1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Anfängerbereich

Sich Zeit geben

  • ArsVivendi39
  • 28. Juni 2012 um 06:01
  • Zum letzten Beitrag
  • ArsVivendi39
    Themenautor
    Punkte
    130
    Beiträge
    19
    Mitglied seit
    10. Februar 2012
    • 28. Juni 2012 um 06:01
    • #1

    Hallo!
    Wie vielleicht einige hier wissen habe ich mir ein Buch gekauft mit Meditationen und Achtsamkeitsübungen für das ganze Jahr.
    Jetzt ist der Fall aufgetretten dass eine Übung gekommen ist wo ich nicht weis wie sie gemeint ist. Ich schreibe jetzt mal den Text ab damit ihr wisst um was es geht ;)


    "Sich Zeit geben
    Mit Ungeduld umgehen

    Gehören Sie auch zu den Menschen, die einen ausgeprägten Unruhegeist in sich tragen, denen immer alles zu langsam geht? Unruhe ist eines der grossen Hindernisse beim Meditieren. Aber auch im alltäglichen Leben tun wir gut daran, uns in Geduld zu üben.

    Obwohl einige wohltuende Wirkungen der Meditation sehr bald eintreten können, ist es mit ein paar Mal sitzen nicht getan. Wer eingefahrene Muster verändern möchte, braucht Geduld. Wenn ihr Unruhegeist Sie bei der Meditation immer wieder einholt, ist es gut, sich aktiv mit ihm zu beschäftigen. Begrüssen Sie ihn, wenn er beim nächsten Mal auftaucht, und fragen Sie ihn, was er braucht. Sehr oft geht Unruhe mit einer gewissen Unentschiedenheit einher, und vielleicht sagt er Ihnen, dass er der Sache nicht traut und nicht weis, weshalb Sie Ihm diese (Herum-) sitzerei zumuten. Übergehen Sie diesen Punkt nicht, denn wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie das, was sie gerade tun - und das gilt für alle im Leben - auch wirklich tun wollen, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Ungeduld auftritt. Haben Sie ein klares ja zur Meditiation und zu ihren Anfangsschwierigkeiten? Dann lächeln Sie dem Unruhegeist zu, und mach Sie weiter.

    Nehmen Sie siche täglich 15 Minuten Zeit für diese Übung. Für Bewegungsmenschen und solche, die sowieso schon viel sitzen müssen, sei neben de Sitz- auch die Gehmeditation empfohlen." Quelle: Gelassen wie ein Buddha

    Meine Frage ist jetzt, ob das ganze während der Meditation stattfinden soll oder während einer eigenständigen Meditation die sich damit beschäftigt oder auch was ganz anderes hier gemeint ist?

    lg ArsVivendi39

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.
    Buddha

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 28. Juni 2012 um 06:12
    • #2

    Immer wenn Unruhe auftritt, ganz unabhängig von vor oder nach oder während irgendeiner Meditation. Denn sie ist ja da und behindert. Da kannst du sie nicht wegschieben und sagen "Jetzt hab ich für dich keine Zeit, habe mir anderes vorgenommen."
    Aber man muss sie identifizieren/erkennen können. Wie sollte man sonst mir ihr arbeiten können? Und das gelingt am Anfang wohl am besten wenn die äußeren Bedingungen passend sind und man sitzen kann. Wenn man die Unruhe so dann kennengelernt hat, dann kann Achtsamkeit sie jederzeit und überall erkennen und beim Sitzen Gelerntes sofort auf sie anwenden.

  • Anicca
    Punkte
    450
    Beiträge
    84
    Mitglied seit
    8. April 2012
    • 28. Juni 2012 um 11:32
    • #3

    Unruhe gehört zu den 5 Hindernissen. Wenn sie auftritt, erkenne sie und benenne "Unruhe, Unruhe". Nimm diese Erscheinung als Meditationsobjekt. Wenn der "Störenfried" :? erkannt und benannt wird schwächt er sich mit der Zeit ab.

  • Kainer Wahr
    Gast
    • 28. Juni 2012 um 11:40
    • #4

    Ich würde auch hier ein Bier am Abend auf einer ruhigen Parkbank im letzten Sonnenlicht empfehlen.

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 28. Juni 2012 um 16:35
    • #5
    Kainer Wahr:

    Ich würde auch hier ein Bier am Abend auf einer ruhigen Parkbank im letzten Sonnenlicht empfehlen.


    Würde ich nicht, weil's nicht sehr erfolgversprechend ist, sich darauf zu verlassen, dass jederzeit wenn Unruhe/Ungeduld auftritt, "ein Bier am Abend auf einer ruhigen Parkbank im letzten Sonnenlicht" als Methode anwendbar ist. 8)

  • Rasmuss
    Gast
    • 29. Juni 2012 um 19:20
    • #6

    Ich bin auch furchtbar ungeduldig- und auch oft bei der Meditation voller Unruhe.
    Auf der einen Seite spüre ich manche poitive Wirkungen auf mich und mein Leben, aufgrund des Meditierens. Nur will ich es dann auch so perfekt wie möglich machen und bin frustriert, wenn ich unruhig und/ oder abgelenkt bin. Oder auch meine Zeit nicht einhalte und früher beende.
    Tröstlich ist es, dass es auch andere betrifft.

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 29. Juni 2012 um 19:39
    • #7
    Rasmuss:

    Ich bin auch furchtbar ungeduldig- und auch oft bei der Meditation voller Unruhe.
    Auf der einen Seite spüre ich manche poitive Wirkungen auf mich und mein Leben, aufgrund des Meditierens. Nur will ich es dann auch so perfekt wie möglich machen und bin frustriert, wenn ich unruhig und/ oder abgelenkt bin. Oder auch meine Zeit nicht einhalte und früher beende.


    Perfekt ... was hast du ein Glück dass du soviele Meditationsobjekte hast 8)

  • Rasmuss
    Gast
    • 29. Juni 2012 um 20:50
    • #8
    Zitat
    Grund:


    Perfekt ... was hast du ein Glück dass du soviele Meditationsobjekte hast 8)


    Wie ist das gemeint..?? *Schmunzel*

  • Rasmuss
    Gast
    • 29. Juni 2012 um 20:55
    • #9

    Ach so, du meinst, dass meine Ungeduld, meine Unruhe Meditationsobjekte sind..!?

  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 30. Juni 2012 um 00:37
    • #10
    Rasmuss:

    Ach so, du meinst, dass meine Ungeduld, meine Unruhe Meditationsobjekte sind..!?

    Sehr nützlich!

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 30. Juni 2012 um 06:32
    • #11
    Rasmuss:

    Ach so, du meinst, dass meine Ungeduld, meine Unruhe Meditationsobjekte sind..!?

    Auch diese. Aber noch mehr, denn du hast geschrieben:

    Rasmuss:

    Ich bin auch furchtbar ungeduldig- und auch oft bei der Meditation voller Unruhe.
    Auf der einen Seite spüre ich manche poitive Wirkungen auf mich und mein Leben, aufgrund des Meditierens. Nur will ich es dann auch so perfekt wie möglich machen und bin frustriert, wenn ich unruhig und/ oder abgelenkt bin. Oder auch meine Zeit nicht einhalte und früher beende.


    Also sind da noch "positive Wirkungen", "perfekt haben wollen", "Frustration", "Zeit einhalten wollen" und "früher beenden" ... perfekte Objekte 8)

  • Dorje Sema
    Gast
    • 30. Juni 2012 um 08:17
    • #12

    Re: →Sich ← Zeit [in] (vergangenheit gegenwart zukunft ) geben :?:
    Tja das ist so`ne Sache ne ja; nee oder doch oder (doch) nicht ja und nein :?:
    Weißt du am Ende musst' s du es für Dich ganz allein wissen! Sag: Ja oder Nein !!!
    (Entschuldigung, Sorry, bitte)

    »Ick ha`n een hamburger Veermaster seehen dat deck wer ....« :idea:


    »blow boys blow ...«

    Und was war jetzt mit dem Gold von Sacramento :?:

    Lebt lange gesund & in Frieden

    _()_ Nomad

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 30. Juni 2012 um 09:27
    • #13
    Grund:
    Rasmuss:

    Ach so, du meinst, dass meine Ungeduld, meine Unruhe Meditationsobjekte sind..!?

    Auch diese. Aber noch mehr, denn du hast geschrieben:

    Rasmuss:

    Ich bin auch furchtbar ungeduldig- und auch oft bei der Meditation voller Unruhe.
    Auf der einen Seite spüre ich manche poitive Wirkungen auf mich und mein Leben, aufgrund des Meditierens. Nur will ich es dann auch so perfekt wie möglich machen und bin frustriert, wenn ich unruhig und/ oder abgelenkt bin. Oder auch meine Zeit nicht einhalte und früher beende.


    Also sind da noch "positive Wirkungen", "perfekt haben wollen", "Frustration", "Zeit einhalten wollen" und "früher beenden" ... perfekte Objekte 8)


    Was also die Quelle der Unruhe sein mag.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • ArsVivendi39
    Themenautor
    Punkte
    130
    Beiträge
    19
    Mitglied seit
    10. Februar 2012
    • 1. Juli 2012 um 19:02
    • #14

    Vielen dank für die schnellen Antworten.

    Frank:
    So eine Übung wie du sie beschrieben hast, also sich sozusagen bewusst Zeit zu lassen, ist auch in diesem Buch drin. Man ertappt sich doch oft wie man wieder durch den Alltag hetzt und sich dann bewusst Zeit zu lassen tut gut.


    lg ArsVivendi39

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.
    Buddha

  • brigittefoe
    Reaktionen
    2
    Punkte
    11.327
    Beiträge
    2.243
    Mitglied seit
    22. September 2010
    • 4. Juli 2012 um 10:11
    • #15
    Grund:

    Immer wenn Unruhe auftritt, ganz unabhängig von vor oder nach oder während irgendeiner Meditation. Denn sie ist ja da und behindert. Da kannst du sie nicht wegschieben und sagen "Jetzt hab ich für dich keine Zeit, habe mir anderes vorgenommen."
    Aber man muss sie identifizieren/erkennen können. Wie sollte man sonst mir ihr arbeiten können? Und das gelingt am Anfang wohl am besten wenn die äußeren Bedingungen passend sind und man sitzen kann. Wenn man die Unruhe so dann kennengelernt hat, dann kann Achtsamkeit sie jederzeit und überall erkennen und beim Sitzen Gelerntes sofort auf sie anwenden.

    Habe für mich, neben der Meditation,
    die Kalligraphie und Tuschemalerei entdeckt,
    denn Ungeduld und Unruhe hat mich und mein Leben beherrscht.

    Durch die Zen-Malerei (genauso wie durch Meditation)
    stellt sich irgendwann Ruhe und Geduld ein,
    denn beides ist mit viel Übung verbunden.
    Ohne Fleiß kein Preis.

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download