„Rechter Lebenserwerb“ ist eine der Säulen des achtfachen Pfades eines buddhistischen Lebenswandels. Was heißt das für das Berufs- und Arbeitsleben in unserer Zeit? Anders als zu Lebzeiten Buddhas sind die Strukturen in der globalen Lebenswelt sehr komplex und damit auch die Zurechnung von Handlung und Verantwortung. Die erste grundlegende Arbeit zur buddhistischen Ökonomie im Westen stammt von Eugen F. Schumacher aus dem Jahr 1966, die später zu einem Kapitel seines Buches „Small is Beautiful“ wurde. Der Artikel von Hans-Günter Wagner erweitert diese Diskussion um weitere Aspekte.
An dieser Stelle soll eine Diskussion über ausgewählte Aspekte der buddhistischen Wirtschaftslehre stattfinden. Erwünscht sind Beiträge unter Klarnamen, die sich auf die beiden Ausgangsartikel in irgendeiner Weise beziehen oder daran anknüpfen. Auch kritische Rückmeldungen sind willkommen. Gerne auch mit Quellenangaben und Literaturhinweisen zur weiteren Vertiefung des Themas. Eugen F. Schumacher: Buddhistische Wirtschaftslehre Hans-Günter Wagner: Geld, Arbeit und Natur in der buddhistischen Ökonomie