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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Carneol

  • Der Götterbereich

    • Carneol
    • 22. September 2017 um 00:17
    citröen:
    svea:

    Zu den 6 Daseinsbereichen? Patrul Rinpoche: Die Worte meines vollendeten Lehrers

    Ja
    Ich danke euch und kann ja auch noch selber suchen , zum Thema ..
    LG :)


    Chögyam Trungpa - Das Jetzt im Strom der Zeit. Von den sechs Daseinszuständen im Buddhismus.

    LG :rainbow:

  • Enge Schüler von Sogyal Rinpoche erheben schwere Vorwürfe gegen ihn

    • Carneol
    • 17. September 2017 um 20:53
    Choenyi:

    Ich persönlich sehe in der Angelegenheit eigentlich die kulturellen Unterschiede, die zu diesem allen führte.

    Als Buddha nach und nach immer mehr Regeln einführte (für die Mönche) war dies der damaligen Zeit geschuldet und der damaligen Schülern und ihren Schwierigkeiten entsprechend. Wenn man als -moderne Frau- hinschaut, wundert man sich, warum Nonnen zuerst ja mal gar nicht vorkamen und dann später sogar noch wesentlich mehr Regeln bekamen. Dies alles auch wieder aus dem kulturellen Kontext heraus. Wäre ich jetzt eine Feministin würde ich sagen: völlig unfair... aber vom damaligen Standpunkt heraus :?

    Als ich die Anschuldigungen der Schüler las und die Geschehnisse erinnerte ich mich einer eigenen Geschichte, die ich mal erlebte. Wir hatten in Halscheid (ein kleines Karma Kagyü Zentrum im Westerwald) mal drei Monate einen Rinpoche leben, der Arzt und Heiler war... ich assistierte ihm oft und er hatte unglaubliche Fähigkeiten.

    Er schlief jede Nacht nur 2-3 Stunden, hatte Energie ohne Ende... der Hauslama und ich waren fix und foxi... :lol: denn es war wirklich anstrengend... wir brauchten ja schon a bissl mehr Schlaf und er hielt uns wirklich gut auf Trab...

    Einmal gab er eine Einweihung und ich verteilte den Schülern etwas Amrita (so eine Flüssigkeit) und dabei stieg ich über versch. Dharmatexte die verteilt im Raum neben den Schülern lagen. Plötzlich stand er auf (der Rinpoche) und scheuerte mir richtig heftig eine. Alle waren geschockt. Ich nicht minder.... dann setzte er sich wieder... es war Totenstille im Raum und dann erklärte er die Kostbarkeit der Dharmatexte... dass man NIEMALS über solche steigen sollte... usw... und von einer Zeit in der es seeeehr lange Zeit keinen Dharma geben würde und wie kostbar das alles sei...

    Das verrückte war, ich habe keinerlei Aggresion verspürt von seiner Seite während des Schlages... Wirklich... ich war ihm nicht böse... oder fühlte mich angegriffen... ich habe NIE WIEDER in meinem Leben einen Dharmatext achtlos irgendwo überschritten oder überhaupt als achtlos gesehen ^^ somit hatte diese eine krasse Unterweisung in Form eines Schlages voller Erfolg bei mir :angel:

    man kann natürlich sagen, dass hätte nu auch gereicht es einfach nur zu sagen und er hätte mir keine scheuern müssen... klar, aus dem "westlichen" Kontext heraus... aber in Tibet herrschten wirklich auch andere Sitten... dieses verklärte "heilige" Tibet...war in seinem Ausdruck nicht immer sanft und "peacy"...

    Ich habe mit zwei Kinder im Zentrum gelebt und natürlich schlage ich meine Kinder nicht. Der Hauslama fand immer, ich sei die beste Mutter der Welt, smile, weil er so etwas gar nicht kannte... meine Kinder waren sehr ruhige kids und sehr lieb... und er fand das irgendwie strange... dass sie so waren ohne dass ich sie schlug... dass ist völlig anders in Tibet gewesen...

    und jetzt kommen wir nochmal zu der Rolle der Frauen... die Frauen hatten -bis heute- die absolute Arschk.... in Tibet... also nix Gleichberechtigung... es gab für sie fast überhaupt keine Möglichkeit den Dharma zu studieren, geschweige denn z.Bsp. lesen zu lernen und zu praktizieren... usw... also jetzt kommen hier Tibeter in den Westen (geprägt natürlich von ihrem eigenen kulturellen Hintergrund) und sind fast nur von Frauen umgeben... die dem Lama an den Lippen hängen...

    Ich will mit meinen Zeilen in keinster Weise die Problematik und das daraus entstandene Leid der Frauen schmälern. Ich will es auch nicht gutheißen... es geht mir mehr darum, aufzuzeigen, dass es eben, wie Anfangs gesagt, der kulturellen Unterschiede entsprechend geschehen konnte...

    Mir persönlich ist es immer wieder ein großes Anliegen gewesen den Lehrer nicht zu verklären... man sagt ja nicht umsonst, der beste Lehrer lebt drei Täler weit entfernt... wenn man nämlich nah an einem Lehrer ist, dann ist das richtig schwierig... da ist der Mensch und da ist der Lehrer und da sind alltägliche Dinge...

    Es gibt nur ganz wenige Schüler die in der Lage sind NAH an einem Lehrer zu sein... ohne das es zu Komplikationen kommt (dass sie die Weisheit des Lehrers erkennend stabil halten können)... ganz wenige... und das liegt nicht daran, dass ein Schüler alles machen muss was ein Lehrer ihm sagt, sondern das liegt an der kulturellen Historie und auch an der "unterscheidenen Weisheit" die zum einen natürlich der Lehrer haben sollte (die hier wohl teilweise fehlte) und natürlich an den Schülern selbst... die sich benehmen als sei der Lehrer gottesähnlich... dass ist Humbug... wirklich...

    Ich habe lange Jahre vielen Lehrern assistiert und je "normaler" ich sie behandelte umso lieber war es ihnen... ist doch klar... natürlich ist bei einem "Interview" z.Bsp. oft so eine Kraft am wirken und da wir das nicht gewöhnt sind verklären wir es... aber richtig ist es nicht... meine Meinung...

    Hingabe ja, aber bitte nicht völlig den Verstand ausschalten...und keiner von uns möchte hier so behandelt werden wie die tibetischen Frauen... ja, geht´s noch? Also ist es sehr sehr wichtig, dass dies jetzt auch -endlich- mal relativiert wird... meiner Meinung nach...

    und klar, die Hingabe, die im Vajayana als ein geschicktes Mittel gilt (und ja auch in ganz vielen Geschichten erzählt wird, ob Milarepa mit Marpa, etc.) ist natürlich Vorbild aber sollte doch auch als eine "Metapher" gesehen werden und nicht als Anleitung wirklich ALLES vorbehaltlos zu machen was ein Lama sagt... auch Milarepa hat rebelliert... sich aufgeregt... geschmollt... usw.... ja, richtig so....Vajrayana bedeutet ja nicht, sich selbst völlig zu verleugnen... das ist doch falsch verstandene Hingabe... meiner Meinung nach...

    Die jetzige Diskussion um SR ist für mich persönlich ein Ausdruck einer neuen Ebene, die jetzt stattfinden darf... SR wird -hoffentlich- anerkennen dass es eben hier eine andere Kultur ist und dass man Frauen und Menschen nicht auf diese Art -erzieht- oder -ausnutzt- ... und die interne Sangha wird sich auch genau anschauen müssen wo ihr eigener Part dabei war, es derart lange mitzuspielen wo sich wohl alle sehr sehr schlimm gefühlt haben... und sich somit auch selbst verleugneten... und andere ebenso...

    die Kritik an der Kritik, die stört mich im Vajrayana eigentlich am meisten, wenn ich ehrlich bin... denn, man kann sagen, dass es dafür kaum Vorbilder in Tibet gab... und hier im Westen sind wir daran gewöhnt Dinge in Frage zu stellen und da ist meiner Meinung nach, auch der tibetische Lehrer gefragt das zu lernen... wie wir hier ticken... und wir umgekehrt auch... wie tickt denn eigentlich dieser Lehrer...

    Es ist auch -in meinen Augen- nicht immer nur hilfreiche wenn alles ganz besonders "harmonisch" läuft... auch so ein verklärtes Bild in spirituellen Kreisen... gerade die Konflikte, das hadern, der Schmerz, die Zweifel.. all das gehört zum Pfad dazu...

    mögen wir es als Chance begreifen... ^^
    und möge es zu einem besseren Verständnis untereinander führen...

    so meine Gedanken und Gefühle dazu
    ch.

    Alles anzeigen


    Liebe Choenyi,

    danke für deinen aufschlussreichen Beitrag.

    Zu Machtmissbrauch und interkulturellen Missverständnissen und dieser ganzen Thematik findet sich bei Jack Kornfield "Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen", Kap.10 "Die schmutzige Wäsche" (S.173-194) einiges zum Verständnis der Bedingungen für solche Entwicklungen zu lesen.

    Dein Erlebnis fällt mit den beschriebenen Wirkungen sicherlich nicht darunter. Es wurde kein Vertrauen gebrochen, du hast die Intention gefühlt und es hat -wieviele- Leute auf dem Weg einen Schritt weiter gebracht. So mein Verständnis. Im Zweifel kannst du ja immer nochmal mit Zeugen des damaligen Vorfalls über ihre damalige emotionale Reaktion während dessen und infolge persönlich das Gespräch suchen.

    Liebe Grüße

    :rainbow::om::rose:

  • Atempause beim Meditieren

    • Carneol
    • 16. September 2017 um 17:23

    Wie bei der Schaukel auf dem Spielplatz - mal ausprobieren und auf den Umkehrpunkt achten. Wer traut sich?

  • Praxis für Befriedigung des Sturmes "Irma"

    • Carneol
    • 9. September 2017 um 17:53

    OM TARE TUTARE TURE SARVA MANGALAM MAHA PANI SWA HA.

    :om::earth::rainbow:

    https://wiki.yoga-vidya.de/Sarva
    https://wiki.yoga-vidya.de/Mangalam
    https://wiki.yoga-vidya.de/Maha
    https://wiki.yoga-vidya.de/Pani
    https://wiki.yoga-vidya.de/Svaha

    :heart: _()_:heart:

  • Praxis für Befriedigung des Sturmes "Irma"

    • Carneol
    • 9. September 2017 um 16:36

    https://youtu.be/cPDp9a5BHMM

  • Wie weit kann die romantische Liebe im Buddhismus gehen?

    • Carneol
    • 4. September 2017 um 12:50

    Hallo lieber SpirituellerBuddhist,

    hier wurde ja schon einiges geschrieben. Ich würde auch sagen, dass ihr euch erstmal "im Alltag" besser kennenlernen solltet, bevor einer mit wehenden Fahnen alles hinter sich lässt um auf einen anderen Kontinent zu ziehen. Womit ich meine, 3 Wochen bis 3 Monate gemeinsame Zeit - nicht "Urlaub" - sondern mit Arbeit und laufenden Verpflichtungen - wie Oma besuchen und Sportverein hier - im Gegenzug sich dann auch in den dortigen Alltag einbringen und die Verwandtschaft kennenlernen und was dort zum Alltag gehört.

    Wenn einem schon das zuviel ist, verleiht man seiner Liebe den größten Ausdruck, indem man den Partner wieder frei gibt und nicht hoffen und warten lässt.

    Ich kenne übrigens einige sehr glückliche gemischte Ehen mit Kindern mit völlig unterschiedlichen kulturellen Hintergrund (kann ich dir per pn gern mehr davon berichten). Nur muss man eben bereit sein, sich auf die damit verbundenen Herausforderungen auch einzulassen.

    Liebe Grüße und den Mut zur richtigen Entscheidung. :rainbow:

  • Unterschied zwischen Buddha-Natur und Atman?

    • Carneol
    • 29. August 2017 um 22:07

    Sudhana:

    "Falsche geistige Tätigkeit" - warum nicht jegliche "geistige Tätigkeit" i.S.v. "sich Vorstellungen machen" im Gegensatz zu reiner Erkenntnis ? - wie ist das gemeint bzw. würdest du das in dem Zusammenhang auch so übersetzen?

    Danke & Gruß :sunny:

  • Meditation und Wein

    • Carneol
    • 28. August 2017 um 10:50
    Losang Lamo:


    Das mit dem Kaffee war natürlich ein Witz und ich wollte nur scherzhaft eine weniger benebelnde Alternative aufzeigen.


    Weniger benebelnd - ja vielleicht - aber für die Meditation ist das auch nicht eben förderlich:

    Zitat

    "Kaffee hat den wachmachenden Effekt, weil er die die Adrenalinproduktion anregt. Dies gibt dem Körper das Gefühl, seinen ureigenen Flucht- Kampf- Reflex aktivieren zu müssen, obwohl man selbst vermutlich am Schreibtisch sitzt. Kaffee versetzt den Menschen also in eine Stresssituation und teilt dem System mit, das eine Bedrohung oder Gefahr vorliegt.

    ...

    Insgesamt ist Kaffee wohl ein "selbst herbeigeführter notfallartiger Zustand“, kein nebenwirkungsloser Wachmacher, und zehrt die Energiereserven des Körpers aus. Man greift in das sich selbst regulierende Energiesystem des Körpers ein ..."

    Quelle: https://wiki.yoga-vidya.de/Kaffee

  • Meditation und Wein

    • Carneol
    • 28. August 2017 um 08:58
    Sherab Yönten:

    Dazu müsste man sich aber auch fragen: Was genau ist ein "berauschter Zustand"? Führt der Genuss einer Tasse Kaffee nicht ebenfalls zu einem "berauschten Zustand"?


    Guter Punkt. Ich denke es ist immer die Menge entscheidend. Eine Tasse Kaffee "braucht" manch einer - ich z.B. - um keine Kopfschmerzen zu bekommen, weil man es gewohnt ist - aber das ist eigentlich auch schon Abhängigkeit. Wenn man dann eine Tasse zuviel hat, kann man beobachten - vielleicht auch erst rückblickend - wie man sich von der eigenen Intuition abgeschnitten hat und eben nicht mehr das tut was angebracht gewesen wäre aus der Perspektive achtsamen Seins und Handelns.

  • Symbole in Mandalas

    • Carneol
    • 25. August 2017 um 00:36
    Festus:

    https://de.scribd.com/document/111991428/Gleich-Dem-Lotos

    https://www.eurobuch.com/buch/isbn/3870412607.html


    Danke, Festus. :)

  • Symbole in Mandalas

    • Carneol
    • 24. August 2017 um 19:58

    Hallo zusammen,

    ich suche eine Übersicht über Symbole in tibetischen Mandalas, habe aber nicht wirklich mehr als das gefunden:

    http://www.tibet-galerie.de/symbole-2.html

    http://blog.feelchina.de/die-acht-kostb…-gluckssymbole/

    ... und natürlich diese Übersicht: http://www.tibet-galerie.de/symbole.html

    Mir wurde auch noch dieses Buch empfohlen, ist aber momentan nicht mehr erhältlich zu einem vernünftigen Preis:
    Robert Beer - Die Symbole des tibetischen Buddhismus

    Kann mir jemand evtl. eine gute Übersicht im Internet empfehlen oder ein Buch welches es noch gibt?

    Vielen Dank und schöne Grüße :rainbow:

  • Buddhismus im realen Leben

    • Carneol
    • 22. August 2017 um 18:32
    Ellviral:

    Da hab ich gerade mit jemanden einen Weg gefunden wie Geistesgifte erkannt werden können. Es geht ja darum warum ich immer wieder mit Unwohlsein reagiere. Es geht darum den Stellvertreter in mir zu finden der mir immer wieder Unglücklich sein bringt. Dabei geht es um eine Abspaltung im Denken. Das ist ich und da ist das was ich bin,Ego. Ich und mein Ego. Wenn ich überzeugt bin das da ein Ego ist das mir Probleme bereitet gibt es einen Weg.

    Ich, Eltern, versuchen Ego, Kind, zu erziehen. Wir wir alle wissen klappt das nicht, wir sind ja schließlich alle mal Kinder gewesen und auch meist immer irgendwie Eltern. Wo ist also das Problem? Es liegt in dem Glauben das Ich, Eltern, Erfahrungen haben die, Ego, das Kind nicht machen muss weil wir das ja schon wissen.

    Wie kann ich Ego dazu bringen seine Handlungen zu überprüfen, nicht zu rechtfertigen sondern zu prüfen? Ich frage diese Illusion meines Ich was es da macht. Ich frage das Kind: Was machst Du da? Weiter nichts. Warte auf eine Antwort und frage wieder: Was machst Du da? Dann: Bin ich das? Ist das das was ich will?

    Die Frage an sich selber: Was machst du da? Trennt von Emotionen und gibt den Gefühlen ihre Rechte wieder. Was machst Du da? fragt Helmut nur was er da macht und ob das für uns beide, die ja Eins sind nicht Zwei, ob das denn wohl hilfreich ist. Mal als Zwischen-durch-Mantra ohne Meditation ausprobieren. Sich ab und zu mal fragen: Was machst du da?
    Meist machen wir was und haben nie gefragt was wir da machen. Falls jemand glaubt das Mantras irgendwie helfen, dann frag mal: WAS mach ich da?


    Wirklich eine hilfreiche Frage, die man sich immer mal wieder stellen sollte, und schön erklärt dazu ... passt auch zu dem "auf sich selber achtend, achtet man auf den anderen..." :)

  • Buddhismus im realen Leben

    • Carneol
    • 21. August 2017 um 22:22
    Ellviral:
    Holzklotz:


    das ist zu kompliziert um wahr zu sein :)

    Wenn man es sieht und erfährt fallen einem unendlich viele Worte ein die es nicht sagen können. Die Worte sind kompliziert die Sache ist super einfach.


    Zoom ins Apfelmännchen

    Wenn wer mal selber basteln möchte: http://www.mathematische-basteleien.de/apfelmaennchen.htm

  • Dalai Lama beschenkt Bremen

    • Carneol
    • 18. August 2017 um 23:17
    pamokkha:

    Die Fortsetzung

    https://www.youtube.com/watch?v=lZr2jzLy1Uc


    Danke. :)

  • Enge Schüler von Sogyal Rinpoche erheben schwere Vorwürfe gegen ihn

    • Carneol
    • 2. August 2017 um 18:50
    kilaya:
    mukti:

    Ist nicht Tantra im Tibetischehn auch eine Sexualpraktik? Ich kenne das aus dem Hinduismus, wo sich unter diesem Begriff besonders im Westen freier Sex rasant ausgebreitet hat. Soviel ich weiß war diese Methode ursprünglich nur zulässig wenn dabei keinerlei körperliche Anhaftung im Spiel war. Weil man davon meistens nicht ausgehen kann, würde ich das Ganze als gut wie hinfällig sehen. Bei dem grassierenden Missbrauch wäre es wohl besser das abzuschaffen.


    Es ist leider so gut wie abgeschafft, und das ist Teil des Problems. Erstmal grundlegend: buddhistisches Tantra bezieht sich auf jegliche Art der Beziehung zu jemand oder etwas. Zuallererst zur "Buddhanatur". Sexuelle Übungen mit einem Partner sind eine spezielle "fortgeschrittene" Praxis die normalerweise nur von Paaren in einem langen Retreat durchgeführt werden. Dazu sind hier nur wenige Leute bereit oder in der Lage.

    Hier noch etwas zum Begriff und zur Systematisierung des Tantra (aus der hinduistischen Sicht): https://www.yoga-vidya.de/tantra/

    LG :rainbow:

  • Insekten töten

    • Carneol
    • 18. Juli 2017 um 00:51

    Wir haben mal einen Karpfen aus dem Fischladen geholt, da war ich noch Kind. Als ich erschrak, weil er mir halb aus der abgedeckten Schüssel sprang, meinte meine Mutter, das wären nur automatische Reaktionen der Nervenbahnen, der Fisch merke davon nichts mehr... Ob das wirklich so ist? Erinnert mich an unsere Diskussion über Organtransplantation und sichtbare Bewegungen nach dem festgestellten klinischen Tod...

  • Mythen

    • Carneol
    • 18. Juli 2017 um 00:08
    jianwang:

    Also wenn ich (!) meine Oma/Opa/Eltern fragte, bekam ich keine Mythen, sondern einfach Informationen über meine Ahnen ohne spezielle "Geschichten"


    Mein Opa fing von sich aus an, zu erzählen, mir Orte zu zeigen und seine Erinnerungen dazu. Ich bat ihn, alles aufzuschreiben, das tat dann auch die Oma, ausserdem wurden alte Briefe dazugetan von entfernteren Verwandten, und alles um wichtige Daten ergänzt. So entstand eine Familienchronik.

    Die andere Oma wollte kaum was erzählen und es war sehr mühsam, sie um Daten und Geschichten zu bitten... ab und zu hat sie dann doch mal gern erzählt... vom Opa gab es bereits Geschichten, er war schon gestorben und hätte sicher noch viel mehr erzählen können...

    Aber auch die Geschichten der Elterngeneration und die eigenen Geschichten, manche schon erzählt aber noch nicht aufgeschrieben... es sind in gewisser Weise Wurzeln, frühere Lebenswelten, deren Einfluss noch heute wirksam ist, auf die eine oder andere Weise...

    :rainbow::om:

    P.S.: man versteht dann auch, woher sich bestimmte Einstellungen entwickelt haben, nicht nur die von der "guten Butter", die man nur ordentlich aufs Brot geben soll...

  • Insekten töten

    • Carneol
    • 17. Juli 2017 um 22:27
    mukti:
    Mahr:

    Ich will nicht töten, weil ich alle fühlende Wesen als nicht-getrennt von mir erlebe und umgekehrt. Für mich ist es wichtiger es zu schaffen diese Verbundenheit so stark zu empfinden, dass ich vom Fahrrad stürzen würde um die Schlange nicht zu überfahren. Das ist Mitgefühl.

    Ist das eine Reaktion auf mein Erlebnis mir der Schlange, von dem ich hier erzählt habe? Jedenfalls ist mir klar geworden, dass ich soweit noch nicht bin. Kommt aber auch auf Tempo, Steigung und das Alter drauf an.


    Ist doch gut, wenn du nicht vom Fahrrad gestürzt bist! :grinsen: da würde ich mal sagen "Glück gehabt", auch wenn es dir nachher um die Schlange leid tut. Wenn du sie nicht überfahren hättest, dann hätte das jemand anderes gemacht.

  • Insekten töten

    • Carneol
    • 17. Juli 2017 um 22:21
    kal:

    Wenn getötet werden muss, dann sollte dies bewusst passieren.. und sei es nur eine Zecke oder Mücke (Ich kann diese Tiere auch nicht leiden, aber mein Mitgefühl gegenüber solchen Plagegeistern hält sich in Grenzen). Diese werden dann aber ohne Groll oder Hass getötet..


    Den letzten Satz glaube ich dir nicht. Du würdest dir die Mühe machen, diese lebend an einen anderen Ort zu bringen. Zumindest solange sie noch nicht beim Blutzapfen sind... ;) ... aber vielleicht hattest du das ja gemeint...

  • Insekten töten

    • Carneol
    • 17. Juli 2017 um 21:56
    Holzklotz:
    jianwang:

    Erstens hat Alles Buddha Natur, wird gemunkelt.


    also ich bin leider noch sehr überzeugt davon, dass Zecken keine Buddhanatur haben. Tut mir sehr leid. }:-)


    Was glaubst du was so eine Zecke meint was du bist? Wie weit reicht die wahrgenommene "Welt" einer Zecke - und wie weit reicht deine Wahrnehmung als Mensch? Nur mal so weitergedacht...

  • Insekten töten

    • Carneol
    • 17. Juli 2017 um 21:43
    Mahr:

    Ich will nicht töten, weil ich alle fühlende Wesen als nicht-getrennt von mir erlebe und umgekehrt. Für mich ist es wichtiger es zu schaffen diese Verbundenheit so stark zu empfinden, dass ich vom Fahrrad stürzen würde um die Schlange nicht zu überfahren. Das ist Mitgefühl.

    ~ Mahr


    :like: :)

  • Keine Lebewesen töten. Nur wie?

    • Carneol
    • 15. Juli 2017 um 23:14

    :) Danke euch. Ich werd' morgen mal schauen, was ich draußen an Tierchen so finde... (Marienkäfer oder Ohrenkneifer).

  • Angst vor der Erleuchtung

    • Carneol
    • 15. Juli 2017 um 14:53
    accinca:
    Carneol:

    Wäsche waschen, Buch lesen und Kartoffeln schälen? Holz hacken sicher auch noch!? :grinsen:
    Dann gibt's aber kein "wollte ich schon lange mal" mehr, denn entweder es ist gerade dran oder eben nicht. :rainbow:


    Jeder hat eben seine Hobbys. :roll:


    Wie meinst du das?

  • Keine Lebewesen töten. Nur wie?

    • Carneol
    • 14. Juli 2017 um 23:41
    Ellviral:

    Diese Jahr habe ich weder Blattläuse noch Marienkäfer gesehen. Ich frage mich auch was da geschehen ist.
    ...
    Dieses Jahr ist sowieso eigenartig. Die Strukturen stimmen nicht.


    Die Eisheiligen sind ausgefallen und jetzt haben wir Hitzeblasen in Spanien, die hier abgeschwächt auch ankommen werden ... Nun ja, die Jahreszeiten gibt's schon noch, aber es verändert sich alles...

  • Angst vor der Erleuchtung

    • Carneol
    • 14. Juli 2017 um 22:53
    accinca:
    Carneol:


    Was denn?


    Na alles.


    Wäsche waschen, Buch lesen und Kartoffeln schälen? Holz hacken sicher auch noch!? :grinsen:

    Dann gibt's aber kein "wollte ich schon lange mal" mehr, denn entweder es ist gerade dran oder eben nicht. :rainbow:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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