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  • Benderson2
  • 19. März 2026 um 19:43
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    • 21. März 2026 um 21:19
    • #26

    Qualia Was ist mit Fessel 8.:


    Begehren nach dem Unkörperlichen:
    Das Begehren in einem ‚Himmel’ wiedergeboren zu werden


    gemeint?


    Nur eine Fessel weil illusorisch oder ein Umweg weil ein weiteres Leben in einer anderen Existenzform? Tue mir schwer diese abzulegen, weil ich unheimlich neugierig bin, ob und was nach dem Tod kommt. :erleichtert:


    Wahrscheinlich aber nur eine Umwandlung der Hirnströme in Wärmeenergie, die langsam zu Zimmertemperatur abkühlt und dann ein traumloser Schlaff... endlich frei...

  • Qualia
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    • 21. März 2026 um 23:10
    • #27

    Daseinsgier (bhava-rāga): Verlangen nach Existenz (in feinstofflichen Welten).


    Die Neugier wird bleiben, warum auch nicht.


    Aber Verlangen nach einer Existenz in feinstofflicher Welt ist das Problem. Denn dieses Verlangen, an einer solchen Existenz festzuhalten, ist auch nur das Entfliehenwollen aus deiner Lebenslage. Sich der Gegenwart des Jetzt verweigern oder sie sogar annehmen, aber nicht nur Neugier, sondern Gier nach dieser himmlischen Welt ist die Fessel.


    Du wirst es nicht erfahren, wenn du einfach tot bist, dann interessiert dich nichts mehr, und wenn es doch ein Weiter-anders-Leben gibt, wirst du es erfahren. Ich weiß es nicht und kann es auch nicht bestimmen.


    Was ich aber weiß, ist, dass ich mir jetzt ein gutes Leben ermöglichen muss. Dann habe ich keine Angst vor dem Zerfallen und auch keine Sehnsucht nach einem Weiterleben in himmlischen Welten. Egal wann, ob bei der Geburt eines neuen Lebensabschnittes im Leben oder im Sterben, es ist immer jetzt die beste Zeit.,

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Qualia
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    • 21. März 2026 um 23:14
    • #28

    Frag weiter, ich kann es nicht alles beantworten, zu komplex, mein Denken kommt immer wieder vom Weg ab.

    Irgendwie will es sich nicht konzentrieren. Liegt wahrscheinlich daran, dass da immer noch ein leichtes, aber festes Nein ist. Hier kann ich es relativ leicht überwinden, liegt wohl daran, dass ich hier vermuten kann, dass mehrere lesen, und wenn nicht, auch egal.


    :);):erleichtert:

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

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  • Benderson2
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    • 21. März 2026 um 23:51
    • #29

    Um Google zu zi"Die Deva-Reiche (Götterwelten) im Buddhismus wurden nicht von Buddha persönlich "erfunden", sondern sind Teil der indischen Kosmologie, die er in seine Lehre integriert und neu interpretiert hat. Es handelt sich um eine Mischung aus bestehenden Vorstellungen, die durch den Buddhismus umgedeutet wurden.


    Hier sind die Kernpunkte zur Entstehung:

    • Ursprung (vorbuddhistisch/indisch): Das Konzept der "Devas" (himmlische, strahlende Wesen) stammt aus der vedischen Literatur und dem Hinduismus. Diese Götter galten als Teil der Weltordnung.
    • Integration durch Buddha: Buddha hat die Existenz dieser Wesen und ihrer Reiche in der frühen buddhistischen Lehre bestätigt, sie aber dem Karma-Gesetz unterworfen. Devas sind im Buddhismus keine ewigen Schöpfergötter, sondern Wesen, die aufgrund von gutem Karma für eine sehr lange, aber begrenzte Zeit in höheren Sphären wiedergeboren werden.
    • Neuinterpretation (Verdeutlichung): Buddha betonte, dass auch Devas dem Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) unterliegen und schließlich sterben. Zudem lehrte er, dass ein Deva-Dasein nicht das ultimative Ziel (Nirvana) ist, da es nicht ewig ist und zu Selbstgefälligkeit führen kann.
    • Weiterentwicklung durch Vermischung: Im Laufe der Zeit, insbesondere mit der Entstehung des Mahayana-Buddhismus und der Verbreitung in Tibet (Vajrayana) oder Japan, wurden die Deva-Reiche weiter ausgestaltet und teilweise mit lokalen Gottheiten und Glaubenssystemen (wie Bön in Tibet oder Shinto in Japan) vermischt.

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Grundidee war Teil der indischen Kultur (Kamm-Vorstellung), wurde von Buddha aber neu interpretiert (dem Karma unterstellt) und später durch kulturelle Vermischung weiter ausdifferenziert. "


    Heißt das, ein Buddhist glaubt daran, oder nurmanche Schulen oder ist Buddha nur einen Kompromiss eingegangen, damit seine Lehre leichter akzeptiert wird? Ist eine Existenz in einer Deva-Welt der Lehre nach automatisch auch mit einer stofflichen Wiedergeburt verbunden (an die ich nicht glaube, denn wenn die Menschen in ihren Leben dazulernen würden und es somit im nächsten besser machen, sähe die Welt inzwischen anders aus ;)

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  • Benderson2
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    • 22. März 2026 um 01:57
    • #30
    Qualia:

    Frag weiter, ich kann es nicht alles beantworten, zu komplex, mein Denken kommt immer wieder vom Weg ab.

    Irgendwie will es sich nicht konzentrieren. Liegt wahrscheinlich daran, dass da immer noch ein leichtes, aber festes Nein ist. Hier kann ich es relativ leicht überwinden, liegt wohl daran, dass ich hier vermuten kann, dass mehrere lesen, und wenn nicht, auch egal.


    :);):erleichtert:

    "dass da immer noch ein leichtes, aber festes Nein ist" bzgl. des Themas, einzelner Passagen in meinem Text, wie ist da zu verstehen?

  • Qualia
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    • 22. März 2026 um 09:20
    • #31

    Leiden, Unwohl des Viññāna‑Skandha NICHT dukkha.


    Die Leiden des Bewusstseins selbst (NICHT Ich-Bewusstsein) sind:
    Fragmentierung: das Gefühl, „zerstreut“ zu sein, kein zusammenhängendes Erleben, springt, flackert, verliert den Fokus – das Jetzt
    Dualität: das Gefühl von „Ich hier“ und „Welt dort“, Trennung, Entfremdung, „Ich bin abgeschnitten.“
    Überidentifikation: Ich-Bewusstsein klebt an Inhalten: „Ich bin dieses Gefühl“, „Ich bin dieser Gedanke“, „Ich bin dieser Körper“.
    Bewusstseinsenge: Tunnelblick, Fixierung, Obsession, kein Raum, keine Weite
    Bewusstseinsüberflutung: zu viel Input, Überforderung, Reizüberlastung
    Bewusstseinsmüdigkeit: Erschöpfung, „Ich kann nicht mehr“, mentale Leere

    Dies sind die Leiden /nicht dukkha/ des Bewusstseins selbst (viññāṇa) – noch vor jeder Empfindung, jeder Wahrnehmung, jeder Geschichte.


    Die „scheinbar neu entstehenden“, „aufkommenden“ oder „unerwartet auftretenden“, die das Ich-Bewusstsein als „Das ist mein, das bin ich, so erscheine ich“ identifiziert. Tatsächlich sind es lebensnotwendige Erhaltungsprozesse. Nicht „Ich“, sondern Organismus‑Funktionen.


    Dukkha des Viññāṇa‑Skandha
    Das ist dukkha, das entsteht, wenn ein Ich‑Bewusstsein (viññāna) ignoriert und sich selbst für Substanz hält. Ausschließlich auf dieses dukkha bezieht sich die gesamte Lehre des Psychologen Buddha.


    Grundlegende Ich‑Verstrickung, das Gefühl eines festen, verletzlichen „Ich“.
    Das Bewusstsein hält seine eigene Konstruktion „Ich“ für Substanz.
    Die Wurzel aller Leiden, einschließlich dieses allerersten.


    Existenzielle Unsicherheit:
    „Ich weiß nicht, was ich bin.“ „Ich weiß nicht, was die Welt ist.“
    Die ergreifenden Gedanken dazu kommen später, jetzt ist es ein Grundrauschen. Ein unbestimmtes Empfinden, noch kein Gefühl.

    Viññāna ist blind für seine eigene Entstehung und erzeugt dadurch Unsicherheit in einem Bewusstsein eines Lebewesens.


    Getrenntheit:
    das Gefühl, nicht verbunden zu sein. Isolation auf der tiefsten Ebene
    Nicht weil etwas fehlt, sondern weil „Ich-bin-ich-Bewusstsein“ notwendigerweise Grenzen zieht, weil es auf anderes „Ich-bin-ich-Bewusstsein“, Mutter, trifft. Hier weigert sich das Ich-Bewusstsein eines selbstständig gewordenen Menschen zu erkennen: Ich bin immer allein.


    Kontrollillusion:
    Kontrolle durch Vorhersage, durch Selbstmanagement, Ich-Identität
    Ich-Bewusstsein versucht, sich selbst zu stabilisieren, scheitert immer wieder, weil es nichts Stabiles geben kann. Ein selbstlaufendes System der wechselseitigen Abhängigkeit von bedingten Bedingungen kann sich nicht in einen festen Zustand überführen.


    Angst vor Auflösung:
    Angst vor Bewusstlosigkeit. Angst vor Kontrollverlust. Angst vor Nicht‑Sein.

    Das ist das Grundleiden/der Grundschmerz des Ich-bin-Bewusstseins – die tiefste Schicht. Das Modell „Ich“ fürchtet seine eigene Nicht‑Fortsetzung, weiß nicht mehr, dass es nur ein Modell, eine vom „Ich“ selbst erzeugte Fata Morgana.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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    • 22. März 2026 um 10:57
    • #32
    Qualia:

    Dukkha des Viññāṇa‑Skandha

    Das ist falsch, habe ich gerade erkannt. Das muss heißen:


    Das ist das Erscheinen und ausgelöste dukkha des Bewusstseins, das behauptet: Das ist mein, das bin ich, das ist mein So-Sein.

    nama-skandha hat nichts davon. Ich werde die Skandha neu definieren.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Qualia
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    • 22. März 2026 um 10:58
    • #33

    Du bist der erste seit Jahren, der mir wirklich hilft, Buddha gründlich und ontologisch zu erkennen. Danke, auch wenn du es nicht glauben kannst._()_

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

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    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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