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Wie wehrt man sich über negatives Karma

  • SebGGau
  • 30. Dezember 2010 um 16:32
  • Zum letzten Beitrag
  • Joella
    Gast
    • 21. August 2012 um 16:41
    • #51

    Liebe Doris,

    auch dir vielen Dank für deine Zeilen, habe mich sehr gefreut!

    Ja, da hast du mit allem Recht, was du sagst und ich war auch schon zu einem früheren Zeitpunkt an dem Punkt, wo ich mehr auf mich selbst fokussiert war und ich war auch schon so weit, dass ich mich eher um mich selbst kümmerte, das wiederum wurde mir aber als "grenzenloser Egoismus" angelastet..., womit wir wieder bei emotionaler Erpressung sind, die da heißt:"Funktioniere, sonst...!"
    Tja.
    Es macht mir aber große Hoffnung zu hören, dass es sich wohl doch lohnt, dass ich mir nicht mehr jeden "Schuh anziehen muss, der mir vor die Nase gestellt wird"...

    Liebe Grüße,

    Joella

  • Joella
    Gast
    • 1. September 2012 um 21:10
    • #52

    Hallo,

    zu 1)
    Ich tue dieser Person nichts, aber ich schütze sie auch nicht mehr, daher spreche ich öffentlich darüber.
    Da ich als Kind schon mit Dritten darüber gesprochen hatte, wurde alles abgestritten und ich habe keine Zeugen dafür, da immer alles hinter verschlossenen Türen ablief und nach außen "heile Welt" gespielt wurde; spielte ich nicht mit, bekam ich die Konsequenzen zu spüren...

    zu 2)
    Ich werde diesem Elternteil (!) keine Strafanzeige anhängen..., denn heute ist dieser Mensch fast friedlich, weil alt, dieser Mensch scheint "vergessen" zu haben, ich nicht.

    (Meine persönlichen Meinungen dazu!)

    Ansonsten unterschreibe ich diese zwei Vorschläge für den Threadersteller auch: erstmal reden und wenn alles nichts hilft, sich dann wehren, Schritt für Schritt, bis diese Schikanen aufhören von einem anderen Menschen.

    LG Joella

  • Joella
    Gast
    • 1. September 2012 um 22:08
    • #53
    Frank1:

    Hallo Joella ,

    zu 1)
    Es geht hier nicht darum, jemand zu schützen, sondern der Spruch meint, dass die Reihenfolge entscheidend ist:
    Erst spricht man mit dem Delinquenten und gibt ihm die Chance sich zu ändern, klappt das nicht geht man zu zwei Zeugen..., am Ende macht man es öffentlich.
    Auch wenn alles schon alte Sachen sind, kann trotz aller Öffentlichkeit eine klärendes 4-Augen Gespräch auch ohne Ergebnis Erleichterung bringen, wenn etwas unausgesprochen geblieben ist.
    Aber ich will dich nicht zu etwas bringen, was Du nicht willst.

    1)+2)
    Wie gesagt, dass ist ein Vorschlag für eine allgemein sinnvolle Vorgehensweise, die aber in einer speziellen Situation nicht sinnvoll oder angebracht sein kann

    Frank


    Hallo Frank,

    das macht alles Sinn; ja, da stimme ich dir vollkommen zu, jedoch ist (in meinem Fall) unter vier Augen nicht mehr zu sprechen, da die Wahrheit nicht "vertragen" wird und auch durch das "Weglaufen" und Umherschreien des Gegenübers erfolgt keine Klärung, ob man will oder nicht, das würde nichts bringen, außer dass ich beschimpft und der Übertreibung und Lügen bezichtigt werde. Es gab zu viele Gelegenheiten und Anläufe für ein klärendes Gespräch.

    Heute ist es mir eher wichtig, zu lernen, selbst damit klar zu kommen. Mit "nicht mehr schützen" meinte ich sinnbildlich:"Ich verschweige die Wahrheit nicht mehr."

    LG Joella

  • karmahain
    Gast
    • 1. September 2012 um 22:59
    • #54
    Joella:

    Hallo zusammen,

    mit Interesse verfolge ich diesen Thread und die Erklärungen erscheinen mir auch plausibel, dennoch scheitere ich jedesmal daran, einem Menschen gütig und duldend gegenüber zu treten...
    Dieser Mensch hat mich in der Kindheit körperlich misshandelt, emotional erpresst, etc., etc. und ich kann diese Vergangenheit nicht abschließen, da dieser Mensch ein
    naher Verwandter ist, zu dem ich den Kontakt bis auf paar wichtige Familientreffen weitgehend abgebrochen habe, es besteht lediglich ab und an Telefonkontakt.

    Ich habe es im Guten versucht: da meinte dieser Mensch, das wäre jetzt ein Freibrief, dass man bei mir wieder das Knöpfchen drücken könnte und man kann weitermachen wie bisher.
    Ich habe es im Schlechten versucht: Da, siehe da, nun hatte man die Bestätigung, es war ja immer richtig, mich mit Gewalt zur "Raison" bringen zu müssen.
    Ich habe es mit Verständnis und Gesprächen versucht: Ach, ich solle jetzt nicht "schulmeisterlich" ankommen.

    Habt ihr irgendein "Mantra" etc., einen Vorschlag zum Meditieren, damit ich mich innerlich besser abgrenzen kann, damit diese Alpträume aus der Vergangenheit aufhören?
    (Nein, ich will auch nicht zu einem Psychologen gehen, habe auch kein Interesse das alles nochmal durchzukauen, etc., etc.)
    Freue mich über jede Antwort, wie man sich gegen negatives Karma wehren kann, innerlich sowie auch der Person gegenüber.
    Ich sehe ein, dass das für manche von euch schwere Kost ist, aber ich fühle mich hier nun mal pudelwohl bei euch und das liegt mir eben am Herzen.

    Lieben Dank,

    Joella :oops::oops::oops:

    Alles anzeigen

    Das negative Karma kannst Du nur für Dich selbst auflösen und nicht für den anderen. Die Herausforderung besteht für Dich die Vergangenheit so anzunehmen wie sie ist, denn Du kannst sie nicht mehr verändern. Es ringt auch nichts sie schönreden zu wollen oder zu vergessen oder zu verdrängen. Wenn Du Die Vergangenheit mit all dem Leid für Dich selbst annehmen kannst, dann kannst Du auch wahre Vergebung üben. Dazu brauchst Du niemand anderen. Es kann auch Sinnvoll sein sich vom extrem unbewussten Menschen komplett fern zu halten und auch den Telefonkontakt abzubrechen. Dies wird man solange machen bis man entweder selber die Vergangenheit hinter sich gelassen hat und die Worte von anderen keine Knöpfe mehr drücken oder bis der andere sich ändert. Warte aber nicht auf die Veränderung von anderen Menschen denn Du kannst sie nicht ändern. Wenn Du aber Deine Sichtweise auf die Vergangenheit änderst, dann kannst Du das Karma auch auflösen was Dich daran hindert im jetzt frei zu sein. Ich habe mir bei solchen Menschen angewöhnt mir am Telefon vielleicht noch Dinge anzuhören, aber nicht mehr darauf zu reagieren. Dadurch bekommt das Ego vom anderen kein Futter mehr und das Gespräch wird für den anderen langweilig und wird meist schnell beendet, bzw die Menschen melden sich gar nicht mehr weil es peinlich wird sein eigenes Ego sprechen zu hören und in einem Spiegel das eigene Echo zu hören. Allerdings muss man dafür schon sehr in sich ruhen, aber es liegt eben auch an der Intensität der vergangenen Erfahrung.Wichtig ist auch nicht in eine Opferrolle reinzukommen und den anderen zum Täter zu machen. Aus diesem Kreislauf kommt man sonst nur schwer wieder raus. Einfach auf Abstand gehen und vielleicht auch mal für längere Zeit auch bei Kontaktversuchen nicht reagieren.

  • Grund
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    • 2. September 2012 um 08:39
    • #55

    S: Meister wie werd ich negatives Karma los?

    M: Bring mir dein Karma her und ich werd's dir zeigen.

    S: Ich kann mein Karma nicht finden.

    M: Was willst du dann loswerden?


    8)

  • Joella
    Gast
    • 2. September 2012 um 12:50
    • #56

    Hallo zusammen,

    ich bin SebGGau sehr dankbar, dass dieser Thread erstellt wurde, denn ich persönlich finde hier soviel für mich wertvolle Hilfe, die ich für die Zukunft verinnerlichen und auch anwenden möchte!

    Danke für diesen Thread und die ganzen hilfreichen Antworten!

    LG Joella :)

  • Tsewang48
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    • 11. September 2012 um 15:08
    • #57
    Echo7:

    Manchmal muß man sich verteidigen um dem anderen eine Lehre zu erteilen,damit der oder diejenige nicht wieder schlechtes Karma ansammelt.So hat man für sich und für andere was getan.-gute Handlung
    Grüße echo7


    Sind dann auch schlechte Handlungen gut wenn sie zu einem gutem Ergebnis führen?
    Grüße tsewang

  • Joella
    Gast
    • 12. September 2012 um 09:44
    • #58
    Tsewang48:
    Echo7:

    Manchmal muß man sich verteidigen um dem anderen eine Lehre zu erteilen,damit der oder diejenige nicht wieder schlechtes Karma ansammelt.So hat man für sich und für andere was getan.-gute Handlung
    Grüße echo7


    Sind dann auch schlechte Handlungen gut wenn sie zu einem gutem Ergebnis führen?
    Grüße tsewang


    Im Umkehrschluss würde ich persönlich mal sagen "ja". :grinsen:

  • Geronimo
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    • 12. September 2012 um 10:18
    • #59

    Negative Handlungen führen immer zu Leid, früher oder später.

    Wenn man einem Menschen das Leben nimmt, um 500 anderen das Leben zu retten, dann wird sich diese Tat sowohl positiv als auch negativ auswirken. Ursache und Wirkung.

    Zitat

    7. "Puṇṇa, es gibt vier Arten der Handlung, die von mir verkündet wurden, nachdem ich sie mit höherer Geisteskraft unmittelbar selbst verwirklicht hatte. Was sind die vier?

    Es gibt dunkle Handlung mit dunklem Ergebnis;
    es gibt helle Handlung mit hellem Ergebnis;
    es gibt dunkle-und-helle Handlung mit dunklem-und-hellem Ergebnis;
    und es gibt Handlung, die weder dunkel, noch hell ist, mit weder-dunklem-noch-hellem Ergebnis, Handlung, die zur Vernichtung von Handlung führt."

    8. "Und was, Puṇṇa, ist dunkle Handlung mit dunklem Ergebnis? Da erzeugt jemand eine leidbringende körperliche Gestaltung, eine leidbringende sprachliche Gestaltung, eine leidbringende geistige Gestaltung [3]. Nachdem er eine leidbringende körperliche Gestaltung, eine leidbringende sprachliche Gestaltung, eine leidbringende geistige Gestaltung erzeugt hat, erscheint er in einer leidbringenden Welt [4] wieder. Wenn er in einer leidbringenden Welt wiedererschienen ist, berühren ihn leidbringende Kontakte. Von leidbringenden Kontakten berührt, fühlt er leidbringende Gefühle, äußerst schmerzhaft, wie im Fall der Höllenwesen. So geschieht das Wiedererscheinen eines Wesens aufgrund eines Wesens: man erscheint aufgrund der Handlungen, die man begangen hat, wieder. Wenn man wiedererschienen ist, berühren einen Kontakte. So sage ich, daß die Wesen die Erben ihrer Handlungen sind. Dies nennt man dunkle Handlung mit dunklem Ergebnis."

    9 "Und was, Puṇṇa, ist helle Handlung mit hellem Ergebnis? Da erzeugt jemand eine nicht-leidbringende körperliche Gestaltung, eine nicht-leidbringende sprachliche Gestaltung, eine nicht-leidbringende geistige Gestaltung [5]. Nachdem er eine nicht-leidbringende körperliche Gestaltung, eine nicht-leidbringende sprachliche Gestaltung, eine nicht-leidbringende geistige Gestaltung erzeugt hat, erscheint er in einer nicht-leidbringenden Welt [6] wieder. Wenn er in einer nicht-leidbringenden Welt wiedererschienen ist, berühren ihn nicht-leidbringende Kontakte. Von nicht-leidbringenden Kontakten berührt, fühlt er nicht-leidbringende Gefühle, äußerst angenehm, wie im Fall der Götter der Leuchtenden Herrlichkeit. So geschieht das Wiedererscheinen eines Wesens aufgrund eines Wesens: man erscheint aufgrund der Handlungen, die man begangen hat, wieder. Wenn man wiedererschienen ist, berühren einen Kontakte. So sage ich, daß die Wesen die Erben ihrer Handlungen sind. Dies nennt man helle Handlung mit hellem Ergebnis."

    10 "Und was, Puṇṇa, ist dunkle-und-helle Handlung mit dunklem-und-hellem Ergebnis? Da erzeugt jemand eine körperliche Gestaltung, die sowohl leidbringend, als auch nicht-leidbringend ist, eine sprachliche Gestaltung, die sowohl leidbringend, als auch nicht-leidbringend ist, eine geistige Gestaltung, die sowohl leidbringend, als auch nicht-leidbringend ist [7]. Nachdem er eine körperliche Gestaltung, eine sprachliche Gestaltung, eine geistige Gestaltung, die sowohl leidbringend, als auch nicht-leidbringend ist, erzeugt hat, erscheint er in einer Welt wieder, die sowohl leidbringend, als auch nicht-leidbringend ist. Wenn er in einer Welt wiedererschienen ist, die sowohl leidbringend, als auch nicht-leidbringend ist, berühren ihn sowohl leidbringende, als auch nicht-leidbringende Kontakte. Von sowohl leidbringenden, als auch nicht-leidbringenden Kontakten berührt, fühlt er sowohl leidbringende, als auch nicht-leidbringende Gefühle, Glück und Schmerz vermischt, wie im Fall der Menschen und einiger Himmelswesen und einiger Wesen in den niedrigeren Welten. So geschieht das Wiedererscheinen eines Wesens aufgrund eines Wesens: man erscheint aufgrund der Handlungen, die man begangen hat, wieder. Wenn man wiedererschienen ist, berühren einen Kontakte. So sage ich, daß die Wesen die Erben ihrer Handlungen sind. Dies nennt man dunkle-und-helle Handlung mit dunklem-und-hellem Ergebnis."

    11. "Und was, Puṇṇa, ist Handlung, die weder dunkel, noch hell ist, mit weder-dunklem-noch-hellem Ergebnis, Handlung, die zur Vernichtung von Handlung führt [8]? Der Wille, der im Überwinden der Art von Handlung steckt, die dunkel, mit dunklem Ergebnis ist; und der Wille, der im Überwinden der Art von Handlung steckt, die hell, mit hellem Ergebnis ist; und der Wille, der im Überwinden der Art von Handlung steckt, die dunkel und hell, mit dunklem und hellem Ergebnis ist: dies nennt man Handlung, die weder dunkel, noch hell ist, mit weder-dunklem-noch-hellem Ergebnis, Handlung, die zur Vernichtung von Handlung führt. Dies sind die vier Arten der Handlung, die von mir verkündet wurden, nachdem ich sie mit höherer Geisteskraft unmittelbar selbst verwirklicht hatte."

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    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Joella
    Gast
    • 13. November 2012 um 12:43
    • #60
    Frank1:

    Zuerst Matthäus 18:15-17
    Dann vor Gericht gehen


    Ich glaube, das macht nur noch Sinn, wenn einem das Gegenüber nicht schon "gleichgültig" geworden ist ..., tja. :doubt:

  • Joella
    Gast
    • 13. November 2012 um 15:49
    • #61
    Frank1:

    Ich denke das macht immer Sinn, auch im Eigeninteresse.
    Verleumdungen sollte man meines Erachtens nicht auf sich sitzen lassen.


    Die Auseinandersetzung mit diesem Problem kostet aus Erfahrung nur unnötig Nerven und hat bis jetzt noch nie was gebracht. Im Gegenteil, indem man gegen z. B. Verleumdungen vorgeht, gibt man der Sache erst Recht "Pulver", um weiter zu schwelen. Manchmal kann es besser sein, nach laaanger Zeit, wenn es sowieso nichts bringt, etwas ins Leere laufen zu lassen. Manche können und wollen ihr Weltbild gar nicht verändern, bzw. sich selbst verändern. Brauchen sie auch nicht, indem ich mich verändere, verändere ich automatisch etwas an meinem Umfeld und ich bin "Regisseur" meines eigenen Lebens. "Fremdbestimmt" leben zu müssen brauche ich nicht mehr.

    Probleme, die einen wirklich "umhauen", muss man eh selbst auf die Reihe bekommen.
    Sterben muss man auch alleine, auch wenn zehn Ärzte um einen herum stehen.
    ... und für allen anderen Parlaver...?
    Eben!


    LG Joella

  • sonnenschein
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    28. September 2012
    • 13. November 2012 um 22:09
    • #62

    Nun ich würde es differenieren. Wenn es um mein nicht existentes Ich geht, dann können die leute das gerne versuchen. Wobei sie langfristig eher selber darunter leiden werden. Das Problem ist ja, dass man auch an das karma der anderen denken sollte und da macht es durchaus sinn sofort einzugreifen und einfach zu fragen was sie gesagt haben und es sie nochmal wiederholen lassen. Wenn es veralgemeinerunggen sind die nicht wahr sind oder beleidigenden dann kann man sofort etwas sagen. Wenn z.B. Onyx9 schreibt "Diamantwegzentren sind wie die Pest" http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…it=pest#p192939

    dann kann man das karmisch einfach solange gegen einen verwenden, bis onyx9 heulend aus dem Forum fliegt da das negative Karma das aufgebaut wird so stark wirkt...

  • accinca
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    • 14. November 2012 um 01:48
    • #63
    Shin:
    SebGGau:

    Wie z.b Beleidigungen und Schikane?

    Es erdulden, egal wie sehr es auch schmerzt.
    Liebe Grüße, Shin

    Das ist nur dann richtig, wenn mit vernünftigen Mitteln
    nichts dagegen unternommen werden kann. "Vernünftige
    Mittel" sind alle Dinge die nicht zu Schaden führen. Dazu
    zählen auch Dinge wie gute Taten, rechte Rede, oder
    weggehen, an einen anderen Ort ziehen usw. (Siehe M 2)
    Man soll dort hingehen wo die guten Eigenschaften am
    besten zunehmen und die schlechten abnehmen können.
    In einem Umfeld leben das dafür förderlich ist, ist es am besten.

  • Joella
    Gast
    • 14. November 2012 um 09:19
    • #64

    [quote='sonnenschein'] Das Problem ist ja, dass man auch an das karma der anderen denken sollte und da macht es durchaus sinn sofort einzugreifen und einfach zu fragen was sie gesagt haben und es sie nochmal wiederholen lassen.


    Wenn z. B. ein Kleinkind von vorneherein abgelehnt wird und sich mit etwa vier Jahren gegen Erwachsene logischerweise nicht wehren kann und jahrzehntelang vorgeworfen bekommt:"Wegen dir mussten wir auf so Vieles verzichten." Tja, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn einem das Karma des anderen dann auch irgendwannn mal egal wird ... Das Einzige, was man anbieten kann, jenem Menschen innerlich aufrichtig Gesundheit und Glück zu wünschen für dessen Zukunft und ihn dann ziehen zu lassen mit seiner unempathischen Haltung seines Kindes gegenüber. Alles andere ist sinnlos, wenn das Urvertrauen schon laaange zerstört wurde.
    Nur meine persönliche Meinung dazu.
    Ihr könnt mich gerne eines Besseren belehren.

    LG Joella

  • sonnenschein
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    28. September 2012
    • 14. November 2012 um 13:23
    • #65
    Joella:
    sonnenschein:

    Das Problem ist ja, dass man auch an das karma der anderen denken sollte und da macht es durchaus sinn sofort einzugreifen und einfach zu fragen was sie gesagt haben und es sie nochmal wiederholen lassen.


    Wenn z. B. ein Kleinkind von vorneherein abgelehnt wird und sich mit etwa vier Jahren gegen Erwachsene logischerweise nicht wehren kann und jahrzehntelang vorgeworfen bekommt:"Wegen dir mussten wir auf so Vieles verzichten." Tja, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn einem das Karma des anderen dann auch irgendwannn mal egal wird ... Das Einzige, was man anbieten kann, jenem Menschen innerlich aufrichtig Gesundheit und Glück zu wünschen für dessen Zukunft und ihn dann ziehen zu lassen mit seiner unempathischen Haltung seines Kindes gegenüber. Alles andere ist sinnlos, wenn das Urvertrauen schon laaange zerstört wurde.
    Nur meine persönliche Meinung dazu.
    Ihr könnt mich gerne eines Besseren belehren.

    LG Joella

    Die Buddhanatur kann nicht zerstört werden sondern nur verdeckt von Karma. Von negativem wie von positiven. Manch ein Kind mit schwerer Kindheit führt es eher zum erwachen, als verwöhnte Kinder die den Hals nicht voll genug bekommen können. Ich hatte wie die alle Menschen in Kindheit und Jugend schmwerzhafte Erfahrungen machen müssen. Besonders aber im jungen Erwachsenenalter. Diese Erfahrungen haben mich gezwungen mit dem Leid auseinanderzusetzen und die Ursachen zu erkennen und einen Weg heraus. Hätte ich es immer leicht gehabt, dann wäre aus mir vielleicht ein stinknormaler angepasster Bürger geworden, der den einzigen Lebensinn darin sieht möglichst viel Geld zu verdienen und sich dann auf die Rente zu freuen... Insofern bin ich jedem Leid dem ich bisher begegnet bin Dankbar, es war mein härtester spiritueller Lehrer.

  • Joella
    Gast
    • 14. November 2012 um 15:17
    • #66

    Insofern bin ich jedem Leid dem ich bisher begegnet bin Dankbar, es war mein härtester spiritueller Lehrer.[/quote]


    Meine Chefin sagte immer:"Was uns nicht umbringt, macht uns härter...!"
    Ob ich dem ganzen Leid dankbar bin?
    Ja, denn Leid ist ein harter Lehrer, und
    nein, weil es einem fast das Leben gekostet hätte...
    Verwöhnung bringt niemanden weiter.
    Geldansammlungen machen allein auch nicht glücklich, aber das bedenken die wenigsten und auf die Rente "hingearbeitet" haben an meinem Arbeitsplatz auch schon viele, jedoch sind sie bereits verstorben.

    Einzig und allein der Moment zählt.

    LG Joella

  • dhammacakkhu
    Gast
    • 8. Januar 2013 um 15:57
    • #67

    Den Hinweis von accinca finde ich gut, also dass man auch Orte oder Personen meiden kann und nicht (!) ins Messer laufen muss.
    Den Hinweise mit der Säge (M21) finde ich als hohes Ideal und geistiges Leitbild okay, aber bei der Umsetzung werden wohl die meisten scheitern. Das Gleichnis richtete sich an Mönche. Solche Gleichnisse wurden nicht an Laien gegeben.

    Wie also umgehen mit Beleidigungen? Immer versuchen das normale, eigene, automatische Verhalten ein wenig an die Ideale des Dhamma anzupassen. Aber langsam und Schritt für Schritt, sonst fliegt man auf die Fresse und meint am Ende: Dieser Scheiß-Buddhismus!
    Das wäre doch sehr schade.

  • Max Schenzle
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    • 17. Februar 2013 um 19:11
    • #68

    Hi,
    das Beste ist diese Personen zu meiden, falls es irgendwie möglich ist. So einfach ignorieren kann man das auch nicht.
    Da gibt es so eine ganz gemeine Sache, wie man seinen Gegner besiegt, eine Indianerweisheit: Warte an der Biegung des Flußes bis deine Feinde vorbeischwimmen. Das ist ein sehr gefährliches Instrument,da die Agressionen des Gegners nur noch in ihm wüten können und damit sehr krank werden kann.

    anando

  • Max Schenzle
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    • 23. April 2013 um 20:59
    • #69

    Hi,
    negatives Karma wird durch gute Taten, richtige Lebensführung und mit dem Ringen gegen den inneren Schwseinehund beseitigt und soll auch damit zu einem Anwuchs an positivem Karma kommen.
    Es gibt 32 körperliche Merkmale, die den Stand psositiven oder nicht vorhandenen Karmas anzeigen.

    sakko

  • Max Schenzle
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    • 3. Juli 2013 um 21:13
    • #70

    Hi,
    eigentlich sollte deine Frage heißen: Wie erwerbe ich positives Karma und wie kann man seinen Karmastand erkennen.
    Ein gutes Karma erwirbt man sich durch gute Taten und die werden nach dem Tod mit
    dem negativen Karma verrechent, wie auf einem Bankkonto.
    Im Buddhismus ist Karma nicht Schicksal, sondern der Ertrag der guten und schlechten Taten.
    Es gibt 32 körperliche Merkmale bei jedem Menschen,die Aussagen über sein Karma
    machen. Pali-Kano, Dighanikayo.

    sakko

  • Shiva
    Gast
    • 3. Juli 2013 um 22:48
    • #71

    Die Verrechnung ist in meinen Augen eher metaphorisch zu betrachten. Denn wer oder was soll bitte gegenrechnen?

  • SpringMode5708
    Gast
    • 4. Juli 2013 um 13:05
    • #72
    Frank1:

    Das Eine ist in Allem und in Allem ist das Eine.

    So ist auch in einem Konto das Eine.

    Das Karma bzw. das Ursache-Wirkungsprinzip ist das was unser Konto schreibt.

    Die Wirkungen setzen natürlich Wesen,
    so, dass wir mit andere Richter sind
    und auch Wirkungen von anderen als Richter über uns gesetzt werden.


    Wie bitte? Ein und alles? Richter?

  • Thubten Gawa
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    26. Juni 2013
    • 4. Juli 2013 um 15:36
    • #73
    Doris Rasevic-Benz:

    Denke nicht mehr über den Menschen und seine Motive nach. Jedesmal wenn Du das tust, hat er Dich im Griff. [...] Ich werde keine wirkliche Antwort auf meine Frage bekommen, und wenn, dann würde sie mir nicht weiterhelfen. [...] Du wirst durch nichts erreichen, dass Dir keine Schuld mehr zugewiesen wird, aber Du hast die Möglichkeit diese bittere Frucht, die man Dir bietet auszuschlagen. Ist ein langer Weg, aber er ist gangbar.


    Das ist m.E.n. die wirksamste Herangehensweise ... vielleicht sogar die Lösung.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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