1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Zwei Aspekte von Nibbāna - und die Daseinsgruppen

  • Hanzze
  • 29. Juli 2011 um 17:51
  • Zum letzten Beitrag
  • Dassana
    Punkte
    555
    Beiträge
    106
    Mitglied seit
    24. Juli 2011
    • 30. Juli 2011 um 12:28
    • #26
    Kusala:

    Welchen Pfad und Stufenweg meinst Du? Nicht das wir aneinander vorbei reden.

    Meinst Du den (interdynamischen) edlen Achtfachen Pfad?


    Wo hat der 8fache Pfad Stufen? :roll: Nein, wir mißverstehen uns.

    Hier:
    http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/3985.html?p=4

    aber auch hier:

    http://www.tantra-tradition.de/19.html


    oder hier:
    Roesler, Ulrike:
    Der buddhistische Stufenweg bei den bKa'-gdams-pa : indische und tibetische Traditionen im dPe chos des Po-to-ba Rin-chen-gsal / Ulrike Roesler. - Wiesbaden : Ludwig Reichert Verlag, 2010. - ca. 740 S. : Ill.
    Hochschulschrift. Teilw. zugl.: Habil.-Schr.
    ISBN 978-3-89500-724-8

    aber auch hier
    Vipassana und die Jhānas

    Code
    Bhikkhu Bodhi
    All meditators reach the supramundane paths and fruits through the development of wisdom (panna)--insight into the three characteristics of impermanence, suffering, and non-self. However, they differ among themselves in the degree of their development of concentration (samadhi). Those who develop insight without a basis of jhana are called practitioners of bare insight (sukkhavipassaka). When they reach the path and fruit, their path and fruit cittas occur at a level corresponding to the first jhana.
    
    
    Those who develop insight on the basis of jhana attain a path and fruit which corresponds to the level of jhana they had attained before reaching the path. The ancient teachers advance different views on the question of what factor determines the jhana level of the path and fruit. One school of thought holds that it is the basic jhana (padakajjhana), i.e., the jhana used as a basis for concentrating the mind before developing the insight that culminates in attainment of the supramundane path. A second theory holds that the jhana level of the path is determined by the jhana used as an object for investigation by insight, called the comprehended jhana (sammasitajjhana). Still a third school of thought holds that when a meditator has mastered a range of jhanas, he can control the jhana level of the path by his personal wish or inclination (ajjhasaya).
    
    
    Nevertheless, no matter what explanation is adopted, for bare insight meditator and jhana meditator alike, all path and fruition cittas are considered types of jhana consciousness. They are so considered because they occur in the mode of closely contemplating their object with full absorption, like the mundane jhanas, and because they possess the jhana factors with an intensity corresponding to their counterparts in the mundane jhanas. The supramundane jhanas of the paths and fruits differ from the mundane jhanas in several important respects. First, whereas the mundane jhanas take as their object some concept, such as the sign of the kasina, the supramundane jhanas take as their object Nibbana, the unconditioned reality. Second, whereas the mundane jhanas merely suppress the defilements while leaving their underlying seeds intact, the supramundane jhanas of the path eradicate defilements so that they can never again arise. Third, while the mundane jhanas lead to rebirth in the fine-material world and thus sustain existence in the round of rebirths, the jhanas of the path cut off the fetters binding one to the cycle and thus issue in liberation from the round of birth and death. Finally, whereas the role of wisdom in the mundane jhanas is subordinate to that of concentration, in the supramundane jhanas wisdom and concentration are well balanced, with concentration fixing the mind on the unconditioned element and wisdom fathoming the deep significance of the Four Noble Truths.

    Der Thervadda unterläßt mit dieser Methode die Erklärung für die Erfahrung, die Gautama direkt unterm Bodhibaum erfahren hat. Seine direkte Beschreibung ist nicht mit den Jhānas in Einklang zu bringen. Die Jhānas sind Früchte seines 7 jährigen Umherirrens und werden irrtümlich als notwendig gehalten weil Gautama sie im Anupada Sutta aufzählt. Diese Zustände sind hiduistische Meditationstechnik

    [Die vier feinkörperlichen Jhanas (rūpajjhāna) werden so genannt, weil sie im Körper lokalisierbar sind und Entsprechungen im Alltagserleben haben:

    Pathamajjhāna, Hinwendung des Geistes
    Dutiyajjhāna, innere Beruhigung
    Tatiyajjhāna, Gleichmut
    Catutthajjhāna, Reinheit der Achtsamkeit

    Die vier formlosen oder unkörperlichen Jhanas sind die folgenden:

    Raumunendlichkeit, ākāsanañcayatana
    Bewußtseinsunendlichkeit, viññānañcâyatana
    Nichtsheit, ākiñcaññâyatana
    Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung, nevasaññā-nasaññayatana]

    . Das Anupada Sutta taucht etwa 400 nach Chr im Kanon auf. Wo kam es wohl her, oh Wunder?

    Wie beschränkt ist die Einsicht, die die Geschäftigkeit der Ameise über den Gesang der Heuschrecke erhebt. ~ Khalil Gibran

  • Onyx9
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 12:42
    • #27
    Mabuttar:

    Es ist wahrscheinlich noch bei mir ein starkes Stück an Anhaftung aber irgendwie ist für das Nibbana bei Lebzeiten völlig erstrebenswert, aber der Gedanke, da wäre eine Wiedergeburt nach diesem Leben und meine Praxis würde dieses Leben verhindern oder einen Bewusstseinstrom zum verschwinden bringen spornt mich nicht so richtig an.

    Wenn es doch eine Alternative zum Daseinskreislauf gebe.... Für mich ist die buddhistische Lehre völlig ok, alles wunderbar, aber dieser Punkt ein Nibbana nach dem Tod in dem sich alle Skhandas "auflösen" damit kann ich noch gar nichts anfangen.

    Ja obwohl es dasselber (am Ende) zwar bedeutet wäre mir lieber es gibt keine Wiedergeburt und daher noch logischer nicht an sich selbst anzuhaften da sich eh alles auflöst. Aber die Lehre, eine Wiedergeburt gibt es und diese ist zu verhindern hm.. .

    Oder wenn am Ende wenigstens ne Art Geistsuppe von Unbewusstem oder so übrig bleiben sollte ok.
    Schwieg Buddha nicht zu dem Verbleib eines Erwachten nach dem Tod? Oder lehrte er tatsächlich, was mit einem Erwachten beim Tod und nach dem Tod geschieht ?

    Lieber Mattubar, :)

    Keine Sorge- Bewußtsein bleibt. Zumindest im Zustand der Erleuchtung. Und darüber "hinaus".
    Was "dann" das geschieht: wenn "das Auge jenes Auge erblickt das es anblickt " , darüber sollte man nicht nachdenken.

  • Kusala
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 12:49
    • #28
    Dassana:

    Wo hat der 8fache Pfad Stufen? :roll:

    Brauchst nicht die Augen zu verdrehen. Mir ist klar, dass es kein Stufenweg ist :)

    Dassana:

    Hier:
    http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/3985.html?p=4

    aber .....


    Ok., also für mich nicht von Relevanz.

    Dassana:

    Seine direkte Beschreibung ist nicht mit den Jhānas in Einklang zu bringen. Die Jhānas sind Früchte seines 7 jährigen Umherirrens und werden irrtümlich als notwendig gehalten weil Gautama sie im Anupada Sutta aufzählt. Diese Zustände sind hiduistische Meditationstechnik

    Gehe ich mit Dir konform. Zum "Erwachen"braucht man die Jhanas nicht unbedingt. Gut ist wenn man sie "beherrscht" um die "Früchte" auszukosten.
    Auch sind sie ein guter Ausgangspunkt für die Durchschauung (Vipassana). Der Buddha verwies immer wieder auf die Vorzüge der Jhanas.

    Dassana:

    Wo kam es wohl her, oh Wunder?

    Wer hat es erfunden?

    Riccola?? :)

  • Onyx9
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 12:51
    • #29

    Liebe/r Dassana,

    Deine Ausführungen sind interessant, aber wenig übersichtlich, um Deinen Gedankengängen folgen zu können.
    Lass etwas Vorsicht walten, denn Hochmut kommt gewöhnlich vor dem Fall. ( HansguckindieLuft)
    Und obwohl wir fallen ( lassen ) sollten, unseres Selbst ledig, so doch nicht in der Art wie die überreife Pflaume auf die matschige Streuobstwiese.

    Gasshô

  • Dassana
    Punkte
    555
    Beiträge
    106
    Mitglied seit
    24. Juli 2011
    • 30. Juli 2011 um 13:17
    • #30
    Kusala:

    Wer hat es erfunden?

    Riccola??


    Zwischen 400 und 800 nach Chr. gibt es eine Phase der Wiedererstarkung des Buddhismus in Indien. Die Puranas werden redigiert und die Brahmanen hatten großes Interesse, den Buddhismus zu "hinduisieren", da der indische König sich mit Buddhismus beschäftige. Shankara der Ältere (der jüngere ist 400 Jahre später), einer der wichtigsten Philosophen, bereitet den Buddhismus systematisch für dem König auf. Es ist der Anfang der tantrischen Philosophie. Shankara entdeckt Parallelen zwisch buddhistischer und hinduistischer Meditation. Er schreibt sein Wortgleiches Dharma Shastra nieder.
    Das DharmaShastra wird umgemodelt, man nimmt an von Mönchen der Pudgalavāda (hier besonder die Sammatiya) wurde es ins Sasnkrit als Anupada Sutra übersetzt und ins Pali rückübersetzt, bei gleichzeitiger typischer Umschreibung von Personen und Orten.

    Wie beschränkt ist die Einsicht, die die Geschäftigkeit der Ameise über den Gesang der Heuschrecke erhebt. ~ Khalil Gibran

  • Dassana
    Punkte
    555
    Beiträge
    106
    Mitglied seit
    24. Juli 2011
    • 30. Juli 2011 um 13:19
    • #31
    Onyx9:

    Liebe/r Dassana,

    Deine Ausführungen sind interessant, aber wenig übersichtlich, um Deinen Gedankengängen folgen zu können.
    Lass etwas Vorsicht walten, denn Hochmut kommt gewöhnlich vor dem Fall. ( HansguckindieLuft)
    Und obwohl wir fallen ( lassen ) sollten, unseres Selbst ledig, so doch nicht in der Art wie die überreife Pflaume auf die matschige Streuobstwiese.

    Gasshô


    Muß ich mich Dir anpassen? Du projizierst.

    Wie beschränkt ist die Einsicht, die die Geschäftigkeit der Ameise über den Gesang der Heuschrecke erhebt. ~ Khalil Gibran

  • Onyx9
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 15:50
    • #32

    In diesem Sommerloch haben sich sämtliche Aggro-Brummer in Buddhaland versammelt.
    Sollen sie sich doch gegenseitig stechen.

  • Dassana
    Punkte
    555
    Beiträge
    106
    Mitglied seit
    24. Juli 2011
    • 30. Juli 2011 um 16:01
    • #33
    Onyx9:

    In diesem Sommerloch haben sich sämtliche Aggro-Brummer in Buddhaland versammelt.
    Sollen sie sich doch gegenseitig stechen.

    Hier ein Schokolädchen :idea::arrow:

    Zitat

    Die Provokation der Feindesliebe
    "Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen (Lk 6,27f.). In diesen Tagen ist dieser Gedanke weniger ein Gegenstand wohlfeiler Predigten. Dort vermag er, ausgesprochen in einem heimeligen Kirchraum, nicht immer aufzuwühlen oder zu verstören. Lieben, nun gut, das mag bedeuten, dass man über manchen Fehler großzügig hinwegsieht, der einem sonst auf die Nerven geht. Mal fünfe gerade sein lassen. Und außerdem: Wer kann schon von sich behaupten, dass er über ein größeres Arsenal an Feinden verfügt, die ihm womöglich gut alttestamentarisch mit dem Psalmisten gesprochen nach dem Leben trachten?

    Gestern war das anders, bei Licht besehen. Gestern drang dieser Gedanke der Feindesliebe mit voller Wucht in die Bilder ein, die da aus Pakistan über das Internet in unsere Köpfe drangen.


    Dem Vernehmen nach hielt sich die amerikanische Außenministerin Hilary Clinton die Augen zu, als der tödliche Schuss auf Osama bin Laden abgefeuert wurde. Vielleicht war dieser Reflex ein Ausdruck einer Ahnung, auf welch schmalem ethischen Grat sich die amerikanische Regierung bewegte. Ohnehin mag sich der normale Bürger die Situation kaum vorstellen, wie Livebilder dieser Operation ins Weiße Haus übertragen wurden. Mit viel Befremden reagierten Menschen hierzulande auf die Bilder jubelder Amerikaner, die den Tod bin Ladens, ohne Zweifel ein Terrorist, der große Schuld auf sich geladen hatte, auf den Straßen Washingtons bejubelten. Die Facebookseite "Bin laden ist tot" soll innerhalb kürzester Zeit etwa eine Viertelmillion Unterstützer gefunden haben, heißt es. Und hinter der Geste des Entsetzens der amerikanischen Außenministerin mag für einen Sekundenbruchteil die Erkenntnis aufgeblitzt sein, dass da kein Monster, sondern immer noch ein Mensch getötet worden war. Ist das ein unzulässiger naiver Gedanke?
    Der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses, der Republikaner Mike Rogers, sagte, Ziel müsse es sein, einerseits „die Würde Osama bin Ladens - wenn er eine hatte - zu wahren“, weil die USA sonst „Probleme an anderen Orten der Welt entzünden“ könnten; andererseits müsse genügend Beweismaterial veröffentlicht werden, „damit die Leute Vertrauen haben, dass es Osama bin Laden war“, der getötet wurde. Damit spielt er auf die Überlegungen der amerikanischen Regierung an, Bilder des toten Terroristen zu veröffentlichen. Allerdings irrt Rogers in einem Punkt: Auch ein Terrorist hat eine Würde, wie jeder Mensch auf der Welt eine Würde hat - unabhängig davon, wie grausam er ist, unabhängig davon, wieviel Schuld und Verbrechen er auch immer auf sich geladen hat. Das muss eine Kulturnation wissen, erst recht eine, die sich auf die Werte des Christentums bezieht. Es mag eine Provokation sein, einem Tyrannen, einem Terroristen Würde zuzuerkennen. Christen haben aber keine andere Wahl. Denn das ist die Mitgift des Karfreitags, wo Christen jedes Jahr an die Provokation erinnert werden, dass Jesus nämlich seinen Henkern ihre Würde nicht abgesprochen hat. Anders wäre der Ausbruch aus dem Teufelskreis der Gewalt, also das, was Christen als den Kern ihres Glaubens bekennen, nicht möglich gewesen.

    Christen dürfen durchaus erleichtert und auch dankbar sein, wenn durch den Tod eines Terroristen - als "ultima ratio" wohlgemerkt - eine kleine Chance für mehr Frieden in der Welt bestehen sollte. Dennoch bleibt die Trauer angesichts eines Menschen, der sein Leben der Gewalt verschrieben, die Religion als Geisel genommen und so sein Leben verwirkt hat. Dies ist niemals ein Grund zur Freude - erst Recht nicht zur Schadenfreude.

    Wie beschränkt ist die Einsicht, die die Geschäftigkeit der Ameise über den Gesang der Heuschrecke erhebt. ~ Khalil Gibran

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 30. Juli 2011 um 16:30
    • #34
    Kusala:
    Dassana:

    Wo hat der 8fache Pfad Stufen? :roll:


    Brauchst nicht die Augen zu verdrehen. Mir ist klar, dass es kein Stufenweg ist :)


    Der achtfache rechte Pfad hat 8 Stufen bzw. Glieder oder Schritte nenne sie wie du willst.
    Und natürlich kommen die ersten Stufen Glieder oder Schritte auch zuerst. Ohne rechter
    Ansicht und Gesinnung die daraus entspringt, das Lassen schlechter Taten in Gedanken,
    in Werken und Worten kannst du die oberen Stufen bis Samādhi vergessen.
    Wer glaubt er könne die ersten Stufen überspringen und gleich mit samādhi
    beginnen kann es gleich vergessen. Auch deswegen ist es ein Stufenweg, was
    natürlich in der Praxis nicht bedeutet, daß die Stufen nicht relativ wäre. So heißt
    es in der Lehre ganz am Anfang gewinnt er rechte Ansicht (sonst geht garnichts)
    Wie aber gewinnt er "rechte Ansicht"? Falsche Ansicht erkennt er als falsche Ansicht,
    rechte Ansicht erkennt er als rechte Ansicht: so gewinnt er rechte Ansicht. Ohne rechte
    Ansicht gibt es auch kein rechtes Sinnen und Trachten und ohne das keine Übung
    in rechter Rede, rechte Tat in Gedanken, Worten und Taten usw. Der Buddha hat das
    doch in vielen Reden ganz klar dargelegt wie der achtfache edle Pfad sich auf sich
    selber aufbaut.

  • Kusala
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 16:54
    • #35

    Verzeih accinca, dass ich Dir da widerspreche.

    Der Ausgangspunkt für die meisten ist leider nicht rechte Erkenntnis, sondern ein Leidensdruck (dukkha).

    Achtsamkeit wird trainiert. Mit stetiger Achtsamkeit kommt Erkenntnis. Aber da fällt meist nur Groschen für Groschen. Mit dieser Erkenntnis entsteht immer mehr rechte Ansicht usw. und der Blick verändert sich und mit diesem neuen Blick schaut man sich das Ganze wieder an.

    Sila-Samadhi-Panna und das ganze interdynamisch. Miteinander, durcheinander, mal einzeln die einzelnen Glieder, mal alle zusammen.

    Bei jeder neuen durchdrungenen Erkenntnis sieht der Pfad ein wenig ander aus. Durch Übung und perfektionieren der Sila steigt die Achtsamkeit. Ein immer besserer Ausgangspunkt für die Medi. Dadurch immer mehr Erkennen/Durchschauen. Auch die Medi verändert sich durch immer mehr Erkennen usw., usf.

    Wenn man erst einmal darauf wartet bis die Silas perfektioniert sind, bis man sich zum meditieren hinsetzt....... nun ja, das kann mehrere Leben dauern. Dieser Idee ist ja leider auch P.D. damals verfallen und hat damit viele seiner Schüler ausgebremst.

    Die Silas werden immer besser, je mehr Erkenntnis auch in der Medi aufsteigt/"durchschaut wird wie die Dinge denn wirklich funktionieren" usw.

    Es geht leider nicht 3 Tage sila üben, dann 3 Tage meditieren, dann Erleuchtung.
    Kann natürlich funktionieren, wenn es karmisch passt, ist aber für die meisten unwahrscheinlich


    Zitat

    aus DER EDLE ACHTFACHE PFAD

    Ich denke, dass der achtfache Pfad nicht als ein geradeaus laufender Pfad/Weg, auf dem eines nach dem anderen "abgearbeitet" wird anzusehen ist, sondern eher wie ein Fächer, da die einzelnen Glieder/Fächer nicht nacheinander, sondern miteinander, interaktiv praktiziert werden. Eines entsteht immer wieder aus dem Anderen, aber alle gemeinsam führen zu einem Ziel.
    Bei einem Fächer sind alle Fächerabschnitte miteinander verbunden. Je nachdem wie weit man ihn ausklappt, kommen die einzelnen Elemente/Fächer zum Vorschein.
    Auch beim achtfachen Pfad sind nicht alle Pfadglieder immer gleichermaßen präsent. Mal überwiegt das eine, mal das andere und manchmal ist alles gleichzeitig vorhanden. Alle Fächerelemente laufen unten an einem Punkt, dem Ziel zusammen, vereinigen sich dort zu einem Ganzen, zu einem Ergebnis.

    .........................................................

    Fassen wir zusammen: Wie schon am Anfang erwähnt, handelt es sich hier nicht um einen Pfad, wo einzelne "Stationen" nacheinander abgearbeitet werden.
    Die ersten beiden Punkte "Rechte Erkenntnis" und "Rechte Gesinnung", die Einsicht voraussetzen, entwickeln sich meist erst nach und nach. Allerdings muss man sagen, dass Rechte Erkenntnis der wichtigste Bestandteil und die eigentliche Stütze aller Punkte des gesamten Pfades sind. Sie entwickelt sich ganz allmählich vom keimhaften Verständnis ab bis zum höchsten Hellblickwissen. Erkenntnis ist die unmittelbare Bedingung um die vier überweltlichen Stufen der Heiligkeit und das Nibbāna zu verwirklichen. Das heißt, Abwendung von allen vergänglichen, leidbehafteten Dingen und Loslösung von jeder vergänglichen Form und die Vernichtung der Gier nach immer wieder neuer Existenz. Einsicht erlangt man meist erst, indem man sich zuerst in den Sīlas, in der Sittlichkeit übt. Das heißt sich ethisch korrekt verhält.
    Darunter gehören Punkt 3 "Rechte Rede", Punkt 4 "Rechte Tat" und Punkt 5 "Rechter Lebenserwerb", zusammengefasst zum Oberbegriff Sittlichkeit. Indem man sich in den Sīlas, Sittlichkeit übt, kann es erst zur eigenen Geistesruhe kommen. Geistesruhe bedeutet unter anderem, kein schlechtes Gewissen belastet den Geist. Der Geist kann zur Ruhe kommen und man legt den Grundstein, die Voraussetzung um sich in den folgenden Punkten zu üben.
    Ohne Geistesruhe sind Punkt 6 "Rechte Anstrengung", Punkt 7 "Rechte Achtsamkeit" und Punkt 8 "Rechte Sammlung", zusammengefasst unter dem Oberbegriff Sammlung (samādhi) nicht möglich. Nur mit einem beruhigten Geist ist man in der Lage zu meditieren, zu lernen und dadurch immer mehr zu erkennen und zu verinnerlichen.
    Erst wenn man diese Punkte kultiviert, steigt immer mehr Erkenntnis, Punkt 1 "Rechte Erkenntnis" und die damit einhergehende "Rechte Gesinnung" Punkt 2 auf. Diese beiden Punkte kann man zum Oberbegriff Einsicht/Weisheit (paññā) zusammenfassen.
    Übt man den achtfachen Pfad entfalten sich auch alle weiteren 29 der 37 erforderlichen Dinge zur Erleuchtung. Siehe Saṃyutta Nikāya 45.155.

    Alles anzeigen

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (30. Juli 2011 um 17:04)

  • Hanzze
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 16:55
    • #36

    Ich denke, dass man erst wenn man achtsam ist, merkt, dass man immer nur einen Schritt nach den anderen macht. Bei welchem Schritt es auch immer dammit anfangen man, dass man es sieht. Deshalb denkt der eine er steht da, und geht da und der andere das er da steht und das tut. Weiterkommen wir immer nur schritt für schritt, ob nun bemerkt oder unbemerkt.

    Wenn man den ersten Schritt noch nicht Richtig wahrgenommen hat, fängt man später wieder mit einem ersten Schritt an. Wenn dann die acht Schritte von beginn bis zum ende Wahrgenommen werden, dann erkennt man sie als Ablauf. Bis dort hin wird es sicher ein "Ich fang mit Fußheben, mit Fußheben fang ich an und dann auftretten" oder anders erscheinen, denke ich *schmunzel*

    Schon mal wissen das man geht und teile des Ablaufes manchmal Mitzubekommen ist doch auch eine gute Sachen. Huhn oder Ei? Ich denke es geht mehr um die Spindel des Rades und nicht welche Speiche als erstes war. Doch tragen nur alle Speichen das Rad in einer Weise, dass es nicht humpelt und bricht. In welche Richtung sich das Rad dreht ist denke ich klar. und nach der einen kommt die nächste, auch wenn man sie verwechselt oder übersieht. *schmunzel*


    Kusala, auch das annehmen der Silas, beginnt in der Regel mit einem ersten erkennen der rechten Ansicht. Sicher praktizieren viele in irgendeiner Weise und oft mit ganz anderen Vorstellungen als es eigentlich die Absicht der Praxis ist. So wie die Praxis ein üben des richtigen Ablaufes ist, so ist auch das erreichen ein Stufenweises. Sicher passiert es vielleicht, das es vielleicht bei jemandem plopp macht, aber auch dann wird er den Ablauf und die Reihenfolge erkennen.

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 30. Juli 2011 um 17:06
    • #37
    Kusala:

    Verzeih accinca, dass ich Dir da widerspreche.
    Der Ausgangspunkt für die meisten ist leider nicht rechte Erkenntnis, sondern ein Leidensdruck (dukkha).


    Das ist falsch, da nutzt auch kein Verzeihen. Was du schreibst
    ist doch überhaupt kein Argument denn es steht doch gar nicht
    im Widerspruch zueinander. Die erste Wahrheit (Leiden) steht
    doch nicht im Widerspruch der vierten Wahrheit (Pfad). Das
    mußt du dir nochmal in Ruhe überlegen. Ich traue dir eigentlich
    zu selber zum rechten Verständnis der vier Wahrheiten zu kommen.
    Das kann doch nicht so schwer sein. Wenn aber doch nicht, dann frag
    noch einmal.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (30. Juli 2011 um 17:09)

  • Kusala
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 17:08
    • #38

    Lieber Hannze,
    wie entsteht denn "rechte Ansicht" damit man mit den sila beginnen kann?

    Wir lernen alle schon in der frühesten Kindheit, dass Lügen, stehlen, sich berauschen usw. nicht gut sind und tun/taten es trotzdem immer wieder.

  • Kusala
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 17:12
    • #39

    Lieber accinca, ich glaube wir reden aneinander vorbei. :)

    Am Anfang wird es wohl nicht dukkha benannt, sondern die Menschen leiden erst einmal und suchen. Irgendwann stoßen sie auf die Lehre des Erhabenen und fangen an. Meist in Meditationsgruppen.

    Ehe da die 4 edlen Wahrheiten erkannt werden, wenn überhaupt, das kann bei den meisten dauern.

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 30. Juli 2011 um 17:17
    • #40
    Kusala:

    Lieber accinca, ich glaube wir reden aneinander vorbei. :)
    Am Anfang wird es wohl nicht dukkha benannt, sondern die Menschen leiden erst einmal und suchen. Irgendwann stoßen sie auf die Lehre des Erhabenen und fangen an. Meist in Meditationsgruppen.
    Ehe da die 4 edlen Wahrheiten erkannt werden, wenn überhaupt, das kann bei den meisten dauern.


    Das wurde von mir auch gar nicht bezweifelt. Ich redete nur von edlen Pfad (4. Wahrheit).

  • Hanzze
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 17:36
    • #41
    Kusala:

    Lieber Hannze,
    wie entsteht denn "rechte Ansicht" damit man mit den sila beginnen kann?
    Wir lernen alle schon in der frühesten Kindheit, dass Lügen, stehlen, sich berauschen usw. nicht gut sind und tun/taten es trotzdem immer wieder.

    Ja weil sich Eltern kaum um die rechte Ansicht kümmern und zeit zum Erklären aufbringen. Wir folgen Gewohnheiten. Man kann auch bei Kindern erkennen, das jene, die das glück hatten gute Erklärungen zu bekommen, diese Probleme ganz selbstverständlich nicht mehr (weniger) aufkommen. Man war von Beginn an um die rechte Ansicht bemüht.

    Kusala,

    Durch eine Darlegung der rechten Ansicht in der Regel. Aufmerksam wird man dafür meist durch das erkennen (wiedererkennen) des Leidens, durch das nachvollziehen der Gründe des Leidens, und zumeist einer Erklärung der dritten und vierten Wahrheit. Ohne die entsprechende Ansicht setzt man keine Tat, auch wenn sie noch nicht ganz richtig ist.

    Wie gesagt, ob jetzt einer mit dem bewussten gehen damit beginnt, sich die Abläufe mit Linker Fuß Rechter Fuß oder mit Auftreten Auftreten einzuprägen, bedeutet dennoch dass er sich mit dem ganzen Ablauf des Gehens beschäftigt. Auch wenn ihm das eine oder andere Element noch nicht bewußt wird, ist es dennoch von anfang an dar und wir mit der zeit immer klarer, bis er den Ablauf zur Gänze versteht und frei wird.

    Ich gebe dir vollkommen recht, das es Schwachsinn wäre "Heben, Heben, Heben" zu üben, weil man dann entweder nicht von der stelle kommt, oder hinfällt, wenn man sich dennoch bewegt.

    Wenn wir z.B. die Gehmeditation hernehmen, ist es kein aussergewöhnlicher Fall, dass Leute stolpern und auf einmal nicht mehr richtig gehen können, wenn sie achtsam gehen. Denncoh bleib es Schritt für Schritt, was immer man sich aus dem ganzen zu beginn als Stutze her nimmt. Wir üben den achtfachen Pfad. Wenn wir den Ablauf erkannt haben, können wir dort hin wo wir hin wollen. Desto besser und geschicker wir das Trainieren, desto erfolgreicher sind wir. Deshalb ist es wichtig immer auf die rechte Ansicht zu achten, auch wenn man schon sehr weit ist und wieder seine Absicht zu prüfen und und und.

    Wenn wir uns die Lehrreden Buddhas ansehen, bei denen er Menschen auf einen Schlag zur ersten Frucht prachte, dann beinhalten diese alle diese Elemente in der entsprechenden Reihenfolge (behaupte ich jetzt mal, keine Ahnung ob es so ist, aber es würde mich wundern wenn es anders wäre). Die richtige Praxis des achtfachen Pfades fängt meines Erachtens erst mit dem erreichen der ersten Frucht an. Davor ist es sicher immer sehr diffuse, auch wenn es den selben Ablauf hat. Sowohl die Kette des bedingten Entstehens wie auch das Rad des Entkommen haben eine klaren Ablauf. Auf welches Glied man als erstes stößt und welches man verstärkt beachtet hat sicherlich mit den karmischen Bedingungen zu tun.

    Mit der Zeit wird es glatt und auch klar wo die Wurzel und das was dem folgt. Das von beginn an zu durchschauen ist sich er sehr selten und hat auch seine Vorleistungen gehabt. *schmunzel*

    Ich muß hier accinca schon recht geben, das das Dharma in dieser Weise dargelegt und der Weg in dieser Weise (als Optimum) vorgesehen ist. Nicht als eine Strecke, es ist ja ein Rad. Kein Beginn und kein Anfang. Mal drinnen hat es seinen klaren Ablauf.

    So eben verdenke ich mich gerade *schmunzel*

  • Dassana
    Punkte
    555
    Beiträge
    106
    Mitglied seit
    24. Juli 2011
    • 30. Juli 2011 um 18:05
    • #42

    Na, nun was denn, liebe Kusala, Stufenweg oder kein Stufenweg? Dem einen Hü, dem anderen Hott. Schnell mit der Verneinung und dann wieder hart an der Bejahung. Ich denke, auch Accinca hat ne eindeutige Antwort verdient! :D
    Zeig uns mal, wie der 8fache Pfad als Stufenweg funktionieren soll. Theras haben es ja stark mit der prokrastnierenden Priorität.

    Wie beschränkt ist die Einsicht, die die Geschäftigkeit der Ameise über den Gesang der Heuschrecke erhebt. ~ Khalil Gibran

  • Kusala
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 20:58
    • #43

    Dann lies mal genauer Dassana.

    Begibt man sich auf den EDLEN ACHTFACHEN PFAD sind
    die Wege so unterschiedlich wie es Menschen gibt und trotzdem ist es immer der gleiche Weg.

    Ansonsten gefällt mir diese Aussage ganz gut

    Zitat

    http://www.buddhaland.de/posting.php?mo…t=6651#pr120653

    Ich denke, dass der achtfache Pfad nicht als ein geradeaus laufender Pfad/Weg, auf dem eines nach dem anderen "abgearbeitet" wird anzusehen ist, sondern eher wie ein Fächer, da die einzelnen Glieder/Fächer nicht nacheinander, sondern miteinander, interaktiv praktiziert werden. Eines entsteht immer wieder aus dem Anderen, aber alle gemeinsam führen zu einem Ziel.
    Bei einem Fächer sind alle Fächerabschnitte miteinander verbunden. Je nachdem wie weit man ihn ausklappt, kommen die einzelnen Elemente/Fächer zum Vorschein.
    Auch beim achtfachen Pfad sind nicht alle Pfadglieder immer gleichermaßen präsent. Mal überwiegt das eine, mal das andere und manchmal ist alles gleichzeitig vorhanden. Alle Fächerelemente laufen unten an einem Punkt, dem Ziel zusammen, vereinigen sich dort zu einem Ganzen, zu einem Ergebnis.

  • Dassana
    Punkte
    555
    Beiträge
    106
    Mitglied seit
    24. Juli 2011
    • 30. Juli 2011 um 21:02
    • #44
    Kusala:

    Dann lies mal genauer Dassana.

    Begibt man sich auf den EDLEN ACHTFACHEN PFAD sind
    die Wege so unterschiedlich wie es Menschen gibt und trotzdem ist es immer der gleiche Weg.

    Ansonsten gefällt mir diese Aussage ganz gut

    Zitat

    http://www.buddhaland.de/posting.php?mo…t=6651#pr120653

    Ich denke, dass der achtfache Pfad nicht als ein geradeaus laufender Pfad/Weg, auf dem eines nach dem anderen "abgearbeitet" wird anzusehen ist, sondern eher wie ein Fächer, da die einzelnen Glieder/Fächer nicht nacheinander, sondern miteinander, interaktiv praktiziert werden. Eines entsteht immer wieder aus dem Anderen, aber alle gemeinsam führen zu einem Ziel.
    Bei einem Fächer sind alle Fächerabschnitte miteinander verbunden. Je nachdem wie weit man ihn ausklappt, kommen die einzelnen Elemente/Fächer zum Vorschein.
    Auch beim achtfachen Pfad sind nicht alle Pfadglieder immer gleichermaßen präsent. Mal überwiegt das eine, mal das andere und manchmal ist alles gleichzeitig vorhanden. Alle Fächerelemente laufen unten an einem Punkt, dem Ziel zusammen, vereinigen sich dort zu einem Ganzen, zu einem Ergebnis.


    Genauer was; ich krieg immer noch keine Stufen hin, sorry Fächer, Elemente, Kurven, Slalom, Glieder....klar aber keine Stufen...wattnu?

    Wie beschränkt ist die Einsicht, die die Geschäftigkeit der Ameise über den Gesang der Heuschrecke erhebt. ~ Khalil Gibran

  • Kusala
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 21:03
    • #45

    Wo habe ich von Stufen geredet?

  • Dassana
    Punkte
    555
    Beiträge
    106
    Mitglied seit
    24. Juli 2011
    • 30. Juli 2011 um 21:06
    • #46
    Kusala:

    Wo habe ich von Stufen geredet?


    Merkwürdig, auf einmal ist die Stelle weg...ja..ja..... ;)

    Wie beschränkt ist die Einsicht, die die Geschäftigkeit der Ameise über den Gesang der Heuschrecke erhebt. ~ Khalil Gibran

  • Kusala
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 21:09
    • #47

    Ich habe nichts gelöscht.
    Der Achtpfad war nie ein Stufenweg aus meiner Sicht.

    Auch wenn Sila-Samadhi-Panna sich bedingen.

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 30. Juli 2011 um 21:11
    • #48

    Da es die Ariya-"Stufen" gibt, denke ich dass der 8fache Pfad schon als "Stufenweg" bezeichnet werden kann.


    Grüße
    TM

  • Kusala
    Gast
    • 30. Juli 2011 um 21:23
    • #49

    Im PK werden Menschen beschrieben, die "Stromeingetretene" oder mehr wurden, ohne je etwas vom Achtpfad vorher gehört zu haben.

    Andere "gehen" ihr ganzes Leben auf dem Achtpfad und bemühen sich redlich und außer dass sie event. ein ruhigeres Leben führen, sich aber nicht in Richtung "Heiligkeit" bewegen.

    Auch muss man nicht die Stufen der Heiligkeit nacheinander gehen. Wenn es karmisch passt, kann man auch direkt erwachen.

    Alles ist möglich.

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 30. Juli 2011 um 22:20
    • #50
    Kusala:

    Im PK werden Menschen beschrieben, die "Stromeingetretene" oder mehr wurden, ohne je etwas vom Achtpfad vorher gehört zu haben.
    Andere "gehen" ihr ganzes Leben auf dem Achtpfad und bemühen sich redlich und außer dass sie event. ein ruhigeres Leben führen, sich aber nicht in Richtung "Heiligkeit" bewegen.
    Auch muss man nicht die Stufen der Heiligkeit nacheinander gehen. Wenn es karmisch passt, kann man auch direkt erwachen. Alles ist möglich.


    Was es nicht alles für Lehren in der Welt gibt.
    Fehlt ja nur noch: "einer ist schon sein Leben lang heilig und weiß es nicht."
    Er hatte vom Leiden keine Ahnung.
    Er hatte von der Ursache des Leides keine Ahnung.
    Er hatte von der Auflösung des Leidens keine Ahnung und
    Er hatte vom Weg zur Auflösung des Leidens keine Ahnung.
    War aber dann Stromeingetretener usw. und dann Heilig geworden.
    Und keine Ahnung hat er auch heute noch. Und wenn sie nicht gestorben
    wären - dann lebten sie auch heute noch.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.19
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download