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SN 22.59

  • Qualia
  • 23. Januar 2026 um 09:26
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  • Qualia
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    • 23. Januar 2026 um 09:26
    • #1

    Verbundene Lehrreden 22.59

    6. Das Kapitel über Verwicklung

    Das Kennzeichen dessen, was ohne Selbst ist.

    Grundlage https://suttacentral.net/sn22.59/de/sabbamitta


    „Alle Körper/Dinge sind ohne Selbst. Denn wenn Körper Selbst wären, würden sie nicht dem Zerfallen unterliegen. Das Selbst könnte Körper veranlassen: Körper soll so sein! Körper soll nicht so sein! Weil aber Körper ohne Selbst sind, werden sie zerfallen. Kein Selbst kann Körper veranlassen, so zu sein, wie das Selbst es will, da das Selbst nicht Körper ist.

    Gleiches gilt für die Skandha, die fünf Anhäufungen, die nicht der Körper sind:

    1. Körperempfinden 2. Wahrnehmung 3. Gefühl 4. Bewusstsein 5. Willensbildungsprozesse sind ohne Selbst.

    1–5, Skandha ist ohne Selbst. Denn wenn Skandha Selbst wären, würden sie nicht dem Zerfall unterliegen. Das Selbst könnte Skandha veranlassen: ‚Skandha sollen so sein! Skandha sollen nicht so sein!‘ Weil aber Skandha ohne Selbst sind, werden sie zerfallen. Und Selbst kann Skandha nicht veranlassen: ‚Skandha sei so! Skandha sei nicht so!‘


    Was denkt ihr? Sind Körper beständig oder unbeständig?“

    „Unbeständig, Herr.“

    „Aber wenn sie unbeständig sind, sind sie Leiden oder Glück?“

    „Leiden, Herr.“

    „Aber wenn sie unbeständig und leidend sind, weil sie zerfallen müssen, kann man sie dann so sehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“

    „Nein, Herr.“


    1. Körperempfinden 2. Wahrnehmung 3. Gefühl 4. Bewusstsein 5. Willensbildungsprozesse sind ohne Selbst.

    „Sind 1-5, Skandha beständig oder unbeständig?“

    „Unbeständig, Herr.“

    „Aber wenn sie unbeständig sind, sind sie Leiden oder Glück?“

    „Leiden, Herr.“

    „Aber wenn sie unbeständig und darum Leiden sind, weil sie zerfallen, kann man es dann so sehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“

    „Nein, Herr.“

    „Daher sollt ihr jegliche Art von Körper und Skandha – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah – wahrhaftig mit rechter Weisheit sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht das Selbst.‘“


    Selbst ist nicht Skandha und Skandha ist nicht Körper. Wenn das so ist, kann Selbst weder Körper noch Skandha sein. Körper bedingt Skandha und Skandha bedingt Selbst. Ohne Körper keine Wahrnehmungen, ohne Wahrnehmungen kein Selbst, ohne Selbst kein Ich – das meint: das ist mein, das bin ich. Das Ich das meint, ist das Ergreifende und bedingt das Festhaltende. Das Festhaltende ist der Auslöser/Mara für das bedingte Entstehen des Leidens, durch die Verblendung des Wissens, dass weder Körper noch Skandha noch Mara das Selbst sind.


    Wie wird bedingt? Die Teilchen bewirken durch ihre Wechselwirkungen die Naturgesetze und dadurch die zusammengesetzten Dinge. Die zusammengesetzten Dinge bewirken durch ihre Wechselwirkungen und wechselseitigen Abhängigkeiten die Körper von Lebewesen. Die Lebewesen bewirken durch ihre eigenen wechselseitigen Abhängigkeiten von Körper und Skandha das Selbst. Das Selbst bewirkt durch das Verarbeiten der im Gehirn eintreffenden Skandha-Sinneseindrücke sein Handeln. Die Erfahrungen nach dem Handeln erschaffen Erfahrungen, die als veränderliche Schablonen gespeichert werden.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Samadhi1876
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    • 23. Januar 2026 um 12:08
    • #2

    Vielleicht als Ergänzung noch ganz gut dieser Beitrag (gibt sicherlich auch noch andere) zur Entstehung des psychologischen Selbst:

    Wer bin ich? - Teil 1 - Die Entstehung des Selbst
    Was ist das eigentlich - mein Selbst - und mein wahres Selbst? Und wie kann ich mich durch Achtsamkeit damit verbinden. Diesen Fragen widme ich mich in der…
    www.ursachewirkung.com


    Und die DNA fällt mir noch ein. Also Erbgut. Womöglich sind dort auch „bildliche Erinnerungen“ gespeichert

    2 Mal editiert, zuletzt von Samadhi1876 (23. Januar 2026 um 12:19)

  • Qualia
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    • 23. Januar 2026 um 12:39
    • #3

    Die DNA der sich einnistenden Eizelle ist in meinem Denken der Körper meines Ich-Seins überhaupt, schon weil sie in fast allen meinen Zellen bleibt, was sie von Anfang an war. Weiter herunter kann ich kein Lebewesen dekonstruieren, auf die erste Zelle durch die Meiose. Natürlich enthält die DNA eines lebenden Wesens alle Evolutionen seiner Vorfahren.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Qualia
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    • 20. Februar 2026 um 16:51
    • #4

    Angefügte Analyse zu SN 22.59

    Die sieben Punkte Analyse: des Wagens oder jenes Lebewesens-

    dieses Körpers und Skandha:


    # Der Wagen oder jenes Lebewesen ist die Vermutung einer Erscheinung, die diese Person ergreifen, festhalten, verlassen kann. #


    Der Wagen oder jenes Lebewesen ist nicht identisch mit seinen Teilen.

    Dieser Körper ist nicht identisch mit seinen Teilen oder seinen Skandha.


    # Dieser Körper und seine Skandha sind Erscheinungen, die diese Person glaubt, ergreifen, festhalten, loslassen zu können. #


    Der Wagen oder jenes Lebewesen existiert nicht getrennt von seinen Teilen.

    Dieser Körper existiert weder getrennt von seinen Teilen noch von seinen Skandha.


    Der Wagen oder jenes Lebewesen ist nicht in seinen Teilen vorhanden.

    Dieser Körper ist weder in seinen Teilen noch in seinen Skandha vorhanden.


    Der Wagen oder jenes Lebewesen ist nicht ein Gefäß für seine Teile

    Dieser Körper ist nicht ein Gefäß für seine Teile und seine Skandha.


    Der Wagen oder jenes Lebewesen ist nicht der Besitzer seiner Teile

    Dieser Körper ist nicht Besitzer seiner Teile oder seiner Skandha.


    Der Wagen oder jenes Lebewesen ist nicht die Gestalt seiner Teile

    Dieser Körper ist nicht die Gestalt seiner Teile oder seiner Skandha.


    Der Wagen oder jenes Lebewesen ist nicht die Ansammlung seiner Teile.

    Dieser Körper ist nicht die Ansammlung seiner Teile oder seiner Skandha.


    Das Ergebnis der Analyse ist - kurz gesagt - , dass der Wagen oder jenes Lebewesen/dieser Körper und Skandha auf keine dieser sieben Arten existiert, sondern nur in Abhängigkeit von Ursachen, Bedingungen und Erscheinungen ohne Eigenschaften existiert und kein Eigenwesen besitzt, also ohne einen Kern der aus sich selbst erscheint. Wie es in es in SN 22.95 heißt.


    Wagen, jenes Lebewesen, dieser Körper mit seinen Skandha existieren ohne jede Begründung, Rechtfertigung oder Absicht.

    Begründungen, Rechtfertigungen, Absichten können nur von einem Lebewesen gefunden, gegeben, geglaubt werden, das einen Persönlichkeitsglauben hat, sich mit seinem Körper und seinen Skandha, jenem Wagen oder Lebewesen identifiziert und überzeugt ist, dass es diese ergreifen, festhalten und loslassen kann, wie es ihm gefällt.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (20. Februar 2026 um 17:00)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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