Die Erfahrung des reinen Bewusstseins ist definitiv ohne Leiden, wäre nur die Frage was da lebt, also zumindest nicht "ich" oder eine Person. Zumindest in der Theorie müsste es ständig erfahrbar sein, aber irgendwie kommt das so wie es ihm oder ihr ? gerade passt was vermutlich auch besser ist denn das ist ohne Objekte, da ist dann keiner der sich bewegen kann und nur das jetzt, wobei man es nichtmal jetzt nennen kann, aber wie soll man es sonst beschreiben Den Pfad gibt es doch keinen Wanderer sieht man da
So erschliessen sich dann auch Buddhas Wörtchen. Bevor ich es wieder löschee klick ich mal auf Absenden :>
Beiträge von keks
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Elke:
Ich erwähn hier keine Namen mehr. Noch nicht mal mehr von irgendeinem Autor.Lass dich bloss nicht einschüchtern von den Pappnasen die meinen sie haben die Lehre verinnerlicht und laufen mit einem Heiligenschein durch die Gegend, alle immer schön runterbutternd und sich selbst als etwas besseres hinzustellen.
Nö, ich bin nicht besser, ich mach das Gegenteil, ich werd schlechter und vollkommen unerleuchtet :> Wenn alle zur Erleuchtung latschen dann zuckel ich lieber mal in die andere Richtung anstatt der Herde hinterherzulatschen, das ging bisher meist schief. Stell mir gerade bildlich so eine Lemminghorde vor, alle hüpfen weils da unten die Erleuchtung zum Sonderangebot gibt
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Elke:
Eigentlich schade, dass Buddha nicht 2.500 Jahre später aufgetaucht ist und seine Erleuchtung in einem bequemen Fernsehsessel sitzend erlangt hat.Buddha ist erstmal eine Geschichte die im Kopf entsteht. Hocke ich mich so hin wie er dann halte ich die Geschichte aufrecht
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Schreib eine Mail und frag.
Zen ? Zurück was vor der Geburt warFang mit der Säuglingshaltung an, wir wollen es ja nicht übertreiben, das ist erstmal weit genug zurück. Auf die Antwort wäre ich gespannt
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Thursday:
sondern es meint "die mit Anhaften verbundenen Daseinsgruppen" - also "mein" Leben.
Schmerz ist da, gehört nicht mir, Trauer ist da, auch nicht meins. Ich kann aber ein Theater drumrum veranstalten aus Spass wenn nötig damit andere sehen wie sehr ich leiden kann
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mukti:
Die fünf Daseinsgruppen sind Leiden, sagt der Buddha, folglich ist Dasein Leiden. Wo ist das Problem?
Das Problem was ich sehe, ist, dass Buddha jedes einzelne Wort bis zum erbrechen (sorry) wiederholt hat und jeden Satz nochmal zerkleinert hat, aus jeder Erklärung zig Untererklärungen machte aber das Wort Leben nicht im direkten Bezug zu Leiden auftaucht.
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JazzOderNie:
Diese Erkenntnis vom Leben als Leiden ist in der ersten edlen Wahrheit vom Leiden zusammengefasst:
"Das ist die edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, von Lieben getrennt sein ist Leiden, mit Unlieben vereint sein ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden. Kurz, die fünf Gruppen des Anhaftens sind Leiden."Das dick markierte st ein Kommentar von was weiss ich wem. Eher unwichtig weil derjenige da irgendwas reininterpretiert hat was im folgenden Abschnitt nicht steht. Da steht nirgends Leben ist Leiden.
Da aber Nirvana im Leben statt findet wäre es merkwürdig wenn Buddha sowas sagte, da passt dann die gesamte Lehre hinten und vorne nicht mehr. -
https://www.google.de/#q=leben+ist+leiden+buddhismus da wimmelts nur so von Seiten. Im Pk steht aber nichts darüber wo Leben mit Leid gleichgesetzt wird.
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Ellviral:
Doch wo sagt er das das Leben selbst Leiden ist.
Nirgends, aber dennoch viel Spass beim Suchen
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Monikadie4.:
Deshalb kapiere ich allmählich, dass es im Grunde keine Worte gibt für den tiefen Einblick in die Natur der Dinge - in die Dinge, wie sie eben sind.Monika
Dann vergleichs mal mit dem was vor einem Jahr dachtest
EIgentlich sollte man seinen Schnabel halten weil man täglich neue EInblicke hat und das gestrige Geschwurbel Unsinn war
Kurz für mich damit ich in einem Jahr über den Mist auch lachen kann
Da sind Bilder und das Gehirn deutet eine Dreidimensionalität rein
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Solange bei vielen Menschen nicht etwas im Pass/Ausweis steht, sind sie es nicht
Ich nenne mich nicht Buddhist, ich hab mich aber auch nie als Christ bezeichnet. Ich stecke mich nicht freiwillig in Regale rein, in vorgefertigte Strukturen. Ich möchte aber auch kein "Leiden" überwinden oder irgendeinem Daseinskreislauf entkommen. Für mich ist das Leben schön so wie es ist, mal schlecht, mal gut, aber beides kann man geniessen
Ich habe nicht vor Buddha zu werden, gleichgeschaltet zu sein. Ich möchte "ich" bleiben weil es sich gut anfühlt. Klar kann dann einer sagen "du hast noch nie richtig gelitten". Doch habe ich und tue ich, ich mache aber kein Theater draus.
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Licht:
Meine Frage rührt auch nicht aus persönlichen Problemen, sondern ist allgemeiner Natur.
Meiner Erfahrung nach gibt es Menschen, die einfach mal Bock haben auf Stunk um Frust rauszulassen.In der Schule ärgerte mich ein Mädchen, damals war ich 13 ? irgendwas so rum, sie hörte nicht auf. Irgendwann flog ihre Zahnspange dann durchs Klassenzimmer, ab da war Ruhe. Sie wollte mir zwar ihre "Brüder" auf den Hals hetzen, aber die trauten sich dann auch nicht mehr. Bis sowas mal passiert dauert seeeehr lange bei mir, wirklich sehr lange, man muss schon einiges anstellen damit ich mal was mache. War es im nachhinein richtig ? Weiss ich nicht, aber in dem Moment war es die einzigst vernünftige Reaktion.
Liebe ist bedingungslos, in dem Fall war sie eben etwas lauter :> -
Im ersten Abschnitt steht, dass derjenige oder diejenige weiss, dass du irgendwas buddhistisches machst
Warum erzählst du jemand in welcher Richtung du pinkelst ?
Unter Freunden bei einem Glas Wein kann man meinetwegen drüber reden, aber sonst geht das doch keinen was an.
Oder anders: mich nervt es wenn mir jemand täglich seine religiösen Weisheiten auf den Tisch legt.
SOllte ich da was falsch verstanden haben dann überlies es, kommt vorGeh von der Person weg, dann dürfte das erledigt sein. Person im selben Büro ? Nicht mehr beachten oder redet mal miteinander aber ordentlich.
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Zitat
Eben weil er diese sog. "Welt" durchschaut hatte als ein Wahnwille des Erlebens und Konstruierens.
Macht null Unterschied da Rückenschmerzen dennoch Rückennschmerzen sind und eine Blume eine Blume bleibt.
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Zitat
Es reicht doch zu wissen, dass wir, der Wald, das Moos, die Tiere - alles Leben eben bedingt entsteht. Es bedarf bestimmter Bedingungen, um entstehen zu können.
Lernt man doch in der Schule, dazu brauchts keinen Buddha, wenn du verstehst was ich meine.
Aber die Blume soll gut riechen, dass sie aus winzig kleinen Teilchen besteht und nur durch Pollen etc sich vermehren kann ist ne logische Schlussfolgerung, dass sie wenn man sie in Einzlteile zerlegt keine Blume ist, ist auch klar. -
Zitat
Doch bevor der Buddha sagt, dass die Rose eine Rose ist,hat er gesehen, dass die Rose nicht eine Rose ist.
Interessanter wäre eher was er sagt wenn man ihm Quanten vor die Nase legt.
Sie entstehen aus ? Sie sind ? Da wird es schwer mit dem abhängigen Entstehen. -
Elke:
Jep! Aber ansonsten liegst du zuviel in der spanischen Sonne, Lieblingskeksi*neidisch*bei*mir*aus*dem*Fenster*ins*kühle*Herbstwetter*schau*
Es regnet und man sieht nicht die Häuser die nur 200 Meter entfernt sind, eventuell tröstet dich das
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Das erinnert mich gerade an "beautiful bitch". *elke anguck*
Gerade die die es anders machen stechen aus dem Einheitsbrei etwas heraus und sind echte Persönlichkeiten, wenn auch manchmal etwas gagga, aber gerade das macht sie so sympathisch -
Danach die Quantenerleuchtung.
Geh zum Arzt wenn es nicht besser wird.
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accinca:Alles anzeigen
Wo soll denn da die Logik sein?
Auch wenn Geist überall ist, so kann er doch trainiert werden.
Und warum sollte man davon ausgehen das es keinen Geist gibt
und einen Körper dann wohl auch nicht.
Wenn das nicht alles dummes Zenigewäsch ist bzw, aus dieser
überheblichen Ecke kommt bzw. ursprünglich eingetrichtert wurde?1. Brille ?
2. zeig doch mal den Geist, wo ist er ?
3. Körper ist da, Fakt. -
Manche suchen auch den Geist mit dem Geist, wem es Spass macht
Entweder ist Geist überall oder es passt etwas im Universum nicht. Suchen unnötig.
Der Geist muss auch nicht trainiert werden - das wäre das selbe wie mit der Suche.
Der Geist versucht den Geist zu trainieren.Geht man demzufolge davon aus, dass er überall ist, dann gibt es nichts zu suchen und auch nichts zu trainieren.
Geht man davon aus, dass es ihn nicht gibt - ja dann ebenfalls.Wenn dann müsste es Gehirntraining heissen, gut zugegebenermassen gibt es auch Geisteswissenschaften, die sollte man aber auch eher Gehirnwissenschaften nennen oder Nachdenkwissenschaften bzw. Grüberleritis, wobei das eher eine Krankheit wäre.
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Karma Pema:
Wie lange ist reines Beobachten ohne Bedeutungsinhalt möglich ?Durchgehend vorrausgesetzt man macht alles langsam. Langsam reden, langsam gehen, langsam essen, alles verlangsamen. Dann geht es gut. Ob sich das irgendwann auch bei schnelleren Tätigkeiten "einschleicht" - keine Ahnung aber die Möglichkeit könnte gegeben sein.
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blue_aprico:
Also ich weiß nicht. Meiner Meinung nach "taucht" das weder auf, noch "verschwindet" das.Ok, schwanken, immer anwesend passt besser. So wie auch der Urknall entstand, Atome dauernd vorhanden, zwischendurch gibts hier und da mal ein Ungleichgewicht etc.
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Schieb Gedanken mal weg, dann ist da noch etwas, manche nennen es ES andere sagen Buddhanatur dazu, wieder andere Gott oder Allah, Geist, Bewusstsein, Gewahrsein. Such dir ein Wort raus wenn unbedingt eine Hilfskontruktion für das ES benötigst.
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[quote="hanujo"
spekuliert nicht immer über anatta [/quote]Spielt keine Rolle da beides aus der selben Quelle entstammt.
Wasser fliesst auseinander, kommt wieder zusammen.
Ich taucht auf, ich verschwindet, ich taucht wieder auf.
Das kann es nur wenn es eine Grundlage dafür hat, ansonsten ist auftauchen und verschwinden unmöglich.
Die Grundlage selbst ist nicht erkennbar aber vorhanden.Ende vom Lied: selbst wenn man nicht weiss, dass man erwacht ist, dann ist man es trotzdem, ätschibätsch
Es gibt keinen der besser oder schlechter sein kann. Von daher empfinde ich es etwas kotzig wie Buddhas hier und da sich über andere nennen wir es mal "erhoben" haben, aber das ist auch ok, es war eben denen ihre Ausdrucksweise, wat solls, dennoch hätten sie sich ab und zu mal an die eigene Nase fassen können.
Das ganze jahrelange Abmühen - eigentlich umsonst weil es war schon immer alles in Ordnung. Aber ok, es war eben der Weg um das zu erkennen. Heute ist da endlich wieder Wut, Ärger und Hass, eben weil es sein darf, da wird nichts mehr unterdrückt.