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OT: Samsara ändern

  • Simo
  • 13. Juni 2012 um 12:50
  • Zum letzten Beitrag
  • ChangPuerk
    Gast
    • 13. Juni 2012 um 15:49
    • #26
    Simo:
    ChangPuerk:

    Nun das Fazit ist,das man niemals sicher sein kann ob alles echt ist um einen herum oder nicht.

    Aber da wir nun mal die Realität direkt greifen können sollte man sich "vor allem anderen" darauf konzentrieren.

    In diesen beiden Zeilen widersprichst du Dir selbst. Deine Realität, die du beschreibst, ist vielleicht auch nicht "echt" und gar nicht so greifbar, frag jemand anderen wie er Realität empfindet. Es steht vielleicht im krassen Gegensatz zu deiner Realität. Wieso ist deine die einzig Richtige?

    Ich kann auch leider nicht umhin, zu bemerken, dass du auf meine Fragen gar nicht eingegangen bist:


    Meine Realität muß nicht die einzig richtige sein.Aber es ist meine Realität.Was die deine ist mußt du erkennen.

    Zu deinen Fragen.
    Verzeihung bitte.
    Standardantworten wie sie ein eingefleischter Buddhist nennen würde kannst du von mir nicht bekommen.Dazu bin ich schon zu lange aus der Schule weg.
    In der Diskussion kann man erkennen wie manch einer denkt.Vielleicht ist es auch manchmal gar nicht so wichtig jede Einzelheit und jede Gemeinsamkeit zu überprüfen.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (13. Juni 2012 um 15:54)

  • Jobrisha
    Gast
    • 13. Juni 2012 um 15:52
    • #27
    Simo:

    Hey Jo,

    natürlich ist Samsara veränderlich, veränderbar. Es ist eben ver-gänglich. Was ich meine ist lediglich, dass man nicht Samsara ändern muss, um das Leiden zu beenden, sondern den eigenen Geist!

    Wie steht es im Dhammapada so treffend im ersten Vers:

    Alle Dinge enstehen im Geist
    Sind des mächtigen Geistes Schöpfung
    Handle mit unreinem Geist
    Und Leid wird dir folgen
    Wie das Rad dem Fuß folgt
    Der den Karren zieht.

    Ah ok, mit dieser Aussage kann ich natürlich etwas anfangen. Samsara wirkt _ meiner Meinung nach _ als erstes bei einem selbst, erst dann durch einem selbst bei anderen... ein Kreislauf eben, das schöne an diesem Kreislauf, man ist Teil des Ganzen, man ist nie alleine...

    Liebe Grüße von Jo

  • Jobrisha
    Gast
    • 13. Juni 2012 um 16:03
    • #28
    malsehen:
    Jobrisha:

    … die Veränderungen die ich bewirke durch meinen Entscheidungen sind in erster Linie Leidvoll …


    Das möchte ich befragen. Warum in erster Linie leidvoll?

    Ich nehme aus meiner zugegeben peripheren Sicht auf den Buddhismus die Annahme der Existenz von Leid nicht als übergreifende Verdammnis (alles, was man tut ist leidvoll) auf. Ich erfreue mich immer eher an der milden Wahrnehmung, dass da jemand ganz solidarisch gesagt hat: »Ich weiß, da ist überall Leid, und ich sage etwas darüber, wie man zum eigenen wie allgemeinen Wohle eine andere Umgehensweise aka Leidminderung erreichen kann«.
    Buddhistische Praxis kann und ein eneue/bessere/effektivere Wahrnehmung der »Leidhaltigkeit« des eigenen Handelns eröffnen, so dass man es ändern kann. Gleiches gilt für mich aber ebenso im Sinne einer höheren Sensibilität dafür, wenn ich etwas »gutes« getan habe. Also nicht immer nur christlich sozialisiert auf das Leiden schauen. Ich denke, es gehört schon auch beides zum Spiel.

    Allen weiteren Heilsversprechen stehe ich wie bei vielen Religionen eher skeptisch gegenüber. Und natürlich – andere Umgehensweise und Handlung jederzeit, in welchen Schritten auch immer. Ggf. unterschiedlich erfolgreich. Aber eben nicht im Prinzip des nie erreichbaren und einem doch vorgehaltenen Hafersacks der jenseitigen Versprechungen. Deswegen ist die ganze Reinkarnation für mich im dem agnostischen "es betrifft mich nicht"-SInn auch so uninteressant.
    Aber das ist ein schon häufig durchgekautes Thema…

    Ich glaube das Leid ganz unterschiedliche Begrifflichkeiten beinhaltet.
    Körperlicher Schmerz, Seelischer Schmerz, Neid, Missgunst, Unbehagen, Eifersucht. Alle Handlungen die wir vollziehen, hinterlassen bei dem anderen ein Gefühl. Dieses Gefühl ist die Grundlage weiterer Gefühle.
    Was für den Moment angenehm ist, kann sich nach einer Weile in unbehagen verändern. Das Angenehme Gefühl kann alleine durch meine Abwesenheit oder Anwesenheit in Leid ausarten.

    Im Samsara geht es nicht in erster Linie um den Moment, sondern es geht darum das sich aus dem Moment ein Kreislauf entwickelt.
    Beispiel:
    Ich habe eine Partnerin und bin frisch verliebt und überglücklich. Doch dann kommt der Tag, da muss sie zB. zu einer Geschäftsreise aufbrechen, sie kann mich natürlich nicht mitnehmen. Trotz des Glücks vermisse ich sie und kann Nachts nicht schlafen, weil sie mir unendlich fehlt.

    Sie hat mit der Annahme der Geschäftsreise Leid verursacht, obwohl sie mir kein Leid zufügen wollte, ist das Gefühl des Vermissens, das Gefühl des Verlust eine leidvolle Erfahrung für mich.

    Verstehst du was ich mit dem obigen Satz nun ausdrücken wollte?

    Liebe Grüße von Jo

  • Jobrisha
    Gast
    • 13. Juni 2012 um 16:06
    • #29
    Ji'un Ken:
    ChangPuerk:

    Die Lehre Buddhas zielt darauf Samsara zu verbessern.


    Hier sage ich: "Die Lehre des Buddha hilft, die Dinge so zu sehen, wie sie sind", nämlich alles bedingt Entstandene ist Vergänglichkeit (Anitya), Leiden (Duhkha) und Unpersönlichkeit (Anatman). http://sphinx-suche.de/weisheitslehren4/trilakshana.htm
    Und auf dieser Grundlage hilft sie mir, meine Sichtweise, mein Handeln zu verändern.

    LG
    Ji'un Ken

    Danke jiun,
    für die Erklärung!

    Ganz liebe Grüße von Jo

  • malsehen
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    • 13. Juni 2012 um 16:16
    • #30
    Jobrisha:

    Verstehst du was ich mit dem obigen Satz nun ausdrücken wollte?

    Schon, ich stoße mich aber fürderhin an dem »in erster Linie« aus Deinem ersten Posting. immer mal wieder, ok, meinetwegen 50%, aber in erster Linie?. Sorry, das klingt für mich so erbsündig.


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Jobrisha
    Gast
    • 13. Juni 2012 um 16:22
    • #31
    malsehen:
    Jobrisha:

    Verstehst du was ich mit dem obigen Satz nun ausdrücken wollte?

    Schon, ich stoße mich aber fürderhin an dem »in erster Linie« aus Deinem ersten Posting. immer mal wieder, ok, meinetwegen 50%, aber in erster Linie?. Sorry, das klingt für mich so erbsündig.


    :D ich treff mich für dich in der Mitte ok - wir wollen doch nicht von Erbsünde sprechen... :grinsen:

  • Simo
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    • 13. Juni 2012 um 16:35
    • #32
    ChangPuerk:
    Simo:

    In diesen beiden Zeilen widersprichst du Dir selbst. Deine Realität, die du beschreibst, ist vielleicht auch nicht "echt" und gar nicht so greifbar, frag jemand anderen wie er Realität empfindet. Es steht vielleicht im krassen Gegensatz zu deiner Realität. Wieso ist deine die einzig Richtige?

    Ich kann auch leider nicht umhin, zu bemerken, dass du auf meine Fragen gar nicht eingegangen bist:


    Meine Realität muß nicht die einzig richtige sein.Aber es ist meine Realität.Was die deine ist mußt du erkennen.

    Zu deinen Fragen.
    Verzeihung bitte.
    Standardantworten wie sie ein eingefleischter Buddhist nennen würde kannst du von mir nicht bekommen.Dazu bin ich schon zu lange aus der Schule weg.
    In der Diskussion kann man erkennen wie manch einer denkt.Vielleicht ist es auch manchmal gar nicht so wichtig jede Einzelheit und jede Gemeinsamkeit zu überprüfen.

    Mein Punkt ist lediglich: Erst sich selbst ändern, bevor man versucht, andere zu ändern. Wie lange bist du denn "aus der Schule?" und welche war das? :D Ich folge dem Buddha-Dharma wie ich ihn gelehrt bekomme. Wenn du etwas anderes machst, ist das in Ordnung und Teil deiner persönlichen Freiheit. Meine "Wahrheit" muss nicht deine sein, und deine nicht meine. Dennoch war dieser Meinungsaustausch durchaus fruchtbar für mich. Für dich auch ?

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • malsehen
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    • 13. Juni 2012 um 16:51
    • #33
    Jobrisha:
    malsehen:

    Schon, ich stoße mich aber fürderhin an dem »in erster Linie« aus Deinem ersten Posting. immer mal wieder, ok, meinetwegen 50%, aber in erster Linie?. Sorry, das klingt für mich so erbsündig.


    :D ich treff mich für dich in der Mitte ok - wir wollen doch nicht von Erbsünde sprechen... :grinsen:


    Für mich ist das mit dem in der Mitte treffen – und bitte nicht abschätzig nehmen – nicht wichtig. Jeder wie er es empfindet, Das warum dieser Empfindung oder Bewertung interssiert mich ggf. Ich bin da einfach sensibel, wenn »in erster Linie« gelittten werden soll. Das ganze hier ist beileibe kein Ponyhof, aber ich habe irgendwo den Glauben daran, dass das Dasein auf der ollen Kugel zur Freude gereichen soll, nicht ganz veloren…


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • ChangPuerk
    Gast
    • 13. Juni 2012 um 16:53
    • #34
    Simo:


    Mein Punkt ist lediglich: Erst sich selbst ändern, bevor man versucht, andere zu ändern. Wie lange bist du denn "aus der Schule?" und welche war das? :D Ich folge dem Buddha-Dharma wie ich ihn gelehrt bekomme. Wenn du etwas anderes machst, ist das in Ordnung und Teil deiner persönlichen Freiheit. Meine "Wahrheit" muss nicht deine sein, und deine nicht meine. Dennoch war dieser Meinungsaustausch durchaus fruchtbar für mich. Für dich auch ?


    Freier Buddhist bin ich.Keiner Schule gehöre ich an.
    Natürlich ist es fruchtbar.Ansonsten würden wir es wohl lassen.Du und ich. :D

  • Simo
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    • 13. Juni 2012 um 16:57
    • #35
    ChangPuerk:
    Simo:


    Mein Punkt ist lediglich: Erst sich selbst ändern, bevor man versucht, andere zu ändern. Wie lange bist du denn "aus der Schule?" und welche war das? :D Ich folge dem Buddha-Dharma wie ich ihn gelehrt bekomme. Wenn du etwas anderes machst, ist das in Ordnung und Teil deiner persönlichen Freiheit. Meine "Wahrheit" muss nicht deine sein, und deine nicht meine. Dennoch war dieser Meinungsaustausch durchaus fruchtbar für mich. Für dich auch ?


    Freier Buddhist bin ich.Keiner Schule gehöre ich an.
    Natürlich ist es fruchtbar.Ansonsten würden wir es wohl lassen.Du und ich. :D


    :D:D

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Jobrisha
    Gast
    • 13. Juni 2012 um 17:10
    • #36

    Lieber Malsehen,

    Das war auch eher ein wenig symbolisch gemeint. Ich denke es gibt immer mehrere Sichtweisen, ich habe gar nicht den Anspruch an mich selbst immer die richtige Sichtweise parat zu haben. Und ich wollte dich nicht vergraulen mit meiner Art die Dinge zu beschreiben.

    Ich denke Leid und Freude steht oft nebeneinander, die Freude vergessen wir sehr leicht, das leid bleibt recht lange. .
    Wenn du es schaffst die Freude in dir zu mobilisieren, dann kannst du deinen Glauben gar nicht verlieren.

    Dir ganz liebe Grüße von Jo

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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