jianwang Entschuldige - war für Dich ne "falsche" Antwort
???
jianwang Entschuldige - war für Dich ne "falsche" Antwort
???
jianwang Da gibt's so ein paar Sachen: buddhist gun - Google-Suche
Kenn mich damit aber zu wenig aus.
Danke für die vielen Antworten ... =)
void Ist das die Art wie in Vietnam Zen praktiziert wird oder hat er da was neues erdacht?
Ich lese grade "Das Herz von Buddhas Lehre" und hab mir auch eine Intersein-Sangha bei mir in der Nähe gesucht. Ich mag die Richtung (eigentlich) sehr, nur hört man halt wie gesagt oft Negatives in der Hinsicht, dass es halt "Wellness-Buddhismus" sei und eigentlich nicht mal "wirklicher Buddhismus" - wobei ich das auch absurd finde, wenn man bedenkt, wie viele Strömungen es da gibt (z. B. reines Land Buddhismus). Ich wollte halt lesen, was andere dazu sagen.
Einen Guten? Findet ihr was er macht seriös? Oder schiebt ihr das eher in die Lade "Wellness-Buddhismus"? Hab das auch schon gehört .... LG
Den Artikel finde ich dazu interessant:
Im japanischen Zen gibt es die Bezeichnung „Zen-Meister“ nicht. Es gibt Funktionsbezeichnungen wie z.B. Roshi oder Osho (Tempelvorsteher). Viele Roshis nennen sich aus Bescheidenheit Osho.
Im bekannten Koan Nr.1 der Sammlung Mumonkan heisst es: „Ein Mönch fragt Joshu: ‚Hat ein Hund Buddhanatur?'“ (Joshu osho, chinami ni so tou, Kusu ni kaette bussho ari ya?)… Dort ist Joshu nicht Zen-Meister, sondern Osho, so wie alle „Zen-Meister“ in den Koan-Sammlungen. Nur Bodhidharma heisst Daishi, „Grosser Lehrer“.
Trotzdem sprechen wir im Deutschen und Englischen von Zen-Meistern. Wussten Sie, dass das eine recht junge Bezeichnung ist? Im englischen Wikipedia heisst es: „Zen master is a somewhat vague English term that arose in the first half of the 20th century…“ Die Bezeichnung ist also vage und noch gar nicht alt.
Und was hat es mit dem Titel auf sich? Wann ist man ein Zen-Meister oder wodurch wird man einer?
Der letzte Beitrag hier war am 15.Oktober. Find es wirklich schade. Einerseits knuffig, andererseits spannend, wenn sie ein Kind wählen würden. Und ja, das Bild ist knuffig!
Was sagt der Buddha dazu? Lehrt er, dass unser Gehirn Bewusstsein oder Geist erzeugt? Sprich Materie erzeugt Geist. Lehrt er, dass Materie und Geist zwei Paar Schuhe sind? Danke ...
Sudhana:Durch den Rausch flüchtet man nicht aus der Realität, man ändert sie. Eine von ihrem subjektiven Erleben unabhängige Realität, aus der man flüchten könnte, existiert nicht.
Versteh ich, seh ich ein, Daumen hoch!
Sudhana:
Beides kann Eskapismus sein,
Hast du oben noch geschrieben ... Kann dann überhaupt irgendwas Eskapismus sein? Wozu gibt es dann überhaupt den Begriff Realitätsflucht? Wenn sich die Realität nur ändert und man ihr aber nie entfliehen kann. Dem liegt ja eben die Vorstellung zugrunde es könnte eine objektive Realität geben. Woher kommt diese Vorstellung und warum gehen die meisten Menschen davon aus?
Genro Seiun Koudela, Osho, würde hier wohl sagen: "Mei Bier is ned deppat!" =)
Wollte gar nicht zuschlagen. Ich hab die Art gemeint, wie man es konsumiert. Berauscht man sich, um aus der Realität zu flüchten (so konsumieren es wohl die meisten), um die Realität irgendwie weicher zu machen oder macht man es ganz bewusst und schaut sich an was dabei passiert und wie sich der Geist verändert. Wobei das ja dann den Konsum jeder Droge irgendwie rechtfertigen würde, der einzige Grund für Alkohol wäre dann, dass er halt (bei uns) legal ist.
Sudhana:Edit: Das "Meditationsobjekt" Alkohol - nun ja, ich kenne das eher aus dem tibetischen Bereich. Bei Shambhala z.B. gibt es so eine Übung 'mindful drinking' - mit freilich recht niedriger Alkohol-Dosierung. Kann mE eine recht nützliche Übung sein, die physiologischen und psychologischen Wirkungen des Alkohols unmittelbar zu beobachten. Eben auf einem Level, wo die Dosierung die Fähigkeit zur Beobachtung noch nicht einschränkt
Das hab ich gemeint. Theoretisch kann man ja auch beobachten, wie das Beobachten eingeschränkt wird. Natürlich wird das dann immer schwieriger ...
Mein Senf: Aus der Zen-Perspektive halte ich hier Eskapismus für ein Schlagwort. Ich kann auch andere Dinge zur Realitätsflucht verwenden. Blöde TV-Serien, auch Tonnen an ungesundem Essen. Man könnte einen Rausch aber auch sehr bewusst erfahren. Theoretisch die Erfahrung auch als Meditationsobjekt benutzen. Ich trinken ein Glas Bier oder Schnaps, wie wirkt es auf meinen Geist, was macht es mit mir - also mir das genau anschauen.
Wer als Buddhist Alkohol zur Realitätsflucht verwendet, hat dann irgendwie sowieso etwas nicht verstanden.
Also mein Ziel ist es nicht, Buddha zu werden. Und ich nehme an, es gibt eine Menge Menschen, die da auch ein eher bescheideneres, wenngleich trotzdem hohes Ziel haben: ...
Ich will gross und stark werden und dann kleineren Menschen Sachen aus dem Regal reichen.
Na geh, du kannst alles werden, was du dir wünscht!
Also etwas zu entdecken und das dann zu formulieren, ist ja kein Widerspruch. Dass er die Lehren in Worte gepackt hat, ist klar.
Ich persönlich sehe das so wie bei Isaac Newton. Er hat die Schwerkraft entdeckt und das Prinzip erklärt. Es gäbe aber auch ohne ihn die Schwerkraft, er hat sie nicht erfunden.
Edit: Dass er die Lehre formuliert hat, nehme ich gerne an, dass er sie gebaut hat, klingt halt so, als hätte er sie erfunden.
Die Zazen-Praxis wurde nicht von Buddha ‚erfunden‘. Buddha selbst spricht davon, dass er einen alten Pfad wiederentdeckt hat, so wie wenn man im Urwald einen zugewachsenen Weg wiederfindet.
Die buddhistische Lehre heißt Dharma. Das indische Wort steht für eine uralte Lehre der Hindus. Diese gab es schon vor dem Buddha. Es heißt, dass Siddharta Gautama sie wie einen zugewachsenen Pfad im Dschungel wiederentdeckt hat.
Alle Buddhisten in der Welt folgen dieser Lehre. Sie versuchen, die Vier edlen Wahrheiten zu erkennen und nach dem Edlen Achtfachen Pfad und nach den Fünf sittlichen Geboten zu leben. Das Ziel der Buddhisten ist es, wie der Buddha zur Erleuchtung zu gelangen und selbst Buddha zu werden.
Dharma | Religionen-entdecken - Die Welt der Religion für Kinder erklärt
Okay, dann schick das auch an diese Adressen und es gibt noch einige Bücher dazu, wo das so erklärt wird.
Pops:Naja die Lehre hat er schon selber formuliert/gebaut.
Sehe ich nicht so und gefällt mir nicht. Formuliert/gebaut? Klingt nach einem Drum-herum-reden für den Begriff "erfunden". Er selber hat (unter anderem) die Lehre von der Selbstlosigkeit gebaut ...?
Das heißt ja nur, dass man sich nach seinen Lehren richten, aber auch an ihnen nicht dogmatisch anhaften soll.
Wenn du den Buddha triffst, dann töte den Buddha - sauf ihn unter den Tisch, mach ihn lächerlich, löse dich von Dogmen. Der Buddha hat diese Lehren ja nicht erfunden, er hat sie nur entdeckt. Der Buddha selbst ist nicht wichtig ...
ZitatAlles anzeigenZen-Praktizierende dürfen mich jetzt gerne korrigieren; ich selbst habe noch nie ein Zen Buch gelesen in dem "Metta" eine Rolle gespielt hätte
Wenn es tatsächlich ein Buch gibt, wo Zazen und metta Meditation erklärt werden und wie das zusammen auszusehen hat, dann bitte ich um eine Rückinfo, das würde ich mir dann gerne besorgen.
Liebe Grüße von Schneelöwin
Denn von denen in der Welt, die gut schlafen, bin ich einer. AN 3.35
Ha ha, das war mein alter Account, Irmin82. Die Frage hab ich gestellt. xD
Phoenix, ich halte es nicht für einen Umweg. Sondern über das Mitgefühl kann man sich der Leerheit bewusst werden. Über das Mitgefühl entwickelt man Weisheit und erkennt, dass alle Dinge leer sind. Von mir aus erkennt man auch Leerheit und erlangt dadurch Weisheit. Aber Mitgefühl ist nicht das Resultat aus dem Ganzen, sondern kann dazu führen.
"Ist Zazen eine Übung zum Verwirklichen von Leerheit?" Nein, warum sollte die "verwirklicht" werden? O.o
Tonglen (tib. གཏོང་ལེན, Wylie: gtong len; „aussenden und aufnehmen“) ist eine Form der Meditation im tibetischen Buddhismus. Tonglen entstammt dem Lojong (tib. བློ་སྦྱོང་, Wylie: blo sbyong; „Geistesschulung“) – einer Methode zur Entwicklung von relativem und absolutem Bodhichitta, was "Herz des Erwachens" oder auch "erleuchtende Geisteshaltung" bedeutet. Bei Tonglen wird vor allem das relative Bodhichitta trainiert, also befreiendes Mitgefühl, wobei sich der Übende vorstellt, das eigene Leid oder das Leid anderer Personen aufzunehmen und daraufhin Liebe (Pali: Metta, Sanskrit: Maitri) und Mitgefühl (Pali/Sanskrit: Karuna) auszusenden.
Tonglen ist ein Weg zur Erleuchtung, indem man sich mit allen Wesen identifiziert.