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man tötet was man wertschätzt und findet sich selbst?

  • Mark
  • 31. Oktober 2011 um 20:52
  • Zum letzten Beitrag
  • Mark
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    • 31. Oktober 2011 um 20:52
    • #1

    hallo, hab eben durch zufall einen artikel gelesen und bin über folgendes gestolpert. ich kann die logik nicht nachvollziehen, bin irritiert, finds irgendwie lustig aber auch krank.
    man tötet was man liebt? man tötet was man selber ist? wie kriegt der mensch das klar mit sich und seinem glauben? er findet sich im toten tier wieder? also der zitierte ist ein ex fußballer (baggio), ein promi also, vllt liegt darin schon die antwort. :doubt:
    vllt. kann mir jemand da einen denkanstoß geben damit ich nicht ganz ratlos bin. ;)

    Zitat

    "Die Ente ist das Tier, das mich am meisten fasziniert. Ich fühle mich selbst wie eine Ente, vielleicht war ich mal eine in einem vergangenen Leben." Dann jagt der Göttliche Enten. Und findet sich selbst.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 1. November 2011 um 08:42
    • #2
    Mark:


    vllt. kann mir jemand da einen denkanstoß geben damit ich nicht ganz ratlos bin. ;)
    ...


    Ohne Zusammenhang und vollkommen ohne Hintergrundwissen ist das einfach nur dummes Zeug.
    Da kannst Du Deinem ersten, intuitiven Eindruck glauben: krank. :lol: Vergiss es.

    Baggio hat es sicherlich ganz anders gemeint, als wie es jetzt so kurz zitiert über die Medien verstanden wird. Wenn man eine Aussage falsch versteht, bedeutet das, man macht sich über etwas Gedanken, was gar nicht existiert.
    Bullshit.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • crazy-dragon
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    • 1. November 2011 um 21:13
    • #3

    _()_Mark-san:
    Mit Ex-Fußballer beschäftige ich mich nicht...Und mit Promis sowieso nicht... :P

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Sanamiguel
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    • 4. November 2011 um 01:03
    • #4

    Hi,
    es ist reine Spekulation, aber wenn man etwas liebt, ist die Versuchung nahe, es besitzen zu wollen - dadurch kann man (zumindest die Beziehung dazu) töten - ob man sich dadurch selber findet...


    Jetzt mal OT
    crazy-dragon
    ich verstehe jetzt absolut nicht, warum du überhaupt jetzt hier gepostet hast - wolltest du deinen Zähler hoch schrauben?

    Entschuldigt bitte - ich bin zwar schon lange angemeldet, habe aber erst seit Kurzem für mich die Zeit gefunden, mich hier vielleicht etwas intensiver einzubringen.
    Es soll nun auch nicht arrogant klingen - aber der Post erschliesst sich mir nicht - er ist in meinen Augen so was von sinnfrei - und wenn ich dann sehe, dass er/sie
    um 2k Posts hat... - hmm - vielleicht bin ich einfach auch noch zu sehr angespannt...

    Nichts für ungut,
    Michael

  • wusheng
    Gast
    • 4. November 2011 um 01:36
    • #5
    Sanamiguel:


    Jetzt mal OT
    crazy-dragon
    ich verstehe jetzt absolut nicht, warum du überhaupt jetzt hier gepostet hast - wolltest du deinen Zähler hoch schrauben?

    der Post erschliesst sich mir nicht - er ist in meinen Augen so was von sinnfrei - und wenn ich dann sehe, dass er/sie
    um 2k Posts hat... - hmm - vielleicht bin ich einfach auch noch zu sehr angespannt...

    Nichts für ungut,
    Michael


    Hallo Michael
    Sorry, Dein Post gefällt mir in gewisser Hinsicht nicht, den er hat einen spekulativen Ansatz, der gleichzeitig eine nicht grade positive Wertung über die Motivation eines sehr aktiven Forummitglieds anbietet. Wenn sich Dir die Motivation von Crazy Dragon nicht erschließt und Du ein wahres Interesse daran hast, sollte eine normale Frage genügen.
    Und es gibt in diesem Forum keinen Zwang, Antworten in einem Thread zu posten, der einem nicht nutzt oder einem keinen sinnvollen Ansatz bietet.
    Es freut mich allerdings zu lesen, dass auch andere User einen ähnlichen Zugang zu diesem Forum gefunden haben wie ich: Habs auch erst einige Zeit passiv betreten und ab einem gewissen Punkt das Bedürfniss gehabt, selber zu posten.
    In diesem Sinn, und in der Erwartung sinnvoller Posts auch von Dir (leg doch mal was Gutes vor...), und mit einem ehrlichen Lächeln im Gesicht, von Herz zu Herz:
    Gruß, Wusheng

  • Kusala
    Gast
    • 4. November 2011 um 06:38
    • #6

    Lieber Sanamiguel,

    ich fand den Beitrag vom verrückten Drachen sehr wohl passend.

    Er tat kund, dass er seine Zeit nicht mit Spekulationen über andere Leuts Vorstellungen vergeudet
    und sich mit geistigen Ergüssen von Fußballer oder "Promis" zu beschäftigen ist wasting Time.

    Da er Dich aber nicht bevormunden möchte und ein höflicher :P Mensch ist, sprach er von sich.

    So habe ich es verstanden.

    Schau lieber auf Dich und nutze Deine Zeit sinnvoll, war die Botschaft die ich verstanden habe.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • crazy-dragon
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    • 4. November 2011 um 20:43
    • #7
    Sanamiguel:


    Jetzt mal OT
    crazy-dragon
    ich verstehe jetzt absolut nicht, warum du überhaupt jetzt hier gepostet hast - wolltest du deinen Zähler hoch schrauben?
    Michael

    _()_Michael-san:
    Da Wusheng und die liebe Kusala bereits für mich präzise geantwortet haben- danke ihr beiden- möchte ich Dir nur noch sagen: Mein Zähler ist mir schnurzpiepegal... :P Ansonsten: Immer rauslassen, wenn was wo drückt. :P
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Mark
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    • 5. November 2011 um 12:20
    • #8

    mehr infos find ich nicht dazu da ich kein italienisch kann. ich meine dass viele andere promis (auch bei soka gakkai) vegetarier sind und er da als aktiver jäger eher rausfällt.
    aber es geht mir ja nicht ums thema fleischessen.

    ich wollt nur wissen ob an dem komischen zitat irgendwas dran ist im buddhistischen sinn.
    ich kenne nur den satz: wenn du buddha triffst töte ihn. ich versteh zwar den sinn (ansatzweise) den ich befürworte, aber dennoch wirkt der satz heftig auf mich.
    in der psychologie gibts das: man tötet was man liebt. das gibt mir eher antworten aber um psychologie geht es ja nicht.

    wieviele buddhisten ahnen denn was sie vorher mal gewesen sind? was bedeutet es für sie? wie gehen sie damit um?
    dazu gibts sicher schon einen thread hier? wenn ja bin fürn hinweis dankbar.

  • GaliDa68
    Gast
    • 5. November 2011 um 13:03
    • #9

    Lieber Mark,

    Mark:

    ch kenne nur den satz: wenn du buddha triffst töte ihn. ich versteh zwar den sinn (ansatzweise) den ich befürworte, aber dennoch wirkt der satz heftig auf mich.
    in der psychologie gibts das: man tötet was man liebt. das gibt mir eher antworten aber um psychologie geht es ja nicht.

    Klar wirkt er heftig, weil wir nur höchst ungern auf unsere Konzepte verzichten wollen.
    Warum soll es nicht um Psychologie gehen? Geht es um irgendwas anderes im Buddhadharma?
    Kannst Du vielleicht aber erst einmal erläutern, wie Du die Sätze eigentlich interpretiert hast? Dann würden wir nicht im Nebel herumstochern.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • Nightrainmonk
    Gast
    • 6. November 2011 um 11:48
    • #10
    Zitat

    und sich mit geistigen Ergüssen von Fußballer oder "Promis" zu beschäftigen ist wasting Time.


    Zeitlose Weisheiten wie 'Ein Spiel hat neunzig Minuten' oder 'Nach dem Spiel ist vor dem Spiel' (Herberger Roshi) sind für den vorurteilsfreien Betrachter vielleicht tiefer, als manches aus dem Abidhamma... :)

  • Maybe Buddha
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    • 6. November 2011 um 11:55
    • #11
    Nightrainmonk:
    Zitat

    und sich mit geistigen Ergüssen von Fußballer oder "Promis" zu beschäftigen ist wasting Time.


    Zeitlose Weisheiten wie 'Ein Spiel hat neunzig Minuten' oder 'Nach dem Spiel ist vor dem Spiel' (Herberger Roshi) sind für den vorurteilsfreien Betrachter vielleicht tiefer, als manches aus dem Abidhamma... :)


    Beides leicht zu wiederlegen...Ein Spiel hat NIE (zumindest alle die ich gesehn hab) 90 Minuten und "nach dem Spiel ist vor dem Spiel" stimmt auch nicht, denn es ist immer JETZT Spiel :lol: (obwohl das gut zum Kreislauf in Samsara und zur Wiedergeburt passt ;):lol: )

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • accinca
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    • 26. Dezember 2011 um 10:38
    • #12
    Frank1:

    Beim Buddha denke ich, wenn Du rechtmäßig ohne Schuld einen Buddha umbringen kannst, ist das eine Freude und Lehre für einen Buddha.


    Was einem Menschen alles so im Kopf rum gehen kann ist schon erstaunlich.

  • Askan
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    • 28. Dezember 2011 um 14:17
    • #13
    accinca:
    Frank1:

    Beim Buddha denke ich, wenn Du rechtmäßig ohne Schuld einen Buddha umbringen kannst, ist das eine Freude und Lehre für einen Buddha.


    Was einem Menschen alles so im Kopf rum gehen kann ist schon erstaunlich.


    Keineswegs. Mit diesem Ausspruch hat er sehr wohl recht. Es sagt ja nicht, es ist Pflicht (Regel) einen Buddha zu töten. Es ist eben nur eine tiefsinnige Aussage, die zum Begreifen Erkenntnis bedarf.
    Natürlich weiß jeder halbwegs gute Mensch, wie auch jeder Buddhist, dass jegliches Töten nicht gut ist. Auf jeden Fall ist es immer eine schlimme Tat.
    Das Buddhabewusstsein, das weder urteilt, noch Zeit und Raum wahrnimmt, kann ohne Folgen einen Buddha töten und dabei "fröhlich" sein.
    Dies ist aber nur wirklich grober Ansatz dem Menschen gedanklich zu vermitteln, wie das andere Ufer der Wunschlosigkeit, wo es kein Leid gibt, sein muss.
    Die Aussage "rechtmäßig ohne Schuld" ist eine Deutung dafür, dass jener bereits im erleuchteten Buddhabewusstseins angekommen ist.
    Es gibt in Wahrheit keinen Grund einen Buddha am anderen Ufer zu töten, wo es keinen gibt.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • accinca
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    • 28. Dezember 2011 um 15:06
    • #14
    Askan:
    accinca:


    Was einem Menschen alles so im Kopf rum gehen kann ist schon erstaunlich.

    Keineswegs. Mit diesem Ausspruch hat er sehr wohl recht. Es sagt ja nicht, es ist Pflicht (Regel) einen Buddha zu töten. Es ist eben nur eine tiefsinnige Aussage, die zum Begreifen Erkenntnis bedarf.
    Natürlich weiß jeder halbwegs gute Mensch, wie auch jeder Buddhist, dass jegliches Töten nicht gut ist. Auf jeden Fall ist es immer eine schlimme Tat.
    Das Buddhabewusstsein, das weder urteilt, noch Zeit und Raum wahrnimmt, kann ohne Folgen einen Buddha töten und dabei "fröhlich" sein.
    Dies ist aber nur wirklich grober Ansatz dem Menschen gedanklich zu vermitteln, wie das andere Ufer der Wunschlosigkeit, wo es kein Leid gibt, sein muss.
    Die Aussage "rechtmäßig ohne Schuld" ist eine Deutung dafür, dass jener bereits im erleuchteten Buddhabewusstseins angekommen ist.
    Es gibt in Wahrheit keinen Grund einen Buddha am anderen Ufer zu töten, wo es keinen gibt.

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    Tut mir Leid, aber das halte ich alles für unausgegorenen wirren Kram den man sich schenken kann.

  • accinca
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    • 28. Dezember 2011 um 15:11
    • #15
    Frank1:

    Hallo Mark,
    Ich denke auch dass dies beim Buddha eher ein geistiges Töten gemeint ist und nicht ein wirkliches Töten.
    Frank


    Das wäre dann ja noch schlimmer. Das eigene Todesurteil sozusagen.

  • sumedhâ
    Gast
    • 28. Dezember 2011 um 15:40
    • #16

    Im Zen wir das Konzept "Buddha" getötet !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    _()_

  • Askan
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    • 28. Dezember 2011 um 15:55
    • #17

    @frank1

    Ja, ich verstehe deine Gedanken sehr gut. Dabei könnte sich ein weiterer Gedanken auftun. Wenn alles schon das Buddhabewusstsein erlangt hat, sind wir vielleicht die Reste (Erfahrungen) um nicht zu vergessen?

    accinca:


    Tut mir Leid, aber das halte ich alles für unausgegorenen wirren Kram den man sich schenken kann.

    Je mehr Orden sich jemand umhängt, desto mehr ist er im Recht etwas zu sagen ohne es zu begründen? Vergleichend mit einer Befehlshierarchie?
    Wenn du schon meine Aussage negierst, wäre eine Begründung durch aus wünschenswert.
    Ansonsten sehe ich es als bloßen Akt des Widerwillens aus deinem Ego heraus an.
    Jedes Ego hat sein ganz eigenes persönliches Weltbild.
    So auch deines.
    So auch meines.

    Ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Stetig Wachsamkeit ist von Nöten bei Jedem von uns.
    Wir dürfen nicht aufhören, die Weltbilder, die unsere Egos schaffen, zu prüfen.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • accinca
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    • 28. Dezember 2011 um 18:13
    • #18
    sumedhâ:

    Im Zen wir das Konzept "Buddha" getötet !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!_()_


    Na dann... Ich weiß ja nicht was die für ein Konzept die über "Buddha" haben,
    Aber sicher taugt es ja eh nicht zur Befreiung vom Leiden. Fragt sich nur, wo sie das
    her haben.

  • Askan
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    • 28. Dezember 2011 um 20:59
    • #19

    Liebe als Wort wird oft missverstanden. Liebe ist ein sehr mannigfaltiger Begriff.
    Es gibt viele verblendete Menschen - nach meinem Geschmack viel zu viele, insbesondere unter Christen und Buddhisten, - die sich von der Liebe so sehr verleiten lassen, dass sie selbst vom rechten Pfad abkommen.
    Sie bauen sich viel positives Karma auf. Mit der Liebe im Gepäck als Droge kommen sie in wunderbaren Welten, doch eines vergessen sie stets, dass mit jedem Hochpunkt auch der Fall kommen muss.
    Sie befreien ihr Wesen nicht wirklich von Anhaftigkeiten sowie Leid.
    Und wenn dann so einer wie ich daher kommt, der ihre Anschauung miesmacht, haben sie Angst vor mir.
    Aber warum haben sie Angst? Warum zittern sie sodann? Ich tue ihnen nichts.
    Ein wahrhaft erlauchtestes Wesen hat vor nichts Angst.
    Wenn die Liebe, so wie sie sie sehen, richtig wäre, gäbe es gar keinen Grund Angst zu haben.
    Liebe als Wort wird viel zu stark mystifiziert.
    Eindringlich muss ich nochmals vor der verblendeten Eigenschaft der Liebe warnen.
    Das will aber nicht heißten, dass Liebe etwas Schlechtes ist! Im Gegenteil sogar!

    Hierzu ein wichtiges Zitat von einem Christen ( Dietrich Bonhoeffer ):

    Code
    Seelische Liebe liebt den Anderen um seiner selbst willen, geistliche Liebe liebt den anderen um Christi willen

    Der Autor "Udo Kern" hat dazu ausführlich Thesen in seinem Buch "Liebe als Erkenntnis und Konstruktion von Wirklichkeit "beschrieben:
    http://www.books.google.de/books/about/Li…id=nkQhFGjVUakC

    =>am besten im Buch Blättern und u.a. nach den Schlagwörtern "geistliche Liebe" und / oder "seelische Liebe" suchen

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • sumedhâ
    Gast
    • 28. Dezember 2011 um 21:07
    • #20
    accinca:
    sumedhâ:

    Im Zen wir das Konzept "Buddha" getötet !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!_()_


    Na dann... Ich weiß ja nicht was die für ein Konzept die über "Buddha" haben,
    Aber sicher taugt es ja eh nicht zur Befreiung vom Leiden. Fragt sich nur, wo sie das
    her haben.


    ach accinca, lass es :D ist wohl klar dass nur deine auffassung von Buddhas Lehre die richtige ist....
    Taugen taugt eh nur das was du aus dem Kanon liest....
    und fragen tust du dich auch nicht wirklich....
    :)

    LG _()_

  • sumedhâ
    Gast
    • 28. Dezember 2011 um 21:15
    • #21
    Askan:


    Und wenn dann so einer wie ich daher kommt, der ihre Anschauung miesmacht, haben sie Angst vor mir.
    Aber warum haben sie Angst? Warum zittern sie sodann? Ich tue ihnen nichts.


    meinst du dich?

    Zitat

    Ein wahrhaft erlauchtestes Wesen hat vor nichts Angst.
    Wenn die Liebe, so wie sie sie sehen, richtig wäre, gäbe es gar keinen Grund Angst zu haben.
    Eindringlich muss ich nochmals vor der verblendeten Eigenschaft der Liebe warnen.


    woher weisst du es? bist du ein wahrhaft erleuchtetes wesen?

    _()_

  • accinca
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    • 28. Dezember 2011 um 23:45
    • #22
    sumedhâ:

    ach accinca, lass es :D ist wohl klar dass nur deine auffassung von Buddhas Lehre die richtige ist....Taugen taugt eh nur das was du aus dem Kanon liest.... und fragen tust du dich auch nicht wirklich.... :) LG _()_


    Wieso sollte ich mich fragen was die Zenisten für ein Buddha-Konzept haben das sie totschlagen wollen?
    Aber recht hast du, es gibt nur eine richtige Auffassung von
    der Lehre des Buddha, nämlich die, welche er auch gelehrt hat.

  • wusheng
    Gast
    • 29. Dezember 2011 um 00:05
    • #23
    accinca:
    sumedhâ:

    ach accinca, lass es :D ist wohl klar dass nur deine auffassung von Buddhas Lehre die richtige ist....


    Wieso sollte ich mich fragen was die Zenisten für ein Buddha-Konzept haben das sie totschlagen wollen?
    Aber recht hast du, es gibt nur eine richtige Auffassung von
    der Lehre des Buddha, nämlich die, welche er auch gelehrt hat.


    Werter Accinca
    Mit Interesse hab ich diese Konversation verfolgt, vermisse jetzt allerdings eine sinnvolle Antwort. Du schreibst von einer richtigen Auffassung des Buddhadharma, während Sumedha von Deiner Auffassung sprach.
    Gern hätte ich etwas gelesen, was Möglichkeit zum Austausch über persönliche Annäherung an den Buddhadharma bietet. Wir sind uns doch wohl darüber einig, dass niemand hier im Forum den Buddhadharma verwirklicht hat und wir uns hier im virtuellen Forum treffen, um uns auszutauschen und doch nicht, um uns hinter Oberflächlichkeit zu verbergen.
    Herzlichen Gruß,
    Wusheng

  • sumedhâ
    Gast
    • 29. Dezember 2011 um 00:26
    • #24
    Frank1:

    ich möchte Partei für Askan ergreifen:


    tu dir keinen zwang an :)

    Frank1:

    Echte Liebe und die individuelle Vorstellung der Liebe, die auch Verlustangst oder Handeln aus Angst vor Strafe sein kann, sind wohl immer sehr verschieden.


    dieser satz erschliest sich mir leider nicht... vorstellung der liebe, die auch verlustangstsein kann.....

    Frank1:

    Keiner kann wirklich sagen, was echte Liebe von falscher Liebe unterscheidet.
    Der Islam ist die einzige Religion, die auch neben der Liebe die Strafe lebt und als richtig ansieht.
    Deswegen gibt es das Konfliktpotential zwischen dem Islam und den meisten anderen Religionen der "Liebe".

    Und das was Askan gesagt hat, kann ich verstehen und vielleicht hat in diesem Moment sein erleuchteter Buddhakern aus Ihm gesprochen.

    Ich glaube wir müssen die goldene Mitte zwischen den Religionen der Strafe und der der Liebe finden, sonst gibt es ein Hauen und Stechen, was unsere Erde gefährden kann.

    Frank


    ich frage mich nun was hat das mit dem thema zu tun?

    _()_

  • accinca
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    31. Dezember 2007
    • 29. Dezember 2011 um 00:44
    • #25
    wusheng:


    Mit Interesse hab ich diese Konversation verfolgt, vermisse jetzt allerdings eine sinnvolle Antwort. Du schreibst von einer richtigen Auffassung des Buddhadharma, während Sumedha von Deiner Auffassung sprach.


    Das hast du richtig erkannt. Natürlich bin ich der Auffassung, das die
    von mir dargelegten Dinge auch der Lehre des Buddha entsprechen.
    Es war eine Annäherung zu sagen, der Buddha habe auf alle Fälle die
    einzig rechte Auffassung der Lehre dargelegt. (wie immer diese auch sei).
    Das es die Lehre des Buddha ist, letztendlich alles Anhangen, an alle intellektuellen
    wie auch emotionalen Konzepten aufzugeben, darin ist die Lehre ja sowieso ganz
    eindeutig. Dazu gehören dann auch ganz eindeutig surreale Dinge wie das Konzept
    eines geistigen Ermordens eines Buddhas welches aufzugeben ist. Aber manche erleben
    bei solchen surrealen Dingen wohl einen geistigen Kick und glauben dabei was ganz
    besonderes verstanden zu haben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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