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  1. Buddhaland Forum
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perfektionismus und neurose

  • zenbo
  • 23. August 2011 um 14:23
  • Zum letzten Beitrag
  • sumedhâ
    Gast
    • 24. August 2011 um 22:36
    • #101
    TMingyur:
    sumedhâ:


    ich habs nicht gesehen.


    Oki, kein Problem. Meine erste Formulierung war etwas irreführend, deswegen die Ergänzung mit den einzelnen Fesseln und "Erlangungsstufen", die ja eigentlich "Ablegungs-Stufen" oder "Loslass-Stufen" oder "Wegwerf-Stufen" sind.

    Sooo viele Greifärmchen, die werden nicht müde zu greifen, auch nach alldem, was Angenehmes auf dem Weg und durch den Weg sich ergibt. Aber alle müssen sie verdorren, austrocknen und abfallen wie welkes Laub im Herbst von den Bäumen.


    Grüße
    TM

    danke.

  • mombour
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    24. Januar 2011
    • 25. August 2011 um 04:36
    • #102
    Kusala:

    Nibbana ist das Ziel und das hat der Buddha klar beschrieben.


    Richtig.

    zenbo:

    buddhismus bedeuted auch einem ideal nachzueifern, keine wünsche mehr zu haben ist ein extrem anspruchvolles ideal, machen die buddhisten also die leute letzten endes unglücklich?


    Wenn der Weg so krampfhaft gegangen wird, habe ich Bedenken, dass wir irgendwann ans Ziel kommen, außerdem ginge mir solch ein verkrampftes Leben an meinem Verständnis vorbei, was ich unter Buddhismus verstehe. Wir können uns doch nicht an einem Ideal klammern, welches wir uns nicht einmal vorstellen können. Insofern finde ich es sinnvoller, den Weg einfach zu gehen, mehr nicht. Den Weg zu gehen, ist allein schon schön genug. Wir leben nur in der Gegenwart.
    Perfektionismus hat etwas mit Anhaften zu tun. In einer Neurose geht man in einem Teufelskreis umher. Wer will das wirklich? :grinsen:

  • monikamarie
    Gast
    • 25. August 2011 um 09:22
    • #103
    mombour:
    Kusala:

    Nibbana ist das Ziel und das hat der Buddha klar beschrieben.


    Richtig.

    zenbo:

    buddhismus bedeuted auch einem ideal nachzueifern, keine wünsche mehr zu haben ist ein extrem anspruchvolles ideal, machen die buddhisten also die leute letzten endes unglücklich?


    Wenn der Weg so krampfhaft gegangen wird, habe ich Bedenken, dass wir irgendwann ans Ziel kommen, außerdem ginge mir solch ein verkrampftes Leben an meinem Verständnis vorbei, was ich unter Buddhismus verstehe. Wir können uns doch nicht an einem Ideal klammern, welches wir uns nicht einmal vorstellen können. Insofern finde ich es sinnvoller, den Weg einfach zu gehen, mehr nicht. Den Weg zu gehen, ist allein schon schön genug. Wir leben nur in der Gegenwart.
    Perfektionismus hat etwas mit Anhaften zu tun. In einer Neurose geht man in einem Teufelskreis umher. Wer will das wirklich? :grinsen:

    Guten Morgen Mombour,
    dem kann ich nur zustimmen. Wenn ich einem Ideal nacheifere, dann schaue ich ja nur auf den "Zeigefinger". Siddharta selbst hat nach etwas anderem Ausschau gehalten, und das kommt in den 4 Edlen Wahrheiten zum Ausdruck. Alles andere, was der Buddha gelehrt hat, sind Antworten der nächsten 45 Jahre auf Fragen seiner Zuhörer oder aufgrund seiner Beobachtung ihres Verhaltens. Da trifft sicher nicht alles auf jeden immer zu.
    Wer einfach Schritt für Schritt aufrichtig geht und mit sich selbst ehrlich ist, d. h. nicht mehr von sich verlangt, als er zu dem Zeitpunkt versteht und tun kann - aber auch nicht weniger! wird immer wieder an Stationen kommen, wo die Fragen auftauchen, "entspricht das jetzt noch dem Weg? Will ich das so? Kann ich das loslassen, darauf verzichten? ..." oder gewisse Gewohnheiten einfach abfallen (wie z. B. bei mir das Rauchen und weltliche Wünsche: "was ich unbedingt haben muss"). Das bedeutet ja nicht, dass ich mir nicht erfülle, was ich erfüllen kann und für sinnvoll halte, aber dieses Hängen an Wünschen - wenn nicht erfüllt oder nicht erfüllbar - ist nicht mehr vorhanden.
    Dabei bin ich nicht unglücklicher, sondern immer freier und froher geworden.
    _()_ Monika

  • zenbo
    Gast
    • 31. August 2011 um 22:28
    • #104
    monikamarie:

    Guten Morgen Mombour,
    dem kann ich nur zustimmen. Wenn ich einem Ideal nacheifere, dann schaue ich ja nur auf den "Zeigefinger". Siddharta selbst hat nach etwas anderem Ausschau gehalten, und das kommt in den 4 Edlen Wahrheiten zum Ausdruck. Alles andere, was der Buddha gelehrt hat, sind Antworten der nächsten 45 Jahre auf Fragen seiner Zuhörer oder aufgrund seiner Beobachtung ihres Verhaltens. Da trifft sicher nicht alles auf jeden immer zu.

    _()_ Monika

    stimmt das , standen die edlen wahrheiten ganz am anfang, dann kam noch einiges dazu?

    lg zenbo

  • monikamarie
    Gast
    • 1. September 2011 um 11:39
    • #105
    zenbo:
    monikamarie:

    Guten Morgen Mombour,
    dem kann ich nur zustimmen. Wenn ich einem Ideal nacheifere, dann schaue ich ja nur auf den "Zeigefinger". Siddharta selbst hat nach etwas anderem Ausschau gehalten, und das kommt in den 4 Edlen Wahrheiten zum Ausdruck. Alles andere, was der Buddha gelehrt hat, sind Antworten der nächsten 45 Jahre auf Fragen seiner Zuhörer oder aufgrund seiner Beobachtung ihres Verhaltens. Da trifft sicher nicht alles auf jeden immer zu.

    _()_ Monika

    stimmt das , standen die edlen wahrheiten ganz am anfang, dann kam noch einiges dazu?

    lg zenbo

    Was soll diese Frage, zenbo?
    Erleuchtung bedeutete die Erkenntnis und Formulierung der 4 Edlen Wahrheiten. Wenn ich schreibe, alles andere kam noch dazu, so meine ich die Darlegung und Beleuchtung der Lehre von allen Seiten, u. a. durch Beispiele, um sie verständlich zu machen. Denn Siddharta selbst musste nichts weiter erkannt haben, als die Ursache des Leidens und seine Beendigung.
    _()_ Monika

  • zenbo
    Gast
    • 1. September 2011 um 11:59
    • #106
    monikamarie:

    stimmt das , standen die edlen wahrheiten ganz am anfang, dann kam noch einiges dazu?

    lg zenbo

    Was soll diese Frage, zenbo?
    Erleuchtung bedeutete die Erkenntnis und Formulierung der 4 Edlen Wahrheiten. Wenn ich schreibe, alles andere kam noch dazu, so meine ich die Darlegung und Beleuchtung der Lehre von allen Seiten, u. a. durch Beispiele, um sie verständlich zu machen. Denn Siddharta selbst musste nichts weiter erkannt haben, als die Ursache des Leidens und seine Beendigung.
    _()_ Monika[/quote]

    hab ich so nicht gewusst.

    lg zenbo

  • Maybe Buddha
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    6. August 2011
    • 1. September 2011 um 12:16
    • #107
    zenbo:
    monikamarie:

    stimmt das , standen die edlen wahrheiten ganz am anfang, dann kam noch einiges dazu?

    lg zenbo

    Was soll diese Frage, zenbo?
    Erleuchtung bedeutete die Erkenntnis und Formulierung der 4 Edlen Wahrheiten. Wenn ich schreibe, alles andere kam noch dazu, so meine ich die Darlegung und Beleuchtung der Lehre von allen Seiten, u. a. durch Beispiele, um sie verständlich zu machen. Denn Siddharta selbst musste nichts weiter erkannt haben, als die Ursache des Leidens und seine Beendigung.
    _()_ Monika

    hab ich so nicht gewusst.

    lg zenbo[/quote]Na dann mal schleunigst Hausaufgaben machen ;) ...

    Im Grunde brauch man nur die 4 edlen Wahrheiten! Die ersten 3 (Ansatzweise) verstehen um dann das Leiden durch den 8fachen Pfad zu beenden... so einfach kanns sein ;).... Das ist im Grunde schon die Ganze Lehre des Buddha. Der Restist beiwerk zum verstehen der 4 edlen Wahrheiten...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Aurelia
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    • 1. September 2011 um 19:15
    • #108

    Hallo Zenbo,

    der beste Weg ins Unglück führt über den Perfektionismus, daher lebe ich lieber unperfekt.

    Es hat einige Jahre gedauert bis ich zu beiden Erkenntnissen gelangt bin.

    Herzliche Grüße
    Aurelia (ehemalige Perfektionistin)

    "So ist das Leben,"
    sagte der Clown.
    Und mit tränen in den Augen,
    Malte er sich
    ein strahlendes Lächeln ins Gesicht. (Unbekannt)
    31.08.2011

  • zenbo
    Gast
    • 1. September 2011 um 22:28
    • #109
    Aurelia:

    Hallo Zenbo,

    der beste Weg ins Unglück führt über den Perfektionismus, daher lebe ich lieber unperfekt.

    Es hat einige Jahre gedauert bis ich zu beiden Erkenntnissen gelangt bin.

    Herzliche Grüße
    Aurelia (ehemalige Perfektionistin)

    freut mich das du das auch so siehst.

    lg zenbo

  • Maybe Buddha
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    6. August 2011
    • 2. September 2011 um 11:47
    • #110
    Aurelia:

    Hallo Zenbo,

    der beste Weg ins Unglück führt über den Perfektionismus, daher lebe ich lieber unperfekt.

    Es hat einige Jahre gedauert bis ich zu beiden Erkenntnissen gelangt bin.

    Herzliche Grüße
    Aurelia (ehemalige Perfektionistin)

    Wie sollte man auch perfekt leben ;). Alles was man "erreicht" reicht halt nicht aus... Akzeptiert man die Dinge wie sie sind, ist alles perfekt

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Askan
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    • 27. Dezember 2011 um 04:16
    • #111

    @zenbo

    Dein erster Betrag erklärt alles. Früher wollte ich auch immer idealistisch und perfektionistisch sein. Ich bin zu der Erkenntnis erlangt, dass alles der Vergänglichkeit unterliegt. Auch das Ideal ist vergänglich.
    Bestes Beispiel ist hierfür der "Dreck" der sich im Haushalt bildet. Blitze blank soll das Bad und die Küchen glänzen. Kein Staubkorn soll von draußen herein in die gute Behausung fliegen.
    Und wehe wenn das eigene Körperfett an den Fingern auf glatten Oberflächen auf Glastischen zu sehen ist. => Was für ein Affront der physiaklischen Welt gegen unseren Geist, der die Reinheit doch so liebt.

    Es ist nicht möglich sich eine perfekte Umwelt (Umgebung) zu schaffen.
    Wer es denn noch versucht, beraubt sich seiner eignen Freiheit, weil seine Zwägne ihn unterdrucken und zu Handlugne treiben, die unnötig sind.
    Aus diesme Grund putze ich nur noch rudimentär unter der Woche und ein mal gründlich im Monat.

    Dennoch achte ich darauf, dass alles ordentlich ist.
    Hat aber seinen Grund. Ich fühle mich wohler mit freien ordentlichen Flächen.
    Feng-Shui meint dazu: durch freie Flächen könne die Energie besser fließen.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • mukti
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    • 27. Dezember 2011 um 12:49
    • #112
    zenbo:

    lieber freunde

    perfektionismus ist die mutter aller neurosen, wenn man die leute unglücklich machen will muss man ihnen einfach einreden das sie einem ideal genügen sollen.
    das wesen des ideals ist es das es nie erreicht werden kann. heute nicht ,heute sollst du nicht glücklich sein , erst wenn du das ideal erreicht hast, darfst du lachen. wann soll das sein? nie, ideale werden nicht erreicht.
    es war schon immer die strategie der mächtigen die leute für ihre ziele zu manipulieren indem man ihnen einredete sie seien nicht gut genug. der perfektionismus des marktes ist es reichtum zu scheffeln, der perfektionismus der religion ist es keine wünsche mehr zu haben , oder erleuchtet zu werden, gemeinsamer nenner , nie bist du gut genug!
    buddhismus bedeuted auch einem ideal nachzueifern, keine wünsche mehr zu haben ist ein extrem anspruchvolles ideal, machen die buddhisten also die leute letzten endes unglücklich?

    was ist eure meinung

    lieber gruss zenbo

    Lieber zenbo,

    meine Meinung ist dass man sich nichts einreden lassen sollte sondern besser alles selber prüft, der Buddhismus fordert dazu auf.

    Das Gefühl des Unglücks entsteht nicht aufgrund der Erkenntnis dass die Wunschlosigkeit nicht schnell und einfach zu erreichen ist. Es entsteht aufgrund der Begierde nach schneller Erlösung.
    Da möchte man die Tatsache an den Wunsch anpassen anstatt den Wunsch an die Tatsache anzupassen. Dadurch ist man unglücklich oder gibt sogar alles auf, anstatt nach seinen Möglichkeiten in der allmählichen Verminderung von Unglück und Leid voranzuschreiten.

    Schöner Gruß,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Askan
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    • 27. Dezember 2011 um 14:01
    • #113
    mukti:


    ... Es entsteht aufgrund der Begierde nach schneller Erlösung. ...

    Ich bedanke mich für diesen Beitrag.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
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    • 27. Dezember 2011 um 14:41
    • #114
    mukti:

    Es entsteht aufgrund der Begierde nach schneller Erlösung.


    Begierde ist selten mit Langsamkeit oder Still-Stand zufrieden 8)

  • monikamarie
    Gast
    • 27. Dezember 2011 um 15:51
    • #115

    Eben! Ganz im Gegenteil, wer so hart und mit Geschwindigkeit begehrend nach Erlösung an sich arbeitet, dass er glaubt, dass er doch sooo emsig (unbarmherzig mit sich selbst) vorgeht, und nicht merkt, dass er schon wieder nur denkt, der schwebt in der Gefahr, den Mut total zu verlieren und sich vor lauter Hass über die Unfähigkeit, sich endlich zu befreien, selbst tötet. Soll schon vorgekommen sein, z. B. bei einem Zen-Meister, der sich nicht vom Alkohol lösen konnte.
    _()_ Monika

  • crazy-dragon
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    • 27. Dezember 2011 um 18:23
    • #116
    monikamarie:

    z. B. bei einem Zen-Meister, der sich nicht vom Alkohol lösen konnte.
    _()_ Monika

    _()_ :
    Oder einem Priester vom Kind, einem Bundespräsidenten vom geldwerten Vorteil, einer BL Moderatorin von ihrer eigenen idealisierten Vorstellung- weshalb nun gesichtslos... :oops:

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Askan
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    • 27. Dezember 2011 um 19:05
    • #117

    Ich glaube jeder Buddhist versteht die Gefühle der Todessehnsucht. Nur leider ist das wirklich keine Lösung.

    Dazu könnte aber ein neuer Topic eröffnet werden. Es gibt da eine Auslegungssache. Ich glaube, dass es ab einem Alter ziwschen 45 und 70 oder älter supoptimal ist, sich selbst zu töten. Denn was bringt das Weiterleben, wenn der Geist sich ab 50 verhärtet und gar später noch ab beginnt sich slbst ab zu bauen (Beginn des Nichtwissen durch Vergessen). Wissentschaftlich wurde sogar bewiesen, dass sich mitte 30 ein Charakterprofil verfestigt, dass danach fast nicht mehr änderbar ist. Auch ein Grund warum Pesonalcheffs dazu neigen, Bewerber ab einem Alter um die 38 Jahre nicht mehr einstellen, da sie nicht mehr flexibel genug sind sich in die Firma "ordentlich" zu integrieren. Er schwächt den Willen "weiter" zu machen und die reinste Wahrheit zu erkennen.

    Aber in wie Weit hätte ich den Willen des Buddha zu gehen. Hätte ich dann den Mut dem eigenen Leben den Entpunkt zu setzen, den Anhaftigkeiten und Gewohnheiten zu entsagen, um dann nicht zu vergessen. Ich erachte das Siechtum im Alter als sehr gefährlich und sehe es als Hauptknotenpunkt für das Vergessen und wieder Eintreten ins Samsara an. Ich denke, spästestens ab dem Zeitpunkt, an dem man realisiert, dass die Demenz eintritt, ist dieses Vorgehen für einen Buddhisten, der wirkliche Erleuchtung sucht, fast schon eine Pflicht? Hört sich hat an. Was sagt ihr dazu? Wie seht ihr das?

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • sumedhâ
    Gast
    • 27. Dezember 2011 um 21:07
    • #118
    Askan:

    Ich glaube jeder Buddhist versteht die Gefühle der Todessehnsucht. Nur leider ist das wirklich keine Lösung.

    Dazu könnte aber ein neuer Topic eröffnet werden. Es gibt da eine Auslegungssache. Ich glaube, dass es ab einem Alter ziwschen 45 und 70 oder älter supoptimal ist, sich selbst zu töten. Denn was bringt das Weiterleben, wenn der Geist sich ab 50 verhärtet und gar später noch ab beginnt sich slbst ab zu bauen (Beginn des Nichtwissen durch Vergessen). Wissentschaftlich wurde sogar bewiesen, dass sich mitte 30 ein Charakterprofil verfestigt, dass danach fast nicht mehr änderbar ist. Auch ein Grund warum Pesonalcheffs dazu neigen, Bewerber ab einem Alter um die 38 Jahre nicht mehr einstellen, da sie nicht mehr flexibel genug sind sich in die Firma "ordentlich" zu integrieren. Er schwächt den Willen "weiter" zu machen und die reinste Wahrheit zu erkennen.

    Aber in wie Weit hätte ich den Willen des Buddha zu gehen. Hätte ich dann den Mut dem eigenen Leben den Entpunkt zu setzen, den Anhaftigkeiten und Gewohnheiten zu entsagen, um dann nicht zu vergessen. Ich erachte das Siechtum im Alter als sehr gefährlich und sehe es als Hauptknotenpunkt für das Vergessen und wieder Eintreten ins Samsara an. Ich denke, spästestens ab dem Zeitpunkt, an dem man realisiert, dass die Demenz eintritt, ist dieses Vorgehen für einen Buddhisten, der wirkliche Erleuchtung sucht, fast schon eine Pflicht? Hört sich hat an.


    ....Buddhist und Todessehnsucht....da fällt mir nix mehr ein....

    Zitat

    Was sagt ihr dazu? Wie seht ihr das?


    ausgemachter schwachsin!!!
    du hast gefragt ich habe geantwortet :)

    _()_

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    • 27. Dezember 2011 um 21:09
    • #119
    sumedhâ:

    ausgemachter schwachsin!!!
    du hast gefragt ich habe geantwortet :)

    _()_

    und dabei ein "n" vergessen ... keine Perfektionistin, wa? :lol:

  • sumedhâ
    Gast
    • 27. Dezember 2011 um 21:14
    • #120
    TMingyur:
    sumedhâ:

    ausgemachter schwachsin!!!
    du hast gefragt ich habe geantwortet :)

    _()_

    und dabei ein "n" vergessen ... keine Perfektionistin, wa? :lol:

    ich kanns nicht besser, da hilft mir der wunsch nach perfektionissmus auch nix es sei denn er bringt mich zur verzweiflung und da ich ja ein bestimmtes alter habe, sucht mich vieleicht eine bestimmte sehnsucht heim.....suboptimal, schreibt man auch nicht mit "p" oder doch? :D

    soll ich dir meine posts zur rechschreibkorrektur schicken? willst du dir das wirklich antun? :grinsen:

    _()_

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    • 27. Dezember 2011 um 21:17
    • #121
    sumedhâ:


    ...suboptimal, schreibt man auch nicht mit "p" oder doch? :D


    Doch: suboptimal 8)

    sumedhâ:

    soll ich dir meine posts zur rechschreibkorrektur schicken? willst du dir das wirklich antun? :grinsen:

    _()_

    Nein, aber wo hast du das gepostet?

  • sumedhâ
    Gast
    • 27. Dezember 2011 um 21:19
    • #122

    was bedeutet das?

    _()_

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    • 27. Dezember 2011 um 21:20
    • #123
    sumedhâ:

    was bedeutet das?

    _()_

    Entsagung :D

  • Kusala
    Gast
    • 27. Dezember 2011 um 21:22
    • #124
    Askan:

    Ich denke, spästestens ab dem Zeitpunkt, an dem man realisiert, dass die Demenz eintritt, ist dieses Vorgehen für einen Buddhisten, der wirkliche Erleuchtung sucht, fast schon eine Pflicht?

    Wenn man Stromeingetretener ist, magst Du sogar recht haben. Da gibt es eh nur noch höchstens 7 Leben. Aber vielleicht nimmt man sich die Chance keine weiteren Leben mehr zu "brauchen". ;)

    Aaaaaber, diejenigen die nicht eine Stufe der Heiligkeit "erklommen" haben, denen rate ich zur Vorsicht. Alleine eine Todes-sehn-Sucht kann fatale karmische Folgen haben. Man bedenke auch, dass die gleiche Brühe dann nur weiter gehen könnte.
    Oder noch schlimmer, erst mal so schnell keine menschliche Existenz mehr in Aussicht ist.
    Man sollte jede Sekunde des Lebens nutzen um karmische Verwicklungen zu Ende wirken zu lassen. Dazu gehören event. auch Krankheiten.

    Nur meine Meinung (bitte keine Wieder-geburtsdiskussion ...... alles nur unpersönliche Prozesshaftigkeiten)

    Liebe Grüße
    Kusala

  • sumedhâ
    Gast
    • 27. Dezember 2011 um 21:22
    • #125
    TMingyur:
    sumedhâ:

    was bedeutet das?

    _()_

    Entsagung :D


    Danke :) ist das chinesisch?

    brauchts du immer eselbrücken ?

    _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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