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„Nichts ist so wie es scheint“

  • Samadhi1876
  • 8. Februar 2025 um 21:59
  • Zum letzten Beitrag
  • Rimi Dalv
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    27. April 2020
    • 5. Januar 2026 um 23:28
    • #26
    Zitat

    Die radikale Quantenphilosophie fordert unser Denken heraus

    Das hat mich gleich an M18 erinnert

    Zitat

    … Worüber man nachdenkt, darüber ufert man begrifflich aus. Mit dem als Quelle, worüber man begrifflich ausgeufert ist, bedrängen einen Mann die Konzepte, die von begrifflicher Ausuferung geprägt sind und sich auf vergangene, zukünftige und gegenwärtige …

    ...seid euch selbst die Zuflucht ... die Lehre sei euch Zuflucht, habt keine andere Zuflucht (DN16)

  • JoJu91
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    • 7. Januar 2026 um 08:44
    • #27

    "Nichts ist so wie es scheint" ist ein sehr schöner Titel.


    "Nichts ist so wie es scheint" ist ein zentrales Resumee meiner persönlichen Praxis.

    Die Welt ist nicht so, wie ich meine, dass die Welt ist.

    Die Welt funktioniert nicht so, wie ich meine, dass die Welt funktioniert.


    Auf der oberflächlichen Ebene regieren individuelle und kollektive Erzählungen, dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend, meist blanke Illusionen mit einem kleinen Anker in der Realität.

    Darunter wirken geheimnisvolle unbewusste Kräfte, die unsere individuellen und kollektiven Handlungen steuern, und die immer wieder zu individuellen und kollektiven Katastrophen führen.


    Sich dieser unbewussten Kräfte zu stellen, führt natürlich immer wieder ans psychische Limit.

    Am deutlichsten für mich auf dem Gebiet der erotischen Beziehung.

    Eine ernsthafte erotische Beziehung ist (auch) Krieg und führt in Abgründe, gegenseitige Verführung, Manipulation, Missbrauch, das ganze Programm. Das gemeinsam durchzustehen ist das wahre Tantra und bringt bei permanenter Bereitschaft zum Verzeihen und Neuanfang die Grosse Liebe zum Vorschein, so dass ich heute mit Dankbarkeit am Grab meiner verstorbenen ersten Frau stehen kann.

    Natürlich gibt es Situationen, denen man nicht gewachsen ist und aus denen man das Heil in der Flucht suchen muss.


    Für die Politik gilt kollektiv dasselbe, hier bin ich in D momentan sehr pessimistisch, die extremen Seiten halten fanatisch an ihren Positionen fest, lieber Bürgerkrieg und Verfall der Gesellschaft als Kompromiss, das typische deutsche "Endsieg oder Untergang". Die unbewussten Kräfte sind kollektiv wohl noch gewaltiger und zerstörerischer als individuell, oder wie Nietzsche sagte "Der Wahnsinn ist beim Einzelnen die Ausnahme, bei den Völkern die Regel"

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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