Im Folgenden zitiere ich ohne Kommentar die Sutren aus dem Buch von P. Gäng, „Buddhismus?“, Campus-Verlag.
Zitat„…Diejenigen, die Lebendiges töten, die sich an lügnerischer Rede freuen, die sich an fremdem Eigentum erfreuen, die sich ständig der Sinnlosigkeit hingeben, die Kot und Urin als Speise zu sich nehmen, genau die sind erfolgreich in der meditativen Verwirklichung. Der Praktikant aber, der Mutter, Schwester und Tochter liebt, der erreicht die große Vollkommenheit, das höchste Wesen der Gegebenheiten im großen Fahrzeug. Und wer die Mutter des Buddha, des Herrn, liebt, ohne sich zu beflecken, der erlangt ohne Zweifel die Buddhaschaft.“
S.225
Zitat„Die Karmamudra mit Brüsten, langen Haaren usw. Sie ist die Ursache von Glück im Bereich der Sinnlichkeit. Karma ist das Hingegebensein an Küssen, Umarmen, Berühren der Scheide, Liebkosen mit dem Diamanten usw. Dadurch ist die Mudra gekennzeichnet. Sie gibt Sicherheit, und diese Sicherheit ist dadurch gekennzeichnet, dass das Glück zum Fließen kommt. Lust als spezifisches Glück gibt sie, Liebeslust, daher Mudra.“
S.236
Plus dazu:
http://www.rfmeyer.de/pdf/Hevajratantra.pdf
Zitat ZitatDer Weise wirft die aus dieser Vereinigung rührende Sexualflüssigkeit nicht fort. Sie soll weder in den Händen noch in einer Muschelschale aufbewahrt werden. Diese Ambrosia soll mit der Zunge genommen werden, um die Lebenskraft zu stärken. (39)
Über den Autor:
ZitatGäng promovierte über buddhistische Mystik und veröffentlichte mehrere Bücher zu buddhistischen Themen. Er ist ein Mitbegründer der Buddhistischen Akademie Berlin-Brandenburg und des Buddhistischen Studienverlages. Bekannt wurde er durch seine deutschen Übersetzungen tantrisch-buddhistischer Texte aus dem Sanskrit wie Caṇḍamahāroṣaṇatantra[6] und Guhyasamājatantra.[7]
Wikipedia.
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