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  1. Buddhaland Forum
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Macht und Lust

  • Onyx9
  • 29. Januar 2012 um 18:06
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  • Elliot
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    • 31. Januar 2012 um 14:06
    • #26
    Roni:

    ... zum Todlosen.


    So ist es.

    Zitat

    "Zeigen will ich euch, ihr Mönche:

    das Trieblose, (anāsava)
    die Wahrheit, (sacca)
    das Transzendente, (pāra)
    das Feine, (nipuṇa)
    das gar schwer zu Sehende, (sududdasa)
    das Unverwelkliche, (ajajjara)
    das Bleibende, (dhuva)
    das Unauflösliche, (apalokita)
    das Unsichtbare, (anidassana)
    das nicht Abgesonderte, (nippapañca)
    das Stille, (santa)
    das Todlose, (amata)
    das Erlesene, (paṇīta)
    das Glück, (siva)
    den Frieden, (khema)
    die Durstversiegung, (taṇhākkhaya)
    das Erstaunliche, (acchariya)
    das Außerordentliche, (abbhuta)
    das Notlose, [sichere, gesunde, heile] (anītika)
    das notlose Ding, (anītikadhamma)
    die Wunschlosigkeit, (nibbāna)
    das Unbedrängte, (abyāpajjha)
    die Entreizung, (virāga)
    das Lautere, (suddhi)
    die Erlösung, (mutti)
    das Haftlose, (anālaya)
    das Eiland (dīpa)
    die Geborgenheit, (leṇa)
    den Schutz, (tāṇa)
    die Zuflucht, (saraṇa)
    das andere Ufer, das Ziel, das Ende (parāyana)

    und den dorthin führenden Pfad."

    (http://www.palikanon.com/samyutta/sam43.html#s43_14t44)

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    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Roni
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    • 31. Januar 2012 um 14:43
    • #27
    Elliot:
    Zitat

    "Zeigen will ich euch, ihr Mönche:

    das Trieblose, (anāsava)
    die Wahrheit, (sacca)
    das Transzendente, (pāra)
    das Feine, (nipuṇa)
    das gar schwer zu Sehende, (sududdasa)
    das Unverwelkliche, (ajajjara)
    das Bleibende, (dhuva)
    das Unauflösliche, (apalokita)
    das Unsichtbare, (anidassana)
    das nicht Abgesonderte, (nippapañca)
    das Stille, (santa)
    das Todlose, (amata)
    das Erlesene, (paṇīta)
    das Glück, (siva)
    den Frieden, (khema)
    die Durstversiegung, (taṇhākkhaya)
    das Erstaunliche, (acchariya)
    das Außerordentliche, (abbhuta)
    das Notlose, [sichere, gesunde, heile] (anītika)
    das notlose Ding, (anītikadhamma)
    die Wunschlosigkeit, (nibbāna)
    das Unbedrängte, (abyāpajjha)
    die Entreizung, (virāga)
    das Lautere, (suddhi)
    die Erlösung, (mutti)
    das Haftlose, (anālaya)
    das Eiland (dīpa)
    die Geborgenheit, (leṇa)
    den Schutz, (tāṇa)
    die Zuflucht, (saraṇa)
    das andere Ufer, das Ziel, das Ende (parāyana)

    und den dorthin führenden Pfad."

    (http://www.palikanon.com/samyutta/sam43.html#s43_14t44)

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    Zitat

    ...................

    Das höret!

    Was ist dies nun? Was da

    Versiegung von Reiz, (rāga)
    Versiegung von Abwehr, (dosa)
    Versiegung von Verblendung (moha)

    ist, das ist dies.

    Und was ist der dorthin führende Pfad?

    Auf den Körper gerichtete Achtsamkeit,
    Ruhe und Klarsicht,
    die sechsfache Einigung,
    die 7 Heilsdinge.

    Das nennt man den dorthin führenden Pfad.


    So hab' ich euch denn, ihr Mönche, all dies gezeigt und den dorthin führenden Pfad. Was ein Meister, ihr Mönche, den Jüngern aus Wohlwollen und Mitempfinden, von Mitleid bewogen, schuldet, das habt ihr von mir empfangen. Da laden, ihr Mönche, Bäume ein, dort leere Klausen. Wirket Schauung, ihr Mönche, auf daß ihr nicht lässig werdet, später nicht Reue empfindet: das haltet als unser Gebot".

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    8) Danke

    Liebe Grüße Roni

  • Roni
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    • 31. Januar 2012 um 15:02
    • #28
    Petra:

    aus Ajahn Chah: Das Dhamma Auge zu öffnen
    http://www.theravada-dhamma.org/pdf/Ajahn%20Ch…u%20oeffnen.pdf

    Wenn wir unseren Geist aufmerksam betrachten, können wir unser Festhalten an den weltlichen Dingen erkennen und beobachten, wie wir uns durch Gewinn, Lob, Berühmtheit und Wohlsein bewegen lassen.


    Es war sicher nicht leicht bei Menschen ganz bei Null anzufangen... für ihn als Lehrer, z. T. hier im Westen..

    http://www.ajahnchah.org/deutsch/index.php

    Liebe Grüße Roni

  • Roni
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    • 31. Januar 2012 um 16:12
    • #29
    Zitat

    Tatsächlich ist unser Geist von Natur aus bereits unbewegt und in Frieden... Wirklich in Frieden, wie ein Blatt, das still am Baum hängt, wenn kein Wind weht. Kommt der Wind, bewegen sich die Blätter. So wie die Bewegung der Blätter durch den Wind entsteht, wird die Bewegung des Geistes durch die Sinneseindrücke hervorgerufen, denen er folgt. Wenn er ihnen nicht folgt, ist er unbeweglich. Wird aber die wahre Natur der Sinneseindrücke erkannt, bleiben wir unbewegt.

    Ajahn Chah

  • accinca
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    • 31. Januar 2012 um 19:27
    • #30
    Roni:
    Zitat

    Tatsächlich ist unser Geist von Natur aus bereits unbewegt und in Frieden... Wirklich in Frieden, wie ein Blatt, das still am Baum hängt, wenn kein Wind weht. Kommt der Wind, bewegen sich die Blätter. So wie die Bewegung der Blätter durch den Wind entsteht, wird die Bewegung des Geistes durch die Sinneseindrücke hervorgerufen, denen er folgt. Wenn er ihnen nicht folgt, ist er unbeweglich. Wird aber die wahre Natur der Sinneseindrücke erkannt, bleiben wir unbewegt.

    Ajahn Chah


    Ja so sind sie die Heiligen. Von Natur aus, ist ihr Geist unbewegt und in Frieden.
    Schade das man das von den anderen nicht auch sagen kann. Allerdings wenn
    ihr Geist noch so instabil ist wie hier beschrieben: "Kommt der Wind weht er auch
    schon dahin", da kann es mit der Geistesruhe und er Heiligkeit noch nicht weit
    her sein und auch nichts mit Unbewegt und in Frieden von "Natur aus".

  • wusheng
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 19:40
    • #31
    accinca:

    Ja so sind sie die Heiligen. Von Natur aus, ist ihr Geist unbewegt und in Frieden.
    Schade das man das von den anderen nicht auch sagen kann. Allerdings wenn
    ihr Geist noch so instabil ist wie hier beschrieben: "Kommt der Wind weht er auch
    schon dahin", da kann es mit der Geistesruhe und er Heiligkeit noch nicht weit
    her sein und auch nichts mit Unbewegt und in Frieden von "Natur aus".


    Ich verstehe den Text als eien Hinweis auf die Buddhanatur in jedem Menschen, auf die Fähigkeit zur Erleuchtung. und als eien Hinweis auf die Tatsache, dass die meisten Menschen eben noch gefangen sind im Karma und in Samsara.
    OT: Nicht bös sein, Accinca, aber bei Deiner Einleitung musste ich ein bisserl schmunzeln: Ja so sind sie, die Heiligen.
    Und hier die anderen:
    http://www.youtube.com/watch?v=2lMaaZFR-e4
    Komm, bitte mal lächeln alle...

  • accinca
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    • 31. Januar 2012 um 22:37
    • #32
    wusheng:

    Ich verstehe den Text als eien Hinweis auf die Buddhanatur in jedem Menschen...


    Davon hat der Buddha nichts gelehrt.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (31. Januar 2012 um 22:38)

  • Onyx9
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 22:37
    • #33

    Accinca hält nichts von der Buddhanatur, meint, nur im Buddhismus gibt es Heilige und
    die Unbewegtheit liese sich nur mit harter Theravada-Schulung erlangen. Aufrichtig wie er ist,
    bleibt er, ob unserer Unbedarftheit und Bequemlichkeit, bei seinem sarkastischen Ton.
    Er ist aber ein großer Kenner des theoretischen Backgrounds und hat mich auf manche gute Fährte gebracht.

  • Onyx9
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 22:38
    • #34
    accinca:
    wusheng:

    Ich verstehe den Text als eien Hinweis auf die Buddhanatur ...


    Davon hat der Buddha nichts gelehrt.


    :D Siehst wusheng- volle Breitseite :lol:

  • Onyx9
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 22:46
    • #35

    Aber er hat doch wohl die Erleuchtungsglieder - ergo Anzeichen der Erleuchtung gelehrt und das "Letzte" und "Höchste" ist
    das des Gleichmutes- und das ist nichts anderes als Buddhanatur. Die stille Unbewegtheit.

    http://www.palikanon.com/wtb/bojjhanga.html

    Du solltest dich nicht daran aufhängen, dass es Buddhanatur genannt wird, denn Buddha heißt ja: Erwachter und ist eine Ehrbezeichnung.

    Deswegen findest du auch hier die Anzeichen jener Geistnatur zu der erwacht wird, ergo, die erkannt wird:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Buddha

  • Onyx9
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 22:50
    • #36
    monikamarie:

    Guten Morgen Onyx,
    ich glaube nicht, dass dies in "buddhistischen Kreisen" nicht durchschaut wird. Wer an sich selbst derartige Tendenzen bemerkt, wird diese be-ackern und sich davon ent-wöhnen, genauso wie beim Dünkel.
    So wie ich mich erinnere, hast Du ja auch Castaneda gelesen. Da gibt es vier Feinde. Da taucht der 2. Feind - die Macht - auf, sobald der erste Feind erfolgreich verschwunden ist, nämlich die Angst. Sobald die Angst verschwindet, wird Macht spürbar - und das zu Recht, fühle ich mich doch endlich von diesem elenden Druck befreit. Wie sehr diese sich ent-faltet ist sicher typbedingt. Die "buddhistische Arbeit" beginnt immer da, wo ich stehe. Ich muss ja nicht ständig jedem erzählen, an welchem "Feind" ich gerade dran bin. Und das wird den meisten so gehen. So sprechen wir doch alle höchstens gerade darüber, was so "normal" ist wie "kein Fleisch essen" oder "keine Mücken töten". Wer spricht schon gern über hartnäckige (wohl auch geliebte) Hindernisse wie die Macht, der Dünkel, ständige Geilheit, das Anhängen an Ritualen etc., da auch schambehaftet.
    Also, ich sehe da kein Nicht-Durchschauen, sondern ein stilles Arbeiten im stillen Kämmerlein, vielleicht höchstens im Gespräch mit dem Lehrer oder besten Freund.
    _()_ Monika

    Hab ich sehr gern gelesen ! - Du solltest öfters morgens posten !
    Ja, ja, der olle Castaneda. Da glaubt man, der wär nix mehr für einen...weit gefehlt ;)

  • accinca
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    • 31. Januar 2012 um 22:57
    • #37

    Da kann man natürlich reden bis man schwarz ist.
    Ich bezweifele nicht die Befreiung vom Leiden und
    auch nicht die Eigenschaften eines Buddha aber
    die hat halt nicht jeder und die wenigsten werden sie
    je erlangen. Und ob sie jemand bestimmtes je haben
    oder nicht haben wird, darüber spekuliere ich nicht.

  • wusheng
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 23:04
    • #38
    accinca:
    wusheng:

    Ich verstehe den Text als eien Hinweis auf die Buddhanatur in jedem Menschen...


    Davon hat der Buddha nichts gelehrt.


    Er hat so einiges nicht gelehrt, worauf sich manch einer hier so hartnäckig beruft.
    Aber seine Lehre von der Überwindung des Leidens und der Weg dazu ist doch wohl für jeden Menschen kompatibel. Und womit denn dann, wenn nicht mit seiner wahren natur, die es zu erkennen gilt.
    Werte / werter Accinca: Ich schätze Dich wegen Deines Wissens und nicht wegen Deiner Standard-Antworten wie "das hat der Buddha gelehrt" oder "das hat er nicht gelehrt. Ich würde es wirklich einmal begrüssen, wenn Du mal einen Thread aufmachst, der einen Einblick in Deine Praxis bieten würde. Schade, dass Du da nicht teilst...
    Herzlichen Gruß,
    Wusheng

  • wusheng
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 23:32
    • #39

    Eine kleine Ergänzung zu meinem vorhergehenden Post:
    Das Wusheng nicht hier im Forum unterwegs ist, um rumzupöbeln, möchte ich hier noch einmal erwähnen, das sollte aber inzwischen auch sichtbar geworden sein.
    Mein Anliegen, zum gegenseitigen Nutzen zu posten, ist hoffentlich auch von mir überzeugend vertreten worden. Sonst mache ich es an dieser Stelle noch einmal deutlich.
    Aus dieser Haltung heraus hoffe ich darauf, dass Forumsmitglieder eben auch etwas anbieten, das andere Leser inspiriert oder ihnen sogar eine Hilfestellung bietet.
    Ist vielleicht ein bisserl trivial, aber wer von euch hat SPIDERMAN gesehen? Ich habs mit meinem Sohn geschaut, und siehe da, ein Satz ist mir hängen geblieben:
    "Aus großer Macht folgt große Verantwortung".
    Da hier niemand Spiderman ist, geht es hier natürlich nicht um Macht. Aber es geht ums gegenseitige Unterstützen. Ob und wie das einer tun möchte, sei selbstverständlich jedem selbst überlassen. Ich denke aber, das es da eben noch mehr Potential im Forum gibt.
    Herzlichst, Wusheng

  • Roni
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    • 1. Februar 2012 um 00:34
    • #40

    Persönliche Bewertungen sind ein guter Einstieg in eine Machtstruktur, nicht wahr, Onyx?
    Damit wir wieder auf das Threadthema, quasi "zur Sache" übergehen.

    ;)

    Herzlichst.

  • accinca
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    • 1. Februar 2012 um 00:44
    • #41
    wusheng:
    accinca:


    Davon hat der Buddha nichts gelehrt.


    Er hat so einiges nicht gelehrt, worauf sich manch einer hier so hartnäckig beruft.
    Aber seine Lehre von der Überwindung des Leidens und der Weg dazu ist doch wohl für jeden Menschen kompatibel. Und womit denn dann, wenn nicht mit seiner wahren natur, die es zu erkennen gilt.


    Gier, Haß und Verblendung gilt es zu erkennen und zu überwinden.
    das ist die wahre Natur der Wesen Alter, Krankheit und Tod. Wenn
    du das meinst mit der wahren Natur der Wesen ok.
    Der Buddha hat diese Natur erkannt und völlig aufgegeben und überwunden.

  • Onyx9
    Gast
    • 1. Februar 2012 um 02:23
    • #42

    Womit hat er denn die samsarischen Kräfte überwunden , werter Accinca ?
    Und sind jene anderen Kräfte mit denen er diese überwunden hat nicht auch Teil der Wesensnatur ?
    Woher speisen sich denn die Fähigkeiten des Geistes sich selbst zu betrachten, stillzuhalten, nicht auszugreifen ?
    Woher die Fähigkeit zur Meditation und Versenkung, zur Verwirklichung von Samadhi und Nirvana ?

  • Onyx9
    Gast
    • 1. Februar 2012 um 02:34
    • #43
    Roni:

    Persönliche Bewertungen sind ein guter Einstieg in eine Machtstruktur, nicht wahr, Onyx?
    Damit wir wieder auf das Threadthema, quasi "zur Sache" übergehen.

    ;)

    Herzlichst.

    Natürlich. Du hast recht. Das schnöde Ego und seine Bewertungen und Gewichtungen verführen auch zum Macht-Rausch oder
    einfach zur Kontroll-Sucht.
    Mich dünkt nur seltsam, dass das in gewissen Kreisen nicht erkannt wird.
    Und das fängt ja schon da an wo man auf Roben, Zugehörigkeit, Status und Einfluss scharf ist.
    Noch seltsamer dünkt mich, dass dem Rausch, als Vernebelung des Bewusstseins, gefrönt wird.
    Auch wenn er immer sinnlich und deswegen sehr angenehm ist.
    Der Sinnlichkeit entkommt man anscheinend schwer, eben weil sie der Daseinslust entspringt.

  • Onyx9
    Gast
    • 1. Februar 2012 um 02:43
    • #44

    Lust ist an sich ein schwerwiegender Faktor der an Samsara fesselt.
    Sie hat soviele Facetten.
    Ist so schwer definierbar und bestimmbar.
    Was macht es aus ?
    Diese Strömungen ?
    Sie überwältigen einen wie die Sirenen.
    Es ist betörend.

    Wachs in die Ohren und sich an den Hauptmast fesseln lassen, rechtzeitig, wenn man rechte Gefährten hat, wie Odysseus.
    Vorausschauend war der.

    Ithaka, jene Verheisung...

    Man muss es warscheinlich einmal spüren oder sich erinnern an jenes Ithaka, damit es mehr Kraft hat als die Sirenen.

  • wusheng
    Gast
    • 1. Februar 2012 um 06:35
    • #45
    accinca:

    Gier, Haß und Verblendung gilt es zu erkennen und zu überwinden.
    das ist die wahre Natur der Wesen Alter, Krankheit und Tod. Wenn
    du das meinst mit der wahren Natur der Wesen ok.
    Der Buddha hat diese Natur erkannt und völlig aufgegeben und überwunden.


    Guten Morgen Accinca
    Ja, von eben dieser wahren Natur der Wesen (Alter, Krankheit, Tod) ging ich auch aus. Aber da dies eben nur eine Beschreibung der Natur der Wesen ist und nicht der eines Buddha, muss sie eben um die Fähigkeit zur Überwindung von Dukka erweitert werden.
    Das meinte Wusheng mit "Buddhanatur" :D
    Ich wünsche Dir einen guten Tag.
    Wusheng

  • Roni
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    • 1. Februar 2012 um 08:12
    • #46
    Onyx9:


    Natürlich. Du hast recht. Das schnöde Ego und seine Bewertungen und Gewichtungen verführen auch zum Macht-Rausch oder
    einfach zur Kontroll-Sucht.


    Man bastelt an psychischen Abhängigkeiten anderer rum.

    Zitat

    Mich dünkt nur seltsam, dass das in gewissen Kreisen nicht erkannt wird.
    Und das fängt ja schon da an wo man auf Roben, Zugehörigkeit, Status und Einfluss scharf ist.


    Nein, das fängt im Privatleben an, das sind die Hauptleidtragenden. In diversen Communities und gesellschaftlichen Kreisen setzt sich das fort. Eigene oder fremde Weisheiten den anderen an die Nase hängen, andere täuschen, vom Sockel aus bewerten - sich für eine erhabene Instanz ausgeben. Das kranke Ego verbergen. Ein höchst bedauernswertes Spiel, wenn man bedenkt. Schafft man sich dabei eine Robe an - ?? no comment.

    Zitat

    Der Sinnlichkeit entkommt man anscheinend schwer, eben weil sie der Daseinslust entspringt.


    Wer sich daran berauscht ist entweder in einer Psychiatrie-Praxis oder in einer menschenleeren Wüste am richtigen Ort.

    LG Roni

  • wusheng
    Gast
    • 1. Februar 2012 um 10:07
    • #47

    Petra:
    Falsch zitiert, liebe Petra, hat Wusheng und Petra vertaucht, schmunzel...
    Gruß, Wusheng

  • accinca
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    • 1. Februar 2012 um 11:05
    • #48
    wusheng:


    Ja, von eben dieser wahren Natur der Wesen (Alter, Krankheit, Tod) ging ich auch aus. Aber da dies eben nur eine Beschreibung der Natur der Wesen ist und nicht der eines Buddha, muss sie eben um die Fähigkeit zur Überwindung von Dukka erweitert werden.
    Das meinte Wusheng mit "Buddhanatur" :D Ich wünsche Dir einen guten Tag.
    Wusheng


    Vielen Dank, aber ich weiß nicht was er meinte denn er
    sprach ja von einer Natur aller Wesen. Da fällt einem
    ja die Vergänglichkeit, Alter und Tod ein welche alle
    Wesen unterliegen. Ich würde sie allerdings schon eher
    als die Natur Maros bezeichnen als die eine des Buddha.
    Ein Buddha läßt sich nicht (wie der Buddha lehrte) bezeichnend bezeichnen.

    "Ebenso nun auch ist, Vaccho, jede Form, jedes Gefühl, jede Erscheinung,
    jede Wahrnehmung, jedes Bewußtsein durch welches man den Vollendeten
    bezeichnend bezeichnen wollte, ist vom Vollendeten überstanden, an der
    Wurzel abgeschnitten, einem Palmstumpf gleichgemacht worden, so daß
    sie nicht mehr keimen, nicht mehr sich entwickeln kann: von der Art der
    Form Gefühl, Erscheinung, Wahrnehmung, Bewußtsein abgelöst, Vaccho,
    ist der Vollendete, tief, unermeßlich, schwer zu erforschen, gleichwie etwa
    der Ozean. 'Wiedererscheinen', das trifft nicht zu, 'Nichtwiedererscheinen',
    das trifft nicht zu, 'Wiedererscheinen und Nichtwiedererscheinen', das trifft
    nicht zu, 'Wiedererscheinen sowie Nichtwiedererscheinen', das trifft nicht zu." (z.B. M 72)

    Ebenso trifft eine "Buddhanatur" (was immer sich Mahayanis ausdenken
    und dem Buddha damit bezeichnend bezeichnen wollen) nicht zu. Genau
    aus diesem Grunde hat der Buddha sowas auch nicht gelehrt.

    Wollte er aber damit sagen, das jedes Wesen die Möglichkeit hätte
    wie ein Buddha zu werden, so geht auch das über sein Verständnis hinaus.

  • accinca
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    • 1. Februar 2012 um 11:37
    • #49

    Werden alle erlöst?

    Uttiya, der Wanderasket, sprach zum Erhabenen:
    »Sage, Herr Gotama: ist die Welt ewig? Und ist nur dies allein wahr, alles andere aber Unsinn?«
    »Darüber, Uttiya, habe ich nichts erklärt.«
    »Dann sage mir, Herr Gotama: ist die Welt nicht ewig? - ist sie endlich? - oder unendlich? - sind Leib und Leben eines? - oder sind Leib und Leben zweierlei? - besteht der Vollendete nach dem Tode? - oder besteht er nicht nach dem Tode? - oder besteht er und besteht nicht nach dem Tode? - oder weder besteht noch besteht er nicht nach dem Tode? Und ist nur dies allein wahr, alles andere aber Unsinn?«
    »Auch darüber, Uttiya, habe ich nichts erklärt.«
    »Wie denn aber, Herr Gotama? Auf alle meine Fragen antwortest du, daß du darüber nichts erklärt hast. Was hat denn der Herr Gotama überhaupt erklärt?«
    »Die von mir durchschaute Lehre, Uttiya, weise ich meinen Jüngern, die die Wesen zur Läuterung führt, zur Überwindung von Sorge und Jammer, zum Aufhören von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung des rechten Weges, zur Verwirklichung Nibbánas.«
    »Dadurch aber, daß der Herr Gotama seinen Jüngern die von ihm durchschaute Lehre weist, die die Wesen zur Läuterung führt, zur Überwindung von Sorge und Jammer, zum Aufhören von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung des rechten Weges, zur Verwirklichung Nibbánas, wird wohl dadurch die ganze Welt oder die Hälfte oder ein Drittel der Welt Erlösung finden?«
    Auf diese Worte schwieg der Erhabene. Da aber dachte der ehrwürdige Ananda: Möchte doch der Wanderasket Uttiya nicht eine üble Ansicht bekommen und denken: 'Von mir um das Allererhabenste befragt, hat der Asket Gotama versagt und antwortet nicht. Er ist wohl dazu nicht imstande!' Das würde dem Wanderasketen Uttiya lange zum Unheil und Unglück geraten.« Und der ehrwürdige Ananda sprach zum Wanderasketen Uttiya:
    »So will ich dir denn, Bruder Uttiya, ein Gleichnis geben; denn auch durch ein Gleichnis mag manch verständiger Mann der Worte Sinn erfassen. Angenommen, Bruder Uttiya, es ist da eine königliche Grenzfestung, mit starken Grundmauern, umgeben mit einem starken mit Zinnen versehenen Wall und mit einem einzigen Tor versehen. Dort befindet sich ein verständiger, erfahrener, kluger Torwächter, der alle Unbekannten zurückweist und die Bekannten einläßt. Während er auf dem Rundwege rings um die Stadt herumgeht, bemerkt er in dem Walle keine Bresche, kein Loch, nicht einmal so groß, daß eine Katze hindurchkriechen könnte. Zwar hat er keine Kenntnis davon, wie viele Lebewesen in die Stadt hereinkommen oder aus ihr hinausgehen; wohl aber weiß er, daß alle großen Lebewesen, die diese Stadt betreten oder sie verlassen, sämtlich durch dieses eine Tor ein- und ausgehen.
    Ebenso auch, Bruder Uttiya, beunruhigt sich der Vollendete nicht darüber, ob durch seine Lehre die ganze Welt oder die Hälfte oder ein Drittel der Welt Erlösung finden wird. Von allen denen aber, die der Welt entronnen sind, entrinnen und entrinnen werden, da weiß der Vollendete, daß beim Entrinnen aus der Welt bei allen diesen die fünf geisttrübenden und weisheitlähmenden Hemmungen überwunden sind; daß ihr Geist gut gefestigt ist in den vier Grundlagen der Achtsamkeit und sie die sieben Glieder der Erwachung der Wirklichkeit gemäß entfaltet haben. Die Frage, Bruder Uttiya, die du bereits dem Erhabenen vorgelegt hattest, dieselbe Frage hast du nun auf eine andere Weise dem Erhabenen gestellt. Darum hat sie dir der Erhabene nicht beantwortet.« A.X. 95

  • monikamarie
    Gast
    • 1. Februar 2012 um 16:10
    • #50

    Ich verstehe den Zusammenhang zur Frage von Onyx nicht, aber das Zitat, lieber Accinca, finde ich sehr aufschlussreich, sehr hilfreich, alles besagend.
    Danke.
    _()_ Monika

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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