Linji sagt:
"Alles, worauf dieser Bergmönch hinweisen will, ist dies: Lasst euch nicht von Anderen täuschen! Wenn ihr handeln wollt, dann handelt einfach! Lasst euch durch nichts einschüchtern! Ihr Schüler kapiert das heutzutage einfach nicht. Was ist das für eine Krankheit? Die Krankheit ist ein Mangel an Selbstvertrauen. Wenn euer Glaube nicht ausreicht, werdet ihr weiter wie Verwirrte umherlaufen. Egal, wie die Umstände sind, ihr werdet dann von Anderen kontrolliert und geführt. So werdet ihr keine Feiheit finden."
und:
"Wollt ihr die Buddhas und Patriarchen kennenlernen? Sie sind von euch, die ihr hier vor mir seid un dem Dharma lauscht, nicht verschieden. Weil ihr Dharma-Schüler nicht genug Vertrauen in euch selbst habt, sucht ihr außerhalb. Selbst wenn ihr dabei etwas fändet, wäre das nur eine Annäherung in geschriebenen Worten. Den lebendign Geist der Patriarchen werdet ihr auf diese Weise nie erfahren."
(Beide Zitate aus: Linji Yulu - Worte eines Zen Meisters (Angkor Verlag), S.16)
...
Was meint ihr, meint er hier mit "Selbstvertrauen" und "Glaube"?
Und wie gewinnt man wohl dieses Selbstvertrauen, diesen Glauben?
Bitte nicht mit dem Stock hauen...
Liebe Grüße!