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  1. Buddhaland Forum
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Unterschiedliche Arten der Meditation (für Anfänger)?

  • simak
  • 4. März 2012 um 11:17
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  • simak
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    • 4. März 2012 um 11:17
    • #1

    Was sind eigentlich die Unterschiede in der für Einsteiger empfohlenen/verbindlichen Art und Weise zu meditieren zwischen den verschiedenen Schulen (Theravada, Soto, Rinzai, Gelug, Kagyü,... )?

    Ich kenne (und befolge) derzeit nur die Anleitungen zum Einstieg in Vipassana von Joseph Goldstein, Jack Kornfield und Ajahn Brahm. Im Wesentlichen heißt das zunächst einmal bequem sitzen (ggf. sogar auf einem Stuhl), Augen geschlossen, Achtsamkeit auf das Ein- und Ausmatmen richten (Nasenspitze, Zwerchfell - wo auch immer der Atem am deutlichsten wahrgenommen wird), Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen benennen und ggf. vorübergehend dort verweilen bis sie vorbeigezogen sind. Dauer zwischen fünfzehn Minuten und einer dreiviertel Stunde.

    Beim Zazen habe ich zumindest die Vorstellung, dass Körperhaltung und präzise Technik eine wesentliche Rolle spielen. Aber wenn ich lese, dass in anderen Schulen z. B. 'auf den 16. Karmapa' meditiert wird, habe ich nicht die geringste Vorstellung, was damit gemeint sein könnte (in der rein praktischen Durchführung).

    Mich interessieren erst mal nicht die subtilen, philosophischen, ideologischen, dogmatischen Spitzfindigkeiten, sondern wirklich nur die technischen Aspekte zur Durchführung, wie man sie für das erste Dutzend Sitzungen vom jeweiligen Lehrer erklärt bekommt und worauf man als Anfänger achten soll.

    _()_
    simak

    Einmal editiert, zuletzt von simak (4. März 2012 um 11:32)

  • SpringMode5708
    Gast
    • 4. März 2012 um 11:30
    • #2

    :off topic:

    Als Anfänger sollte man darauf achten, nicht Vipassana nach Joseph Goldstein, Jack Kornfield oder Ajahn Brahm zu üben.
    Da gewöhnt man sich Dinge an, die man später wieder loswerden muß um Fortschreiten zu können.
    Und je länger man so übt, desto länger braucht es, diese hinderlichen Gewohnheiten wieder zu verlernen.

    Gruß :)

  • Grund
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    • 4. März 2012 um 11:33
    • #3

    Achtung, der Mirco hat seinen Guru in der Hinterhand und wartet nur darauf dass er ihn euch anbiedern kann 8)

  • simak
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    23. Februar 2012
    • 4. März 2012 um 11:36
    • #4
    Mirco:

    [Als Anfänger sollte man darauf achten, nicht Vipassana nach Joseph Goldstein, Jack Kornfield oder Ajahn Brahm zu üben.
    Da gewöhnt man sich Dinge an, die man später wieder loswerden muß um Fortschreiten zu können.

    Netter Trollversuch :)

    Also:

    simak:

    Was sind eigentlich die Unterschiede in der für Einsteiger empfohlenen/verbindlichen Art und Weise zu meditieren zwischen den verschiedenen Schulen (Theravada, Soto, Rinzai, Gelug, Kagyü,... )? (...) Mich interessieren erst mal nicht die subtilen, philosophischen, ideologischen, dogmatischen Spitzfindigkeiten, sondern wirklich nur die technischen Aspekte zur Durchführung, wie man sie für das erste Dutzend Sitzungen vom jeweiligen Lehrer erklärt bekommt und worauf man als Anfänger achten soll.

    Auf vergleichende Meinungen und Wertungen (insbesondere ohne jegliche Belege) bitte ich Euch zu verzichten. Danke

    _()_
    simak

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 4. März 2012 um 12:25
    • #5

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=25&t=2012#p38300

  • SpringMode5708
    Gast
    • 4. März 2012 um 13:28
    • #6
    simak:

    Was sind eigentlich die Unterschiede in der für Einsteiger empfohlenen/verbindlichen Art und Weise zu meditieren zwischen den verschiedenen Schulen (Theravada, Soto, Rinzai, Gelug, Kagyü,... )? (...) Mich interessieren erst mal nicht die subtilen, philosophischen, ideologischen, dogmatischen Spitzfindigkeiten, sondern wirklich nur die technischen Aspekte zur Durchführung, wie man sie für das erste Dutzend Sitzungen vom jeweiligen Lehrer erklärt bekommt und worauf man als Anfänger achten soll.

    tmingyur:

    Achtung, der Mirco hat seinen Guru in der Hinterhand und wartet nur darauf dass er ihn euch...


    Tadaaa!

    http://www.dhammasukha.org/Study/study.htm

    Gruß :)

  • Grund
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    • 4. März 2012 um 14:17
    • #7
    Mirco:
    tmingyur:

    Achtung, der Mirco hat seinen Guru in der Hinterhand und wartet nur darauf dass er ihn euch...


    Tadaaa!

    http://www.dhammasukha.org/Study/study.htm

    Gruß :)

    Genau das alte Dickerchen meinte ich. Diese Manifestation der Anhaftung an Geschmackssinnesfreuden 8)
    Mit dem geht Mirco überall hausieren ... sone sektenähnliche Verhaltensweise 8)

  • simak
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    • 4. März 2012 um 16:25
    • #8

    @ Ji'un Ken
    Danke, genau so was meinte ich. Die Unterschiede in der von dir verlinkten Beschreibung zu den Anleitungen, nach denen ich angefangen habe, sind anscheinend auch nicht sehr groß: halbgeöffnete Augen statt geschlossener, die Hände sollten nicht auf den Oberschenkeln ruhen, zählen der Atemzüge statt sie mit 'einatmen - ausatmen' o. ä. zu begleiten.

    @Mirco

    Mirco:

    http://www.dhammasukha.org/Study/study.htm


    Danke für den Link. Gravierende Unterschiede zu den Anfängerübungen der von mir genannten Lehrer kann ich allerdings auch dabei nicht erkennen. Hier die Kapitelüberschriften zu den Übungen in Kornfields Meditation für Anfänger:

      Atemmeditation

        Verbindung mit dem Atem aufnehmen

        Mit Körperempfindungen arbeiten

        Mit Gefühlen arbeiten

        Die Gedanken beobachten

      Vergebungs-Meditation

      Herzensgüte-Meditation

      Eine Meditation beim Essen

      Eine Meditation beim Gehen

    Und da dein Link u. a. auf Anapanasati verweist und um auch noch Ajahn Brahm zu Worte kommen zu lassen:

    Zitat

    Sein ganzes Leben lehrte der Buddha Ãnãpãna-sati. Es war die Methode, die ihm Erleuchtung geschenkt hatte, die Meditationspraxis par excellence, und er gab sie an alle seine Schüler weiter, seien es Mönche oder Laien. Diese wichtigste aller Meditationsmethoden ist uns als Bestandteil vieler der ursprünglichen Suttats überliefert, vor allem aber im Ãnãpãnasati-Sutta der Majjhima-Sammlung (MN118)

    Im stillen Meer des Glücks - Handbuch der buddhistischen Meditation, Ajahn Brahm, Lotos Verlag 2007, S. 116

    _()_
    simak

  • Ermes
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    • 3. April 2012 um 01:08
    • #9

    Bei der Meditation gilt, was bei so vielen Dingen im Leben gilt: Sie muss zu einem passen. Und das bedeutet, sie muss Spaß machen und interessant sein. Es ist nicht sinnvoll, irgendwas zu starten, was einem keinen Spaß macht; das bringt bloß Frustrationen und/oder Anhangen an Regeln, Formen, Ritualen.
    Versuche einfach die mannigfaltigen Meditationsarten aus! Vipassana ist eine -allerdings grundlegende - Art davon. Gib jeder Art meinetwegen einen Monat, dich sozusagen zu überzeugen. Wenn du merkst: 'Es berührt mich nicht', dann lass es bleiben und probe dich in einer anderen Art. Tue das möglichst täglich, möglichst zur gleichen Stunde, immer mit ganzer Konzentration und dem festen Vorsatz, es ernst zu meinen.
    Und lasse dich nicht von irgendwelchen Sutren, irgendwelchen Klassikern, irgendwelchen Büchern oder irgendwelchen Supermeditierenden in irgendwelchen Foren beeinflussen. Buddhistsiche Meditation ist die einfachste Sache der Welt. Fang einfach an, mit offenem Geist und dem Wissen, dass es der einzige Weg aus dem LEiden ist.

    Das ist meine Meinung.
    Viel Spaß und viel Glück!
    Ermes.

  • accinca
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    • 3. April 2012 um 09:36
    • #10
    Ermes:

    Bei der Meditation gilt, was bei so vielen Dingen im Leben gilt: Sie muss zu einem passen. Und das bedeutet, sie muss Spaß machen und interessant sein. Es ist nicht sinnvoll, irgendwas zu starten, was einem keinen Spaß macht; das bringt bloß Frustrationen und/oder Anhangen an Regeln, Formen, Ritualen.


    Selbst wenn man das Wort "Spaß" nicht so genau nimmt,
    der Buddha hat das so allgemein allerdings nicht gelehrt.
    Zu Anhangen an Regeln, Formen, Ritualen können die Dinge auch
    mit Spaß führen.

    Allerdings hat der Buddha es als ideal gesehen wenn sich durch
    die heilsamen Übungen sowohl gegenwärtig wie auch zukünftig
    Wohl einstellt, aber er lehrte auch die heilsamen Übungen zu üben
    wenn sie noch nicht gleich Wohl für den Übenden bedeuten. Der
    Buddha lehrte nicht, ihr sollt die heilsamen Übungen nur üben wenn
    sie euch Spaß machen weil sie sonst zu Anhangen an Regeln, Formen,
    Ritualen führten. Aber besser ist es natürlich wenn man daran auch
    schon Freude hat.

  • Axel Benz
    Gast
    • 3. April 2012 um 09:55
    • #11

    Hier hat jemand eine ganz konkrete Frage gestellt. Könntet ihr jetzt bitte mal damit aufhören, reflexhaft eure bekannten Streitereien abzuspulen? Danke.

    simak
    Falls du Englisch liest, hat Buddhanet eine Menge Einführungen:
    http://www.buddhanet.net/ftp10.htm
    Allerdings hauptsächlich Chan und Vipassana, Reines Land, wenig Vajrayana. Ich finde z.b. den Text von Thynn Thynn interessant, weil sie nicht so auf das Sitzen fokussiert ist (http://www.buddhanet.net/pdf_file/livngmed.pdf).

  • xxx
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    • 3. April 2012 um 18:13
    • #12
    Ermes:

    Und das bedeutet, sie muss Spaß machen ..

    Es lebe die Spassgesellschaft :roll: für alle Spassvögel hätt ich folgenden Vorschlag:

    http://www.hexenwelt.de/rituale/meditation.htm


    Für all jene die es etwas ernster nehmen:

    Ist dies hier mit Abstand das Beste was ich bisher zum Thema fand, insofern muss ich mich (@ Mirco) auch als Fan dieser 'dhammasukka' outen resp. als Fan von Bhante Vimalaramsi, der mir aus dem Herzen schreibt :D:D .

    http://www.dhammasukha.org/Study/Books/Pd…ti-ger-2006.pdf

    LG Bakram

  • monikamarie
    Gast
    • 3. April 2012 um 19:35
    • #13

    Danke Bakram, ich hab mir das gespeichert :D
    _()_ Monika

  • simak
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    • 3. April 2012 um 21:14
    • #14

    Danke Useless und xxx für die Links.

    Ermes

    Ermes:

    Und lasse dich nicht von irgendwelchen Sutren, irgendwelchen Klassikern, irgendwelchen Büchern oder irgendwelchen Supermeditierenden in irgendwelchen Foren beeinflussen. Buddhistsiche Meditation ist die einfachste Sache der Welt.

    Bezüglich der 'Supermeditierenden' gebe ich dir recht :) Allerdings habe ich schon eine gewisse Hochachtung vor all dem Wissen, dass sich in zweieinhalbtausend Jahren angesammelt hat und für bewahrenswert befunden wurde. Dabei bin ich mir wohl bewusst, dass nicht jede Seite überlieferter oder neuzeitlicher Text unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Aber für die Autoren (angefangen beim PK bis zu aktuellen Buchautoren und buddistischen Blogs) gilt vermutlich das gleiche wie für uns: Im Durchschnitt sind wir alle mittelmäßig :)

    Davon abgesehen ging es mir "wirklich nur die technischen Aspekte zur Durchführung, wie man sie für das erste Dutzend Sitzungen vom jeweiligen Lehrer erklärt bekommt und worauf man als Anfänger achten soll."

    _()_
    simak

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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