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  1. Buddhaland Forum
  2. Railex

Beiträge von Railex

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 27. Februar 2026 um 13:51
    Monikamarie:

    Doch, Qualia, das tröstet mich, weil ich nämlich nicht den Eindruck hab, dass ich hätte anders handeln können, obwohl mein ICH das im Nachhinein lieber gehabt hätte.


    Und durch diese Erfahrung weiß ich, dass es Situationen gibt, die unsere Grenzen aufzeigen. Da "handelt" etwas anderes.


    Vielleicht sogar immer ...

    _()_

    Alles anzeigen

    Monikamarie , wie würde es R.S. Balsekar formulieren?


    Vielleicht: "Das individuelle Ich war nie ein eigenständig Handelnder". ;)

    (Advaita Vedanta :om:)


    Im Buddhismus ist die Willensbildung bedingt ohne Selbstkern.


    "ich habe entschieden " wird oft erst nachträglich konstruiert, nachdem der Prozess: Impuls taucht auf, Bewertung geschieht, Entscheidung formt sich ->Handlung geschieht, bereits vollzogen ist.


    Auch hier entscheidet kein unabhängiges Ich, sondern ein Bedingungsprozess kulminiert in Intention und Handlung. :rad:


    Schuldgefühle sind also unangebracht, sondern mittels Einsicht und Achtsamkeit heilsame Absichten zu kultivieren.

  • Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?

    • Railex
    • 24. Februar 2026 um 17:22

    Herzlich Willkommen Lotoslara


    wie schön, dass du den Dharma als Bereicherung in deinem Leben erfährst und dir sicher bist, dass du diesen Weg weiter beschreiten möchtest :rad:

    Ich empfehle dir, dich darauf zu fokussieren und ungeachtet aller Meinungen von anderen Menschen, ganz bei dir und deiner Freude über diese Erfahrung zu bleiben.


    Menschliche Enttäuschungen gehören zum Leiden dazu, Hauptsache du bleibst bei dir und wie es sich mit deiner "Freundin" entwickelt und was sie von dir versteht ist doch eher zweitrangig, kann man nicht beeinflussen.

    Vielleicht könnt ihr nochmal darüber sprechen.

    Such doch vielleicht lieber den Kontakt zu dem Buddhisten, den du bei deiner Freundin kennengelernt hast, vielleicht ist der sehr viel wertvoller momentan für dich und versteht deine Motivation und Hingabe.


    Alles Gute_()_:klee:


    P.s. Spott aus Unverständnis oder Unwissenheit deinem Glauben gegenüber, ist nochmal etwas anderes,als Spott dir als Person gegenüber.

    Ersteres lässt sich sicher klären, zweiteres vielleicht nicht.

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 24. Februar 2026 um 12:24

    Liebe Monika,


    die Erfahrung mit den letzten Tagen und Stunden deines Mannes sind tragisch und scheinen dich immer noch zu belasten, es tut mir sehr leid, dass du diese Erfahrung machen musstest.

    Dass neurowissenschaftlich der Spielraum unseres freien Willens limitiert ist, entlastet dich hoffentlich und du machst dir keine quälenden Vorwürfe.


    Ich halte es aber auch für möglich, das neben deiner mangelnden praktischen Erfahrung mit Sterbenden Monika, vielleicht noch ein gewisses "Nichtwahrhaben-wollen" eine Rolle gespielt haben könnte, bzw. da er offensichtlich nicht so schwer krank war und du die Situation deshalb nicht richtig einschätzen konntest.

    Ich würde das an deiner Stelle nochmal mit einer guten Psychotherapie nacharbeiten Monika, das war wirklich eine schwierige Situation, die dich in dieser Zeit überfordert hat, so etwas passiert eben, weil wir nicht vollends die Kontrolle haben.


    So etwas kann man wahrscheinlich üben, wenn man im Hospizdienst arbeitet und des öfteren diesen Situationen ausgesetzt ist, im Krankenhaus habe ich mich damit auch eher schwer getan und es erfahrenen Kollegen überlassen Sterbende zu begleiten.


    Die Achtsamkeitsübungen kann man häufiger isoliert für sich im Alltag üben, aber im Zusammenhang mit Sterbebegleitung ist es für ungeübte bzw. unerfahrene eine Überforderungssituation, wo du nicht zu streng mit dir sein solltest.

    Auch professionellen Helfern und Ärzten unterlaufen Fehleinschätzungen.


    Ich wünsche dir von Herzen einen möglichst leidfreien Umgang damit _()_:taube::kerze:

  • Der Buddha als Mensch?

    • Railex
    • 24. Februar 2026 um 00:55
    Igor07:


    Ich würde es nicht moderieren, sondern nur lesen, was andere sagen. Viel Spaß und danke im Voraus.

    Igor07:
    Railex:

    Vorbild, und ich sehe kein Problem

    Railex


    Ich schalte mich hier ein

    :?

    da du deine Ankündigung nicht einhälst Igor07 bin ich raus, hätte sonst gar nicht geantwortet, weil ich das nicht diskutieren wollte, viel Spaß noch.

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 23. Februar 2026 um 19:37

    Aus "Geistestraining durch Achtsamkeit " Nyānaponika


    "Ein großer Teil des Leidens in der Welt entsteht nicht so sehr durch bewusste Schlechtigkeit, als durch Unachtsamkeit, Unüberlegtheit, Voreiligkeit und Unbeherrschtheit.

    Ein einziger Moment der Besinnung würde oft genügen, um eine weitreichende Verkettung von Schuld und Unheil zu verhindern.

    Hier gilt wahrlich: Zeit gewonnen, alles gewonnen.


    Das Innehalten, an das man sich durch die Haltung des Reinen Beobachtens gewöhnt, ermöglicht es nun, eben jenen entscheidenden Moment zu erfassen und gleichsam festzuhalten, wo der Geist noch formbar ist, sich noch nicht festgelegt hat.

    Denn das Reine Beobachten verlangsamt oder hemmt den Übergang von der rezeptiven zur aktiven Geisteshaltung und gibt so der Entscheidung eine längere Frist.


    Solche Verlangsamung ist von großer Wichtigkeit, so lange das Unheilsame und nicht das Heilsame im menschlichen Geiste eine starke Spontanität besitzt und sich unmittelbar durchzusetzen sucht.

    Durch das Innehalten wird Voreiligkeit in Wort und Tat verhindert, und weises Überlegen und Selbstkontrolle wird sich besser durchsetzen können.

    Wenn unerwünschte und unüberlegte Reaktionen sich dann nicht mehr so häufig und gewohnheitsmäßig einstellen, wird dadurch die Formbarkeit und Zugänglichkeit des Geistes beträchtlich wachsen."


    :rad:

  • Der Buddha als Mensch?

    • Railex
    • 23. Februar 2026 um 19:11
    Igor07:

    Was ist für euch Buddha? Der Heilige, wie Jesus, oder der Mensch, der wie wir alle sterben wird?
    Um das Problem zu veranschaulichen, zitiere ich einige Passagen aus dem Pali-Kanon.

    Vorbild, und ich sehe kein Problem _()_

  • "Dürfen" Buddhisten das?

    • Railex
    • 23. Februar 2026 um 08:17

    Endgültig haben wir die Trauermücken mit Nematoden besiegt,sagt mein Freundin, das sind die natürlichen Feinde.

    Also wir haben "töten lassen".


    Auch fragwürdig, weil es im Dhammapada heißt:


    "Alle Wesen scheuen Bedrückung,

    bangen vor des Todes Nöten,

    gleich wie du ist jedes Wesen,

    darum töte nicht und lass nicht töten".

  • "Dürfen" Buddhisten das?

    • Railex
    • 22. Februar 2026 um 23:07

    Meine Freundin wollte bzgl. der Motten damals schon so eine Fliegen-Wespenart bestellen, die die Eier unschädlich machen sollten, aber nach 2 Generationen Klebfallen:cry:, hatte sich die Sache dann erledigt.


    Danke für den Tip mit dem Quarzsand RobertNesta _()_

    Interessant auch das Thema "Lügen,Notlügen,verschweigen".

  • "Dürfen" Buddhisten das?

    • Railex
    • 22. Februar 2026 um 20:28
    Amdap:

    Was macht Ihr zum Beispiel, wenn in Eurer Wohnung eine heftige Mottenseuche ausgebrochen ist, oder eine Trauermückenseuche oder dergleichen?

    Ich habe da Erfahrung.

    Bevor ich aber eine lange Abhandlung hier einstelle, will ich erstmal hören, was Euch dazu einfällt.

    Hatten wir beides schon mal und weil meine Partnerin dann diverse Klebfallen gekauft hat, hab ich sie des grausamen Mordens bezichtigt, war aber froh, als die Motten wieder weg waren; unsere Katzen haben die zwar auch gejagt, aber die Dinger sind flink im verstecken.

    Trauermücken aus der Blumenerde haben mich nicht gestört,aber ich habe die Erde gewechselt.

    Bei den Schnecken im Aquarium bin ich sehr vorsichtig beim Wasserwechsel und schone jede einzelne, aber ich mach mich jetzt auch nicht verrückt, nehme ja wenn verordnet auch Antibiotika.


    Was hast du denn für eine Abhandlung Amdap und warum zögerst du sie einzustellen?

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 22. Februar 2026 um 18:23
    mukti:
    Railex:

    Gelingt es mir aber bei der ersten einfachen Gefühlsreaktion innezuhalten und ins reine Beobachten zu wechseln, kann die Weiterentwicklung des Gefühls zum Begehren und folgenden Leidenschafte unterbunden werden.

    Also, ich übe mich bei der Feststellung: angenehm, unangenehm, neutral, stehenzubleiben und Zeit zu gewinnen.

    Ich denke dann 'Das Gefühl bin ich nicht und es gehört mir nicht', dann zieht es oft vorüber ohne mich zu tangieren. Wenn es aber zu verlockend ist, verschiebe ich die Übung auf später und denke 'Wird schon werden, bin ja nur ein kleiner Laie.' :oops:

    manchmal ertappt man sich dabei, dass man sich einer Vorstellung auch gerne hingibt, stimmt :) aber inzwischen erwische ich mich recht schnell dabei und es hilft auch bei Sehreizen z.b. den Blick abzuwenden, das Gegenteil wäre dann sich noch umzudrehen und hinterherzuglotzen....

    Die Methode: das ist nicht mein, gehört mir nicht, ist auch wirkungsvoll stimmt, hatte ich schon wieder etwas vergessen _()_


    Als Krankenpfleger, wenn ich in der Klinik extreme Dinge gesehen habe: schlimme Wunden, Suizid o.ä. , habe ich die oft neutralisiert ,um handlungsfähig zu bleiben, wenn ich ganz schnell innerlich gesagt habe: Sehorgan,Sehobjekt,Sehbewusstsein.

    Also mir die Abhängigkeit des schrecklichen Bildes klar gemacht, hat mir oft geholfen.

    Ist noch kompakter ,als die Kurzbetrachtung von Qualia aus Beitrag #32.

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 22. Februar 2026 um 14:19

    Beides Wetering , im Fitnessstudio habe ich heute morgen darauf ge-achtet beim Musikhören über Kopfhörer und in der ruhigen Meditation achte ich eher auf Vedana bei der Gedankenentstehung.

    Im Fitnessstudio kann man aber auch sehr gut üben, weil da engbekleidete und körperbetonte Menschen unterwegs sind und der Prozess- angenehmer Sinnesreiz- thanā(Begehren)-upadhānā(Greifen) in Gedanken, ständig ausgelöst wird.(bei mir zumindest :nosee::))


    Gelingt es mir aber bei der ersten einfachen Gefühlsreaktion innezuhalten und ins reine Beobachten zu wechseln, kann die Weiterentwicklung des Gefühls zum Begehren und folgenden Leidenschafte unterbunden werden.

    Also, ich übe mich bei der Feststellung: angenehm, unangenehm, neutral, stehenzubleiben und Zeit zu gewinnen.

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 21. Februar 2026 um 20:02
    Railex:

    Gefühlsbetrachtung:

    -freudig,leidig,sinnengebunden,sinnenfreies,

    Hier möchte ich nochmal ergänzen, dass es um die Skandha "Gefühlston" (Vedanā) geht und die Bewertung : angenehm/unangenehm,neutral.


    Hier haftet sich Begehren wohl besonders schnell und stark an und wenn es gelingt hier achtsam zu stoppen, bevor der Impuls sich weiterentwickelt, schafft man sich ein gewisses Zeitfenster zur Freiheit.


    Sehr interessant und gut bei Musik und Geräuschen zu üben nach meiner Erfahrung.

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 21. Februar 2026 um 18:49
    Igor07:
    Railex:

    Du kannst gerne dein Wissen und deine Erfahrungen mit einfließen lassen, aber vielleicht gelingt dir dies auch ohne Bewertungen, ob man sich ein Tun deiner Meinung nach "sparen" könnte, bzw. etwas "neu erfinde"

    Railex


    Das war überhaupt nicht anmaßend gemeint, denn ich schätze diesen Autor sehr und habe sehr viel von ihm gelesen.

    Igor07, deine Bewertungen bezogen sich ja auch nicht auf den Autor, sondern auf unsere Beiträge.


    Ja, der Autor ist in Bezug auf das Thema "Achtsamkeit" sehr erfahren und arbeitet praxisnah an der Lehrrede, in dieser Hinsicht sehr lehrreich.

    Du musst deine Praxis auch nicht einfließen lassen und kannst dich weiter auf das zitieren konzentrieren, aber andere User nähern sich dem Thema eben anders.


    Außerdem habe ich mich sehr gefreut, dass pano dieses Thema eröffnet hat, weil mir selbst bewusst geworden ist, wie lange ich schon nicht mehr achtsam über Achtsamkeit nachgeforscht hatte und sehr einseitig auf die Skandhaprozesse fokussiert war, aber hier in diesem Thread haben andere User nochmal sehr viele wertvolle weitere Akzente der Achtsamkeit einfließen lassen.


    Dir auch alles Gute und Danke für das Video _()_

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 21. Februar 2026 um 16:00

    Igor07, es geht nicht darum "das Fahrrad wieder zu erfinden" , sondern es gibt Übende und Interessierte, die sich die Themen zu unterschiedlichen Zeitpunkten (wieder) neu erarbeiten und dies aus unterschiedlichen Perspektiven heraus.

    Mit fortschreitender Praxis und Erfahrung eröffnen sich immer wieder neue bzw. veränderte Herangehensweisen.


    Du kannst gerne dein Wissen und deine Erfahrungen mit einfließen lassen, aber vielleicht gelingt dir dies auch ohne Bewertungen, ob man sich ein Tun deiner Meinung nach "sparen" könnte, bzw. etwas "neu erfinde".

    Macht dann vielleicht mehr Spaß der Austausch, als wenn man so "allwissend" überfahren wird.


    _()_

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 20. Februar 2026 um 06:34
    Igor07:
    Railex:

    Bin gespannt und 18€ ärmer

    Das Geld könntest du dir bestimmt sparen.


    DER EINZIGE WEG

    Guten Morgen Igor07

    nach mehrstündiger Beschäftigung mit dem Buch "Geistestraining durch Achtsamkeit " von Nyānaponika und Abgleich mit deinem Link, muss ich dir mitteilen, dass es sich inhaltlich und didaktisch um zwei völligst unterschiedliche Arbeiten handelt, auch wenn in beiden Abhandlungen das Sattipatthāna-Sutta behandelt wird.

    Die 18€ sind für mich sehr wertvoll investiert. _()_

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 20. Februar 2026 um 05:18

    Aus "Geistestraining durch Achtsamkeit" Nyānaponika


    "Keine andere Lehrrede des Buddha,nicht einmal die "Predigt von Benares", genießt in den buddhistischen Ländern Südostasiens, dem Verbreitungsgebiet des Theravāda-Buddhismus, solche Hochschätzung und Verehrung wie diese "Lehrrede von den Grundlagen der Achtsamkeit".


    Die große Lehrrede von den Grundlagen der Achtsamkeit- Mahā-Satipaṭṭhāna-Sutta

    Die 22.Lehrrede aus der "Langen Sammlung" (Dīgha-Nikāya).


    "Der einzige Weg ist dies, o Mönche, zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage ,zum Schwinden von Schmerz und Trübsal , zur Gewinnung der rechten Methode ,zur Verwirklichung des Nibbāna, nämlich die 4 Grundlagen der Achtsamkeit. Welche vier?


    Da weilt ,o Mönche, der Mönch beim Körper in Betrachtung des Körpers, eifrig ,wissensklar und achtsam, nach Verwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt; er weilt bei den Gefühlen in Betrachtung der Gefühle, eifrig, wissensklar und achtsam, nach Verwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt; er weilt beim Geist in Betrachtung des Geistes, eifrig, wissensklar und achtsam, nach Verwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt; er weilt bei den Geistesobjekten in Betrachtung der Geistesobjekte, eifrig, wissensklar und achtsam, nach Verwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt."


    (Zusammenfassung von mir)


    Körperbetrachtung:

    -die Atem-Körperbetrachtung

    -die 4 Körperhaltungen

    -die Wissensklarheit im Tun

    -Erwägung der Widerlichkeit des Körpers

    -Erwägung der Elemente

    -Die neun Leichenfeldbetrachtungen


    Gefühlsbetrachtung:

    -freudig,leidig,sinnengebunden,sinnenfreies,


    Geistesbetrachtung:

    -lustbehaftet,lustfrei

    -hassbehaftet, hassfrei

    -verblendet, unverblendet

    -gehemmt, ungehemmt

    -zerstreut,

    -entwickelt,unentwickelt

    -übertreffbar, unübertreffbar

    -gesammelt,ungesammelt

    -befreit,unbefreit.


    Geistesobjektbetrachtung

    -Die 5 Hemmungen

    -Die 5 Gruppen des Anhangens

    -Die 7 Erleuchtungsglieder

    -Die 4 Wahrheiten


    "Der einzige Weg ist dies, o Mönche, zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage ,zum Schwinden von Schmerz und Trübsal , zur Gewinnung der rechten Methode ,zur Verwirklichung des Nibbāna, nämlich die 4 Grundlagen der Achtsamkeit.

    Was derart gesagt wurde, in Bezug hierauf wurde gesagt."


    Also sprach der Erhabene. Befriedigt freuten sich jene Mönche über das Wort des Erhabenen.


    :rad:

  • DBU und KdöR-Status - wollen wir das?

    • Railex
    • 19. Februar 2026 um 20:22

    OldMike , sind nicht allen buddhistischen Richtungen die 4 edlen Wahrheiten und das Dharma Mudra gemeinsam?

    Das ist doch eine große Schnittmenge bzw. gemeinsame Grundlage.


    Ich vermute ,dass das Buddhistische Glaubensbekenntnis der DBU durchaus für die meisten buddhistischen Strömungen gelten kann:


    Deutsche Buddhistische Union e.V. – Buddhistische Religionsgemeinschaft https://share.google/ga12RQHGZIti4rxwq


    Allerdings sind mit nur 5% nicht alle buddhistischen Strömungen in der DBU vertreten.

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 19. Februar 2026 um 18:40

    Danke Igor07 , ist in Ordnung, ich lese ja schon mit Freude darin und es lohnt sich für mich.

    Lese lieber Bücher statt online und verleihe sie später gern _()_

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 19. Februar 2026 um 18:08

    In Abhängigkeit bzw. bedingt durch diesen Thread, habe ich mir heute ein Buch von Nyānaponika gekauft mit dem Titel: " Geistestraining durch Achtsamkeit " .


    Es verspricht zu helfen, die bedeutsame Lehrrede Buddhas "Von den Grundlagen der Achtsamkeit" zu verstehen und gibt Anweisungen für die Praxis der darin dargelegten Methode des Geistestrainings durch Achtsamkeit.


    Bin gespannt und 18€ ärmer 8):rad:

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • Railex
    • 19. Februar 2026 um 09:13
    Qualia:
    JoJu91:
    mukti:

    Rechte Achtsamkeit bedeutet für mich darauf zu achten, dass kein Dukkha entsteht.

    :like:

    Rechte Achtsamkeit ist für mich, Dukkha so schnell wie möglich zu erkennen. Dass Dukkha entsteht, kann ich nicht verhindern.

    Siehe Daseinsmerkmale.

    Durch Achtsamkeit und Einsicht in das abhängige Entstehen der Skandhas, reagiere ich nicht mehr "automatisch" und füge dem Leid kein weiteres Leid hinzu.

  • Mein Verhalten ist meiner Meinung nach von Natur aus wenig auffällig

    • Railex
    • 17. Februar 2026 um 21:09

    Guten Abend Lassi,

    herzlich Willkommen hier im Forum _()_


    Siehst du dich denn als Buddhisten/in?

    Wenn du Drogen,tratschen und Unehrlichkeit ablehnst, gehst du mit den buddhistischen Tugendregeln konform, tust also in dem Sinne nichts fragwürdiges, was wir hier in diesem Thread diskutiert haben.


    Es kann tatsächlich schwierig sein, Menschen zu finden, um ehrliche und tiefgründige bzw. nicht oberflächliche Beziehungen mit gegenseitiger Wertschätzung zu pflegen.


    In spirituellen Gemeinschaften, wird dies in der Regel angestrebt und dies gelingt dann vielleicht auch manchmal besser, als im gewohnten Umfeld, aber auch außerhalb davon, ist dies sicherlich möglich.

    Ich wünsche dir gute Bekanntschaften und Erfahrungen :klee:mit deiner Intention ,dir Nahe und authentisch zu sein, gehst du einen Weg, der für dich ehrlich ist und vielleicht begegnest du bald Menschen, die dich so akzeptieren, wie du bist und den Weg mit dir zusammen gehen möchten, alles Gute _()_

  • Ursprünge der Meditation über 5000 Jahre alt

    • Railex
    • 17. Februar 2026 um 19:16
    pano:

    Holistisch schließt ja logisch mit ein.

    Nicht zwingend, es gibt holistische Systeme, wie den Buddhismus, die hinsichtlich des abhängigen Entstehens, logisch argumentativ aufgebaut sind, es gibt aber auch esoterische,mystische Ganz(holo)heitslehren, die nicht logisch strukturiert aufgebaut sind, sondern ihre "Ganzheit" z.b. nur auf der Erfahrung begründen.

  • "Dürfen" Buddhisten das?

    • Railex
    • 17. Februar 2026 um 17:41
    Monikamarie:

    Hier in Hamburg-Rissen lächeln mich viele an und ich sie. Es ist einfach ein Zeichen von Freundlichkeit.

    Das finde ich schön.


    Im übrigen habe ich in meinem Leben viel geflirtet. Das war ein Lebensgefühl.


    Dieses ganze Gezweifel "dürfen Buddhisten das", ist so überflüssig wie ein Kropf.

    _()_

    Alles anzeigen

    Danke Monikamarie , ich tu es auch gern, ja, ein Lebensgefühl :oops:

    Wenn man ohne Leid damit umgehen kann, wenn es nicht erwidert wird, warum nicht, es gibt Menschen, die freuen sich darüber und ich mich auch, so ein gegenseitiges Lächeln ist immer etwas ganz besonderes. :luftkuss:


    P.s. den Kropf möchte ich aber dennoch etwas in Schutz nehmen, weil die Schilddrüse ja wächst, um einen Jodmangel auszugleichen. ;)

  • Bevorzugte Meditationsstellung

    • Railex
    • 17. Februar 2026 um 17:17

    Sukhasana/Schneidersitz in Kombination mit einem erhöhten und abgeschrägtem Meditationskissen.

    2x45 Minuten/Tag ,ohne Schmerzen mit geradem Rücken und angekipptem Becken- wunderbar, kann diese Kissen nur empfehlen, hab früher echt sinnlos gelitten.....

  • Sich gut fühlen

    • Railex
    • 17. Februar 2026 um 16:44
    Anna Panna-Sati:
    RobertNesta:

    Die Zweifel, die mich plagen, bestehen vor allem darin, dass es am Ende völlig egal ist, was man tut, und das zieht mir ein bisschen den Boden unter den Füßen weg. Im Sinne von: es lässt mich vollkommen orientierungslos.

    Der Edle Achtfache Pfad wäre z.B. eine gute Orientierung, eine Richtschnur und ein Weg, der beschritten werden kann und auch den Gedanken, dass es "am Ende völlig egal ist, was man tut" dadurch eliminiert, dass die erlebten (ersten, vorläufigen) Erkenntnisse viele Zweifel minimieren, wenn nicht sogar ganz beseitigen.

    Der buddhistische Weg trägt den Geschmack der Befreiung eben nicht erst am Ende, sondern von Beginn der Einsicht über den Weg zur Mitte bis hin zur Befreiung am Ende.

    (gibt ne Lehrrede dazu)


    Deswegen RobertNesta wäre es dir zu wünschen, wenn du den 8fachen Pfad beschreitest , dass du die Vorzüge der Praxis so überzeugend spürst, dass sie deine Zweifel beseitigen.

    Das hat Anna Panna-Sati schon sehr gut erklärt und scheint mir unabdingbar zu sein, um eine dauerhafte Motivation aufrechtzuerhalten.


    Ich persönlich z.b., musste noch die Erfahrung der sinnlichen Überreizung selbst durchlaufen, um die Gewissheit zu entwickeln, dass sie auf Dauer unbefriedigend ist.

    Solche persönliche Erfahrungswerte sind wichtig, um bestehende Zweifel nachhaltig auszuräumen und/aber sie sind nicht bzw. nur schwer übertragbar.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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