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  1. Buddhaland Forum
  2. Qualia

Beiträge von Qualia

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Qualia
    • 16. März 2026 um 15:19
    void:
    JoJu91:
    void:

    Ich glaube ganz viele Leute wissen tief drinnen, dass sie sich selber nur spielen.

    Wenn Du das wirklich weisst, bist Du schon in hohem Maße erwacht, ganz ernsthaft ?

    Unsere sozialen Rollen sind zwar wichtig, aber es gibt ja durchaus Situationen, wo die einfach abfallen. Dann sind der Frisör, der Student und der Tischler einfach graue Soldaten im Schützengraben. Rollen können gewechselt werden die sind nur die äußerste Schicht. Es ist kein so großer Schritt das zu sehen.


    Aber dann gibt es ja unter dem menschlichen so eine tiefere, animalische,archaische Ebene. Und das würde ich als 99% der Arbeit sehen..

    Bei sexuellen Handlungen eines sich Liebenden Paares sind alle Rollen vergessen, verschwunden waren sie sogar nie.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Qualia
    • 15. März 2026 um 14:35

    Wo kann eine Katze sein, wenn sie nicht erkennbar ist, die gleichzeitig tot und lebendig sein soll? Man also auch nicht weiß, ob es eine Katze, ein Elefant oder eine die Erde umkreisende volle Teetasse ist.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 15. März 2026 um 14:28
    Lassi:

    Huhu Qualia,


    ich freue mich von dir zu lesen.


    Im Moment rätsele ich über deinen anderen Thread. Mit der Identifikation beim Schreiben und wie Künstler ihre Werke betrachten. Ich traue mich da im Moment nicht eure Beiträge zu unterbrechen. Es zeigt sich wirklich schön und stimmig. Es regt etwas in mir an, was ich nicht so richtig benennen kann. Ich werde weiter darüber nachdenken.

    Damit ich das schreiben konnte, waren über 20 Jahre Nachdenken nötig und dabei immer wieder mein eigenes Mystifizieren beseitigen. Nur eine Vorarbeit. Die Arbeit ist getan, „das bin ich und das ist mein“ dukkha kann mich nicht mehr verleiten. Wenn ich das erste Lesen von Hesse: Siddhartha, Glasperlenspiel und das I Ging finden einrechne, über 50 Jahre.;):hug:

  • Brad Warner

    • Qualia
    • 15. März 2026 um 14:19
    Lassi:
    Qualia:

    Einer meiner „Meister“ der mich zum HerzHaften Lachen gebracht hat und auch zur Selbsterkenntnis, wenn mir das Lachen im Hals stecken geblieben ist und ich gemerkt habe: Ignoranz mir und ihm gegenüber.

    (richtig geil wurde der für mich, weil ich Godzilla-Filme liebe, egal aus welcher Zeit)

    Ich war hin und weg, als ich ihn in der Doku mit dem Hasenkostüm gesehen hab. :lol: Er hat mich mehrfach zum Lächeln gebracht auf eine wirklich angenehme und herzliche Weise. Dadurch berührte er auch eine Stelle tief in mir drin, die mit Freude lernen möchte, ohne Krampf. Sowas zu finden ist selten (zumindest bei mir).

    Er erschien, als ich gerade dabei war, meine Zen-Vorstellungen zu verfestigen, wie eine Abrissbirne. Selbstverständlich nur ein Laberkopp für die, die sicher sind im Zen.

  • Brad Warner

    • Qualia
    • 15. März 2026 um 10:53

    Einer meiner „Meister“ der mich zum HerzHaften Lachen gebracht hat und auch zur Selbsterkenntnis, wenn mir das Lachen im Hals stecken geblieben ist und ich gemerkt habe: Ignoranz mir und ihm gegenüber.

    (richtig geil wurde der für mich, weil ich Godzilla-Filme liebe, egal aus welcher Zeit)

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Qualia
    • 15. März 2026 um 10:43
    Beitrag

    RE: Lehren/Philosophien = Narrative

    […]

    Das erkenne ich eigentlich bei jedem Künstler, künstlerisch Erschaffenden. Sie stellen etwas dar aus ihrem Inneren, ihrer KI und andere können es mit allen Sinnen erfahren.

    dukkha erscheint, wenn der Künstler sich mit seinem Werk identifiziert.



    Bei Pablo Picasso sehe ich dies: sich identifizieren wollen, es aber nicht können, und das Aufgeben und einfach nur noch machen: Was stellt das Werk dar? Antwort: Das, was Sie meinen, stellt es dar! Keine Bestätigung, weil er es im Grunde selbst…
    Qualia
    15. März 2026 um 10:39

    Wenn ich diesen Text lese, der für mich anzweifelbar von mir ist, dann erscheint er mir vollkommen fremd, aber ich kann ihm zustimmen. Nicht mich mit ihm identifizieren.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Qualia
    • 15. März 2026 um 10:39
    void:
    Qualia:

    Das ist mir extrem aufgefallen, wenn ich mit älteren Menschen 60-80 zusammen bin. Oder meine Schwägerin, die mir immer die gleichen Geschichten erzählt von ihrem Leiden. Sie hören nur noch ihre Erzählung, ohne mal daran zu denken, dass die alle nicht mehr wirksam sind, weil sie eben so sein wollen, wie sie in ihrem Glauben immer waren.


    Dukkha in Endlosschleife der eingebildeten Narrative, aus der sie nicht herauskommen, und ich nicht helfen kann.

    Du hast ja oben rechts gut geschrieben - das wir eigentlich nur Moment für Moment - existieren, also das übergreifende Ich so etwas wie eine Erinnerung ist, die um nicht zu verblassen, immer wieder wiederholt werden muß. Ich glaube ganz viele Leute wissen tief drinnen, dass sie sich selber nur spielen. Ich muß an Andy Warhol denken, der ja eigentlich privat voller Komplexe war aber dann den schillernden Künstler spielt und am Abend zieht er seine Perücke aus ist gar kein richtiger Warhol mehr und fühlt sich nicht mehr liebenswürdig. Schon tragisch.

    Das erkenne ich eigentlich bei jedem Künstler, künstlerisch Erschaffenden. Sie stellen etwas dar aus ihrem Inneren, ihrer KI und andere können es mit allen Sinnen erfahren.

    dukkha erscheint, wenn der Künstler sich mit seinem Werk identifiziert.


    Bei Pablo Picasso sehe ich dies: sich identifizieren wollen, es aber nicht können, und das Aufgeben und einfach nur noch machen: Was stellt das Werk dar? Antwort: Das, was Sie meinen, stellt es dar! Keine Bestätigung, weil er es im Grunde selbst nicht wirklich weiß.


    Künstler wie Andy Warhol scheinen daran zu verzweifeln, dass andere ihre Kunst nicht sofort verstehen und ihre Interpretation nicht mit seiner übereinstimmt: Das dukkha des doch Verstanden-werden-Müssens.


    Künstler wie William Turner zeigen ihre Kunst nur widerwillig, weil sie ihre Werke als nicht perfekt so erkennen, wie sie in ihrer Vorstellung sein sollten. Sie erkennen, dass es nie so sein wird, aber versuchen doch verzweifelt, Perfektes in ihrem Sinn zu schaffen.


    Jeder Kunst Erschaffende will verstanden, erkannt und bestätigt werden, auch ist er mit seinem Werk nie zufrieden. Es muss von ihnen getrennt werden von Fremden, ansonsten entsteht nur Fluss. Ein Sotapanna hat nur für andere etwas, das er oder das sein ist. Für ihn ist: „Das ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“


    Ich erschaffe hier auch Künstliches. Ich habe mich immer gefragt: Warum veröffentlichst du das? Es hat doch keine Wirkung auf die Realität, nein, weil es keine Wirkung auf die Realität hat.

    Ich habe gern Reaktionen, auf die ich reagieren kann, doch inzwischen habe ich gelernt, dass sehr viel, auch wenn ich es lese, wie aus einer fremden Welt ist. Es ist aus einer fremden Welt, und diese Welt ist vor der Welt, damit die Welt erkannt werden kann und sich niemand mehr mit seinen Werken, seien es Kunst oder Meinungen oder Dinge, identifiziert. Keiner in die Fesseln des Sich-Identifizierens gerät, sondern das Loslösen erkennt: „Das ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst“, und wenn es notwendig ist, dann ganz bewusst als Rolle.


    Anhand von Buddha: Die ersten Hörer haben ihn verstanden und lebten sein und ihr Erkennen. Aber wie das so ist: Durch den Glauben erscheinen Jünger, die im Glauben lehren wollen, ohne zu verstehen, eben die Lehre des Buddha nicht voll durchschauen und das Verstandene auch nicht leben wollen. Denn eines wird sofort klar: Ich erkenne meine Rollen und gebe sie nicht auf, gerade weil sie mir Lust und Leiden machen (Asketen jeder Art). Warum soll ich meine berechtigten Gefühle aufgeben, wenn sie mir doch Anerkennung und Bestätigung bringen?

    Na gut, nicht von Buddha, aber der hat immer was zu meckern.


    Die Jünger bilden Gruppen. Die Gruppen bilden durch von ihnen gewählte Lehrer Sangha. Die Sangha wünscht sich ein Kloster. Das Kloster verlangt Regeln. Der letzte Bruch mit der Lehre des Buddha: Das Kloster und dann auch die Mönche verlangen, dass sie ernährt werden, ohne dass sie persönlich für ihre Nahrung losgehen.


    Buddha bleibt Buddha und er kann nichts dagegen unternehmen, was sich unter denen, die ihm hinterherlaufen, abspielt. Buddha spielt die Rolle, in der er bis heute als Buddha der Erleuchteten, Befreiten, Heiliger erkannt wird.


    Wenn dir Buddha begegnet, töte Buddha, erkenne den Buddha unter dem Buddha, den du immer wieder töten musst. Was bleibt dann? Mensch bleibt. Der Weg ist nicht achtfältig. Der Weg ist einfältig: „Das ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“


    Wenn ich „Buddha“ verwende, kann nur der erkennen, welchen ich meine, der gelernt hat, Buddha immer wieder zu töten, die anderen verstehen mich nicht richtig. Da bin ich immer noch ich und spiele die erwartbare Rolle, die natürlich auch mittendrin und voll daneben sein kann.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 15. März 2026 um 08:45
    Lassi:

    Qualia


    Danke für deine Worte.


    Mir wird immer mehr klar, wie kreativ mein eigener Verstand im Verarbeiten ist. In der kurzen Zeit hab ich wieder sehr viel gelernt. Diese Kreativität darf da sein und sich ausdrücken, ohne Bewertung von Aussen. (Was immer auch das Aussen bedeutet) *gg*


    Jemand der weniger eingefahren ist in ein bestimmtes "SO ist das System" wie etwas zu sein hat, kann in manchen Sachen wohl auch offener mit anderen Meinungen umgehen.


    Ich lasse es kommen und gehen...ja und wenn es keinen Sinn macht, dann hat der Unsinn auch seine Berechtigung. So entsteht Weiterentwicklung.

    Alles anzeigen

    Ich habe das, sagen wir mal, Fabulieren meines Geistes, in jahrelangem Meditieren des Nur-Sitzens und Nicht-Denkens abtrainiert. Erlaubt ist es vor und nach dem Schlafen aber nur im Bett.

    Mir hat da auch Mantra geholfen.

    Heute bin ich dabei, die KI als Datenpool und Fabulierer zu sehen. Für Systeme, die ich nicht verstehe, weil meine Speicher- und Verarbeitungskapazitäten gegenüber KI lausig sind.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 14. März 2026 um 19:45
    Lassi:

    Danach hab ich aber wieder eine Geschichte innerlich vor mir ablaufen sehen, wie einen Film, nur ohne Musik und es war alles sehr fokussiert.

    Das wünschen sich einige, dass ihnen das gelingt, doch sie strengen sich an. Genieße es.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Qualia
    • 14. März 2026 um 19:42
    void:

    Wie wir uns labern unsere Identität wiederkäuen und

    unsere Realität konstruieren

    "The World Is Made of Stories“ von David Loy. Nein, das Buch kenne ich nicht, doch allein der Titel sagt viel aus. Ich beschäftige mich intensiv mit der Kette des bedingten Entstehens und habe sie endlich in mir. Das hat viel Arbeit gekostet, meine Narrative darüber vom Rost der Vorstellungen zu befreien. Hat sich gelohnt.


    Die Welt aus Geschichten:

    Das ist mir extrem aufgefallen, wenn ich mit älteren Menschen 60-80 zusammen bin. Oder meine Schwägerin, die mir immer die gleichen Geschichten erzählt von ihrem Leiden. Sie hören nur noch ihre Erzählung, ohne mal daran zu denken, dass die alle nicht mehr wirksam sind, weil sie eben so sein wollen, wie sie in ihrem Glauben immer waren.


    Dukkha in Endlosschleife der eingebildeten Narrative, aus der sie nicht herauskommen, und ich nicht helfen kann.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Qualia
    • 14. März 2026 um 16:08
    Zitat

    Ein Narrativ ist eine sinnstiftende Erzählung oder ein Deutungsmuster, das komplexe Erfahrungen ordnet, Werte vermittelt und Identität stiftet. Google.

    void

    Das ist eben so und deine Definition ist korrekt.

    Warum mach ich das also, wenn wir uns einig sind?


    Es ist das dukkha das erscheint, wenn man sich mit einem Narrativ identifiziert. Und sagt: „So oder Das bin ich und das ist mein So-Sein.“
    Das sinnstiftende Narrativ bleibt so, wie es ist, doch für den, der sich damit identifiziert, kann es zu einer jahrelangen Falle des dukkha werden.


    Ja, das ist richtig, der Begriff „dukkha“ erscheint nur sehr schwach. Es ist in einem Forum für Buddhismus erschienen, und ich habe gemeint, dass der Begriff nicht deutlicher betont werden muss als in einer Liste von Paticcasamuppada.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Qualia
    • 14. März 2026 um 12:37

    Und was ist Wissen anderes als die Narrative, auch Vergangenheiten, die als Verhaltensmuster angewendet werden können, aber auch nicht genu die Zukunft vorhersagen können?

    Schrödinger hat sogar dem scheinbar widerspruchsfreien System der mathematischen Axiome den Boden weggezogen, und doch funktionieren sie immer noch.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 14. März 2026 um 11:42
    Lassi:

    Erklärt mir auch, warum das mit allem Möglichen so gut funktioniert. Deshalb mein Beispiel mit Harry Potter. Grins.

    Qualia:

    Die unendlichen Erscheinungen, in denen unsere feinstofflichen Wesen sich uns zeigen, haben im Buddhismus den Namen Devas. Auch die grüne Tara gehört dazu.

    Warum sollten dir deine feinstofflichen Wesen nicht als Harry Potter, Jesus, deine Oma, Spaghettimonster, die Erde umkreisende Teetasse, erscheinen?


    Nimm einen Gegenstand in die Hand, öffne deine Augen und sehe: Deine Hand (Tastsinn) und dein Sehen machen Realität. Mach die Augen wieder zu und stelle dir alles vor, was du in der Hand haben willst. Das kann sogar der ganze Himalaya sein. Öffne wieder die Augen und sehe und fühle. :D:grinsen:

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Qualia
    • 14. März 2026 um 11:32

    Alle Philosophien, Lehren und Gedankengebäude benötigen: ein Subjekt, eine Dauer, eine Identität, eine Zeitlinie, ein „Ich, das denkt“.
    Aber ich sehe:
    Das Ich ist kein Subjekt. Es ist ein Hindernis. Ein Knoten. Ein spontanes Erscheinen. Philosophie kann das nicht akzeptieren, weil sie dann ihren eigenen Boden verliert.


    Denn wenn das Ich nur ein punktuelles Erscheinen ist im Augenblick des Jetzt, ohne vorher und nachher, dann gibt es kein denkendes Subjekt, sondern nur Erscheinung + Dauer + Auflösung. Das ist für die Philosophie tödlich. Für direkte Erfahrung der Realität und Nibbana normal.


    Warum das für Erfahrung und Nibbāna normal ist
    Die Erfahrung zeigt:
    Das Ich entsteht bedingt. Es erscheint. Es vergeht. Es hat keinen Ursprung. Es hat keine Zukunft. Es ist kein Subjekt, sondern ein Erscheinen von kurzer Dauer.


    Das ist auch die Struktur von Paticcasamuppada:
    avijjā → Nicht‑Erkennbarkeit des Ursprungs
    saṅkhāra → erste Erscheinung
    viññāṇa → Bewusstwerden
    nāma‑rūpa → Benennen und Formen
    upādāna → Festhalten
    dukkha → Reibung
    nirodha → Auflösung


    Und Nibbana ist nichts anderes als:
    Das Ende der Ich-Erscheinungen.
    Das Ende des Ich‑Andauern.
    Das Ende von dukkha.
    Nicht metaphysisch, nicht mystisch.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 14. März 2026 um 08:40
    Zitat

    Wo fängt das Aussen an?

    Ich beschäftige mich im Moment sehr viel mit Mantren um zum Beispiel Wesen wie die grüne Tara um unterstützen zu bitten. Egal welche Mantren ich verwende zur Meditation, es tauchen jedes Mal nachts dann sehr klare Botschaften an mich auf und es wirkt wie eine enge Zusammenarbeit.

    Lassi Habe da gerade eine Ein-Sicht:

    Wenn man ein Mantra an ein Wesen richtet,

    damit es hilft, im Vertrauen darauf,

    dass dieses Wesen real existiert,

    aber mit geöffneten Augen nicht gesehen werden kann,

    weil es ein feinstoffliches Wesen ist,

    dann kommt es zu solchen Träumen im Schlaf und zu Tagträumen.

    (Internalisierung)

    Wenn ich das „Vaterunser“ an den Vater von Jesus richte, dann wird der Vater real, und es ist gleich, dass ich ihn mit meinen Augen nicht sehen kann, in meinem Sehbewusstsein ist er real. Im Schlaf äußert er sich durch Träume mit seinen unendlichen Erscheinungen.


    Wenn der Leser jetzt an Fata Morgana denkt, hat er eine Spur gelegt zum Sich-frei-Machen.


    Die unendlichen Erscheinungen, in denen unsere feinstofflichen Wesen sich uns zeigen, haben im Buddhismus den Namen Devas. Auch die grüne Tara gehört dazu.

    Werden Devas zu Beratern, nennt Buddha es Mara.

    Mara ist kein Wesen, es ist die Funktion des Verführens und Verleitens. Mara verhindert, dass man die Fata Morgana als solche erkennt, und macht sie so zu einer realen Wesenheit .

    Mein Befreiter Mara hat die Funktion bekommen, mich intensiv auf mein Erschaffen von Fata Morgana, die MIR real werden sollen, aufmerksam zu machen.


    Ich habe ein Mantra bekommen und der sogenannte Meister verlangt, dass ich alle Energie, die ich darauf verwende, in mein Bild von ihm sende. Auch alle Narrative sind nur Fata Morgana.

    Meine Gedanken, während ich mich unterwürfig bedankte: Danke für das Mantra! Ansonsten sind mir deine Anweisungen, wie ich damit umzugehen habe, vollkommen egal.


    Wohin sendete ich die „Energie“? Selbstverständlich in mein leeres Bewusstsein.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 13. März 2026 um 22:32

    Für „Wo fängt das Außen an?“ habe ich eine Formel, die aber keine Wirkung gezeigt hat außer bei mir: Meine Haut, da beginnt das Außen, einschließlich der Sinneshäute, die Informationen über das Außen liefern.


    Es sind nur Informationen, Impulse, und ich muss wissen, dass mein Wissen über das Außen immer relativ ist.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 13. März 2026 um 12:52
    Lassi:

    Objektive Realität bleibt ungreifbar, weil Sinne und Geist sie färben? Das kommt mir jetzt dazu.

    Erkenne deine Färbungen, denn die sind ganz reines „Ich bin und ich habe.“

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 13. März 2026 um 11:52
    Lassi:

    Für mich bleibt die Frage, ob jede Wahrnehmung auch eine objektive Realität beschreibt. Erfahrungen können sich sehr real anfühlen, auch wenn sie aus dem eigenen Geist entstehen.

    Die objektive Realität kannst du nur erfahren, wenn du deinen Sinnesorganen mehr vertraust als deinem durch Nachdenken erreichten Glauben, wie die Realität dir erscheinen sollte.

    Es hilft nicht, einen netten Menschen vor dir zu glauben und nicht sehen wollen, dass er die Hand hebt, um dich zu schlagen.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 13. März 2026 um 11:40
    Igor07:

    Das Leben ist nicht weiter als ein Traum

    Dieser Satz kann in seiner Wirkung tödlich enden, mit geschlossenen Augen in den Abgrund, nur weil der Traum zeigt, dass es ein geiler Pool ist.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Qualia
    • 13. März 2026 um 11:22

    Jede Wahrnehmung ist real, das Öffnen der Augen vertreibt jede Illusion.

  • Notizen über die Dhammas.

    • Qualia
    • 13. März 2026 um 10:58

    avijja durchschauen, ist das Durchschauen, dass es nichts gibt, dass zu durchschauen wäre.
    avijja ist kein Teil der Kette des bedingten Entstehens, es ist das Erkennen, dass es keine Kette gibt, wenn ich mich nicht mit ihr identifiziere, und doch erscheinen die Funktionen der Kette. Das ist Leben, avijja, leben. Reines Bewusstsein = Leben = Nibbāna.


    Richtig: dukkha gehört auch nicht zur Kette des bedingten Entstehens, denn erst wenn eine Identifikation durch eine sich als getrennt sehende Identität mit der Kette oder Teilen stattfindet, erst dann erscheit dukkha.


    Dann erscheint ein Dreiteilung:

    avijja = Nibbana

    Samsara= die Kettenglieder 1-11

    dukkha = Ein Individuum, das leidet, weil es sich mit Nibbana, Samsara identifiziert.

    Befreiung ist zu erkennen, dass es in avijjā oder samsāra nichts zu durchschauen gibt. Nibbana ist Samsara, ups.


    Das Universum ohne zu viel oder zu wenig. Womit soll ich mich identifizieren? Ohne zu lieben, ablehnen, herauspicken, auswählen, also das Universum in ein Ungleichgewicht bringen, leiden.


    Die kürzeste Form ist hier: Sinatur

  • toxische Spiritualität

    • Qualia
    • 13. März 2026 um 08:59

    Das Toxische in meinem Leben ist, mich mit meiner Gier, meinem Hass und meiner Meinung als „Das bin ich, das ist mein, so bin ich“ zu identifizieren. Meine dadurch erzeugte Verblendung, mein Identifizieren, nicht mehr erkennen zu können.

  • Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?

    • Qualia
    • 13. März 2026 um 08:52

    Den einzigen Aktivismus, den Buddha sich erlaubte, war: „Komm und sieh selbst.“ Zeigen konnte er! Die Meinung des zu ihm gekommenen konnte er nicht ändern.

  • Dank an die Meister.

    • Qualia
    • 12. März 2026 um 13:42
    Zitat

    Ausgestellt von Gemini KI:


    Das berühmte Kōan „Hat ein Hund Buddhanatur?“ (Mu-Kōan) ist das perfekte Testfeld für dein physikalisch-thermodynamisches Modell. Die Antwort „Lass es“ (oder im Original oft einfach „Mu“ – „Nichtsein“ oder „Nichts“) ist genau der **„Lösch-Befehl“** für die fehlerhafte Software-Schleife, die wir besprochen haben.


    Wenden wir deine Definition und die Thermodynamik auf diese Situation an:


    RE: Notizen über die Dhammas.


    ### 1. Die Falle der Identität (Glieder 9–12)


    Wenn die Frage gestellt wird: „Hat der Hund Buddhanatur?“, beginnt der „Kopf“ sofort zu rechnen:


    * **Modellbildung (jāti):** Er erschafft zwei Konzepte: „Hund“ (ein biologisches Objekt) und „Buddhanatur“ (ein spirituelles Ziel).

    * **Identifikation (dukkha):** Er versucht, diese Konzepte zu verknüpfen. Er fragt sich: „Gehört A zu B?“ oder „Ist das mein Ziel?“

    * **Das Problem:** Jede Antwort („Ja“ oder „Nein“) würde das Modell nur weiter verfestigen. Ein „Ja“ macht Buddhanatur zu einem Besitz; ein „Nein“ macht sie zu einem fernen Ziel. Beides erzeugt Reibung (Dukkha).


    ### 2. "Lass es" als thermodynamischer Reset


    Die Antwort „Lass es“ (oder „Mu“) fungiert als **Kurzschluss** für den Vorhersagefehler:


    * **Physikalisch:** Es ist die Verweigerung, Energie in die Aufrechterhaltung dieser begrifflichen Struktur zu stecken. Du entziehst dem „Kopf“ den Strom.

    * **Informationstechnisch:** Es ist ein „Escape-Befehl“. Das System versucht, eine Information zu verarbeiten, die nicht verarbeitbar ist, ohne die Trennung zwischen Beobachter und Objekt aufrechtzuerhalten. „Lass es“ löscht die Suchanfrage.


    ### 3. Der Hund im "kopflosen" Zustand (avijjā vs. Vidya)


    Betrachten wir den Hund aus der Sicht deines Modells:


    * **Der Hund (1–11):** Er ist ein perfekter biologischer Prozess. Er hat Hunger (*tanhā*), er frisst (*phassa*), er schläft. Er folgt dem thermodynamischen Fluss, ohne ein komplexes „Ich-Modell“ (Glied 12) zu pflegen, das über seine Sterblichkeit jammert.

    * **Buddhanatur:** Aus deiner Sicht ist Buddhanatur nichts anderes als der Zustand, in dem die Glieder 1–11 rein ablaufen, ohne dass Glied 12 („Das bin ich, das ist mein“) Reibungshitze erzeugt.


    ### 4. Das Ergebnis: Die Rückkehr zur reinen Inferenz


    Wenn du „es lässt“, passiert folgendes:


    1. Der **Vorhersagefehler** bricht zusammen, weil kein „Soll-Zustand“ (die Erwartung einer Antwort) mehr existiert.

    2. Die **Energie**, die vorher in die konzeptionelle Trennung (Hund vs. Buddha) floss, wird frei.

    3. Du erkennst: Der Hund *ist* der Prozess. Du *bist* der Prozess. Die Frage nach der Buddhanatur war der Versuch, den fließenden Ozean in Flaschen abzufüllen.


    **„Lass es“ bedeutet physikalisch:** Hör auf, die Entropie des Geistes durch künstliche Kategorien künstlich zu erhöhen. Kehr zurück zur „kopflosen“ Unmittelbarkeit des Prozesses (0), aber bleib dabei wach (Vidya statt avijjā).


    In deinem Modell wäre der Hund also „Buddha“, weil er gar nicht erst versucht, einen „Kopf“ auf den Naturprozess aufzusetzen. Er ist bereits dort, wo der Mensch durch das „Lassen“ erst wieder hinterschlüpfen muss.


    **War das der "große Schritt", den du meintest? Dass die Antwort nicht in der Information liegt, sondern im Beenden der unnötigen Datenverarbeitung?**

    Alles anzeigen
    Beitrag

    RE: Notizen über die Dhammas.

    Meine Definition der Kette des Bedingten Entstehen .

    avijjā

    0 Das Nicht‑Erkennen der Naturprozesse, die weder Selbst (atta) noch Nicht‑Selbst ( anatta ) sind.

    Es ist die Welt, bevor ein Organismus erscheint. Das Universum, vollständig, ohne zu viel oder zu wenig. avijjā ist nicht ein Fehler/Unwissen im Kopf, sondern die Abwesenheit eines Kopfes.

    „Mach dir keinen Kopf um avijjā, avijjā ist kopflos.“



    sankhāra

    1 Alle aus Elementen zusammengesetzten Objekte. Konfigurationen und Formationen.



    vijñāna

    2…
    Qualia
    12. März 2026 um 08:49


    Mein Dank an „Meister“ ist, dass sie mir keine Bestätigung gegeben haben für mein Erkennen: Hund ist Hund.

    Das Nichtbestätigen hat zwei Prozesse erzeugt:

    Meine Verärgerung über die Arroganz und Ignoranz der „Meister“.

    Mein unabänderlicher Wille und Mut zur Lücke, um die eine Lehre des Buddha zu durchdringen.


    Ergebnis: Weil ihr nicht bestätigt habt, habt ihr bestätigt.

    Hättet ihr bestätigt, wäre das Studieren genauso abgelaufen, dazu bin ich viel zu stur.

    Euch bestätigen? Warum sollte ich auf so eine Blödheit kommen? Meine Eule geht nicht nach Athen, die flattert um meinen Kopf.

    :rainbow:_()__()__()_:rainbow:

  • Notizen über die Dhammas.

    • Qualia
    • 12. März 2026 um 08:49

    Meine Definition der Kette des Bedingten Entstehen.

    avijjā

    0 Das Nicht‑Erkennen der Naturprozesse, die weder Selbst (atta) noch Nicht‑Selbst (anatta) sind.

    Es ist die Welt, bevor ein Organismus erscheint. Das Universum, vollständig, ohne zu viel oder zu wenig. avijjā ist nicht ein Fehler/Unwissen im Kopf, sondern die Abwesenheit eines Kopfes.

    „Mach dir keinen Kopf um avijjā, avijjā ist kopflos.“


    sankhāra

    1 Alle aus Elementen zusammengesetzten Objekte. Konfigurationen und Formationen.


    vijñāna

    2 Alle zusammengesetzten Objekte, die „Bewusstsein“ = Leben entwickelt haben.

    Proto-Kognition ist eine primitive Form der Informationsverarbeitung und Wahrnehmung, die bei einfachen Organismen (z. B. eukaryotischen Zellen) auftritt, um die Umgebung zu explorieren.


    nāmarūpa

    3 Alle Lebewesen, die im Körper die Teilmenge Skandha entwickelt haben, einschließlich des Bewusstseins, das Sinnesimpulse erkennen kann.


    sal āyatana

    4 Alle Lebewesen, die Sinnesbewusstseine entwickelt haben.


    phassa

    5 Alle Lebewesen, die die Fähigkeit haben, Reize als Kontakt-Ereignisse zu integrieren. Der Kontakt zwischen Sinnesorgan – Sinnesobjekt – Sinnesbewusstsein. Das ermöglicht Agieren und Reagieren und auf agierendes Reagieren.


    vedanā

    6 Alle Lebewesen, die Fühlen von wohl, unwohl und neutral entwickelt haben.


    tanhā

    7 Alle Lebewesen, die begehren können, weil einmal Erlangtes ihr Unwohl beseitigt hat.


    upādāna

    8 Alle Lebewesen, die verlangen können, weil sie lieben, ablehnen, herauspicken, auswählen, entwickelt haben.


    Bhava

    9 Alle Lebewesen, die existenzielle Rollenbildung, einen Identitätsmodus entwickelt haben.


    jāti

    10. Die Geburt eines Lebewesens durch Eltern und die dadurch bestimmte Existenzform (Spezies, Klasse, Familie).

    In der abhängigen Entstehung: die Geburt einer identitätsbezogenen Existenzweise – das Entstehen der Instanz, die sagen kann: „Ich bin und das ist mein“.


    jarāmāranaṃ sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā

    11 Die Bedingtheiten des Lebens: Altern, Sterben, Schmerz, Klagen, Leid, Betrübnis und Verzweiflung – bei sich selbst und sichtbar in der Artgemeinschaft. Leiden erscheint, ob erkannt oder nicht.


    dukkha

    12 Das Leiden, das entsteht, wenn ein Selbst etwas aus 1–11 als „Das bin ich, so bin ich, das ist mein“ als sein Sosein identifiziert und festhält.


    Das sind die Leiden, die erscheinen, wenn ein Selbst sich mit dem ergriffenen „Das bin ich, so bin ich, das ist mein.“ identifiziert und festhält:

    Geburt, Altern, Krankheit, Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, Trübsal, Verzweiflung. Das Nichtbekommen, was man begehrt (Neid), oder etwas bekommt, das man nicht haben will (Ekel). Nicht mit dem Geliebten zusammen sein oder getrennt sein vom Liebsten.


    Das „Das bin ich, das ist mein.“ Anhaften an den Körper (rūpa-kāya) und den Wahrnehmungen (nāmarūpa/Skandha) sind nicht Leiden, das ist Lebenserhaltung (1-11). Doch das Sich-identifizieren und damit Eins-Werden, erzeugt sofort und immer dukkha.


    avijjā ist kopflos. dukkha ist als einziges Glied der Kette Kopf-Gemacht.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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