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Traditionelle archaistische Lebenweise

  • Marcellinus
  • 8. Juni 2026 um 10:24
  • Zum letzten Beitrag
  • Marcellinus
    Themenautor
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    8. Juni 2026
    • 8. Juni 2026 um 10:24
    • #1

    In welchen buddhistischen Länder und Schulen erhält eine traditionelle archaistische Lebenweise der Mönche?

  • void
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    Zen
    • 9. Juni 2026 um 13:15
    • #2

    Es gibt ja für Ordinierte den Vinaya als Sammlung der Ordensregeln Und da ist der Unterschied ja eher der, inwieweit man sich streng daran hält oder sie eher lax handhabt.


    Weil es ja sehr viele Regeln ist es für Ordinierte eine große Herausforderung diese jederzeit einzuhalten. Hier ein Beispiel:

    Bodhi vihara:

    1. Ein Bhikkhu darf nur Essbares und Trinkbares (einschließlich Medizin) – außer reinem Wasser – verzehren, wenn es ihm formal direkt in seine Hand oder in etwas, was mit seiner Hand in Berührung ist, offeriert wird. Um körperlichen Kontakt mit einer Frau zu vermeiden, breiten Mönche in Thailand ein Tuch aus, auf welches die Frau ihre Gaben ablegen kann.


    2. In vielen Klöstern wird eine Verfeinerung dieser Richtlinie praktiziert. Diese besagt, dass ein einmal angebotenes Essen oder Medizin nicht mehr von den Laien berührt werden sollte, so daß die Mönche es ohne Zweifel als Gegebenes auffassen können.


    3. Das formelle Offerieren von Nahrung und Medizin wird nach dem Vinaya dann erfüllt, wenn sich ein Laie bis auf Armeslänge dem Mönch nähert und etwas anbietet, das der Mönch dann an sich nehmen kann. Dies dient dazu, dass das Offerieren achtsam und bewusst, klar und unmissverständlich geschieht, unabhängig davon, was gegeben wird.

    Und das sind nur wenige Regeln von hunderten.


    Es ist also schon schwer, das zu tun, wass Buddha von Ordinierten fordert. Was er nicht fordert ist eine "archaistische Lebensweise" also so wie manche Amish so zu leben wie die Leute vor hunderten von Jahren.

  • mukti
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    • 9. Juni 2026 um 15:31
    • #3

    Etwa die thailändische Waldtradition:

    Zitat

    Als Gründerväter gelten der asketische Ajahn Mun Bhuridatta (1870–1949) und sein Lehrer Phra Ajahn Sao Kantasilo (1861–1941). Beide hatten am Ende des neunzehnten Jahrhunderts, entgegen der üblich gewordenen Sesshaftigkeit und Institutionalisierung des Buddhismus in Thailand, ein Wanderleben geführt und die meiste Zeit – der Meditation gewidmet – in den Wäldern von Thailand, Laos und Burma verbracht.

    Über die Jahre zog ihre, den ursprünglichen Lehren Buddhas sehr nahe kommende, Lehrweise zahlreiche Schüler an und ist heute weit über die Grenzen Thailands auf der ganzen Welt verbreitet. Zu den Prinzipien gehören die asketischen Übungen der Dhutanga und die Meditationsobjekte der Kammaṭṭhāna. Die strenge Einhaltung des Vinaya, der althergebrachten Tugendregeln für Mönche, nimmt ebenfalls einen hohen Stellenwert ein. Bekannte Vertreter der Waldtradition waren und sind Ajahn Chah, Ajahn Maha Bua Nanasampanno, Ajahn Brahm und Buddhadasa.


    Wikipedia

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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