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  1. Buddhaland Forum
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Konzentration

  • Onyx9
  • 26. Juni 2011 um 23:04
  • Zum letzten Beitrag
  • Onyx9
    Gast
    • 26. Juni 2011 um 23:04
    • #1

    Wie erkennt man eigentlich, daß man richtig bei der Sache ist ?
    Ich hab oft das Gefühl ich patsche im Trüben rum.
    Mag ne Schwäche/ Einfluss des Hormonhaushaltes sein.

    Also Konzentration, Aufmerksamkeit bei der Meditation und bei der Betrachtung im Alltag.Ihr wisst schon . Sammlung, Einsgerichtetsein usw.
    Macht sich das irgendwie bemerkbar ?

  • nibbuti
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    • 26. Juni 2011 um 23:16
    • #2
    Onyx9:

    Wie erkennt man eigentlich, daß man richtig bei der Sache ist ?


    Die Trübheit beginnt zu verschwinden und klare Zuversicht entsteht, liebe Onyx.

    Zitat

    Also Konzentration, Aufmerksamkeit bei der Meditation und bei der Betrachtung im Alltag.Ihr wisst schon . Sammlung, Einsgerichtetsein usw. Macht sich das irgendwie bemerkbar ?


    Durch einen stillen und friedvollen Geist macht sich das bemerkbar.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Simo
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    • 26. Juni 2011 um 23:24
    • #3

    Stell dir vor du sitzt bei all deinen Aktivitäten auf deinem Kopf und schaust dir selbst von oben zu ... Dann bist du wirklich präsent.

    Simo

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Simo
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    • 26. Juni 2011 um 23:26
    • #4
    Simo:

    Stell dir vor du sitzt bei all deinen Aktivitäten auf deinem Kopf und schaust dir selbst von oben zu ... Dann bist du wirklich präsent.

    Simo


    Des Weiteren würde ich sagen, Aufmerksamkeit ist eine entspannte, aber hellwache Offenheit. Der Geist ist "einspitzig" wie man so schön sagt^^

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • brigittefoe
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    • 27. Juni 2011 um 00:25
    • #5
    Onyx9:

    Wie erkennt man eigentlich, daß man richtig bei der Sache ist ?
    Ich hab oft das Gefühl ich patsche im Trüben rum.
    Mag ne Schwäche/ Einfluss des Hormonhaushaltes sein.

    Also Konzentration, Aufmerksamkeit bei der Meditation und bei der Betrachtung im Alltag.Ihr wisst schon . Sammlung, Einsgerichtetsein usw.
    Macht sich das irgendwie bemerkbar ?

    ständige Konzentration ermüdet mein Hirn,
    daß ist bei der Meditation so und im Alltag auch.
    Wenn ich aber gesammelt und achtsam bin fische ich nicht im Trüben und bin sehr präsent.
    Heute war ich so unaufgeräumt, unleidig und mit mir selbst beschäftigt,
    daß ich in der Warteschlange vor dem Eissalon grimmig war und das
    Lächeln der vor mir stehenden Mutter mit ihren Kindern nicht erwidert habe.
    Es ging mir alles zu langsam vonstatten, ich hatte es eilig.
    Hinterher wurde mir mein Vergehen klar -
    am liebsten hätte ich das Procedere noch mal veranstaltet -
    diesmal aber mit einem aufmerksamen Geist.

    :|

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Hanzze
    Gast
    • 27. Juni 2011 um 04:37
    • #6

    Nie nachlassen *schmunzel*

    Zitat
    Zitat

    Herding Water Buffalo

    ...It's the same with the practice. When we keep watch over our mind, when awareness keeps watch over its own mind, whoever keeps track of the mind will escape from Mara's snares.
    It's like keeping herd on a water buffalo:

    one, rice plants;
    two, buffalo;
    three, buffalo's owner.

    The buffalo wants to eat the rice plants. The rice plants are what the buffalo wants to eat. The mind is like the buffalo. Its objects are like the rice plants. Awareness is like the buffalo's owner. When we keep herd on a buffalo, we have to follow it to make sure it doesn't eat the rice plants. We let it loose, but we try to keep watch over it. If it gets near the rice plants, we yell at it. When the buffalo hears us, it'll back off. But we can't be complacent. At the very least, don't take a nap in the middle of the day. If you take a nap in the middle of the day, the rice plants will be all gone for sure.

    Wasserbüffel hüten

    ...es ist das selbe mit der Praxis. Wenn wir auf unseren Geist achten, wenn Achtsamkeit über dem Geist wacht, wer immer den Spuren seines Geistes folgt wird den Fallen Mara‘s entkommen. Es ist wie Wasserbüffel hüten.:
    Eins, Reisplanzen
    Zwei, Büffel
    Drei, Büffelbesitzer
    Büffel wollen die Reispflanzen fressen. DIe Reispflanzen sind was die Büffel wollen. Der Geist ist wie der Büffel. Sein Objekt sind die Reisplfanzen. Achtsamkeit ist wie der Büffelbesitzer. Wenn wir einen Büffel hüten, müssen wir ihm folgen, um sicher zu gehen, daß er die Pflanzen nicht frißt. Wir lassen ihn ziehen, aber wir achten auf ihn. Wenn er nahe der Reispflanzen kommt, schreien wir nach ihm. Wenn der Büffel uns hört, nimmt er wieder Abstand. Aber wir können uns nicht entspannen. Bis zuletzt, mach kein Mittagsschläfchen. Wenn du ein Nickerchen während des Tages machst, werden die Reispflanzen mit Sicherheit alle weg sein.

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    Ajahn Chah
    translated from the Thai by
    Thanissaro Bhikkhu

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    Vielleicht hilft dies auch

    Zitat
    Zitat

    Heavy Lifting

    Mindfulness and alertness are like two people lifting a heavy log. A third person is watching and when he sees that the log is heavy, he comes to help. When it's heavy like that, he can't not help. He has to help. The person helping here is discernment. It can't stay still. When there's mindfulness and alertness, discernment has to run in and join them.


    Schwer heben

    Achtsamkeit und Wachsamkeit sind wie zwei Personen, die einen schweren Baumstamm heben. Eine dritte Person beobachtet sie und wenn sie sieht das der Stamm schwer ist, kommt sie und hilft. Wenn er so schwer ist, wie dies, kann er nicht helfen. Die Person, die hier hilft ist Beobachtung. Sie kann nicht still stehen. Wenn da Achtsamkeit und Wachsamkeit ist, muß Beobachtung hinein laufen und sich anschließen.

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  • Grund
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    18. Juni 2011
    • 27. Juni 2011 um 08:08
    • #7
    Onyx9:

    Also Konzentration, Aufmerksamkeit bei der Meditation und bei der Betrachtung im Alltag.Ihr wisst schon . Sammlung, Einsgerichtetsein usw.
    Macht sich das irgendwie bemerkbar ?

    Kein "inneres Geplapper" und kein Denken an Vergangenes und keine Spekulation über zukünftig Mögliches. Gegenwärtiges Verweilen beim Objekt der Konzentration (sofern da ein Objekt ist auf das sich die Konzentration richtet).

    Grüße
    TM

  • Bishafu_2
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    30. März 2010
    • 27. Juni 2011 um 08:53
    • #8

    Du bist eigentlich immer "richtig" bei der Sache, wie sollte es auch anders sein? Auch wenn du zappelig oder schläfrig bist, bist du voll dabei. Dich gibt es nur einmal und du gibst immer dein best-möglichstes in genau diesem Augenblick. Das Schwierige an der Meditation ist genau das auszuhalten - wie man jetzt ist!

    Mach keinen Wettbewerb draus!
    Ach ja, ... wenn du dich Konzentrierst ... ist es keine Meditation. Sobald der Verstand reinkommt, ist Meditation nicht mehr möglich.
    Ich weiß, dass manche Leute das anders sehen, aber wenn man tiefer schaut... .
    Gruß
    Bishafu

    Onyx9:

    Wie erkennt man eigentlich, daß man richtig bei der Sache ist ?
    Ich hab oft das Gefühl ich patsche im Trüben rum.
    Mag ne Schwäche/ Einfluss des Hormonhaushaltes sein.

    Also Konzentration, Aufmerksamkeit bei der Meditation und bei der Betrachtung im Alltag.Ihr wisst schon . Sammlung, Einsgerichtetsein usw.
    Macht sich das irgendwie bemerkbar ?

  • Onyx9
    Gast
    • 27. Juni 2011 um 23:36
    • #9
    nibbuti:
    Onyx9:

    Wie erkennt man eigentlich, daß man richtig bei der Sache ist ?


    Die Trübheit beginnt zu verschwinden und klare Zuversicht entsteht, liebe Onyx.

    Zitat

    Also Konzentration, Aufmerksamkeit bei der Meditation und bei der Betrachtung im Alltag.Ihr wisst schon . Sammlung, Einsgerichtetsein usw. Macht sich das irgendwie bemerkbar ?


    Durch einen stillen und friedvollen Geist macht sich das bemerkbar.

    :)

    Man bin ich blöd- Klaro, so zeigt sich das !

    Aber sag mal: Oft sammle ich mich und dann freu ich mich plötzlich. Kommt von innen raus.hat nix mit äußeren glücksmomenten zutun oder inneren vorstellungen.
    ist das klare zuversicht ?
    wenn nicht was dann ?

  • Onyx9
    Gast
    • 27. Juni 2011 um 23:42
    • #10
    Bishafu_2:

    Ach ja, ... wenn du dich Konzentrierst ... ist es keine Meditation. Sobald der Verstand reinkommt, ist Meditation nicht mehr möglich.
    Ich weiß, dass manche Leute das anders sehen, aber wenn man tiefer schaut... .
    Gruß
    Bishafu

    Das stimmt. Mit Konzentrieren mein ich mehr das Bemühen, punktuell,unmittelbar den geist zurückzuholen.
    wenn ich kopfschmerzen vom konzentrieren krieg, ist garantiert was aus dem ruder gelaufen.

  • Onyx9
    Gast
    • 27. Juni 2011 um 23:48
    • #11
    Hanzze:

    In Simple Terms-108 Dhamma Similes
    by
    Ajahn Chah
    translated from the Thai by
    Thanissaro Bhikkhu

    Zitat
    Zitat

    Heavy Lifting

    Mindfulness and alertness are like two people lifting a heavy log. A third person is watching and when he sees that the log is heavy, he comes to help. When it's heavy like that, he can't not help. He has to help. The person helping here is discernment. It can't stay still. When there's mindfulness and alertness, discernment has to run in and join them.


    [i]Schwer heben

    In Simple Terms-108 Dhamma Similes
    by
    Ajahn Chah
    translated from the Thai by
    Thanissaro Bhikkhu

    Die beiden Texte sind von olympischer Qualität.Super, trouper, beschrieben um was es geht.
    Und da steht nix von KONZENTRATION.
    Supi !
    :D

  • Onyx9
    Gast
    • 28. Juni 2011 um 00:06
    • #12
    Simo:
    Simo:

    Stell dir vor du sitzt bei all deinen Aktivitäten auf deinem Kopf und schaust dir selbst von oben zu ... Dann bist du wirklich präsent.

    Simo


    Des Weiteren würde ich sagen, Aufmerksamkeit ist eine entspannte, aber hellwache Offenheit. Der Geist ist "einspitzig" wie man so schön sagt^^



    danke, simo ! aber auf den kopf setzen tu ich mich nicht und solltest du auch nicht. nachher kommt die tatütata . da kenn ich einige aus dem vijahara, die den beobachter mit dem über-ich verwechselt haben.das war dann nicht mehr lustig 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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