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  1. Buddhaland Forum
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perfektionismus und neurose

  • zenbo
  • 23. August 2011 um 14:23
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
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    • 24. August 2011 um 05:24
    • #76
    Maybe Buddha:


    glaube führt zu zweifel führt zu leiden...


    Kommt darauf an was du glaubst.

  • accinca
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    • 24. August 2011 um 05:31
    • #77
    Maybe Buddha:

    Wenn du immer auf dem Weg bleibst kommt das Ziel irgendwann.


    Dazu müßte man aber zuvor erst einmal auf den richtigen
    Weg kommen und das kann man nach meiner Meinung erst
    in dem Moment, in dem das Ziel klar wird.

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    • 24. August 2011 um 07:03
    • #78

    Ich finde das ist ein lustiger Thread.


    Grüße
    TM

  • accinca
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    • 24. August 2011 um 10:17
    • #79
    TMingyur:

    Ich finde das ist ein lustiger Thread.TM


    Das mag sein, trotzdem gibt es auch einen gewissen Hintergrund
    und der liegt auch in den Lehrreden selber. Und zwar gibt es dort
    ja den achtfachen höheren Pfad der mit rechter höherer Erkenntnis
    erst sicher zum Ziel führt und es gibt den in M 24 beschriebenen
    sog. "Reinheitspfad" der mangels höheren Erkenntnisvermögen erst
    bei der Reinheit der Tugenden beginnt und erst in den letzten
    Etappen zur Erkenntnis führt, was zuvor aber noch nicht sicher ist.
    Sicherheit gibt es erst ab Stromeintritt.

  • zenbo
    Gast
    • 24. August 2011 um 10:27
    • #80
    accinca:
    TMingyur:

    Ich finde das ist ein lustiger Thread.TM


    Das mag sein, trotzdem gibt es auch einen gewissen Hintergrund
    und der liegt auch in den Lehrreden selber. Und zwar gibt es dort
    ja den achtfachen höheren Pfad der mit rechter höherer Erkenntnis
    erst sicher zum Ziel führt und es gibt den in M 24 beschriebenen
    sog. "Reinheitspfad" der mangels höheren Erkenntnisvermögen erst
    bei der Reinheit der Tugenden beginnt und erst in den letzten
    Etappen zur Erkenntnis führt, was zuvor aber noch nicht sicher ist.
    Sicherheit gibt es erst ab Stromeintritt.

    Alles anzeigen

    und da fliesst es dann nur noch, (flowerlebniss)!! menschliche schwächen? umflossen!

    lg zenbo

  • Maybe Buddha
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    6. August 2011
    • 24. August 2011 um 11:51
    • #81
    accinca:
    Maybe Buddha:


    glaube führt zu zweifel führt zu leiden...


    Kommt darauf an was du glaubst.

    Ja natürlich. Wenn man an das glaubt was der Wahrheit entspricht wird durch näheres betrachten irgendwann wissen bzw Erkenntnis daraus. Aber wozu irgendwas glauben bevor man es nicht geprüft hat? Nicht dran glauben heisst ja nicht ablehnen.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • accinca
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    • 24. August 2011 um 16:54
    • #82
    Maybe Buddha:

    Aber wozu irgendwas glauben bevor man es nicht geprüft hat?

    Kommt auch darauf an was es ist.

    Maybe Buddha:


    Nicht dran glauben heisst ja nicht ablehnen.


    Nicht glauben, heißt nicht für möglich halten und das hat,
    je nachdem was es ist, u.U. erhebliche Konsequenzen.

    Wenn z.B. ein Bauer es gar nicht für möglich halten
    würde, das seine Arbeit und Mühe eine Frucht bringen
    könnte, würde er sich dann auch die gleiche Mühe machen?
    Deswegen sagt der Buddha es sei falsche Ansicht nicht an
    die Früchte guter und schlechter Taten zu glauben. Gute
    und heilsame Taten seien nicht nutzlos getane Taten. Mit
    dem Tode sei nicht schon automatisch alles aus und erledigt.

  • hedin
    Gast
    • 24. August 2011 um 17:32
    • #83

    Ist glauben gleich Glaube ?

    Was ist der Unterschied zwischen dem Glauben im religiösen Sinn und dem Glauben im alltäglichen Sinn.
    Oder gibt es da keinen Unterschied.

    hedin

  • Hanzze
    Gast
    • 24. August 2011 um 17:47
    • #84

    Hmm, was glaubst du? *schmunzel*

  • Hanzze
    Gast
    • 24. August 2011 um 17:50
    • #85

    Hier gibt's ein Thema dazu: Was heißt da Vertauen? Ich glaub nix! *schmunzel*

  • Maybe Buddha
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    • 24. August 2011 um 19:14
    • #86
    accinca:
    Maybe Buddha:

    Aber wozu irgendwas glauben bevor man es nicht geprüft hat?

    Kommt auch darauf an was es ist.

    Maybe Buddha:


    Nicht dran glauben heisst ja nicht ablehnen.


    Nicht glauben, heißt nicht für möglich halten und das hat,
    je nachdem was es ist, u.U. erhebliche Konsequenzen.

    Wenn z.B. ein Bauer es gar nicht für möglich halten
    würde, das seine Arbeit und Mühe eine Frucht bringen
    könnte, würde er sich dann auch die gleiche Mühe machen?
    Deswegen sagt der Buddha es sei falsche Ansicht nicht an
    die Früchte guter und schlechter Taten zu glauben. Gute
    und heilsame Taten seien nicht nutzlos getane Taten. Mit
    dem Tode sei nicht schon automatisch alles aus und erledigt.

    Alles anzeigen

    Ich mein ja nicht "Nicht-glauben". Sondern das etwas nicht zu glauben ja eben nicht gleich "Nichtglauben" ist.

    Ich rede davon etwas für möglich zu halten, aber es weder zu glauben, noch es nicht zu glauben sondern es einfach so stehen lassen.

    Wennich etwas nicht beweisen kann, aber auch nicht das gegenteil beweisen kann, bracuh ich mich ja nicht an einen glauben zu hängen.
    Wenn ich etwas nicht beweisen kann, aber sehr viel dafür spricht, mehr als dagegen spricht (zum beispiel weil jemand der mich nie belogen hat, etwas sagt, zb Buddha), dann kann es auch sein das ich etwas glaube...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • xxx
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    • 24. August 2011 um 19:22
    • #87

    Lieber Hanzze

    Ein schöner Aufsatz, vor allem der erste Teil. Der zweite Teil na ja:

    Zitat

    Akusalo dhamma kusalassa dhammassa upanissaya paccayena paccayo – unheilsame mentale Faktoren können die Formation von heilsamen mentalen Faktoren fördern.“

    Mit diesem Satz eine mögliche Verehrung von Dhammalehrern zu begründen oder gar gut zu heissen kann ich ganz und gar nicht nachvollziehen. Es ist einzig Dhamma, welches - wenn überhaupt - verehrungswürdig wäre, sicher nicht ein Lehrer (auch wenn er noch so eine nette Stimme hat).

    Ein Lehrer der Anhaftung (welcher Art auch immer) unterstützt kann kein guter Lehrer sein, erst recht nicht wenn er "Ausreden" sucht um eine mögliche Anhaftung der Schüler an seine eigene Person zu unterstützen. Hier keimt in mir unweigerlich der Verdacht, der Autor wäre nicht abgeneigt selber verehrt zu werden. Was sein Karma nicht unbedingt positiv beeinflussen würde.

    So muss ich leider erkennen, dass auch dieser sogenannte Lehrer auf dem Dhamma noch nicht weit genug ist um (mein) Lehrer zu sein.

    Gruss Bakram

  • Kusala
    Gast
    • 24. August 2011 um 19:29
    • #88

    Dazu passend:

    Das Gleichnis vom Kernholz I

    ()

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    • 24. August 2011 um 19:57
    • #89
    sumedhâ:
    TMingyur:

    Erstens: Wo sagt er das?


    hätte ich schon geschrieben, aber ich bin nicht so kanon fest :)

    TMingyur:

    sondern es wird etwas abgelegt am Ende des Weges.


    man schleppt also alles immer so mit bis ans ende des weges? :oops: nö.....oder.........?

    _()_

    Genau, man schleppt die gesamte Last der Leidenschaften mit sich rum. Alles gilt es abzuwerfen.


    Grüße
    TM

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    • 24. August 2011 um 19:58
    • #90
    Maybe Buddha:
    TMingyur:

    Erstens: Wo sagt er das?
    Zweitens: Ein "Ziel am Ende des Weges" bedeutet ja nicht, dass da etwas zusätzliches erlang werden würde. Dem ist ja auch nicht so, sondern es wird etwas abgelegt am Ende des Weges.


    Grüße
    TM


    Also würdest du sagen (bzw weisst ob der Buddha das so sieht) das wir die Buddhanatur alle schon in uns tragen, nur ist sie verdeckt durch den ganzen Krempel und Dreck (Verblendung, Gier, Hass, Vorstellungen, Unterscheidungen etc)?

    Nein, das würde ich nicht sagen.


    Grüße
    TM

  • Hanzze
    Gast
    • 24. August 2011 um 20:01
    • #91

    Bevor er dahin geschieden ist hat er noch ganz wichtige Dinge auf den Punkt gebracht. *schmunzel* Auch wo man alles findet (was manchmal nicht da sein soll)

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. August 2011 um 20:11
    • #92
    TMingyur:

    Genau, man schleppt die gesamte Last der Leidenschaften mit sich rum. Alles gilt es abzuwerfen.

    das ist mir schon klar, aber warum bis zum "ende des weges" es mitschleppen um es dort erst abzulegen, das verstehe ich eben nicht....und finde es überaus unökonomisch :)

    hier der zusammenhang

    TMingyur:
    sumedhâ:


    wo sprech ich von "Übung" ?


    Ach, ich vergaß dass ihr Zennies ja gar nicht übt sondern gleich Buddha seid, wenn euch jemand sagt, dass ihr euch das ruhig gestatten könnt.

    sumedhâ:


    wenn nicht jeder schritt auf dem weg ausdruck des zieles ist dann ist die ganze geherei und der weg reine ABM und ich schiele permanent nach eine ziel .
    so mein verständniss.


    Niemand zwingt dich auf ein ziel zu schielen. "Der Weg als Ausduck des Zieles" ... ja die Zennies, ich kenn euch schon.

    Wenn jeder Schritt auf dem Weg Ausdruck des Zieles wäre, dann wäre das Ziel mit dem ersten Schritt auf dem Weg bereits erreicht. Warum? Weil das Ziel bereits realisiert sein muss, damit es sich ausdrücken kann. So ist es aber nicht gemäß der Lehre des Buddha.
    Grüße
    TM

    Alles anzeigen

    diese verallgemeinerungen a la "ihr zennies"...."ich kenn euch schon" zu welcher kathegorie "rede" gehören sie denn?
    nur zur kenntnisnahme ich bin nur das was ich bin....sonnst nix..... :grinsen:

    _()_

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    • 24. August 2011 um 20:18
    • #93
    sumedhâ:
    TMingyur:

    Genau, man schleppt die gesamte Last der Leidenschaften mit sich rum. Alles gilt es abzuwerfen.

    das ist mir schon klar, aber warum bis zum "ende des weges" es mitschleppen um es dort erst abzulegen, das verstehe ich eben nicht....und finde es überaus unökonomisch :)

    Es wird ja weniger:

    Zitat

    samyojana

    'Fesseln'. Es gibt 10 die Wesen ans Dasein kettende Fesseln, nämlich:


    Persönlichkeitsglaube (sakkāya-ditthi, siehe ditthi),
    Zweifelsucht (siehe vicikicchā),
    Hängen an Regeln und Riten (sīlabbata-parāmāsa; upādāna, 3),
    Sinnliches Begehren (siehe kāma-rāga),
    Groll (vyāpāda),
    Begehren nach Feinkörperlichkeit (rūpa-rāga),
    Begehren nach dem Unkörperlichen (arūpa-rāga),
    Dünkel (siehe māna),
    Aufgeregtheit (siehe uddhacca),
    Unwissenheit (siehe avijjā).


    Die ersten 5 von diesen heißen 'niedere Fesseln' (orambhāgiya-samyojana), da sie an die Sinnenwelt ketten;

    die letzten 5 'höhere Fesseln' (uddhambhāgiya-samyojana), da sie an die Feinkörperliche oder Unkörperliche Welt fesseln.

    (A.IX.67-68; A.X.13; D.33 u. a.)


    Wer frei ist von 1-3, ist ein Sotāpan, d.i. ein in den (zum Nirwahn führenden) 'Strom Eingetretener'. Wer neben diesen auch 4 und 5 in ihrer gröberen Form überwunden hat, ist ein Sakādāgamī, d.i. ein 'Einmalwiederkehrender' (zur Sinnenwelt). Wer vollkommen befreit ist von 1-5, ist ein Anāgāmī, d.i. ein 'Niewiederkehrender' (zur Sinnenwelt). Wer von allen 10 Fesseln befreit ist, ist ein Arahat, d.i. ein Vollkommener Heiliger. Ausführl. über die Edlen Jünger siehe ariya-puggala.

    Alles anzeigen


    sumedhâ:


    hier der zusammenhang
    ...
    diese verallgemeinerungen a la "ihr zennies"...."ich kenn euch schon" zu welcher kathegorie "rede" gehören sie denn?
    nur zur kenntnisnahme ich bin nur das was ich bin....sonnst nix..... :grinsen:

    _()_

    Wie wärs mit "unterscheidender Rede". Wenn zennie für dich ein Schimpfwort ist, dann nehme ich es natürlich zurück.


    Grüße
    TM

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. August 2011 um 20:37
    • #94
    TMingyur:

    Wie wärs mit "unterscheidender Rede".


    so wird es nix... da schleppst und schlepsst bis zum weges ende....boa....dazu braucht man kondition

    Zitat

    Wenn zennie für dich ein Schimpfwort ist, dann nehme ich es natürlich zurück.


    wie kommst du drauf? ich habe nach der art der "rede" gefragt weil du in dem humor thread doch so exakte definitionen gegeben hast.

    die eigentliche frage hast du wohl übersehen.....

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    • 24. August 2011 um 21:34
    • #95
    sumedhâ:
    TMingyur:

    Wie wärs mit "unterscheidender Rede".


    so wird es nix... da schleppst und schlepsst bis zum weges ende....boa....dazu braucht man kondition

    Zitat

    Wenn zennie für dich ein Schimpfwort ist, dann nehme ich es natürlich zurück.


    wie kommst du drauf? ich habe nach der art der "rede" gefragt weil du in dem humor thread doch so exakte definitionen gegeben hast.

    die eigentliche frage hast du wohl übersehen.....

    Welche Frage?

    Wenn ich einen Apfel sehe und sage "das ist ein Apfel" was für eine Rede ist das dann? unterscheidende Rede oder?


    Grüße
    TM

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    • 24. August 2011 um 21:36
    • #96
    sumedhâ:
    TMingyur:

    Wie wärs mit "unterscheidender Rede".


    so wird es nix... da schleppst und schlepsst bis zum weges ende....boa....dazu braucht man kondition

    Ich habe dir doch dargestellt dass die Last weniger wird auf dem Weg. Haste nicht verstanden, was?

    du spürst die deinige nich mal, oder?

    Grüße
    TM

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. August 2011 um 21:49
    • #97
    TMingyur:
    sumedhâ:


    so wird es nix... da schleppst und schlepsst bis zum weges ende....boa....dazu braucht man kondition

    Ich habe dir doch dargestellt dass die Last weniger wird auf dem Weg. Haste nicht verstanden, was?

    du spürst die deinige nich mal, oder?

    Grüße
    TM

    TMingyur:

    Ein "Ziel am Ende des Weges" bedeutet ja nicht, dass da etwas zusätzliches erlang werden würde. Dem ist ja auch nicht so, sondern es wird etwas abgelegt am Ende des Weges.

    Grüße
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    • 24. August 2011 um 21:51
    • #98

    Und warum ignorierst du das?

    Betreff: perfektionismus und neurose

    sumedhâ:
    TMingyur:

    Genau, man schleppt die gesamte Last der Leidenschaften mit sich rum. Alles gilt es abzuwerfen.

    das ist mir schon klar, aber warum bis zum "ende des weges" es mitschleppen um es dort erst abzulegen, das verstehe ich eben nicht....und finde es überaus unökonomisch :)

    Es wird ja weniger:

    Zitat

    samyojana

    'Fesseln'. Es gibt 10 die Wesen ans Dasein kettende Fesseln, nämlich:


    Persönlichkeitsglaube (sakkāya-ditthi, siehe ditthi),
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    Hängen an Regeln und Riten (sīlabbata-parāmāsa; upādāna, 3),
    Sinnliches Begehren (siehe kāma-rāga),
    Groll (vyāpāda),
    Begehren nach Feinkörperlichkeit (rūpa-rāga),
    Begehren nach dem Unkörperlichen (arūpa-rāga),
    Dünkel (siehe māna),
    Aufgeregtheit (siehe uddhacca),
    Unwissenheit (siehe avijjā).


    Die ersten 5 von diesen heißen 'niedere Fesseln' (orambhāgiya-samyojana), da sie an die Sinnenwelt ketten;

    die letzten 5 'höhere Fesseln' (uddhambhāgiya-samyojana), da sie an die Feinkörperliche oder Unkörperliche Welt fesseln.

    (A.IX.67-68; A.X.13; D.33 u. a.)


    Wer frei ist von 1-3, ist ein Sotāpan, d.i. ein in den (zum Nirwahn führenden) 'Strom Eingetretener'. Wer neben diesen auch 4 und 5 in ihrer gröberen Form überwunden hat, ist ein Sakādāgamī, d.i. ein 'Einmalwiederkehrender' (zur Sinnenwelt). Wer vollkommen befreit ist von 1-5, ist ein Anāgāmī, d.i. ein 'Niewiederkehrender' (zur Sinnenwelt). Wer von allen 10 Fesseln befreit ist, ist ein Arahat, d.i. ein Vollkommener Heiliger. Ausführl. über die Edlen Jünger siehe ariya-puggala.

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    Grüße
    TM

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. August 2011 um 22:22
    • #99
    TMingyur:

    Und warum ignorierst du das?


    ich habs nicht gesehen.

  • Grund
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    • 24. August 2011 um 22:32
    • #100
    sumedhâ:
    TMingyur:

    Und warum ignorierst du das?


    ich habs nicht gesehen.


    Oki, kein Problem. Meine erste Formulierung war etwas irreführend, deswegen die Ergänzung mit den einzelnen Fesseln und "Erlangungsstufen", die ja eigentlich "Ablegungs-Stufen" oder "Loslass-Stufen" oder "Wegwerf-Stufen" sind.

    Sooo viele Greifärmchen, die werden nicht müde zu greifen, auch nach alldem, was Angenehmes auf dem Weg und durch den Weg sich ergibt. Aber alle müssen sie verdorren, austrocknen und abfallen wie welkes Laub im Herbst von den Bäumen.


    Grüße
    TM

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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