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  1. Buddhaland Forum
  2. Katrin.

Beiträge von Katrin.

  • Meine Fragen über die erste edle Wahrheit und auch zum "Dukkha"(Begriff).

    • Katrin.
    • 7. August 2021 um 19:59

    Igor07

    Danke für deine Antwort :)

    Das Buch über die Vielfalt religiöser Erfahrungen klingt interessant, danke für den Tipp. Von William James wollte ich eh mal was lesen...

  • Meine Fragen über die erste edle Wahrheit und auch zum "Dukkha"(Begriff).

    • Katrin.
    • 7. August 2021 um 18:27
    Igor07:
    Katrin.:
    Igor07:

    Im Zen es gibt doch genug Ausdrücke, dass man absolut nichts zu tun braucht.

    Es sei so wie mit dem Spiegel. Er ist von Anfang an blank und rein. Wir sollten ihn nicht von den Schmutz bereinigen. Gibt es doch keinen.

    Unsere ursprüngliche Natur ist doch Buddha-Natur.

    Ich lese grade "Geschichte des buddhistischen Philosophie" von Volker Zotz und nehme diesen Post mal als Aufhänger um ein wenig Zen- bzw. Ch'an-Geschichte einfließen zu lassen.

    Aus dem 7. Kapitel über Buddhistisches Denken in China, Seite 195 ff:

    Es gibt eine Klassifikation von Tsung-mi (780-840) in drei unterschiedlichen Richtungen des Ch'an-Buddhismus:

    1. Die nördliche Ch'an Schule, als deren Gründer Shen-hsui (606-706) gilt, ging im Sinne der Tathagatagarbha-Lehre von der Buddhanatur jedes Lebewesens aus. Wegen der anfanglosen Verblendung ist man dieser jedoch nicht gewahr und darum Tod und Wiedergeburt ausgeliefert. Es gilt, durch Meditation falsche Ansichten vom Spiegel des Bewusstseins zu wischen, um dessen ursprüngliche Natur zum Vorschein zu bringen. Auf einem Weg des graduellen Fortschreitens kommt es endlich zur Befreiung.

    2. Die Niu-t'ou-Lehre des Fa-jung (594-657), welche zentrale Motive des Madhyamaka radikal interpretierte: Jedes Dharma in der Welt und auf dem befreienden Weg gleicht wegen seiner Freiheit von Eigensein dem Trugbild eines Traums. Sogar die Leerheit erkennende Weisheit (prajna) existiert letztlich nicht. Auf Ebene des Dharmas mag zwar kein Unterschied zwischen Buddha und Mensch sein. Doch ist dies nur eine leere Aussage. Da es letzlich kein Bewusstsein gibt, kann niemand die Dharma-Ebene wahrnehmen. Existiert nichts und niemand, besteht keine Notwendigkeit, Nichtwissen und Leid zu überwinden. Man vollzieht Erlösung unmittelbar, indem man wie ein Buddha still sitzt und leeren Bewusstseins erlebt, wie alle Dharmas nicht existieren.

    3. Die beiden Zweige der dritten Richtung gehen auf Shen-huis Lehrer Hui-neng (638-713) zurück und behaupten im Gegensatz zum graduellen Weg der ersten Richtung die unmittelbare Befreiung. Ihre Theorie gründet im Vijnanavada, das im Denken den entscheidenden Faktor der Subjekt-Werdung sah. Weil der Mensch durch Bewusstseinstätigkeit, zu der das Denken gehört, die Welt und damit die unerlöste Befindlichkeit gestaltet, liegt im Ende mentaler Aktivität die Befreiung. Den Leerheitsbegriff des Madhyamaka interpretierte man in diesem Sinn als Leersein von Bewusstseinsinhalten.

    Der erste Zweig Hung-Chou lehrt, alles sei unmittelbare Offenbarung gestaltloser und unbedingter Buddha- oder Dharma-Natur (dharmata). Gier und Hass gelten wie die Bodhisattva-Tugenden des Mitleids und der Geduld als Ausdruck dieser letzten Wirklichkeit. Freiheit ist jetzt und immer in allen Gedanken, Worten und Taten.

    Drückt so für den Hung-chou-Zweig auch jeder alltäglichste Akt die Buddhanatur aus, unterscheidet der Ho-tse-Zweig des Shen-hui (668 - 760) das Bewusstsein als Buddhanatur vom subjektiven Denken, das diese verschleiert. Im Meditieren bemerkt man aufsteigende Gedanken und lässt sie versiegen, indem man sich nicht mit ihnen identifiziert und sie nicht fortspinnt. Nimmt Hung-chou alles als Ausdruck der Buddha-Natur, lässt Ho-tse alles gedanklich los.

    Alles anzeigen

    Katrin.

    Inwiefern ich es alles verstehe, sogar die Meditation sei nicht notwendig. Eher es geht hier um die unmittelbare innere Erkenntnis im Sinne von actus purus.

    Actus purus – Wikipedia

    LG.

    Alles anzeigen

    So wie ich es verstanden habe, gibt es da je nach Schule verschiedene Sichtweisen.

    Bist du der Meinung, dass Erkenntnis notwendig ist, oder würdest du eher sagen, dass alle Menschen gleichermaßen "befreit" egal, ob sie davon wissen oder nicht?

    Und würdest du sagen, dass wenn Erkenntnis notwendig ist, hat man dann einen Einfluss darauf (etwa durch Meditation, oder theoretische Schulung) oder kommt Erkenntnis von selbst, ohne dass man einen Einfluss darauf hätte?

  • Meine Fragen über die erste edle Wahrheit und auch zum "Dukkha"(Begriff).

    • Katrin.
    • 7. August 2021 um 13:12
    Igor07:

    Im Zen es gibt doch genug Ausdrücke, dass man absolut nichts zu tun braucht.

    Es sei so wie mit dem Spiegel. Er ist von Anfang an blank und rein. Wir sollten ihn nicht von den Schmutz bereinigen. Gibt es doch keinen.

    Unsere ursprüngliche Natur ist doch Buddha-Natur.

    Ich lese grade "Geschichte des buddhistischen Philosophie" von Volker Zotz und nehme diesen Post mal als Aufhänger um ein wenig Zen- bzw. Ch'an-Geschichte einfließen zu lassen.

    Aus dem 7. Kapitel über Buddhistisches Denken in China, Seite 195 ff:

    Es gibt eine Klassifikation von Tsung-mi (780-840) in drei unterschiedlichen Richtungen des Ch'an-Buddhismus:

    1. Die nördliche Ch'an Schule, als deren Gründer Shen-hsui (606-706) gilt, ging im Sinne der Tathagatagarbha-Lehre von der Buddhanatur jedes Lebewesens aus. Wegen der anfanglosen Verblendung ist man dieser jedoch nicht gewahr und darum Tod und Wiedergeburt ausgeliefert. Es gilt, durch Meditation falsche Ansichten vom Spiegel des Bewusstseins zu wischen, um dessen ursprüngliche Natur zum Vorschein zu bringen. Auf einem Weg des graduellen Fortschreitens kommt es endlich zur Befreiung.

    2. Die Niu-t'ou-Lehre des Fa-jung (594-657), welche zentrale Motive des Madhyamaka radikal interpretierte: Jedes Dharma in der Welt und auf dem befreienden Weg gleicht wegen seiner Freiheit von Eigensein dem Trugbild eines Traums. Sogar die Leerheit erkennende Weisheit (prajna) existiert letztlich nicht. Auf Ebene des Dharmas mag zwar kein Unterschied zwischen Buddha und Mensch sein. Doch ist dies nur eine leere Aussage. Da es letzlich kein Bewusstsein gibt, kann niemand die Dharma-Ebene wahrnehmen. Existiert nichts und niemand, besteht keine Notwendigkeit, Nichtwissen und Leid zu überwinden. Man vollzieht Erlösung unmittelbar, indem man wie ein Buddha still sitzt und leeren Bewusstseins erlebt, wie alle Dharmas nicht existieren.

    3. Die beiden Zweige der dritten Richtung gehen auf Shen-huis Lehrer Hui-neng (638-713) zurück und behaupten im Gegensatz zum graduellen Weg der ersten Richtung die unmittelbare Befreiung. Ihre Theorie gründet im Vijnanavada, das im Denken den entscheidenden Faktor der Subjekt-Werdung sah. Weil der Mensch durch Bewusstseinstätigkeit, zu der das Denken gehört, die Welt und damit die unerlöste Befindlichkeit gestaltet, liegt im Ende mentaler Aktivität die Befreiung. Den Leerheitsbegriff des Madhyamaka interpretierte man in diesem Sinn als Leersein von Bewusstseinsinhalten.

    Der erste Zweig Hung-Chou lehrt, alles sei unmittelbare Offenbarung gestaltloser und unbedingter Buddha- oder Dharma-Natur (dharmata). Gier und Hass gelten wie die Bodhisattva-Tugenden des Mitleids und der Geduld als Ausdruck dieser letzten Wirklichkeit. Freiheit ist jetzt und immer in allen Gedanken, Worten und Taten.

    Drückt so für den Hung-chou-Zweig auch jeder alltäglichste Akt die Buddhanatur aus, unterscheidet der Ho-tse-Zweig des Shen-hui (668 - 760) das Bewusstsein als Buddhanatur vom subjektiven Denken, das diese verschleiert. Im Meditieren bemerkt man aufsteigende Gedanken und lässt sie versiegen, indem man sich nicht mit ihnen identifiziert und sie nicht fortspinnt. Nimmt Hung-chou alles als Ausdruck der Buddha-Natur, lässt Ho-tse alles gedanklich los.

  • Woran merke ich, dass ich im Jetzt verweile?

    • Katrin.
    • 18. Juli 2021 um 14:12
    nuk:

    Deshalb habe ich bei mir Mühe, festzustellen, ob ich nicht gerade ins "träumen" abgekippt bin, oder ob ich, wie eigentlich von mir gewünscht, im Moment verweile.

    Der Moment, in dem du dich fragst, ob du gerade in Gedanken versunken warst oder im Moment verweilt hast, ist gerade der entscheidende Moment, denn in diesem Moment wird dir die Gegenwart wieder bewusst.

    Mehr ist gar nicht nötig, d.h. es ist nicht nötig sich dann noch zu fragen, ob man gerade geträumt hat, denn in diesem Moment in dem du dich fragst: "Hab ich gerade geträumt?" - in diesem Moment ist dir aufgefallen, dass du in Gedanken warst, d.h. du hast Achtsamkeit in Bezug auf deine Gedanken entwickelt.

    Es ist normal, dass man dann darüber nachdenkt, ob man gerade geträumt hat, und wie lange das war usw.

    Der Trick ist dann, einfach diese Nachdenkerei wieder zu bemerken.

    Meistens wird aber ein Meditationsobjekt empfohlen zu dem man immer wieder mit dem Fokus zurückgeht. (Umgebungsgeräusche, Tastempfinden bei der Atmung usw.)

    Man kann zwar auch ohne so einen Fokus üben, aber das kann schnell dazu führen, dass man sich von seinen Gedanken doch eher zu weiterem Nachdenken verführen lässt, anstatt sie vorbeiziehen zu lassen.

  • Dukkha - ein Problem der Dinge oder des Geistes ?

    • Katrin.
    • 12. Juli 2021 um 12:33
    Mabuttar:

    Ich glaube mich verwirrte diese Kurzform die ich im Kopf hatte, die ging so:

    (s)khandas: Köper, Gefühle...Bewusstsein sind anicca, dukkha, anatam.

    Da hast du vielleicht die Daseinsgruppen (khanda)

    und die Daseinsmerkmale (ti lakkhana) miteinander vermischt.

    Da alle khanda vergänglich (annica) sind, können sie Leiden (dukkha) auslösen und es findet sich kein unveränderlicher Kern (anatta) an ihnen.

    Mabuttar:

    Ein Stoiker (und kognitive Verhaltenstherapie) würde sich z.B. kleinen Portionen dieser Angst aussetzen um resilienter dagegen zu werden.

    Ich frage mich, hilft ein Loslassen der Khandas oder nicht Nicht-Selbst Lehre bei einer Spinnenphobie in konstruktiver Weise bzw. der 8 fache Pfad genauso ?

    Die Körperlichkeitsgruppe der Khanda sind einfach die eigenen Sinneswahrnehmungen (Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken)

    Die Gefühls-, Wahrnehmungs-, Geistesformations- und Bewusstseinsgruppen der Khanda sind alles was wir in unserem Geist wahrnehmen.

    "Angst" ist die Abneigung gegen bestimmte Wahrnehmungen.

    Man versucht also nicht die Khanda, also die Wahrnehmungen loszulassen, denn die vergehen ja wieder von selbst, sondern nicht an ihnen anzuhaften, d.h. sich nicht mit zusätzlichen Gedanken und Vorstellungen an sie zu hängen und "mehr aus ihnen zu machen als sie sind."

    Wenn man eine Spinnenphobie hat und sich darüber bewusst ist, dass das eine übertriebene Angst ist und man nicht glaubt, dass Spinnen wirklich so gefährlich sind, wie es sich den eigenen Emotionen nach anfühlt, dann hat man im buddhistischen Sinne bereits Einsicht in die Wirklichkeit der Spinne.

    Das Problem bei Phobien ist ja eher, dass es die heftige Angst ist, vor der man dann wieder Angst entwickelt (Angst vor der Angst).

    Vom Verstand her wissen die meisten Phobiker ja, dass ihre Angst unvernünftig ist, aber werden von den Reaktionen ihres Körpers überrollt.

    Sich immer wieder kleinen Portionen der Angst aussetzen ist meiner Meinung auch das, was man im buddhistischen Sinne tun würde, denn buddhistische Praxis beinhaltet eben "die Dinge so zu sehen wie sie sind".

    Ich hatte eine Phase in der bei meiner Sitzmeditation immer wieder viel Angst hochkam, wie aus dem Nichts. Ich konnte sehr gut beobachten, wie die Reaktionen in meinem Körper und meinem Kopf abliefen. Wäre mir das im Alltag passiert, hätte ich vermutlich gegen die Angst gesteuert, hätte also an ihr "angehaftet" und hätte so nicht erfahren, was ihre wahre Natur ist, nämlich, dass sie einfach kam und dann wieder ging.

  • Die Folgen der Ich-Auflösung

    • Katrin.
    • 12. Juli 2021 um 09:41

    Igor07

    Falls du es doch mal mit Psychologie versuchen möchtest, es gibt die Heiligenfeldkliniken, dort werden auch religiöse und spirituelle Krisen behandelt:

    Religiöse und spirituelle Krisen- Behandlung - Heiligenfeld Kliniken

  • Dukkha - ein Problem der Dinge oder des Geistes ?

    • Katrin.
    • 10. Juli 2021 um 08:31
    Mabuttar:

    2. Andererseits (und evtl. verstehe ich das falsch ) ist Dukkha eines der "Merkmale der Existenz" neben Anicca und anatta also Wandel und Nicht-Selbst.

    Dukkha ist ein Merkmal des Lebendigen.

    In der Stoa werden absolute Wahrheiten über die Wirklichkeit außerhalb menschlichen Bewusstseins behauptet, während Buddha darüber geschwiegen hat und sich nur um des Aufheben des Leidens gekümmert hat.

    Im Menschen bilden sinnliche und geistige Wahrnehmungen (khanda) die Gruppen des Anhaftens (upadana-khanda).

    Aus diesem Anhaften kann dann Leiden entstehen.

    khandha


    [lz]

    'Gruppen' oder 'Daseinsgruppen', nennt man die 5 Gruppen, in die der Buddha die dem oberflächlichen Beobachter eine Persönlichkeit vortäuschenden gesamten körperlichen und geistigen Daseinserscheinungen eingeordnet hat, nämlich:

    1. die Körperlichkeitsgruppe (rūpa-kkhandha),
    2. die Gefühlsgruppe (vedanā-kkhandha),
    3. die Wahrnehmungsgruppe (saññā-kkhandha),
    4. die Gruppe der Geistesformationen (saṅkhāra-kkhandha)
    5. die Bewußtseinsgruppe (viññāna-kkhandha)

    »Was immer es gibt an körperlichen Dingen, ob eigen oder fremd, grob oder fein, erhaben oder gemein, fern oder nahe, das alles gehört zur Körperlichkeitsgruppe. Was immer es gibt an Gefühl . . . an Wahrnehmung . . . an Geistesformationen . . . an Bewußtsein, ob vergangen, gegenwärtig oder zukünftig, eigen oder fremd, grob oder fein, erhaben oder gemein, fern oder nahe, das alles gehört zur Bewußtseinsgruppe.« (S.22.48).

    Für alle Wesen, mit Ausnahme des Heiligen (arahat), sind diese fünf Gruppen »Gruppen des Anhaftens« (upādāna-kkhandha), und zwar in dem Sinne, daß sie Objekte des Anhaftens bilden.[/lz]

  • Buddha / Brahma

    • Katrin.
    • 16. März 2021 um 21:07
    Schmu:

    Weiß jemand, wo im PK etwas steht über dieses Zwiegespräch zwischen Buddha und dem Gott Brahma?

    Ich hab nur diese Quelle gefunden:


    [lz]

    Brahmā Sahāmpati, said to be the most senior of the Mahābrahmās, was the deity who visited the Buddha when he attained enlightenment, and encouraged him to teach the Dharma to humans.[/lz]

    Brahmā (Buddhism) - Wikipedia

  • Zazen & Shikantaza

    • Katrin.
    • 28. Februar 2021 um 14:01
    Schmu:

    Ich würde sagen, Shikantaza hat in gewisser Weise etwas Fortgeschritteneres, kann man das so sagen? Bei Shikantaza bin ich nicht mehr bei schmerzenden Körperstellen, beim Atmen, im Bauch, im Kopf, in den Füßen oder bei meinen Gedanken. Sondern ich beginne mich von dieser ganzen Ebene zu lösen. Ist das gemeint, dieser Zustand?

    Beim Shikantaza gibt es kein Meditationsobjekt, sondern man achtet nur entspannt darauf, dass man sich nicht zu sehr auf etwas fokussiert. Während man bei anderen Techniken z.B. immer wieder zu einem Meditationsobjekt zurückkehrt, verzichtet man beim Shikantaza darauf und registriert lediglich wie sich das Denken immer wieder mal mit irgendwelchen Dingen eingehender beschäftigt und dann wieder zur Ruhe kommt um sich dann wieder mit dem nächsten zu beschäftigen. Dabei versucht man lediglich nicht in Unbewusstheit abzugleiten bzw. ans Denken anzuhaften, sondern die Zügel eher locker zu lassen und nicht ins Denken einzugreifen.

    Die Zazen-Haltung ist gut dafür geeignet um in diesen Zustand zu kommen, d.h. im Grunde setze ich mich nur hin und tue gar nichts, außer darauf zu achten dass man mit dem Denken nicht irgendwo "hängen bleibt" und dadurch dann ins das zur Unbewusstheit führenden "Nachdenken" abgleitet.

    Es ist also ein Balanceakt zwischen Entspannung und Aufmerksamkeit und da man auf ein Fokusobjekt verzichtet, benötigt diese Meditationsform einerseits weniger Energie, andererseits ist die Gefahr höher länger abzudriften, als wenn man die Aufmerksamkeit an ein Objekt bindet.

    Die Schwierigkeit kann außerdem sein, dass man den Eindruck hat, man müsste etwas mit seinem Denken tun oder seine Aufmerksamkeit auf etwas richten und es dauert vielleicht eine Weile bist man bemerkt, dass das nicht nötig ist und die Konzentration, Wachheit und Einsicht von selbst kommt.

  • Bewusstsein als Ziel?

    • Katrin.
    • 17. Oktober 2020 um 12:48
    Ellviral:

    Es geht in der Meditation darum das ich mir bewusst werde wessen ich mir bewusst bin. Was nehme ich wirklich wahr? Was ist da das meine Sinne und nur meine Sinne wahrnehmen.

    Ellviral:

    Mantra kann helfen, aber ich muss mir bewusst sein, das ich mir auch da Gedanken mache. Dieses sich vollkommen sinnlose Gedankenmachen führt zu dem Wahrnehmen des Gedankensinnes und damit zum nur wahrnehmen von Gedanken.

    Schön ausgedrückt :like:

  • Pragmatischer/Praktischer Buddhismus

    • Katrin.
    • 10. Oktober 2020 um 07:25
    Bhavanga:

    Also zielgerichtete Praxis auf dem Pfad um möglichst schnell via Meditation und Einsichtspraxis Wirkung zu erzielen [...]

    Ich hab mich mal eine Zeit nach Ingram gerichtet und das hat mich eher unruhig gemacht.


    Sobald bei mir zuviel "Ich will" in der Praxis auftaucht, wird sie unheilsam.

  • Reichtum

    • Katrin.
    • 24. September 2020 um 11:10
    Deepa:

    Erfreue ich mich an dem Anblick eines Vogels, der draußen im Baum sitzt, ist das zunächst kein Anhaften.

    Kommt drauf an.

    Wenn dir beim Anblick des Vogels die Daseinsmerkmale der Situation (die Bedingheit deines Ichs, deiner Freude, des Vogels usw.) nicht bewusst sind, dann ist es anhaften.

    Du hast es vorher ja selbst geschrieben, es kommt auf die Gedanken, Gefühle und Handlungen an, die man hat.

    Im Sinne des Anhaftens oder nicht Anhaftens in einer Situation kommt es immer auf die Tiefe der Einsicht in die Daseinsmerkmale (tilakkhana) (Vergänglichkeit, Leidhaftigkeit, Unpersönlichkeit) aller zur Situation gehörenden Daseinsgruppen (Die Sinneswahrnehmungen und Gefühle und Denkinhalte) an.

  • Reichtum

    • Katrin.
    • 23. September 2020 um 18:26
    Rudolf:

    Ich glaube auch , dass selbst der Wunsch oder das Wollen der Befreiung am Ende des Achtfachen Pfades aufgegeben wird, in der tiefen Versenkung.

    Die Versenkungsstufen führen letztlich nicht zur Befreiung, sondern der Hellblick durch Einsichtsmeditation.

    In einer Versenkung ist die Einsicht lediglich angenehmer zu erfahren, letztlich müssen aber auch die in der Versenkung auftretenden Erscheinungen als vergänglich, leidhaft und unpersönlich angesehen werden.

    Daher ist es auch möglich ganz ohne Versenkungsstufen Einsicht zu üben. Die Versenkungsstufen haben Vor- und Nachteile. Einerseits erleichtern sie die Einsichtmeditation, andererseits bilden sie aufgrund ihrer angenehmen Zustände die Gefahr des Anhaftens.

    Hier die Unterscheidung der Übenden, die sich mit Versenkungen (hier als Gemütsruhe bezeichnet) behelfen und denen, die es nicht tun:

    Der auf bloßen Hellblick Gestützte

    Der auf Gemütsruhe Gestützte

  • Reichtum

    • Katrin.
    • 23. September 2020 um 15:04

    Rudolf:

    Beispiele für Freude ohne Anhaftung findest du bei der Beschreibung der Daseinsgruppen im Visuddhi Magga.

    Dabei wird "Freude" aber als etwas gesehen, das sich entstellt, wenn man eine tugendhafte Handlung ausführt.

    Insofern würde ich sagen, dass damit nicht die übliche Freude gemeint ist, die bei einer lustvollen Handlung o.ä. auftritt.


    [lz]

    Vis. XIV. 1.1 Karmisch heilsames Bewußtsein der Sinnensphäre (kāmāvacara)

    [...]

    (1) von Freude begleitet, mit Wissen verbunden unvorbereitet,

    (2) von Freude begleitet, mit Wissen verbunden, vorbereitet,

    (3) von Freude begleitet, ohne Wissen, unvorbereitet,

    (4) von Freude begleitet, ohne Wissen, vorbereitet,

    [...]

    (1) Wenn man da z.B. infolge Antreffens eines würdigen Gabenempfängers oder aus irgend einem anderen freudigen Anlasse hochbeglückt - und von der rechten Erkenntnis geleitet, daß Geben etwas Gutes ist usw. - ohne Zagen oder ohne erst von Anderen dazu angespornt zu werden, gute Werke verübt, wie Almosengabe u. dgl., zu einer solchen Zeit hat man einen von Freude begleiteten, mit Wissen verbundenen, unvorbereiteten (asankhāra) Bewußtseinszustand.

    (2) Wenn man aber, in besagter Weise, ganz beglückt und von rechter Erkenntnis geleitet, infolge der Unfreigebigkeit u. dgl. aber zagend, oder von anderen erst dazu angespornt, das Gute tut, in diesem Falle ist der Bewußtseinszustand vorbereitet (sa-sankhāra).

    In diesem Zusammenhange nämlich bezeichnet das Wort 'sankhāra' die durch einen selber oder durch andere bedingte Vorbereitung. ('sa-sankhāra', oder auch 'sa-sankhārika',bedeutet also, daß diese als Willens- und Bewußstseinszustand geltende Tat (kamma) vorbereitet ist, nicht etwa spontan entsteht, sondern daß sie vorher erst äußerer oder innerer Anregung zu ihrer Entstehung bedarf. Dieser Fall tritt z.B. ein, wenn man erst auf den Antrieb durch andere hin sich dazu entschließt, Almosen zu geben usw. oder infolge angeborenen Geizes usw. sich erst zu solcher Tat zwingen muß).

    (3) Wenn da aber kleine Kinder, die, dadurch daß sie das Verhalten ihrer Verwandten beobachtet haben, sich ans Almosengeben gewöhnt haben, beim Anblicke der Mönche ganz beglückt, denselben eiligst irgend etwas in ihren Händen Befindliches überreichen oder sie vor ihnen verbeugen, zu dieser Zeit steigt der dritte Bewußtseinszustand (ohne Wissen, unvorbereitet) auf.

    (4) Wenn aber die Kinder, von ihren Verwandten mit den Worten: 'Gebt etwas!' oder 'Verbeugt euch!' angespornt, in dieser Weise handeln, so steigt die vierte Art des Bewußtseins (ohne Wissen, vorbereitet) auf.[/lz]

  • Wie sieht der Morgen im Zen-Kloster aus?

    • Katrin.
    • 5. Juni 2020 um 09:36

    Im Grunde genommen wird den ganzen Tag nur geputzt.

  • Selbstbefriedigung als Begierde

    • Katrin.
    • 10. Mai 2020 um 18:01
    Ellviral:

    Ein Hinweis noch: Da kam der Satz im Fernsehen das Beethoven etwas neues in die Musik gebracht hat, das Gefühl, das mit Musik wecken von Gefühlen. Eigenartig war mir das das bei mir nicht geschieht. Der Körper hat Gefühle, Emotionen und da greif ich nicht mehr ein, lass sie laufen aber Geistig hab ich keine Beziehung dazu. Ich hab ergreifen von Gefühlen verlernt oder nie gelernt.

    Beethoven wird zur romantischen Epoche gezählt:

    „Nach Novalis ist es ‚nur der Geist‘, der die Gegenstände ‚poëtisiert‘. Der Künstler selbst, nicht die Natur, produziert das Schöne.“

    Nach Novalis würden nur Romantiker bei der Musik von Beethoven etwas fühlen.

    Vielleicht hast du ja eher ein klassisches, oder modernes (oder postmodernes?) Verständnis von Kunst, Noreply ;)

  • Edler achtfacher Pfad vereinfacht

    • Katrin.
    • 10. Mai 2020 um 10:48
    Lucy:

    ... und Fernsehen gucken, nicht zu vergessen, Nils! ;)

    Ich vermute eh schon seit längerem, dass Fernsehen den Weg zur Erleuchtung verlängert, soll heißen, man lebt dadurch länger (wird öfter wiedergeboren) :grinsen:

    Andererseits könnte lebenslanges Fernsehen ja auch davon abhalten wirklich üble Taten zu begehen, d.h. vielleicht wäre es klug, wenigenstens dieses Leben zu nutzen um ausdauernd fern zu sehen und sich damit den Gefahren der realen Welt zu entziehen (und damit auch der Gefahr sich unnötig mit schlechtem Karma zu beladen).

    Nils:

    Die spirituelle Meisterin Amma meint, dass man als abgeschiedener Yogi fünfmal schneller zur Erleuchtung kommt als in einem weltlichen Leben.

    Bei mir ist das folgendermaßen: Ich war in früheren Leben schon viele Male erleuchtet (habe aufgehört zu zählen) und kehre immer wieder als neues Ich zurück um eine weitere Erleuchtung zu erlangen. Das ist doch der Weg des Buddha oder?

  • Selbstbefriedigung als Begierde

    • Katrin.
    • 10. Mai 2020 um 07:39
    Sherab:

    Ist sexuelle Lust nicht die intensivste Form der Begierde?

    Kommt auf den Menschen und die Situation an würde ich sagen.

    Ist man gerade am Verhungern, am Schlafen oder auf Entzug oder in Lebensgefahr....

    dann kommt noch das Alter hinzu und sowieso ist das mit der Libido ja eher etwas subjektives.

    Es ist allerdings ein beliebtes Narrativ heutzutage, dass man unbedingt immer bereit sein sollte Sex zu haben und dass das ja sowieso das wichtigste sei ---> Industrie.

    So ähnlich wie das Narrativ, dass es unbedingt notwendig sei, dass man sich in seinem Körper gut fühlt, oder dass man gut schläft, oder oder oder.

    Da wird einem auch viel von außen eingeredet, wie denn der "Normalzustand" sein sollte oder wie sich die "Begierde auf Sex" bei einem "normalen" Menschen anzufühlen hat. -----> Menschen die glauben, dass Sex und die Begierde nach Sex sehr wichtig ist, sind bessere Konsumenten.

  • Selbstbefriedigung als Begierde

    • Katrin.
    • 9. Mai 2020 um 19:26
    mukti:

    Ich verstehe jetzt nicht was daran unwichtig sei, wie Loslösung geschehen kann und beim Buddha selber funktioniert hat.

    Nein, da hast du mich vielleicht falsch verstanden. Ich meinte nicht, dass es unwichtig ist, wie Loslösung passieren kann, sondern dass der Fall, dass jemand in der Lage ist korrekte Einsichtspraxis zu üben, aber KEINE Vertiefung, meiner Meinung nach ein Spezialfall ist (nach meinem Eindruck). Üblicherweise ist doch nach einiger Übung sowohl Vertiefung als auch Einsichtspraxis möglich und beides ist.

  • Selbstbefriedigung als Begierde

    • Katrin.
    • 9. Mai 2020 um 12:56
    mukti:
    cinnamon:

    Wenn aber kein Druck existiert, bzw kein Anhaften daran, ist auch das äußere Objekt uninteressant, und damit das Vergnügen, das in diesem Sinne nur ein Druckausgleich darstellt. Das Vergnügen liegt somit nie im Objekt selbst. Es ist also relativ unbedeutend Objekten hinterherzujagen wenn dies alles nur um Kopf stattfindet. Es ist eher eine Erleichterung ohne diesen Druck zu sein bzw ohne das Anhaften an dem Druck.

    Da hilft anscheinend auch Sinneszügelung um sich das Mal selbst anzuschauen.

    Die Erleichterung ohne Anhaften ist in M.14. als "Verzückung und Glückseligkeit, die von Sinnesvergnügen abgetrennt sind" bezeichnet. Erst wenn diese "Glückseligkeit, oder etwas noch friedvolleres" erfahren wird, fühlt man sich nicht mehr zu Sinnesvergnügen hingezogen, Erkenntnis alleine genügt nicht.

    Soweit ich das sehe ist diese Loslösung oder Befreiung der Sinn des achtfachen Pfades, wie in den vier edlen Wahrheiten ja auch beschrieben ist, dass Begehren die Ursache von Dukkha ist.

    Das wird nochmal kommentiert in der 2. Anmerkung der Sutta:


    [lz]

    Die erste Vertiefung - "oder etwas noch friedvolleres", die höheren (oder vielleicht besser: tieferen) Vertiefungen. Mahānāma, der ein Bruder der ehrwürdigen Ānanda und Anuruddha war und noch das Haushälterleben führte, konnte offenbar trotz seiner Eigenschaft als edler Schüler (Dhammaergebener, dhammānusāri?) die Vertiefungen nicht praktizieren.[/lz]

    Ich halte das ganze für einen eher unwichtigen Punkt, der in der Praxis selten vorkommt.
    Um Einsichtsmeditation zu praktizieren, ist die erste Vertiefung ja schon (fast) Voraussetzung. Klar vermutlich gibt es auch Praktizierende, die jahrelang Einsichtsmeditation praktizieren ohne jemals in die erste Vertiefung gerutscht zu sein, aber das scheint wirklich eine Seltenheit zu sein, und dieser Spezialfall in der Person Mahanama wird hier in der Sutta besprochen.

  • Selbstbefriedigung als Begierde

    • Katrin.
    • 8. Mai 2020 um 20:07
    Sherab:

    Dann sehe ich darin einen Widerspruch zur Definition von "unheilsamen Handlungen" wie Helmut sie im Lamrim beschrieben hat. Der Grund ist wohl wie ich vermutet habe: Der Palikanon wurde für Mönche geschrieben.

    Es gibt sehr viele Definitionen für unheilsame Handlungen, damit für jeden etwas dabei ist. Am Ende zählt, wie buddhistische Lehren genutzt werden, d.h. was die Übenden daraus machen.

    Viele Wege führen nirgendwohin (Nirvana) ;)

  • Edler achtfacher Pfad vereinfacht

    • Katrin.
    • 6. Mai 2020 um 10:55
    mukti:

    Soweit ich das sehe gibt es Dinge die bereits ergriffen sind, also Anhaftungen, und solche die zwar Begehren wecken aber nicht ergriffen werden,aufgrund der Einsicht dass das Leid nach sich zieht.

    Die grundlegenden Objekte der Anhaftung sind Körper und Geist, die Annahme dass sie ein Ich oder Selbst sind ist die Verblendung mit der man geboren wird. Im Lauf der Zeit entwickeln sich daraus allerhand weitere Anhaftungen, etwa auf der Suche nach dem Angenehmen. So scheint mir der buddhistische Weg ein nicht-Ergreifen des Begehrten und eine Loslösung vom bereits Ergriffenen zu sein.

    Eine Frage, die für mich immer wieder auftaucht, oder die vielleicht auch eine Art Balance-Akt mit sich bringt, ist diese:

    Ist es möglich, den Zeitraum zur Befreiung zu "beschleunigen" oder ist es nur möglich ihn zu "verzögern"?

    Ich tendiere zu der Ansicht, dass sowohl der Versuch "schneller Befreiung zu erlangen" als auch das Ignorieren des Leidens zu einem "sich im Kreis drehen" oder zu festhalten führt.

    Damit meine ich, dass es zwei Gefahren gibt, nämlich zu denken man könnte das Ziel erreichen und zu denken man könnte es nicht erreichen.

    Ich persönlich neige eher zu Hochmut und Selbstüberschätzung, deswegen tut es mir ganz gut, anzunehmen, dass ich den Weg nicht erreichen kann. Denn selbst wenn ich mir sage, dass ich den Weg im "nächsten Leben erreichen könnte", ich könnte gar nicht anders, als mich mit einem Ich des nächsten Lebens zu verbinden.

  • Edler achtfacher Pfad vereinfacht

    • Katrin.
    • 6. Mai 2020 um 08:47
    mukti:

    Was dazu nötig ist lässt sich auch, wie du sagst, sehr einfach ausdrücken: Alles endgültig loslassen. Obwohl man davon eine klare Vorstellung haben mag stellt sich nur allzu oft heraus dass man dazu noch nicht bereit ist und erst nach und nach allerlei Hindernisse beseitigen, also etappenweise vorgehen muss.

    Ich denke, dass nur das losgelassen werden kann, was ergriffen wurde. Das bedeutet, dass solange man noch lebt, eben immer wieder ein potentielles Ergreifen stattfinden, eben aus dem Grund, dass man sich noch auf dem Weg befindet. "Endgültig loslassen" widerspricht dem ein wenig, denn es bedeutet den Tod. Solange ein Mensch am Leben ist, wird er auch Dingen begegnen, die er "potentiell" ergreifen und festhalten könnte. Daher auch "Der Weg ist das Ziel".

    Der Weg ist das Ergreifen und Loslassen, das ist der buddhistische Weg. Die Zeit, die dabei abläuft, das ist die Landschaft, durch die sich der Praktizierende seinen Weg bahnt, mithilfe seiner beiden Beine "Ergreifen und Loslassen".

    Ohje, holprige Metapher :grinsen:

  • Umfrage: Meditiert ihr mit offenen oder geschlossenen Augen?

    • Katrin.
    • 27. April 2020 um 20:41

    Das Bild beschreibt meinen Stil ganz gut:

    :grinsen:

  • Zeit stoppen?

    • Katrin.
    • 16. April 2020 um 06:30
    Sherab:

    Geht Euch das auch so?

    Bei einer abgestoppten Meditation von 1 Stunde wird meine Achtsamkeit zum Schluss bereits durch Gedanken der Nachmeditation abgelenkt. Ich muss dann anschließend ins Home Office und denke an Arbeit u.s.w.

    Ja das ist normal, das liegt an Gewöhnung, bzw. Lernfähigkeit unserer Hirne.

    Wenn man gar nicht ins Denken eingreift, kann man feststellen, dass Denken rythmisch / wellenförmig kommt und geht.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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