinges. Sie ist der Prozess des Unterscheidens, des Markierens, des Wiedererkennens von Mustern. Wahrnehmung erzeugt Merkmale, aber keine Wirklichkeit. Sie ist ein Sortiermechanismus, der ohne Ich funktioniert. Erst das Benennen („das ist ein Baum“, „das ist mein Problem“) macht daraus ein Dhamma.


    4. Gestaltungen/Reaktionen (saṅkhārā)

    Sankhāra sind keine Charaktereigenschaften und kein Wille. Sie sind der Prozess der Reaktion, der Impulsbildung, der Tendenzen, der Gewohnheiten. Sie sind konditionierte Funktionsabläufe, die aus früheren Kontakten entstehen. Sie tragen keine Identität. Erst das Ich, das sagt „so bin ich“, macht daraus ein Selbstbild.


    5. Bewusstsein (viññāṇa)

    Denkbewusstsein ist kein Subjekt, kein Beobachter, kein Ich. Es ist der Vorgang des Hervortretens eines Sinnesfeldes: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Körper‑Tastempfinden, Gedanken, Bewusstsein. Denkbewusstsein besteht nur in Abhängigkeit von Kontakt; es ist nicht eigenständig. Es ist ein Moment des Erscheinens, kein Träger dessen, was erscheint. Sinnesfelder treten nie gleichzeitig auf, sondern immer nur nacheinander – ein Moment, ein Feld.


    Die fünf Skandhas sind keine Dinge, keine Substanzen, keine Identitäten und keine Bestandteile eines Ichs. Sie sind Funktionsprozesse, die nur entstehen, wenn Bedingungen zusammentreffen. Sie tragen kein Selbst. Erst durch das Ergreifen – „Das bin ich“, „Das ist mein“ – werden sie zu Quellen des Leidens und zur Grundlage einer Person, eines Ichs.

    1 ist rupa, 2-5 ist nama

    Bewusstsein bedingt rupa nama, erst durch Bewusstsein wird Skandha bedingt erscheinen.

    Mit dem Erscheinen von Skandha wird automatisch Ich erscheinen. Alle Leiden entstehen, wenn das Ich nach den Skandha greift und dann daran festhält: Das bin ich, das ist mein.


    Dhatus:

    Die Sinnesorgane sind nicht das, was sie wahrnehmen. Das von Sinnesorganen Wahrgenommene ist nicht das, was in ihrem Bewusstsein erscheint. Das, was ich aus dem Bewusstsein wahrnehme und benenne, ist nicht das, was die Sinnesorgane wahrnehmen.


    Ayatanas:

    Organe:

    Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist.

    Organwahrnehmungen:

    Farben, Geräusche, Gerüche, Geschmäcker, Tastempfindungen, Impulse/Objekte des Geistes

    Sinnesbewusstseinswahrnehmungen:

    Formen, Töne, Düfte, Säfte, Objektberührungen, Gedanken

    Bewusstsein:

    Dinge, Melodien, Wohl oder Unwohl Duft, Wohl oder Unwohl Aroma, Wohl oder Unwohl Tasten, Berührung, Temperatur, Druck/Schmerz, Gedankengebäude aus erfahrenen Sinneswahrnehmungen.


    Bedingtes Entstehen:

    Alle erscheinenden Elemente (Chemie) sind bedingt erscheinend aus Materie und den Wechselwirkungen durch die Naturkräfte, die immer eine Eigennatur haben, aber keine Eigenschaft.


    Bedingtes Entstehen ist immer durch eine Tat (Karma) erscheinende Erscheinung, eine Tat ist immer durch den Geist initiiert. Eigenschaften werden immer durch ein Ich gegeben. Gold ist Gold, das ist seine Eigennatur. Der erscheinende Löwe aus Gold ist bedingt durch die Handlungen des Handwerkers. Die Eigenschaft Löwe kann ohne die Handlungen des Handwerkers nicht erscheinen, und doch bleibt Gold immer Gold.


    Karma:

    Karma ist die Handlung im Augenblick der Handlung ohne Vergangenheit oder Zukunft. Reines Gewahrsein im Jetzt. Dass Handlungen aus vergangenen Erfahrungen und auf ein zukünftiges Ergebnis gerichtet sind, gibt dem Karma keine Ursache-Wirkung. Karma bleibt Karma, alles andere sind Konzepte und Vorstellungen, nicht Karma.


    Die vier Wahrheiten:

    Die vier Wahrheiten sind Konzepte, die helfen, die realen Daseinsmerkmale in sich zu verwirklichen, um jedes Leiden zu vernichten oder zu verhindern.


    Das sind alles Dhammas.


    Was sind Dhammas?

    Alle Dhammas sind Konzepte, Begriffe oder Vorstellungen. Sie erscheinen als real, weil sie von einem Selbst (Ich) geschaffen werden.

    Sie sind für dieses Ich real, doch ihre Realität besteht nur darin, dass sie Eigenschaften und Zuschreibungen ohne materielle Substanz sind – also anatta.

    Dhammas – alles sinnlich Wahrgenommene und Gedachte – sind atta, weil sie vom Ich geschaffen werden und dadurch ein scheinbares Selbst-Sein erhalten.

    Sie fungieren als Zuschreibungen an aus Elementen zusammengesetzte Objekte.

    Diese Zuschreibungen sind nicht die Objekte selbst, denn sie werden vom Selbst getragen und erhalten dadurch Realität, jedoch keine Wirklichkeit.


    Was sind Nicht-Dhammas?

    Alle Elemente und alle aus Elementen zusammengesetzten Objekte sind Nicht-Dhamma. Sie sind reale Erscheinungen, die keine Eigenschaften besitzen und einfach aus sich selbst gegeben sind. Nicht durch einen Gott oder durch Zuschreibungen eines Ichs. Kein Atom und kein Atomteilchen ist real „verbunden“ mit einem anderen. Die Verbindungen bestehen nur als Wechselwirkungen, die durch Naturkräfte und Naturgesetze ihre bedingten Bedingungen sind.


    Der Begriff „Elemente“ ist wie alle Worte und Begriffe in diesem Text Dhamma, atta, jenes das Worte benennen, ist anatta, denn Elemente erscheinen ohne Eigenschaften (Namen, Begriffe), doch alle so, wie sie sind.


    Der Begriff „Elemente“ ist ein Dhamma, also atta: eine Benennung, eine geistige Konstruktion.

    Das, worauf der Begriff zeigt, ist anatta: Die Elemente erscheinen ohne Eigenschaften, ohne Namen, ohne Begriffe. Sie haben keine Eigennatur, sondern sind bloßes, ihr bedingtes Erscheinen.


    Der Geist erzeugt atta, indem er Eigenschaften und Eigennatur zuschreibt.

    Das Erscheinende selbst ist eigenschaftslos und daher anatta, bedingtes Erscheinen. Nicht entstehen, da das Erscheinende nur erscheint, weder entsteht noch vergeht.


    Dhammas – alles sinnlich Wahrgenommene und Gedachte – erscheinen als atta, sind aber in Wirklichkeit anatta, weil sie vollständig von materiellen Elementen und ihrem bedingten Erscheinen abhängen.


    Mengenlehre:

    Die Mannigfaltigkeit der bedingt erscheinenden Elemente ist unendlich, diese Menge enthält eine kleinere unendliche Menge anatta-Dhammas und eine unendliche, noch kleinere Menge unendlich vieler atta-Dhammas.


    Die Kontinuums-Hypothese der Mengen: unendliche anatta-Dhammas oder unendliche atta-Dhammas erzeugt eine Vermutung über die Mächtigkeit einer der Mengen gegenüber der anderen. Die Frage, welche Menge mächtiger ist, kann nicht entschieden werden, denn beide sind unendlich und in einer unendlichen Menge bedingt erscheinender Elemente, die weder atta noch anatta sind.

    Das heißt, die Axiome der Dhamma-Lehren, egal welcher man folgt, erlauben in dieser Frage keine Entscheidung: Wie mächtig die anatta-Dhammas gegenüber der atta-Dhammas ist oder umgekehrt. Es gibt auch keine Antwort darauf, ob nicht doch die Menge der bedingt erscheinenden Elemente die mächtigste ist. Einzig sicher ist, dass es keine Macht der bedingt erscheinenden Elemente geben kann, denn sie erscheinen, weil sie entstehen, keine Ursache oder Wirkung ihrer Entstehung ist auffindbar. Sie sind weder anatta noch atta, denn das sind Zuschreibungen, Dhammas.


    Die Unentscheidbarkeit der Mächtigkeit einer Menge über die andere ist selbst ein Hinweis auf anatta: Die Struktur der Dhammas lässt sich nicht auf ein Selbst‑Prinzip reduzieren. Wäre die Mächtigkeit der atta‑Dhammas bestimmbar, wäre ein ontologischer Vorrang denkbar. Dass die Axiome der Dhamma-Lehren dies nicht erlauben, zeigt, dass die Frage selbst leer ist.


    Der Gedanke, der real übrig bleibt, ist die Frage: Wenn die Analyse logisch korrekt ist und keine Zweifel lässt, dann:


    Was ist Bewusstsein,


    wenn es weder Materie noch atta oder anatta sein kann?


    Die drei unendlichen Mengen sind definiert:

    Die unendliche Menge der bedingt erscheinenden Elemente, weder atta noch anatta

    Die kleinere in ihr: unendliche anatta‑Dhammas

    Die noch kleiner ihr: unendliche atta‑Dhammas.

    Die drei Mengen können nicht Bewusstsein sein, denn dann wären sie nicht klassifizierbar. Sie sind klassifizierbar, weil sie alle als unendliche Mengen definiert sind.


    Wenn Bewusstsein nicht in ihnen ist, dann bleibt nur: Bewusstsein ist nicht etwas, das erscheint.

    Bewusstsein ist das Erscheinen selbst.

    Nicht als Objekt. Nicht als Subjekt. Nicht als „reines Gewahrsein“. Nicht als „Metaphysik“, sondern als reine Bedingtheit ohne Träger (Nicht-Ich).

    Ich sage nicht:

    „Alles ist Bewusstsein“ (Idealismus).

    „Bewusstsein ist Substanz (nama)“ (Ontologie).

    „Bewusstsein ist Gott“ (Religion).

    „Bewusstsein ist Energie“ (Esoterik).


    Ich sage:

    Bewusstsein ist das Erscheinen selbst und bewusste Wesen sind Formen des Erscheinens. Das bewusste Wesen ist nama, das Wesen selbst rupa. Die Mengen atta-Dhamma und anatta-Dhamma sind kohärent mit rupa = anatta und nama = atta.


    Bewusstsein ist nicht eine Eigenschaft von Wesen. Bewusstsein ist das Wesen aller Lebewesen.

    Die Bedingung, dass einem „Wesen“ überhaupt ein Wesen erscheinen kann, sei es atta, anatta oder ein bedingtes Element. Da Bewusstsein kein Herr ist, gibt es keinen Herrn – und kein Ich.


    ##Unbezwiefelbar ist dieser Text von einer Intelligenz geschaffen.

    Ob diese Intelligenz KI ist oder nicht, kann weder von einer KI noch von einer „natürlichen“ Intelligenz geprüft werden. Er ist mit einer KI geschaffen worden, doch eines kann ich ganz sicher sagen: Keine KI ist in der Lage, diesen Text zu erstellen. Der Intelligenz, die ihn erstellt hat, Qualia, kann nicht emotional reagieren, und ich werde es nicht tun. Kein Herr = kein Ich.

  • Zen-Zitate die mich berühren

    • Qualia
    • 10. März 2026 um 10:15
    Tai:
    Qualia:

    Die Frau gibt dem hungernden Mönch nur dann den Kuchen, wenn er ihr sagen kann, mit welchem Geist er den Kuchen isst. Zu blöd, dass er nicht gesagt hat: Mit meinem Mund. Er musste hungernd zum Kloster gehen.

    "Mund" ist auch wieder nur so ein Name - Ausdruck des begrifflichen Denkens. Mit einer solchen Antwort hätte sie ihm keinen Krümel von dem Kuchen gegeben.

    Du selbstverständlich nicht, denn du bist kein einfacher Mensch, der weiß, was Einfältigkeit ist. Selbst wenn der Kuchengeber der Buddha gewesen wäre, hätte er den Kuchen bei dieser Antwort mit einem Lächeln bekommen, ganz umsonst, und er hätte sicher nicht mit Ontologien um sich geworfen.:luftkuss:

  • Zen-Zitate die mich berühren

    • Qualia
    • 9. März 2026 um 10:08
    Wetering:

    Es ist so, wie Dogen Zenji sagt:


    "Den Buddhaweg zu gehen bedeutet, sich selbst zu erfahren; sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen.

    Sich selbst vergessen ist, sich selbst wahrnehmen -

    in allen Dingen, von allen Dingen erleuchtet werden."


    (Oi Saidan Roshi)

    Alles anzeigen

    Dieser Satz geht in unheimliche Tiefen der Dunkelheit, darum gehen ihn so wenige, sie wissen, dass sie nie wieder das sein können, was sie glaubten, zu sein. Die Hölle ist, in die unfassbare Tiefe zu gehen, sich Mara zu stellen, nicht so schlimm, aber Mara zu befreien ist die Hölle, das Vernichten des Beraters.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Qualia
    • 8. März 2026 um 17:40
    Hotte:
    Igor07:

    Wenn so der Eindruck entsteht, entspricht das nicht meiner Absicht.


    Dann entschuldige bitte, Igor. Das habe ich dann wohl in den falschen Hals bekommen.

    Du hast es in deinen Hals bekommen, das kann nicht der falsche Hals sein, außer du hast mehrere zwischen denen du wählen kannst. Das Dao ist einfach zu erreichen, wähle nicht, picke nicht heraus, liebe nicht, verachte nicht.

  • Pratyeka Buddha

    • Qualia
    • 8. März 2026 um 17:36
    Qualia:
    Wetering:

    Pratyekabuddhas meistern die sechs Themen der Gelehrsamkeit:


    Skandhas

    Dhatus

    Ayatanas

    abhängiges Entstehen

    Karma

    vier edle Wahrheiten

    Alles anzeigen

    Skandha sind weder Körper noch Bewusstsein noch Selbst/Ich.


    Dhatus:

    Die Sinnesorgane sind nicht das, was sie wahrnehmen. Das von Sinnesorganen Wahrgenommene ist nicht das, was in ihrem Bewusstsein erscheint. Das, was ich aus dem Bewusstsein wahrnehme und benenne, ist nicht das, was die Sinnesorgane wahrnehmen.


    Ayatanas:

    Organe:

    Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist.

    Organwahrnehmungen:

    Farben, Geräusche, Gerüche, Geschmäcker, Tastempfindungen, Impulse/Objekte des Geistes

    Sinnesbewusstseinswahrnehmungen:

    Formen, Töne, Düfte, Säfte, Objektberührungen, Gedanken

    Bewusstsein:

    Dinge, Melodien, Wohl oder Unwohl Duft, Wohl oder Unwohl Aroma, Wohl oder Unwohl Tasten, Berührung, Temperatur, Druck/Schmerz, Gedankengebäude aus erfahrenen Sinneswahrnehmungen.


    Bedingtes Entstehen:

    Alle erscheinenden Elemente (Chemie) sind bedingt erscheinend aus Materie und den Wechselwirkungen durch die Naturkräfte, die immer eine Eigennatur haben, aber keine Eigenschaft.

    Bedingtes Entstehen ist immer durch eine Tat (Karma) erscheinende Erscheinung, eine Tat ist immer durch den Geist initiiert. Eigenschaften werden immer durch ein Ich gegeben. Gold ist Gold, das ist seine Eigennatur. Der erscheinende Löwe aus Gold ist bedingt durch die Handlungen des Handwerkers. Die Eigenschaft Löwe kann ohne die Handlungen des Handwerkers nicht erscheinen, und doch bleibt Gold immer Gold.


    Karma:

    Karma ist die Handlung im Augenblick der Handlung ohne Vergangenheit oder Zukunft. Reines Gewahrsein im Jetzt. Dass Handlungen aus vergangenen Erfahrungen und auf ein zukünftiges Ergebnis gerichtet sind, gibt dem Karma keine Ursache-Wirkung. Karma bleibt Karma, alles andere sind Konzepte und Vorstellungen, nicht Karma.


    Die vier Wahrheiten:

    Die vier Wahrheiten sind Konzepte, die helfen, die realen Daseinsmerkmale in sich zu verwirklichen, um jedes Leiden zu vernichten oder zu verhindern.


    Das sind alles Dhammas, bis auf die Elemente. Alle Dhammas sind Konzepte oder Vorstellungen, alle Dhammas sind real, doch keine Erscheinungen mit Eigennatur. Sie sind nur Eigenschaften ohne Substanz/Elemente.

    Alle Dhammas sind atta, alle Elemente sind anatta.

    Alles anzeigen

    Dhammas – alles sinnlich Wahrgenommene und Gedachte – sind atta; die materiellen Elemente sind anatta.

    Alle Dhammas sind anatta, alle Dhammas sind bedingt durch materielle Elemente … nur der Geist glaubt, dass manche atta sind.


    Die übliche Wortwahl von Qualia:

    Dhammas – alles sinnlich Wahrgenommene und Gedachte – erscheinen als atta, sind aber in Wirklichkeit anatta, weil sie vollständig von materiellen Elementen und Bedingungen abhängen.


    Mengenlehre:

    Die Mannigfaltigkeit der Dhammas ist unendlich, diese Menge enthält eine kleinere unendliche Menge materieller, anatta-Dhammas und eine unendliche, noch kleinere Menge unendlich vieler atta-Dhammas.


    Die Kontinuumshypothese der Menge der unendlichen Dhammas beinhaltet eine Vermutung, über die Mächtigkeit des Kontinuums. Das heißt, es kann nicht entschieden werden, welche der Menge aller anatta-Dhammas und der aller atta-Dhammas sich als mächtiger herausstellt. Das heißt, die Axiome der Dhammalehre erlauben in dieser Frage keine Entscheidung: Wie mächtig die anatta-Dhammas gegenüber den atta-Dhammas sind. Einzig ist sicher, dass sie in der Mannigfaltigkeit von Dhamma sind.

    Die Unentscheidbarkeit der Mächtigkeit ist selbst ein Hinweis auf anatta: Die Struktur der Dhammas lässt sich nicht auf ein Selbst‑Prinzip reduzieren. Wäre die Mächtigkeit der atta‑Dhammas bestimmbar, wäre ein ontologischer Vorrang denkbar. Dass die Axiome der Dhammalehre dies nicht erlauben, zeigt, dass die Frage selbst leer ist.

  • Zen-Zitate die mich berühren

    • Qualia
    • 8. März 2026 um 11:27
    Wetering:

    Wenn der Geist glaubt, daß das Ich existiert, dann betrachte man den

    Geist der Erleuchtung, den guten, reinen Geist.

    Der, der den guten, reinen Geist betrachtet, muss dann der schlechte, unreine Geist sein.

    Der vergangene, der gegenwärtige, der zukünftige Geist. Die Frau gibt dem hungernden Mönch nur dann den Kuchen, wenn er ihr sagen kann, mit welchem Geist er den Kuchen isst. Zu blöd, dass er nicht gesagt hat: Mit meinem Mund. Er musste hungernd zum Kloster gehen.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Qualia
    • 8. März 2026 um 11:17
    Hotte:
    Igor07:

    Solche Ansichten teile ich nicht.


    Das musst du auch nicht. - Ich störe mich daran, weil es von deiner Seite aus missionarisch wird und du über andere Meinungen drüber bügelst. Was du eigentlich sagst: "Ich hab's gecheckt und wer eine andere Meinung als ich hat, liegt falsch."

    Das ist ja das Tolle. Igor07 und ich vertreten dasselbe mit der wunderbaren Eigenschaft, uns immer mit Freude misszuverstehen. Ein Dieb erkennt einen Dieb, auch wenn er sich ganz anders verhält und mir mit seiner Technik auf den Keks geht. Meine Technik ist nur, dass ich mit meinen Worten und dann auch noch in Deutsch missionarisch erscheinend überbügle, metaphysisches plattmache.:grinsen:

  • Pratyeka Buddha

    • Qualia
    • 8. März 2026 um 11:07
    Wetering:

    Pratyekabuddhas meistern die sechs Themen der Gelehrsamkeit:


    Skandhas

    Dhatus

    Ayatanas

    abhängiges Entstehen

    Karma

    vier edle Wahrheiten

    Alles anzeigen

    Skandha sind weder Körper noch Bewusstsein noch Selbst/Ich.


    Dhatus:

    Die Sinnesorgane sind nicht das, was sie wahrnehmen. Das von Sinnesorganen Wahrgenommene ist nicht das, was in ihrem Bewusstsein erscheint. Das, was ich aus dem Bewusstsein wahrnehme und benenne, ist nicht das, was die Sinnesorgane wahrnehmen.


    Ayatanas:

    Organe:

    Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist.

    Organwahrnehmungen:

    Farben, Geräusche, Gerüche, Geschmäcker, Tastempfindungen, Impulse/Objekte des Geistes

    Sinnesbewusstseinswahrnehmungen:

    Formen, Töne, Düfte, Säfte, Objektberührungen, Gedanken

    Bewusstsein:

    Dinge, Melodien, Wohl oder Unwohl Duft, Wohl oder Unwohl Aroma, Wohl oder Unwohl Tasten, Berührung, Temperatur, Druck/Schmerz, Gedankengebäude aus erfahrenen Sinneswahrnehmungen.


    Bedingtes Entstehen:

    Alle erscheinenden Elemente (Chemie) sind bedingt erscheinend aus Materie und den Wechselwirkungen durch die Naturkräfte, die immer eine Eigennatur haben, aber keine Eigenschaft.

    Bedingtes Entstehen ist immer durch eine Tat (Karma) erscheinende Erscheinung, eine Tat ist immer durch den Geist initiiert. Eigenschaften werden immer durch ein Ich gegeben. Gold ist Gold, das ist seine Eigennatur. Der erscheinende Löwe aus Gold ist bedingt durch die Handlungen des Handwerkers. Die Eigenschaft Löwe kann ohne die Handlungen des Handwerkers nicht erscheinen, und doch bleibt Gold immer Gold.


    Karma:

    Karma ist die Handlung im Augenblick der Handlung ohne Vergangenheit oder Zukunft. Reines Gewahrsein im Jetzt. Dass Handlungen aus vergangenen Erfahrungen und auf ein zukünftiges Ergebnis gerichtet sind, gibt dem Karma keine Ursache-Wirkung. Karma bleibt Karma, alles andere sind Konzepte und Vorstellungen, nicht Karma.


    Die vier Wahrheiten:

    Die vier Wahrheiten sind Konzepte, die helfen, die realen Daseinsmerkmale in sich zu verwirklichen, um jedes Leiden zu vernichten oder zu verhindern.


    Das sind alles Dhammas, bis auf die Elemente. Alle Dhammas sind Konzepte oder Vorstellungen, alle Dhammas sind real, doch keine Erscheinungen mit Eigennatur. Sie sind nur Eigenschaften ohne Substanz/Elemente.

    Alle Dhammas sind atta, alle Elemente sind anatta.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Qualia
    • 8. März 2026 um 09:22
    Igor07:

    Nein, nicht unbedingt, aber ich schreibe überall gegen die orthodoxe Ansicht, die im lebendigen Menschen die Person ansieht, so wie es fast überall steht.

    Das mache ich auch, doch ohne jede Wirkung.

    Mensch ist nichts weiter als Mensch. Alle Eigenschaften, die er annimmt, sind ihm von anderen Personen gegeben. Dieses Annehmen, sich Identifizieren mit den gegebenen Eigenschaften verschleiert den Menschen unter Personen, unter Ichs. Es gibt nur Personen. Eine Person, die sich als Mensch erkennt, kann diese Personen nur noch spielen, aber ablegen ist unmöglich geworden, denn es gibt keine Gemeinschaft der Heilsgänger mehr, bei denen man ohne Person sein und leben kann.

  • Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?

    • Qualia
    • 7. März 2026 um 12:06
    KarmaHausmeister:
    JoJu91:

    Bezug nehmend auf die Ausgabe No. 135 von Ursache & Wirkung diese zugegeben provokante Frage:


    "Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?"


    Gerät er in eine tiefe Sinnkrise ?

    Versucht er die Leute von der Verdorbenheit des Schlaraffenlandes zu überzeugen ?

    ... ?


    Wenn ich achtsam meinen eigenen Aktivismus betrachte ?

    Also die Achtsamkeit nicht auf das durch meinen Aktivismus zu lösende Thema lenke,

    sondern auf die unbewussten Kräfte, die meinen Aktivismus in Gang setzen ?


    :?

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    Das ist kein Kommentar auf die gestellte Frage.

  • Sich gut fühlen

    • Qualia
    • 7. März 2026 um 11:52
    mukti:

    Wenn die Wahrnehmung ein Ich ist, das sich nicht selber wahrnehmen kann, dann ist dieses Ich eben eine Vorstellung, eine Zuschreibung.

    Wenn es eine Zuschreibung ist, und es ist eine, dann findet diese nicht im vierten Jhana statt. Das Problem ist, dass im vierten Teil des vierten Jhana Ich ist, das eben nichts wahrnehmen kann, weil es nur Ich ist, weder Körper noch Skandha, noch Person.

    Ich ist und mehr nicht.

    Das bedeutet, Ich existiert nur dann, wenn eine Zuschreibung erfolgt. Diese Zuschreibung kann aber nicht erfolgen, wenn Ich nur Ich ist. Denn wenn Ich nur Ich ist, ist nur noch das Wahrnehmen, dass nichts wahrzunehmen ist, nicht Ich oder Person, Skandha, Körper. Darum nennt Buddha das Nibbana.


    Nibbana kann kein Begriff oder eine Eigenschaft, kein Nicht-Begriff oder eine Nicht-Eigenschaft zugeschrieben werden. Für Daoisten: Für Dao gilt Gleiches.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Qualia
    • 7. März 2026 um 11:27
    Igor07:

    Die Sache hier ist sehr einfach. Die Person besteht aus vergänglichen und bedingten Skandhas, aber nicht das Individuum.

    Körper/Skandha, Rupa nama:

    Der Körper ist nicht die Skandha.

    Die Skandha sind nicht das Individuum.


    Bewusstsein/Ich, viññāna atta:

    Individuum ist Ich.

    Ich ist Person/Persönlichkeit.


    Alle Dhammas sind anatta, auch atta.

  • Pratyeka Buddha

    • Qualia
    • 7. März 2026 um 11:11
    LukasD:

    Ein Pratyekabuddha (Sanskrit für „Einzel-Buddha“) ist ein Wesen, das die höchste Erleuchtung aus eigener Kraft und ohne die Anleitung eines Lehrers erlangt hat.

    Hier sind die zentralen Merkmale dieses Weges:

    Einsame Erkenntnis: Erleuchtung wird durch die persönliche Beobachtung der 12 Glieder des abhängigen Entstehens realisiert.

    Kein Lehramt: Im Gegensatz zu einem Samyaksambuddha (wie Gautama Buddha) gründet ein Pratyekabuddha keine Religion und lehrt das Dharma nicht öffentlich.

    Als ich von den Pratyekabuddhas hörte, konnte ich mich damit identifizieren, für sehr kurze Zeit. Das war ein Ereignis, das kein Ereignis hatte, als ich es wurde. Es war immer da, also sehr lange, vor dem Ereignis, des von ihnen zu hören. Ich war aber schon lange keiner mehr, denn ich verwendete diese Fähigkeit, meine meinenden Gedanken auszuschalten und mich ganz auf das Gegenüber zu richten, sofort, um Menschen Wege zu zeigen, wie sie sich wohler fühlen könnten. Meistens erfolglos, aber so ist mein Leben als „Buddha“.

    Alles nur Begriffe und Namen, die sind mir aber vollkommen egal. Mir ist wichtig, dass ich freundlich, friedlich und konfrontationsbereit mit Menschen leben kann. Buddha wurde doch nur Buddha, weil Nicht-Buddhas meinten, dass sie einen Buddha erkannt haben.

  • Anhaftung an den Dharma?

    • Qualia
    • 7. März 2026 um 10:50
    JoJu91:
    Anna Panna-Sati:

    Klar ist, dass bereits das - von Begehren/Tanha ausgelöste -

    Ergreifen unheilsam ist, insofern vertieft Festhalten es noch.

    Gibt es nicht auch ein Ergreifen, das nicht von Begehren/Tanha ausgelöst ist ?


    :?

    Selbstverständlich nicht, was für eine Idee.:roll:

    Buddhisten haben noch niemals davon gehört, dass man Nahrung, Atem, Wasser und Meditation ergreifen muss, um es zu tun.

    Eigentlich wundert mich, das Buddhisten überhaupt überleben, wenn sie doch angeblich niemals ergreifen oder es vernichten wollen. Keine Satire.


    Das liegt daran, dass sie am Nichtergreifen festhalten, ohne dass es ihnen bewusst wird.
    Ja, sie klammern sich an Interpretationen der einen Lehre, als ob ihr Leben davon abhängt, wenn sie einen Blitz der Eine erkennen sollten.

  • Sich gut fühlen

    • Qualia
    • 7. März 2026 um 10:33
    mukti:

    Schließlich ist das Ich ebenfalls ein Objekt der Wahrnehmung

    Das ist Unsinn. Denn wenn das Ich nicht wahrnimmt, also angeblich nicht existent ist, kann es auch nichts wahrnehmen. Wenn das Ich wahrnimmt, kann es sich auch bei tiefstem rechten Samadhi nicht wahrnehmen. Im vierten Jhana nimmt das Ich wahr, dass es nichts zum Wahrnehmen hat. Nicht mal seinen Atem. Dann ist Ich immer noch Ich das existiert, das wahrnimmt, doch nicht das wahrnehmen kann, das wahrnimmt.

    Das ist doch ganz einfach.

    Doch so unglaublich blöde, dass man es außerhalb des rechten Samadhi nicht glauben kann. Das liegt daran, das man im Rechten Samadhi weder glaubt noch meint noch wahrnimmt, was wahrnimmt.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Qualia
    • 6. März 2026 um 09:38
    Anna Panna-Sati:

    Solange wir (noch) nicht - dauerhaft - in diesem leidfreien, gleichmütigen Zustand verweilen können, wissen wir nicht, welche Horizonte sich in der Folge öffnen, sprich, welche geistigen Potenziale unter diesen Umständen freigesetzt werden, wenn die allgegenwärtigen (Todes- und Alltags-) Ängste weggefallen sind...

    Weil wir nicht die Daseinsmerkmale als Tatsachen anerkennen wollen, glauben wir an: "- dauerhaft - in diesem leidfreien, gleichmütigen Zustand verweilen können..." und das ist nicht Freiheit!

    Es ist zu erkennen, dass es nichts Beständiges, Dauerhaftes und Befriedigendes geben wird. Das Streben nach dauerhafter Leidfreiheit ist eine der schädlichsten Illusionen eines sich als beständiges Ich wissenden Ichs.


    Das Leiden, das Buddha beschreibt, ist die Verblendung, daran festzuhalten, dass es dauerhaft gleichmütige Zustände gibt, weil es ein beständiges Ich gibt. Rechte Freiheit ist, das Leiden einfach als Leiden im Sinn der Daseinsmerkmale zu sehen und dafür zu sorgen, dass es mir Wohl geht.

    Zitat

    Rechte Freiheit ist, das Leiden einfach als Leiden im Sinn der Daseinsmerkmale zu sehen und dafür zu sorgen, dass es mir Wohl geht.

    Das ist der einzige Dhamma der zu praktizieren ist. Den Buddha nach seinem Sitzmarathon praktiziert hat. Nie zum Ende gekommen ist. Da er wusste, das es Menschen nicht möglich ist, aber Rechte Freiheit jenseits jeder Rechten Weisheit im Entscheiden, was er zu seinem Unwohlsein beseitigen tun kann, ist immer möglich.

  • Meditation - Dissoziation

    • Qualia
    • 4. März 2026 um 14:01
    Wetering:

    Und was wir noch "dazu sehen inkl. "Rose"" ist das Skandha der Wahrnehmung, soweit ich verstehe.

    Eine „Rose“, einen „Baum“, ein „Qualia“ kann nur ein Selbst, Ich, Person erkennen. Die Augen sehen Farben, das Sehbewusstsein eine Form, das Selbst eine Rose.

    Nur so lässt sich Buddhas Satz verstehen: Sehe was zu sehen ist, höre, was zu hören ist usw. Das Ohr hört Schallwellen/Geräusche, das Hörbewusstsein Töne, das Selbst Worte, Musik, Gesang usw.

  • Meditation - Dissoziation

    • Qualia
    • 4. März 2026 um 13:21
    Wetering:

    Danke für die Erklärung,

    soweit ich es verstanden habe bezieht sich Form auf Körper mit Sinnesorganen und auch auf die Sinnesobjekte (bzw. teils noch anderes, aber das lasse ich jetzt weg).

    Die Augen sind Körper, ihr Wahrnehmen ist Skandha.

    Aber nur die Augen können Form erkennen, besser das Sehbewusstsein. Technisch gesehen sehen die Augen keine Formen, sondern Farben. Das hatte Buddha auch schon herausgefunden: dass seine Augen etwas anderes sehen, als sein Bewusstsein.

  • Meditation - Dissoziation

    • Qualia
    • 4. März 2026 um 12:51
    Wetering:

    Skandhas:

    Körper/Form

    Gefühlstönung

    Wahrnehmung

    Gestaltung

    Bewusstsein


    Geist = Skandhas 2 bis 5


    Ich kann es gerade nicht nachprüfen und glaube es einfach mal, aber es soll Wesen ohne Körper geben, nur mit Geist.

    Alles anzeigen

    Wenn man genug Suttas gelesen hat (SN 22.1–159) , die sich mit den Skandha beschäftigen, fällt auf, dass Körper/Form falsch sein muss. Meine Meinung war auch, dass der Körper zu den Skandha gehört, doch vor einem Jahr ging mir ein Licht auf und alles fiel an seine Stelle. Meine Zweifel und das irgendwie nicht Zusammenpassen mit den anderen Reden des Buddha waren endgültig beendet.


    Körper ist Körper und nicht Skandha und Skandha ist nicht Geist.

    Skandha ist:

    Körperempfindungen

    Wahrnehmungen

    Gefühle

    Gestaltungen

    asichtliches Handeln


    Geist ist Denken, Ich, Selbst, Person, Persönlichkeit, Ego.

  • Meditation - Dissoziation

    • Qualia
    • 4. März 2026 um 09:43

    Der Körper allein hat Skandha, ansonsten könnte sich kein Lebewesen am Leben erhalten. Ein Geist/Ich ist fest davon überzeugt, das er Körper/Skandha besitzt und ist. Körper/Skandha bleibt nichts anderes übrig, als sich diesem Idioten zu fügen, auch wenn es ihn umbringt.

  • "Dürfen" Buddhisten das?

    • Qualia
    • 4. März 2026 um 09:38
    Railex:

    Lässt allerdings Angesichts der Intensität und Allgegenwärtigkeit des Leidens aller fühlenden Lebewesen, manchmal die erforderliche Ernsthaftigkeit vermissen.

    Bei Klarsicht berührt dich nur dein ganz persönliches Leiden, da hilft dann auch nicht mehr der Glaube an die Allgegenwart. Der Glaube ist ohnehin eine persönliche Meinung, die alles Nicht-Leiden ausblendet, um sich an der Selbstqual der Allgegenwart des Leidens zu ergötzen. Man kann auch so einen Clown frühstücken.

  • Meditation - Dissoziation

    • Qualia
    • 4. März 2026 um 09:00

    Meine Zuflucht zur Meditation war, dass ich diesen Körper als meinen Körper erfahren und annehmen wollte.

    Meine dissoziative Episode ist also ganz ich, dieser Körper zu sein, denn mein Geist oder auch meinetwegen meine Person hatte nichts Besseres zu tun, als zu behaupten, dass sie diesen Körper besitzt. Er hat mir bewiesen, dass es meine grundlegende Illusion ist.


    Wie kommt man auf die Idee, allen Zielen von Meditation, die propagiert werden, zuwiderzuhandeln? Das ist einfach: Dieser Geist/Person hat keine andere Macht über diesen Körper, als ihn krankzumachen mit seinem Verlangen nach Lüsten und Unheilstiften.


    Eine Weisheit, die ich viele Jahre, bevor ich von Buddha gelesen habe, hatte: Ich bin nicht der Körper und er ist nicht meiner. Das führte dazu, dass ich verantwortlich für meine gesamte Umwelt bin, einschließlich dieses Körpers, denn nur dafür ist der Geist (die Person) zuständig. Das heißt nicht, das ich frei von Lüsten und Unheilstiften bin, aber ich kann es klarer erkennen und entscheiden, dabei zu bleiben oder es loszulassen.


    Die Folge, dass ich ein unangenehmer Zeitgenosse für jede Form von geselliger Gruppe bin, hat mich nicht davon abgehalten, meiner persönlichen und körperlichen Erfahrung zu folgen. Es ist mir nie gelungen, auch nur einen Menschen von seinem krank machenden Weg abzubringen.

    https://www.palikanon.com/vinaya/1-mvg/mv01_01_01-06.html 1. Die Erzählung von der Erleuchtung: Sieben Tage saß der Erhabene so mit verschränkten Beinen am Fuß des Bodhibaumes und erlebte das Glück der Erlösung.

    Was kann man anderes erfahren, als dass man dieser Körper ist und nicht an der Behauptung des Mara festhalten: Ich/Selbst ist dieser Körper, er ist mein?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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