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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Buddhismus und der Verzehr von Fleisch

  • buddhismus@online.de
  • 10. Juni 2012 um 12:36
  • Zum letzten Beitrag
  • Doris
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    • 11. Juni 2012 um 10:17
    • #51
    Zitat

    Aber du spekulierst vielleicht darauf, dass dieser Enscheidung eine Allgemeingültigkeit innewohnen könnte,

    Nö, ich habe dazu eine klare Entscheidung für mich getroffen. Du bist derjenige, der gerade darüber spekuliert, ob ich spekuliere … :D

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Grund
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    • 11. Juni 2012 um 10:20
    • #52
    Doris Rasevic-Benz:
    Zitat

    Aber du spekulierst vielleicht darauf, dass dieser Enscheidung eine Allgemeingültigkeit innewohnen könnte,

    Nö, ich habe dazu eine klare Entscheidung für mich getroffen. Du bist derjenige, der gerade darüber spekuliert, ob ich spekuliere … :D

    Warum suchst du denn dann nach allgemeingültigen Prinzipien? (s. deine Fragen oben) Mangelt es dir an Selbstvertrauen? Oder suchst du eine Rechtfertigung dafür deinen Fleischgenuss beibehalten zu können? Oder willst andere durch die erzeugte Unsicherheit ermutigen ihn auch beibzubehalten, weil es dir dann leichter fällt damit zu leben? 8)

  • Jobrisha
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 10:42
    • #53

    Wow wenn das kein Wortgefecht ist...
    wo bleibt die Lanze und das Pferd?
    Spannend... nur befürchte ich es ist hierbei kein Ende in Sicht...

  • Jobrisha
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 10:48
    • #54
    Grund:
    Jobrisha:

    Übrigens kann ich wirklich nicht sagen, ob ich vor 2500 - noch - was Jahren anwesend war... wer weiß... 8)


    Natürlich kannst du das sagen. Ebenso wie du sagen kannst "Ich lebe". du kannst sagen was du willst 8)

    Auch wieder wahr...

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 10:51
    • #55

    Der sogenannte Verzicht kann auch ein Hang an Regeln u. Riten werden/sein (sīlabbatupādāna). :idea:
    Letztendlich, um wahrhaft mit Körper Rede & Geist tugendhaft zu handeln ist es ratsam sich von Ab u. Zuneigung zu lösen.

    Lebt lange gesund & in Frieden

    _()_ Nomad

  • Doris
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    • 11. Juni 2012 um 10:52
    • #56

    Das ist kein Wortgefecht. Lediglich eine Diskussion auf knappe Formulierungen beschränkt. Frage-Antwort - nichts weiter. :)

    Liebe Grüße
    Doris - Knochensack

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Axel Benz
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 10:56
    • #57

    Man kann es auch als amüsanten Schwanzlängen-Vergleich lesen...

  • Doris
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    • 11. Juni 2012 um 10:59
    • #58

    Ich fühle mich nicht betroffen. Warum wohl? :grinsen:

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Jobrisha
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:00
    • #59
    Axel Benz:

    Man kann es auch als amüsanten Schwanzlängen-Vergleich lesen...


    hihi und ich kann da nicht mitreden... zzz :grinsen:

  • Axel Benz
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:05
    • #60

    Ach, das war metaphorisch gemeint, niemand braucht sich ausgeschlossen zu fühlen... }:-)

  • Jinen
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:09
    • #61

    Ich versteh die ganze Fleisch- vs. Kein-Fleisch-Essen Diskussion nicht. (Und sie ist ja hier ein Dauerthema) Wer Fleisch essen will, der isst welches, wer keins Essen will, der isst keins.
    Warum da so ein großes Ding draus machen? Man bauscht etwas ganz natürliches zu was ganz großen auf.
    Ich bin Vegetarier, weil ich kein Fleisch ess, und ich ess kein Fleisch, weil ich Vegetarier bin. That's all.
    Jemand anders ist kein Vegetarier, weil er Fleisch isst. That's all.
    Essen ist zur Ernährung da, nicht zur Selbstbestätigung.
    Und Buddha hat Fleisch gegessen. Und manche sagen Hitler nicht. Man kann daraus also auch nix herleiten.

    Ansonsten zu der tibetischen Idee, daß Pflanzen kein Bewusstsein haben:
    Wenn man länger Zeit mit Pflanzen zusammengelebt hat, kommt einem die Idee, daß sie kein Bewusstsein haben, irrwitzig vor.
    Wenn man lange mit Menschen zusammengelebt hat, kommt einem die Idee, daß sie Bewusstsein haben, irrwitzig vor.
    ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (11. Juni 2012 um 11:12)

  • Matthias65
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:11
    • #62
    Jinen:

    Ich versteh die ganze Fleisch- vs. Kein-Fleisch-Essen Diskussion nicht. (Und sie ist ja hier ein Dauerthema) Wer Fleisch essen will, der isst welches, wer keins Essen will, der isst keins.
    Warum da so ein großes Ding draus machen? Man bauscht etwas ganz natürliches zu was ganz großen auf.
    Ich bin Vegetarier, weil ich kein Fleisch ess, und ich ess kein Fleisch, weil ich Vegetarier bin. That's all.
    Jemand anders ist kein Vegetarier, weil er Fleisch isst. That's all.
    Essen ist zur Ernährung da, nicht zur Selbstbestätigung.

    Ansonsten zu der tibetischen Idee, daß Pflanzen kein Bewusstsein haben:
    Wenn man länger Zeit mit Pflanzen zusammengelebt hat, kommt einem die Idee, daß sie kein Bewusstsein haben, irrwitzig vor.
    Wenn man lange mit Menschen zusammengelebt hat, kommt einem die Idee, daß sie Bewusstsein haben, irrwitzig vor.
    ;)

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    Hallo Jinen, ich fnde nicht, dass industrielle Massentierhaltung etwas ganz natürliches ist.
    LG Matthias

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    • 11. Juni 2012 um 11:13
    • #63
    Axel Benz:

    Man kann es auch als amüsanten Schwanzlängen-Vergleich lesen...

    Doris Rasevic-Benz:

    Ich fühle mich nicht betroffen. Warum wohl? :grinsen:

    Ich auch nicht. Warum wohl? 8)

  • Jinen
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:20
    • #64

    Das natürliches bezieht sich aufs Essen.
    Auch Massenpflanzenhaltung ist nix natürliches.
    Wenn es darum geht, dann geht es nicht um Fleisch essen vs. Kein Fleisch essen.
    Dann geht es um Abschaffung der Massentier- und -pflanzenhaltung.
    Dann ess ich nur das, was so wächst oder ich mir so geschossen habe.
    Das ist aber ganz was anderes.

    Meines Wissens gibt es nur eine buddh. Schrift, die sich für Vegetarismus ausspricht (ein Mahayana-sutra, ich glaub das Lankavatara war es), und die Stelle soll ein späterer Einschub sein. Es spielt da einfach keine Rolle.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:20
    • #65
    Grund:

    Ich auch nicht. Warum wohl? 8)


    ich weiss es :D verrat es aber nicht.....ätsch :D
    .

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    • 11. Juni 2012 um 11:28
    • #66
    Jinen:

    Das natürliches bezieht sich aufs Essen.
    Auch Massenpflanzenhaltung ist nix natürliches.
    Wenn es darum geht, dann geht es nicht um Fleisch essen vs. Kein Fleisch essen.
    Dann geht es um Abschaffung der Massentier- und -pflanzenhaltung.
    Dann ess ich nur das, was so wächst oder ich mir so geschossen habe.
    Das ist aber ganz was anderes.

    Meines Wissens gibt es nur eine buddh. Schrift, die sich für Vegetarismus ausspricht (ein Mahayana-sutra, ich glaub das Lankavatara war es), und die Stelle soll ein späterer Einschub sein. Es spielt da einfach keine Rolle.

    Es ist auch Blödsinn Fleischessen oder nicht Fleischessen von Irgenwelchen Schriften abhängig zu machen. Es scheint hier eine Besessenheit bzgl. Schriften und Regeln vorzuherrschen. Katholiken-Klub.

    Es geht wirklich nur um Mitgefühl und Sinnesgenüsse im Kontext von "Alternativen haben" ... nicht um Gebote, oder Regeln, oder darum was Lama Hüh oder Roshi Hott sagen 8)

    Und natürlich geht es auch um Verantwortung und die eigene Position im Kontext des Themas "Klimaschutz"

  • Matthias65
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:36
    • #67
    Jinen:

    Das natürliches bezieht sich aufs Essen.
    Auch Massenpflanzenhaltung ist nix natürliches.
    Wenn es darum geht, dann geht es nicht um Fleisch essen vs. Kein Fleisch essen.
    Dann geht es um Abschaffung der Massentier- und -pflanzenhaltung.
    Dann ess ich nur das, was so wächst oder ich mir so geschossen habe.
    Das ist aber ganz was anderes.

    Meines Wissens gibt es nur eine buddh. Schrift, die sich für Vegetarismus ausspricht (ein Mahayana-sutra, ich glaub das Lankavatara war es), und die Stelle soll ein späterer Einschub sein. Es spielt da einfach keine Rolle.

    Die Industrie versucht, die Gier nach billigem (!!) Fleisch durch Massentierhaltung zu befriedigen.
    Sie wird unterstützt durch die Politik, die dafür auch noch Subventionen verteilt.
    Für mich besteht da schon ein kausaler Zusammenhang.
    Die Nachfrage bestimmt letztlich das Angebot. Wer die Macht der Konsumenten konsequent nutzt (das dies möglich ist zeigt das Beispiel E10 Super) , der hilft auch mit, das Leiden der Tiere durch Massentierhaltung zu mildern oder eine Bewußtseinsänderung herbeizuführen, die Fleischproduktion so zu ändern, dass sie nicht auf Massentierhaltung beruht.
    LG Matthias

  • Jobrisha
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:40
    • #68
    Axel Benz:

    Ach, das war metaphorisch gemeint, niemand braucht sich ausgeschlossen zu fühlen... }:-)


    Lach Juhu ich verstehe einen Witz! :lol:

  • malsehen
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    • 11. Juni 2012 um 11:42
    • #69
    Grund:

    … Es scheint hier eine Besessenheit bzgl. Schriften und Regeln vorzuherrschen. Katholiken-Klub. …

    Wer schreibt, der bleibt … obwohl das im Kontext dieses Forums natürlich einen ganz schrägen Beigeschmack hat, merk ich gerade :shock:

    Und ja – eigenes Bewusstsein und eigene Verantwortung!


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Jobrisha
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:44
    • #70

    Grund: Ich fass es nicht, knie mich nieder, küsse den Boden zu meinen Füßen... wir sind wirklich mal einer Meinung. Das ist unglaublich!
    8) cool echt cool

  • Jinen
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 11:52
    • #71

    Hi Matthias.

    Dann müsstest du schon konsequent sein, und auch die Tierhaltung als solches sein lassen. Ebenso wie den Anbau von Gemüse.
    Und der Hauptpunkt, warum Massentierhaltung und Massenpflanzenhaltung ist die Überbevölkerung.
    So gesehen wäre vielleicht ein wesentlicherer Beitrag als kein Fleisch zu essen (und keine Pflanzen - dann muss man auf Lichtnahrung umsteigen :lol: ) wär es dann, keine Kinder zu kriegen. (Oder sich umzubringen, weil da wär ein Esser weniger. Aber da kommen wieder die, die an Wiedergeburt glauben, und machen dir auch das kaputt). :lol:

    Ich glaube nicht, daß wenn ich kein Fleisch esse, das dazu führt, daß weniger produziert wird, es führt dazu, daß andere dazu gebracht werden, mehr zu essen. So gesehen ist da moralisch nix gewonnen. (Die Fleischproduktion in Dtl. ist seit ich kein Fleisch mehr esse sogar noch gestiegen)
    Letztlich ersetz ich ja nur Tier durch Pflanzen, also ich ernähr mich immer noch von anderen Leben. (Mal abgesehen davon, daß ich das für natürlich halte, es ernähren sich ja auch andere Lebewesen von mir).
    Ich finde nur nicht, das man sich als Vegetarier sich als auf einem besseren Weg fühlen sollte. Eigentlich ist der Begriff Vegetarier schon zu viel Identifikation.

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    • 11. Juni 2012 um 12:05
    • #72
    Jinen:

    Hi Matthias.

    Dann müsstest du schon konsequent sein, und auch ... den Anbau von Gemüse [sein lassen].
    Und der Hauptpunkt, warum Massentierhaltung und Massenpflanzenhaltung ist die Überbevölkerung.
    So gesehen wäre vielleicht ein wesentlicherer Beitrag als kein Fleisch zu essen (und keine Pflanzen - dann muss man auf Lichtnahrung umsteigen :lol: ) wär es dann, keine Kinder zu kriegen. (Oder sich umzubringen, weil da wär ein Esser weniger. Aber da kommen wieder die, die an Wiedergeburt glauben, und machen dir auch das kaputt). :lol:


    So ein Unfug resultiert, wenn Selbst-Bewußtsein seine Bahnen dreht. Nichts als Ablenkung.

    Es geht nur um jede einzelne individuelle Entscheidung, kein fiktives Prinzip, keine Idee, keine Regel, keine Zustimmung von anderen ändert was daran, dass jede Entscheidung eine zutiefst einsame ist, auch wenn Gewahrsein dafür fehlt und ggf. Flüchtigkeit vorherrscht und auch wenn der Schutz von Lehre, von Sangha, von Meinung der anderen, von Lehrern von Gesetz, von Religion gesucht wird. 8)

  • Jinen
    Gast
    • 11. Juni 2012 um 12:17
    • #73
    Grund:

    Es geht nur um jede einzelne individuelle Entscheidung,

    Und selbst diese geschieht einfach, ist also nichts, was ich tue. Das ich sie im nachhinein dann als meine Entscheidung deklariere, ändert daran ja nix.

  • Grund
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    • 11. Juni 2012 um 12:19
    • #74
    Jinen:
    Grund:

    Es geht nur um jede einzelne individuelle Entscheidung,

    Und selbst diese geschieht einfach, ist also nichts, was ich tue. Das ich sie im nachhinein dann als meine Entscheidung deklariere, ändert daran ja nix.

    so kann man sich natürlich auch einen Freibrief deklarieren 8)

  • ekkhi
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    • 11. Juni 2012 um 12:31
    • #75
    Jinen:
    Grund:

    Es geht nur um jede einzelne individuelle Entscheidung,

    Und selbst diese geschieht einfach, ist also nichts, was ich tue. Das ich sie im nachhinein dann als meine Entscheidung deklariere, ändert daran ja nix.


    Handlungen haben Wirkung, gerade weil alles leer von Eigenexistenz ist.
    Man könnte sagen, die Welt ist angefüllt mit Abhängigkeiten und Bedeutung.
    Nichts ist ohne Wirkung = alles leer von unabhängiger Existenz.
    _()_ ekkhi

    Einmal editiert, zuletzt von ekkhi (11. Juni 2012 um 12:39)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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