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Parinirvana

  • Tsultrim Dorje
  • 21. Dezember 2011 um 13:03
  • Zum letzten Beitrag
  • Kali999
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    • 6. Januar 2012 um 23:16
    • #51
    accinca:
    Kali999:


    man hat den iq selbst zu erkennen das es so ist.


    Ach, du hast es selbst erkannt das er das lehrte???
    Auf Grund deines so großen iq? Mit anderen Worten du
    hast es dir selber so zurecht gedacht- ja so sieht es auch aus.

    ähm nee das sollte ein wortspiel zu deiner signatur sein, die ich ins lächerliche ziehe, wenn ich mir doch alles wegen meines IQs erdenke, bleibt es ja dennoch mein eigentum...

    IQ ist lernpotenzial, bevor du von buddha wusstest, hattest du das karma auf seine lehre erst aufmerksam geworden zu sein, spielt IQ denn keine rolle in der wahrnehmung der worte buddhas?

    Die Suche missglückt, wenn du wirklich meinst, dass du suchen müsstest,
    das ist der Trick, wir sind ungetrennt von dem Schmerz der Anderen
    Du hast es geblickt und jetzt beginnt es langsam in dein Herz zu wandern...

  • accinca
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    • 7. Januar 2012 um 04:11
    • #52
    Kali999:

    ähm nee das sollte ein wortspiel zu deiner signatur sein, die ich ins lächerliche ziehe, wenn ich mir doch alles wegen meines IQs erdenke, bleibt es ja dennoch mein eigentum...


    Habe ich im Moment mal abgestellt. Ich will dich ja nicht irritieren.

    Kali999:


    IQ ist lernpotenzial, bevor du von buddha wusstest, hattest du das karma auf seine lehre erst aufmerksam geworden zu sein, spielt IQ denn keine rolle in der wahrnehmung der worte buddhas?


    Bei deinen geäußerten Ansichten waren "Worte Buddhas"? Welche?

  • monikamarie
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 10:41
    • #53
    Kali999:


    ...
    IQ ist lernpotenzial, bevor du von buddha wusstest, hattest du das karma auf seine lehre erst aufmerksam geworden zu sein, spielt IQ denn keine rolle in der wahrnehmung der worte buddhas?

    Das möchte ich gar nicht erst glauben, liebe Kali, denn das würde ja bedeuten, dass ein Mensch mit geringem IQ gar keine Chance hätte. So viel ich weiß, kann jemand mit einem freien und offenen Herzen besser hören als mit dem Verstand. Der Verstand kann sogar sehr hinderlich sein, weil er zu Stolz neigt. Auch hätte sich Deine Vorstellung von Wahrnehmung ja auf unsere Welt auswirken müssen, denn viele "große IQ-Besitzer" haben eher das Gegenteil von dem bewirkt, was Buddha mit seiner Lehre "erreichen" wollte.
    _()_ Monika

  • Kusala
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 21:17
    • #54
    Erdmaus:


    Warum eigentlich grade 7 und wie ist man auf diese Zahl gekommen?

    Es ist eine mystische Zahl, wie fast überall auf diesem Planeten.

    Es bedeutet lediglich für den Stromeingetretenen "Land in Sicht" ;) und es geht nicht mehr "bergab". Der Stromeingetretene ist "gesichert". Er weiß u.A. was Nibbana "bedeutet".

    monikamarie:

    Das möchte ich gar nicht erst glauben, liebe Kali, denn das würde ja bedeuten, dass ein Mensch mit geringem IQ gar keine Chance hätte.

    Na, ein gewisser Grad an Intelligenz ist schon von Vorteil :)

    Zitat

    A.V.151-153 Der Pfad der Gewißheit I-III

    Bei wem, ihr Mönche, fünf Dinge anzutreffen sind, der ist, selbst wenn er die Gute Lehre zu hören bekommt, außerstande, den Pfad der Gewißheit zu betreten und Vollkommenheit im Guten zu erreichen. Welches sind diese fünf Dinge?

    Er unterschätzt den Vortrag,
    unterschätzt den Vortragenden,
    unterschätzt sich selber,
    hört mit zerstreutem, ungesammeltem Geiste zu und
    gibt sich unweisen Erwägungen hin.

    Er unterschätzt den Vortrag,
    unterschätzt den Vortragenden,
    unterschätzt sich selber;
    er ist unverständig, dumm und stumpfsinnig; und
    Unverstandenes glaubt er zu verstehen.

    Nörgelnd,
    mit Nörgelsucht hört er sich die Lehre an;
    voller Vorurteile und nach Fehlern suchend hört er sich die Lehre an;
    gegen den Vortragenden ist er im Herzen eingenommen und erbittert;
    er ist unverständig, dumm und stumpfsinnig.

    (Nach jedem der obigen Abschnitte folgt im Original die Umkehrung, mit folgender Einleitung:)

    Bei wem, ihr Mönche, fünf Dinge anzutreffen sind, der ist, wenn er die Gute Lehre zu hören bekommt, imstande, den Pfad der Gewißheit zu betreten und Vollkommenheit zu erreichen im Guten.

    Alles anzeigen
    monikamarie:

    Auch hätte sich Deine Vorstellung von Wahrnehmung ja auf unsere Welt auswirken müssen, denn viele "große IQ-Besitzer" haben eher das Gegenteil von dem bewirkt, was Buddha mit seiner Lehre "erreichen" wollte.

    Es muss halt auch karmisch passen. :)

    Liebe Grüße
    Kusala

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (7. Januar 2012 um 21:28)

  • monikamarie
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 21:27
    • #55
    Kusala:

    Na, ein gewisser Grad an Intelligenz ist schon von Vorteil :)

    Zitat


    Er unterschätzt den Vortrag,
    unterschätzt den Vortragenden,
    unterschätzt sich selber;
    er ist unverständig, dumm und stumpfsinnig; und
    Unverstandenes glaubt er zu verstehen.

    Sicher.
    _()_ Monika

  • Kali999
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    • 9. Januar 2012 um 23:20
    • #56
    monikamarie:
    Kali999:


    ...
    IQ ist lernpotenzial, bevor du von buddha wusstest, hattest du das karma auf seine lehre erst aufmerksam geworden zu sein, spielt IQ denn keine rolle in der wahrnehmung der worte buddhas?

    Das möchte ich gar nicht erst glauben, liebe Kali, denn das würde ja bedeuten, dass ein Mensch mit geringem IQ gar keine Chance hätte. So viel ich weiß, kann jemand mit einem freien und offenen Herzen besser hören als mit dem Verstand. Der Verstand kann sogar sehr hinderlich sein, weil er zu Stolz neigt. Auch hätte sich Deine Vorstellung von Wahrnehmung ja auf unsere Welt auswirken müssen, denn viele "große IQ-Besitzer" haben eher das Gegenteil von dem bewirkt, was Buddha mit seiner Lehre "erreichen" wollte.
    _()_ Monika


    und dann gibt es die, die unter einem pfad des lichts laufen, und solche auf die lehren aufmerksam machen, sich gen die dinge laufen.
    metaphorisch veranschaulicht in einer masse von menschen die gleißendes licht sehen und gen licht laufen, weil es immer schneller erlischt, und aber die blinden zurückbleiben
    ich bin der der durch die augen dieser blinden schaut, ich sehe meine existenz in ihre, ich bringe sie ins licht und bringe damit mich ins licht.

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    • 9. Januar 2012 um 23:24
    • #57
    accinca:
    Kali999:

    ähm nee das sollte ein wortspiel zu deiner signatur sein, die ich ins lächerliche ziehe, wenn ich mir doch alles wegen meines IQs erdenke, bleibt es ja dennoch mein eigentum...


    Habe ich im Moment mal abgestellt. Ich will dich ja nicht irritieren.

    Kali999:


    IQ ist lernpotenzial, bevor du von buddha wusstest, hattest du das karma auf seine lehre erst aufmerksam geworden zu sein, spielt IQ denn keine rolle in der wahrnehmung der worte buddhas?


    Bei deinen geäußerten Ansichten waren "Worte Buddhas"? Welche?

    oh! gar keine war auf die signatur bezogen...

    ich kenne das leben buddhas. aber schriften und weiterentwicklungen seiner lehre nenne ich nicht mein eigen wissen...

    Ich danke dir accinca das du die kontroverse früh entdeckt hast...

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  • xxx
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    • 9. Januar 2012 um 23:50
    • #58
    Kali999:

    ja, alles ist die wirkung der ursache, dieses prinzip kann niemand anfechten, ungefähr so;ursache = wirkung = geschlossener zyklus

    Nun ich weiss ja eigentlich nicht um was es geht. Aber das kann ich nicht einfach so stehen lassen ;) .

    Ich würde es eher so vergleichen:

    ........ursache=wirkung=ursache=wirkung=ursache=wirkung=ursache=wirkung=ursache........

    Man mag von oben betrachtet darin einen Kreis sehen, von der Seite eventuell gar nur eine Linie mit Anfang und Ende. In Wirklichkeit handelt es sich aber um eine Spirale !

    :P Sorry für die Einmischung, wollte diesen Gedanken schon lange mal streuen...

    Gruss Bakram

  • Kali999
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    • 10. Januar 2012 um 01:00
    • #59
    Bakram:
    Kali999:

    ja, alles ist die wirkung der ursache, dieses prinzip kann niemand anfechten, ungefähr so;ursache = wirkung = geschlossener zyklus

    Nun ich weiss ja eigentlich nicht um was es geht. Aber das kann ich nicht einfach so stehen lassen ;) .

    Ich würde es eher so vergleichen:

    ........ursache=wirkung=ursache=wirkung=ursache=wirkung=ursache=wirkung=ursache........

    Man mag von oben betrachtet darin einen Kreis sehen, von der Seite eventuell gar nur eine Linie mit Anfang und Ende. In Wirklichkeit handelt es sich aber um eine Spirale !

    :P Sorry für die Einmischung, wollte diesen Gedanken schon lange mal streuen...

    Gruss Bakram

    Alles anzeigen


    genau danke Bakram, diese verkettung kannst du mitden wort zyklus identifizieren =)
    nehmen wir z.b. die regelblutung der frau, sie ist einem zyklus unterworfen, der sich in form von ursache->wirkung verkettungen quasi schliesst bis die blutung aufhört.
    aber es gibt noch millionen bsp die ich aufm stehgreif habe... mitdem worauf ich hinaus will =)

    wenn man jetzt das prinzip versteht, liest man meine beiträge bitte nochmal mitdem neuen wissenspool, mögliche neue verkettungen sind sehr wahrscheinlich...

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  • mukti
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    • 10. Januar 2012 um 14:00
    • #60

    Dieser Thread gehört auch nicht zu den Wenigen, wo man bis zuletzt sachlich beim Thema bleibt...

    Mit Metta, mukti.


  • gbg
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    • 10. Januar 2012 um 14:53
    • #61
    mukti:

    Dieser Thread gehört auch nicht zu den Wenigen, wo man bis zuletzt sachlich beim Thema bleibt...

    OK mukti :!:

    Versuche mal einen Neustart...:

    Wie verhällt es sich eigentlich im Tod :?:

    Muß man da vorher gut üben um das Parinirvana nicht zu verpassen und wiedergeboren zu werden?

    Weil es geht mE ja nicht nur darum Gier und Hass sondern auch Verblendung zu überwinden.

    Kann man Verblendung so verstehen?

    L.G. gbg

  • mukti
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    • 10. Januar 2012 um 17:39
    • #62
    gbg:

    Wie verhällt es sich eigentlich im Tod :?:

    Muß man da vorher gut üben um das Parinirvana nicht zu verpassen und wiedergeboren zu werden?

    Klar, sonst käme ja jeder automatisch dort hin sozusagen.

    gbg:


    Weil es geht mE ja nicht nur darum Gier und Hass sondern auch Verblendung zu überwinden.

    Kann man Verblendung so verstehen?

    Solange Gier und Hass besteht, besteht auch Verblendung, nicht? Das hängt zusammen.

    Mit Metta, mukti.


  • gbg
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    • 10. Januar 2012 um 18:06
    • #63

    Da kann ich dir nur zustimmen mukti.

    Man muss üben um ins Parinirvana eigehen zu können.

    Mit nur einer kleinen Ergänzung vielleicht.
    Nämlich der dass man nicht in ein äußeres Parinirvana eingeht sondern es als in sich selbst realisiert d.h. sich seiner in sich bewusst wird.

    Das ist dann die Buddhanatur in einem.
    (Nicht im Teravada sondern im Mahayana soviel ich weiss)

    Habe mich selbst diesbezüglich unglücklich ausgedrückt.

    Und schließlich:

    Man begehrt Dinge. Man hasst Dinge. Und man ist mE verblendet wenn man diese Dinge als die wahre Wirklichkeit betrachtet.

    In Wahrheit ist da ja "Leere".

    L.G. gbg

  • mukti
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    • 10. Januar 2012 um 21:58
    • #64
    gbg:


    Man muss üben um ins Parinirvana eigehen zu können.

    Mit nur einer kleinen Ergänzung vielleicht.
    Nämlich der dass man nicht in ein äußeres Parinirvana eingeht sondern es als in sich selbst realisiert d.h. sich seiner in sich bewusst wird.

    Ja Parinirvana ist kein Ort oder Gegenstand, es ist das Verlöschen des Ich.

    gbg:

    Man begehrt Dinge. Man hasst Dinge. Und man ist mE verblendet wenn man diese Dinge als die wahre Wirklichkeit betrachtet.

    In Wahrheit ist da ja "Leere".

    Ja genau, alles entsteht und vergeht, die Identifikation mit irgendetwas davon ist Verblendung. Tja jetzt muss man nur noch die Identifikation tatsächlich beenden, das endgültige Parinirvana sozusagen erreichen. Bis jetzt ist es ja nur ein Wissen - "Ich" habe diese Erkenntnis. Und "Ich" habe Erfahrungen damit.

    In den Versenkungsstufen ist immer noch das Ich vorhanden, sie werden aber auch mit dem Begriff Nirvana in Verbindung gebracht. Wie das genau zu verstehen ist, werden wir vielleicht in diesem Thread nie erfahren, vielleicht gibt es darüber aber auch Meinungsverschiedenheiten. Manche Stellen sind im Palikanon nicht näher erklärt und werden verschieden interpretiert.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 10. Januar 2012 um 23:30
    • #65
    mukti:

    Ja Parinirvana ist kein Ort oder Gegenstand, es ist das Verlöschen des Ich.


    Höchstens des vermeintlichen Ich.

  • Kali999
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    • 11. Januar 2012 um 04:12
    • #66
    accinca:
    mukti:

    Ja Parinirvana ist kein Ort oder Gegenstand, es ist das Verlöschen des Ich.


    Höchstens des vermeintlichen Ich.


    das parinirvana hat verschiedene bedeutungen und interpretationen, wir haben hier auch shcon viele gehört.

    um es für uns alle zu verallgemeinern, es ist ein endgültiger zustand.
    er muss nicht mitdem tod einher gehen und ist auch zu lebzeiten zu schaffen

    mit einläutung des parinirvana erfolgt das verlöschen des vermeintlichen "ich bewusstseins" was letztendlich den letzten punkt erfüllt.


    so jetz habe ich mit allen antworten eine antwort geformt.


    lg

    Die Suche missglückt, wenn du wirklich meinst, dass du suchen müsstest,
    das ist der Trick, wir sind ungetrennt von dem Schmerz der Anderen
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  • accinca
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    • 11. Januar 2012 um 05:15
    • #67
    Kali999:

    um es für uns alle zu verallgemeinern, es ist ein endgültiger zustand.


    Ja, verallgemeinernd kann man das durchaus so sagen. Erlöschung ist eben Erlöschung.

  • gbg
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    • 11. Januar 2012 um 14:38
    • #68

    [edit]
    Doppelpost

    Einmal editiert, zuletzt von gbg (11. Januar 2012 um 15:06)

  • gbg
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    • 11. Januar 2012 um 14:52
    • #69
    mukti:

    Ja Parinirvana ist kein Ort oder Gegenstand, es ist das Verlöschen des Ich.

    Es scheint wie das Eingehen von Flüssen in einen Ozean zu sein.
    Aber es ist kein Eingehen.
    Denn das Nirvana im Einzelnen als Buddhanatur erkannt ist bereits in uns und geht im Tod frei von Gier Hass und Verblendung in das Parinirvana über.

    Zitat

    Ja genau, alles entsteht und vergeht, die Identifikation mit irgendetwas davon ist Verblendung. Tja jetzt muss man nur noch die Identifikation tatsächlich beenden, das endgültige Parinirvana sozusagen erreichen. Bis jetzt ist es ja nur ein Wissen - "Ich" habe diese Erkenntnis. Und "Ich" habe Erfahrungen damit.

    Es gibt nichts zu erreichen , mukti da alles auch als das Absolute bezeichnet in uns ist.
    Das Nirvana muss nur realisiert d.h. erkannt werden so dass wir im Tod auch frei geworden von Gier und Hass endgültig ins Paranirvana eingehen.

    L.G. gbg

  • Grund
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    • 11. Januar 2012 um 19:33
    • #70
    gbg:

    Es gibt nichts zu erreichen , mukti da alles auch als das Absolute bezeichnet in uns ist.

    Da denkt "ich" wieder :lol:

  • mukti
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    • 11. Januar 2012 um 19:39
    • #71
    gbg:


    Es scheint wie das Eingehen von Flüssen in einen Ozean zu sein.
    Aber es ist kein Eingehen.
    Denn das Nirvana im Einzelnen als Buddhanatur erkannt ist bereits in uns und geht im Tod frei von Gier Hass und Verblendung in das Parinirvana über.

    Hm ich mache mir eigentlich keine bildlichen Vergleiche über den Übergang zu Parinirvana. Vielleicht gibt es ja solche Vergleiche auch in den Überlieferungen. Aber wenn kein Begehren mehr besteht und keine Identifikation, sind Unwissenheit und Leid zu Ende, und weil Wahrheit auch nur über Objekte bestehen kann und nicht aus sich selbst heraus, ist es überhaupt nicht fassbar.
    "Es gibt das Ungeborene, Ungewordene, Ungeschaffene, Ungestaltete." (Udana 8,3 = Itivuttaka 43). Wahrscheinlich ist das gemeint mit Buddhanatur, aber es ist da keine Person mehr die eine Natur hat, oder irgendetwas das man als Natur bezeichnen könnte, soweit ich das verstehe.

    gbg:


    Es gibt nichts zu erreichen , mukti da alles auch als das Absolute bezeichnet in uns ist.
    Das Nirvana muss nur realisiert d.h. erkannt werden so dass wir im Tod auch frei geworden von Gier und Hass endgültig ins Paranirvana eingehen.

    Weil es eigentlich kein Erreichen ist, deshalb hab ich auch geschrieben "das Parinirvana sozusagen erreichen". Die Sprache versagt eben beim Unaussprechlichen, aber man hätte es vielleicht noch präziser ausdrücken können.

    Ja siehst du lieber gbg, wir gehen auch nicht im Tod in das Parinirvana ein, weil wir uns da nicht mitnehmen, und wenn wir es realisieren oder erkennen, dann sind wir auch schon nicht mehr. Da wird Buddhisten oft Selbstvernichtung vorgeworfen, aber nachdem es ja kein Selbst gibt, wird nur die Illusion oder Unwissenheit vernichtet.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 11. Januar 2012 um 20:53
    • #72
    gbg:

    Es gibt nichts zu erreichen..


    Allerdings ist es auch nicht einfach zu erreichen, nichts zu erreichen.

  • Kali999
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    • 15. Januar 2012 um 23:24
    • #73
    accinca:
    gbg:

    Es gibt nichts zu erreichen..


    Allerdings ist es auch nicht einfach zu erreichen, nichts zu erreichen.

    @sign, genau solche posts lassen mein herz höher schlagen

    Die Suche missglückt, wenn du wirklich meinst, dass du suchen müsstest,
    das ist der Trick, wir sind ungetrennt von dem Schmerz der Anderen
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  • Tsultrim Dorje
    Gast
    • 5. Juli 2012 um 10:33
    • #74

    Hallo,
    noch eine Frage zu diesem Thema. Bis jetzt habe ich immer nur in Zusammenhang mit Buddha vom Parinirvana gelesen, bei Arahants steht immer nur Nirvana. Klar bei Buddha wird auch von Nirvana geschrieben, aber auch Prainirvana.
    Kann mir das jemand erklären, oder habe ich einfach überlesen dass auch bei Arahants von Parinirvana geschrieben wird?
    Gruß Tsultrim

  • Sukha
    Gast
    • 5. Juli 2012 um 10:55
    • #75

    Parinibbāna ist ein Synonym für Nibbana.

    Mehr als das restlose Erlöschen von Gier, Haß und Verblendung und damit der Austieg aus Samsara, die endgültige und restlose Befreiung von allem künftigen Wiedergeborenwerden, Altern, Sterben und damit dukkha geht nicht. :)

    Also für jeden das Selbe.

    ()

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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