1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhistische Schulen/Strömungen
  3. Theravada-Buddhismus

Pali-rezitation Bedeutung

  • Awenn
  • 9. Mai 2011 um 13:13
  • Zum letzten Beitrag
  • Awenn
    Themenautor
    Punkte
    65
    Beiträge
    11
    Mitglied seit
    28. Februar 2011
    • 9. Mai 2011 um 13:13
    • #1

    Hallo Freunde

    Ich habe in einem Meditationsanleitungs Buch von einem Thailändischen Mönch gelesen das man vor der Meditation das Pali Zitat
    " Imáni pañca sikkhápadáni samádiyámi cetanáham sìlaí vadámi. " 3x wiederholen soll.
    Es war leider keine Übersetzung dabei, weiß einer von Euch Gelehrten, was es im Wortlaut bedeutet ?
    Ich wäre Euch sehr dankbar.

    in Metta
    Awenn

    "Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers"

  • Hanzze
    Gast
    • 9. Mai 2011 um 15:49
    • #2

    Hallo Awenn,

    Ist es aus diesem Dokument?

    EINTRITT IN DEN STROM DES DHAMMA
    Scheint eine sehr schöne Anleitung zu sein. (Danke!)

    Zitat

    Wer den oben angegebenen Pali-Text nicht rezitieren kann, sagt einfach:
    1. Ich will mich darin üben, keinerlei Lebewesen zu töten.
    2. Ich will mich darin üben, nicht zu nehmen, was nicht gegeben wurde.
    3. Ich will mich darin üben, keinen unheilsamen Sex zu praktizieren.
    4. Ich will mich darin üben, nicht die Unwahrheit zu sprechen.
    5. Ich will mich darin üben, auf Alkohol und Drogen jeder Art zu verzichten.
    Du musst dir selbst und deiner Absichtserklärung gegenüber aufrichtig sein, und dies ist
    der korrekte Weg, die Tugendregeln zu befolgen. Danach sage dreimal das Folgende auf
    Pali:
    Imáni pañca sikkhápadáni samádiyámi cetanáham sìlaí vadámi.

    Alles anzeigen


    - 5
    Ich denke es handelt sich dabei um ein "ich gelobe die 5 Silas (Verhaltensreglen einzuhalten)", kann dir nur einen Pali - Englisch für die Zukunft zeigen (hilft aber ohne dem Wissen über die Stammwörter nur bedingt weiter): http://dsal.uchicago.edu/dictionaries/pali/

    Hier aber noch ein Texts, der die Grundrezitationen etwas erklärt und übersetzt (ich denke da findest du auch noch eine Erklärung):
    http://www.muttodaya.org/de/docs/chanting_heft_druck.pdf

  • mirco
    Gast
    • 9. Mai 2011 um 16:22
    • #3
    Zitat

    Imāni pañca sikkhāpadāni samādiyāmi cetanāham sīlaṃ vadāmi.

    Hallo,

    tja, wie nutzlos ist doch Rezitation von Wörtern, deren Bedeutung man nicht kennt.
    Leider vergessen dies buddhistische Geistliche auch immer wieder.
    Als wenn davon jemand was hätte. Führt nur zu exotischer Verwirrung.
    Oder zu Fragen und Antworten. :)

    Habe einfach mal die Wörter mit dem Digital Pali Reader, Version 1.01 (2 beta is noch zu buggy)
    ( -> http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=8&t=3489)
    nachgeschlagen.

    Zitat
    • Imāni - ayaṃ: bezieht sich auf das, was sich unmittelbar vor dem Sprecher befindet oder vor seinen Augen oder in seiner Gegenwart & Situation, oft übersetzt als "vor unseren Augen", "das Gegenwärtige", "dieses hier", "nur dies"
      .
    • pañca - fünf
      .
    • sikkhāpadāni - sikkhāpada: Ausbildungsregeln, Anweisung, Gebot, Regel
      .
    • samādiyāmi - samādiyati: auf sich zu nehmen; samādiyāmi - nehme ich auf mich
      .
    • cetanāham - cetanā: Absicht
      .
    • sīlaṃ - Tugendregel
      .
    • vadāmi - vadati: sprechen, erzählen; vadāmi: ich spreche
    Alles anzeigen

    Leider kenne ich mich in der Pāḷi-Grammatik nicht aus, aber die Endungen sind 1.Pers.Sing.
    Ich denke, es heißt so ungefähr:

    Zitat

    "Diese fünf Übungsregeln nehme ich bewußt als Tugend auf mich."

    Alles Gute
    :) _()_

  • Awenn
    Themenautor
    Punkte
    65
    Beiträge
    11
    Mitglied seit
    28. Februar 2011
    • 9. Mai 2011 um 23:36
    • #4

    Danke für Eure schnelle Antwort.
    Genau der Text ist aus " EINTRITT IN DEN STROM DES DHAMMA ".
    Ich hatte schon sowas vermutet, war mir aber nicht sicher.
    Ich wollte meiner täglichen Meditationspraxis ein bischen Ritualität geben und mir hat diese Anleitung am besten gefallen, obwohl ich diese auch noch ein bischen abgekürzt habe.
    Ich will ja meditieren und nicht noch vorher eine Stunde Rezitationen chanten. ;)

    Ich bedanke mich noch mal herzlich für Eure Bemühungen.

    Grüsse Awenn

    "Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers"

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Mai 2011 um 05:08
    • #5

    Das rezitieren hat auch seinen Zweck, denn Geist etwas zu beruhigen. Wenn der nicht ruhig ist und geduldig, hat die Meditation nicht sehr viel Zweck. Es ist eine gute Übung, die man vielleicht nicht weglassen sollte.

  • mirco
    Gast
    • 10. Mai 2011 um 14:17
    • #6
    Hanzze:

    Das Rezitieren hat auch seinen Zweck, denn Geist etwas zu beruhigen.
    Wenn der nicht ruhig ist und geduldig, hat die Meditation nicht sehr viel Zweck.
    Es ist eine gute Übung, die man vielleicht nicht weglassen sollte.


    Das stimmt. Frage mich, ob's auch in den Sutten zu finden ist.
    Denn zu beruhigende Herzen, welche noch nicht für Meditation in Stille bereit waren,
    gab es ja damals auch genug.


    Alles Gute
    :) _()_

  • Kusala
    Gast
    • 10. Mai 2011 um 15:39
    • #7
    mirco:

    Frage mich, ob's auch in den Sutten zu finden ist.

    Aber klar mirco :) Hier ein Beispiel:

    Zitat

    Die Erzählung von den fünfhundert Bhikkhus
    (Pañcasatabhikkhu Vatthu)

    Fünfhundert Mönche aus Sāvatthī reisten, nachdem sie vom Erhabenen ein Meditationsobjekt erhalten hatten, einhundert Meilen (yojana ) weit von Sāvatthī weit fort und kamen an einen ausgedehnten Wald, einem geeigneten Platz für die Meditationspraxis. Die Baumgeister dieses Waldes dachten, wenn Mönche im Wald weilen, dass dies ungünstig wäre für sie und ihre Familien in den Bäumen. So stiegen sie von ihren Bäumen herab denkend, die Mönche würden nur für eine Nacht verweilen. Aber die Mönche blieben bis zum Ende des vierzehnten Tages. Dann kam ihnen ein, dass die Mönche hier bleiben wollen, bis zum Ende der Vassa . In diesem Fall müssten sie mit ihren Familien dann eine lange Zeit auf dem Erdboden leben. So machten sie sich daran, die Mönche fort zu schrecken, indem sie Geistergeräusche erzeugten und als Schreckgestalten erschienen. Sie zeigten sich als Körper ohne Köpfe und als Köpfe ohne Körper usw. Die Mönche waren bestürzt, verließen den Platz und kehrten zum Buddha zurück, dem sie all dies berichteten. Als der Buddha ihre Erzählungen gehört hatte, sagte er, dass dies geschehen konnte, da sie vorher ohne jede Waffe gegangen seien und sie sollten wieder dorthin zurück gehen, bewaffnet mit geeigneter Waffe. So sprechend, gab ihnen der Buddha das gesamte Mettā-Sutta. Die Mönche wurden angewiesen, das Sutta zu rezitieren, sobald sie in die Umgebung des Waldes kommen, und auch wenn sie in das Kloster kommen, immer das selbe zu wiederholen. Die Mönche kehrten in den Wald zurück und taten, wie ihnen geheißen. Die Geister auf den Bäumen empfingen liebende Güte von den Mönchen, hießen sie willkommen und fügten ihnen keinen Schaden zu. Da waren keine Geistergeräusche und Erscheinun-gen mehr. Derart in Frieden gelassen, meditierten die Mönche über den Körper (kāyānupassanā) und realisierten dessen gebrechliche und unbe-ständige Natur. Vom Jetavana-Kloster aus, erfuhr der Buddha vom Fort-schritt der Mönche und sandte seine Ausstahlung zu ihnen, so dass sie seine Anwesenheit spüren konnten.
    Da sagte er zu ihnen: „Mönche, genau wie ihr es realisiert habt, ist der Körper: wahrlich unbeständig und zerbrechlich, gerade wie ein irdener Krug.“
    Dann sprach er den 40. Vers des Dhammapada . Am Ende dieser Lehrrede erreichten die 500 Mönche die Heiligkeit.

    Das Mettā-Sutta findet man im Pāḷi-Kanon im Sutta-Piṭaka (Korb der Lehrreden), im Khuddaka-Nikāya (kürzere Sammlung), da im Sutta-Nipāta (eine Sammlung von Lehrdichtungen), dort im Uraga-Vagga („Buch der Schlange“), als 8. Gedicht und auch im Khuddaka-Pāṭha (ebenfalls im Sutta-Piṭaka) .
    Im Dhammapada -Kommentar zu Vers 40 findet man die selbe Rahmenerzählung.

  • mirco
    Gast
    • 10. Mai 2011 um 20:38
    • #8
    Kusala:
    mirco:

    Frage mich, ob's auch in den Sutten zu finden ist.

    Aber klar mirco :) Hier ein Beispiel:

    Zitat

    Die Erzählung von den fünfhundert Bhikkhus (Pañcasatabhikkhu Vatthu)


    Danke.
    In welchem Korb/Sammlung findet sich das ?


    Alles Gute
    :) _()_

  • Kusala
    Gast
    • 10. Mai 2011 um 22:49
    • #9

    http://www.palikanon.com/khuddaka/sn/sn_i08_152.html
    (Zitat: Laut K soll auch der Buddha diese Sutte ursprünglich zum Zweck des Schutzes gesprochen haben.)

    Du hast recht mirco. Es handelt sich hier um eine Rahmenerzählung aus dem Kommentar zum Dhammapada und ist wohl auf Buddhaghosa zurück zuführen. Das aber Schutzverse gesprochen/rezitiert wurden geht aus anderen Stellen hervor. Parittas und Sutten wurden nicht nur "im Geiste" gesprochen, sondern laut rezitiert um sie sich 1. einzuprägen und 2. um den Geist in dieses Richtung zu konditionieren.

    Hier noch ein Beispiel für Parittas. Diesmal aus der Angereihten Sammlung

    Zitat

    A.IV.67 Die Macht der Güte - 7. Ahirāja Sutta

    Einst weilte der Erhabene im Jeta-Haine bei Sāvatthī, im Kloster des Anāthapindika. Zu jener Zeit aber war gerade zu Sāvatthī ein gewisser Mönch infolge eines Schlangenbisses gestorben. Und es begaben sich zahlreiche Mönche dorthin, wo der Erhabene weilte. Dort angelangt, begrüßten sie den Erhabenen ehrerbietig, setzten sich zur Seite nieder und sprachen zum Erhabenen also:

    »Hier in Sāvatthī, o Herr, ist ein gewisser Mönch infolge eines Schlangenbisses gestorben.«

    Und der Erhabene sprach: »Sicherlich, ihr Mönche, hat jener Mönch die vier Königsfamilien der Schlangen nicht mit gütigem Geiste durchstrahlt. Hätte nämlich, ihr Mönche, jener Mönch die vier Königsfamilien der Schlangen mit gütigem Geiste durchstrahlt, so wäre, wahrlich, jener Mönch nicht von einer Schlange gebissen worden und gestorben. Welches aber sind die vier Königsfamilien der Schlangen?

    Es ist

    die Königsfamilie der Virūpakkhas,
    die Königsfamilie der Erāpathas,
    die Königsfamilie der Chabyāputtas,
    die Königsfamilie der Kanhāgotamakas.

    Sicherlich hat jener Mönch diese vier Königsfamilien der Schlangen nicht mit gütigem Geiste durchstrahlt. Hätte er es getan, so wäre er wahrlich nicht von einer Schlange gebissen worden und gestorben.

    Ich rate euch, ihr Mönche, diese vier Königsfamilien der Schlangen mit gütigem Geiste zu durchstrahlen, zu eigener Wehr, zu eigenem Schutz und Schirm, so nämlich: Ich [spreche]:

    'Den Erāpathas send' ich Güte,
    den Virūpakkhas ebenso;
    den Chabyāputtas send' ich Güte,
    wie auch den Kanhāgotamas.

    Fußlosen Wesen meine Güte gilt,
    Zweifüßern gleichfalls bin ich gut,
    Vierfüßern auch entsend' ich Güte,
    Vielfüßern bin ich gut gesinnt.

    Möge mich kein Kriechtier töten,
    Zweifüßer mir nicht Schaden tun;
    Vierfüßer mögen mich nicht töten,
    Vielfüßer auch mich nicht verletzen.

    Alle Wesen und Geschöpfe,
    alles, was nur irgend lebt,
    mög' es allen wohlergehen,
    keinem Böses widerfahren!

    Unbeschränkt ist der Buddha, unbeschränkt die Lehre, unbeschränkt die Mönchsgemeinde!

    Beschränkt jedoch sind Kriechtiere, Schlange, Spinne, Hundertfuß, Skorpion, Maus und Eidechse.

    Ich bin nun gesichert! Ich bin nun geschützt! Weichet, ihr Wesen, zurück!

    Ich [spreche]: Ehre dem Erhabenen! Ehre den sieben Buddhas

    Alles anzeigen

    Das rezitiert wurde zeigt diese Lehrrede, wie man es nicht machen sollte:

    Zitat

    A.V.209 Der singende Vortrag der Lehrtexte - 9. Gītassara Sutta

    Wer, ihr Mönche, die Lehre in gedehntem, singendem Tone vorträgt, hat fünf Nachteile zu erwarten. Welche fünf?

    Selber verstrickt er sich in seine Stimme;
    auch andere verstricken sich in seine Stimme;
    die Hausleute werden unmutig darüber und sagen: 'Genau wie wir singen, so tun es ja auch diese Asketen des Sakyersohnes!';
    wer auf den Tonfall bedacht ist, dessen geistige Sammlung wird unterbrochen;
    sein Anhang aber ahmt seinem Beispiel nach.

    Auch

    Zitat

    A.V.154 Bestand und Schwinden der Guten Lehre I - 4. Paṭhama-saddhammasammosa Sutta

    Fünf Umstände, ihr Mönche, führen zum Schwinden und Untergang der Guten Lehre. Welche fünf?

    Da hören die Mönche nicht voll Eifer die Lehre;
    lernen nicht voll Eifer die Lehre;
    merken sich nicht voll Eifer die Lehre;

    untersuchen nicht voll Eifer den Sinn der gelernten Lehre;
    und selbst wenn sie die Lehre und ihre Bedeutung kennen, leben sie nicht voll Eifer im Sinne der Lehre.

    Diese fünf Umstände, ihr Mönche, führen zum Schwinden und Untergang der Guten Lehre.

    Ob man jetzt vor der formalen Medi rezitiert, muss jeder selber entscheiden. Es kann aber zu einer Beruhigung und Einstimmung des Geistes führen.
    Es kann aber wie ein Mantra (Ohrwurm) zum Hemmnis werden, wenn man nicht weiß was man da rezitiert.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • Dorje Sema
    Gast
    • 10. Mai 2011 um 23:09
    • #10
    Zitat

    Kusala: Es kann aber wie ein Mantra (Ohrwurm) zum Hemmnis werden,...

    Ich möchte doch darum bitten das von Dingen von denen man keine Ahnung hat nicht entsprechend zu werten.
    Danke

    Sarva mangalam

    Mit ganz freundlichen und herzlichen Grüßen
    Dorje Sema

  • mirco
    Gast
    • 10. Mai 2011 um 23:49
    • #11
    Dorje Sema:
    Zitat

    Kusala: Es kann aber wie ein Mantra (Ohrwurm) zum Hemmnis werden,...

    Ich möchte doch darum bitten das von Dingen von denen man keine Ahnung hat nicht entsprechend zu werten.

    Wertung? Ist doch bloß 'ne Darstellung.


    Alles Gute :) _()_

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Mai 2011 um 00:01
    • #12
    Zitat

    mirco:

    Zitat


    Dorje Sema: Ich möchte doch darum bitten das von Dingen von denen man keine Ahnung hat nicht entsprechend zu werten.


    Wertung? Ist doch bloß 'ne Darstellung.

    Und das ist dazu eine unerlaubte Relativierung, mirco.

    Sarva mangalam

    Mit ganz freundlichen und herzlichen Grüßen
    Dorje Sema

  • nibbuti
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 11. Mai 2011 um 00:14
    • #13
    Dorje Sema:

    Ich möchte doch darum bitten das von Dingen von denen man keine Ahnung hat nicht entsprechend zu werten.


    Das hier ist das Theravada-Forum, lieber Moderator.

    Hier ist es erlaubt zu sagen, dass Mantras Ohrwürmer sind.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Mai 2011 um 01:43
    • #14
    Zitat
    Zitat

    Dorje Sema: Ich möchte doch darum bitten das von Dingen von denen man keine Ahnung hat nicht entsprechend zu werten.


    nibbuti: Das hier ist das Theravada-Forum, lieber Moderator.
    Hier ist es erlaubt zu sagen, dass Mantras Ohrwürmer sind.

    Erstmal ist das ein thread innerhalb von Buddhaland der für jedes Buddhalandmitglied innen einsehbar ist und zudem auch außen über Google einsehbar.
    Und bitte was ist das denn für eine Ethik als Etikette die etwas falsches darstellend wertet alsdann unerlaubt relativiert und dann danach mit einer solchen falschen Aussage,
    falsches auch noch richtig stellen möchte.
    Punktum ist es doch so das Du nibutti als auch Kusala sowie mirco überhaupt keine Ahnung von der Materie Mantrayana als Anwendungsgebiet und Arbeitshypothese habt.
    Ihr Euch aber wie Ärzte hier aufführt die diesbezüglich Diagnosen erstellen könnten.
    Erschwerend hinzu kommt,
    -um dem Affentanz hier direkt ein Ende zu machen-

    das dies auch hätte folgendermaßen geschrieben werden können ?

    Bitte singt keine Lieder deren Sprache ihr nicht versteht und möglicherweise dadurch Texte wiederholt die einen hemmende Wirkung
    daraufhin zeitigen können.
    Es wurde aber ganz gezielt -> die Vokabel Mantra im Zusammenhang eingesetzt.
    Warum wohl ?
    Weil jemand diesen Part aus dem Text wissentlich verstanden und alsdann beherzigt hat ?
    Herr Professor Doktor nibutti ?
    Oder Arhat nibutti ?
    Oder wäre vollkommen Erwachter nibutti angemessener ?

    » „ Hier nun, Ānanda, urteilen die Kritiker folgendermaßen:
    'Der eine besitzt jene Eigenschaften, und auch der andere besitzt die gleichen Eigenschaften.
    Warum sollte da der eine niedriger und der andere höher stehen?'
    Solches (Aburteilen) aber, Ānanda, wird ihnen lange zum Unheil und Leiden gereichen.
    Da ist wohl jener Mensch sittenlos, doch er kennt der Wirklichkeit gemäß jene Gemütserlösung und Weisheitserlösung, wo ihm seine Sittenlosigkeit zur restlosen Aufhebung gelangt; auch besitzt er Erfahrung und große Strebsamkeit, hat in Erkenntnis etwas erreicht, und auch Loslösung wird ihm dann und wann zuteil.
    Dieser Mensch, Ānanda, ist höher und edler als jener andere.
    Und warum?
    Weil eben, Ānanda, der Strom der Lehre diesen Menschen mit sich fortreißt.

    Wer außer dem Vollendeten vermag wohl diesen Unterschied zu erkennen?
    Darum, Ānanda, urteilt nicht die Menschen ab!
    Legt an die Menschen keinen Maßstab an!
    Man schadet sich, wenn man die Menschen aburteilt.
    Ich freilich, Ānanda, vermag die Menschen abzuschätzen, oder einer, der mir ähnlich ist.
    “ «

    A.VI.44 2. Migasālā Sutta

    Zudem solltest Du mal bitte freundlicher weise einsehen nibutti,
    das ich,
    wenn ich,
    nicht gerade moderiere,
    auch kein Moderator bin.
    Sondern lediglich ein gewöhnlicher User.
    Sowie ein Operateur auch nur dann Operateur ist, wenn er gegenwärtig [sich dessen bewusst] operiert.

    Was wohl dann Deine äußerst polemische Bemerkung nebst Anmerkung hier angeht,

    Zitat

    nibutti:Das hier ist das Theravada-Forum, lieber Moderator.


    ist es nun Dein Forum oder Eures ?
    Wie hätten sie's denn gern ?

    Sarva mangalam

    Mit ganz freundlichen und herzlichen Grüßen
    Dorje Sema

  • nibbuti
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 11. Mai 2011 um 04:04
    • #15
    Dorje Sema:

    Erstmal ist das ein thread innerhalb von Buddhaland der für jedes Buddhalandmitglied innen einsehbar ist und zudem auch außen über Google einsehbar. Und bitte was ist das denn für eine Ethik als Etikette die etwas falsches darstellend wertet alsdann unerlaubt relativiert und dann danach mit einer solchen falschen Aussage, falsches auch noch richtig stellen möchte. Punktum ist es doch so das Du nibutti als auch Kusala sowie mirco überhaupt keine Ahnung von der Materie Mantrayana [ :lol: ]als Anwendungsgebiet und Arbeitshypothese habt. Ihr Euch aber wie Ärzte hier aufführt die diesbezüglich Diagnosen erstellen könnten. Du kannst dazu einen Thread im Mayahana-Forum aufmachen und dich erleichtern. Hier steht jedem seine Meinung zu. Erschwerend hinzu kommt, -um dem Affentanz hier direkt ein Ende zu machen- das dies auch hätte folgendermaßen geschrieben werden können ? Bitte singt keine Lieder deren Sprache ihr nicht versteht und möglicherweise dadurch Texte wiederholt die einen hemmende Wirkung daraufhin zeitigen können. Es wurde aber ganz gezielt -> die Vokabel Mantra im Zusammenhang eingesetzt. Warum wohl ? Weil jemand diesen Part aus dem Text wissentlich verstanden und alsdann beherzigt hat ? Herr Professor Doktor nibutti ? Oder Arhat nibutti ? Oder wäre vollkommen Erwachter nibutti angemessener ? Zudem solltest Du mal bitte freundlicher weise einsehen nibutti, das ich, wenn ich, nicht gerade moderiere, auch kein Moderator bin. Sondern lediglich ein gewöhnlicher User. Sowie ein Operateur auch nur dann Operateur ist, wenn er gegenwärtig [sich dessen bewusst] operiert. Was wohl dann Deine äußerst polemische Bemerkung nebst Anmerkung hier angeht, ist es nun Dein Forum oder Eures ? Wie hätten sie's denn gern ?


    Dorje Soma

    Es ist nicht falsch zu sagen Mantras seien Ohrwürmer aus Theravada-Sicht.

    Der historische Buddha lehrte "Mantrayana" nicht.

    Kein Grund also eine Mundtot-Kampagne zu starten, jedem steht seine Meinung zu.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Hanzze
    Gast
    • 11. Mai 2011 um 05:05
    • #16
    nibbuti:


    Dorje Soma

    Es ist nicht falsch zu sagen Mantras seien Ohrwürmer aus Theravada-Sicht.
    Der historische Buddha lehrte "Mantrayana" nicht.
    Kein Grund also eine Mundtot-Kampagne zu starten, jedem steht seine Meinung zu.

    Zum einen hat Theravada keine Sicht (schon gar keine persönliche und auch keine nihilistische), und zum anderen wurden von Buddha entsprechend dem Pali Kanon sehr wohl Schutz- Heil"mantren" gegeben, gelehrt.
    Kusala hat ja schon einige angeführt. Deren Wirkung (das rezitieren von Suttas das Mantren gleich kommt) ist allseits bekannt. Auch gibt es im Theravada sehr wohl auch die Tradition von Matren. Eines der Bekanntesten ist "Budo" und gerade in der Waldtradition ist es sehr üblich diese (es gibt deren zahlreiche) für verschiedene Zwecke (zu meist als Meditationsobjekt) zu verwenden.

    Eine Mundtot - Kampagne kann man jedes bezeichnen, das wenig Objektivität hat und abzielt ein Bild zu erhalten ohne einen Rahmen geben zu wollen.

  • Kusala
    Gast
    • 11. Mai 2011 um 07:52
    • #17

    Ich schrieb:

    Zitat

    Es kann aber wie ein Mantra (Ohrwurm) zum Hemmnis werden, wenn man nicht weiß was man da rezitiert.

    Und da spreche ich nur darüber, was ich selber gesehen habe.
    Mag es an der falschen Ausbildung der Mantrarezitierer liegen. Viele kommen vom Mantra nicht mehr los und es spukt im Kopf herum. Ebenso wie zählen von Atemzügen, was eine ähnliche Wirkung haben kann.
    Aus meiner Sicht sollte man so etwas so schnell wie möglich los lassen.

    Ich schrieb auch:

    Zitat

    Ob man jetzt vor der formalen Medi rezitiert, muss jeder selber entscheiden.

    Es gibt verschiedene Ansätze in den einzelnen Traditionen.

    Hier im Westen ist es aber so, dass die wenigsten eine fundierte Meditationsausbildung, inklusive ständiger kompetenter zeitnaher Begleitung haben. Manche wie Hanzze schreibt, lehren auch im Theravada ein Mantra (Budd-ho [Putt-ho] in Thailand)

    Ziel ist es ja wohl auch im Tibetischen über das Mantra "Hinaus zu wachsen" oder lieber Dorje? Korrigier mich bitte.

    Fragen wir doch mal unsere lieben Mahayana-Dhammageschwister, wer denn schon ohne Mantra auskommt, der damit einmal begonnen hat.

    Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Ich schrieb ja

    Zitat

    muss jeder selber entscheiden

    Ich persönlich empfehle keine Mantren.
    Aber wie gesagt, es gibt verschiedene Ansätze und da muss jeder selber sehen, was für einen persönlich passt und es lohnt auch nicht darüber zu streiten, weil datt Kusala diese Meinung vertritt.

    Ganz liebe Grüße
    Kusala

  • Hanzze
    Gast
    • 11. Mai 2011 um 08:47
    • #18

    Kusala, es ist in der Mediation nur ein anderes Objekt.

    Loslassen tut man von allem, ganz zu Ende oder weit vortgeschritten. Am Anfang zu sagen, dass es keinen Zweck hat ein Objekt ausser den Geist selbst zu wählen führt nirgend wo hin, mag vielleicht weiter an das Ziel kommen, aber gibt nur ein Ziel, dessen Weg man nicht kennt.

    Mantro, Rezitation hat die selbe Berechtigung wie die Konzentration auf den Atem und auch Berechtigung als Stütze in der Übung zur Konzentration auf den Atem. Diese Technik (zählen, Mantra...) ist speziel für einen ungeübten Geist oder einen Geist, der sehr im normalen Leben steht gedacht und kann einfach an jeden Ort mitgenommen werden.

    Diese Technik ist im Theravada speziell für Laien entwickelt. Im Mahayana ist diese Technik aus dem Teravada z.B. gut in der Amitabatradition zu sehen. Man kann es auch eine einfache Technik für den "gewöhnlichen" Mann nennen. Ich halte sie für Sinnvoller, als so manche "Profi" praxis.

    So habe ich aber auch die Geschichte von Acariya Mun auch wieder gefunden (Danke!), eine Erzählung, die etwas das mantra Buddho beschreibt:

    Zitat

    The Chiang Mai Years

    Just as Ãcariya Mun foresaw, a village representative arrived that very afternoon to question him: “What are you searching for when you it still with your eyes closed, or pace back and forth?” Ãcariya Mun replied, “I’ve lost my buddho. I’m searching for buddho while sitting and walking.” "What is this buddho? Can we help you find it?”
    “Buddho is the most precious gem in the three worlds of existence – a jewel of all-pervading knowledge. If you help me find it, that’ll be excellent. Then we will all see buddho quickly and easily.”
    “Has your buddho been missing long?”
    “Not long. With your help we’ll find it a lot faster than if I look for it alone.”
    “Is buddho something large?”
    “Neither large nor small, it’s just the right size for all of us. Whoever finds buddho will become a superior person, able to perceive anything he wishes.”
    “Will we be able to see the heavens and the hells?” “Of course. Otherwise, how could we call it superior.”
    “What about our dead children, and our dead spouses, can they be seen?”
    “You can see anything you want once buddho is yours.”
    “Is it very bright?”
    “It’s much brighter than hundreds, even thousands, of suns. The sun is not able to illuminate heaven and hell, but buddho can penetrate everywhere, illuminating everything.”
    “Can woman and children help search for it too?”
    “Everyone can help – men, women, young and old, all can join in the search.”
    “This superior buddho, can it protect us from ghosts?”
    “Buddho is superior in countless ways. It is superior in the three worlds – kãma-loka, rýpa-loka, arýpa-loka. All three of them must pay homage to buddho. No being anywhere is greater than buddho. Ghosts are very afraid of buddho – they must bow down and worship it. Ghosts are frightened of people who search for buddho too, even though they haven’t found it yet.”
    “This buddho jewel, what color is it?”
    “It’s a bright, sparkling jewel with countless colors. Buddho is a special asset of the Lord Buddha – a gleaming aggregate of knowledge, not a material thing. The Lord Buddha bequeathed it to us many years ago, but since then it’s gone missing and we no longer know how to find it. But it’s location is not so important. If you’re trying to find it, what’s important is to sit and walk thinking “buddho, buddho, buddho” exclusively within your heart. Keep your attention focused within your body, not letting it wander outside. Fix your awareness firmly on the repetition of “buddho, buddho”. If you can manage to do this, you may even come across buddho before I do.” "How long must we to sit and walk searching for buddho before we find it?” “To begin with, sit or walk for about 15 to 20 minutes at a time. Buddho doesn’t want you to spend too much time searching for it yet. It’s afraid you’ll grow tired and so be unable to keep up with it. Losing interest, you will not want to search anymore. Then you’ll miss it altogether. This is enough to get you started. If I elaborate any further, you won’t remember it all, thus jeopardizing your chances of meeting buddho.”
    With these instructions in mind, the villager returned home. He didn’t take leave of Ãcariya Mun in any special way, because that was not the hill tribe custom. Deciding that it was time to go, he simply got up and left. As soon as he arrived at the village, everyone gathered around to hear what had taken place. He explained why Ãcariya Mun sat still with his eyes closed and why he paced back and forth: he was searching for the precious gem buddho and not, as they had presumed, because he was a ‘tiger in disguise’. He then explained Ãcariya Mun’s brief instructions on how to find buddho. Once the villagers knew the method, everyone – from the headman on down to the women and older children – began to practice, mentally repeating “buddho”. Several days later, something truly amazing happened. The Dhamma of the Lord Buddha arose clearly in the heart of one of the villagers. While mentally repeating the word “buddho” over and over again as Ãcariya Mun had suggested, one man in the village found Dhamma: his heart attained a state of peace and calm. A few days earlier, the man had dreamed that Ãcariya Mun was placing a very large, bright-shining candle on top of his head. The moment Ãcariya Mun set the candle on his head, his whole body, from the head on down, was brightly illuminated.He felt overjoyed as the radiance, spreading out around him, illuminated the surrounding area as well. Soon after he attained this state of tranquility, he went to tell Ãcariya Mun about his achievement, and about the amazing dream he had prior to it. Ãcariya Mun then gave him additional instructions on how to proceed with his practice. As it turned out, his progress was very quick: he was soon able to psychically know other people’s thoughts. He informed Ãcariya Mun of this very matter-of-factly in the forthright manner typical of forest people.
    Sometime later, this man declared to Ãcariya Mun that he had examined Ãcariya Mun’s citta and had clearly seen its characteristics. Playfully, Ãcariya Mun asked if he could see much evil in his citta.The man answered without hesitation, “Your citta has no focal point whatsoever – only an absolutely incredible radiance shining within.
    Your preeminence is unrivaled anywhere in the world. I’ve never seen anything like it. You’ve been here about a year now, why didn’t you teach me about this right from the beginning?” "How could I teach you? You never came to ask me any questions.”
    “I didn’t know you were a supreme master. Had I known, I’d have come for sure. Now we all know you’re an extremely clever person. When we came asking you why you sat still with your eyes closed and what you were looking for as you paced back and forth, you told us your buddho was lost and asked us to help you find it. When asked to describe it, you said buddho is a bright, sparkling jewel, but in truth the real buddho is your heart.

    More of the story and the in the Biography of âcariya Mun

    Alles anzeigen

    vorerst in english

    Im tibetischen dienen Mantren um ganz gezielt Haltungen zu entwickeln um auf einer anderen Ebene wirken zu können. (der Effekt ist wie in den Schutzmantren aus dem Pali Kanon, jedoch "weiterentwickelt", "weltlicher" Schutz). Ich sehe keinen Unterschied zwischen dem rezitieren aus der Sicht der Tibetischen Schule und auch der Theravada Schule. Beide Gründen auf Empfehlungen Buddhas in der Anfangsphase und in Umgebungen, in denen man noch nicht gelernt hat "ruhig" zu bleiben.

  • nibbuti
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 11. Mai 2011 um 09:09
    • #19
    Hanzze:

    Zum einen hat Theravada keine Sicht,


    Das war eine übliche Redensart, mein Freund.

    Zitat

    und zum anderen wurden von Buddha entsprechend dem Pali Kanon sehr wohl Schutz- Heil"mantren" gegeben, gelehrt.


    Seit wann werden Suttas und Parittas "Mantras" oder "Mantrayana" genannt?

    Zitat

    Auch gibt es im Theravada sehr wohl auch die Tradition von Matren. Eines der Bekanntesten ist "Budo" und gerade in der Waldtradition ist es sehr üblich diese (es gibt deren zahlreiche) für verschiedene Zwecke (zu meist als Meditationsobjekt) zu verwenden.


    Die darf es auch ruhig geben. Aber ebenso darf man sie Ohrwürmer und ein potentielles Hemmnis nennen. Und nur darum ging es mir.

    Findest du nicht, dass DS und deine übertriebene Reaktion eine gute Gelegenheit zum Loslassen sind?

    Zitat

    Eine Mundtot - Kampagne kann man jedes bezeichnen, das wenig Objektivität hat und abzielt ein Bild zu erhalten ohne einen Rahmen geben zu wollen.


    Der Rahmen sind die 5 oder mehr Silas. Achtsamkeit beim Lesen ist angebracht, Brahman, das ist das beste "Mantra".

    Grüße

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • nibbuti
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 11. Mai 2011 um 09:27
    • #20
    Hanzze:

    Deren Wirkung (das rezitieren von Suttas das Mantren gleich kommt) ist allseits bekannt.

    Hanzze:

    Im tibetischen dienen Mantren um ganz gezielt Haltungen zu entwickeln um auf einer anderen Ebene wirken zu können. (der Effekt ist wie in den Schutzmantren [Schutzverse] aus dem Pali Kanon, jedoch "weiterentwickelt", "weltlicher" Schutz). Ich sehe keinen Unterschied zwischen dem rezitieren aus der Sicht der Tibetischen Schule und auch der Theravada Schule.


    Naja, ein Mantra reicht aus um seinen Geist unbewusst in eine bestimmte Denkfrequenz zu tunen. Es ist dann wie ein Virus oder Trojanisches Pferd und hat die gegenteilige Wirkung von einem Paritta (Schutzvers). Ich weiß nicht, ob das allzu viele wissen.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • nibbuti
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 11. Mai 2011 um 09:41
    • #21
    Hanzze:

    nihilistische ... wenig Objektivität ... ein Bild zu erhalten ohne einen Rahmen


    Leere Behauptungen, die schon in einem anderen Thread auf Anfrage nicht objektiv belegt wurden.

    :lol:

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

    Einmal editiert, zuletzt von nibbuti (11. Mai 2011 um 11:33)

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 11. Mai 2011 um 10:53
    • #22
    Hanzze:

    zum anderen wurden von Buddha entsprechend dem Pali Kanon sehr wohl Schutz- Heil"mantren" gegeben, gelehrt.


    Scheint ein großer Unterschied zu geben zwischen Mantra und Mantra.
    Übrigens Schutz braucht wohl nur der, der um seine
    Interessen fürchten muß wenn diese gefährdet sind.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (11. Mai 2011 um 12:18)

  • Awenn
    Themenautor
    Punkte
    65
    Beiträge
    11
    Mitglied seit
    28. Februar 2011
    • 11. Mai 2011 um 11:28
    • #23

    Komm mal wieder runter Dorje Sema.
    Es wollte hier im Theravada Thread keiner die Mahayani angreifen.
    Ausfallend und Provozierend warst hier in einem sehr Interessanten "Pali-Rezitation und Bedeutung -Thread" leider nur Du.
    Es ist doch nun mal bekannt das es in den unterschiedlichen Stilrichtungen, unterschiedliche Meinungen und Techniken in ihrer Ausübungen gibt.
    Und ein Forum, in diesem Fall speziell ein Theravada- Forum, ist ja nun mal auch da um ein für oder dagegen, zu diskutieren.

    In Metta

    Awenn

    "Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers"

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Mai 2011 um 12:28
    • #24
    Zitat

    Kusala: Ich schrieb:
    Es kann aber wie ein Mantra (Ohrwurm) zum Hemmnis werden, wenn man nicht weiß was man da rezitiert.
    Und da spreche ich nur darüber, was ich selber gesehen habe.

    Ja bitte,
    und was beweist das ?
    Das Du 'zwei' Augen hast [bezugnehmend auf sehen und gesehenes]?
    Was bitte beweist denn dann,
    das,
    dass Du 'zwei' Augen hast ?
    Und eben das dass gesehene von Dir für alle anderen so ist und nicht anders.
    Eben von Dir [Ich] gesehen ?

    Zitat

    Kusala: Mag es an der falschen Ausbildung der Mantrarezitierer liegen.

    Ich bezweifel mal ernsthaft das dies so wie von Dir dargestellt ist.
    Und warum ?
    Sollte da jemand sein der die Lehre des Erwachten nicht der Wirklichkeit von und im Sinn und Inhalt verstehen kann,
    liegt dies dann am Erwachten allein ?

    Es gibt Dinge für die ist man einfach nicht geeignet und das verhält sich ebenso wie Medizin zum Kranken.
    Ein an Diabetes erkrankter wird wohl schlechterdings nicht Medikamente eines HIV erkrankten einnehmen.
    Wobei ich hier nicht meine das das eine Krankheitsbild das andere ausschließt.

    Zitat

    Kusala:Viele kommen vom Mantra nicht mehr los und es spukt im Kopf herum. Ebenso wie zählen von Atemzügen, was eine ähnliche Wirkung haben kann.

    Das liegt im und am Einzelfall ,
    ist Dir überhaupt wirklich logisch nachvollziehbar was Du hier postulierst ?
    Jemand der nicht loslassen will wird dies auch nicht;
    und nach dem zum tausendmal und mehr wiederholtem besten Ratschlag nicht.
    Sowie jemand dem man hunderttausend mal sagt lass das doch bitte mal sein Deine
    dogmatisch orthodoxen Ich durchtränkten dogmatischen Konzepte von ...
    überzustülpen.
    Stattdessen ist's doch sinniger zu sagen ich hab unsere Tradition der wir folgen so und so verstanden;
    und entsprechend gebe ich diese so und so weiter.
    Oder ?
    Deine Medizin ist nicht meine Medizin;
    und selbst dann nicht wenn wir 'beide' denselben Arzt zu Rate ziehen.
    Aber den Arzt den Du aufsuchst dann aufgrund der Tatsache das er mir eine andere Medizin verordnet
    seine Fachkompetenz abzusprechen das wirft ein Bild auf Dich als Meinungsmacher,
    und wird bei weitem nicht ausreichen dem behandelndem Arzt seine Fachkompetenz streitig zu machen.

    Zitat

    Kusala: Es gibt verschiedene Ansätze in den einzelnen Traditionen.
    Hier im Westen ist es aber so, dass die wenigsten eine fundierte Meditationsausbildung, inklusive ständiger kompetenter zeitnaher Begleitung haben. Manche wie Hanzze schreibt, lehren auch im Theravada ein Mantra (Budd-ho [Putt-ho] in Thailand)

    Den Dharma zu verstehen hat damit überhaupt nichts und auch rein gar nichts zu tun und zu schaffen [siehe bereits erwähntes].
    Das ist wohl auch ehedem zu verstehen,
    als Leut's geht da bloß nicht hin,
    die sind gar nicht kompetent ?
    Zumindest hat's erst mal diesen Anklang,
    als dann,
    ->ICH<- aber weiß wo der Hase lang läuft ?


    Zitat

    Kusala : Ziel ist es ja wohl auch im Tibetischen über das Mantra "Hinaus zu wachsen" oder lieber Dorje? Korrigier mich bitte.

    Nein das ist nicht das Ziel des Mantra.
    In erster Linie gewährt es Schutz als Schutzformel [Mantra ist das was den Geist schützt vor negativen äußeren Einflüssen]
    zudem kann der wahre Könner damit sehr viele postive Dinge bewirken,
    auch im Sinn des bleibenden Eindrucks im 'Geist' selbst.
    In der tib. Sprache gibt es per se schon mal sieben verschiedene akzentuierte Nuancen von dem Begriff 'Geist'
    so das allein schon auf der Grundlage ein extra thread vonnöten wäre um Mantra seinen Inhalt seine Funkion,
    als dann seine Interaktion von und zu fühlenden Wesen untereinander erklärt werden könnte.
    Ein Ziel von Mantra kann zum Beispiel sein :
    Das Worte als,
    beständig [temporal] und unbeständig [atemporal]
    ungreifbar verstanden werden also auch der Diskurs im denkenden Intellekt.
    Somit kann dann das ergreifen von bloßen Worten als bedingt abhängig entstandener Laut
    volkommen aufgegeben werden und somit auch selbstverständlich die Anhaftung daran.
    Worte können so ihren-
    über einen habenden Machtcharakter endgültig
    -verlieren. [siehe anatta]
    Feine Sache nicht wahr ?

    Zitat

    Kusala: Fragen wir doch mal unsere lieben Mahayana-Dhammageschwister, wer denn schon ohne Mantra auskommt, der damit einmal begonnen hat.

    Phyag gya chen po praktizierende geben das vollständig auf,
    Also hat die Medizin gewirkt,
    der Patient ist gesundet,
    dann bedarf er nicht länger dieser Medizin
    und jeder halbwegs vernünftige Arzt würde auch davon abraten,
    diese alsdann,
    als Mittel zum bereits erfüllten Zweck weiter einzunehmen.
    Meistens oder vielmehr sehr oft merken die Leut's aber dann an dem Punkt selber das es ihnen besser geht als zuvor und sie
    gesundet sind so freuen sich dann Arzt und Patient gleichermaßen und glotzen staunend auf die Medizin.

    Zitat

    Kusala: Ich schrieb ja
    muss jeder selber entscheiden

    Die Frage ist doch bitte:
    Auf welcher Grundlage ?
    Der selbstbezogenen selbstichen
    ich weiß eh alles besser weil nur was ich verstanden habe zählt;
    und was alle anderen machen und verstehen ist eh nonsens humbug und falsch ?
    Mein Buddha, Mein Dharma, Mein Sangha.
    Weißt Du ich pers. folge lediglich vertrauensvoll einer mündlichen überlieferten Tradition,
    mehr nicht.
    Und inzwischen löst sogar sich das auf in was es ist, ein Spukphänomen geboren aus Phantasmen.
    Nichts zu erreichen zu erlangen kein Samsara kein Nirvana weit und breit kein Dorje zu "sehen".

    Zitat

    Ich persönlich empfehle keine Mantren.
    Aber wie gesagt, es gibt verschiedene Ansätze und da muss jeder selber sehen, was für einen persönlich passt und es lohnt auch nicht darüber zu streiten, weil datt Kusala diese Meinung vertritt.

    Das wiederum finde ich sehr gut !
    Weil dafür bedarf es nämlich einer wirklichen Kompetenten souverän ausgebildeten Fachkraft.
    Hätt datt Kusala datt von vorne herein so jeschrieven dann hätte der Dorje datt auch nit bemäkelt wat zu bemäkeln war und is.
    nämlich,

    Zitat

    Kusala: Es kann aber wie ein Mantra (Ohrwurm) zum Hemmnis werden,...


    kann,
    kann,
    alles,
    immer die Frage von wem es ausgeht bzw.
    Eignet sich der behandelnde Arzt dafür?
    Ist dies dann auch das richtige Medikament für den entsprechenden [meinenden] erkrankten Patient?
    Tja in dem Fall ein sehr verantwortungsvoller gewissenhafter Job.

    Zyklus geschlossen.

    Sarva mangalam

    Mit ganz freundlichen und herzlichen Grüßen
    Dorje Sema

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 11. Mai 2011 um 12:29
    • #25
    nibbuti:

    Seit wann werden Suttas und Parittas "Mantras" oder "Mantrayana" genannt?


    Es geht sicherlich zu weit jede Rezitation als Mantra, im tibetischen Sinne, bezeichnen zu wollen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.19
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download