Geronimo:Es handelte sich dabei sogar um ein außerordentlich hübsches und liebenswertes Mädchen, aber mein Problem hat damit so viel nicht zu tun, da es mir auch bei anderen (egal ob Jungs oder Mädchen) so geht. Da sind allgemein Barrieren vorhanden die nicht unbedingt personenabhängig sind, und manchmal möchte man auch Freundschaften höher halten als z.B. Begierde, auch wenn das manchmal so einfach nicht ist.
Diese Barrieren sollen das Selbstwertgefühl schützen, dass dabei verletzt werden könnte. Und Tatsache ist: Es kann verletzt werden. Rate aus welchen Erfahrungen diese Angst entsteht.
In einem Großteil des asiatischen Kulturraumes ist es aufgrund dieser Angst verpönt, überhaupt Gefühle zu zeigen (Gesichtsverlust). Hier werden Wertschätzung und Zuneigung durch Handlungen ausgedrückt und bei einem möglichen Gesichtsverlust ermöglicht es der eine dem anderen sein Gesicht möglichst zu wahren.
Hier kann man übrigens die lustigsten Dinge erleben, wenn ein Westler eine Asiatin anbaggert und diese ihn anlächelt (Was NEIN heißt, aber den damit verbundenen Gesichtsverlust verhindern soll) und der der Westler denkt: "Die mag mich." Hier bei uns wird oft voll reingetreten wie: "Zieh leine, Alter!" (Ich spreche da aus eigener unangenehmer Erfahrung )
Grundsätzlich finde ich finde es sogar sympathisch, wenn jemand etwas ruppig ist, aber in seinen Handlungen entsprechend Zuneigung zeigt und diese Möglichkeit steht auch dir offen. Eine Verhaltenstherapie würde ich dir, da es sich scheinbar um etwas normales handelt nicht empfehlen. Helfen kann dir nur eigene Konfrontation und das kann dir kein Psychologe abnehmen. Einer schlug mal als Konfrontation vor, man solle sich eine rollende Gummiente kaufen und diese an einem Bindfaden in einer gut besuchten Fußgängerzone am Bindfaden hinter sich herziehen und seine Gefühle beobachten (echt krass, da kann man danach nie wieder hingehen. Hoffentlich sieht einen keiner, der einen kennt. )
Geronimo:Ansonsten stimme ich dir zu, aber solche Gedanken brauchte ich mir bisher wenig zu machen. Entweder man mag sich wirklich oder man vergeudet seine Zeit.
Wenn du das wirklich wüsstest und es dir egal wäre, hättest du keine Furcht.
Gruß
Sven