1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Wir sind keine Mönche

  • Geronimo
  • 24. Juli 2011 um 11:22
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 24. Juli 2011 um 11:22
    • #1

    Das macht es manchmal gar nicht so einfach seinen eigenen höchsten (buddhistischen) Ansprüchen zu genügen.

    Ich selbst vergesse diese einfache Tatsache immer mal wieder, was natürlich hier und da zu inneren Konflikten führt, da ich mit Schwäche, und das sind die meisten rein egoistischen Triebbefriedigungen (und das kann auch mal nur Pommes mit Mayo sein), nur schwer umgehen kann.

    "Und warum gehste dann nich' einfach in's Kloster?!" - Weil der Egoist wohl noch zu groß ist.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • monikamarie
    Gast
    • 24. Juli 2011 um 11:34
    • #2
    Geronimo:


    ... was natürlich hier und da zu inneren Konflikten führt, da ich mit Schwäche, und das sind die meisten rein egoistischen Triebbefriedigungen (und das kann auch mal nur Pommes mit Mayo sein), nur schwer umgehen kann.
    ...

    Hi Geronimo,
    mir erscheint es sehr wichtig, diese innere Konflikte als Schwäche anzusehen und zu bearbeiten, denn die einzelnen Schwachheiten vergehen mit der Zeit, aber der innere Konflikt ist die eigentliche Ursache des Leidens. Wer streitet sich in Dir mit wem - ein Perfektionist mit einem normalen Menschen? Frieden entsteht ja nicht, weil ich den einen besiegt habe, sondern weil ich mit beiden in Frieden bin. So jedenfalls meine Erfahrung. Durch den Un-Frieden in mir verstärkt sich die Schwäche, um die gekämpft wird. Will ich sie ausmerzen, erscheint sie entweder mit noch mehr Macht oder auf Um-Wegen mit scheinbar neuem Gesicht.
    Inneres Stille-Werden-Sein ist in Frieden mit den sich widerstreitenden Kräften zu sein. Sie verlieren ihre Macht.
    _()_Ö Monika

  • mirco
    Gast
    • 24. Juli 2011 um 11:39
    • #3
    Geronimo:

    Das macht es manchmal gar nicht so einfach seinen eigenen höchsten (buddhistischen) Ansprüchen zu genügen.

    Ich selbst vergesse diese einfache Tatsache immer mal wieder, was natürlich hier und da zu inneren Konflikten führt, da ich mit Schwäche, und das sind die meisten rein egoistischen Triebbefriedigungen (und das kann auch mal nur Pommes mit Mayo sein), nur schwer umgehen kann.

    "Und warum gehste dann nich' einfach in's Kloster?!" - Weil der Egoist wohl noch zu groß ist.


    Wenn Du ins Kloster gehen würdest, würde der egoistische Trieb auch nicht verschwinden.

    Nimm die Triebe und Konflikte an. Wenn Du sie ablehnst, werden sie größer.
    Dropss - Don't Resist Or Push - Soften, Smile.


    Alles Gute :)

    P.S.: Buddhistischer Anspruch: Nicht Töten. Nicht Stehlen.
    Sexuell heilsam handeln. Die Wahrheit sprechen. Nicht berauschen (Alk, Drogen).
    Großzügigkeit üben. Pommes-Mayo? *kopfkratz*

  • monikamarie
    Gast
    • 24. Juli 2011 um 11:45
    • #4

    Übrigens ich lese gerade das Buch: "Der direkte Weg - Satipatthana".

    "... Obwohl das Entwickeln von Vertiefung ein geeignetes Mittel dazu ist, die Hindernisse zu beseitigen, ist dies nicht der einzige Weg. ... dass die Hindernisse sogar ohne jeglichen Zusammenhang mit formaler Meditation zeitweilig abwesend sein können, so zum Beispiel, wenn man den Dhamma hört.
    Diese Alternative wird durch eine ansehnliche Anzahl von in den Lehrreden aufgezeichneten Fällen, in denen der Stromeintritt erlangt wurde, bestätigt, wo die fragliche Person in diesem Leben vielleicht noch nicht einmal regelmäßig meditiert hatte und noch viel weniger fähig gewesen sein dürfte, Vertiefung zu erreichen."

    "In D I 110 und D I 148 stehen reiche Brahmanen im Mittelpunkt, deren geschäftige Lebensweise als königlicher Domänenverwaltung der Entwicklung Jhana nicht gerade zuträglich sein dürfte. Dennoch verwirklicht jeder von ihnen den Stromeintritt, während sie einer Lehrrede des Buddha lauschen.
    ...
    In A IV 213 wird von einem betrunkenen Laien erzählt, der durch den Eindruck, den sein erstes Zusammentreffen mit dem Buddha bei ihm hinterlässt, nüchtern wird und während einer didaktisch abgestuften Lehrrede, die bei demselben ersten Zusammentragen gehalten wird, den Stromeintritt verwirklicht. Usw. ..."

    Was ist dagegen schon Schokopudding oder Pommes mit Mayo in Maßen?

    _()_ Monika

  • nibbuti
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 24. Juli 2011 um 11:59
    • #5

    Hi Geronimo

    Mach dir keine Gedanken darüber.

    Wenn das Leid groß genug ist, wird der Wunsch zur Entsagung auch groß sein.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

    Einmal editiert, zuletzt von nibbuti (24. Juli 2011 um 12:14)

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 24. Juli 2011 um 12:04
    • #6
    Geronimo:

    Das macht es manchmal gar nicht so einfach seinen eigenen höchsten (buddhistischen) Ansprüchen zu genügen.

    Das ist nur der ich-Dünkel.


    Grüße
    TM

  • Geronimo
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 24. Juli 2011 um 12:05
    • #7
    mirco:


    Alles Gute :)

    P.S.: Buddhistischer Anspruch: Nicht Töten. Nicht Stehlen.
    Sexuell heilsam handeln. Die Wahrheit sprechen. Nicht berauschen (Alk, Drogen).
    Großzügigkeit üben. Pommes-Mayo? *kopfkratz*

    Das sind für mich eher passive (vom Geben abgesehen) Aktivitäten, die für mich so große Anstrengung nicht erfordern. Aber die innere Gier (Begehren/Neigung) nach Tausenduneins vergänglichen Sinnesfreuden, die stellt schon eine immense Herausforderung dar.

    Gibst du dem Trieb nach Pommes mit Mayo nach, dann bleibt er einfach weiter bestehen...

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Dorje Sema
    Gast
    • 24. Juli 2011 um 12:17
    • #8

    Edit: auf Wunsch und wünschen hin
    gelöscht.
    Der Dharma wird auch ein wunscherfüllendes Juwel genannt.

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (25. Juli 2011 um 09:37)

  • Nerd
    Punkte
    480
    Beiträge
    91
    Mitglied seit
    8. Juli 2011
    • 24. Juli 2011 um 12:46
    • #9

    Das Klosterleben unterstützt Abschottung, Abstinenz, Konzentration, Regelmäßigkeit, Gemeinsamkeit und ethisches Verhalten in einer Weise, wie es der einzelne Laie es nur sehr schwer zustanden bringen kann. Den Unterschied zwischen Mönchen und Laien macht Gautma sehr deutlich, egal ob man der Pali-Tradition oder der Sanskrit-Tradition folgt.

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 24. Juli 2011 um 16:14
    • #10

    Ich finde gerade deswegen die Beispiele ais der tibetischen Geschichte so spannend. Z.B. Marpa Lotsawa. Er war Laie (ein "Haushälter) hatte Frau, Kind und Hof und verwirklichte die Lehren voll. Man braucht nur die richtige Sichtweise, das mit allem zu arbeiten ist, auch mit dem Laienleben.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • crazy-dragon
    Reaktionen
    28
    Punkte
    8.943
    Beiträge
    1.751
    Mitglied seit
    16. Dezember 2007
    • 24. Juli 2011 um 19:17
    • #11
    Geronimo:


    1. Das macht es manchmal gar nicht so einfach seinen eigenen höchsten (buddhistischen) Ansprüchen zu genügen.
    2. ...was natürlich hier und da zu inneren Konflikten führt, da ich mit Schwäche, und das sind die meisten rein egoistischen Triebbefriedigungen (und das kann auch mal nur Pommes mit Mayo sein), nur schwer umgehen kann

    1. Nicht alle Mönche dürften Deinem hohen Anspruch gerecht werden- siehe hierzu einige Texte von Hanzze...Da gibt es solche und andere, genau wie überall. Du jagst einem Ideal nach, wenngleich es ein Mönch relativ leichter hat. Ähnlich wie ein Leistungssportler gegenüber einem Amateur.
    2. Lass einfach Dein " Idealbild Geronimo= Buddhistisches Maximum " los- dann schau mal nach einem Jahr, wo Du stehst.
    Wie ein User, TMingyur, sagte: Das Ich will perfekt sein... :oops:

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

    2 Mal editiert, zuletzt von crazy-dragon (24. Juli 2011 um 19:20)

  • Aquariuz
    Punkte
    110
    Beiträge
    22
    Mitglied seit
    31. Juli 2009
    • 24. Juli 2011 um 19:19
    • #12

    Kurzum: Der Weg ist das Ziel.

    LG

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 24. Juli 2011 um 20:43
    • #13
    Aquariuz:

    Kurzum: Der Weg ist das Ziel.

    Dies wird oft gesagt, wenn es kein Ziel gibt. Aber ohne Ziel betritt niemand einen Weg.

    Vielleicht sollte man deshalb dazu anmerken, dass sich der Weg zum Ziel stetig wandelt bis er nicht mehr vom Ziel unterscheidbar ist.


    Grüße
    TM

  • Nerd
    Punkte
    480
    Beiträge
    91
    Mitglied seit
    8. Juli 2011
    • 24. Juli 2011 um 20:45
    • #14

    Der Weg des Laien ist nicht der des Mönches und ist dem Weg des Mönchen klar untergeordnet. Laien sind immer Zuhörer. Sie haben nach der Vinaya Pitaka keine Lehrerlaubnis, noch eine Dharmaunterweisungsberechtigung. Dies ist allgemein so anerkannt, egal, ob die Tradition Pali oder Sanskrit orientiert ist. Damit haben die Mönche die Aufgabe einer Art "Klerus". Die Mönche stellen die Weichen des Dharmas. nicht die Laien. Buddhismus ist eine Mönchsbewegung, die von Laien unterstüzt wird. So ist es im Abhidamma dargelegt.

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 24. Juli 2011 um 21:12
    • #15
    Aquariuz:

    Kurzum: Der Weg ist das Ziel.


    In der Tat ist das endlose Wandern im Samsaro, von einem Leben
    zum anderen, das Ziel der endlosen Wanderung denn ein Endziel gibt
    es im Samsaro nicht. Nur ein Ende des Wanderns macht dem
    Wandern ein Ende.

  • Kusala
    Gast
    • 24. Juli 2011 um 21:17
    • #16
    Nerd:

    Der Weg des Laien ist nicht der des Mönches und ist dem Weg des Mönchen klar untergeordnet. Laien sind immer Zuhörer. Sie haben nach der Vinaya Pitaka keine Lehrerlaubnis, noch eine Dharmaunterweisungsberechtigung. Dies ist allgemein so anerkannt, egal, ob die Tradition Pali oder Sanskrit orientiert ist. Damit haben die Mönche die Aufgabe einer Art "Klerus". Die Mönche stellen die Weichen des Dharmas. nicht die Laien. Buddhismus ist eine Mönchsbewegung, die von Laien unterstüzt wird. So ist es im Abhidamma dargelegt.

    Quatsch!! Wo steht denn so etwas? :roll:

    Zitat

    XIV. Kapitel 14. Etadagga Vagga - (Pali)
    A.I.24. Die Spitzen der Jüngerschaft (*1) (XIV,1-7)

    (III. Laienjünger)

    f) An der Spitze meiner Laienjünger,

    die zuerst die Zuflucht nahmen, stehen die Kaufleute Tapussa und Bhallika,
    der Spender: der Hausvater Sudatta, (genannt) Anāthapindika,
    der Lehrredner: der Hausvater Citta aus Macchikasanda,
    derer, die sich durch die vier Gunsterweisungen Anhänger gewinnen: Hatthaka aus Ālavi,
    der Spender erlesener Speisen: Mahānāma der Sakker,
    der Spender von Angenehmem: der Hausvater Ugga aus Vesāli,
    der Unterstützer der Mönchsgemeinde: der Hausvater Ugga aus Elefantendorf (Hatthigāma),
    der unerschütterliches Vertrauen Besitzenden: Sūra Ambattha,
    der unter den Menschen Beliebten: Jīvaka Komārabhacca,
    der Getreuen: der Hausvater Nakulapitā.

    (IV. Laienjüngerinnen)

    g) An der Spitze meiner Laienjüngerinnen,

    die zuerst die Zuflucht nahmen, steht Sujātā, die Tochter Senānis,
    der Spenderinnen: Visākhā, die Mutter Migāras,
    der Wissensreichen: Uttarā, die Bucklige,
    der in Güte Weilenden: Sāmavatī,
    der sich Vertiefenden: Uttarā, die Mutter des Nanda,
    der Spenderinnen erlesener Speise: Suppavāsā die Koliyerin,
    der für die Kranken Sorgenden: Suppiyā, die Laienjüngerin,
    der unerschütterliches Vertrauen Besitzenden: Kātiyānī,
    der Getreuen: die Hausmutter Nakulamātā,
    der durch bloßes Zuhören Vertrauenden: Kālī, die Laienjüngerin aus Kuraraghara.

    Alles anzeigen
  • Dorje Sema
    Gast
    • 24. Juli 2011 um 22:26
    • #17
    Zitat

    Nerd: Der Weg des Laien ist nicht der des Mönches und ist dem Weg des Mönchen klar untergeordnet. Laien sind immer Zuhörer. Sie haben nach der Vinaya Pitaka keine Lehrerlaubnis, noch eine Dharmaunterweisungsberechtigung. Dies ist allgemein so anerkannt, egal, ob die Tradition Pali oder Sanskrit orientiert ist. Damit haben die Mönche die Aufgabe einer Art "Klerus". Die Mönche stellen die Weichen des Dharmas. nicht die Laien. Buddhismus ist eine Mönchsbewegung, die von Laien unterstüzt wird. So ist es im Abhidamma dargelegt.

    Entschuldigung bitte meines harten Wortes wegen ?
    Aber wo hast Du denn den Unfug bitte her ?
    Selbst zusammen gereimt oder was ?
    Na ma so a schmarn!

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 24. Juli 2011 um 22:50
    • #18
    Dorje Sema:


    Nerd: Der Weg des Laien ist nicht der des Mönches und ist dem Weg des Mönchen klar untergeordnet. Laien sind immer Zuhörer. Sie haben nach der Vinaya Pitaka keine Lehrerlaubnis, noch eine Dharmaunterweisungsberechtigung. Dies ist allgemein so anerkannt, egal, ob die Tradition Pali oder Sanskrit orientiert ist. Damit haben die Mönche die Aufgabe einer Art "Klerus". Die Mönche stellen die Weichen des Dharmas. nicht die Laien. Buddhismus ist eine Mönchsbewegung, die von Laien unterstüzt wird. So ist es im Abhidamma dargelegt.

    Dorje hat Recht Nerd. Es gibt eine ganze Reihe von Dharma-Lehrern die Laien sind. Ich muss hier nochmal die Biographie von Marpa anführen. Google den mal Nerd, da findest du ein Paradebeispiel, wie jemand äußerlich Laie sein kann, und innerlich alle Lehren Buddhas verwirklicht hat.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • 2dA
    Reaktionen
    1
    Punkte
    1.261
    Beiträge
    249
    Mitglied seit
    15. Oktober 2010
    • 25. Juli 2011 um 00:12
    • #19
    Kusala:
    Nerd:

    Der Weg des Laien ist nicht der des Mönches und ist dem Weg des Mönchen klar untergeordnet. Laien sind immer Zuhörer. Sie haben nach der Vinaya Pitaka keine Lehrerlaubnis, noch eine Dharmaunterweisungsberechtigung. Dies ist allgemein so anerkannt, egal, ob die Tradition Pali oder Sanskrit orientiert ist. Damit haben die Mönche die Aufgabe einer Art "Klerus". Die Mönche stellen die Weichen des Dharmas. nicht die Laien. Buddhismus ist eine Mönchsbewegung, die von Laien unterstüzt wird. So ist es im Abhidamma dargelegt.

    Quatsch!! Wo steht denn so etwas? :roll:


    Interessant zu beobachten, wie schnell eine ausgesprochene promonastische Heilsamkeit bei manchen kippen kann.

  • Kusala
    Gast
    • 25. Juli 2011 um 07:13
    • #20

    Was ist

    2dA:

    promonastische Heilsamkeit

    ?

    Kannst Du denn Belege bringen, wo dieses von "Nerd" geschriebene stehen soll? So ein paar Zitate aus dem Vinaya und

    2dA:

    Abhidamma

    Nerd:

    Der Weg des Laien ist nicht der des Mönches und ist dem Weg des Mönchen klar untergeordnet.

    Nerd:

    Laien sind immer Zuhörer.

    Nerd:

    Sie haben nach der Vinaya Pitaka keine Lehrerlaubnis, noch eine Dharmaunterweisungsberechtigung.

    Nerd:

    Dies ist allgemein so anerkannt

    Nerd:

    Die Mönche stellen die Weichen des Dharmas. nicht die Laien.

    Wenn Laien nichts mehr geben, was geschieht dann mit den Ordinierten?

    Nerd:

    So ist es im Abhidamma dargelegt.


    Bitte Textstellen.

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 25. Juli 2011 um 07:37
    • #21

    Eigentlich würde ich es am liebsten so ausdrücken wollen:
    Am besten man ist Mönch ohne einer zu sein.


    Grüße
    TM

  • 2dA
    Reaktionen
    1
    Punkte
    1.261
    Beiträge
    249
    Mitglied seit
    15. Oktober 2010
    • 25. Juli 2011 um 07:48
    • #22
    Kusala:


    Kannst Du denn Belege bringen, wo dieses von "Nerd" geschriebene stehen soll? So ein paar Zitate aus dem Vinaya und

    2dA:

    Abhidamma


    Muss 2dA nicht, er hat "Abhidamma" nicht geschrieben. Falsch zitiert.
    Muss Nerd?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Exegese

    Weise Worte:

    Bakram:

    Wenn der Gesprächspartner nicht die gleiche Erfahrung hat gibt es nur drei Möglichkeiten: Ein Statement zu glauben und nachzuplappern, ein Statement zu bekämpfen und zu streiten oder dieses zu ignorieren.


    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…=bakram#p118246

  • Kusala
    Gast
    • 25. Juli 2011 um 10:55
    • #23
    2dA:

    Muss Nerd?


    Nein muss er nicht. Kann er auch nicht.

    Ebenso wie er dies nicht belegen kann:

    Nerd:

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 25. Juli 2011 um 11:00
    • #24
    Kusala:
    2dA:

    Muss Nerd?


    Nein muss er nicht. Kann er auch nicht.

    Ebenso wie er dies nicht belegen kann:

    Nerd:

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

    Und es ist auch nicht in Ordnung und sagt eigentlich alles,
    wenn dann solche Dinge weiterhin behauptet werden.

  • mirco
    Gast
    • 25. Juli 2011 um 12:43
    • #25
    Geronimo:
    mirco:

    P.S.: Buddhistischer Anspruch: Nicht Töten. Nicht Stehlen. Sexuell heilsam handeln. Die Wahrheit sprechen. Nicht berauschen (Alk, Drogen). Großzügigkeit üben. Pommes-Mayo? *kopfkratz*


    Das sind für mich eher passive (vom Geben abgesehen) Aktivitäten, die für mich so große Anstrengung nicht erfordern.


    Fällt Dir leicht? Na, so verschieden sind die Menschen.
    Nicht zu töten, die Wahrheit sprechen und nicht nehmen, was nicht gegeben ist fällt mir inzwischen auch leicht.
    Bei der Großzügigkeit bin ich gerade voll am Ball und beobachte täglich meine Handlung und versuche es zu leben. Nur der Sex und die Drogen, das fällt noch schwer. Auf Alkohol und Drogen verzichte ich inzwischen auch monatelang, das mit dem sexuell nicht schädigenden Handeln hingegen läuft noch garnicht gut.

    Geronimo:

    Aber die innere Gier (Begehren/Neigung) nach Tausenduneins vergänglichen Sinnesfreuden, die stellt schon eine immense Herausforderung dar. Gibst du dem Trieb nach Pommes mit Mayo nach, dann bleibt er einfach weiter bestehen.


    Danke. Toll. Das stimmt. Wenn ich einem Impuls nicht nachgebe, hat er die Gelegenheit, zu vergehen.


    Danke & Alles Gute :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.19
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download